Suchmaschinen für Kinder treffen Bedürfnisse kaum

Spezielle Suchmaschinen für Kinder sind bisher noch nicht sonderlich attraktiv für ihre Zielgruppe und werden in der Regel nur genutzt, wenn wirklich Bedarf besteht, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung. mehr... Laptop, Kinder, Schüler, Familie Bildquelle: Techniker Krankenkasse Laptop, Kinder, Schüler, Familie Laptop, Kinder, Schüler, Familie Techniker Krankenkasse

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"Kinder recherchieren dabei überwiegend per Einwort-Suche und beenden ihre Recherche meistens nach einer einzigen Suchanfrage. Hierin unterscheiden sie sich nicht wesentlich von Erwachsenen." Alright. "Größtes Hindernis für eine erfolgreiche Suche sind jedoch die Rechtschreibprobleme der Kinder, denn mit ihnen steht und fällt, ob überhaupt eine Trefferliste erzielt wird. Zudem schränken fehlende Lese- und Rechtschreibkompetenzen den Umgang mit Suchbegriffen ein." ...Fehlt hier nicht auch ein "Hierin unterscheiden sie sich nicht wesentlich von Erwachsenen."?^^
 
@monte: ...nicht nur das. Sich nicht an die formalen Konventionen zu halten, bedeutet nicht, daß man inhaltlich erfolgreich sein kann. Nur diejenigen hacken auf Formalitäten wie der Rechtschreibung und/oder der Grammatik herum, die inhaltlich nichts zu bieten haben. So lenken sie nicht nur davon ab, daß sie weder künstlerich noch naturwissenschaftlich-technisch nichts zu bieten haben, sondern hoffen, daß andere sich eingeschüchtert fühlen. Rechtschreibung und Grammatik sind keine Naturgesetze - und daher gehören sie dem Reich des religiösen Fanatismus an: jeder, der sich nicht an die "heilige Schrift" hält, wird von den Nutzlosen aus niedersten Gründen angegriffen....aber dann aufregen, wenn sich Muslime zurecht darüber aufregen, daß man von ihnen und ihrem Glauben ebenso Karikaturen anfertigt, wie es in Europa mit den Juden und ihrem Glauben gemacht worden war, bevor sie vernichtet wurden.
 
@peenemund: ... und das hat mit dem Thema genau was zu tun? ~ Thema: Ob man Suchmaschinen auf Kinder optimieren muß? Denke eher nicht. Das erleichtert dann nur das Abschieben derselben, und wenn ein Kind was nicht findet, dann muß es halt fragen - damit lernt es ganz von selbst, seine Suchanfragen zu optimieren (und die Rechtschreibung kommt ganz nebenbei). Google z.B. fragt ja schon länger "meinten Sie vielleicht 'Papa' stat 'Pabba'?" Ansonsten bleibt mir nur hinzuzufügen: das beste Wissen nützt einem nichts, wenn man es nicht rüberbringen kann. Dazu braucht man Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse, jedenfalls dann, wenn man sich nicht mit Piktogrammen artikulieren will.
 
@peenemund: Von der Kindersuchmaschine auf verschlungenen Pfaden (zufälligerweise!) mal wieder beim Nationalsozialismus gelandet... Sowas kriegst auch (fast) nur du hin. Unglaublich.
 
@monte: Google korrigiert einfach (besser) als FragFinn & Co würde ich vermuten
 
mM nach haben Kinder (Kinder, nicht Jugendliche!) nichts im Internet verloren - und denzufolge auch nichts zu suchen... und nun her mit den Minüssen............
 
@Avantasia: Willkommen im 21. Jahrhundert.
 
@Avantasia: kinder haben ohne aufsicht bzw. kontrolle eines erwachsenen nichts im internet zu suchen - sie davon fernzuhalten ist einfach in der heutigen zeit quatsch - gibt da so ein sprichwort: "früh übt sich...."
 
@slashi: Ich habe es selbst jetzt die letzten Wochen bei verschiedenen Familien miterlebt: Computer ab so ca. 8 und Handy nicht vor 12. Das ist meine Empfehlung. Alles andere ist und bleibt einfach zu früh. Was soll so ein Kind im zarten Alter von 5 vorm Computer? Und schlimm wird es dann wenn so ein Kind älter wird. Da hängen die Kid´s denn ganzen Tag vor irgend einem Spiel rum oder facebooken sich irgend einen Schrott um die Ohren. Früh übt sich aber zu früh schadet nur.
 
