Programmierer im Mittelstand händeringend gesucht

Mittelständische Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation sind überproportional vom angeblichen Fachkräftemangel betroffen. Rund 80 Prozent der unbesetzten Stellen finden sich hier. mehr... Laptop, Entwickler, Programmierer, Drupalcon Bildquelle: Kathleen Murtagh / Flickr Entwickler, Programmierer, nerd, geek, Slashdot Entwickler, Programmierer, nerd, geek, Slashdot Slashdot

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Na, sind ja gute Aussichten ;)
 
@matterno: Auch Trojanerbuden suchen händeringend moralisch flexible und finanziell anspruchslose Schadwaren Experten: http://blog.fefe.de/?ts=ae4a06f4
 
Tja liebe Mittelständler, wenn ihr mal verstehen würdet dass diese Leute das nicht als Hobby ansehen sondern ihren Lebensunterhalt damit bestreiten müssen kämt ihr auch mal drauf, diese Leute anständig zu bezahlen und dann bräuchtet ihr auch nicht mehr händeringend zu suchen.
 
@jigsaw: So siehts aus! Die Bezahlung ist teilweise echt erbärmlich...
 
@Peacekeeper7891: nicht nur teilweise..^^
 
@Peacekeeper7891: Einstiegsgehälter für Bachelor-Absolventen liegen in der IT im Mittelstand bei 33-42k. Die großen Firmen zahlen allerdings bis fast 50k. Da ist es klar, dass die kleinen Firmen in die Röhre schauen...
 
@malfunction: Das ist richtig. Dass man im Mittelstand nicht so gut bezahlt wird wie bei den Grossen sollte eigentlich klar sein. Jedoch denken hier manche nur weil sie ne Klasse in Java progarmmieren koennen, waeren sie wuerdig jenseits der 45K zu verdienen
 
@-adrian-: Das ist halt blauäugig :D Als IT'ler kann man eh nicht viel Geld verdienen. Bei 70k hört der Spaß ja schon wieder auf.
 
@-adrian-: Dann dürfen die Firmen ihre Einstellungsbedingungen auch nicht so hochschrauben. Gibt ja genug private Programmierer, die durch jahrelange Erfahrung mehr drauf haben, als so mancher Informatikstudent, der grad frisch von der Uni kommt. Rein am Ausbildungsgrad sollte so was nicht scheitern. Für mich sind frische Studienabgänger auch keine "Experten".
 
@malfunction: Och, nur 70K... also bitte, was ist denn daran wenig?!
 
@hhgs: Habe ja nicht gesagt, dass es wenig ist. Aber es soll auch Leute im Vertrieb geben die mit einer regulären 40h Woche und etwas Geschick zwischen 100 und 250k nach Hause bringen. Das ist als IT'ler wohl nicht möglich ;) Natürlich ist immer die Frage wieviel man will und brauch und so... als Programmierer macht man allerdings nicht die große Karriere :D
 
@malfunction: Warum?
 
@[Elite-|-Killer]: Naja das große Geld dürfte weniger den regulären Programmieren vorbehalten sein als viel mehr den Software-Entwicklerun und Projektleitern. Wie in den meisten Branchen.
 
@kazesama: Was ja auch irgendwie wieder IT'ler sind bzw. sein können?!
 
@[Elite-|-Killer]: Ja, hier geht es aber eben gezielt um Programmierer. Und hierfür werden halt meistens Menschen mit "nur" (extra in "" bevor hier jemand flamed) einer Ausbildung genommen und die setzen halt auch "nur" die entwickelte Software in Code um. Und naja - sowas wird heutzutage leider Gottes als "nicht mehr so wertvoll" angesehen 8[ Klar kann jeder Programmierer mal Projektleiter werden(theoretisch) - aber es ist eben doch eher die Ausnahme und so.
 
@kazesama: Ich bezog mich eigentlich nur auf den/die zierten Kommentare des Herrn malfunction, der von IT'lern sprach - und ich gehe mal davon aus - auch meinte. Und da sehe ich die Grenze keineswegs bei 70k, erst recht nicht wenn man gut ist in seinem Job. Dass man als "normaler" Programmierer nur schwer in die Richtung kommt ist klar. Aber die IT besteht ja nicht nur aus Programmierern.
 
