Patent-Trolle für Hälfte aller Klagen verantwortlich

So genannte Patent-Trolle, also Personen und Unternehmen, die selbst nichts herstellen, aber Patente aufkaufen und offensiv vor Gericht durchsetzen, machen inzwischen mehr als die Hälfte aller Klagen auf diesem Gebiet aus. mehr... Troll, grün, Oger Bildquelle: Andrea Lanzoni Troll, grün, Oger Troll, grün, Oger Andrea Lanzoni

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Microsoft, Apple und wer noch?
 
@Knerd2k: Text gelesen?
 
@Knerd: hat er nicht :-)
 
@Knerd2k: nach der definition keine patent trolle...ja die definition sollte geändert werden.
 
naja... ms hat einige patente die sie selbst (zumindest monentan) nicht nutzen -> zu deutsch, eigentlich nix produzieren... der kleine aber feine unterschied ist, das MS meiner meinung nach zu dem friedlichsten Patentinhabern gehören... klar bestehen die auf ihr recht und klar (worum es immer geht) wollen die ihr geld... aber anstatt andere firmen auszurotten lizensieren sie diese!
 
@JesusFreak: Schon wieder so ein Uninformierter, der sich seine News nur von WF holt! Microsoft hat in letzter Zeit gleich viel Unternehmen verklagt wie Apple - nämlich vier: Barnes & Noble, Foxconn, Inventec und Motorola. B&N hat darauf Beschwerde beim US-Justizministerium eingelegt, weil es sich nachweislich um veraltete bzw. Trivial-Patente handelt mit denen MS ungerechtfertigt abkassieren möchte (http://www.extremetech.com/computing/105113-microsofts-android-bullying-revealed-by-barnes-noble). Soviel zu Deinem Märchen vom "friedlichsten Patentinhaber" (ROFL!).
 
@moribund: falsch! aber ich habs schon geschrieben und ich bleib dabei, microsoft versucht nur seine eigenen rechte zu schützen und zu lizensieren,... auch in diesem bericht lese ich nichts von verkaufsverbot o.ä. -> wie überzogen das jetzt ist kann ich nicht beurteilen (genau wie ein geschmacksmuster ist es eben oft ne idee die eigentlich jeder haben könnte)...
 
@Knerd2k: Samsung, Google und Motorola
 
@DennisMoore: Da Du Google extra anführst - nenn doch mal ein Unternehmen das Google verklagt hat. Und bei Samsung und Motorola: nenn mir eine Patentklage von den beiden, die nicht eine Gegenklage war nachdem sie zuerst verklagt wurden.
 
@moribund: Wieso? Das war doch nur ein klarer Anti-Post gegen o1., weils dort eben auch nicht stimmt. Das du darauf anspringst...
 
@DennisMoore: Na wenn Du meinst... ^^
 
Der Artikel ist in vielerlei Hinsicht leider ziemlich inhaltsleer. Von Zeichensetzungsfehlern, welche inhaltliche Fragen zur Aussage aufwerfen, bis hin zur faktischen Leere. Aber mal exemplarisch: "Im Zeitraum eines Jahres (bis 1. Dezember 2012) fand Chien, die an der Santa Clara University lehrt, heraus, ..." - Hier stellen sich gleich mehrere Fragen: 1. War es nun der Zeitraum eines Jahres, wie im ersten Halbsatz angedeutet, oder doch nur um den Teil eines ganzen Jahres? 2. Fand Chien dies innerhalb eines Jahres heraus (Dauer ihrer Tätigkeit; so die gegenwärtige Folgerung anhand der Zeichensetzung) oder fand sie heraus, dass es innerhalb eines Jahres... Dann müsste vor "fand" ein Komma. Ein klassischer Fall von "Er liebt sie nicht" / "Er liebt, sie nicht". - - - - - - - - Zur inhaltlichen Leere: Es gibt eine ganze Reihe bewertender Aussagen, die jedoch vollständig unbegründet im Raum stehen - und weder belegt noch kritisch hinterfragt werden (beides gehört zu gutem Journalismus). Ein paar Beispiele: "'Es ist ziemlich dramatisch', so Chien gegenüber Reuters. Sie betont noch einmal explizit, dass es durchaus besorgniserregend ist, dass es nun bei weitem mehr Kläger gibt, die nichts selbst herstellen." Grundlegende Fragen: Warum ist das dramatisch? Und wieso besorgniserregend? Hier fehlt jedwede Begründung oder auch kritische Würdigung. Genausogut kann man aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht entgegen halten, dass es durchaus auch gute Gründe hierfür gibt. Die Aussage steht so aber erst mal in sinnleerem Raum. Ebenso wie die Frage, warum es besorgniserregend ist, dass die Kläger nicht mehr selbst herstellen. Das mag moralisch erst mal fragwürdig sein, aber weswegen ist es denn nun besorgninserregend? Und es geht auch gleich weiter: "Besonders problematisch wird das zunehmend für Startups". Auch hier stellt sich die Frage, warum das gerade in Bezug auf diese problemtischer sein soll, als für etablierte Unternehmen und anhand welcher Krtierien sie ansonsten ein Zwei-Klassen-Rechtssystem etablieren will. Es findet auch keine Auseinandersetzung statt, warum diese keine ausreichende Vorprüfung der Rechtssituation vorgenommen haben - bei den benannten 20-100 Mio. Startkapital wäre das Geld wohl gerade so drin gewesen. - - - - - - - - - - - - - - - Die Entwicklung im Patentbereich ist tatsächlich, selbst aus juristischer Sicht, in den letzten Jahren "unschön" geworden. Es gibt genügend Aspekte, die einer Prüfung und ggf. Reform dringend bedürfen. Die reine Veräußerlichkeit von Patenten gehört jedoch wohl kaum hierzu. Ich glaube auch nicht, dass man über den Unsinn von Trivialpatenten lange diksutieren muss, da besteht wohl Einigkeit. Aber einfach so Aussagen blind und unreflektiert abzuschreiben ist einfach schlechter Stil.
 
