Dell soll seinen Abschied von der Börse vorbereiten

Der PC-Hersteller Dell soll Medienberichten zufolge seinen Rückzug von der Börse vorbereiten. Man führe derzeit Gespräche mit Finanzinvestoren über einen etwaigen Einstieg. Hintergrund dafür sind offenbar Umstrukturierungspläne von Firmengründer ... mehr... Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Bildquelle: Oracle PR / Flickr Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Ceo, Michael Dell, Vorsitzender Oracle PR / Flickr

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Das ist sehr zu begrüssen.
 
@ayin: Warum?
 
@emantsol: weil sich dann ein Unternehmen wieder voll und ganz seinen eigenen Vorgaben widmen kann. Ansonsten obliegt es immer dem Gutdünken der Anleger.
 
@ayin: Nein, sie unterwerfen sich dann voll und ganz den "Finanzinvestoren" (= Heuschrecken). So lange sie an der Börse sind und die Anteile bei vielen kleineren Anteilseignern sind, können sie erheblich freier agieren, als wenn es sich nur um einen großen Investor (oder wenigen) handelt.
 
@rallef: Dumm nur, wenn (bspw) 100 Anteilseigner ein Mitspracherecht haben und alle ihre Vorstellungen haben, wie sie Dein Unternehmen besser leiten können als Du selber. Dann doch lieber eine Geschäftsleitung und ein, zwei Partner, die sich über die Richtung *einigen* können und das dann vor allem *durchziehen* können.
 
@RalphS: Schön nur, dass Deine 100 Anteilseigner jeder nur 1/100 des Stimmrechts haben, also jeder für sich kaum zählt (tendenziell dürfte das eine erheblich größere Zahl mit entsprechendem niedrigem Stimmrecht sein), während die Großinvestoren Dir genau vorschreiben können, wie die sich den Laden mit seinen Renditezielen vorstellen. Ich musste über Dein "einigen" lächeln.
 
@rallef: Ich sprach genau von denen, die eben ein ausreichendes Stimmrecht haben; die Massen an Hanseln mit einer halben Aktie pro Kopf zählen ja nicht. :o) - Egal; ich mein, wenn einer sein Unternehmen als AG führt, dann weiß er ja vorher, worauf er sich da einläßt (weswegen ich das niemals machen würde *g*).
 
@emantsol: Sicher einer der Gründe, wenn man es ganz allgemein betrachtet: Die Börse steht seit mehreren Jahren nicht mehr für eine freie Marktwirtschaft, dazu kommt, dass Sie eher als Spekulationsapparat fungiert, statt als organisierter Markt von Wertpapieren für kommende Aktionäre.
 
@rallef: Nein, eine AG bleiben Sie ja trotzdem. Nur bieten sie die Aktien nicht mehr im geregelten Markt an.
 
@ayin: ja eben, sicher bleiben sie eine AG, nur dass die Aktien dann in der Hauptsache nur noch wenigen (mächtigen) Investoren gehören und nicht mehr im (tendenziell zersplitterten) Streubesitz sind.
 
@ayin: Der Großinvestor hat IMMER das Sagen. Wenn also ein Investor eine Firma kauft und Lust hat, sie zu ruinieren oder sie komplett für sich auszubeuten, hat er freie Hand, denn er allein hat dann letztendlich das Sagen, weil er der Geldgeber für Alles ist. Gegen einen starken Investor hat die Firma selber gar nix zu sagen, wohingegen sie sich gegen tausende kleinere Anleger gut durchsetzen kann. Von der Börse weg zu einem Großinvestor ist wie von der Republik zur Diktatur.
 
Das muss nicht unbedingt sein. Es gibt auch in MTF genügend Spielwiese.
 
@ayin: hoffe, dass das nicht nur Dell plant. Wäre wirklich zu begrüssen wenn ein paar große Unternehmen sicher wieder auf sich besinnen würden.
 
@ayin: ich hab mir auch gleich gedacht "endlich macht ein großes Unternehmen so einen Schritt"...
 
@winfuture: Bitte jetzt noch regelmäßig die Kurse bei DAX und US-Börse NYSE!
 
@Kiebitz: Bitte nicht! Daran ist die Financial Times schon zu Grunde gegangen (weil es kein Ferkel interessierte)!
 
@The Grinch: Ferkel interessieren sich nur für die marktaktuellen Schweinepreise!
 
>>> ging der Dell-Kurs um 13 Prozentpunkte nach oben --- Bitte was? Die Aussage ergibt keinen Sinn. Unterschied zw. Prozent und Prozentpunkte nicht verstanden?
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