TOR-Betreiber unter Kinderpornographie-Verdacht

Erneut hat es eine Hausdurchsuchung und Beschlagnahmungen bei einem Betreiber von Servern gegeben, die zum Anonymisierungs-Netzwerk TOR gehören. Aktuell traf es einen Aktivisten in Österreich. mehr... Netzwerk, Tor, Anonymität Bildquelle: Wiki Commons Netzwerk, Tor, Anonymität Netzwerk, Tor, Anonymität Wiki Commons

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Die rechtlichen Grauzonen des Internets... allerseits präsent aber für unsere Politiker meist unwichtig und unverständlich, wieso sollte man also spezielle Gesetze für das Internet entwickeln und wenn man welche entwickelt zensieren wir auch gleich alles.
 
@iVirusYx: Da wird es sicher keine "speziellen Gesetze" geben, weil auf diese Art ganz praktisch TOR-Netzwerke kriminalisiert werden können. Ein weiterer Schritt zur Zensur. _____BTW: nachdem in Österreich kaum einem halben die VDS, mit der dreisten Lüge sie ausschließlich zur Terrorbekämpfung zu nutzen, eingeführt wurde, hat dieser Tage die ÖVP (Ösi-Version von der CDU/CSU, nur viel korrupter) erklärt demnächst die VDS flächendeckend gegen Filesharer zu nutzen. So eilig wie die es damit haben, muss da ziemlich viel Geld geflossen sein.
 
@iVirusYx: Na da soll wohl wieder ein anonymes Netzwerk kalt gestellt werden. Mit Kinderpornographie kann man ja alles begründen.
 
EigenTOR? :D Späßle... ^^
 
20 Computer... ROFL. Und wer bezahlt seine Stromrechnung? Der Papa?
 
@Xerxes999: Wenn man was auf dem Kasten hat, kann man auch mit 20 schon gut Kohle verdienen, besonders in der IT-Branche...
 
@Xerxes999: Wenn der Junge sich 20 Computer leisten kann ist der Saft dazu vermutlich kein grösseres Problem für ihn.
 
@jigsaw: "20 Computer" sagt ja mal gar nix aus. Ich hatte auch vor x Jahren eine Zeitlang vielleicht 10 ältere PCs bei mir zu Hause rumstehen, die aber nie angeschaltet waren und nie genutzt wurden ;) Die Dinger waren mal wo kostenlos angefallen, irgendwann hab ichs dann entsorgt.
 
@dodnet: Ich habs oben so verstanden dass das alles aktuell bei ihm in Gebrauch war, wenn ich meine 3.11-und-älter-Antiquitäten im Keller dazuzähle komm ich auch auf knapp 10, ich kann einfach nix wegwerfen ;-)
 
@dodnet: Aber nicht mit 100TB+ Speicher. Je nach dem wie er gerechnet hat, sind das gut 5 TB pro Computer.
 
@Xerxes999: Ich glaube eher dass der Artikel schlecht formuliert ist. Man hat insgesamt 20 Geräte beschlagnahmt. Darunter Computer, Smartphones, Festplatten, etc...
 
@iVirusYx: Die nehmen ja sogar Monitor und Tastatur mit ^^
 
Soll er auf der Spielekonsole auch Kinderpornos gehabt haben?Im Controller versteckt vielleicht?
 
@Soern: Also ich habe auch Filme/Clips auf meiner PS3. Wieso sollte das nicht gehen?
 
@Soern: Ich verstehe dein Posting nicht. Ich kann auf meiner unmodifizierten PS3 sehr wohl Videos speichern und auch auf ihr abspielen. Ich kann damit im Web surfen, Videos runterladen, Videos im LAN von einem PC kopieren etc. So abwegig ist das also nicht. Aber ich nehme mal an, für die Ermittler war schon allein die Tatsache, daß da überhaupt eine Festplatte drin ist, erstmal ein ausreichender Grund, die Konsole vorsorglich ebenfalls zu beschlagnahmen. Wenn man sich etwas näher mit der Materie befasst, stellt es kein großes Problem dar, auch auf einer "eigentlich" unzugänglichen Festplatte Daten zu hinterlegen, die da normalerweise nicht wären. Außerdem, wer sagt denn, daß die Konsole noch im Originalzustand war? Vielleicht war die Platte ganz normal NTFS formatiert und mit Terabytes an illegalen Daten gefüllt. Dazu muß die Konsole selber ja nicht als solche funktionsfähig sein, wenn es nur darum geht, eine Festplatte physisch zu verwahren. Um auf die Daten zugreifen zu können, muß man die Platte natürlich ausbauen und zB an einen PC anschließen. Wie auch immer, es soll ja Ermittler geben, die nicht völlig unfähig sind. ;-)
 
