Copyright-Studie: Filesharer kein größeres Problem

Das Bewusstsein über Urheberrechte ist unter Internet-Nutzern bei weitem nicht so gering verbreitet, wie es die Propaganda der Medienbranche häufig Glauben machen will. Das zeigt eine neue Studie der American Assembly. mehr... Filesharing, Megaupload, Filesharer Bildquelle: Megaupload Filesharing, Megaupload, Filesharer Filesharing, Megaupload, Filesharer Megaupload

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Ach was!? Das ist ja nicht zu glauben... aber von so ner kleinen Stuie (oder den anderen gefühlen 8472, die das selbe aussagen) lässt sich die Musikmafia doch nicht beirren
 
@Slurp: die aussagen gehen ja auch gegen die eigene Meinung der Musikbranche - die vertrauen doch nur eigenen Studien - oder Statistiken die sie selber gefälscht haben ;)) Fehler eingestehen ist nunmal sowas von uncool in der Wirtschaft
 
Das heißt 15% der User würden prinzipiell Daten hochladen und den restlichen 85% zur Verfügung stellen!? Finde 15% schon sehr viel! Und natürlich geben User, die auch mal illegal Alben herunterladen mehr aus. Jemand, der nie Musik runterlädt, scheint ja nur Radio zu hören.
 
@PranKe01: Es soll auch Leute geben die nicht illegal runterladen und nicht nur Radio hören. Das sind diejenigen, die grundsätzlich für ihre Musik bezahlen.
 
@jigsaw: das ist dann aber jene Gruppe, die kauft und konsumiert und es den anderen nicht zur Verfügung stellt... also genau die andere gruppe
 
@PranKe01: Ich würde mehr Musik kaufen, wenn es billiger wäre. Viele Lieder höre ich nur ein paar mal an und dann gehen se mir aufn keks. Aber das weiß man vorher ja nicht wirklich. Ich war fast 5 Jahre Mitglied bei Napster und habe so über 600€ schon investiert. Allerdings konnte man die Lieder nur am PC oder entsprechender Hardware abspielen. Also nicht im Autoradio. Da musste man dann die Grauzone Tunebite dafür nutzen. So war das aber echt perfekt! Leider gibts das so einfach nicht mehr.
Bei Google Music gibts jetzt immer wieder so sampler mit 40-50 richtig guten Tracks für 8,50€ das isses mir dann auch Wert!
 
@PranKe01: grooveshark.com ... in jedem Land legal, ausser in Deutschland :P Also ja, man kann sagen, ich tu nur Radio hören weil eigentlich stellst du auf der Seite nur selber für dich eine Streamliste zusammen. (nice quality btw)
 
@Ðeru: "Aufgrund unverhältnismäßig hoher Betriebskosten stellt
Grooveshark den Zugriff aus Deutschland ein.

Wir werden Sie vermissen! Sie können uns gerne schreiben. Wir hoffen, eines Tages zurück zu kommen. Wenn Sie die Betriebskosten für Anbieter wie Grooveshark herabsetzen wollen, können Sie eine höfliche Nachricht an die GEMA schicken."

finde ich sehr nett ausgedrückt das die GEMA scheiße ist :D
 
@freakozoid: wenn das Geschäftsmodell, ware ohne Zahlung an den Hersteller zu verkaufen, nicht aufgeht, ist der Hersteller Schuld ?
 
@iPeople: Wenn die Betriebskosten in Deutschland besonders hoch sind zeigt sich da eher das die GEMA scheinbar mehr verlangt als die Verwertergesellschaften anderer Länder in denen es ja kein Problem zu sein scheint. Aber ja, ist immer leicht der GEMA die Schuld in die Schuhe zu schieben seit es das "GEMA pro" Abrechnungsmodell gibt. Das ist so ein rotes Tuch das jegliche Argumente für die GEMA belanglos aussehen.
 
