Gratis-WLAN: Potsdams Dächer stehen Freifunk offen

Im Stadtgebiet der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam kann in der nächsten Zeit ein dichteres Netz an freien WLAN-Zugangspunkten entstehen. Die Stadt kooperiert hierfür mit der Freifunker-Bewegung. mehr... Wlan, Access Point, US Robotics Bildquelle: Alessandra Cimatti / Flickr Wlan, Access Point, US Robotics Wlan, Access Point, US Robotics Alessandra Cimatti / Flickr

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!? und ich dachte immer, Webaccess ohne Anmeldung wäre in DE rechtlich ein Ding der Unmöglichkeit ! und nun macht das sogar eine Kommune ? Interessant ! Wessen Zugangspunkte werden denn da genutzt ?
 
@pubsfried: In der Tat, und das ist nach meiner Meinung, irgendwie der größte Schwachsinn bei Freifunk. Hauptstreitpunkt hier ist die Störerhaftung, bzw. das diese nur bei Privatpersonen greifen soll. In Flughäfen, Bibliotheken, Hotels,... gibt es ja auch WLAN ohne das hier die Störerhaftung greift. Bei haargenauer Auslegung, wäre ja sogar jeder ISP ein Störer. (Vielleicht werden in Potsdam auch die Augen zugedrückt?) Wenn ich das richtig Verstanden habe, läuft das bei diesem Freifunk so ab: Auf den Routern wird eine spezielle Software installiert. Die Router verbinden sich untereinander. Nur bestimmte Router verbinden sich dann ins WWW und zwar über eine VPN im Ausland. (Jemand mit mehr Wissen über Freifunk sollte mich korregieren) Also irgendwie ist das mit der Störerhaftung und Freifunk so oder so nichts Halbes und nichts Ganzes, finde ich zumindest.
 
@pubsfried: Oben im Text steht nicht, dass man keine Anmeldung dafür benötigt. Ich denke, dass die selbstentwickelte Firmware eine Anmeldung zur Nutzung vorsieht.
 
@pubsfried: das ganze wird nach slowenien "getunnelt" und so umgeht man die störerhaftung
 
ist es die gleich freifunkerbewegung die in wien schon rel. erfolgreich ist und ziemlich viele anhänger hat und flächen ?
 
Hmm... soll das bedeuten, dass man in Potsdam demnächst keinen eigenen Anschluß mehr benötigt? Schön, dann können die sich Berlin als nächstes vornehmen.
 
@Link: Da es sich dabei um private Personen handelt, die mit relativ wenig Geld und eher mit Spaß an die Sache herangehen, wird eine flächendeckende Versorgung ohne Begrenzungen nicht möglich sein.
 
@deadbeatcat: Flächendeckend ist ja auch nicht nötig, solange man in der eigenen Wohnung oder meinetwegen auch nur mit einem draußen am Fenster angebrachten USB-Stick guten Empfang hat, reichts ja schon.
 
@Link: Den eignen Anschluss kann so ein geteiltes Freifunk Wlan sicherlich nur Behelfsmäßig substituieren. Weder kann damit der Ping noch die Bandbreite die Wurst vom Teller ziehen. Sprich: es ist lahm, elend lahm. Man kann damit zur Not mal eine Webseite aufrufen, muss aber dafür Wartezeit in Kauf nehmen. Für Onlinezocker ist das wegen ausufernden Pingzeiten nichts und bei fetten Downloads wird der Geduldsfaden platzen. Den eigenen DSL, VDSL oder Kabelnetzanschluss kann das nicht ersetzen, aber unterwegs in der Stadt kann Freifunk die Telekommunikation ergänzen.
 
@Feuerpferd: nun ja, nicht jeder ist Onlinespieler oder Hardcore-Filesharer, für einen Durchschnitts-User, der etwas surft oder eMails abruft und vielleicht ab und zu ein Video auf YT schaut, dürfte das wahrscheinlich reichen. Wenn man nur ab und zu was größeres herunterlädt, macht es auch nichts aus, wenns etwas länger dauert und man dafür sich einen eigenen Anschluß sparren kann.
 
@Link: Beim Youtube Video wird das schon längst an seine Grenzen stoßen. Wer auf Sicherheit Wert legt, tut gut daran seine E-Mails damit genauso wenig abzurufen, wie mit verseuchten dubiosen Kisten im Internetcafé. Man könnte damit unterwegs mal ein paar Newsseiten aufrufen, um sein Informationsbedürfnis zu stillen, aber für mehr ist es wohl eher nicht.
 
@Feuerpferd: "Wer auf Sicherheit Wert legt" na dann ist es für mindestens 90% der Leute bestens geeignet.
 
@Link: mit Youtube wirds schon eng, Ladezeit = 2x Videolänge

Und die viele Werbung macht surfen mit so wenig Bandbreite auch nicht angenehm.

Aber als Ergänzung ne feine Sache
 
@Maultasche: welche Werbung? Es gibt Werbung im Internet? Hab schon seit paar Jahren nicht mehr gesehen, dachte sowas gibts nicht mehr. ;-)
 
Ossis, immer alles haben wollen, immer die Hand aufhalten. Jetzt auch noch kostenlos im Interschreck rumgurken.
 
@oldbrandy: Kann dir doch nur recht sein, wenn alle über das Freifunk-Netz auf das Internet zugreifen. Dadurch werden die Mobilfunknetze entlastet, wodurch du schneller surfen kannst. Ich vermute aber eher mal, dass du den Artikel entweder nicht gelesen oder das Prinzip nicht verstanden hast. Das Ganze wird nämlich von Ossis freiwillig gepflegt und finanziert.
 
@oldbrandy: Die Freifunker haben nur die Dächer von öffentlichen Gebäuden zur Nutzung für die Bürger gestellt bekommen und dürfen ihre Wlan Router dort in die Steckdose stecken. Das kostet so gut wie nichts. Und der Sinn und Zweck kommunaler Gebäude ist es ohnehin, den Bürgern zu dienen. Was in diesem Fall dort die Freifunker tun, die für ihre Arbeit noch nicht mal bezahlt werden.
 
Gibt es das nicht schon in ähnlicher Form?

Auf z.B. fon.com
 
Bei Fon musste aber nen eigenen -router erstmal haben
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