Forscher wollen Pixel-Videos in 5 Jahren abschaffen

Zwei Wissenschaftler aus England haben es sich zum Ziel gesetzt, bei Videoaufnahmen binnen der kommenden fünf Jahre pixelbasierte Bilder durch einen Codec abzulösen, der auf Vektorgrafiken basiert. mehr... Foto, Vektorgrafiken Foto, Vektorgrafiken

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Hört sich nach Revolution an! Die Entwicklung gefällt mir.
 
@Leonard Hofstadter: Es gab vor vielen Jahren schon ein oder zwei Bild-Codecs die in diese Richtung funktioniert haben, und das hat echt nicht schlecht ausgeschaut. Bin auch sehr gespannt...
 
@Leonard Hofstadter: Ich habe mich seit es Vektorgrafiken und HD-Filme gibt gefragt, wieso es keine Vektorvideos gibt. Endlich treibt das mal jemand voran, dann gibt es kein SD, HD UltraHD, MegaSuperUltraHD mehr, da alles nur noch ein Film ist.
 
@Frog33r: Naja, weil Vektorgrafiken (z.b Flashanimationen) von Hand gefertigt werden und dadurch von Anfang an definiert sind, wenn man ein Bild in eine Vektorgrafik umschreiben würde, müsste alles in geometrische Formen kalkuliert werden, dass war bisher weder vom Speicher noch von der Rechenkapazität profitabel oder auch nur annähend möglich. Bin Gespannt wie sie das gelöst haben, muss wohl so eine Art Hybrid zwischen Bild und Vektorgrafik sein.
 
@Frog33r: Eine Skalierung wird nicht viel bringen da dadurch lediglich die einfarbigen Flächen skaliert werden und nicht neue Details erscheinen. Ich denke mit aktueller Hardware muss das Vektor-Video immer noch auf Basis einer Rastergrafik erstellt werden. Haben die Entwickler von Kamera-Sensoren einiges vor sich die Real-Welt in Vektoren zu erfassen.

Für die Zukunft wird dies sicherlich auch im 3D Bereich interessant. Die Vektoren müssen ja nicht nur in der Ebene sein.
 
@Frog33r: Gibt es doch. Schau dir nur die vielen Flashanimationen an. Bei Flashspielen mit zu vielen Objekten geht irgendwann der stärkste Rechner in die Knie. Das sind die tollen Vektorgrafiken.
 
@Leonard Hofstadter: Daran ist nichts außegewöhnliches! Wenn man eine Bitmap-Grafik nimmt und darüber eine Vektor-Grafik legt und diese beide miteinander kombiniert, wird es möglich, dass z.B. der Vektor-Kreis alle Pixel die er einschließt oder tangiert automatisch mit einer bestimmten Pixelfarbe versehen werden. Dadurch wird die skalierung eines Pixelbildes ohne spürbaren Qualitätsverlust möglich. Dualismus!!! Nimm das eine und drehe es ins Gegenteil um!!! Wie Seife fest am Stück dann mach es flüssig! Fernseher Röhre dick mach dünn und flach etc. Nur Gegensätze. Es gibt keine Phantasie!!!!!!
 
@Leonard Hofstadter: Ich erinnere mich noch an 1996 und das FIF Format (Fractal Image Format) damit konnte man Video in DVD Qualität über eine ISDN Leitung streamen, hat sich leider nicht durchgesetzt. Auch Fotos konnte man damit komprimieren, waren viel kleiner als JPG und bis zu 16x vergrößerbar ohne das es all zu schlimme kanten gab.
 
@cathal: ich bin mir sicher das du 1996 kaum einen hochauflösenden fernseher hattest, ich denke nicht das man das heutzutage machen kann, 16 fache vergrößerung bei gleichzeitiger hoher komprimierung ist nicht möglich.
 
