USB 3.0 verdoppelt Geschwindigkeit auf 10 GBit/s

Der Datentransfer-Standard USB 3.0 wird schneller: Das hat die USB 3.0 Promoter Group im Rahmen der Consumer Electronics Show (CES) 2013 angekündigt. Das auch SuperSpeed USB genannte Update soll Datenübertragung mit bis zu 10 GBit/s ermöglichen. mehr... USB 3.0, SuperSpeed USB 3.0, SuperSpeed

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
isses dann nicht eher USB 3.1? ne unterschiedliche kennzeichnung wäre zumindest wünschenswert
 
@Slurp: kommt vielleicht noch ;) Solange der Standard noch nicht fertig ist, ist der "Arbeitstitel" eher irrelevant mMn ^^
 
@Slurp: Ist vergleichbar mit den 3 unterschiedlichen USB 2.0 Spezifikationen, Low-Speed, Full-Speed, Hi-Speed. Also keine Panik ist völlig normal.
 
@papabaer: Das ist so nicht korrekt, denn Das besagt nur das USB 2.0 die beiden vorherigen vormate beherscht, nämlich USB 1.0 (low-Speed), USB 1.1 (Full-Speed) und eben den 2.0 (Hi-Speed). Desshalb wird es aller warscheinlichkeit nach USB 3.1 benannt werden wie bei der 1er Version. Damit jett keiner kommt mit "zwischen 1.0 und 1.1 gab es mehr Unterschiede" ich weiß auch daß da noch verschiedene Profile für Eingabegeräte usw. dazu gekommen sind.
 
Ich hoffe die nennen das Ding USB 4.0 damit man weiß was das ist. USB 1.0 und 2.0 hatte doch auch die gleichen Stecker.
 
@TheRealMarv: Fände ich auch sinnvoll.
 
@TheRealMarv: lass doch die Stecker die gleichen sein, warum gleich für jeden Standard einen anderen Stecker?
 
@R-S: Wer gibt denn Plus für ein Mißverständnis? TheRealMarv will doch gar keine anderen Stecker. Er weist nur darauf hin, daß er die Benennung 4.0 für sinnvoll hält und erinnert daran, daß die Stecker für 1.x und 2.0 identisch waren. Damit will er sagen, daß die Stecker für 3.0 und 4.0 eben auch identisch bleiben. Die Hauptversionsnummern 1 und 2 haben identische Stecker und die Hauptversionsnummern 3 und 4 dann eben auch.
 
ich glaube das lassen sie extra um daus nicht zu verwirren.
Kenne bisher kein gerät das von der verdopplung profitiert bzw usb 3.0 wie es jetzt ist komplett auslastet.
 
@DNFrozen: Externe Festplatten ^^ EDIT: Ok, ausreizen nicht aber ist schon gut ^^
 
@Knerd: so eine festplatte gibt es? lol
 
@DNFrozen: Wenn du Gigabyteweise kopierst ist USB 3.0 schon ganz nett, allerdings brauchst du dann auch eine schnelle HDD oder eben eine SSD. An den Minusklicker, du mich auch ;)
 
@DNFrozen: 5 GBit/s = 640 MB/s... Und in diese Regionen stoßen die ersten SSD langsam schon vor. Ist natürlich die Frage, ob das jeder Laie braucht, aber um eine virtuelle Maschine auf einer externen SSD laufen zu lassen sicherlich nicht verkehrt.
 
@ijones: theoretisch erreichen sie diese Werte... In der Realität siehts dann doch eher anders aus!
 
@ijones: 5 GBit/s = 500 MB/s bei USB 3. USB3 nutzt 10 Bit Codierung um ein Byte zu übertragen. Und dann könnte es wirklich schon eng werden bei SSDs, aber wer schließt den extern SSDs an? USB Sticks mit 64 GB oder mehr, ok, aber eine Festplatte wird auf jedem Fall ausgebremst, da SSD intern immer schneller sind (keine Protokoll Konvertierungen nötig, mehrere Parallele Zugriffe möglich, Bootfähigkeit, ...)
 
