Halbes Netz: Kampagne gegen Vodafone gestartet

Der Netzaktivistenverband Digitale Gesellschaft hat stellvertretend für die gesamte Mobilfunkbranche eine Kampagne gegen den Netzbetreiber Vodafone gestartet und will sich dabei für eine Stärkung der Netzneutralität einsetzen. mehr... Politik, Vodafone, Vodafail Politik, Vodafone, Vodafail

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Das kann man nur unterstützen, schließlich leben wir in einer Demokratie (nicht nur in Deutschland, sondern in großen Teilen der EU)! Ist auch schon mal ein guter Anfang bzgl. der Diskussion um die Leistungsrechte der Verlage (wo wir Nutzer nämlich die Verlierer/innen sind, wenn wir nix tun, und wenn Google am Ende zahlen müßte).
 
@Graue Maus: Wenn ich mir mal so durchlese was es heißt in einer Demokratie zu leben muss ich feststellen, das es sowas nicht gibt. Es sind alles nur Ansätze. Man kann darüber diskutieren welcher Ansatz am dichtesten dran ist. Aber wirkliche Demokratien gibt es nicht.
 
@wasserhirsch: Fassadendemokratie: Texte sollen von den realen Verhältnissen ablenken - diese sind so ganz und gar
nicht demokratisch. Eine Demokratie herrscht, wenn man nicht mehr darüber reden muß.
 
@peenemund: Man muss immer über Demokratie reden!
 
@Graue Maus: Theoretisch und auf dem Blatt Papier lebt der Kapitalist in einer "Demokratie" In der Praxis sehe ich davon nichts, nur Geld regiert die Welt. Darum ist Papier ja auch geduldig.
 
@Graue Maus: ist die freie verfügung von privateigentum für alle nicht eher kommunismus als demokratie?!?
 
@Graue Maus: Du hast die Freiheit, einen nicht passenden Vertrag nicht zu unterschreiben . Was hat dein Vertrag mit einem privaten Anbieter einer Dienstleistung mit Demokratie zu tun?
 
@Graue Maus: seit wann leben wir in Deutschland in einer Demokratie ? steht nur auf dem Blatt Papier, mehr auch nicht, was wir hier in Deutschland haben ist eine Politikratie, aber das dumme Volk glaubt ja gerne was einem die Volksvertreter so erzählen und machen am Tag der Wahlen immer schön brav ihr kreuzchen.
 
Vodafone ist einfach schlecht. Die zocken gerade im Privatkunden Bereich mächtig ab. Was die Internetverträge angeht sage ich nur Finger weg!!
 
@DerBessere: fanden das mal nicht alle gut und sind dort hingerannt weils so guenstig war?
also .. o2 schlecht vodafone schlecht telekom schlecht.. folglich kann man nirgends hin :)
Dann kann ich als langzeitkunde ja bei der telekom bleiben :)
 
@-adrian-: telekom ist ganz und gar nicht schlecht. die kassieren nur ordentlich für ihre dienste.
 
@crusher²: Ich denke man muss auch sagen wenn man Service bzw Leistung will dann sollte man auch einen höheren Preis in Kauf nehmen. Die Geiz ist geil Mentalität ist nicht immer ein Vorteil.
 
@easy39rider: sicher! Ich bin zufrieden mit der telekom. sowohl beim Festnetz als auch Mobil zahle ich den mehrpreis gerne und kann mich auf funktionierende Technik verlassen. Im Störfall gibts dann den guten Service.
 
Adrian hat ja nicht euch gemeint, aber er hat recht.
Aber ist mir auch schon aufgefallen, egal wo man Liest oder hört ist jeder anbieter schlecht, folglichz kann man wirklich niegends hingehen.

