Hyundai macht NFC-Smartphone zum Autoschlüssel

Der südkoreanische Autobauer Hyundai plant in den nächsten paar Jahren, massiv auf die NFC-Technik zu setzen und "Near Field Communication" zum Standard bei seinen Fahrzeugen zu machen, darunter zum Aufsperren und Starten des Autos per Smartphone. mehr... NFC, Hyundai NFC, Hyundai

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Klingt nicht so prickelnd, da es die Technik erstens schon gibt, und diese zweitens viele Vorteile gegenüber dem NFC Ansatz hat. So ist z.B. die Reichweite höher, d.h. ich muss nichts an irgend einen Sticker halten. Außerdem kann ich den Autoschlüssel auch leichter verleihen als mein Smartphone. Und personenbezogene Fahrzeugeinstellungen gibt es auch heute schon in diversen Fahrzeugen...
 
Schön, dann wird nicht nur das Telefon geklaut sondern das Auto gleich noch mit dazu!
 
@bebe1231: Naja, irgendwie muß der Dieb ja auch schnell weg kommen. :)
 
Ich bin so froh dass ich noch Autos mit richtigen Schlüsseln habe.
 
@Feuerpferd: Das ist aber nur eine subjektive Sicherheit... In den meisten Fällen ist nämlich nicht das Schloss der Angriffspunkt, sondern der Auslösemechanismus, bzw. die Mechanik selbst.
 
@Vollbluthonk: Auch Autodiebe überdenken wohl das Verhältnis von Aufwand und Nutzen. Sind es Oldtimer, kommt es drauf an, was für einen Zustand die haben. Praktisch ist es, wenn man für den Alltag auch noch eine einfache alte Gebrauchskarre mit vielen Kratzern, Beulen und prächtiger Dreckschicht hat, die man sorgenfrei und tiefenentspannt unter der Laterne draußen stehen lassen kann. Regen zählt dann als Autowäsche. :-)
 
@Feuerpferd: So handhabe ich das seit Jahren... An meiner Karre bilden sich schon Mooskulturen. Ich muss aber auch sagen, mir geben Autos nichts mehr. War früher mal anders, aber inzwischen möchte ich nur noch trocken von A nach B, und das möglichst billig...
 
@Vollbluthonk: Ja, das ist schon erstaunlich, wie das Moos auf der Wetterseite so schön wächst. Besonders unter den Fenstern auf den Gummidichtungen und auf den Außenspiegeln.
 
BMW hat bereits ein sollches Konzept, bei dem NFC im Schlüssel integriert ist. Ich finde es super, dass hier endlich wieder etwas mit NFC passiert. at bebe1231: den Verlust eines Smertphones bemerkt man viel Schneller als den Verlust deines Portmonues oder Schlüssels. Die Frage ist, ob das ganze dann auch noch über eine Pin oä weiter abgesichert werden kann/wird.
 
@Luk3: "den Verlust eines Smertphones bemerkt man viel Schneller als den Verlust deines Portmonues oder Schlüssels"

Das trifft vielleicht auf Smartphone-süchtige Kiddies zu, aber sicherlich nicht auf einen Großteil der Bevölkerung. Außerdem macht man sich dann noch mehr von einem Gerät abhängig. Man ist dann auf die Hilfe anderer angewiesen, um zuhause die Frau anzurufen zu können, dass sie einem die Schlüssel bzw. das Ersatzsmartphone vorbei bringt.
Ich persönlich verzichte bei vielen Anlässen auf ein Smartphone, ist in meinen Augen oft nur unnötiger Ballast. Da nehme ich nur das mit, was ich wirklich benötige und wenn ich ins Theater, Kino oder auf eine Party gehe benötige ich eben kein Smartphone.
 
@ijones: Wer sich ein teures Smartphone kauft, nutzt es in der Regel auch so häufig, dass der Verlust sehr zeitnah bemerkt wird. Nutzer, die das Teil zuhause liegen lassen, wenn sie weggehen, sind wohl eher in der deutlichen Minderheit. Alle Smartphonebesitzer, die ich kenne, haben das permanent griffbereit. Und bei jeder Gelegenheit wird kurz nachgeguckt, ob eine neue Nachricht da ist.
 
Ja und dann wird das Teil gehackt und weg ist die Karre.... Und was mache ich, wenn mein Handy leer ist?
 
@citrix no. 2: Was machste wenn Dein Tank leer ist?
 
@doubledown: Der Tank entleert sich aber nicht binnen weniger Stunden unbemerkt in meiner Tasche...
 