@Magguz: Das sieht bei SSD etwas anders aus, als bei üblichen Festplatten. Festplatten erreichten die maximalen Übertragungsgeschwindigkeiten nur auf den äußeren Sektoren, da die Umdrehungsgeschwindigkeit in der Regel konstant bleibt. Bei SSD hat man diesen Faktor nicht. Man hat auch keine mechanischen Verzögerungen um von einer Spur in eine andere zu wechseln. Wenn eine SSD eine Lesegeschwindigkeit von 520 MB/s bei einem Benchmark erreicht, sollte sie diese auch über den gesamten Speicherbereich erreichen.
 
@ijones: grundsätzlich korrekt aber umso voller die platte ist umso lamsanger ist sie. wenn die SSD fast leer ist hat sie die beste performance. Man muss da einfach einen guten kompromiss finden
 
@torweh: 5GBit/s = 5120 MBit/s... würde dann 512 MB/s entsprechen ;-)

Übliche USB-Sticks sind wesentlich langsamer als SSD. Grade für den Zugriff auf größere Dateien (z.B. VHD-Dateien) würde ich da doch eher zu einer SSD tendieren.
Wohlgemerkt, ich spreche jetzt nicht von privater Benutzung, sondern professionellem Einsatz z.B. von virtuellen Umgebungen für Demonstationszwecke.

Noch werden SSDs kaum von USB 3 augebremst, aber die Entwicklung macht hier ja nicht halt.
 
@ijones: 640MB/s ;)
 
@ijones: 5 GBit = 5.000 MBit = 5.000.000 KBit = 5.000.000.000 Bit. Bei 1024 Teilung redet man von GiBit, nicht GBit. Also sind 5GBit/s 500 MB/s. :-)
 
@torweh: Du könntest Recht haben. Zu Zeiten meines Informatikstudiums bin ich dem Begriff "GiBit" nie begegnet, ist aber auch ~ 15 Jahre her...
 
@Knerd: s. re:6
 
@torweh: Hm... ich würde Gbit erstmal durch 8 teilen und dann mal 1024 rechnen ^^
 
@ijones: Ja die Freuden der Einheiten Umrechnungen ;-) Schuld sind ja nur die Hersteller, die immer die für sie günstigere Skalierung nehmen, anstatt endlich die SI Einheiten konsequent zu nutzen. Bestes Beispiel ist ja Windows, das Festplatten Größen ja auch nach lust und Laune mal im 1000 Format, mal im 1024 Format angibt und jedesmal behauptet es wäre ein KB.
 
@Knerd: Die Spezifikation für USB setzt auf die SI Einheiten, und die definieren nun mal GB, MB, ... als 10 hoch 9, 10 hoch 6, ... und nicht als 2 hoch 30, 2 hoch 20, ... Und wie gesagt, USB 3 nutzt ein Protokoll, das für jedes Byte 10 Bit benötigt, also muss man durch 10 Teilen. USB 1 und 2 nutzten noch ein 8 Bit pro Byte Protokoll, da musste man tatsächlich durch 8 Teilen.
 
@torweh: Ach du scheiße :D Es war mal so schön einfach :/
 
@Knerd: Stimmt :-)
 
@torweh: 5 GBit/s = 5000 MBit/s was umgerechnet auf 625000 kB/s = 625 MB/s kommt (Vergleich VDSl 50 MBit/s = 50.000 kBit/s ~ 6,25 MB/s). Quellen: Tabelle: http://goo.gl/f4fpK , Umrechnung von MBit/s zu(r)/in MB/s : http://goo.gl/H6Va5
 
@ijones: wie gesagt theoretisch... ich hab zuhause 4 SSD und keine erreicht nur annähernd die angegebenden Daten... Das liegt hauptsächlich daran, dass dieser Speed nur bei seq. schreiben möglich ist.
 