Dachte zuerst auch was das soll, aber heutzutage sind da ja tatsächlich Festplatten drin in einigen Spielekonsolen. Bleibt aber die andere Frage: Wieso werden ganze Computer mitgenommen und nicht nur die Festplatten? Würde höchste Zeit, dass das gesetzlich mal so geregelt wird oder besser noch, dass gar keine Hardware entwendet werden darf, sondern sich die Ermittler lediglich eine Kopie der Speichermedien erstellen dürfen.
 
@monte: Der Rechner wird als Ganzes als Tatwerkzeug betrachtet. Nicht zuletzt aufgrund der Komplexität eines Computers könnte das Beweismittel kompromittiert werden, wenn man Teile entfernt. Einfachstes Beispiel wäre eine verdongelte Festplatte, die wäre in einem anderen Rechner wertlos. Datenträger spiegeln geht auch nicht, Fragmente gelöschter Daten würden nicht mitkopiert, könnten aber durchaus relevant sein. Die Liste ließe sich so noch länger fortführen. Davon mal abgesehen, bezüglich kopieren aber Rechner beim Besitzer lassen: einem Verdächtigen wird das vermutete Tatwerkzeug nur selten überlassen, bestünde doch die Gefahr der Verschleierung. Die Hardware wird ja nicht entwendet, sondern beschlagnahmt, was im Zuge der Starfverfolgung ein legitimes Mittel ist. Sollte sich der Verdacht als haltlos erweisen, kann der Besitzer sein EIgentum zurückverlangen. Wie es dann jedoch um die Daten auf der Festplatte bestellt ist, steht auf einem anderen Blatt ;-)
 
@Soern: Die Beamtern beschlagnahmen auch Drucker, da man auch in deren Speicher dubiose Daten ablegen könnte.
 
Anonymes Surfen wird meistens von Leuten benutzt, die eine Straftat beabsichtigen. Für eine einen "normalen" Nutzer völlig unbrauchbar, da sehr langsame Verbindung.
 
@ichbinderchefhier: Ist ja auch weniger zum Downloaden gedacht. In vielen Ländern wird TOR benutzt, um straffrei seine Meinung kundtun zu können, ohne gleich für Jahre in den Knast zu wandern, nur weil es der Regierung nicht passt, was man über sie sagt. Dass TOR auch für andere Sachen missbraucht wird, lässt sich aber nicht vermeiden. Freiheit und Anonymität schützt auch immer die Bösen. Trotzdem sind diese Werte unverzichtbar und nicht gegeneinander aufzuwiegen.
 
@ichbinderchefhier: Manch einer legt eben Wert auf nahezu absolute Anonymität...auch um das Schadensrisiko an seiner Software zu vermeiden. Gezielte Attacken versacken dann im TOR-Netzwerk und landen nicht beim vermeintlichen Opfer. Es gibt viele Gründe, solche Dienste zu nutzen, leider auch kriminelle.
 
@ichbinderchefhier: Genau, darum verschicke ich meine Briefe auch immer mit offenem Kuvert. Ich habe nix zu verbergen *facepalm*
 
@ichbinderchefhier: Jemanden per se zu kriminalisieren, nur weil er anonym surfen möchte, ist so eine Sache. Datenschutz und Privatsphäre sind Grundrechte, auf die jeder Anspruch hat. Man kann niemanden verurteilen, nur weil er diese Grundrechte für sich in Anspruch nehmen möchte. Wenn Du Deine Wohnung verlässt, verschließt Du sicher auch die Tür, sollte man Dich jetzt anprangern, weil Du ja VIELLEICHT was zu verbergen haben könntest?
 
Man könnte ja nun wirklich denken das Menschen, die so viel wert auf absolute Anonymität legen auch jeden Grund dazu haben müssen. Ob nun KiPos oder sonst was, so irgendwie nachvollziehen kann ich diese ganze Geheimniskrämerei nicht.
 
