Bitcoin-Mining treibt viel Nachwuchs ins Chipdesign

Die digitale Krypto-Währung Bitcoin bringt eine ganze Reihe von Nachwuchs-Ingenieuren dazu, sich intensiver mit dem Spezialgebiet des Chipdesigns auseinanderzusetzen - denn hier locken noch lukrative Ergebnisse. mehr... Geld, Währung, Bitcoins Bildquelle: Bitcoin Geld, Währung, Bitcoins Geld, Währung, Bitcoins Bitcoin

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Ich rechne damit, dass der Bitcoin-Kurs in den nächsten Monaten stark steigen wird. Immer mehr Online-Händler akzeptieren die Währung und der Kursverlauf spricht für sich: http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg360ztgSzm1g10zm2g25zv
 
@515277: Der Kursverlauf spricht Bände, schau dir mal die letzten 3 Jahre an. Der kommt, wenn überhaupt, erst auf seinen alten Stand. Liegt aber eher daran das wohl wieder irgendein Drogenanbieter (ala Silkroad vor 1-2 Jahren) das ganze akzeptiert.
 
@bashtee: Der kurzfristige Höhenflug im Sommer 2011 war eine typische Blase, die durch die Medien, weniger durch Silk Road, gepusht wurde und dann geplatzt ist. Was man jetzt seit November 2011 sieht ist ein gesundes, natürliches Wachstum. Ein Crash wie im Sommer 2011 ist sehr unwahrscheinlich. Es gibt Ups und Downs aber der Trend zeigt ganz eindeutig nach oben.
http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#tgSzm1g10zm2g25zv
 
@515277: Erläutere doch mal warum die Blase(n) platzte(n). Das einzige gesunde Wachstum das ich hier sehe ist wahrscheinlich der Anstieg für Auftragsmorde und den Drogenkonsum :)
 
@bashtee: Warum Blase geplatzt: Die Medien haben das Thema aufgepusht (SPON etc.), immer mehr Leute sind auf den Zug mit aufgesprungen, nachdem der Kurs dann durch die Decke geschossen ist haben einige Bitcoinminer, die große Mengen von Bitcoins gebunkert hatten verkauft, der Preis ist schlagartig in den Keller gegangen, immer mehr Anleger haben Panik bekommen und haben auch schnell verkauft usw. Mit Silkroad und Drogen hat das alles herzlich wenig zu tun.
 
das 3dcenter.org hat sich vor kurzem damit beschäftigt
Fazit: kein Geschäftsmodell nur für die fpgas und asics
http://www.3dcenter.org/news/bitcoin-mining-auf-aktuellen-grafikkarten
http://www.3dcenter.org/news/bitcoin-mining-auf-fpgas-und-asics
 
Kann mal jemand erklären, worums hier überhaupt geht!? Versteh nur Bahnhof. Stell mir grad irgendwas wie WoW Gold-Farming vor o0
 
@moniduse: Darauf hatte ich auch gehofft. Voralem frage ich mich, wie sichergestellt wird, dass beim "Farming" nicht 2 Leute parrallel an der gleichen Münze rechnen, so dass der Aufwand für einen der beiden fruchtlos wird
 
@DRMfan^^: Ich frage mich auch, was da überhaupt berechnet wird. Und ich frage mich, wo man das Zeug überhaupt als Zahlungsmittel einsetzen kann.
 
@moniduse: Bitcoin ist eine Währung die von einer/einigen Personen ins Leben gerufen wurde. Es wird damit geworben, dass kein Staat dahinter steht, sondern alles von den Nutzern selbst verwaltet wird. Zum Erhalten von Bitcoins kann man Zahlen finden, die eine komplexe Gleichung löst. Diese Zahlen sind nicht endlos vorhanden und werden so immer schwerer zu finden. __Früher hat man einfach seinen PC laufen lassen. Später hat man die Power von Grafikkarten oder auch Clustern benötigt. In der News wird der nächste Schritt beschrieben: Spezielle Hardware wird gebaut, um die Zahlen noch schneller zu finden. Zu beachten ist der Strompreis beim finden der Zahlen. Dieser ist bei normaler Hardware inzwischen zu hoch. Speich man zahlt mehr Strom als man am Ende an Wert in Bitcoins erhält.
 
