Nokia verkauft Hauptquartier und mietet es künftig

Der finnische Handy-Hersteller Nokia hat bekannt gegeben, dass man seine Zentrale in Espoo zum Preis von 170 Millionen Euro verkauft und sie gleich vom neuen Inhaber (langfristig) mietet. Neuer Besitzer des Gebäudes ist ein Unternehmen namens ... mehr... Nokia, Büro, Gebäude Nokia, Büro, Gebäude

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Die Lumia Geräte würden sich durchaus noch viel besser verkaufen, wenn Nokia die Geräte überhaupt erstmal in grossen Stückzahlen liefern könnte. In die Schweiz wurden am Freitag gerade einemal 850 Stück geliefert.....Diese bestellung hat laut FB nicht einmal für die unzähligen vorbestellungen bei der Swisscom gereicht. In den meisten anderen Ländern sieht das ganze nicht anders aus....
 
@Edelasos: Also ich hatte keine Probleme mit meiner Bestellung :) Die üblichen 2 Tage gewartet und dann war mein Lumia auch schon da. Habe bisher auch nix anderes gehört, Verwandschaft und Bekannschaft haben die Geräte auch sofort bis Zeitnah bekommen. Wie der aktuelle Lieferzustand ist, weis ich allerdings. Wäre jedoch sehr schade, wenn ein Lieferengpass die Ausbreitung der Lumias ausbremsen würde.
 
@Zwerchnase: Ich weis ja nicht in welchem Land du lebst, aber schau bei bei Preisvergleichen nach dem Lumia 920. Das bekommst du fast gar nicht mehr. Bin selber super froh noch eins bei MM ergattert zu haben für 597€. Die hatten auch nur noch 3 da, in einem anderen MM nur eins und im Saturn gar keins mehr.
 
@Sledgehamma: In Deutschland ... Aber wie gesagt ich hatte keine solche Probleme und kenne bisher auch niemanden der es hat(te). Werd mich jetz nich an den Rechner klemmen und ein Problem zu (unter)suchen, dass mich nicht betrifft ;) Aber wie gesagt, es wäre schade die Ausbreitung mit einer beschränkten Verfügbarkeit auszubremsen. Das zeigt aber auch dass die Geräte bedeutend besser verkauft werden, als es oftmals Vorhergesgt wurde. Kein schlechtes Zeichen, würde ich denken.
 
@Zwerchnase: Ich habe das Gerät auch gestern erhalten. Aber es gibt genügend die es eben auch vorbestellt haben und bisher nicht erhalten haben (Laut der FB-Page der Swisscom) in anderen Ländern sieht es nicht unbedingt besser aus. Die verfügbarkeit ist überall sehr eingeschränkt. Ich hoffe das sich dies bis Ende nächster Woche ändert....das Weinachtsgeschäft hat Nokia bereits jetzt FAST verpasst.
 
@Edelasos: ... ich dachte eigentlich, dass hier niemand mehr irgendwas von Nokia kaufen wollte, nachdem sie doch so gemein in Bochum waren? Oh, einfach nur die übliche Heuchelei und nun ist doch wieder der Wunsch nach einem "super Produkt" größer? Tja, so ist er, der Mensch...
 
@LostSoul: ich glaube, du kannst beruhigt sein. So viele werden sich ein neues Nokia-Handy auch nicht holen.
 
@Janino: Ich bin nicht beunruhigt. Ich finde es nur mal wieder "erstaunlich", wie damals gezetert wurde, dass Nokia der Untergang gewünscht wurde etc. - und kaum gibt es eben doch mal wieder ein subjektiv tolles Produkt: Vergessen! Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern! Schmeißt noch ein paar Kinder in die Gruben, Hauptsache es gibt ein $produkt. Und dann wundert man sich, dass die Welt ja angebtlich "verkommt"? Keine Beschwerde meinerseits - aber ich habe mich auch nicht über Nokia in der Vergangenheit beschwert..
 