Wobei ich selbst der Telekom bin und kann nur gutes berichten, ab und ann mal ein kleines Kriterium, aber wenn das alles ist bin ich froh drum ;)
 
@easy39rider: Richtig. Ich bin von O2 und Vodafone im Mobilfunkbereich absolut geheilt. Der nächste Vertrag wird von der Telekom sein.
 
@Akkon31/41: xD kann ich nur bestätigen - war lange jahre bei vodafone, dann zu o2 gewechselt...o2 ist ja ganz ok solange man nicht aus der stadt raus fährt...naja bin jetzt bei nem prepaidanbieter der das telekomnetz nutzt und einfach nur mit der netzqualität zufrieden!
 
@easy39rider: Dann sollen sie offen legen, wie sich die Preise genau zusammensetzen. Die "Ich zahl mehr, also ist es automatisch besser und gerechtfertigt" - Mentalität ist nicht akzeptabel.
 
@DerBessere: Man muss ja nicht direkt zu Vodafone gehen, gibt genug Provider, die bessere Angebote haben und das Netz von Vodafone nutzen.
 
@DerBessere: Tun 1&1 wie Telephoneyca ebenfalls. Von den Telekommunisten muß ich gar nicht erst anfangen. Nicht nur die Buchstaben, sondern die ganze Suppe ist ranzig.
 
Allein schon die Dreistigkeit, die bisherigen DSL Anbindungen auf LTE - und damit auf ein Netz mit noch massig Kinderkrankheiten und schlechter Verbreitung - umsetzen zu wollen, wäre für mich schon ein Grund Vodafone den Rücken zu kehren. Ich denke hier sollte das Sonderkündigungsrecht greifen, weil man quasi etwas aufgezwungen bekommt, was man weder bestellt noch vertraglich unterschrieben hat... Aber auch sonst ist Vodafone momentan alles andere als sympatisch.. Als Beispiel nichts ich hier benennen, dass meine Freundin momentan wieder mit täglichen Werbeanrufen einer Vodafone-Servicenummer per Dialer (sprich nach dem abnehmen nur Besetztzeichen) gequält wird - und das trotz schriftlichem Widerspruch gegen Info- und Werbeanrufe.. Kein Einzelfall, wenn man im Netz mal so schaut und in meinen Augen Sache für die Bundesnetzagentur... Vodafone tut grad in meinen Augen alles, um sich ihren dich relativ guten Ruf restlos zu versauen
 
@Slurp: welcher gute ruf? den Facebook Shitstorm vergessen?
 
@crusher²: im vergleich zu den e-netzen zumindest
 
@Slurp: Diese Bundesnetzagentur ist kein Verbraucherschutz-"Verein" sondern eine Regulierungsbehörde, die ihre Arbeit im übrigen ähnlich nachlässig verrichtet wie die Bafin ... also sicher nicht vorrangig im Verbraucher-Interesse !
 
Was würde ich für eine wirklich sachliche Diskussion um diese Thematik geben. Aber bis dahin nennt man mich "Gandalf der Graue"!
 
P2p, im, voip ist bei den anderen auch offiziell verboten, nur wird da iwie nix geblockt. Vodafone sperrt aber auch einzelne Seiten, und da hört dann der spaß auf
 
@He4db4nger: welche webseiten sperrt vodafone denn?
 
@krusty: z.B. pi-news.net, zumindest laut den Kommentaren da teilweise. (hab selbst kein vodafone)
 
@He4db4nger: hmm.. von der objektivität dieser website jetzt ganz zu schweigen - soll sich jeder selbst seine meinung bilden, aber irgendwie ist tatsächlich was dran an der sperrung: http://www.pi-news.net/2012/11/blockiert-vodafone-internetzugang-zu-pi/ ... websperren halte ich für um ein vielfaches an schlimmer als voip-sperren die man mit vertragswechsel umgehen kann.
 