@Navajo: http://de.wikipedia.org/wiki/Fractal_Image_Format
 
Da bin ich mal sehr gespannt drauf, wie so ein Photo/Videobild basierend auf Vektoren aussehen wird. Kann es mir momentan nicht wirklich vorstellen.
 
@MiezMau: Ich kann mir das zZ auch nicht vorstellen, doch ich finde den Gedanken jetzt schon sehr angenehm in iTunes nur noch eine Version laden zu müssen, anstatt für SD bzw. HD extra bezahlen zu müssen :)
 
@MiezMau: A Scanner Darkly http://bit.ly/UbHEr9
 
@one: Ist nur leider kein sonderlich gutes Beispiel, da zum einen die Aufnahme wahrscheinlich nicht wie im Artikel beschrieben vorgenommen wurde, sondern lediglich mit Filtern gearbeitet wurde und zum anderen ist dabei das "banding" zu stark, was bei dem Film aber vermutlich zugunsten des Comicstils gewollt war.
 
@MiezMau: ja wie wohl? genau wie vorher! ziel ist nur die skalierbarkeit.
 
@MiezMau: selbst wenn es gute ergebnisse wären glaube ich nicht an einen erfolg. wenn ich mir angucke: alles wird als jpg gespeichert obwohl man mit png viel bessere ergebnisse hätte. und wenn ich ein detailreiches photo vektorisiere bekomme ich heutzutage entweder ohne ende daten und rechenzeit oder eben nicht ein echtes abbild. bei plänen und strichzeichungen, ja klar - aber zB die haut hat poren (die man auf einem sehr hoch auflösendem bild sieht) und ist somit nicht zum vektorisieren geeignet oder sieht dann unrealistisch aus. selbst wenn diese technologie für handyschnappschüsse reichen sollte, ein ablösen der hochauflösenden pixelbilder ist meines erachtens nicht in sicht. man kann aber wohl gespannt sein, was die jungs uns in einem halben jahr zeigen.
 
@MiezMau: ... Wie ein Videospiel-Charakter, würd' ich denken.
 
@RalphS: Alle Dsneys 3D Filme sind mit mathematischen Texturen belegt, welche nichts anderes sind als Vektoren. Werden dann gerendert und in Pixelbilder umgewandelt, weil der heimische PC nicht über die Rechenkraft eines Supercomputers verfügt um alle Texturen flüssig zu berechnen.
 
@heptox: Ein gerenderter 3D-Charakter sieht aus wie ein gerenderter 3D-Charakter. Nicht wie ein Schauspieler. Wäre das anders, könnte man alle Schauspieler von heute auf morgen in Rente schicken und *viel* Geld sparen; und man könnte IRL erfahren, ob und inwieweit The Running Man tatsächlich Utopie ist.
 
@RalphS: Bingo! Gebe ich dir völlig Recht. Wenn man die Anzahl der Texturen verhunderfacht und das wird irgendwann so kommen, weil die Rechenleistung stätig wächt, werden alle Schauspieler überflüssig. Schon jetzt dominieren 3D Helden in Japan. Siehe Final Fantasy. Auf heise ist ein interessanter Beitrag: http://www.heise.de/newsticker/meldung/HFR-Hobbit-Peter-Jacksons-hyperrealistische-Bildaesthetik-1768236.html
 
@MiezMau: So schlecht sieht's nicht aus. genau genommen, soll der Unterschied zum Pixelvideo ja gar nicht sichtbar sein. Vektoren werden bereits heute schon eingesetzt, um die Bewegung von Objekten in einem Film zu beschreiben (MPEG2, MPEG4). Das siehst du bereits jeden Tag im digitalen Fernsehen. Vektorenbilder gibt es im Internet en masse, wenn du nach SVG suchst. In SVG steckt eine riesige Menge an Möglichkeiten, die der Kreativität freien Lauf lassen und sogar mitunter fotorealistische Darstellungen erlauben.
 