@Musti20: Man kann das Protokoll VDSL nicht mit USB 3 vergleichen, bei VDSL wird u.a. TCP/IP als Transport Protokoll nutzt, wo ein Byte durch 8 Bit dargestellt wird, bei USB 3 durch 10 Bit, die 2 zusätzlichen dienen der Fehlerkorrektur (siehe z.B. Wikipedia -> USB) müssen aber auch mit übertragen werden, also müssen bei der Umwandlung Bit/s -> Byte/s auch diese zwei Bit beachtet werden
Deine Tabellen gehen aber davon aus, das pro Byte eben nur 8 Bit Transferiert werden, also ist dort dann logischerweise der Wert in Byte/s größer.
Wie gesagt, der Faktor 10 Bit für ein Byte funktioniert nur bei USB und einigen anderen Moderneren Protokollen wie z.B. SATA oder Thunderbolt
 
@torweh: http://www.unitjuggler.com/memory-umwandeln-von-Gbit-nach-MB.html

da kannst du es noch mal nachrechnen ;)
 
@Tuggi: Nochmal für die Taschenrechner Generation:
Um einen Einheitenumrechner nutzten zu können, muss man aber erstmal wissen was er tut. (Und ob man für das Teilen durch 8 oder 10 extra einen Web Basierten Rechner braucht sei mal dahingestellt)
Es geht hier nicht um die Konvertierung GBit -> MByte sondern um Datenraten (GBit/s -> MB/s).
Dafür muss man aber erstmal wissen, wieviele Bits pro Byte im jeweiligen Protokoll übertragen werden. Bisher waren das immer 8 Bit pro Byte, das macht z.B die Webseite. In fast allen aktuellen seriellen Protokollen werden aber zur Fehlerkorrektur 10 Bits pro Byte übertragen, also muss man zur Umrechnung die GBit/s durch 10 teilen und nicht durch 8, wie das fast alle Webseiten tun. Dafür einfach mal z.B. in Wikipedia die Artikel zu USB 3 oder SATA lesen.
 
Datenübertragungsgeschwindigkeiten werden standardmäßig mit 1000er Schritten gerechnet, in der Datenspeicherung / - Verarbeitung überlicherweise in 1024er Schritten.
 
@DNFrozen: Begrenzt doch nicht immer alles auf Datenträger, wie steht es denn mit Externen Grafikkarten für Notebooks oder jetzt eben Tablets ? Dann hat man eine Sparsame im Mobilen Gerät und schließt daheim zum Zocken am großen Bildschirm die Externe Dockingsattion an wie das bei PCI-Express mal in Arbeit war aber wieder in der Versenkung verschwand weil der Anschluß kaum Verbreitung fand. Bei USB ist das schon wieder eine ganz andere sache mit der Verbreitung. Oder eben gleich Ausgabegeräte an den USB wie Bildschirme oder Beamer mit integrieren GRafikchips. Beispielsweise bei der 3D-Darstellung.
 
@Sssnake: RICHTIG! Externe Grafikkarten mit USB3 oder Thunderbolt (sollte damit etwa vergleichbar sein), das müsste doch eigentlich was werden! Damit würden Tablets und Ultrabooks noch einmal viel interessanter!
 
@honne81: Grafikkarten über USB3? Bei den Latenzen? Selbst bei USB3 Schaft man es immer noch, mit der USB Maus die Datenübertragung zur USB Platte zu beeinflussen. Dann schon eher Thunderbolt, der ist ja so was wie eine externe PCI Express Verlängerung und auch dafür gedacht, als Dockinganschluß zu fungieren. Außerdem nutzt es das gleiche Daten Protokoll wie PCIEx so dass noch nichtmal die Gerätetreiber großartig angepasst werden müssen.
 