LTE als Ersatz für DSL? Wie hinrissig ist das denn?! Wie überhaupt soll "die Kunden umstellen" funktionieren?! mit einem LTE erbringen Sie eine ganz andere Leistung, der Kunde darf also kündigen. Zudem: Die Mobilfunknetze sind ihnen wohl noch nicht überlastet genug -.-
 
@DRMfan^^: LTE war in der Tat auch als breitbandersatz für DSL gedacht, als es konzipiert wurde. da man mit LTE große Flächen gut abdecken kann. Umstellung? Vodafone verkauft seit jahren Pseudo DSL mit der Easy Box. Dahinter verbirgt sich lediglich UMTS mit all den bekannten nachteilen beim surfen. Eine umstellung dürfte da recht simpel sein.
 
@crusher²: Ma chen die das nicht nur im Übergang bis zur Freischaltung des Anschlusses?! So habe ich das erlebt......
LTE KANN ein DSL-Ersatz sein, wenn der Ausbau der Kabel zu teuer ist. Allein wegen dem oft wohl recht begrenzten Uplink der Stationen (und der bekanntermaßen bereits jetzt zT ausgelasteten Verbindungen) ist das aber nicht sinnvoll machbar - ausserdem: Wenn die Kabel schon liegen, warum dann nicht nutzen?! - Vodafone hat doch wenn ich das richtig überblicke doch eh eigene anschlüsse (durch die Übernahme voN Arcor spätestens) und zahlt demnach nicht einmal Miete
 
den punkt mit den FLATRATES hätten die auch dazunehmen können. alles als flat bezeichnen aber dann drosseln und beschränken
 
@gast27: du kannst doch solange surfen wie du willst, ist doch eine flat. Nur eine Volumenflat ist dabei.. ;)
 
@wrack: das ist nicht nur beim internet so. z.b SMS-Flat bei Vodafone begrenzung 100SMS/Tag oder 3000/Monat aber der danach zahlst 9cent. da kannst erzählen was du willst aber dann ist das einfach keine flat dann sollen die es halt Volumen-SMS nennen oder sonst was.
 
Aus genau diesem Grunde weigern wir uns LTE (und auch UMTS / HSPA) zu nutzen ! Die als Flatrate beworbenen Angebote sind nicht nur überteuert, sondern vor allem eben KEINE Flatrates ... im Grunde handelt es sich um Betrug bzw. arglistige Täuschung der Kunden !
 
@Hobbyperte: Eben nicht! Aber du gehörst wohl auch zu diesen Menschen, die die Geschäftsbedingungen nicht lesen, trotzdem blind unterschreiben und anschließend ganz phlegmatisch rumschreien und auf Recht nach persönlichem Ermessen beharren.
 
@Brwncoat: Wenn ein Tarif zwar zeitlich unbegrenzt ist, ab einem bestimmten Volumen aber gedrosselt wird, wie es im Mobilbereich üblich ist, dann ist es keine Flatrate ! Sondern ein Volumentarif. Vor dem Kritisieren vielleicht selber mal richtig hinschauen ?
 
@Hobbyperte: Die Flatrate bezieht sich eben nicht auf die Geschwindigkeit, sondern auf die Datenverbindung selbst. Und genau das steht in JEDER Vertragsbedingung, nicht nur in der von Vodafone!
 
@Brwncoat: Das ist aber realitätsferne Erbsenzählerei. Eine 7 Mbit-Verbindung die nach 5GB auf 56 kBit gedrosselt wird, ist für den Rest des Monates faktisch unbenutzbar !
 
@Hobbyperte: Das ist keine realitätsferne Erbsenzählerei, sondern ein Fakt, der durch den einvernehmlichen Vertragsabschluss Bestand hat. Du willst die Drosselung nicht? Gut, dann schließe den Vertrag einfach nicht ab, dann brauchst Du dich auch nicht darüber aufregen.
 
