Usenet-Index NZBMatrix kapituliert vor Filmindustrie

Einer der bekanntesten Usenet-Indizes der Welt hat seine Pforten geschlossen. Das Portal NZBMatrix ergriff diesen Schritt nach eigenen Angaben freiwillig, wegen großer Probleme mit der Verbreitung illegaler Inhalte. mehr... Filesharing, Usenet, Newsgroups Bildquelle: Wikipedia Filesharing, Usenet, Newsgroups Filesharing, Usenet, Newsgroups Wikipedia

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Die Contentmafia wird soviele Seiten abdrehen, bis sie draufkommen, dass diese User ihre Produkte trotzdem nicht kaufen.
 
@ayin: lustiger fun fact http://futurezone.at/digitallife/12643-studie-megaupload-ende-senkte-kinoeinnahmen.php
 
@0711: Naja eigentlich traurig zu lesen was da steht. Dann hat naemlich alles so gewirkt wie es sollte. Und kleinere Produktionen haben kein Sony oder Warners hinter ihnen die sich durchs Internet klagen
 
@ayin: Sollang man einen schönen sündenbock hat und sagen kann "Weil der einen Film gestreamt hat werden die Künstler verhungern." wird das so bleiben. ^^
 
@ayin: Jep, weil so eine Seite geschlossen wird, haben die Konsumenten trotzdem nicht mehr Geld auf ihrem Konto, um weitere Medien zu kaufen.
 
@ayin: Ich schaue mir auch ab und zu mal ein paar Filme beim Kumpel an der die irgendwo downloadet, und wenn der mir richtig gefällt kauf ich mir den auch oder gehe ins Kino um den nochmal richtig zu schauen. Wenn ich also irgendwann mal nichts mehr beim Kumpel sehe kaufe ich auch weniger oder gehe erst gar nicht mehr ins Kino. Eigentlich sind doch die Raubkopien der Filme irgendwie auch Werbung. Von alleine schau ich so nicht ob es was neues gibt was ich kaufen wöllte. Ich glaube das vergessen die irgendwie und dann heulen die erst recht rum wie schlecht doch die Kaufmoral der Leute ist. Ich kauf doch keine Katze im Sack.
Mein Kumpel hat im übrigen Massen an originalen Filmen da weil der dass glaube auch so sieht wie ich und nur gute Sachen kauft.
 
@ayin: Das die User, die Du damit meinst, die Sachen stattdessen (also, weil sie sie nicht kaufen) illegal herunterladen, ist trotzdem nicht in Ordnung. Ich würde sagen, wer den Film nicht kauft (aus welchem Grund auch immer) und ihn nicht herunterladen darf, der muß halt darauf verzichten, den Film anzusehen. Aber jetzt kommt bestimmt wieder das beknackte Argument, daß die Filme ohnehin nichts mehr taugen, alles nur noch Massenware und austauschbar ist und die Filme das Geld nicht wert sind undsoweiter undsofort. Wenn das wirklich stimmt, warum wollen dann Leute den Film (obwohl er ja angeblich nichts taugt) trotzdem herunterladen?
 
@ayin: Solange die "Künstler" utopische Gagen beziehen,(zt. pro Stunde mehr als ein durchschnittlicher Angesteller brutto/Monat) habe ich keinerlei Mitleid mit dem Haufen und auch keinerlei Skrupel mir die Produkte unentgeldlich reinzupfeifen. Da vergolde ich doch lieber den Arsch von Typen wie Kim Dotcom mit einem geringen monatlichen Beitrag zur Datenfreiheit.
 
Schlussendlich sorgte dieses Vorgehen der CI nur für ausgefeiltere Alternativen...
 
Gute Indizierungsseiten sind noch NZBIndex, NZBClub und binsearch. Vor allem NZBIndex empfinde ich als sehr gut, ich hoffe sie sind nicht auch einmal betroffen.
 
@dynAdZ: Ich wollte mich vor 2 Jahren mal mit dem Thema Usenet beschaeftigen aber hab es irgendwie wieder aufgegeben.
 
@-adrian-: Im Prinzip gibt es kaum etwas besseres. Man lädt aus dem Usenet immer mit dem herunter, was die Internetanbindung hergibt, in meinem Fall sind das immerhin beachtliche 100mbit/s. Auch Microsoft-ISOs etc., einfach um einiges schneller und wenig kompliziert. Wenn man viele Binaries herunterlädt, muss man allerdings bei einem Usenet-Anbieter einen Plan kaufen, kostet meistens so um die 10€ im Monat. Dafür hat man dann aber wie gesagt den vollen Speed, SSL-Verschlüsselung, hohe Retention (also die Zeit, in der der Server die Daten vorhält) und viele gleichzeitige Verbindungen.
 