@torweh: Ich schließe mich meinem Vorredner im re12 an. 8 Bit = 1 Byte, 1024byte = 1kbyte etc. daher ergibt für mich 5gbit/s =625mb/s und wir reden hier halt vom USB3 und nicht von einer Internet Seite, was welches Protokoll benutzt. ;)
 
@Tuggi: Kannst du lesen? es geht nicht um eine Webseite, die irgendein Protokoll nutzt sondern um das Protokoll "USB3". Das ein Byte 8 Bit hat steht auch nicht zur Debatte, aber bei Datenübertragungen kommt es darauf an, wieviel Bits das jeweilige Protokoll pro Byte sendet, nicht wie die Konvertierung von statischen Größen wie GBit in MB.
Außerdem gibt es auch für Einheiten Namen Vorschriften und nach SI darf "K" und "G" nur als prefix für 10 hoch n Basierte Einheiten genutzt werden, heute ist ein KB 1000 Byte. für die 2 hoch 10 Basierten Einheiten gilt das Präfix "Ki" oder "Gi", also 1 KiByte = 1024 Byte. In modernen Protokollen werden auch nur noch die SI Einheiten benutzt, um solche Fallen zu umgehen.
 
ne einfache Softwareaktualisierung des Treibers reicht dafür wohl nicht aus, schätze ich mal. die mit ihren ständigen Insellösungen und Zwischenschritten... hätten die, die heute die IT maßgeblich beeinflussen den Menschen erschaffen, gäbs zig unterschiedliche Bauarten die nur eingeschränkt miteinander kompatibel sind :-)
 
@Rikibu: Dann hätten wir aber wahrscheinlich auch nicht diese massive Überbevölkerung ;) Alles hat zwei Seiten!
 
Zitat Rikibu: "..hätten die, die heute die IT maßgeblich beeinflussen den Menschen erschaffen, gäbs zig unterschiedliche Bauarten die nur eingeschränkt miteinander kompatibel sind"
Wer wie ich fast vierzig Jahre auf diesem Planeten lebt kann nicht bezweifeln, dass das eigentlich genau den Menschen beschriebt, den wir heute kennen^^
 
@Paranoimia: ich ging rein von den features aus. vom "nicht wollen" hab ich nicht gesprochen.
 
@Rikibu: Das mit "nur eingeschränkt kompatibel" trifft genau im Fall von USB schlecht bis nicht zu. Gerade das hat USB ja groß gemacht.
 
@Kirill: naja... diese zweigleisigkeit die jetzt angestrebt wird, geht mir aber schon wieder auf den keks. da haste usb 3.0 - und die kommen mit usb 3.0 high speed scheiß um die ecke und dieses geschwindigkeitszuwächschen kann ich trotz neuester hardware nicht nutzen... ist doch absolut paradox... die industrie schafft es immer einfacher, ein aktuelles produkt beim verbraucher vom gefühl her wie ein alter hut wirken zu lassen.
 
@Rikibu: OMG, wie können die es nur wagen, die Technik voranzutreiben! So liest sich, was du sagst. Mitnichten haben wir hier eine Zweigleisigkeit, USB bleibt abwärtskompatibel. Das ist eingleisiger Fortschritt. Zweigleisig ist eher USB 3.0, braucht man doch neue Kabel, die nicht in alte Büchsen passen.
 
@Kirill: das problem ist, dass es einfach immer schneller wird und man nicht mehr mitkommt.
 
@Kirill: Oder anders ausgedrückt: Apple
 
@Rikibu: Erstens: wo ist das Problem, dass es immer schneller wird? In einer Welt, in der sich Technik nicht weiterentwickeln darf, will ich nicht leben. Zweitens: du musst nicht mitkommen. Wie ich schon oft sagte, USB bleibt abwärtskompatibel. DU MUSST NICHT MITKOMMEN! Geh in den MediaMarkt, kauf dir irgendeinen USB-Stick und freu dich, dass der an deinem Rechner läuft, egal welches USB es ist.
 
@Michi.G85: Falscher Beitrag?
 
@Rikibu: Yup, Du hast es durchschaut. Wir Menschen haben uns in den letzten Jahrtausenden kaum verändert... Zumindest einige von uns.
 
Jetzt müsste man nur die mögliche Kabellänge verbessern ... ohne aktive verstärker/repeater. Dann kannste das auch als Netzwerkersatz nutzen ;)
 
@Hausmeister: dürfte aber sehr bus lastig werden ... glaube keine so prickelnde idee
 
@Hausmeister: USB war noch nie für Netzwerke gedacht, sondern schon immer zur Anbindung von externen Geräten entwickelt, ergo Schnapsidee. Davon abgesehen gibt es längst 10 Gbit Ethernet. Idealerweise dann aber über Glasfaser.
 
