Vodafone kann US-Haltung zu Huawei nicht teilen

Angesichts der aktuellen Diskussion über chinesische Netzwerkausrüster in den USA gibt der Chef von Vodafone Deutschland zu bedenken, dass es dabei eher um wirt­schaftspolitische als um Sicherheits-Fragen geht. mehr... Jens Schulte-Bockum Jens Schulte-Bockum

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"[...]dann darf man auch über handfeste Wirtschaftsinteressen der USA nachdenken[...]" Auf den Punkt gebracht!
 
@hhgs: 100% korrekt. Und wenn die Chinahardware doch so unsicher ist, warum ist sie dann überhaupt im Gespräch? Wenn ich in ein Produkt ein Vertrauen habe, dann nutze ich es eben nicht.
 
@skyjagger: Siehste doch bei Apple, die haben die Chinesen nun mit Billiglohn ausgebeutet und wollen die Produktion in die USA holen. ;)
 
@Stoik: Für "ein" Mac Modell, die nicht wirklich oft verkauft werden. Großartig! Das war nur da um die AMis zu beruhigen, weil die oft kritik daran geäussert haben. Die werden es NICHT zurückholen. Man kann in USA nicht so billig produzieren wie in CH!
 
@LivingLegend: Little China mit Billiglohn direkt vor der Haustür...

Nebenbei: Die Abwehr von Wirtschaftsspionage ist sowohl eine Frage von Sicherheit als auch von Wirtschaft :)
 
"[...] Wie er berichtete, stelle letzterer Anbieter beispielsweise auch Gelder zur Verfügung, mit denen die Tests durch unabhängige Prüfer in Großbritannien finanziert werden können. [...]"

Wenn der unabhängige Prüfer vom eigenen Geld bezahlt wird, kommen dann immer noch unabhängige Ergebnisse zustande? :P
 
Das passt halt den Amis nicht in ihren "American Way of Live" und man merkt wie durch die da drüben sind. So paranoid zu sein das jeder ist eine Bedrohung für die USA ist.

ZTE und Huawei drück ich die Daumen die sind auf den richtigen Weg!
Bei allem schlechten Gerede über China, mir ist China immo lieber als USA.
 
Huawei stellt seit Jahren die UMTS-Modems für Vodafone her, dass Vodafone nicht so einfach sagt "na gut, machen wir eben anders", dürfte wohl auch klar sein... und Vodafone selbst verdient natürlich an den günstigen Geräten und deren teuren Tarifen richtig gut... also ist es irgendwo schon eine Zweckgemeinschaft ZTE/Huawei + VF.
 
Vodafone ist einer der grössten Abnehmer von Huawei-Geräten. Nicht nur Modem sondern auch Ausstattung für Kollokationsräume. Von daher ist die Aussage Vodafones eher fragwürdig. Prüfer die von Ausrüstern zum Testen ihrer Produkte finanziert werden, sind nicht mehr unabhängig. Bei negativen Ergebnissen sucht man solange, bis die passenden Prüfer gefundnen werden. Wäre ja nicht das erste mal. Und ja - Huawei rollt den Markt nur durch Preisdumping auf. Das Argument der USA in Sachen Spionagetechnik halte ich für überzogen. Konsequenter weise müssten sie dann den import aller Produkte die in China hergestellt werden auch verbieten.
 
@LastFrontier: es geht wohl darum die eigene wirtschaft nach möglichkeit zu unterstützen, vorallem wenn die eigenen ressourcen vorhanden sind. das macht übrigens jeder staat; und china erst recht!^^ wir sind ja alle nutznießer des wirtschaftsbooms in china... das geht aber auch nur solange gut bis sich die chinesische bevölkerung nicht mehr ausbeuten lässt. sozialismus hat noch nie funktioniert. das funktioniert in china noch weil es den arbeitern in den letzten jahren immer etwas besser ging. würde man heute die chinesische wirtschaft/arbeitsverhältnisse auf deutschland übertragen gäbe es bürgerkrieg... weil wir uns alle an unserem wohlstand und unsere freiheit gewöhnt haben. das ist aber schon wieder ein anderes thema.
 
Wie war das noch in Zurück in die Zukunft, als sich Marty und doc Brown über die Made in Japan Sony Kamera unterhalten und Marty meinte "gute Elektronik kommt aus Japan". Oder war das China?
 
Wenn die Sicherheitsbedenken für Chinaprodukte so hoch sind, warum lassen denn dann fast alle westlichen Hersteller in China produzieren? Als ob in deren im Produkte nicht auch ein Hintertürchern sein kann.
 
@M4dr1cks: Weil die Leitung, Qualitätscheck etc. alles vom Hersteller selbst übernommen wird. Nur die Arbeitskraft ist Chinesisch.
 
@Ryou-sama: Und du vertraust da völlig drauf, dass im Qualitätscheck nichts übersehen wird? - Wenn du meinst......
 
@M4dr1cks: Es zumindest in DE auch genug Hersteller (nicht von kleinkram) die nicht rübergehen. Angst wegen techologieklau etc. Man sollte ja bedenken, das man in China nicht selbst produzieren darf. Man MUSS sich einen lokalen Partner suchen. Das ist eine der Bedingungen, die IMMER einzuhalten sind. Ein Schelm wer böses dabei denkt!
 
Wer braucht schon klassische Hintertüren? Eine "versehentliche" Angrifffläche reicht doch vollkommen aus
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