@slavko: Es kommt darauf an, was ein Kind vor dem Rechner macht. Ich kann mich noch an einen Blogbeitrag erinnern, den ich vor längerer Zeit gelesen habe, wo ein Linux/Unix Spezialist seinem 5-jährigem Sohn beibringt, wie man in der Konsole arbeitet, den Rechner runterfährt etc. Und dieser Junge war (laut dem Blogbeitrag) ganz fasziniert davon, als er gezeigt bekommen hat, wie man die grafische Oberfläche und ein Malprogramm startet... Ich denke schon, dass Kinder schon in jungen Jahren an den Rechner können, wenn der Rechner als Werkzeug und nicht nur als Spielzeug genutzt wird.
 
@Pizzamann: Das ist auch vorbildlich funktioniert aber auch nur unter Aufsicht. Die meisten setzen ihr Kind vor einen offenen Browser und wech sind se. Auch die Aussagen "Computer für die Schule" und "Handy zur Kontrolle". Na klar, Computer für die 2. Klasse und Handy´s bei einem 10. Jährigen, damit man sein Gewissen beruhigen kann. Einfach mal Kinder an die Hand nehmen und auf den Spielplatz gehen. Da kann es tatsächliche soziale Kontakte schließen und ich weiß wo mein Kind ist. Jetzt werden viele über meie Worte bestürzt sein, aber habe ich in meinem Umfeld zu 70% Recht gehabt. Dann ist aber keiner zu mir gekommen und hatt mir Recht gegeben. Fehler einzugestehen ist ja auch so schwer. Eigentlich äußere ich mich zu diesem Thema nicht mehr, sollen die Leute machen was sie für richtig halten, nur sollen sie sich später nicht beklagen.
 
@slavko: das problem ist nicht das alter, sondern die eltern selber. ich würde schätzen das 80% der eltern selber überfordert sind mit dem medium (man braucht sich nur facebook anschauen) - wie sollen sie dann ein kind kontrolliert dieses nutzen lassen? ich kenne viele beispiele aus meinem umfeld, wo die nutzung eines pcs mit 5 jahren ohne probleme möglich ist (sperrung diverser websites, kinderschutzsoftware, kontrollierte nutzungsdauer) - ebenso die nutzung eines handys. wenn die eltern das wissen nicht haben oder kein interesse haben dieses zu erlangen, dann tanzen die kiddies den eltern natürlich auf der nase rum.. die kids machen das doch nur, weil sie es können (und meist sogar dürfen) - da muss ich sagen: selber schuld! anders gesagt - ich kann einem kind nicht ein fernseher in sein zimmer stellen und von ihm verlangen, nicht tv zu schauen....das geht vollkommen nach hinten los.
 
@slashi: Da gebe ich dir in den meisten Punkten Recht. Unwissenheit ist aber nicht alles, sondern da spielt auch oft Desinteresse mit. Aus den Augen aus dem Sinn, so behandeln viele ihre Kinder und anschließend heißt es "wir wissen nicht woher das kommt" wenn was falsch läuft.
 
Ich kann mich noch daran Erinnern, wie damals in IT der Lehrer uns die Suchmaschine "blinde Kuh" gezeigt hat. Nachdem die Suche bei der Demonstration irgendwie nicht so wollte wie es soll und keine Nützlichen Ergebnisse ausspuckte, war auch nur noch: "Vergesst das alles hier", und hat wieder Google verwendet.
 
Bei zwei von den "Suchmaschinen" frag ich mich echt ob die das ernst meinen. Kinder können mit einer so komplexen Navigationsstruktur gerne mal überfordert sein. Vieles wird von den dollen Kindersuchmaschinen auch gar nicht gefunden. Stichwort Grundschullehrer kommt auf die Idee die Kinder sollen irgendwas recherchieren. Ganze Sätze oder Fragestellungen wie bei Google verstehen diese Kindersuchmaschinen auch nicht. Man kann den Eindruck bekommen diese Webseiten sind einfach nur schlecht umgesetzt.
 
Ich bin zwar kein Kind mehr, aber ich hätte gerne für meine Zielgruppe auch eine eigene Suchmaschine. Zielgruppe = "Esoterische IT". :-)
 
@Absolon: Eso... Ferkel! :-P
 
da wir gerade beim thema sind... meine Kleine lernt langsam lesen und ich würde ihr gern einen eigenen Benutzer am Rechner einrichten, da ich nicht immer daneben sitzen will/kann wenn die mal am Rechner ist, aber so, dass sie nicht auf bestimmten seiten landen kann, die sich Mama und Papa so ansehen... hat da jemand einen Tipp für entsprechende Software um ihr den Zugang zum Internet einzuschränken...
 
@derberliner06: Wenn du Windows 7 oder 8 auf dem PC hast, geht das recht ordentlich mit den Jugendschutzeinstellungen. Falls noch nicht geschehen, muss da eventuell noch "Family Safety" von Windows Live installiert werden (bei Windows 7; bei 8 ist es integriert).
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