@hezekiah: mir scheint eher, dass das Versagen von Anbietern immer wieder der GEMA zugeschoben wird. Und Betriebskosten können auch Strom für Server sein ;)
 
@hezekiah: na und? es gibt vielfältige Faktoren, warum die GEMA das verlangt, was sie verlangt. in china gefertigte Hightechhardware kostet hierzulande auch mehr als in den USA oder gar in dem Land, in dem sie gefertigt wurde. Auch Software für Konsolen ist im Regelfall 1:1 umgerechnet dollar = euro... komischerweise erfreuen sich Publisher jeglicher Plattformen im Softwaremarkt auf hohe Umsatzzahlen, während der gleiche Verbraucher bei den GEMA Gebühren - die er wenn dann nur über Tonträger teilzufinanzieren hat - ein Jammerkonzert anstimmt, das an Peinlichkeit nicht zu überbieten ist. Auch die Wertvorstellungen so manchen Verbrauchers ist schon derart realitätsverschoben, dass es eigentlich nicht möglich ist mit Abostreaming Modellen einen angemessenen Preis für jeden teilnehmenden Künstler zu beziffern.
 
@Rikibu: vor allem, wenn ein Einzelhändler es nicht vermag, die beim Großhandel gekaufte ware gewinnbringend zu verkaufen, dann hat er das falsche Geschäftsmodell . Andere Anbieter schaffen es doch auch.
 
@iPeople: naja, hier sehe ich den Vorteil des übertriebenen Handlungsspielraumes auf seiten der großen ignoranzverkäufer. Wenn ich sehe, mit welcher Leichtigkeit diese Mädchenmärkte, also Saturn und Mediamarkt die vielen kleineren Musikgeschäfte in die Pleite geritten haben, indem sie die neuveröffentlichungen immer unterhalb dessen verkauft haben, was der kleine Laden als Einkaufspreis überhaupt geboten bekommt. So kommts zwangsläufig dazu, dass solche Drecksläden durch die geiz ist ungeil Mentalität überleben, sich aber einen Dreck darum scheren, ihre Aufgabe Medien in einem breiten Spektrum anzubieten, nur unzureichend bis gar nicht nachkommen. Da krieg ich regelmäßig Tobsucht, wenn es mich angetrieben durch dritte, in diese Pressluftbunker treibt und ich mit nem langgezogenen Gesicht wieder rausgehen muss, weil der "medien" markt seinen Namen zu unrecht trägt und eher als charts markt oder commercial only markt bezeichnet werden müsste. Die ganze Musikbranche zb. hat verschlafen, sich zu spezialisieren, sei es durch kleine geschäfte, einen allumfassenden onlineshop oder eben ein download Modell - wer s mag.
 
@Rikibu: Es ist natürlich kein Schwarz-Weiß-Thema - soviel ist sicher. Die Forderungen der GEMA sollten sich meines Erachtens nach aber auch ein wenig an den tatsächlichen Einnahmen orientieren. Wieviel hälst du da für angemessen? Unabhängig von der Anzahl der Views: Wenn Youtube über Werbung eine Million einnimmt - Kosten noch nicht eingerechnet - wieviel sollte deiner Meinung davon für die GEMA abfallen? Und wenn Geld an die GEMA abgeführt wird: hätte Youtube dann nicht auch Forderungen da sie Werbung für die Künstler machen die von der GEMA vertreten werden? Was ist in Deutschland soviel anders als in den USA wo die globalen Größen im Musikgeschäft scheinbar kein Problem mit dem aktuellen Beteiligungsmodell haben und eher eine Symbiose eingehen?
 
@Ðeru: Grüß mir den Proxy :)
 
@PranKe01: das steht nicht da. Es steht da das 15% es als angemessen empfinden. Die Fans einer Fussballmannschaft stehen ja auch nicht auf dem Spielfeld und kicken den ball aber sie unterstützen das Vorhaben ihrer Mannschaft zu gewinnen ;)
 
Und wieviele von den Befragten haben tatsächlich die Wahrheit gesagt? oder anders ausgedrückt, wenn ich weiß es geht um ein Thema das den Umgang mit strafrelevanten Aspekten umrahmt, wieso soll ich dort die Wahrheit sagen und zugeben, dass ich mich faktisch strafbar machen würde nur um Geld zu sparen? wo sollte die Legitimation liegen die wahrheit zu sagen? ist doch eher aus Sicht der Umfrageteilnehmer einer Gefahr gegeben, auch wenns anonymisiert ist... ich halte von dieser Studie rein gar nix.
 
@Rikibu: jep, das ist ein nicht von der Hand zu weisendes Argument, hatte ich garnicht bedacht.
 
@Rikibu: Bist du sicher das die große Masse sich diese Gedanken macht wenn sie eine solche Umfrage ausfüllen oder ist das nicht eher ein vernachlässigbarer Teil? Ich gehe mal davon aus das du mit der gleichen Argumentation von allen anonymisierten Studien nichts hälst die sich auf Umfragen stützen?
 