@LostSoul: dafür hast du kurz und knapp geschrieben was sache ist :D :D
 
@LostSoul: Kein Wunder das wir Deutsche Kleingeistig und Intolerant tituliert werden. Den Artikel hättest Du dir sparen können.
 
@Gothie: Aha. Weil ich Aussagen, die in den Raum gestellt werden, tatsächlich hinterfrage, kritische beäuge und nicht nur das Vorgesetzt blind aufnehme? Ja, sehr kleingeistig. Nimmst du alles hin, was dir von den Medien so serviert wird oder zeigst du irgendwann auch ein wenig Medienkompetenz? Denn darum geht es hier - um deine Medienkompetenz im Umgang mit der Kompetenz der Medien.
 
@LostSoul: Der Artikel war in Ordnung, allerdings strotzt dein Kommentar nur so vor Unverschämtheit
 
@zwutz: Inwiefern ist der Kommentar von mir denn unverschämt? Ich greife niemanden an, beleidige niemanden, ...? Ich habe anhand von Beispielen, also nicht aus der Luft gegriffen sonden an Exempeln dargelgt, angeführt, dass wesentliche Aussagen des Artikels vollkommen unbegründet bzw. unreflektiert im Raum stehen. Siehst du da irgendwo eine kritische Würdigung oder wenigstens inhaltliche Begründung? Ansonsten habe ich auf eine bestimmte Art von Zeichensetzungsfehlern hingewiesen. Dies aber auch nicht ohne Grund, sondern sogar speziell aus einem Grund: Satzzeichen können einem Satz einen gänzlich anderen Inhalt geben. Dieses ist genau in dem o.g. Fall zutreffend. Es bestehen wesentliche Unterschiede zwischen den beiden möglicherweise gemeinten Varianten. - - - - - - - - Beides habe ich in sachlicher, begründeter Form vorgebracht. Weder bin ich den Autor angegangen, noch WF im Allgemeinen. Wie kommst du also bitte zu einer "Unverschämtheit"?
 
@LostSoul: Wer denken kann ist klar im Vorteil 1. "Zeitraum eines Jahres (bis 1. Dezember 2012)" bezieht sich auf die Zeit vom 01.12.2011 bis 01.12.2012 - war das nun so schwer heraus zu finden? 2. "'Es ist ziemlich dramatisch'" ist ein Zitat von Frau Chien, am besten frage Sie doch mal selbst weshalb dies dramatisch ist, ich für meinen Teil würde es anhand des weiteren Textes festmachen das es ziemlich dramatisch ist das über 60 % der Patentklagen nicht von den eigentlichen Erfindern kommen sondern lediglich von Firmen die Inovationen anderer durch das nötige Kleingeld in Form von Patenten erwerben und dann wiederum andere Firmen verklagen. 3. "Besonders problematisch wird das zunehmend für Startups". Gerade für Startups ist dies problematisch da diese nicht über das nötige Kleingeld verfügen um einer Patentklage Stand zuhalten die 20 - 100 Mio Gesamtkapital können von den Klägern (Patentrollen) allein für Ihre Klage aufgewandt werden, zieht sich das ganze länger als 1 Jahr kann das Startup direkt dicht machen, was soll hier nicht problematisch sein? 4. Ich hab kein Bock mehr deine Hirnrissen Aussagen weiter auseinander zu nehmen, falls du keine Freunde hast, dir kein Respekt entgegen gebracht wird order du einfach mal wieder richtig ge**** werden möchtest - lass es nicht am Autor aus sondern such dir ein Hochhaus und stürz deine Probleme in die Tiefe! Danke & Gruß!
 