@Brwncoat: 1.) siehe oben - wir verweigern solche Verträge ! 2.) doch wir ärgern uns, das es hier im ländlichen Raum kein den gestiegenen allgemeinen Anforderungen entsprechend ausreichend schnelles Internet gibt. 3.) das "aufregende" daran ist im Grunde das Dummgeschwätz der Politiker, die für ländliche Gebiete seit Jahren Breitband fordern und NICHTS tun bzw. auf eben genau solchen Schwachsinn wie diese Mobilfunkangebote verweisen ...
 
@Hobbyperte: Und die gestiegene, allgemeine Anforderung lautet wie? Täglich 20-30GB durch die Leitung jagen zu dürfen? Ich bitte dich! Jeder ISP hätte keine Probleme damit, eine nach deinem Verständnis "echte" Flatrate anzubieten. Allerdings ist dies mit erheblichen Kosten verbunden, die Du wiederrum nicht tragen willst. Traffic kostet und das nicht gerade wenig, aber diese Kosten will der Kunde nicht tragen! Im Gegenzug kommt dann ein Shitstorm wie dieser zustande.
 
@Brwncoat: welcher sich im Grunde ja auch gegen die Falschen richtet. Die für die Grundversorgung Zuständigen sitzen in Berlin und nicht in Konzernzentralen... Im nächsten Schritt wird dann halt diskutiert was ist eigentlich für die Grundversorgung nötig ? Dazu würde ich gleich mal einen Vergleich anmerken wollen. Es gibt zig öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radio-Sender ... was meiner Ansicht nach weit weit über eine Grundversorgung hinaus geht. Da kann man den Bürger in Bezug auf Internet nicht plötzlich mit Modemgeschwindigkeit zur Teilnahme an Textbasierten Diensten Abspeisen ! Bei den Telekomikern muss inzwischen jeder DSL 6000 bezahlen, auch wenn er nur DSL 1000 bekommt. Daher würde ich DSL 6000 einfach mal so als Diskussionsgrundlage zum Maß der Dinge erklären ...
 
@Hobbyperte: Ja und genau da liegt wieder mal der Hund begraben. Was ist eigentlich ein Breitbandanschluss? Diesen definiert jeder für sich selbst und genau deshalb liegen auch Anspruch und tatsächliche Wahrnehmung meilenweit auseinander. Aber wie du schon sagst, es liegt nicht an dir/uns, dieses zu bestimmen und entsprechend umzusetzen.
 
@Brwncoat: Traffic kostet kaum. Die Mobilfunk-Versorgung ist im allgemeinen nur zu schlecht. Im Sinne der Verbraucher würde ich die Betitelung "Flatrate" bei gedrosselten Tarifen verbieten. Ich finde es ist keine Flatrate. "Nach den ersten 5 Minuten Telefonat, kannst du das Gegenüber am Telefon nicht mehr hören, spart dann Daten." Wäre das auch eine Flatrate? Kannst ja auch soviel telefonieren wie du möchtest. Fakt: Es gibt eigentlich keine echten UMTS Flats in Deutschland. Das sind alles 64kb Flats mit einem kleinen Volumentarif UMTS oben drauf. Ich finde das nicht ok, und die jetzige Situation ist unbefriedigend.
 
@thardem: Das Traffic kaum was kostet, stimmt einfach nicht!
 
@Brwncoat: Was kostet denn 1GB Traffic? Soweit ich weiß, sind das grad mal 50 Cent (das ist schon Wucher) die der Provider dafür hinblättern muss, wenn nicht sogar weniger! Was Vodafone aber macht, die bieten einem an, nochma Traffic zu kaufen, ist aber extreme Abzocke, habe damals glaube ich für 5 GB, 20 € gezahlt oder sowas. Also ich kann mir nicht vorstellen, dass die für 1 GB -> 4 € zahlen müssen, ist einfach nur Geldmacherei. So und nun wiedersprech mir bitte :)

Ahja, da fällt mir noch was ein: Wieso drosselt KabelBW meine 100 MBit Leitung nicht, obwohl ich mehre GB am Tag ziehe? Die müssten sich ja dumm und dämmlich zahlen, wenn Traffic so teuer ist?
 