@hezekiah: würde ich so nicht sagen, aber gerade wenn ich mich quasi als Straftäter oute, laufe ich doch gefahr identifiziert zu werden... ist natürlich auch noch die Frage, welche Altersschicht man da befragt hat... wurden hier teenager befragt, ist die Zahl von 15 % einfach zu gering... das würde im Umkehrschluss ja bedeuten, dass 85 % ihren Krempel kaufen den sie konsumieren? wirkt leicht unreal...
 
@Rikibu: das heißt im Umkehrschluß nur das die 85% sich ihre Medien nicht über diesen Weg beschaffen. Wie schon im Artikel steht ist dann z.B. rippen von CDs die man sich von Freunden borgt etabliert. Gleiches gilt auch für Filme - DVD von nem Kumpel ausleihen und sich kopieren. Filesharing übers Internet ist ja nicht die einzige Möglichkeit. Laut dem verlinkten PDF wurden Menschen aller Altersstrukturen über 18 befragt. Zudem passt die Studie gut zu den Ergebnissen die man aus Frankreich bezüglich Hadopi hört (Umsätze der Contentindustrie gehen trotz angeblich erfolgreichem 3 Strikes Modell zurück). Am Ende des Tages aber ist es natürlich immer noch eine Studie und somit nichts objektives - völlig unabhängig von den Befragten und einer eventuellen Befangenheit.
 
Fakt ist aber, dass die Musikindustrie bislang nicht im Internet angekommen ist und das auch gar nicht will. Man hat eine Menge Potenzial verschenkt, weil man lieber auf die harte Keule der Lobbyarbeit (Schärfere Gesetze) hingearbeitet hat und mit Abmahnungen um sich wirft. Seit nun über15 Jahren fällt man damit auf die Fresse (Bzw. hat es zum Geschäftsmodell gemacht. Wen kümmert schon der Ruf, wenn einem der Gesetzgeber Narrenfreiheit verleiht. Ich sage nur GEMA-Vermutung). Wenn ich da an die Publisher von PC-Spielen denke. Let´s plays auf Youtube machen? Kein Problem. Habe selber schon Anfragen rausgeschickt und Antworten erhalten, dass man damit kein Problem hat, sogar das Monetarisieren erlauben einige. Hingegen kann es passieren, dass wenn Musik im Spiel von einer Band oder einem Musiker im Hintergrund läuft (Trotz Kommentierung) das Video ein Contenteintrag bekommt oder gesperrt wird. Und dann wundern die sich wenn man sie abgrundtief hasst.
 
@Memfis: ganz ehrlich, mich stört das rein gar nicht. ich kaufe nämlich lieber cds, weil die unabhängig vom Internet funktionieren. Wenn die ganzen Labels wirklich im Internet ankommen würden, gäb es doch auch nur wieder eine Segmentierung des Angebots, was man teils jetzt schon sieht. Da kommt ein Album von Künstler X - itunes hat exclusive Bonustitel, musicload hat auch wieder exclusivtitel, die aber itunes nicht hat, ein dritter hat wiederzum irgendwas extra was weder itunes noch musicload haben, und amazon bietet das ganze auf cd mit widerum exclusiven Sachen... und hier fühl ich mich als Supporter dann irgendwie immer verarscht, weil es unmöglich ist das komplette musikalische Ding zu bekommen, außer man gibt sich mit verschiedensten Dateiformaten, Bedingungen usw. ab. das ist das einzige was mir stinkt, aber sonst brauch ich kein billigstreaming... eine alle in einem Shop Strategie wird es eh nie geben... da kauf ich lieber cds
 
@Memfis: Wie man bei solchen Themen und Diskussionen schreiben kann "...sie abgrundtief hasst..." wundert nun mich wieder.
 
@Memfis: gibt zig legale Möglichkeiten, Musik im Internet zu kaufen oder zu streamen. Wem 10 Euro für eine flat bei spotify mit offline-Funktion zu teuer ist, der sollte mal darüber nachdenken, ob er wirklich grundlegend nicht andere Probleme hat.
 
