Google sollte Dutzende legale Film-Angebote sperren

Mehrere große Filmstudios haben dem Suchmaschinenbetreiber Google Aufforderungen zugeschickt, Seiten aus dem Index zu nehmen, die völlig legal mit ihren Inhalten umgehen. mehr... Film, Kino, Filmrolle Film, Kino, Filmrolle

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Schade das hätte mal durchlaufen sollen. Die Reaktionen der Shops, Newsseiten und Filmfirmen wären echt interessant gewesen.
 
@Mudder: Hätte ich mir auch gewünscht. Wären die Kandidaten alle schlagartig aus dem Index geflogen, hätte ich mir den Aufschrei gerne angesehen. Vielleicht hätte man dann einen Funken von der Realität mitbekommen... aber das glaub ich mir schon selbst nicht, leider.
 
@Mudder: Du hast die falsche Formulierung verwendet. "Die Reaktionen der Shops, Newsseiten und Filmfirmen wären echt filmreif gewesen"
 
Jaja, selbst fordern, dass alles manuell vor dem Einpflegen geprüft wird, aber selbst arbeitet man mit Automatismen. Ich hasse die Contentindustrie.
 
@Memfis: Aber wirklich. Die Platten und Filmindustrie übertreibt es maßlos. Man sollte nur für einen Tag nicht ins Kino gehen, Filme oder Musik Kaufen um zu Zeigen das Sie von uns abhängig sind und nicht andersrum...
 
@refilix: Bekanntermaßen gehe ich nicht ins Kino und kaufe keine Musik / Hörbücher, Filme, etc. Ich erfülle meinen Teil also.
 
Für jede zu unrecht gemeldete Seite einfach ein Abmahnung in Höhe von 10.000€ verschicken dann passiert das sicher nicht mehr so oft mit dem falsch konfigurierten Tools ;-)
 
@andreas2k: Nur 10.000? Also wenn dann richtig bitte.. Denn, wenn man nach der Rechnung der Contentindustrie geht, wären die Abmahngebühren dermaßen hoch, dass die Studios wohl pleite gehen würden ;).
 
@andreas2k: Einfach den entstandenen Schaden verrechnen. Wäre einiges zusammengekommen, wenn Amazon im Weihnachtsgeschäft aus dem Index fliegt.
 
@andreas2k: So was ähnliches hatte ich mir auch überlegt. Wenn zu viele unberechtigte Sperrverfügungen enthalten sind, dann ganz einfach gar keine Verfügung mehr annehmen! Ab einer Fehlerquote von 10%
 
@Knerd2k: Die wollen doch immer Three Strikes, also dreimal eine unberechtigte Löschung angefordert und der Kandidat darf keine Löschungen mehr beantragen,
 
@andreas2k: Als Betreiber einer gut besuchten Seite könnte man sicherlich in der Tat Schadensersatz fordern, nur im Gegensatz zu den Fantasierechnungen der Industrie wird man die eigenen Zahlen über die Statistiken im Web-Backend belegen können + einer Fantasiesumme entgangener Besucher / Kunden durch Empfehlungen anderer möglicher Besucher.
 
@andreas2k: bei 10.000€ ist die lernkurve ziemlich flach sollte schon um die 75.000€ liegen
 
Ich bin für alle drei Vorschläge von o1 bis o3^^
 
oh schon wieder, hatten wir das nicht schon mal? kann man jemand eigentlich verklagen weil man fälschlicherweise beschuldigt wird, etwas getan zu haben?
 
@Navajo: Wegen Verleumdung bzw. "übler Nachrede", denke ich mal.
 
@Navajo: Ich würde hier die Möglichkeit sehen Schadenersatz zu fordern wobei ich nicht weiß ob sich innerhalb des Gesetztes gegen sowas abgesichert wurde. Alleine eine Forderung Amazons für einen Tag nicht in Google auffindbar könnte den beauftragten Dienstleister vollständig vernichten.
 