Ich werde nie verstehen, wie jemand einen Vertrag unterschreiben kann, der seinen Anforderungen gar nicht entspricht. Wer solche Dienste nutzen will, nimmt einen Anbieter, der das nicht im kleingedruckten zu stehen hat. Das geht auch im Vodafone-Netz. Ich habe einen solchen Vertrag. Genau wie der angebliche beschiss mit der Drosselung. Wer mehr wie ein 1GB vollen Speed benötigt , zählt eben mehr. Aber unterschreiben, also einverstanden sein, und dann jammern, ist irgendwie inkonsequent.
 
@iPeople: Kritisieren ist nicht jammern. Aber natürlich - wer es Unterschreibt, darf sich nicht beschweren ... Mir sind keine völlig unbegrenzten Mobil-Tarife bekannt ! Wo soll es die denn zu vernünftigen (mit Highspeed-DSL vergleichbaren) Preisen geben ? Immerhin bedeutet "solche Dienste" im Sinne von bspw. ipTV "etwas" mehr als ein oder fünf oder fünfzig GB pro Monat.
 
@Hobbyperte: Ich rede auch nicht von völlig unbegrezten Mobiltarifen. Mir ist aber auch keine Werbung für ipTV über UMTS aufgefallen. Wer 50 GB im Monat auf dem Handy braucht (oder Tablet oder Laptop), kann sich ja mit einem Anbieter in Verbindung setzen und das aushandeln. Aber mal ehrlich, die breie Masse kann das gar nicht ausreizen. Ich bin 24/7 online, schaue gelegentlich YT-Videos und lade Apps runter, habe meine 2 GB noch nie geknackt.
 
@iPeople: Hier geht es aber nicht um die Mobilnutzung als solche, sondern um Mobiltarife als Ersatzweisen Breitbandzugang (LTE) wie er von der Bundesregierung propagiert wird. Wenn man das ernst meint muss man aber auch die Vorraussetzungen dafür schaffen und somit die Beschränkungen ABschaffen ! Oder eben ausreichend Geld für Kabel und Glasfasernetze zur Verfügung stellen ... für die Verkabelung der Autobahnen um diese bescheuerte Maut überwachen zu können, war doch auch Geld genug da und für die notleidenden Banken und Griechenland und die arme Wirtschaft ...
 
@Hobbyperte: dir ist schon aufgefallen, dass der Kommunikationsektor privatisiert wurde?
 
@iPeople: ... und ich habe auch schon erwähnt wer dafür Verantwortlich ist/war ... und wer das seiner Zeit so ziemlich widerspruchslos - teilweise sogar mit einer gewissen Zustimmung - akzeptiert hatte...
 
@Hobbyperte: Ja und? Fakt ist, es ist privat. Der Staat hat da keine weiteren Steuergelder mehr reizustecken.
 
@iPeople: Das schöne an Gesetzen ist jedoch, das man sie auch jederzeit wieder ändern könnte, das funktioniert ja nicht nur in eine bestimmte Richtung ! Wenn die Einsicht und der Wille vorhanden ist ... da gibt es kein endgültiges "Basta" - wie manch überzeugter Neoliberaler es gern hätte ! Schade das der Herr Sarazin sich in seinem Buch so vollkommen abstrus vergaloppiert hat. Mit der Grundaussage hat der Mann nämlich absolut Recht. Wenn es auch auf anderen Mechanismen, als die von ihm in den Vordergrund gestellten beruht ...
 
@Hobbyperte: Nur weil bestimmte Gruppen von Personen, die sich dafür entschieden haben, draußen zu wohnen, etwas nicht bekommen, was andere haben, ist das kein Grund dafür, wieder zur Staatswirtschaft zurückzukehren. Ich erinnere mich mit Grausen an die Alten Telekomzeiten mit teuren Tarifen und einer aufgeblasenen Behörde.
 