@borbor: Dann hast Du ein defektes Smartphone.
 
@doubledown: Dann müssten 90% aller derzeit verfügbaren Smartphones defekt sein ;-)
 
@borbor: Nee, die entleeren sich aber nicht binnen weniger Stunden unbemerkt ;-)
 
@doubledown: Wenn man dauerhaft Bluetooth, WLAN und eine 3G Datenverbindung laufen lässt geht das schon recht fix...
 
@doubledown: Unbemerkt nicht, aber unbeeinflussbar. Mal eben Wandern mit de Freunde und durch Netzsuche is der Akku runter. Und im Bestfall liegt das Ladegerät im Auto :D
 
@Zwerchnase: Ich sage ja nicht, dass das die Erfindung schlechthin ist. Nur, wer unbedingt auf den Mobil-Zug mit allen seinen Nebenwirkungen aufspringt, muss auch dafür sorgen, dass er im Notfall Energie-Reserven hat.
 
@doubledown: Ich sag auch nicht, dass es schlecht ist. Ich finde die Sache auch sehr interessant. Ich denke mal ein Non-Energie-Notfallplan wird schon bestehen. Aber das mit dem Tank war wirklich schwach ;)
 
@citrix no. 2: Sicherlich wirst auch mit einem normalen Schlüssel noch reinkommen ;-)
 
Klingt interessant :) Richtig fetzig wäre es wenn man via Handy (SMS o.ä.) mit dem Auto in Kontakt treten könnte und ihm z.b. mitteilen könnte dass die Handynummer X für einen beschränkten Zeitraum zugang zum Auto hat. so á la "Schatz holst du mal das Auto? Ich musste es neben der Bar stehen lassen und heute hab ich Kopfschmerzen" :D Naja, aber nach wie vor, habe ich bei solchen Technologien starke Sicherheitsbedenken :/ Dann doch lieber ein klassischer Schlüssel, den man auch mal verleihen kann ohne seine halbe Persönlichkeit (Handy) gleich mit zu verleihen.
 
@Zwerchnase: "so á la "Schatz holst du mal das Auto?"
Das kann ich heute schon, nennt sich Zweitschlüssel und der liegt den meisten Autos beim Kauf bei ;-)

Ich hab den Zweitschlüssel meines Schatzes, sie den meinigen, so einfach kann das sein. Einen Vorteil sehe ich nicht wirklich, nur dass ich bei der nächsten Inspektion der einfachheithalber mein Smartphone dalassen soll. Außerdem hält eine Schlüsselbatterie in der Regel 3-4 Jahre. Solange der Akku von Smartphones nicht ähnlich lange hält, sind sie für mich kein adäquater Ersatz. Und selbst wenn die Batterie im Schlüssel leer ist, kann man damit immer noch das Auto öffnen und fahren.
 
@ijones: Das mit dem beschränkten Zeitraum scheinst du überlesen zu haben. Das war nur ein Beispiel. Meinen Freunden z.b. werde ich keinen Zweitschlüssel aushändigen (und vorher erst anfertigen lassen) damit die im Falle des Falles mal mein Auto fahren können ... Und der Vorteil liegt dabei auf der Hand: Man muss sich nicht mit der Person treffen um den Schlüssel auszutauschen, sondern gibt von zuhause, aus dem Krankenhaus, woher auch immer einfach den Befehl ans Auto und der Berechtigte darf es abholen.
 
@Zwerchnase: Naja, ich bin fast 40 Jahre ohne solche Möglichkeit ausgekommen. In der Theorie vielleicht nett und vielleicht braucht man das ja wirklich mal einmal im Leben. Zur Not kann doch immer jemand den Ersatzschlüssel abholen und dann das Auto wegfahren. Oder halt einfach beim nächsten Krankenhausbesuch den Schlüssel mitnehmen, wobei: wenn ich im Krankenhaus liege, würde ich nie einen Autoschlüssel bei mir haben. Für öffentlich genutzte Autos mag das ja sinnvoll sein, aber privat sehe ich nicht einen einzigen Anwendungsfall für mich.
 
@ijones: Für mich persönlich sehe ich auch keinen Anwendungsfall, da mein Auto prizipiell nur von mir gefahren wird ;) Aber die Technologie beitet weitaus mehr Möglichkeiten als den Fernzugriff erlauben zu können. Und diese Möglichkeiten, finde ich, sollte man beobachten. Irgendetwas interessantes ist da bestimmt dabei.
 
