AMD-Chef: x86 bleibt auch noch Jahrzehnte wichtig

In der letzten Zeit gerüchtete es viel über einen sinkenden Rückhalt für die x86-Architekturen seitens AMDs. Dies ist laut dem Chef des Chipherstellers, Rory Read, allerdings völlig unbegründet. mehr... Intel, Prozessor, Cpu, Pentium Bildquelle: Intel Intel, Prozessor, Cpu, Pentium Intel, Prozessor, Cpu, Pentium Intel

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"gerüchtete" ?!
 
@böhser: denkste?
 
@awwp1987: meinte, gibt's dieses wort so wirklich auf deutsch? (frage eines schweizers ;))
 
@böhser: GerüchteTee^^
 
Nun ja, AMD. Ich nutze seit dem K6 ausschließlich AMD CPUs, derzeit ist im Hauptrechner noch ein Phenom II 940 Quadcore. Dessen Leistung reicht für nahezu alles immer noch aus. Dennoch hat eine Intel CPU der oberen Klasse mittlerweile nahezu die doppelte Leistung bei geringerer Leistungsaufnahme gegenüber diesem Typ. Aktuelle AMD CPUs hingegen liegen noch im Bereich der Phenom II Prozessoren, stellenweise sogar darunter. Bei aller Sympathie, die ich für AMD immer gehabt habe, so langsam müsst ihr mal wieder was auf die Reihe bekommen bezüglich CPUs. Und nein, die Fusion Typen mit ihrer integrierten GPU sind für mich uninteressant, ich möchte einfach mal wieder irgendwann eine neue AMD CPU, die zumindest einigermaßen die Leistung der Intel Typen hat. Ansonsten werde ich gezwungenermasen auch auf ein Intel System umsteigen müssen und nur noch die Grafikkarte von AMD kaufen. Mir ist bewusst, dass AMD aufgrund des begrenzten Budgets Intel nicht übertreffen kann (Was AMD nur ein mal mit dem Athlon 64 gelungen ist), aber derzeit ist das Missverhältniss stellenweise sehr krass, leider.
 
@chronos42: gabs doch hier vor paar Tagen nen Bericht das Intel sich von den Selbstbau-Desktop CPUs verabschieden will. Wohl nur noch mit fest verlöteten Boards. Wem das nichts macht kann ja bei Intel bleiben. Sollte AMD bei alter Tradition bleiben, werde ich sie dennoch bevorzugen. Denn völlig unbrauchbar sind die CPUs nicht, da ist es mir latte wieviel schneller ein Intel ist, wenn ich die Leistung eh nicht ausreizen kann!
 
@marex76: Ich hab den Artikel zwar gelesen aber ich kann es mir nicht vorstellen.
 
@chronos42: Ich unterstütze auch AMD. Mein PC ist aber noch ein ganzes Stück älter. Ich hoffe auf Steamroller 2013!!HOffentlich kommt der noch ...
 
@chronos42: naja man muss mal hinter der fassade schauen. meine amd cpus nehmen alle samt weniger als eine intel cpu bei gleicher taktfrequenz. als bsp mein e-300 hat 1,3ghz bei 1,35vcore. jetzt läuft er mit 1,56ghz bei 1,15vcore. im idle ist bei 0,8vcore schluss bei 600mhz, original 900mhz bei 1vcore. das können aber nur leute wissen die sich mit oc und uc auskennen, wenn amd da mal ansetzen würde sehe es ganz anders aus. :)für mein befinden geht amd zu sehr auf nummer sicher leider.
 
@Odi waN: Naja, Taktfrequenz!=Leistung...
 