@wasserhirsch: Dann denk mal an Anonymisierung im Stile von Google und Facebook. Die wissen so ziemlich alles über dich, Interessen, Wohnort usw. usw. und solche Daten kann man ziemlich gut verkaufen - was natürlich _NICHT_ gemacht wird *hust
 
@my_R: ich habe weder eienn Google noch einen Microsoft Account... oder Accounts bei sonstigen Diensten. Ich habe zwar einen Facebook account, aber auch da gibt es mit Aasname meines Namens und einem einzigen Profilbild von mir, nichts weiter.
 
@wasserhirsch: Und wozu brauchst du dann den FB-account? Naja, wirst du selbst am besten wissen. Aber um deine anfängliche Frage zu beantworten [05][re:2]
 
@tommy1977: FB ist für mich nichts weiter als ein Messenger Ersatz, da Netzwerke wie ICQ und MSN chronisch am aussterben sind.
 
@wasserhirsch: Er hat eine Exit Node betrieben, das heißt er hat anderen Tor Nutzern ermöglicht anonym über seine Internetverbindung im Internet zu surfen.
Z.B für Leute die in einem Land leben wo das Internet komplett überwacht oder Zensiert wird. Aber natürlich wird Tor auch von Kriminellen genutzt was dem 20 Jährigen nun zum Verhängnis wurde.
 
TOR und solche Netzwerke, welche sich der staatlichen Kontrolle entziehen, sind den Herrschenden aller Nationen ein Dorn im Auge! Dieser Machtverlust und die Möglichkeit der Bürger wirklich frei zu agieren, ist dem Mächtigen suspekt. Und genau deshalb werden Betreiber und Nutzer mit KiPo- oder Terror-Argumenten eingeschüchtert und kriminalisiert. Und das Schöne daran: Einige ahnungslose Bürger glauben dann noch diese "Pressemeldungen", und Vorverurteilen einen Node-Betreiber einer verschorenen Geheimorganisation anzugehören, die mit "nackigen Kindern Bomben basteln..."
 
Irgendwie muss ich gerade an die "NSU" denken, worin bekanntlich Behörden verwickelt waren. Auch beim "Celler Loch" waren Behörden verwickelt, wie inzwischen allgemein bekannt ist. Es wäre wohl für Behörden ein leichtes, etwa Kinderpono einzuschleusen, um Vorwände zu schaffen. Wohl typisch für Schurkenstaaten und Polizeistaaten.
 
@Feuerpferd: Wer weis was da war, inzwischen kommt man sehr oft mit "Kinderporno" und nimmt jemand fest, da werden dann keine weiteren Fragen gestellt, ist ähnlich wie mit den Juden und Antisemitismus.
 
Auf der einen Seite ist das Tor ein gutes Projekt aber wenn ich dann so etwas lese.. hmm ist wirklich eine Grauzone.
Ob es es war oder nicht is hierbei egal, aber die ganze Anonymität hat auch gravierende nachteile wie man immer wieder lesen kann.
Natürlich wird es immer diese ausnahmen geben, nur sind es heutzutage keine Ausnahmen mehr wie ich finde, ich will gar nicht Wissen wieviel Kipo. über Tor verteilt werden, ganz ehrlich, da lasse ich mich lieber ausspionieren als ich das unterstütze...
 
@M. Rhein: der Staat selbst zwingt durch seine Überwachungsmaßnahmen immer mehr Menschen dazu solche Dienste zu nutzen. Das hätten die bedenken sollen bevor sie der Content-Industrie in der Arsch kriechen. Ich wünsche denen, dass sie durch Tor und Ähnliches die Kontrolle komplett verlieren, dann werden die schon sehen, was die davon haben uns auf Vorrat überwachen zu wollen.
 