@[Elite-|-Killer]: Achso - das stimmt, da sind locker auch mehr als 70k drin. Aber das geht dann halt echt erst Recht in Richtung Projektleitung/Entwicklung/Teamführung und sowas. Naja, aber machbar sind laut IX Gehaltsstudien und co auch schonmal was bis 250k.
 
@malfunction:

dafür muss man als IT'ler nicht seine Seele verkaufen. Vertriebler sind schon ne harte Sorte teilweise.
 
@Daalgo: das stimmt. In Deutschland ist es halt so, dass man nur so viel ist, wie auf Papier steht - Erfahrung zählt wenig bis gar nicht. Deswegen sind theoretisch Informatikstudenten mehr wert als Programmierer mit Ausbildung, die aber schon mehrere Jahre arbeiten - und da dran ist halt was falsch. Nach meiner Ausbildung zum FI für AE bin ich übrigens kein "Programmierer", sondern "Software Entwickler" - und das sind große Unterschiede.
 
@malfunction: SAP Architekten bekommen eine Gage von 250€ die Stunde - kommt immer drauf an, worauf man sich spezialisiert - ebenso Cisco mit CCA- allerdings braucht man dafür wiederrum eine großes Unternehmen, dass die Zertifikate bezahlt - also ein Teufelskreis - aber es ist möglich :p Aber der Durchschnitts Vertriebler verdient ja auch keine 100k +
 
@Daalgo: Recht hast du ich wollte mit manchem Vertriebler nicht tauschen...
 
@[Elite-|-Killer]: Rechne dir doch einfach mal aus, was ein Chef für Kosten / Stunde hat bei einem 70 k Gehalt inkl. Arbeitgeberkosten etc.... Dann wird schnell klar warum man als Entwickler (ohne Führungsposition/Teamverantwortung) so schnell hier nicht ankommen wird.
 
@malfunction: 33k ist schon über dem Durchschnitt. Ich kenne Angebote die fangen bei 24k an (aus eigener Erfahrung). Und ja wir sprechen hier auch von nem Einstiegsgehalt nach dem Bachelor ... Traurig aber wahr.
 
@therealgoblin: Also unter 30k habe ich ja noch nie gehört. Wo gibt es denn solche Läden? Im Osten und dann noch mitten aufm Land in einer 2-Mann Firma?
 
@therealgoblin: Neulich gabs im .NET Magazin ne Gehaltsliste. VB Entwickler sind im Schnitt bei 69k, C# bei 64k, Java bei 58k und so gehts runter bis PHP 48k (jeweils Senior), wobei hier auch Selbstständige Entwickler wie ich eingerechnet wurden. Der Schnitt von Angestellten dürfte darunter liegen. Finds aber auch immer wieder witzig, wenn ich zu einem neuen Kunden gehe und der denkt ich entwickel ihm "mal kurz" Software und er rechnet mit 1000€ für nen Monat....
 
@malfunction: Leider in BW in nem mittelständischen Unternehmen. Ich bin auch erstmal aus allen Wolken gefallen, als mir das Angebot unterbreitet wurde. Habe dieses dann natürlich auch abgelehnt.
 
@therealgoblin: Entwickler in BW sind aufgrund der Nebenkosten in Stuttgart / Bodensee-Region / Freiburg eigentlich überdurchschnittlich gut bezahlt. Das wundert mich auch, dass die Dir nur 24k angeboten haben.....?! Junior Entwickler bei ner 20 Stunden Woche evtl?
 
@Peacekeeper7891: Soviel zum Thema Angebot und Nachfrage.
 