@Knerd: ? Wie meinst du das? Odiwan hat nichts von Rechernleistung vs Taktfrequenz gesagt, er meinte das viele AMD CPUs deutlich weniger elektrische Leistung aufnehmen würden wenn AMD besser selektieren würde und die Kernspannung der CPUs entsprechend nach unten korrigieren würde. Beim meinem 955er Phenom II X4 geht auch noch einiges nach unten wenn man ihn untervoltet. Beim Laptop mir AMD E2-1800 CPU hab ich noch nicht weiter probiert, aber da geht leider nicht so viel ohne Grafikfehler zu provozieren. (Es könnte auch am Brazostweaker liegen)
 
@X2-3800: danke du hast es verstanden. Über leistung von cpus rede ich grundsätzlich nicht da die nur in benchmarks messbar ist und ich nicht glaube das jemand mit einer stoppuhr da sitzt und die zeit misst zum öffnen von programmen. ;) bei spielen gibt is auch nur wenig unterschiede von ein paar fps. Nimm k10stat, funktioniert immer noch super. :)
 
@Odi waN: K10stat werd ich mal ausprobieren, dachte aber das wäre nur für Desktopprozessoren. Beim Desktop laufen übrigens die Phenom II 9XX Prozessoren auf einem ordentlichen Mainboard mit wesentlich geringeren Vcore stabil. Habe jetzt ein ASUS ROG Crosshair Formula-z und bin mehr als zufrieden (Prozessor bekommt bald ein Upgrade), da hat sich einiges getan in Sachen Hardware. Ich dachte mal das ich nie mehr ein Mainboard von ASUS kaufen würde, nach den vielen Fehlschlägen in der Vergangenheit. BIOS Fehler, extrem schlechter Onboardsound, Absichtliche inkompatibilität mit bestimmten RAM Herstellern usw. , alles Vergangenheit. Die Leistung der CPU (derzeit @ 3,5Ghz) reicht eigentlich noch und mit der 256gb Samsung 830 bringt man deutlich mehr gefühlte Leistung heraus als mit einem Prozessorupgrade. Mein AMD E2-1800 reicht auch locker aus, auch hier habe ich eine samsung 830 mit 128gb drin + windows 7 home premium. knapp 5h akkulaufzeit ohne Undervolting, was will man mehr?
 
@X2-3800: das dacht ich auch aber sie haben an den p-states registry nix geändert, deswegen funktioniert nach das auch bei liano und co. er zeigt nur überall die alten taktfrequenzen an aber im cpu-z sind sie richtig. bei mir werkelt auch noch ein x3 720be auf derzeit 3ghz, reicht noch aus um dota2 zu zocken. damals lief der, bevor mein geliebtes DFI abgeraucht ist RIP, mit 3,6ghz bei 1,4v mit 4 kerne. jetzt habe ich nen gigabyte drin und bin froh das ich dort wenigstens etwas takten konnte ohne den ram anzuheben aber leider ist das board zum ocn nicht geeignet. ich warte dennoch ab bevor ich mir was neues kaufe, denn bis jetzt reicht alles noch. achja im idle läuft der bei 500mhz mit 0,6v das soll mal ein intel schlagen. :D
 
Nicht nur Rechenkraft, sondern auch Rückwärtskompatibilität.
 
Aber ob AMD das noch miterlebt ?
 
Der Vergleich mit einem Mainframes kann man auch anders lesen ^^ Das ist heute ein Nischenmarkt. Meinte Mr. Read etwa, dass x86 incl. Intel in mittelfristiger Zukunft nur noch eine Nische ist? :-)
 
Es geht nicht nur um x86, sondern auch um die Standardisierung die in den Jahren stattgefunden hat.
 
Eigentlich ist das ein Jammer wohin das Home-Computing generell hinsteuert.

Immer weiter weg von der kreativen Nutzung der Möglichkeiten hinzu faulen konsumieren fertiger Inhalte.

Angefangen hat alles mit dem Terminal welches über Timesharing an einem Großrechner für ein wenig Rechenleistung für viel Geld Zugang ermöglichte.

Die logische Konsequenz war die Terminals mit mehr Leistung auszustatten sodass viele Aufgaben offline der Mainframes zur Verfügung standen.

Daraus hat sich das Konzept des Personal Computer bis hin zu den Privatanwendern etabliert.

Während anfänglich der PC Wissenschaftlichen, Finanzmathematischen und ähnlichen Anwendungen Vorbehalten war hat sich für den privaten Bereich dessen Nutzbarkeit für multimediale Anwendungen verbessert und somit dahin verschoben.

Die Systeme sind in der Masse vom Gebrauch zum Brainstorming hin zu reinen Konsumschleudern verkommen.

Nun ist eigentlich konsequent die Leistungsfähigkeit des PC zu den meist angewendeten Aufgaben zurückzunehmen. Dadurch wird die Hardware billiger und durch die „Erfindung“ der Cloud wird sogar lokal nur der Speicherplatz benötigt der gerade für die jeweilige Anwendung notwendig ist.

Wir sind also gerade wieder dabei unsere Nutzung des PC auf die Funktionalität eines Terminals mit Zugang zu einem Großrechner (Cloud) zu beschränken.

Diverse Drives in der Cloud sind Versuchsballons. APPs der nächste Schritt. Der wohl gewagteste Schritt von Microsoft zeigt überdeutlich den Wunsch mit minimalistischer Hardware den Zugang zu dem Konsumenten, personalisiert, und somit die Leitung zur große Welt der Bunten Werbung geradezu nebenbei dem Benutzer über zu helfen.
 
@Zeugslover: Sehr gut dargestellt.
 
@Zeugslover: Wenn man schon bei Vergleichen ist, ich würde die Misere die wir jetzt haben, wenn wir denn eine haben, eher auf die Produktionskosten/Einkommenssitutation so um 1985 bis 1990 zurückführen bzw. auf das Management einiger Firmen zu dieser Zeit. Es ist ja nicht so, dass es nie preiswertere (Hard- und Software) und Leistungs- und Softwaretechnisch bessere Computer gab. Diese waren seinerzeit aber zu teuer (ein "PC" war allerdings noch viel teurer) und das Management war unfähig. Wovon ich Rede? Ja, von diesen ganzen "Nicht-PCs" (wenn man als PC mal etwas bezeichnet auf dem Windows, Apple OS oder Linux läuft) Ende der Achtziger, Anfang der Neunziger. Ja, ich meine die damaligen Marktführer Atari und Commodore Amiga. Drehen wir die Uhren etwas weiter. Da fällt mir dann auch wieder IBM ein. (Die Ur-PCs kamen ja auch von IBM) und dort speziell zwei Produkte. Zum einen wären da PowerPC Prozessoren und zum anderen OS/2. Bei beiden Produkten unterstelle ich IBM eher ein Nicht-Wollen als ein Nicht-Können. Um jetzt die Brücke nach MS zu schlagen, ein Teil der Erfolge von MS beruht, nach meiner Meinung, eher auf dem Nicht-Wollen bzw. unfähiges Management, andere Firmen. Man sieht es ja auch Heute, bei MS und Cloud, bis vor einigen Jahren gab es bei MS zwar sowas wie eine Cloud, diese war aber weder Notwenig noch besonders gut in MS Produkte integriert, bzw. eher etwas für Spezialisten (z.B. das WWW-Postfach einen Exchange Postfach (OWA) wenn man das mal als Cloud bezeichnen darf). Wo ist aber der Spezialist und wohl auch Vorreiter in Sachen Cloud für den Nutzer? (Also nicht die MS Azure Serversoftware u.ä., das ist eine andere Baustelle) Ja, die Firma mit 6 bunten Buchstaben und dem G vorne, Google. Android alleine ist, nach meiner Meinung, nicht abendfüllend, und Google OS plus die dazugehörigen Geräte, naja... auch hier unterstelle ich Google eher ein Nicht-Wollen als ein Nicht-Können. Cloud und Desktop-PCs? Braucht man die überhaupt noch, in sagen wir mal so 10-20 Jahren? Ich Könnte mir durchaus ein Gerät vorstellen, welches irgendwie ein faltbares oder sogar rollbares Display hat; Smartphones sind nach meiner Meinung für vieles einfach zu klein und Tabletts nicht besonders portable, da sie kaum in eine Jackentasche passen; welches ich dann Zuhause in eine Docking-Station mit großer Tastatur, Monitor und Drucker stecken kann. Ich habe meinen PC also immer dabei. Ein andere Ansatz wäre, dass ich mich, egal auf welchem Gerät, einlogge und dann immer "meinen PC" habe. Auf jeden Fall gebe ich der heutigen Aufteilung, Desktop-PC, Notebook, Ultrabook, Tablett, Smartphone, wo dann der Nutzer eins oder mehrere Geräte hat, keine allzu lange Zukunft mehr. Da müsste dann schon irgendetwas neues kommen, was z.B. zwingend einen Desktop-PC benötigt, ich mir aber nicht vorstellen kann, was das sein könnte.
 