@Thunderbyte: USB war auch nie für Festplatten ausgelegt ... und? Heute nutzt das fast jeder. Wofür es ausgelegt ist und wofür es am ende genutzt wird .. sind immer zwei paar schuhe. Das es nicht Ideal ist, sollte, bis jetzt, klar sein. Aber wer weiß wohin die Entwicklung geht. (Das es den herkömmlichen Netzwerkanschluss nicht ersetzen kann ist schon aus gründen der Latenz klar (aktuell zumindest :))
 
@Hausmeister: Nochmal: für Netzwerk brauchts eine sinnvolle Topologie, Switchingmöglichkeiten, etc. All das ist bei USB nicht vorhanden. USB ist ein serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Geräten (insofern haben hier Speichergeräte schon immer dazu gehört). Nichts anderes. In keinem Fall ein Netzwerk!!
 
@Thunderbyte: es gibt ja auch USB "nullmodem" kabel ...
USB Hubs gibt es auch ... ich denke wenn man will ... geht das zu realisieren .... ob das ganze sinnvoll ist habe ich nie behauptet, nur das die vorhandene Geschwindigkeit dann wohl dicke reicht. Festplatten waren bei USB 1.0 nicht wirklich "geplant" (Möglich, aber nicht sinnvoll). 12 mBit/s reichen da ja auch nicht wirklich aus um da mehr als ein paar Dokumente zu übertragen.
 
@Thunderbyte: nebenbei ist ein aktuell normales Netzwerk doch auch nichts anderes als ein Serieller Bus .. auch wenn er so landläufig nicht bezeichnet wird ... oder liege ich da ganz falsch ...
 
@Hausmeister: Ein USB Hub ist NICHT mit einem Switch zu vergleichen! Und nein, ein Serieller Bus ist kein Netzwerk wie es Ethernet (und andere Übertragungstechnologien aufspannen). Schon auf dem OSI Layer 1 (dem untersten) sind USB und Ethernet etwas komplett anderes. Hinzu kommen Dinge wie Adressierung und auf höhere Schichten aufsetzende Protokolle. Ergo liegst Du ganz falsch.
 
@Hausmeister: Die Idee an sich finde ich nicht schlecht, es müsste nur mal ein wesentlich verbessertes und schnelleres Protokoll entwickelt werden.
 
@tapo: Das Protokoll gibt es, nennt sich Ethernet.
 
@Kirill: Ethernet ist kein Protokoll, z.B. TCP ist ein Protokoll
@Thunderbyte: Ich verstehe nicht ganz, all das ist doch auch bei USB gegeben, es ist nur nirgends aktiv in nutzung und ist zu schwer zu händeln.
 
@tapo: Gib dir mal das OSI-Modell. TCP ist NUR EIN Protokoll, Ethernet liegt im Stack ein paar Schichten darunter.
 
@Kirill: Ich denke, da hast du etwas missverstanden oder wir reden aneinander vorbei. In diesem Zusammenhang muss ein vernünftiges und passendes Protokoll für USB (!) erstellt werden, das entsprechend auch von USB genutzt werden kann, denn mir ist schon klar, das Ethernet die Grundstruktur ist, aber diese muss wie alles andere auch auf die entsprechenden Bedürfnisse (Sicherheit, Internetfähigkeit etc.) angepasst werden. Zu meiner Aussage Ethernet sei kein Protokoll bezog ich mich zugegebenerweise fälschlich auf die Ethernet-Technologie, die als Oberbegriff des ganzen Konstruktes anzusehen ist (beinhaltet Software, Protokolle etc.)
 
@tapo: Wie definierst du USB? USB ist nicht nur der Steckerverbinder, bereits die Art, wie Geräte einander addressieren, hört auf, netzwerktauglich zu sein. USB sieht nunmal explizit einen Host und mehrere Slaves vor, bereits die Stecker sind darauf ausgelegt! Du kannst von USB also nichtmal die Stecker übernemen, wenn du es für Netzwerke verwenden willst. Warum dann überhaupt USB?
 