@LostSoul: naja die gründe dass die Kritiker verstummen (Bochum) muss nicht nur am Produkt liegen sondern kann auch daran liegen dass immer mehr erkannt haben dass sie da von Politik und medien verschaukelt wurden und Bochum garnicht so übel war wie gerne von der Politik dargestellt.
 
@0711: es kann aber auch einfach nur sein, dass das Thema gegessen ist und sich die Leute, die damals gemeckert haben, sich weiterhin kein Nokia holen. Wenn die Leute immer noch über Bochum schreiben, gefällt es Dir wahrscheinlich auch nicht.
 
@Janino: Sie können gern darüber schreiben...ich persönlich habe mich damit auseinandergesetzt und bin zu dem schluss gekommen, viel bullshitgelaber von medien und Politik, die, die Kritik an Nokia nicht rechtfertigt...schon garnicht von Heuchlern die von diversen anderen Hersteller ihre Produkte beziehen (und da muss ich mich mit einschließen, bis vor 3-4 jahren habe ich mich auch der medienhetze zu Nokia hinraffen lassen und Nokia gemieden, da ich auch freunde bei solche dingen berate hab ich die auch davon abgehalten. Tja dumm war dabei nur ich Nokia zu meiden.
 
@LostSoul: Ja, die 3 Leute ausm Pott sind die ganze Welt...
 
@LostSoul: Die Leute, die über Nokia und Bochum gejammert haben, hab ich lange nicht mehr hier gesehen.
 
@Edelasos: so lange sie keine Geräte mit Android anbieten brauchen sie sich über ihren mini Marktanteil nicht wundern
 
Hier offenbart sich mal wieder die Kurzsichtigkeit der BWL'er nach spätestens 10 Jahren zahlt Nokia drauf! es steht zwar nicht geschrieben wie Hoch die Miete ist, jedoch kann ich aus der Erfahrung meiner Firma sprechen hier wurde auch ein Gebäude angemietet für monatlich 250k € und das besitzt nichtmal die Hälfte der 48k Quadratmeter
 
@SimpleAndEasy: Dann bist du wohl ebenso BWL'er! Das Gebäute birgt hohe Opportunitätskosten. Und Nokia benötigt derzeit Geld. Es ist mit Sicherheit günstiger für sie das Gebäude zu verkaufen, um an Geld zu kommen und es in ein paar Jahren zurückzukaufen als das Gebäude zu behalten und sich Geld bei der Bank zu holen.
 
@SimpleAndEasy: Und wer regelt die reparaturen an einem 25 Jahre alten buerogebaeude?
 
@SimpleAndEasy: Es gibt gute Gründe für und gegen solche Maßnahmen. Und natürlich muss man das für sich durchkalkulieren. Das Problem ist aber letztlich ganz simpel: Es bringt Nokia, sofern sie kurzfristig flüssige Mittel brauchen, nichts, sich ein Ei darauf zu pellen und wie ein kleiner Fruchtzwerg zu strahlen, dass sie irgendwelche tollen Immobilien haben, wenn sie zugleich ihren Verbindlichkeiten nicht mehr nachkommen können. Es ist also vollkommener Humbug, einfach blind auf BWLer oder sonstwen einzuprügeln, denn es beweist letztlich nur, dass man im Kern keine Ahnung davon hat, ob es sich im Einzelfall eventuell aus bestimmten Gründen "lohnt" - und das kann es sich auch, selbst wenn man mittel- bis langfristig sogar wissentlich mehr zahlt.
 
@SimpleAndEasy: Dabei geht es doch um nichts anderes als Abschreibungen usw.