Was soll denn der Blödsinn ? Sogar hier in Hintertupfelsdorf bekommen wir ständig Werbung für BEISPIELSWEISE ipTV und Streaming-Angebote für Filme ... alles erst ab gewissen Datenraten nutzbar und nach einem einizigen Film oder gar schon der Hälfte des Films ist dann das Monatskontingent erschöpft bzw. solche Dienste dürfen laut Vertrag überhaupt erst gar nicht genutzt werden ! Und was soll der Quatsch mit den Kosten ? Ausreichend schnelle DSL-Verbindungen werden - wo sie denn verfügbar sind - häufig verschleudert oder sind sogar ein "Abfallprodukt" des eigentlichen Vertrages (Kabelfernsehen). Diese Anbieter haben offenbar keine Probleme mit den Kosten ! Und da sind wir wieder bei der Kritik, natürlich ist eine entsprechende Grundversorgung auf dem Land nicht überall Kostendeckend ... deshalb war es ja auch besser, als der Staat seine hoheitlichen Aufgaben und die damit verbundene Grundversorgung der Bürger noch ernst genommen hat ... die damalige Post hatte ihren Auftrag erfüllt, auch wenn es Regional nicht wirtschaftlich war. Der Bürger hat den Schwachsinn geglaubt, das eine privatisierte Post besser arbeite ... dito was die Bahn betrifft. Was privatisieren wir - nach den Fluglotsen als nächstes ? Vielleicht die Polizei ? Und gleich auch noch die Bundeswehr ? Kürzlich war hier eine Nachricht, das Bayern 2 Mrd. in Glasfasernetze auf dem Land investiert ... freilich geht es denen vorrangig um die Anbindung von Unternehmen. Aber immerhin tun die Politiker dort mehr als in Berlin ! Ohne Geld, kann man Breitband für alle eben nicht gewährleisten. Statt das zuzugeben, kommen nur dümmliche Sprüche. Stünde eine Diskussion im Raume, das TK-Unternehmen gesetzlich zu "echten" Flatrates auf Mobilfunkbasis verpflichtet würden, oder zur Anbindung der ländlichen Gebiete mit Glasfaser, dann brächte die Lobby-Arbeit dieser Unternehmen schnell zu Tage das dies ohne Zuschüsse nicht zu machen ist...
 
@Hobbyperte: Du hast den Strom vergessen, der seit der Privatisierung / Liberalisierung... wie auch immer, so super günstig geworden ist ;-). Ich bin ein Stadtmensch, kann mich über den 100Mbit Internetzugang also nicht beklagen; jedoch hast du natürlich Recht. (Aktien)Unternehmen sind nur an einem interessiert: maximaler Gewinn. Wer etwas anderes glaubt, lebt in einer Traumwelt.
 
Wusste gar nicht, dass Vodafone sooo schlecht ist. Dabei waren die einmal Netztestsieger. Aber wie mit allen Tests, da wird eben nicht alles getestet. Bin froh bei D1 zu sein. Btw. Vodafone fällt auch hin und wieder mal aus. So ganz gut sind die wirklich nicht.
 
Ursache der Misere ist im Grunde also der Staat, die Politik. Insofern sind TK-Unternehmen sicherlich nur bedingt kritisierbar. Das sie nun dennoch unter direkten Beschuß stehen, haben sie sich mit ihrer unehrlichen Werbung und dem instransparenten Geschäftsgebaren aber selber eingebrockt. Denn das vieles in den Verträgen steht mag ja sein, aber halt erst auf Seite 27 im ganz ganz klein Gedruckten ... und nunmal im völligen Widerspruch zu dem Anschein, der mit der Flatrate-Werbung erweckt wird !
 