Ja nee! Ist schon klar. Die Studie wurde von dem "Suchmaschinen"konzern Google finanziell unterstützt! Also was soll da schon Anderes herauskommen in Anbetracht dessen, dass Google z.B. YouTube betreibt oder mit Play werden Android-Apps, Musik, Spielfilme usw. angeboten. Ist doch klar, dass die nicht wirklich Kritisches veröffentlichen lassen würden.
 
@Kiebitz: Warum sollte auch die Welthungerhilfe eine Studie zu diesem Thema veranlassen? Unabhängige Studien sind eher die absolute Ausnahme. Ergebnisoffene Studien sind noch seltener. Der Geldgeber packt die Erwartungshaltung für gewöhnlich schon von Anfang an mit in die Studie rein. Genauso macht es ja die Contentindustrie seit Jahren oder auch die Studien zur Gewalt durch Videospiele. Für mich sind jegliche Studien mit Vorsicht zu genießen.
 
@hezekiah: Da hast Du ja Recht! Ist ja im Grunde das was ich schrieb. Ich wollte halt nur auf diesen Fakt noch mal klar hinweisen.
 
@winfuture: "...wie es die Propaganda der Medienbrache häufig Glauben machen will..." ! Eine solche Formulierung ist aber selbst schon Propaganda und läßt KEINE objektive Berichterstattung erwarten! Entweder einen klaren Meinungstext oder eine objektive Berichtsrstattung! Beides vermischt ist kein guter Stil. NACHTRAG: Da nützen keine Minuspunkte. Es gibt im Journalismus klare Regeln.Eine davon ist, Meinungstext und Info-Text / Nachrichten / Berichterstattung deutlich zu trennen!
 
"Filesharer" laden zwar mehr illegales zeug haben aber proportional gesehen mehr legales zeug o.O ?
 
@DerTürke: Denk mal angestrengt drüber nach, das geht tatsächlich ;)
 
@JSM: es war rhetorisch gemeint, das filesharer eigentlich diese saftläden am leben halten. genau so wie die auch öfter ins kino gehen nach dem die sich nen film runtergeladen haben.
 
@DerTürke: Achso, dein Emoticon hab ich dann falsch interpretiert; ich dachte du hast den Satz einfach nicht verstanden. Nix für ungut.
 
@DerTürke: Das kommt auch auf die Definition von "legal" und "besitzen" an. Wenn ich die Original Musik CD im Regal stehen habe, aber zu faul bin die selber zu konvertieren (darf man das überhaupt?), damit die einzelnen Songs auf meinen MP3 Player, bzw. Musikbibliothek passen, ist das vom Prinzip her eigentlich auch illegal. Wenn ich obiges mal als "halblegal" bezeichnen würde, komme ich bei mir so auf 70%. Weitere 25% entfällt bei mir auf Musik, die ich auch gar nicht legal erwerben könnte. (Live Mitschnitte, alte Musik die es nur auf Vynil/Kassette gibt). Wirklich "richtig illegales" ist bei mir verschwindend gering.
 
@Lastwebpage: also CD kaufen und MP3 aus dem netz saugen? mach ich mit den ???. Das ist eine Kopie für den privat gebrauch und ich hab keinen kopierschutz umgangen
 
@DerTürke: Naja, rechtlich dürfte diese Art der Privatkopie aber durchaus fragwürdig sein. ;) Ich weiß ja auch nicht wie und wo die Zahlen des Artikels zustande kamen. Vielleicht ist da auch wirklich mit gemeint, dass die meisten Filesharer sich irgendwo irgendwas runterladen, es für gut befinden, und es dann bei Amazon, spotify oder sonst wo "kaufen"
 
@Lastwebpage: wobei ich dieses "kaufen" kritisch betrachte. die Medienvertreiber wollen ja zu einem online Lizenzhandel und den etablierten Warenhandel hinter sich lassen. also gehört dir die Musik nicht, nur darfst du sie so oft hören wie du möchtest, wie du möchtest und wo du möchtest ABER alles im erlaubten Rahmen. Die Privatkopie ist erlaubt du darfst jedoch keinen Kopierschutz umgehen. Der Kopierschutzmechanismus ist geistiges Eigentum einer anderen juristischen Person (Mensch oder Unternehmen is egal) und jede Tätigkeit dieses System zu manipulieren ist unrecht. ^-^Das ist deren Argument. Du kaufst die CD auf der die Musik ist, aber nicht dem Kopierschutz, der gehört jemand anderem.
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