@Link: damit hast du leider auch recht.
Aber wenn du dir wünscht dass Sie die kontrolle verlieren wünschst du du auch dass zum Beispiel Kinder darunter leiden.
Deshalb schrieb ich ja "grenzwertig".
Ich halte ja Tor auch für keine eine schlechte idee, genauso wie Jap oder Cyperghost, aber man sollte auch die andere Seite sehen.
Mag ja sein dass der Staat die größte mitschuld trägt, aber ich lasse mich lieber ausspionieren als dass dem Kinder zum opfer fallen... /offtopic und jeder minusklicker ohne kommentar ist ein kleinkind ;)
 
@M. Rhein: hast du die News mit der Studie zu der VDS gelesen? Auch auf die Aufklärung von solchen Straftaten hatte die VDS keinen Einfluß, IIRC basierten ca. 50% der Strafverfahren wegen Besitzes von KiPo ohnehin auf Zufallsfunden auf aus sonstigen Gründen beschlagnahmten PCs. Also ist die VDS auch zur Bekämpfung der immer wieder gerne als Beispiel genannten Kinderpornografie nicht geeignet. Natürlich will ich nicht, dass Kinder leiden, nur dafür müssen die Behörden eben _geeignete_ Mittel einsetzen, die Totalüberwachung der Kommunikation aller Bürger hat sich schon mal als untauglich erwiesen. Ob die allerdings überhaupt am Wohl der Kinder interessiert sind, lässt mich der vorliegende Gesetzentwurf zur Beschneidung sehr stark bezweifeln, eher erweckt es den Eindruck, dass das Wohl der Kinder denen genau nichts wert ist, zumindest wenn es sich dabei um Jungen handelt, hauptsache irgendeine Lobby ist zufrieden.
 
@Link: ich habe ja auch nie behauptet dass das wohl der kin der deren Aufgabe ist, es wird auch nur ein kleiner teil davon sein.
Dass die totale überwachung der Bürger nichts bringt ist mir auch klar, genauso dass es meist nur zufälle die gefunden werden streite ich nicht ab.

Nur jedes neue "Mittel" schlägt doch erst einmal auf gegenwehr.
Welche "Mittel" sollen Sie denn dann einsetzen ?

Das Problem ist der User an sich, nicht die Regierung.
Egal, wirklich egal welche "Mittel" man im Internet einsetzen möchte schlägt auf gegenwehr um es nochmal zu verdeutlichen.
Das Internet ist nun einmal eine Hauptzweigstelle von KiPo, ob es nun die Nutzer einsehen wollen oder nicht, es ist nun einmal so.
Aber eine Anonymität hilft denen auch nicht, wenn jeder Anonym im Internet ist wie solchen Sie dann den Kindern helfen können ?
Deshalb meinte ich ja dass es eine grauzone ist im Denkbereich, die Benutzer wollen Anonym sein und der Staat möchte schützen.
Dass es dem Staat nicht "nur" um den "Schutz" sondern noch mehr auch um Informationen des Benutzers geht möchte ich gar nicht bestreiten, aber wenn das nunmal die einzige möglichkeit ist... bitte, ich lasse mich auch nicht gerade ausspionieren aber ich würde es in kauf nehmen... :)

// Edit: Hab dir mal nen Plus gegeben, du schreibst wenigstens auch mal gescheite Sachen und hast Ahnung von dem was du schreibst (kann man von den meisten hier nicht behaupten)...
 
@M. Rhein: die Mittel schlagen immer auf Gegenwehr, weil jedem, der auch nur etwas Ahnung hat klar ist, dass die nichts taugen, jedenfalls nicht wenn es z.B. darum geht Kinder vor Missbrauch zu beschützen. Das ganze nutzt höchstens der Content-Industrie. Die MPI-Studie zur VDS hat mehrere Gründe genannt, wieso die VDS zum Schutz der Kinder schon vom Prinzip her völlig ungeeignet ist, der interessanteste (weil der Schutz von Kindern vor Missbrauch ja immer als Begründung verwendet wird, kommt man selber ja nicht drauf) war meiner Meinung nach der: das "Bildmaterial ist im Allgemeinen historisch und wird immer wieder neu aufgelegt". Heißt du kannst damit paar Leute wegen Besitzes in den Knast stecken, den Kindern wirst du damit nicht helfen können, das sind längst Erwachsene (wenn sie noch leben). So weit ich mich erinnern kann, hieß es damals bei der Diskussion, dass das Zeug teilweise noch aus den 70-ern stammt. Wenn man sich den Teil der Studie durchliest, wird jedem klar (ist ja alles ausführlich und verständlich beschrieben), dass man erst grundlegende Defizite (z.B. Mangel an Personal zur Auswertung beschlagnahmter Datenträger -> Einstellung vieler Verfahren) bei der Aufklärung solcher Straftaten beheben muss ehe man sich mit solchen "Extras" wie die VDS befassen kann. Und oben drauf kommt noch, dass die Behörden / die Politik viel für den Schutz der Kinder tun können auch ohne sich mit der Kinderpornografie befassen zu müssen, z.B. in dem man ihre Genitalien nicht zur Verstümmelung freigibt. Das wäre wirklicher Kinderschutz, der Hunderten oder gar Tausenden Kindern pro Jahr viel Leid ersparren wurde.
 