Dann sollten jetzt einfach die ganzen Filmstudioseiten geschlossen werden, denn deren Vorgehen ist in diesem Fall klar als illegal einzustufen.
 
@Bitfreezer: schön wäre es. Aber gegen welches Gesetzt sollen die denn genau verstoßen? Denen gehört definitiv ne fette Schadensersatzforderung mit Unterlassungserklärung reingedrückt. Ein Unding das sowas immer noch möglich ist, da sieht man das diese Rechteverwerter viel zu viel Macht haben!
 
Ja. Was soll man da sagen: Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler. Hier ist der Fehler identifiziert worden und es ist kein Schaden entstanden. Und jetzt?
 
@JoePhi: Das Ding ist, hier geht es um die Contentmafia. Hier redet man nicht von "Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler", sondern "Wo sabbernde Fanatiker auf gesunden Menschenverstand scheißen, häufen sich fehler"
 
@JoePhi: Nur weil ein Mörder an seinem Opfer vorbei schießt ist er noch lange nicht ausm Schneider! Von wegen kein Schaden und so.
Solche Aktionen sind so offensichtlich falsch und kosten alle Beteiligten so viel Zeit und Geld das es auf jeden Fall bestraft gehört! Stell dir mal vor jeder kann andere ohne Konsequenzen einer Straftat beschuldigen!
 
@Kirill & JSM: Man kann über das Verhalten der Contentindustrie denken, wie man will. Ich selbst - und ich denke, dass man das von vergangenen Aussagen durchaus ableiten kann - halte von einem Großteil der Aktionen der Contentindustrie nicht viel. In diesem Fall wurde offensichtlich ein Suchalgorithmus falsch kalibiert. Dass die Contentindustrie vorsätzlich ihre Vertragspartner blockieren würde, ist lächerlich. Das ganze war ein einfacher Fehler, der von Sicherheitsprozess abgefangen wurde. Punkt. Ganz einfach. Daraus eine Hexenjagd zu machen, ist dem Vorgang nicht angemessen. Da könnt ihr noch so viele Minus verteilen - es ist in diesem Falle einfach albern.
 
@JoePhi: Warum Hexenjagd? So wie ich die Reaktion der meisten hier verstehe, soll hier einfach mit den gleichen Mitteln und im gleichen Umfang (wie sie diese Konzerne einsetzen) die Antwort auf diesen "Fehler" erfolgen. Das ist (oder besser wäre) doch nur Fair. Oder? Aber ich kann mich natürlich auch täuschen.
 
@Thanatos: Wenn bei jedem Vorgang der alt-testamentarische Ansatz des Auge-um-Auge genutzt würde, wäre die Menschheit mit Sicherheit schon ausgestorben. Rache ist ein Gefühl, das in den wenigsten Fällen zu einem sinnvollen und langfristig befriedigendem Ergebnis führt.
 
@JoePhi: Ja, das ist wohl ein Fakt. Da wiederspreche ich auch gar nicht. Aber wundert es irgend jemand das die Emotionen hochkochen? Wie man in den Wald hineinruft... Ach, ich denke es ist klar was ich sagen wollte.
 
@Thanatos: Klar wundert es mich nicht. Aber ich bin da eher rational veranlagt. Brüllen, drohen und bashen hat nur in den seltensten Fällen zum Erfolg geführt. Kann ich das verstehen: Ja, klar. Aber es wäre nicht mein Weg. Die Content-Fuzzies vom Film werden es auch noch lernen. Die Musik-Typen sind ja schon auf einem Weg, der soweit ganz ok ist. Steter Tropfen höhlt da den Stein. Verhärtete Fronten bringen gar nix. Für niemanden. Und beim Thema Web hat sich schon immer gezeigt, dass die Konsumenten die wirkliche Macht durchgesetzt haben. Aber eben nicht mit bashing und anderem Kinderzeugs, sondern ganz einfach: Mit einer lustigen Abstimmung per Geldbörse. Und sich eben auch an eine Grundregel gehalten: Ich nehme niemandem etwas weg ... ob physisch oder virtuell.
 