@Zwerchnase: Ich bin da eher ein Freund von Expertensystemen. Also Geräte, die perfekt auf einen Anwendungsfall abgestimmt sind. Bei Smartphones ist es doch so, dass die so voller Technologie sind, dass die spätestens nach 2-3 Tagen an die Steckdose müssen. Früher konnte man mit einem Handy noch 2 Wochen lang nutzen, bevor es ans Netz muss. Ich habe mir kürzlich für die Sachen, die ich zuhause mit dem Smartphone erledigt habe ein Nexus 7 gekauft und werde mir jetzt wieder ein einfaches Handy zulegen. Klar, theoretisch kann man mit einem Smartphone navigieren, Fotos machen, Musik hören und wohlmöglich auch Telefonieren, aber in meinen Augen nichts wirklich gut. Es gibt da ständig Kompromissse gegenüber Expertensysteme. Den größten Kompromis sehe ich zur Zeit bei der Akkulaufzeit, die sollte für mich mindestens 2 Wochen betragen. Mit meiner Spiegelreflex mache ich ca. 1000 Fotos mit einer Akkuladung. Ich vermute das schaft kein Smartphone.
 
@ijones: Da kann ich dir nur Recht geben. Aber ich finde mit den Expertensystem kauft man gleich einen Nachteil mit: das es Expertensysteme sind. Und die trage ich in der Regel nur bei mir, wenn ich weis dass sie zum Einsatz kommen. Gerade bei Dingen wie eine Spiegelreflex werden selten Schnappschüsse eine zufälligen, aber witzigen Situation entstehen, da man sie beim Spazieren o.ä. nicht dabei hat :/ Hat alles sein Vor- und Nachteile ;) Aber ich finde es gut, Möglichkeiten zu schaffen. Ob und wie man sie nutzt, bleibt weiterhin jedem selbst überlassen.
 
@ijones: Im Übrigen fand bzw. find ich es sehr angenehm, die eigenen Positionen zu erläutern ohne persönliche Angriffe und solche Sachen, die hier leider zum Ton gehören. Sehr angenehm, Danke dafür.
 
Auf zum Auto Hacker Wettbewerb :D
 
Datendiebstahl via NFC ist nicht neues, und lässt sich quasi "im vorbeigehen" erledigen. Man muß also noch nichtmal das Telefon stehlen, um an das Auto zu kommen. Sehr praktisch, die Autoschieber werden das sicher dankend annehmen... wobei... wer klaut schon einen Hyundai :-ppp
 
@starship: Scheiß egal hauptsache neu denn Audi VW BMW und alle angeblich so tollen deutschen Fabrikate haben mittlerweile ne halbwertszeit von 5 Jahren oder 150.000km bis die Spinnereien und ständigen Werkstattbesuche anfangen. Die solideste und denoch effizente Technik gabs in den 90ern.
 
@Nobodyisthebest: Wer will auch freiwillig länger ein Auto fahren. Würde mir eher Gedanken machen um die Preise und die laufenden Kosten. 28.000 KM Audi in die Werkstatt für Inspektion zack 1000er weg und nein ich fahre keinen RS8 :)
 
Oh man jetzt werden so viele Autos geklaut. Die Autosoftware zu verändern war bekannter Weise schon leicht aber jetzt ist es übertrieben einfach.
 
Auf Slashdot gibt es einen Bericht über einen Rundfunksender, der Schlüssellose Zugangssysteme an Autos gejammt hat: http://yro.slashdot.org/story/12/12/28/1655238/pirate-radio-station-in-florida-jams-automotive-electronics
 
Hab mal ein Auto gesehn was nen iPhone Dock in der Konsole hatte, wenn dus eingesteckt hast, hat sich Sitz, Rückspiegel, Musik usw auf dein Profil was am iPhone gespeichert war angepasst Da würde die NFC Sicherheitslücke wegfallen und geladen wird das Smartphone auch ^^ jaja .. die gute alte Kabelverbindung ;D
 
@fevil: Ja, aber sowas hat dann eben wieder den Riesennachteil, dass zwingend ein bestimmtes Smartphone benötigt wird. Wenn, dann sollte es universell einsetzbar sein, und die Leute nicht zwingen, beispielsweise ein Obstgerät kaufen zu müssen.
 
@DON666: Jo des stimmt, aba sie könnten ein Dock machen wo man den Stecker austauschen kann, nur blöd das ned alle android devices an der gleichen position den stecker habn :/ ... oder es kauft sich jeder ein Apfel-Phone und die sache is gegessen :P
 
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