@Link: Mag sein dass man den Kindern denen das "jetzt passiert" nicht helfen kann, aber es geht auch um die zukunft, wenn du wirkkich glaubst dass man KiPo auch ohne das das Internet stoppen kann dann bist du schon wirklich sehr naiv.
Natürlich wird das immer als vorwand genommen, ohne zweifel und wie schon geschrieben hat das war scheinlich auch kein vorrang.
Fankt ist aber dass das meiste in dieser Hinsicht über das Internet vertreibt wird und dagegen mus eben etwas getan wertden.
Du kannst doch nicht ernsthaft glauben dass "schuch vor verstümmelung der genitalien" reichen würde, meist du da hällt sich jemand drann nur weil es verboten ist ?
Illegale Downloads sind auch Verboten und es hällt sich kein schwein drann.

Lassen wir mal auser acht dass die Regierung Spionieren möchte (was Sie ztut, ich weiß).
Wie willst du den Handel mit den Bildern über das Internet einschränken wenn keiner mehr gefunden werden kann ?
Willst du freundli9ch drauf hinweißen mit werbebannern dass man das unterlassen soll ?
 
@M. Rhein: 1. Naiv ist es zu glauben, dass VDS oder ähnliche Maßnahmen helfen, es wurde ja schon belegt, dass es nix hilft und im gleichen Atemzug wurde auch aufgezählt, wo es zuerst nachgebessert werden muss, damit die Verfolgung solcher Straftaten mit den bereits vorhandenen Mitteln überhaupt stattfindet. Wenn das erstmal funktioniert, dann können wir darüber reden, welche Mittel die Strafverfolgungsbehörden noch benötigen könnten, um noch erfolgreicher zu sein. Dann muss man aber die Gesetze so machen, dass nicht jeder plötzlich sich verfolgt füllt und in die Anonnymität flüchtet, denn ganz ehrlich, wenn die Verwendung der Daten aus der VDS strickt auf die Verfolgung von KiPo und vielleicht auch zur Terrorabwehr beschränkt wäre und man gleichzeitig das Speichern der IPs, wie die Provider das jetzt machen, verboten hätte, dann hätte kaum einer ein Problem damit gehabt, die meisten wurden sich sogar über das Gesetz freuen. Ja, man kann Überwachung auch so gestalten, dass man bei den Leuten nicht immer den Eindruck erweckt, dass man mal wieder gegen die ganze Bevölkerung auf Wunsch der Industrie vorgeht. Und wenn man dann auch noch zusätzliche (!) Erfolge durch die Verwendung der Daten z.B. bei der Verfolgung von KiPo verzeichnet (war ja nicht der Fall), dann ist alles super und keiner wird sich verstecken oder groß über Anonnymität reden, braucht man dann als normaler Mensch nicht, weil der Staat zwar die eigenen Daten sammelt, aber sie nur in ganz besonderen Fällen verwendet. Natürlich müsste sich der Staat erstmal das längst verlorengegangene Vertrauen zurückerarbeiten, bevor die Menschen solchen einschränkenden Formulierungen in Gesetzen wieder trauen. 2. Ich hoffe doch sehr, dass du nicht der Meinung bist, man sollte alles erlauben, nur weil sich ein Teil der Leute u.U. nicht an Gesetze halten wird. Dann können wir ja alles erlauben, schließlich wird sich immer jemand finden, der gegen irgendein Gesetz verstösst. Statt dessen, wenn man eine große bzw. zumindest eine nennenswerte Anzahl an Verstößen befürchtet, sollte man sich überlegen, wie man die Einhaltung der Gesetze überprüft und Verstöße naturlich auch bestrafft. An Geschwindigkeitsbegrenzungen halten sich viele auch nicht, soll man sie deshalb abschaffen? Nein, stattdessen stellt man Blitzer auf und verhängt Straffen.
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