Intel: Vorerst kein Abschied von CPUs für Bastler

Der Halbleiterkonzern Intel hat Gerüchte dementiert, wonach das Unternehmen mit der übernächsten Generation seiner Prozessoren diese nicht mehr in Varianten für Mainboards mit entsprechenden Sockeln, sondern nur noch zur werkseitigen festen ... mehr... Intel, Prozessor, Cpu, Pentium Bildquelle: Intel Intel, Prozessor, Cpu, Pentium Intel, Prozessor, Cpu, Pentium Intel

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@Suchiman: Beruhigend ja! Klingt aber trotzdem irgendwie so, als hätte man es tatsächlich vorgehabt und macht jetzt dann doch einen Rückzieher, denn man weiset extra darauf hin dass man "ggf. rechtzeitig informiert"!? Und warum dementiert man erst jetzt?! Oder warum dementiert man überhaupt, wenn man doch sonst eigentlich keine Gerüchte kommentiert?! Beruhigend ist es aber trotzdem, ja!
 
@OPKosh: Ja das Denke ich auch ... man hat sicherlich mit der IDEE gespielt. Eventuell war es auch ein versuch zu überprüfen, inwieweit diese IDEE angenommen wird. Und gut das es noch ein wenig Konkurenz gibt ... sonst würden sie leider machen was sie wollen (schon immer bei Intel gekauft) ...
 
Da wären auch die Boardhersteller ins schleudern gekommen.
Oder auch ich , mußte mein Board einschicken aber habe mir für diese Zeit ein Preiswertes Board zugelegt wo CPU und Speicher raufpassen.
 
Kurz nachdem AMD sagt, dass sie so etwas nicht machen..
 
@helix22: is doch super. Nun kann man AMD weiterhin ignorieren, pleite gehen lassen und Intel entscheidet sich DANN anders ^^ (und da wett ich drauf)
 
@helix22: Nee, das scheint nur kurz danach zu sein wegen Winfuture. Auf anderen Seiten gibts die News schon 3 Tage.
 
was heisst hier bastler? bloß weil ich keinen ramsch-pc vom blödmarkt & co kaufe bin ich doch kein bastler!?
 
@muesli: Also ich bin noch Bastler, muss ja die Tastatur und Mouse immer noch in Heimarbeit selber einstecken :-)
 
@Jack21: Hast du kein Bluetooth? :-P
 
@muesli: Bei Bastler hab ich immer das Gefühl, dass man die Tastatur, Maus, das Gehäuse usw. selbst schnitzt aus Holz.
 
Von mir aus können sie gerne hochintegrierte Systeme verkaufen (= noch integrierter als das, was man zZ bekommt) und gegen eine hochoptimierte Kombination aus CPU und Platine für ein bißchen extra, Zielgruppe 'Enthusiast', ist auch nichts einzuwenden. Es ist dieses blöde 'nur noch', was mir so daran aufstößt (bzw. aufgestoßen hat). Ich persönlich fand ja die Slot-CPUs einen Schritt in die richtige Richtung - das war letztlich genau dasselbe, CPU-Die mit der Platine verlötet, Speichercontroller und sonstwas dazugepackt, Plastegehäuse drumherum = Pentium II / III / Xeon im Slot1/Slot2-Paket. Und Ein-/Umbau war Babykram. :o)
 
@RalphS: Slot-CPUs waren doch nur eine Notlösung als man zwar einen möglichst schnellen L2 Cache haben wollte, diese aber noch nicht zu vertretbaren Kosten in die Die integrieren konnte. Und eine CPU in einen Sockel oder Slot zu stecken dürfte in etwa gleich schwer sein, oder was ist jetzt an einem Sockel so kompliziert?
 
@Link: ... Jein. Klar ist es einfach, aber ein Slot ist um *Längen* unempfindlicher als ein LGA-Sockel. Finger auf den Sockel, oder was draufgefallen, oder was falsch verrutscht = Sockel im Eimer und damit Mainboard im Eimer. Wenn ich mich recht entsinne, sind Sockelschäden auch explizit von der Garantie ausgenommen. Mit dem Slot konnte man mehr oder weniger machen was man wollte; von CPU-falschrum-drauf abgesehen waren weder CPU noch Slot kleinzukriegen. - Abgesehen davon: Stichwort CPU-Tausch. Slot-CPUs lassen sich einfach mitsamt Aufbau (Kühlkörper, Lüfter, sonstwas) rausziehen und durch eine andere ersetzen; bei Sockeln mußt Du immer erst den Lüfter abbauen (schlimmstenfalls gibt's ne Backplate, dann muß das Board auch raus), CPU runter, neue rein, Lüfter wieder drauf. Bsp 1 ist ne Sache von Momenten und geht ohne Werkzeug; Bsp 2 dauert in jedem Fall länger (ggf signifikant, wenn Backplate) und *kann* Werkzeug erfordern.
 
@RalphS: naja, Backplates hast du nur bei richtig großen Kühlern, die wahrscheinlich auch nicht ohne besondere Befestigung auf einer Slot-CPU befestigt werden könnten. So ne Slot-CPU nimmt auch sehr viel Platz weg, den ich lieber für einen ordentlichen Kühler zur Verfügung habe, da ist das bischen extra Aufwand beim Einbau auch nicht der Rede wert, man macht das ja nun nicht jeden Tag.
 