@Hobbyperte: Ich kann deinen Unmut ein Stück weit nachvollziehen, aber das mit dem Kleingedruckten und dem "widersprüchlichem Anschein" ist schlichtweg eine Falschaussage von dir. Es ist im Vertrag, sofern man diesen auch tatsächlich liest, klar ersichtlich, zu welchen Konditionen man diesen abschließt und welchen "Gegenwert" man erhält. Erklärt man sich mit diesen einverstanden, ist dieser Gültig und nachfolgendes "Jammern" ist somit hinfällig. So läuft nunmal Marktwirtschaft! Zudem ist auch nach außen hin immer klar ersichtlich, was diese Flatrate beinhaltet und in welchem Umfang diese nutzbar ist. Ich kann dich in der Hinsicht wirklich nicht verstehen!
 
@Brwncoat: Naja - mein letzter UMTS-Vertrag liegt einige Zeit zurück und meine letzten ernsthaften Blicke auf LTE-Angebote sind einige Monate her ... es fällt mir jedoch schwer zu glauben, das die Vertragsgestaltung nun so viel kundenfreundlicher geworden sein soll ... Es mag dabei auf die Perspektive ankommen, der Normalkunde hat aber nicht jeden Tag mit solchen Verträgen zu tun ... und viele sind zudem teils weitgehend eingeschränkt, sei es körperlich (bspw. Sehschwäche, Konzentrationsvermögen) oder Sprachbedingt (Deutschkenntnisse) ... kann man auch wieder nicht alles zum Problem der Anbieter erklären, spielt aber beim individuellen Blick auf einen Vertrag eine entscheidende Rolle. Ich denke schon, das Verträge in den meisten Fällen bewußt "schwierig" gestaltet sind und bei Banken, Versicherungen und TK-Unternehmen eben ganz besonders häufig ... das war in der Vergangenheit so, warum sollte sich das plötzlich total geändert haben ?
 
@Hobbyperte: In der Werbung gibts Sternchen und Fußnoten. Wenn Dir eine Werbung auffällt, die eine Lüge ist, kannst Du Diich drauf beziehen und gemäß der Werbung diesen Tarif zu dem beworbenen Preis verlangen. Und selbst wenn Klauseln auf Seite 299 stehen, warum sollte es den Kunden davon entbinden, zu lesen, was er unterschreibt? Es ist ein Vertrag, in einem solchen sollte alles geregelt sein.
 
@iPeople: man kann den schwarzen Peter so oft hin und her schieben wie man will, das ändert nichts an den unfairen, kundenunfreundlichen Verträgen. Aber die Diskussion über deren Gestaltung und Bedingungen ist nur ein Randaspekt der Thematik um die Einschränkungen des Internetzuganges im Mobilbereich. Wenn das nämlich Akzeptanz findet, wird es künftig auch auf andere Zugänge (Festnetz/DSL) übertragen. Womit der Internetzugang an sich ad absurdum geführt würde ... Internet minus VoIP, minus Messeging, minus ipTV, minus VoD, minus Downloads ab einer bestimmten Größe, minus VPN und minus wer weiß was noch alles ... ist allenfalls noch Krüppelnet aber kein Internet mehr ! Das Netz muss für Jeden zu bezahlbaren Konditionen vollumfänglich nutzbar und zugänglich sein bzw. werden ...
 
@Hobbyperte: Internet ist eine Dienstleistung. Da hat nichts irgendwem eindecke zugänglich zu sein. Wenn keiner mehr verkrüppelte Verträge abschließt, verschwinden die auch wieder, so einfach ist das in einer Marktwirtschaft.
 