Im Grunde kommt es ja nur billiger, weil dann wieder der Staat Zuschüsse bezahlt (also der Steuerzahler)
 
@SimpleAndEasy: was sollen sie machen sie haben keine Wahl. Die Windows phones verkaufen sich schlecht und elop Will keine Android anbieten tja jetzt müssen sie schon ihr Hauptgebäude verkaufen. Bald ist Nokia am Ende und das nur wegen elops krassen strategischen Fehlentscheidungen
 
@mandyz: Die Lumias verkaufen sich ganz im Gegenteil richtig gut - habe selbst ein 920 wirklich ein klasse Gerät und spielt mindestens in der iPhone Liga! Musste auch einen Monat darauf warten da es so viele Bestellungen gab! Hierdurch wird nur die dies jährige Bilanz gepusht und eventuell in den Bereich der schwarzen Zahlen gedrückt, nächstes Jahr ist der Effekt schon wieder verpufft und in ein paar Jahren liegen seit dem Verkauf gezahlten mieten über dem erhaltenen Geld für den Verkauf!
 
Lustig, dass so eine Nachricht bei Nokia um die Welt geht - und das mit dem Hintergedanken, dass Nokia womöglich vor dem Abgrund stehen könnte. Das machen im Prinzip aber fast alle so, insbesondere bei Neubauten - aber eben auch bei bereits bestehenden Gebäuden. Mein früherer Arbeitgeber hat auch neu gebaut, das Gebäude gehörte dann irgendeiner Gebäudegesellschaft und der Bauherr hats dann wieder gemietet. Spart Steuern und ist wohl günstiger als Kredite.
 
@der_ingo: ist klar, Nokia geht es bestens jetzt wo ihr Marktanteil auf 1% gefallen ist und kaum einer Windows phones kauft. Elop hat Nokia in die Sackgasse gefahren
 
@mandyz: Wenn du mal auf den Aktienkurs von Nokia schauen würdest, dann würdest du sehen, dass der tief gestürzt ist, bevor Elop angefangen hat. Aber Fakten interessieren ja meistens nicht, wenn man soooo schön lästern kann. Nebenbei habe ich nie geschrieben, dass es Nokia perfekt geht. Nur dass das, was sie da machen, nicht ungewöhnlich ist, sondern das auch viele Firmen machen, denen es gut geht. Eigentlich mit genau dem Hintergrund, dass nicht wieder die Pappnasen wie du ankommen und daraus irgendwelche Untergangsgerüchte zusammenfabulieren.
 
Wie war das noch? Immobilien sind derzeit die beste Geldanlage?! Und dann verkaufen, weil es nicht zum "Kerngeschäft" gehört? oO
 
@PranKe01: Will Nokia Geld anlegen?
 
@-adrian-: Ich denke schon, dass Nokia Gewinne erwirtschaften will. So wie 99% aller Unternehmen.
 
@PranKe01: Und wie genau erziehlt man einen gewinn mit einer Immobilie in der man selbst wohnt. das mit dem immobilien als geldanlage hast du wohl falsch verstanden. du sollst dir ANDERE immobilien holen damit du diese Langfristig nach zb 20 jahren vermieten abbezahlt hast und als einkommensquelle nutzen kannst
 
@-adrian-: Dadurch, dass dir das Gebäude gehört musst du keine Miete zahlen. Bringt zwar kein Geld ein, aber dafür auch keine Ausgaben! Beim nächsten mal einfach mal das Gehirn einschalten.
 
@PranKe01: Undj etzt ueberlegen wir uns mal was wir mit den 170MIL in 20 jahren haben. und wenn dir ein gebaeude gehoert und du keine kosten damit hast, hast du wohl noch nie eigentum gehabt, was :)
 
Ich habe ein Problem damit zu verstehen wie kontinuierliche Kosten in Form von Mietzahlungen, Kosten senken im Gegensatz zu einer schon getätigten Investition?! Die "Nebenkosten" bzw. Betriebskosten muss Nokia doch nachwievor zahlen?
 
@GlennTemp: Angenommen sie zahlen 1 Mio € Miete pro Jahr. Dann würden sie (Inflation außer acht gelassen) 170 Jahre lang mehr Geld zur Verfügung haben.
 
@GlennTemp: Neben dem von pranke genannten hat das steuerliche Vorteile wenn sie gewinn machen würden aber auch ich habe eher den Standpunkt, haben ist haben.
 
@GlennTemp: vor der Insolvenz muss man halt gucken wie man noch an Geld kommt. Klar ist das extrem kurzsichtig gedacht. Aber sie haben keine Wahl ihre Handys verkaufen sich scheinbar nicht gut genug
 
@mandyz: Also, mal angenommen du hättest nicht ausreichend liquide Mittel, aber z.B. ein Haus, dann würdest du, statt das Haus mit ausreichend Zeit zu veräußern und einen adäuquaten Verkauserlös zu erzielen, lieber den langfristig ja angeblich viel besseren Weg gehen, deine Verbindlichlichkeiten nicht tilgen zu können und in die Zwangsinsolvenz gehen? Klar, das ist natürlich gar nicht kurzftristig gedacht.
 
Dumme Entscheidung aber ich durchblicke auch nicht alle dahinterstehenden steuertricksereien.
 
@0711: Wieso glaubt eigentlich jeder, obwohl er offensichtlich nicht den Hauch einer Ahnung von Unternehmensbesteuerung hat, sofort in allen größeren Verkaufs-/Ankaufsmitteilungen als Hintergrund eine "Steuertrickserei" sehen zu können?
 
@LostSoul: welchen sinn würde es sonst für ein unternehmen ergeben eigenes eigentum zu veräussern? Und dass es dadurch steuerliche vorteile gibt ist wohl nicht von der hand zu weisen...das weiss ich sogar als laie. Allerdings sehe ich nicht in jedem verkaufs/ankaufsmitteilung eine große steuertrickserei, da fantasierst du einfach nur.
 
@0711: Fangen wir mal ganz vorne an: Einen Grund habe ich schon in einem anderen Beitrag genannt: Du hast wieder liquide Mittel zur Verfügung. Obendrein musst du selbst nicht mehr für bestimmte Dinge, wie beispielsweise Instandhaltung etc., aufkommen, man gewinnt eine größere Flexibilität etc. Hier dürfte aber vor allem der erstgenannte Punkt eine Rolle spielen, nämlich recht kurzfristig an eine größere Summe Bargeld zu kommen. Was den steuerlichen Teil betrifft, so liegst du vollkommen daneben. Das Traurige ist, dass "hier und da" jeder sowas liest und es dann bei ähnlichen Sachverhalten wieder in die Welt trägt, obwohl es kompletter Humbug ist. Aber ich kann dich ja mal langsam an die Lösung heranführen, wenn es dich wirklich interessiert: Also, Nokia hat das Gebäude veräußert. Dadurch haben sie einen Verkauserlös erzielt. Was glaubst du, was mit diesem Verkaufserlös - rein steuerlich - zu tun ist? Alternativ kannst du natürlich auch gerne erläutern, warum direkt die angeblichen steuerlichen Vorteile erläutern, die sich ergeben sollen. - - - - - - - - - - - Vielleicht noch als Ergänzung: Nokia ist bei weitem nicht das einzige Unternehmen, dass sale and lease back als Finanzierungsmöglichkeit nutzt. Das ist sogar recht verbreitet. Manchmal recht sinnvoll genutzt, manchmal auch nicht (gerade bei Kommunen häufig sehr schlecht umgesetzt). Das kann aber z.B. auch mit Umstrukturiereungen, Outsourcing etc. zu tun haben. Gerade beispielsweise beim IT-Outsourcing ist es recht häufig der Fall, dass das outsourcende Unternehmen in dem Bereich sein gesamtes Anlagevermögen an den Dienstleister veräußert (z.B. T-Systems) und das bisherige eigene Anlagevermögen im Rahmen von Miet-/Leasingverträgen weiter nutzt. Parallel dazu wird dann eben das eigene IT-Personal (in diesem Beispiel) "freigestellt".
 
@LostSoul: Steuervorteile: Die Leasingkosten können als betriebliche Aufwendungen geltend gemacht werden und damit zu versteuernde Gewinne minimiert werden. Ich nehme an dass die Grundstücke auch mit abgestossen wurden und das nicht auf irgend eienr art von Erbpacht läuft (wobei die Erbpacht wieder betriebliche Aufwendung sein könnte), also fällt die Grundstücksteuer auch weg. Insgesamt steigt durch dieses verkaufen und mieten auch die eigenkapitalquote, womit man an Kreditwürdigkeit gewinnt (ein Problem von Nokia). Ja die steuervorteile sind nciht die einzigen vorteile durch sales and leasing aber sind welche...auch ist es nicht verwunderlich dass viele firmen drauf setzen (nie bestritten) weil es eben handfeste finanzvorteile bringt, nicht umsonst haben viele große firmen eine "xxx immo bla" gesellschaft die ihre gebäude verwaltet. Es hat schon seinen grund warum die suche nach "sell and leasing steuervorteil" + "sell and leasing" fast gleich viele treffer erzielen http://kurzurl.net/mhI49
 
@0711: Mal ab davon, dass auch die im Rahmen der eigenen Unterhaltung des Gebäude anfallanden Kosten Betriebsaufwendungen sind und sich entsprechend ergebniswirksam und somit steuerwirksam niederschlagen: wo ist da von dir angesprochene "dahinterstehende Steuertrickserei"? Durch die Veräußerung werden erst mal sbE durch Abgänge des Anlagevermögens generiert, die zu versteuern sind - und zwar in vollem Umfang. Dass man dann in den Folgejahren einen Effekt durch die Mietaufwendungen hat steht nur im Delta zwischen diesen und den bisherigen Instandhaltungsaufwendungen als Effekt zur Verfügung. Insofern steht der von dir sog. "Steuertrickserei" tatsächlich nur ein begrenzt sinnvoller Effekt gegenüber, in den meisten Unternehmen sogar nur in einem so unwesentlichen Umfang, dass es unter dem Strich steuerlich keinen Unterschied macht. Interessant sind ganz andere Aspekte. Zum Teil habe ich die schon genannt, ergänzend sind aber z.B. auch gewünsche Bilanzverkürzungseffekte aufgrund von Buchwertabsenkungen genannt (wichtig bsp. bei Eigentümerwechseln, die nach Buchwert anteilig bewertet werden). Was die EK-Quote betrifft: Das ist der üblicherweise im BWL-Studium irgendwann im ersten oder zweiten Semester diskutierte Effekt, gleich gefolgt vom Leverage-Effekt. Das Problem ist nur: In der Realität machst du mit der so initiierten Änderung der EK-Quote niemandem etwas vor. Eine Bank geht - notwendigerweise und schon aufgrund gesetzlicher Regelungen - wesentlich differenzierter an das Thema, sodass man durch eine solche Maßnahme wahrscheinlich nicht mal den Bankazubi im 2. Lehrjahr mehr beeindrucken kann, wenn er etwas mit Unternehmensfinanzierung zu tun hat - oder glaubst du *ernsthaft*, dass ein Banker bei einer solchen Aktion plötzlich "Helau" ruft, nachdem ihm im Zweifelsfall pfändbare Werte zu Gunsten der Quote "entzogen" wurden? ;) Es kommt außerdem hinzu, dass gerade größere Unternehmen ohnehin immer weniger die Finanzierung von Konzerngesellschaften über Banken betreibt, sondern eigenes Cashpooling betreibt, so dass die Quote hier vollkommen egal ist. Was bleibt also: In deinem ursprünglichen Beitrag hast du von "dahinterstehenden Steuertricksereien" gesprochen. Bisher ist nicht viel davon übrig. Dass es Steuereffekte gibt ist unstreitig. Eine "Trickserei" ist das aber nicht.
 
@0711: Noch als Ergänzung: Diese ganze Steuerthematik ist dem Grunde nach ohnehin falsch aufgezogen, denn ein Unternehmen ist erst mal zur Gewinnerwirtschaftung da. Wenn du nun Ausgaben erzeugst, senkst du damit zwar deinen Steueraufwand, hast aber natürlich auch durch die Ausgaben deinen Gewinn tatsächlich reduziert - und zwar um einen höheren Betrag, als die Steuersenkung des Aufwandes als Ersparnis im Delta bringt. Deswegen ist ja auch die steuerliche Organschaft und die Konzernverrechnung von Gewinnen und Verlusten wesentlich interessanter, als Steuerminderungen aus Aufwänden zu generieren.
 
Nokia stirbt keinen plötzlichen Tod sondern siecht langsam dahin.Auch der kleine Erfolg mit der Lumia-Reihe kann nicht darüber hinwegtäuschen das es in dem Unternehmen an allen Ecken und Enden krankt. Und nicht die kompetenten Mitarbeiter sind schuld.
 
Es kann noch viel übler sein als Steuer- und Buchhaltungs-Tricks: Vor ungefähr 30 Jahren haben die neuen Eigentümer der alten hessischen Ofen-Fabrik Haas & Sohn die Firmen-Immobilien "verkauft" und für horrende Beträge gemietet. Daran ist Haas & Sohn Pleite gegangen. Als sich herausstellte, dass Mieter und Vermieter arg "verwandt" sind, landeten allerdings ein paaar Manager vor dem Strafgericht. ........ Nokia dürfte es schlauer eingefädelt haben, bleibt aber die Frage, wie schlecht geht es Nokia...etwa so wie Sony?
 
@ringelnatz111: Sale and lease back ist eine sehr verbreite Methodik. Man muss nicht gleich hinter jedem wirtschaftlichen Handeln eine mißbräuchliche Absicht vermuten, ansonsten kannst du nämlich so ziemlich jeden Vorgang in einem Unternehmen grundsätzlich in Frage stellen. Und auch wenn natürlich hier und da "Schmuh" betrieben wird, so musst du dir einfach mal vor Augen halten, wie viele Unternehmen es gibt, wie viele geschäftliche Transaktionen und das hiervon die weit überwiegende Mehrheit vollkommen i.O. ist. Eine gesunde Skepsis ist durchaus sinnvoll, aber man sollte es auch nicht übertreiben.
 
nun ja die brauchen cash - sollten vielelicht doch ins andere geschäft wechseln weil handys bauen können sie scheinbar nicht mehr..
 
@g100t__: Da würde ich dir widersprechen. Nokia kann sehr wohl gut Handys bauen, aber die Strategie des Herrn Elop werden Nokia wohl ruinieren. Nokia hätte auch auf Android setzten sollen oder bei MeeGo bleiben sollen. Mit Microsoft in die Kiste steigen halte ich für keine gute Idee. Microsoft kommt wie immer als letzter an den Spieltisch und wirkt dann meist auch geistig abwesend. Nokia sollte den Chef feuern und eine neue Strategie verfolgen. Technisch haben sie es drauf.
 
@ Seth6699 = "....Mit Microsoft in die Kiste steigen halte ich für keine gute Idee. ....." . Ist leider schon Geschichte . Ansonsten volle Zustimmung von mir . Siehe Win8 . Aufgehübschest Win7 was mit den Kacheln nur den gewohnten Arbeitsalltag verhindert . Ein Gebäude zu verkaufen und dann zu leasen deckt kurzfristig den Finanzbedarf . Kommt am Ende jedoch deutlich teurer ! Siehe Hamburg + HEW .
 
@con_er49: das ist blanke Verzweiflung in der Nokia da handelt. Tja hätten sie mal auf Android gesetzt ......
 
Tja die Brauchen das Geld , kein Zweifel !
 
@prometheus661: ..... Scheinbar verkaufen sich die Handys doch nicht so gut sonst hätten sie nicht solche Probleme
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