@Link: Ja, okay - ich persönlich hatte einen CM GeminII auf einem Sockel T - mit Backplate - und jeder (potentielle) CPU-Tausch war mit *sehr viel* Widerwillen verbunden. Das war weniger eine Frage des Geldes - stattdessen ein "och nö, DAS tu ich mir jetzt für nur 25% mehr Leistung *NICHT* an". *g* Ich find' halt die Slot-In Technologie einfach praktikabler, insbesondere als Bastler - geht schnell, ist unempfindlich und man macht sich keine Finger am Kühler kaputt oder an der Wärmeleitpaste dreckig. ;o) Wobei Du natürlich recht hast; aktuelle CPUs würde man wohl auf einem so kleinen CPU-Board nicht gekühlt bekommen; das bräuchte sicherlich ein größeres, zusätzliches Board, was dann auch wieder irgendwie aufgehängt werden will. Andererseits waren die Slot2-CPUs und ihre Kühlkörper auch nicht so ganz ohne - ein Kilo das Stück waren die auch (und um einiges größer als die Slot1-Kollegen).
 
@RalphS: Die CPU Sockel heutzutage sind aber auch sehr einfach zum CPU Einbau zu bedienen und sparen im Vergleich zur alten VHS Videokassetten ähnlichen Bauform vom Pentium II als "Slot 1" doch einiges an Platz. Diese Slot 1 Bauform wurde damals nur gewählt, weil die Fertigungsqualität der CPUs zu schlecht war, die Chip Ausbeute ungenügend war. So dass der L2 Cache für die CPU als externes Bauteil ausgelagert wurde. Die Folge davon war diese enorm voluminöse VHS Videokassetten Bauform beim Pentium II.
 
@Feuerpferd: Nö, das Problem war, daß CPUs okay waren, und Boards okay waren, und beim Verbauen dann beide in die Tonne mußten. Also wurde ein extra Wafer genommen, da war der Aufbau signifikant einfacher (dafür aber eben die Signalwege von und zur CPU-"Platine" signifikant länger).
 
Müsste sich so eine "Ball Grid Array" CPU nicht auch in so einen (natürlich angepassten) Sockel wie z.B. ein Core2 stecken/quetschen lassen? Die Pins sind da ja auch nicht mehr an der CPU sondern im Sockel, die wurden dann eben gegen die Lotkugelchen drücken.
 
@Link: Es gibt keine Pins. Stattdessen gibt's die Lands (also die glatte Kontaktfläche) auf CPU *und* Sockel - die 'Balls' verbinden beides (untrennbar, glaube ich mich zu erinnern). Kompatibilität zu LGA-Sockeln... käme drauf an, wie groß die Land-Abstände auf der CPU sind, ob sie elektrisch kompatibel sind, und ob die CPU überhaupt anpreßbar ist (Notebook-CPUs, auch BGAs, sind es beispielsweise nicht).
 
Dieses ewige Hin und Her... Newsseiten sind auf Klicks aus und posten ohne zu recherchieren jeden Mist...
 
vielleicht bastle ich mir nach 27 jahren arbeit mit computern auch einen...
 
Das alte Winfuture Titel bla bla wieder, überspitzt mit dem Titel die Aussage des Artikels doch nicht.
 
@Thaodan: ? Tut er das? Ich find', er paßt gut... nicht?
 
@RalphS: Als wenn es hauptsächlich um Bastler gehen würde
 
@Thaodan: Ja, okay, mag sein. Überspitzt find' ich ihn deswegen nicht, aber vielleicht bin ich re: 'passende(re)n Überschriften' auch nur abgestumpft. ;o) Ich mein, 'irgendwas' muß ja da drüber; und ich möchte meinen, daß zumindest hier auf WF die 'Bastler' diejenigen waren, die am lautesten geschimpft haben. ... Egal. :o) Kleines PS - Überschriften verfassen ist, mE, das Schwierigste an der gesamten Veröffentlichung, besonders, wenn sie beschränkt ist in Wort- oder Zeichenanzahl (wie hier auf WF). Daran sitz' ich oft länger als an einem mehrseitigen Schreiben. Deswegen bin ich auch nicht sooo kritisch, wenn irgendwo eine Überschrift nicht ganz so genau paßt, wie sie sicherlich könnte - immerhin soll ja der Artikel raus, das möglichst schnell, da ist nicht viel mit ewig langem Überlegen, was denn jetzt die 'perfekte' Überschrift wäre.
 
Wieso wird sich bei diesem Thema eigentlich so auf "Bastler" versteift? Es geht bei LGA vs. BGA doch nicht nur um Heimbastler, sondern auch um kleine PC-Werkstätten und -Läden die ihren Kunden maßgeschneiderte Rechner verkaufen. Kann mir nicht vorstellen dass eine PC-Werkstatt happy ist bei einem kleinen Mainboardschaden die CPU gleich mit wegschmeißen zu müssen, oder bei einem CPU-Schaden das Mainboard. Der Kunde wirds angesichts des Preises ebenfalls nicht sein. Ein PC-Laden der selbst Computer baut würde auch eingeschränkt werden, es sei denn er hat eine Anlage mit der er das Auflöten selbst machen kann. Möchte man mit seinem alten PC der eigentlich nur für Büroarbeiten gedacht war irgendwann auch mal Videoschnitt machen und dafür evtl. etwas mehr CPU-Power braucht wirds ebenfalls unverhältnismäßig teuer. Die "Bastler" sind da sicherlich das kleinere Problem.
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