@Lastwebpage:
Mein erster Zugang zu einem "Rechner" war der zu einem Motorola MEK6800D2. Das Ding gehörte meinem Vater und ich durfte daran lernen wie dazumal mit einem Mikroprozessor umzugehen war.
Es war 1975 und mein Vater besorgte sich einen Eurocom II. Ein Rechner im Doppeleuropakartenformat mit Motorola 6809 CPU. Daraufhin bekam ich den MEK68D2 geschenkt und ich konnte mich voll darauf austoben. Damals hochaktuell war es Zufallszahlen mit einem Rechner zu generieren und so schrieb ich ein Programm welches neue Lottozahlen generierte und dabei schon gezogene Reihen ausblendete. (nein, reich geworden bin ich damit nicht) Alle bis dahin gezogene Reihen einzugeben und in ein EProm zu brennen war schon eine große Aufgabe.
Mein erster Rechner war dann der PET 2001 von Commodore. Aber ich erhielt ein Zwischending denn eigentlich war es ein CBM3008 und irgendwie haben sich die Leute damals mit dem Label des Gerätes vertan. 1998 DM bei Quelle und auf Kredit gekauft denn ich war Lehrling und mit etwa 170 DM Lehrlingsgeld hätte ich das nicht auf einmal bezahlen können. 1 Jahr später kaufte ich dazu noch ein CBM4040 Doppelfloppylaufwerk für ebenfalls 1998 DM.
Später folgten dann VC20, C64, C128, Atari 520ST, Atari 1040STE, Amiga 500, Amiga 1000, Amiga 2000 mit Genloc für Videobearbeitung und dann mein erster "PC". Ein PC-AT mit umschaltbarer Taktfrequenz, 8 oder 16 MHz Takt im Bigtower für wiederum 1998 DM bei Vobis.
Seit dem habe ich eigentlich alles mitgemacht. Von MSDOS, DRDOS, Windows 3.0, OS2 bis hin zum aktuellen Betriebssystem Windows 8. Mit Linux habe ich mich nie anfreunden können.
Diese nun fast 38 Jahre Computergeschichte und die so gewonnene Erfahrung lässt sich nicht in die Cloud verschieben. Wir haben Geräte, basierend auf Europakarten Systemen, gebaut und diese in Assembler programmiert. Über 4200 Videorecorder simultan zur Aufnahme gestartet und deren Fehlerstatus abgefragt, gestoppt und die Kassetten ausgeworfen. Fehlerberichte automatisiert und Systeme für die automatische Qualitätsprüfung erstellt.
Alles Schnee von gestern, ja und nein denn diese Autonomität geht verloren wenn die dazu notwendige Hardware aufgrund geänderter Strukturen einfach nicht mehr zu vertretbaren Preisen zur Verfügung steht.
 
Jo, und wegen dieser Fortschrittsverweigerung weltweit werden wir auch in weiteren 50 oder 100 Jahren diesen Planeten nicht verlassen können, immer noch die gleichen Probleme mit Armut haben und es wird immer noch Religionskriege geben :D :D :D Spaß! Wo man nicht mehr 3GB braucht, tuts x86 doch Dicke.
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