@moniduse: Als Extra Post meine Meinung zu den Bitcoins:::
Es Handelt sich um ein Glücksspiel und zum Teil um ein Pyramidenspiel. Die ersten Anwender, allen voran der/die Erfinder, haben sich mit relativ wenig Aufwand tausende oder Millionen Bitcoins generiert. Je später jemand dazu kommt, desto weniger bekommt dieser. Heute ist es wie oben beschrieben fast unmöglich überhaupt einen zu generieren ohne viel Glück oder spezielle Hardware. __Interessanterweise gibt es die Möglichkeit in speziellen Läden zu kaufen oder seine Bitcoins gegen eine reale Währung zu tauschen. Es vertrauen also viele der Währung und das gibt ihr erst einen Wert. __Zum "Die ersten sind die Reichsten"-Problem kommt noch die endlose Deflation: Man kann seine "Geldbörse" verlieren und hat keine Chance mehr diese zurück zu bekommen. Mit Backups kann man dem zwar vorbeugen, aber auf Dauer gehen immer wieder einige Bitcoins verloren. Dadurch werden die vorhandenen Bitcoins immer wertvoller. Also werden die Reichen schon wieder reicher. __Ich nenne es Glücksspiel, da es irgendwann zu einem Crash kommen wird. Dann werden einige Verlust gemacht haben und einige Gewinn. Je früher man eingestiegen ist, desto eher konnte man schon Gewinn machen = Pyramidenspiel. Lediglich die Stromanbieter haben auf jeden Fall gewonnen. Und die Umwelt in gewisser Weise verloren.
 
@Izibaar: Bitcoins sind weder ein Glücks- noch ein Pyramidenspiel. Wenn man Deiner Argumentation folgen würde, dann wäre der Kauf von Staatsanleihen oder Aktien auch ein Glücksspiel. Natürlich gibt einige nicht unerhebliche Risiken beim Investments in Bitcoins - keine Frage! Aber wo es Chancen gibt, da gibt es auch immer Risiken.

Die Phase des Pyramidenspiels (wenn man davon überhaupt sprechen will) haben wir wohl bereits lange verlassen. Es stimmt zwar, dass die "Earle Adopter", also die Nerds, die am Anfang ihre Rechner haben laufen lassen, um die ersten Bitcoins zu generieren, den Vorteil hatten, dass sie Anfangs viele Bitcoins generieren konnten, ohne dafür viel investieren zu müssen. Da jedoch Niemand im ernst erwarten konnte, wie sich der Bitcoin-Kurs entwickeln wird, werden die Bitcoin-Miner der ersten Stunde vermutlich ihre Bitcoins bereits alle zu wesentlich niedrigeren Preisen verkauft haben. So wurde im Mai 2010 von einem Bitcoiner der ersten Stunde noch eine Pizza für 10.000 Bitcoins gekauft. Heutiger Gegenwert: 100.000,- Euro! Ich denke jeder sieht ein, dass das aus der heutigen (und damals nicht voraussagbaren) Sicht ein schlechter Deal war ;-) Hier übrigens der Original-Post aus 2010: https://bitcointalk.org/index.php?topic=137.msg1195#msg1195

Statt "Die Ersten sind die Reichsten" müssten es also eher heißen: "Die Ersten wären die Reichsten, wenn sie ihre Bitcoins bis heute nicht verkauft hätten".

Zum Thema "Verlust von Bitcoins": auch Bargeld "verschwindet", wenn es mir gestohlen wird oder ich verliere, weil ich nicht aufpassen. Dass hin und wieder Bitcoins verloren gehen, ist eher ein Vorteil für alle die, die auf ihre Bitcoins besser aufpassen. Denn durch ein knapperes Angebot steigt der Preis :-)

Und ja: es wird irgendwann definitiv wieder (und einer Erholung und Boom wieder und wieder und wieder) zu einer Blase/Übertreibung mit anschließenden Kurssturz kommen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Vor weiteren Crashs ist aber kein freier Markt gefeit - weder der DAX, noch der Markt für Öl oder der Markt für den Handel von Schweinehälften.

Viele Grüße,
Oliver Flaskämper
Geschäftsführer Bitcoin Deutschland GmbH
http://www.bitcoin.de/
 
Ich hab meine Bitcoins noch nie verkauft :D hab noch alle von damals^^ stolze 110 stück
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