@JoePhi: [re5] Volle Zustimmung. Auch finde ich es interessant wie das und all mögliche "Probleme", bei vielen Leuten immer irgendwas mit Geld zu tun haben. Menschen sind eigentlich ziemlich simple im Kopf.
 
Das lustige dabei ist doch, dass die Filmemafia auch ihre eigenen Websites gelöscht haben wollte.. Hätten sie gerne mal machen können.. Ein wunderschönes Beispiel zur Selbstzerstümmelung
 
@Slurp: Wäre schön wenn das Google auch so gemacht hätte. Nach dem Motto: Wolltet ihr doch haben ?
 
@movieking: Google sollte denen den Mittelfinger zeigen und zwar so lange bis die sich genau überlegen was sie fordern!!
 
Guter Dienstleister, kann sich wohl nun neues Betätigungsfeld suchen.
 
Man sollte für ungerechtfertigte Sperren bzw. Entfernungen aus dem Suchindex, saftige Entschädigungen von den ursprünglich Verantwortlichen einfordern können, dann würde sich diese System der Quasi-Selbstjustiz bald aufhören.
 
@Heimwerkerkönig: kommt mir gerade so in den sinn. es gibt doch eigentlich garkein recht darauf im googleindex zu stehen!? leute können klagen wenn sie NICHT im gogleindex oder autovervolltändigungsdingens auftauchen wollen (verleumdung etc...). aber andersrum?? ich glaube nicht. google ist "nur"ein privater suchmaschinenanbieter, mehr nicht.
 
@Heimwerkerkönig: die frage ist doch aber, warum darf Google nicht das zeigen was es findet, dafür ist es doch eine Suchmaschine ? Was macht es für einen sinn, wenn jeder Google verbieten darf, was angezeigt wird .. Wie weit wird die Zensur gehen, bis Google dadurch unbrauchbar wird - weil es nur noch das anzeigt was die Industrie will.. Wenn dann sollte die Filmindustrie an die Seiten gehen, die Sachen verbreiten.. Aber das wäre ja zu umständlich..
 
freut euch mal auf zentralisierte internet-kontrolle der itu. wird spaßig, wenn eu-politiker hirn-spastiken bekommen und alles sperren, was lionsgate & co nicht passt. ihr könnt euch sicher sein, dass die auftrage von der eu nicht so geprüft werden wie von google.
 
@britneyfreek: Wenn man im Ausland das Internet reguliert ist es ein Eingriff in die "Freiheit", macht man es hier, ist es "Gerechtigkeit".
 
Bei solchen Aktionen kann man die Leute doch nicht für voll nehmen. Ein Konsortium, welches u.A. BBC vertritt, will BBC mediathek sperren lassen. *nach hinten lehn' und Heathledger Joker klatschen mach*
 
Schön, dass sie sich jetzt schon ihre eigenen Einnahmequellen sperren lassen wollen :D
 
Liebes Google,
bitte sperren nun dieses nerviges Contentmafia, weil ich mich fühle stark belästigt in unseres Internet!
Fight for your Rights!
 
Ich bin dafür, dass die Content-Mafia für jeden entgangenen Seitenaufruf die Kosten zB eines MP3-Downloads an Amazon erstatten muss. (Entgangener Gewinn durch ihr verschulden - bewertet mit ihren eigenen Formeln). den Tatsächlich entgangenen Gewinn bekommt dann eben Amazon, der Rest geht als Strafe an den Staat (aufgeteilt nach Herkunft der Seitenaufrufe).... - Ich weiß, nicht realisierbar - aber das wäre fair.
 
Bestätigt mich nur wieder nichts zu kaufen
 
bin mal gespannt wann die sich alles selbst löschen
so könnte man auch von der Bildfläche verschwinden muss nur noch die richtige Löschanfrage geschickt werden und es am Sonntag sein wenn alles auf Autopilot steht das wäre mal ein Spaß
 
sorgfalt ist alles
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