@tapo: Nein, Ethernet beinhaltet eben gerade NICHT "Software, Protokolle", etc. Schau Dir das OSI Modell an, dann bekommst Du nicht alles durcheinander geworfen. Ethernet ist Level 1 und 2 (und NUR DAS), TCP Level 4 und "Software" Level 7.
 
@Thunderbyte: erst richtig lesen, dann rumjammern
 
Jetzt hab ich ernsthaft gedacht es würde ein Softwareupdate kommen, was die Datenrate der aktuellen Geräte erhöht...
 
Wird trotzdem noch keine Konkurrenz zu Thunderbolt. 10Gbit/s in BEIDE Richtungen kann USB3.1(?) dann auch immer noch nicht, oder? Zumal bietet Thunderbolt Vorteile gegenüber USB. USB ist halt nur mehr verbreitet. Ist genauso wie mit Firewire. Firewire ist eigentlich der bessere Standard im Vergleich zu USB. Das bessere setzt - wie wir alle wissen - oft nicht durch.
 
@wingrill4: stimmt, ein besseres Sofa setzt sich wenn überhaupt nur langsamer durch :-)
 
@wingrill4: Also ich persönlich habe lieber einen nicht so konkurrenzfähigen, dafür aber offenen Standard, als so einen proprietären Kram wie Intel ihn fabriziert. Abgesehen davon ist es sowieso die Frage, in wie weit die Geräte das überhaupt ausreizen und wie Nutzbringend diese Geschwindigkeiten in der Realität sind.
 
@ottolk: In wie weit die Geräte das ausreizen beträfe ja auch USB. USB ist übrigens auch von Intel ;-)
 
@wingrill4: Intel ist aber lediglich Teil des USB-Konsortiums, aber eben nicht der alleinige Bestimmer, so wie es bei Thunderbolt der Fall ist (nur Apple mischt da afaik noch mit). Ich bin auch eher ein Freund von offenen Standards und ein gegner von Thunderbolt.
 
@wingrill4: Hast du mal die Preise verglichen? 1 Meter Thunderbolt Kabel kostet ca. 40 Euro. Dahingegen kostet 1 Meter usb 3.0 Kabel nur 5 Euro. Wenn Thunderbolt eine Konkurrenz für USB sein sollte, dann müsste sich an den Preisen gewaltig was ändern.
 
@MiezMau: Teuer ist auch deswegen, weil es selten zum Einsatz kommt.
 
@MiezMau: Und du willst 10 GBit/s (bei Thunderbolt sogar 20 GBit/s) durch ein 5 € Kabel schicken? Was für eine Signalqualität erwartest du denn dann am Empfänger? Thunderbolt Kabel sind so teuer, weil es aktive Kabel sind, d.H. Jedes Kabel enthält an den Anschlüssen jeweils einen Chip, der die Datenkontrolle übernimmt. Das wurde unter anderen gemacht, damit der Umstieg auf Lichtleiter anstelle von Kupferkabel relativ problemlos funktioniert, also einfach anderes Kabel einstecken und man hat fast unbegrenzte Kabellänge zur Verfügung (so zumindest die Theorie). Aber natürlich sinkt der Preis erst mit der Verbreitung der Technik
 
Ich hoffe die kümmern sich dann auch mal langsam um die wirkliche "vollständige Rückwärtskompatibilität" von USB 3. Bei externen Soundkarten hörte das nämlich mit der Einführung von USB 3 auf. Und die einzige Lösung für das Problem ist momentan nur das Deinstallieren der Treiber um wieder USB 2 zu bekommen...
Ich mein, es funktioniert, nur ist das glaube ich nicht der Sinn von USB 3, es auf USB 2 zu kastrieren um überhaupt funktionsfähige USB Ports zu haben. :)
 
Cool jetzt können wir all unsere Elektronik aus dem Fenster werfen weil es wieder einen neuen 'Standard' gibt.
 
die Weiterentwicklung ist auch bitter nötig. Soweit ist weiß braucht ein 8K-Film 125x Blue-Rays. Die Nachfrage wird schon kommen.. Früher haben die Leute mit 728 KBit-DSL für verrückt gehalten...
 