A Scanner Darkly lässt grüßen
 
@one: nope.
 
Unrealistisch. Selbst Icons werden, wenn sie als Vektorgrafik erstellt wurden in verschiedenen Bitmapgrößen manuell nachbearbeitet, weil man bei Vektorgrafiken eben oft nicht genau das gewünschte Ergebnis beim Skalieren erhält. Gerade besonders große und kleine Bilder werden problematisch.
 
@Windows8: Na dann super, dass du den Durchblick hast. Solltest du den forschenden Jungs auch mal sagen, nicht, dass die jetzt 5 Jahre in die falsche Richtung entwickeln.
 
@Windows8: Hackfleisch muss man auch "nacharbeiten", damit wieder ein Stück Braten daraus wird. Hätte man es nur nicht kleingehackt...
 
@Windows8: Die Video skalieren zu können, ist nur ein Nebeneffekt. Selbstverständlich ist (wie auch im Beitrag erwähnt) eine sinnvolle Vergrößerung nicht unbegrenzt möglich. Der eigentliche Sinn dieses Codecs soll eher die Verringerung der Datenmenge bei Keyframes sein, die bisher als Bitmaps gespeichert werden (während bereits heute vektorbasierte "Bilder" die Bewegungsunterschiede zwischen den einzelnen Bildern beschreiben). Bei immer höheren Auflösungen in noch nicht absehbarer Zukunft (ich denke mal, dass nach dem Full-HD- und 4k-Zeitalter irgendwann ein 8k-Zeitalter kommen wird bis unsere Kindeskinder nur noch auf 2 Meter große Retina-Fernseher glotzen) macht das durchaus Sinn. Ich denke mal, auch weiterhin wird ein Full-HD-Sensor nur für Full-HD-Videos eingesetzt werden. Hingegen wird auch weiterhin ein 4k-Sensor für 4k-Videos nötig sein. Allerdings könnten Full-HD-Videos in Zukunft auf einem 4k-Fernseher besser aussehen, als PAL-Videos auf heutigen Full-HD-Fernsehern.
 
ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass pixelgrafiken dadurch verdrängt werden, zumindest im internet nicht. bildbearbeitung würde sich wesentlich schwieriger gestalten. da kann man nicht mal eben ein paar pixel übermalen z. b.
 
@Lindheimer: Klar kann man das. Dafür gäbe es dann ja Programme, die die Vektoren entsprechend anpassen.
 
@PranKe01: na wenn das so einfach geht... bei svg hab ich z. b. keine vorstellung wie das funktionieren soll.
 
@PranKe01: Nix anpassen. Neuer Vektor.
 
Das größte Problem dürften die Farbverläufe sein. Und bei Übertragungen natürlich auch die Dateigröße.
 
@PranKe01: dateigröße genau nicht, bei vektoren werden mathematische formeln geliefert, keine ausgerechneten daten.
 
@asaeldc: nicht? Kann mir schon vorstellen, dass die formeln von komplexen sachen mehr platz brauchen als die ausgerechneten daten. Bei einem Schwarzen Kreis auf weissem Grund natuerlich nicht
 
@-adrian-: du musst bedenken das bei richtig großem Bildformat die dateigröße gleich bleibt. Die formeln ändern sich ja nicht.
 
@asaeldc: Andererseits helfen Vektoren nur dort, wo berechenbare Elemente da sind - Linien, Flächen, sicherlich auch Körper. Am Ende würde das wohl darauf hinauslaufen, daß man sowas wie Wireframes hat, die dann wieder mit Texturen belegt werden... was zwar für 3D sicherlich gut geeignet ist, aber für 2D nicht sehr sinnvoll erscheint.
 
@asaeldc: Ja die Dateigröße bleibt beim Skalieren gleich, man hat dann aber nur den Treppenefekt beseitigt, anderseits gibt es aber auch keine höhere Detaillierung. Wenn ich das selbe Objekt einmal mit VGA- und dann mit 32 Megapixeln aufnehme, habe ich natürlich auch mehr Details. Will ich das selbe bei Vektorgrafiken erreichen, muss ich natürlich auch entsprechend mehr Kurven etc anlegen, was die Dateigröße ebenfalls steigen lässt.
 
@asaeldc: Das ist doch der interessante Hacken, oder? Wie "detailliert" müssen die Daten sein, damit ein menschliches Gesicht in der Glotze natürlich und nicht wie ein Comic aussieht? Stehen dann Speicherbedarf und Rechenzeit in einem besserem Verhältnis, als bei unserer heutigen Technik?
 
@davidsung: es ist eigentlich ganz einfach, es müssen pixelgroße vektor-kreise sein. Klingt sehr aufwendig, deshalb die 5 jahre entwicklungszeit. Super spannend finde ich das bei computerspielen der genau entgegengesetzte ansatz probiert wird, siehe pixel-clouds.
 
@asaeldc: Das kommt immer aufs Ursprungsbild an. Würde man ein Bild hernehmen und es wirklich 1:1 auf Vektor übertragen, hätte das Vektorbild einen deutlich höheren Speicherbedarf, da es ja immer neben den Farbwerten auch noch Positionsdaten der einzelnen Polygone und/oder zumindest Position und Radius eines Kreises abspeichern müsste. Weniger Speicherbedarf kann ein Vektorbild also nur gewinnen wenn möglichst viele gleichfarbige Flächen entstehen und man weniger Polygonflächen benötigt. Auf eine beliebige Größe kann sowas auch nicht skaliert werden - so eine Aussage mag auf primitive Logos oder Diagramme zutreffen, aber nicht auf Fotos oder Videos. Ein Vektorbild kann hochskaliert genausowenig neue Details bilden wie ein Pixelbild. Verlustfrei geht's also nur nach unten, was kein wirklicher Gewinn ist. Am Ende wird es interpoliert, hat also jpg-Qualität. Kein Vergleich also zu HD oder generell losless-Bildformaten wie zB PNG. Es hat schon seinen Grund, warum sich Pixelformate durchgesetzt haben.
 
@PranKe01, @-adrian-: So kann beispielsweise ein Kreis in einer Vektorgrafik über Lage des Mittelpunktes, Radius, Linienstärke und Farbe vollständig beschrieben werden; nur diese Parameter werden gespeichert. Im Vergleich zu Rastergrafiken lassen sich Vektorgrafiken daher oft mit deutlich geringerem Platzbedarf speichern. Eines der wesentlichen Merkmale und Vorteile gegenüber der Rastergrafik ist die stufenlose und verlustfreie Skalierbarkeit.
Quelle: Wikipedia
URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Vektorgrafik#Eigenschaften
 
@Musti20: Ein Kreis ist jetzt aber auch kein Film. Wenn du dir ein Bild aus einem Film betrachtest mit 1900x1080p und schaust was man hier mathematisch berechnen muesste - koentne nen pixel schon fast kleiner wirken
 
@Musti20: Ah ja. Dann guck dir mal einen normalen Film an und sag mir, wie viele Verschiedene Formen du benötigen würdest! Ich würde fast sagen, dass du mindestens 500.000 für einen Full-HD Film benötigst! Und eine Formel ist deutlich größer als eine Farbangabe... Und kommt mir jetzt nicht mit "Vektoren können beliebig vergrößert werden, da macht HD und Full HD keinen unterschied". Das ist einfach falsch, da Full HD mehr Details liefert, als HD und somit sind wieder mehr Vektoren nötig.
 
@PranKe01: auch Farbverläufe lassen sich als Vektoren darstellen, in SVG (und natürlich auch in anderen Vektorformaten) gibt's dafür bereits eigenständige Befehle
 
Gabs im TV mal vor Jahren eine Doku über ein ähnl. Verfahren, war ein deutsches Team. Es konnte zB Details an Häusern wiedererkennen, wenn man eine Straße aus verschiedenen Perspektiven betrachtete, und hat dann diese Informationen abgelegt. War irgendwas Faktor 10-50 weniger Daten als DVD-Standard.
 
@pubsfried: Und ist grandios gescheitert: http://blog.buetikofer.net/2010/07/13/atvisican-wie-die-mpeg-hochstapelei-endete/
 
@ElGrande-CG: Danke für deine Recherche. Der Meinung dort im Forum über Journalisten kann ich mich nur anschliessen.... "Hauptsache wir haben was für zwischen die Werbeblöcke..."
 
Mit dieser Technologie wird zwar jedes Einzelbild qualitativ besser aber die Anzahl der Bilder ändert sich nicht. Wie währe es mit Vektoren in richtung der Zeitachse? Dann währe die Anzahl der Einzelbilder nurnoch von der Rechenleistung abhängig.
 
Die größte Schwierigkeit dürfte es sein, einen ernstzunehmenden Vektorisierer zu entwickeln, denn bisher (bitte korrigiert mich) gibt es noch keinen, der ohne manuelle Nachbearbeitung gute Ergebnisse liefert.
 
@Der_da: Ja das ist so! Leider muss man sagen! Im CAD wäre dies genial!
 
5 Jahre ... zu spät am 21.12. geht die Welt unter .-)
 
so ein bullshit: pixel sind schließlich auch viereckige Vektoren. diejenigen, die dies geschrieben haben, haben 0 -Ahnung. Auch bei Vektoren gilt. Information = Information. Man kann nicht mehr aus der gleichen Information holen. Beim skalieren, sehen die Bilder genauso unscharf wie die pixelbilder. Man muss also entweder Info addieren oder zwischen berechnen. Das heißt aber nicht, daß ich mehr sehe als sonst. Höchstens bei der Komprimierung könnte es vorteile geben und zwar in den Bereichen, wo die Farbe gleich ist. Also, nicht mehr 10x10 Pixel rot sondern 1 große "Vektorpixel". Die Fläche muss aber 100% gleich sein, was in der Praxis selten vorkommt. Vielleicht auch Bereiche mit Farbverläufe versehen, na ja...ich glaube nicht an Märchen. man muss erst die Ergebnisse sehen. So war auch mit dem deblur-filter von photoshop, kein Mensch spricht noch davon.
 
Die alte Vektorleier bei Pixelbildern und -videos in neuen Schläuchen. Einfach mal die etlichen Codecentwicklungen und SplineResize etc. ignoriert, wird hier etwas als visionär verkauft, dass bereits durchgekaut wurde. Es gab selbst bei Winfuture mal eine Meldung von einer Firma mit einem doch recht einfallslosen Namen, die Filme in Vektorgrafiken aufschlüsseln wollte und somit einen riesigen Kompressionsvorteil verschaffen könnte. Von der hat man nach der Promomeldung auch nie wieder etwas gehört. Aber das Thema ist eigentlich schnell abgehandelt: Pixelbilder in Vektorgrafik aufgeschlüsselt gibt es bereits (die Beispielbilder zu dieser Meldung, auch von anderen Quellen, zeigen eine einfache SplineResize-Darstellung). Der einige optische Vorteil sind die schärfer aussehenden und das Hervorheben von schwachen Kanten. Ich persönlich hab keine Ahnung, was die mit dieser PR-Meldung genau bezwecken wollen, aber die Leute, die da reininvestieren sollen, haben genug Ahnung, um das hier schnell zu überlesen.
 
Die Pixel bleiben! Zumindest auf den Anzeigegeräten, denn die sind ja Pixel basierend. Auch die alten Röhren Monitore und TVs haben ein Raster, zeigen also quasi das Gegenstück zu den Pixeln bei Flachbildschirmen.
 
@Feuerpferd: Was für ein großer Schwachsinn. Es geht hier um die Quelle und die soll vektorbasiert sein. Es geht nicht um Anzeigegeräte! Eine Datei ist auch dann vektorbasiert, wenn sie auf einem pixelbasierten Anzeigegerät angezeigt wird - logisch oder? Somit sind auch Vergrößerungen möglich, z.B. indem man ins Video hinein zoomt - auch auf einem pixelbasiertem Anzeigegerät - auch logisch oder? Wie heutzutage es auch bei vektorbasierten Grafiken bereits möglich ist. Denke das nächste Mal besser nach :-)
 
@Senfgeist: Eine Aufnahme aufblähen ändert nichts. Beispiel: 128 Kbs mp3, das ist nicht allzu toll, kann man aber auf 320 Kbs mp3 aufblähen, bringt aber ganz genau gar keine Vorteile beim anhören. So ist es auch mit Videos, die sind nun mal in der Qualität darauf beschränkt, wie sie gedreht wurden. Codiert man ein Video um und verwendet man einen anderen Videocodec, wird die Videoqualität trotzdem nicht besser werden als die Videoquelle. Geht man zu nahe mit dem Auge an den Monitor, sieht man die Pixel des Monitors, daran kann das Softwarekompressionsverfahren nichts ändern. Noch deutlicher ist das früher bei den Röhrenmonitoren aufgefallen. Die Pixel bleiben also, so lange keine anderen Anzeigegräte benutzt werden, wie etwa Vektormonitore, eine Technologie der 1960er Jahre, so lange bleiben auch die DPI (Dot per inch) und PPI (Pixel per inch). Digitalkameras, also die Quelle für Videos, sind ebenfalls Pixel basierend. Da müsste man auch von weg kommen um die Pixel los zu werden.
 
Kann mir schwer vorstellen das Vektorvideos gegenüber Pixelvideos sehr große Kompressionsvorteile bringen. Bei dem Verfahren scheint es mehr um die Skalierbarkeit zu gehen. Ohne das ich mich als Spezialist für Kompressionsverfahren betrachten würde, verstehe ich das so, das man ähnlich wie bei Tönen die information auf das Wahrnehmbare reduziert. Sofern noch nicht geschehen, könnte ich mir aber durchaus vorstellen, das die Kombination beider Verfahren sich positiv auf die Datenmengen auswirken könnte.
 
Die Vorstellung wie das funktionieren soll, fällt mir sehr schwer. Wenn das aber genauso qualitativ hochwertig funzt, dann wäre das natürlich der Knaller! Nie wieder Pixelmatsch! Dann gebt mal bitte Hackengas Jungx und macht den Codec marktreif!
 
Ändert leider nichts daran das die Quell-Video-Aufnahme immernoch die maximal darstellbare Wiedergabe-Auflösung vorgibt. Denn wenn die Kamera ein Detail nicht einfängt, kann selbst der beste Vektor-Kompressions-Algorithmus dieses Detail auch nicht wiedergeben. Ich glaube der eigentliche Vorteil dieser Technologie liegt eher im Speicherverbrauch, als in seiner Skalierungsfähigkeit. Denn diese wird dadurch kein bisschen besser. Hier im Artikel werden einfach zwei völlig verschiedene Ansätze durcheinander geworfen: Das manuelle Anfertigen von Grafiken wo sämtliche Details vom Grafiker vorgegeben sind, und dem einer Video-Aufnahme wo die Anzahl der Details mit größerer Auflösung gleichsam wachsen.
 
@master_jazz: exakt mein meinung, man kann das vektorisieren von grafiken nicht mit vektorisieren von filmen vergleichen. die machen das ja nicht mit coreldraw sondern komplett anders...
 
Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, wie das gehen soll - nicht bei Photos und schon gar nicht bei (nicht animierten) Videos. Bin gespannt
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