@dynAdZ: Wie baut sich denn die struktur ueberhaupt auf? Die daten liegen auf servern und du hast quasi einen dispatcher"usenetanbieter" der dir die daten zuteilt oder ist das eher so P2P nur ueber nen dispatcher der die peers zuteilt. Hab nicht verstanden wieso man ueberhaupt einen plan braucht
 
@-adrian-: Usenet-Provider bauen ein Rechenzentrum auf und schließen sich mit anderen Providern zusammen, um Daten zwischen den Zentren zu spiegeln. Schreibt jemand einen Artikel bei einem Provider oder lädt eine Datei hoch (Binary-Article), so wird dieser über die nächsten Minuten/Stunden in alle anderen Usenet-Rechenzentren verteilt. D.h. bei deinem Provider sehen die anderen Nutzer sofort die Dateien, bei anderen eventuell erst in 1-2 Stunden (k.A. wie schnell das geht). Gute Provider behalten die Dateien lange in ihrem Speicher, billigere Löschen sie z. B. nach 365 Tagen. Um selbst Usenet-Provider zu werden, braucht entsprechende Ressourcen an Speicherplatz und eine gute Anbindung zu einem anderen Provider - sowie natürlich weitere gute Anbindungen, damit die Kunden entsprechend schnell auf die Daten zugreifen können. Daher sitzen die meisten Provider direkt bei den Internethauptknoten.
 
@-adrian-: Das Usenet besteht ja aus Newsgroups, im Prinzip eine Urform des heutigen klassischen Forums. Auf diese Newsgroups kann man zugreifen und posten etc. Es gibt aber auch so genannte Binary-Newsgroups, die Daten enthalten. Diese sind meistens nicht mit einfachen Gratis-Zugängen (die Logins für Gratis-Usenetserver findet man überall im Netz) zugänglich, weil sie extreme Datenmengen anhäufen. Mit einen Bezahlzugang kann man auch auf diese Binary-Newsgroups zugreifen und Daten herunterladen. Das Usenet ist heutzutage extrem vereinfacht. Man nimmt einfach einen Usenet-Indexer, sucht nach einem File das man herunterladen möchte, und lässt sich eine NZB-Datei erstellen. In dieser Datei steht alles an Daten drin, die dein Usenet-Client braucht. Man speist dann diese Datei in den Client ein und dieser lädt die Dateien runter, repariert und entpackt sie automatisch. Ein guter Anbieter ist z.B. ssl-news.
 
@-adrian-: Danke für die Info. Gut das wir das jetzt jetzt wissen.
 
@ox_eye: Na dynADz hat schon verstanden, wieso ich diese Info angegeben habe
 
wer kere ws kennt brauch nix anderes
 
@BartVCD: keine Registrierung mehr möglich, oder?
 
Alles total dumm was die so machen... Ich für meinen Teil kaufe nur Filme die ich richtig gut finde und wodurch kenne ich die meisten (Tipp: nicht aus dem Kino) Seit gut 5 Jahren ist mir das aber alles zu doof geworden mit dieser ContentMafia und siehe da... ich habe auch seit 5 Jahren keine filme mehr gekauft.
Würden die mal Streaming Flats anbieten, wo die Filme nicht immer wieder verschwinden nach ein paar Monaten oder Serien z. B. immer Online anbieten mit Werbung, glaube ich würde viel mehr Geld bei rumkommen und dieses fürs illegale runterladen würde sich kaum noch wer interessieren. (Solange die Flats nicht zu teuer sind / bzw nicht zu viel Werbung drin ist.) Bei den Flats sollen ja nicht mal aktuelle Kinofilme / Dvd Veröffentlichungen dabei sein sondern alles was älter als 1-2 Jahre ist (je nach dem wie erfolgreich)... Aber stimmt dann wäre ja bald Fernseh komplett überflüssig; darum geht das ja auch wieder nicht. Naja solange das System so idiotisch bleibt wirds auch illegale Downloads geben und wenn ein paar seiten schließen werden andere größer...
 
@cyu: Das Problem ist, das Filme einfach mal super teuer sind. Unter 100 Millionen Dollar ist da eigentlich kaum noch was drin und die Tendenz geht nach oben. Ich habe zweifel das sich Filme durch Flatrates bezahlen lassen. Nicht das ich es nicht befürworte, man sollte aber doch objektiv genug sein um zu erkennen das es nicht geht.
 
@wasserhirsch: "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil II" hat am ersten Wochenende so viel eingespielt wie kein Film jemals zuvor. "Harry Potter und der Halbblutprinz" kostete 2009 250 Mio. Dollar. Eingespielt hat er bis heute etwa 934 Mio. Dollar. Der Gewinn beträgt also viermal so viel wie die Kosten. Die Internetseite the-numbers.com hat die profitabelsten Filme aller Zeiten gelistet: Auf Platz zehn findet sich der Musikfilm "Once", der mit einem Budget von nur 150.000 Dollar verwirklicht wurde. Eingespielt hat er mit knapp 19 Mio. Dollar etwa das 126-fache.
Oh ja die armen, armen Filmemacher verdienen ja nix mehr wenn die Flatrates zu billig werden. Einfach lächerlich!
 