Nicht schlecht, aber gibt es dafür auch schon Anwendungsgebiete?
 
Der name ist sehr verwirrend. USB 3.0 mit 5 Gbps heisst bereits SuperSpeed und jetzt kommt ein neues USB 3.0 SuperSpeed mit 10 Gbps. Ich weiss nicht obs bei USB 3.0 bleiben wird aber USB SuperSpeed wird es auf keinen Fall heissen. Woher stammt die news? edit: hab die "quelle" gefunden http://www.usb.org/press/USB-IF_Press_Releases/SuperSpeed_10Gbps_USBIF_Final.pdf es wird mit keinem wort erwähnt, dass dies superspeed heissen soll, die news ist also recht schlecht geschrieben
 
@AR22:

SuperSpeed_10Gbps_USBIF_Final.pdf

Nö hast recht wird nirgends erwähnt

;-)
 
Braucht man 5 oder gar 10 GBit/s für Drucker, Scanner ... Peripheriegeräte ... ? NEIN! Vernetzt man PCs mittels USB-Kabeln ? JAIN! Was bleibt sind via USB Angeschlossene WLAN und ähnliche Geräte und vor allem Speichermedien ... wobei man über USB angeschlossene Festplatten wohl eher nicht als Systemplatten nutzt ?! Wozu der ganze Geschwindigketiszauber letztlich gut sein soll, erschließt sich bei den aktuell verfügbaren Geräten nicht so recht, aber man weiß ja nie was noch kommt. Der Hauptvorteil von USB 3.0 ist aus meiner Sicht, das dieser Standard endlich genügend Strom für externe "HostPowered" Festplatten liefert ... was im Grunde ja auch 3.5 Zoll Laufwerke ohne eigenem Netzteil ermöglichen könnte ? (ja klar, es ist etwas Aufwand 5V= auf 12V= zu transformieren, aber es geht)
 
@Hobbyperte:

Mir fällt da z.B. ein wesentlich schnelleres Backup bei NAS Systemen auf externe Platten ein.. so zum Bleistift... ohne Netzlast
Wenn man bei QNAP NAS mal schaut gibt es da vorne son USB Port mit One Touch Copy...Button

Warum der Port bei den aktuelleren Modellen noch nicht USB 3 ist ist mir allerdings schleierhaft...

Oder externe Docking Ports z.B. von Sharkoon endlich mal einzeln trennbar in USB 3 und auch evt. als RAID im DOcking .. Konfbar.

Zwei oder mehr Platten schwupp in die Doppel- bzw bis Quaddocking und dann One Touch Copy als RAID 0 Verbund mit theo-Rettichen 10 GBit/s
 
@Hobbyperte: Schon heute können externe RAID 0 oder 10 Geräte mit mehreren Festplatten Geschwindigkeiten von mehreren 100Mbyte/sec schaffen. Wenn man noch mehrere SSDs in ein Raid 0 steckt, dann kann man das locker noch toppen. Wenn man nun noch mehrere solche Geräte an einen Stecker stecken will, dann wirds schon eng. 10 Gbit sind rechnerisch 1250 Mbyte/sec. Bei SSD Geschwindigkeiten von mehr als 500 Mbyte/sec ist da nicht so viel hin...
 
Wow, ich benutze USB 3.0 für Backup von SSD und HDD und das ist schon schnell. Wenn ich an 2.0 Denke da waren die Pragramme nach ca. 25-30 Minuten fertig. Mit USB 3.0 brauche ich gerademal ca. 8 Minuten zum Klonen. Bin dann mal gespannt auf die ersten Test wenn die Hardware auf dem Markt ist, beim Paper lunch schreiben und versprechen die immer viel....
 
Die Kunden sollen wieder kaufen und wieder mit falschen Versprechungen leben ...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles