Murdochs iPad-Zeitung 'The Daily' wird eingestellt

"The Daily", das ambitionierte Tablet-Zeitungsprojekt von Medienmogul Rupert Murdoch, sollte ein Testfall für ein rein digitales Geschäftsmodell bei Zeitungen werden. Dieser "Test" ist nun gescheitert, heute gab News Corp. bekannt, dass das Medium ... mehr... Ipad, Zeitung, The Daily Bildquelle: The Daily Ipad, Zeitung, The Daily Ipad, Zeitung, The Daily The Daily

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Hachja, Murdoch. Da können wir ja noch froh sein, uns nur mit der Friede rumärgern zu müssen
 
@zwutz: DuMont hat in wenigen Jahren die Frankfurter Rundschau ruiniert. Zumindest ist sie jetzt in der Insolvenz, nachdem DuMont 2006 die Mehrheit übernommen hatte und Herausgeber war. Scheitern scheint in der Zeitungsbranche die neue Trendsportart zu werden, nicht nur in den USA. Bin gespannt, was im Rheinland mit dem DuMont Konglomerat von General-Anzeiger, Kölnische Rundschau, Kölner Stadtanzeiger und Express passieren wird. Vergleicht man, kann man sich des Eindrucks von Copy & Paste nicht erwehren. Vor dem Internet hatten viele nicht diese bequeme Vergleichsmöglichkeit, so dass das jeweilige Gewohnheitsblättchen möglicherweise völlig überbewertet wurde.
 
Ein Apfel ist kein Erfolgsgarant :)
 
@Edelasos: Igor Pusenjak kann dir das Gegenteil beweisen ;)
 
@Edelasos: Ich lese alle meine Magazine und Zeitschriften nurnoch auf dem Ipad, warum soll ich mich mit papier und dem Platzverbrauch rumärgern, allerdings würde ich den Dreck vom Murdoch nichtmal geschenkt nehmen.
 
@Edelasos: und inwiefern hat das jetzt was direkt mit apple zu tun?! war ja klar, dass von dir nur apple-gebashe kommen kann...
 
@Edelasos: Stimmt. Aber Murdoch-Presse ist das letzte, ganz egal auf welcher Plattform. Das iPad wird ohne the daily noch 1% besser :-)
 
@Edelasos: You made my day! :) und ja ich gestehe ich mag Apple nicht ;-)
 
In sowas zu investieren ist eine Investion in zukünftige Marktanteile würde ich sagen. Und Warum iPad Zeitung? Ein Tag der iPad-Überschriften? :) News Corp brachte im Januar 2012 auch eine Android App. "Nach Angaben von Sommer gab es aber nur 100.000 zahlende Abonnenten." Ist doch ganz ordentlich für den jetzigen Zeitpunkt. Tablets haben sich eben noch nicht überall durchgesetzt und sonst gibt es kostenlose Informationsquellen. Zu hohe Erwartungen an die App für den Moment ;) Die App unserer regionalen Tageszeitung lese ich persönlich aber gerne digital - auch wenn da die Medieninhalte fehlen, die The Daily herausheben wollte.
 
@wertzuiop123: Bevor ich eine App von News Corp auf meinen Androiden lasse, schlag ich das Ding eher mit dem Hammer klein. Und Geld für dieses Eitergeschwür der modernen Medienlandschaft ausgeben würde ich erst recht nicht.
 
Zu schnell zu viel gewollt. Im Moment gibt es noch zu viele kostenfreie Informationsquellen. Bis sich das ändert haben es solche Abomodelle viel zu schwer als dass sie sich schon rentieren würden.
 
@DennisMoore: Warum sollte sich das denn ändern? Solange es einen einigermaßen freien Markt in diesem Bereicht gibt wird es immer einen geben, der Informationen werbefinanziert anbietet. Warum auch nicht, damit kann man entgegen anderslautender Behauptungen auch profitabel arbeiten
 
@nicknicknick: Ehrlich gesagt zahle ich lieber für eine seriöse Zeitungs-App, als mir Werbung anzutun! Leider gibt es für Android derzeit noch keine wirklich brauchbaren Zeitungs-Apps. Ich würde mir z.B. eine App für Android-Tablets der "Berliner Zeitung" wünschen, aber leider gibt es derzeit nur ein iPad-Ausgabe.
 
@seaman: Mein Gott, wofür brauchst du für jede Zeitung ne App... Browser öffnen (Opera Mini) und mobile Webseiten von Zeitungen/Newsportalen öffnen. fertig. Und wenn du zu faul bist, gibt's auch genügend Apps, die Linklisten für Zeitungen anbieten, bspw. "OnlineZeitungen". News-Apps gibts auch genügend, die was taugen und nichts kosten: "Tagesschau", "N-TV", "N24". Und das Argument "Werbung" ist käse. Eine Print-Ausgabe quilt nur so von Werbeanzeigen über. Digital bekommt die Werbung schnell raus mit bspw. "Adblock Plus". Wenn dein Android-Teil rootest, gehts noch besser mit "AdAway".
 
@karacho: Danke, dass du mich als Gott betitelst, aber ich bin selber nicht gläubig und möchte mit deinem komischen Gott auch nichts zu tun haben! Darüber hinaus hast du offenbar keine Plan wovon du redest, denn ansonsten hättest du erstens sachlicher geantwortet und zweitens dich nicht total lächerlich gemacht! Darüber hinaus gehe ich davon aus, dass du die "Berliner Zeitung" nicht kennst und das disqualifiziert dich schon mal komplett in dieser Diskussion!
 
@seaman: Da kannst du ja bisher auch die App der Rundschau nehmen, ist bis auf den Regionalteil genau das gleiche ;-) Allerdings ist die nach meinen Erfahrungen auf Android ziemlich lieblos umgesetzt. Die taz hat übrigens eine vergleichsweise gute Android- App, dafür zahle ich auch gerne, obwohl ich den Großteil meines Informationsbedarfs dann doch über SPON usw. decke :-)
 
@seaman: Erstens habe ich sachlich geantwortet und dir mehrerer Vorschläge unterbreitet auf dein Problem: "Leider gibt es für Android derzeit noch keine wirklich brauchbaren Zeitungs-Apps." Für mich ist es kein Problem, da es genügend Alternativen gibt, die ich dir aufgelistet habe. Ich komme zwar nicht aus Berlin, aber ich habe mal deine gewünschte Zeitung "Berliner Zeitung" mit der App "OnlineZeitungen" aufgerufen (unter Reiter "Regional") und siehe da läuft. Werbung sehe ich keine, was an "AdAway" liegt. Wer ohne Adblocker surft, dem ist eh nicht mehr zu helfen :)
 
@karacho: "Und das Argument "Werbung" ist käse. Eine Print-Ausgabe quilt nur so von Werbeanzeigen über. Digital bekommt die Werbung schnell raus mit bspw. "Adblock Plus"" ... Und wie finanziert sich dann das werbefinanzierte Newsangebot? Braucht sich echt keiner wundern wenn Informationsanbieter ihre Zeitung aus Newsaggregatoren und anderen kostenlosen Quellen raushaben wollen. Jeder der für werbefinanzierte Angebote Adblocker nutzt sägt an dem Ast auf dem er sitzt.
 
@DennisMoore: Keine Zeitung wird gezwungen bei Google (News) und Co. gelistet zu werden. Stichwort: robots.txt. Zur Werbung: Auch da kann man nur sagen selbst schuld Zeitungen, zwischen jedem zweiten Satz (der Großteil dann noch von DPA) nach jedem zweiten Foto blinkt Werbung, teilweise mit nervigem Sound, dann gibt's in aller regelmäßigkeit lustige PopUps " Wir sind an ihrer Meinung interessiert... blah, blub" Und alles wird von zig AdServern reingeladen, was dann die Seite extrem verlangsamt... Nein, danke. Ohne Adblocker kannst du nicht mehr surfen. Aber du kannst dich ja gerne mit Werbung zu kleistern lassen, Herr Moralapostel. Und im Fernsehen immer brav alle Werbeblöcke anschauen, an den Litfaßsäulen auch jede Werbung lesen, und wehe du schaust weg :>
 
@karacho: Ja klar. Die sind selbst schuld dass sie Werbung einblenden und damit ihre werbefinanzierten Angebote finanzieren wollen. Können ja die Werbung auch weglassen oder so platzieren dass sie für den Werbeschalter komplett unattraktiv wird weil sie eh keiner beachtet. Schonmal überlegt wie Wirtschaft so theoretisch und praktisch funktioniert? Und robots.txt ist nur eine Bitte und keine Sperre. Daher gibt es derzeit auch die Überlegung die robots.txt Datei im Rahmen des Leistungsschutzrechts für verbindlich zu erklären. Dann wird aus der Bitte eine Anweisung die es zwingend zu beachten gilt. Wenn man werbefinanzierte Angebote statt kostenpflichtiger Aboangebote haben will, dann soll man gefälligst die Werbung auch nicht blocken. Ich persönlich lege keinen Wert auf werbefinanzierte, kostenlose Angebote, denn ich zahl dann einfach ne Kleinigkeit für die Sachen die mich interessieren.
 
@nicknicknick: "damit kann man entgegen anderslautender Behauptungen auch profitabel arbeiten" ... Solange es nur wenige Leute wie "karacho" gibt schon. Bezweifel ich aber.
 
@DennisMoore: Ach ich bin doch immer wieder erstaunt, wie viele Leute ohne Adblocker surfen. Im Gegensatz zu früher sage ich dazu heute aber nichts mehr ;-)
 
Warum machen die Zeitungen das nicht so wie die Handy-Provider. Zwei Jahresvertrag, Tablet mit drauflegen und eine kleine Zuzahlung. Da könnte man doch bestimmt mit dem einen oder anderen Hersteller reden. Mit anderen Aboprämien klappt das doch auch.
 
@LastFrontier: Die Dreckzeitung von Springer bietet das doch an, der Abopreis für 2 jahre wird voll als Subvention aufs Ipad angerechnet.
 
@Roland von Pritzing: Ich würde mir nicht mal ein iPad schenken lassen, wenn ich dafür dann die Springer-Postillen lesen müsste ;-)
 
@LastFrontier: Einzige Ausnahme ist die Autobild, die ist wirklich Klasse als App ( nicht verwechseln mit der PDF Ausgabe im Ikiosk)
 
@LastFrontier: Gugg dich auf dem Abomarkt mal genau um, solche Angebote gibt es zu Hauf ... die Zeitung bei der ich arbeite hat auch diverse solcher Angebote. ;)
 
@LastFrontier: Wie schon gesagt wurde bieten das einige Zeitungen durchaus mit Erfolg an. Bei der taz gab es beispielsweise das Nexus 7 zeitweise ohne Zuzahlung bei Abschluss eines Wochenend-Abos.
 
@nicknicknick: @fieserfisch: - jetzt würde mich aber schon interesseieren wieso ihr da minus kriegt.
 
@LastFrontier: Mit dem Inhalt der Kommentars kann es jedenfalls nichts zu tun haben, aber hier wird halt von einigen nach Sympathie bewertet :-D
 
Hör ich nicht überall, dass iPad -User "anders" sind und Geld für "digitale Inhalte" ausgeben? Hui, das sieht man. Aber, schon lustig, wie jetzt krampfhaft die Apple-Fanboys die Schmach schönzureden versuchen...
Da gab's auch mal einen lustigen Vogel, nennt sich Springer-Chef, der ganz stolz das iPad in die Luft gehalten hat und meinte " Das sei die Rettung der Medien". Das war vor zwei Jahren... muahh, selten so gelacht. Tatsache ist: Digitale Zeitungen fürs iPad sind zum Scheitern verurteilt.
 
Rupert Murdoch... Fragen anyone?
 
@Slurp: Ja. Warum hat der noch was zu melden?
 
Habe die Daily und die New York Times jeweils als iPad Abo und ja... Die New York Times ist um Welten besser! Schnellere Ladezeiten, mehrmalige Aktualisierung der News pro Tag, gute Navigation, hochauflösende Bilder und Vergrösserung und Verkleinerung der Buchstaben innerhalb von sec. + Lesezeichen. Eben, es gibt bessere IPad Zeitungen. Im europäischen Raum habe ich den Schweizerischen Tagesanzeiger als Zusatz-iPad Abo.. Ist zwar ipadmässig angepasst, aber die Navigation und die Ladezeit ist katastrophal. Zu den Preisen: alle drei sind teuer und kosten über 100 Euro pro Jahr, also nichts mit elektronisch gleich billiger
 
Zeitungen leben doch hauptsächlich vom Verkauf von Werbefläche. Bei kostenpflichtigen Online-Zeitungen erwartet der zahlende Kunde aber dass keine Werbung eingeblendet wird. Deshalb werden auf Dauer gesehen eher die kostenlosen werbefinanzierten Online-Angebote die nötigen Einnahmen zum Überleben generieren.
 
ich hab ein paar mal einige magazine auf dem ipad gelesen, ist zwar nett und alles, doch für die schnelle und vielfältige news ist das internet selbst solchen magazinen weit vorraus und kostet obendrein noch nicht mal etwas. magazine so machen neben dem internet sowieso keinen sinn von daher habe ich das eh nie verstanden was daran so toll sein soll.
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