@iPeople: Blablabla ... und wenn keiner mehr Autos kauft, dann werden die auch billiger ... so lange es keine vernünftigen Verträge gibt, können viele eben nicht auf die Verkrüppelten verzichten, da es keine Alternative gibt. Der hier schon mehrfach unterbreitete Vorschlag einfach keine solchen Verträge abzuschließen ist insofern absurder Zynismus. Oder beruht schlicht auf Ahnungslosigkeit ... kommt also von Leuten die in Ballungszentren wohnen, für 35 Euro ihre 50 Mbit-DSL-Verbindung ohne Einschränkungen nutzen können und dann meinen es kann ja jeder einfach in die Großstadt umziehen - oder wie jetzt ?! -- Marktwirtschaft? Nein das ist wohl eher ein Monopol in Form eines Kartells, bekanntlich funktionieren die auch ohne direkte Absprachen (siehe Benzinpreise) ...
 
@Hobbyperte: Blödsinn. Wer aufm Dorf wohnt, in dem es sich nicht lohnt, solche Investitionen zu tätegen, hat nunmal einfach Pech gehabt. Man kann eben nicht alles haben, Haus im Grünen und 100 MBit geht eben nicht. Warum soll dafür der Steuerzahler aufkommen? Sehe ich gar nicht ein.
 
@iPeople: Weil die sog. "Datenautobahn" mittlerweile eine ebensolche zwingend notwendige Infrastruktur darstellt, wie Straßen, Schienen, Kanalisation, Trinkwasserleitungen, ein Telefonnetz, funktionierende Briefbeförderung und vieles mehr ... das wird doch selbst von Politikern immer wieder betont. Nur fehlt in den verantwortlichen Kreisen entweder das Verständnis für mittel- und langfristige Folgen von dem für so segensreich gehaltenen Rückzug aus öffentlichen und gar hoheitlichen Aufgabengebieten ("Privatisierungen"); Oder man zerstört das Gemeinwesen mutwillig, da wissentlich ! Aus Eigeninteresse oder der Aussicht auf ein hübsches Pöstchen und "Berater"-Verträge nach dem politischen Amt ...
 
@Hobbyperte: Ich finde, Nahrungsmittelherstellung ist zwingend notwendig. Daher plädiere ich dafür, dass von Landwirtschaft bis Aldi alles verstaatlicht wird. Kann ja nicht sein, dass man auf dem Dorf wohnend erst 5km mit dem Auto fahren muss, um Lebensmittel zu kaufen. Aldi und Co haben gefälligst in jeder Straße eine Filliale zu eröffnen. Wer bestimmt eigentlich, was der Staat als Aufgabengebiet hat? Jeder hat da nämlich so seine Forderungen, der eine fordert dies der andere jenes.
 
Vodafone hat auch Angebote wo VoIP, P2P usw. erlaubt sind. Die sind dann natürlich teurer. You get what you pay for. Vodafone an den Pranger zu stellen halte ich für keine gute Idee.
 
Also generell finde ich das Ansinnen hinter dieser Aktion gut... ABER: Ich benutze seit geraumer Zeit eine Prepaid-Karte mit Datenoption (um nicht fälschlicherweise von einer "Flatrate" zu sprechen, die es nicht ist) von Vodafone, und kann ohne Probleme zum Beispiel Teamspeak und Echolink (Amateurfunkanwendung) nutzen, welche nach meinem Verständnis VoIP verwenden. Das ging aber iirc mit einer Karte von T-Mobile bzw Congstar nicht, da waren afaik die nötigen Ports auf Providerseite blockiert. Kann mich aber irren, ist 'ne Weile her...
 
Es geht hier nicht darum, dass diese Dienste nicht funktionieren, sondern dass Vodafone den Vertrag kündigen kann, wenn du das benutzt. Da sie es ja "verboten" haben. Das ist das gleiche, wie bei KabelBW, wo es verboten ist, einen Server zu hosten, wenn man es dennoch tut, kanns zur Kündigung kommen. Ich hab Vodafone, und nutze ICQ, Steam, Whatsapp usw. funktioniert auch alles, habe auch noch keine Kündigung oder Abmahnung deswegen gekriegt.
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