@JSM: Naja, von diesen Einnahmen werden auch Mitarbeiter, Vertrieb usw. bezahlt. Bzw. von diesen Einnahmen werden weitere Produktionen hergestellt. Das relativiert sich alles ganz schnell.
 
@wasserhirsch: Trotzdem kamen annähernd alle der Top20 erfolgreichsten Filme im Internet-Zeitalter ins Kino. Dazu kommenein grösserer Absatzmarkt (Asien, Südamerika) und Datenträgerverkäufe dazu (die waren vorm DVD-Zeitalter marginal). Nicht zu vergessen das immer häufigere Product Placement in Filmen und das seit den 80er, 90er immer lukrativere Mechandising. Seit dem Internetzeitalter haben sich die Geldeinnahmen vervielfacht - trotzdem wird mehr gejammert als je zuvor. Aber Hauptsache der (austauschbare) Haupdarsteller kriegt 20-25 Mio Dollar für einen läppischen Film in den Rachen geworfen (während man beim Drehbuch allzu oft offensichtlich auf Sparflamme kocht).
 
@cyu: lovefilm ist z.b. So eine Plattform; (on demand) kostet 7€/Monat und du kannst soviel gucken wie du willst. Nur leider ist die Auswahl noch recht klein - dafür gibt's aber ios und ps3 Apps :)
 
@tann: ich hab sky mit skygo, aber da verschwinden die filme ja auch mit der zeit, genau so bei Lovefilm. Hängt mit dummen Lizenzen zusammen, aber wofür? Das sind alte Filme, warum können die nicht einfach frei verfügbar sein mit Werbung oder in Flats ohne Werbung dafür halt on Demand, wann man will und nicht zu vorgegebenen Zeitpunkten. Die haben schon längst an den Kinokassen, verkauf etc genug Geld eingespielt. (Wenn nicht war vllt der Film schlecht)
 
@cyu: Weil dies Traffic kostet, der auch bezahlt werden möchte. Gerade bei Full HD und voller Tonunterstützzung....
 
@wasserhirsch: Bei Sky Zahlt man ja nicht grade wenig =) und ich denke wenn man da mal ein wenig Geld reinstecken würde wäre das auch nicht so wild... HD kann ja meinetwegen mehr kosten. Ich glaube grade Fernsehsender haben vor diesem Schritt große angst und darum wird die Entwicklung in diese Richtung möglichst ausgebremst aber ich geb die Hoffnung nicht auf... =) und die Fernsehübertragung möchte genau so bezahlt werden wie die Traffic kosten.
 
@cyu: Die Fernsehübertragung ist aber eine teils staatlich geförderte wie Werbefinanzierte und durch erzwungene Gebühren gesichert.
 
@wasserhirsch: für die öffentlichen gebe ich dir recht, aber doch nicht bei Privatsendern wie Sat1Pro7 bzw RTL.
 
@cyu: Diese Nutzen aber die gleiche Infrastruktur und bezahlen für die Nutzung und tragen damit auch was für Instandsetzung und Ausbau bei.
 
@cyu: ich hätte gerne Flats für Wasser , Heizung, Lebensmittel und Strom
 
usenet geht mir eh auf den Sack, nieder mit denen...
 
@Navajo: Nur wegen den Pop-Ups, die beim schliessen eine neue Seite öffnen? :D
 
@Navajo: Hast du da vielleicht "das Usenet" mit dem unsäglichen Anbieter "UseNext" verwechselt? ^^
 
@DON666: ups ja, man ich glaube ich werd krank, habe mich heute schon 2 mal verlesen :-)
 
Deren Server werden bei bahnhof.net gehostet, die in Schweden sitzen. Warum hat in Schweden das DMCA Gültigkeit?
 
Die Überschrift ist falsch. Sie haben nicht vor der Filmindustrie kapituliert sondern vor den Usern.
 
@iPeople: Wie kommst du zu dieser Ansicht?
 
@straycat: Weil die User des Usenet selbiges missbraucht haben und nicht die Inhaber der Urheberrechte.
 
@iPeople: Irgendwie hab ich den Eindruck, dass viele nicht ganz verstehen, was "das Usenet" eigentlich ist ...
 
@straycat: Das Usenet ist nicht dazu da, urheberrechtlich geschützte Inhalte zu teilen. Aber es wird dazu missbraucht.
 
Die werden halt von x nach y wandern (also die Nutzer) - das ist wie eine Hydra. Leider ist die Contentmafia zu blöd, um das zu erkennen.
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