@SimpleAndEasy: Zu 1.: Nein, das ist dein Interpretation. Die Satzkonstruktion gibt etwas anderes her. Und es ist nun mal ein Unterschied, ob ich den Zeitraum eines Jahres analysiere oder ob die Erhebung an sich einen Zeitraum von einem Jahr veranschlagt. Zu 2.: ... und damit lässt du jeden Hintergrund offen. Z.B., dass evtl. die Vermarktung der Rechte die ursprünglichen Erfinder vor dem Konkurs bewahr hat?! Per se ist das nämlich nicht "dramatisch" - bestenfalls moraltisch problematisch. Aber in welchem Kontext die Dramatik stehen soll bleibt offen: Im betriebswirtschaftlichen Sinne? Im Juristischen? ... Zu 3.: Du hast meinen Teil hierzu offensichtlich nicht aufmerksam gelesen: Meine Frage warum, warum sich hier die im Artikel genannte Aussage stützt, wenn es mit einem Budget von 20+ Mio. US-$/Euro durchaus möglich wäre, eine entsprechende Patentprüfung auf das eigene Produkt anzuwenden - dazu braucht es keine Rechtstreit, den du hier an der Stelle schon nennst. Zu 4.: Vielen Dank für die sachliche Auseinandersetzung. Was ist dein Problem? Der Artikel ist in wesentlichen Teilen weder fundiert, noch ist die Rechtschreibung ordentlich. Übertrieben gesagt, könnte man es also auch einfach hinnehmen, wenn mogen da steht, dass der Mond aus Käse besteht, weil Edna K., Käseexpertin aus dem Algäu, dieses behauptet?
 
@LostSoul: Leider hast du recht, was die Qualität des Journalismus im Allgemeinen anbelangt. Das liegt mMn. unter anderem daran, dass Journalisten zu sehr auf Medienwirksamkeit programmiert werden, viel zu wenig auf Hintergrundinformation und -wissen. Trotz Konjunktiv werden viele Angaben als inhaltlich wahre Aussage dargestellt, dieses Problem hat sogar die Wissenschaft erreicht (oder vllt. auch nie verlassen). Menschen tendieren auch allgemein dazu, als wahr zu interpretieren, was a) in ihr bestehendes Weltbild passt, und b) Angst erzeugt. Gegner dieser wohlgefälligen Thesen werden wie im Mittelalter verbrannt, heute eben verbal "gefalmed". Der Wissenschaftler Hubble hat einst die Theorie aufgestellt, dass rotverschobene Galaxien aufgrund eines (möglichen) optischen Dopplereffekts sich mit hoher Geschwindigkeit von uns entfernen KÖNNTEN, es könnte sich aber auch um einen ganz anderen Effekt handeln. Trotzdem wird seither Hubbles Theorie als definitive Aussage vermittelt und mit frei erfundenen Mythen wie "dunkle Materie" und "dunkle Energie" gestützt, statt sich neuen Erkenntnissen zuzuwenden. Wissenschaftlern werden aber die Mittel gestrichen und der Zugang zu Observatorien verweigert, wenn sie anderweitige Theorien verfolgen wollen. Cui bono? o.0
 
Und für die andere Hälfte ist Apple und Samsung zuständig xD
 
Fehlt nur noch, daß die Patent-Trolle den Namen " Patent-Troll" patentieren lassen, um bei anderen (abgerundet) anzuecken.
 
Da sind aber nicht die Trolle das Problem, sondern das System, welches sie hervorbringt. Klar ist das oft genug peinlich, lächerlich, ärgerlich oder unverständlich. Aber wenn man mit irgendwas Geld machen kann, findet sich früher oder später auch einer, der's macht. Solange es rechtlich zulässig ist, die Justiz dafür zu benutzen, wird sich daran auch nichts ändern...
 
@starship: Ganz genau, erinnert mich an das Geheule über die Steuerflüchtigen Firmen (Apple, Google, & Co.) Erst die Gesetze verbiegen und verknoten wie es die Lobbyisten diktieren und dann einen auf Opfer machen.
 
@starship: Komisch, wenn es um Waffen geht, argumentiert man immer genau anders herum. Da sind nicht die Hersteller der Waffen das Problem, sondern die, die sie einsetzen.
 
Und was wird jetzt dagegen getan? Eine längst bekannte Tatsache zu beweisen reicht noch nicht, wo bleiben die Konsequenzen???
 
@JSM: Apple wegen Wettbewerbsverzerrung zu verknacken wäre ein Anfang.
 
Es war schon immmer "in" ohne zu arbeiten Geld zu verdienen. Im vergangen Jahrzehnt etwas extremer als sonst deshalb sind wir ja gerade da wo wir sind. Kriesen hier, kriesen dort und die unterste Form menschlichen Daseins (vom Bänker über den Börsianer bis hin zum Politiker) verdient kräftig mit. Wozu was ändern wenn die Zeche nicht nur jemand anders zahlt sondern man selber mit verdient?
 
Gut das wir in der EU nun auch Softwarepatenente kriegen sollen, oder? Rosige Zeiten für die Anwälte!
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