@jigsaw:
stimme ich voll und ganz zu.
vor 4 tagen habe ich (Software Developer IHK) ein vorstellungsgespräch gehabt, bei dem ich 1800 € brutto bekommen sollte bei vollzeit. für phython und C# programmierung. - was soll man dazu sagen: jeder fließbandarbeiter bekommt mehr.
wer einen vernünftig bezahlten job (C / C++ / C# ...) im raum hannover /celle/braunschweig zu vergeben hat, darf sich gerne melden: 015777466665
 
@fast alle zu o.a.: Nun frage ich mal gaaanz ketzerisch, warum sollen IT-Leute, Programmierer usw. sooo gut bezahlt werden wie Ihr fordert. Und ich empfinde ein Gehalt von 50k - wie ihr es so schön ausdrückt- nicht unbedingt als wenig! Es müssen auch viele studierte Leute mit weniger Gehalt zu frieden sein, z.B. in vielen Bereichen Ingenieure, Pädagogen, Geisteswissenschafler, Presseleute, Öffentl. Dienst, Ärzte usw. usw. Warum wollt gerade Ihr so viel mehr haben? Warum wollt gerade Ihr Euch so sehr von den anderen abheben? Haltet Ihr Euch für etwas Besonderes. Das ist ein Beruf wie viele andere auch die eine qualifizierte Ausbildung haben. Und in vielen anderen Berufen auch müssen die Leute ihr Erwartungen (Gehalt, Arbeitsbedingungen usw.) herunterschrauben, warum sollte das bei Euch nun gerade anders seinen. ERGÄNZUNG: Ihr könnt mir nun natürlich jede Menge Minus geben aber besser wäre es, wenn Ihr es schafft sich damit mal neutral argumentativ auseinander zu setzten und auch nicht in unsachliche "Anmache" verfallt! Danke!
 
@Kiebitz: Entwickler haben eine Ader zur Kreativität, Ehrgeiz und Wissenshunger. Es geht bei einer Bezahlung nicht darum, ob etwas ausreicht, sondern potenzielle Einsparpotenziale. Wenn ein Entwickler durch eine Idee oder eine Umsetzung plötzlich 10 Mio an Betriebskosten auf 10 Jahre spart, dann sind 80.000€ an Gehalt (Brutto) gar nichts.
Oft können auch durch Automatismen Arbeitsplätze gespart werden (automatisches Lesen von Rechnungen, Briefen...), was sozial gesehen vielleicht nicht optimal ist aber wirtschaftlich eine enorme Bedeutung für Firmen hat. Daher zahlt man Entwickler auch gerne. Natürlich braucht man auch die Macher, die ein Auto bauen - aber ohne Entwickler bleiben wir im Ist-Zustand und das war nie gut.
 
@TurboV6: Auch zu anderen Berufen gehört "...Eine Ader zur Kreativität, Ehrgeiz und Wissenshunger..."! Bei Ärzten gehörts dazu (Aisstenz-Ärzte bekommen wirklich einen Hungerlohn!!!), bei Lehrern / Pädogogen gehörts dazu (sie formen junge Menschen für die Zukunft!), bei Ingenieuren gehörts dazu (immer mehr neue techn. Entwicklungen im Sinne des Fortschritts / Komforts!), bei Naturwissenschaftlern gehörts dazu (u.a. im Sinne von Entwickeln neuer Stoffe/ Materialien / Zukunfts-Lösungen usw.!), usw. usw. DAS ist also keine Besonderheit die es nur bei ITlern gibt! Und deshalb kann man auch keine Sonderstellung damit Begründen. Übrigens auch z.B. Wirtschafts-Wissenschaftler tragen zur Gewinnmaximierung bei! Ob das immer was Löbliches ist, lasse ich mal ganz bewußt offen! UND gaaanz dezent übersiehst Du dabei, dass sehr viele Anregungen für Entwicklungen von den "Machern" und / oder den "Praktikern" kommen, die die ITler (auch Entwickler!) dann , wie Du auch schriebst, "nur" umsetzten! !
 
@Kiebitz: Es gibt solche und solche Ärzte und eben auch solch und solch eine Bezahlung. Nur weil man Entwickler ist wird man nicht gleich mit Rosen beworfen. Ich hab teilweise Kunden, die denken dass ich für 50€ 2 Wochen ne Software entwickle. Es gibt Entwickler, die arbeiten für 20k im Jahr. Gibt aber auch (private) Ärzte, die arbeiten für 10 Mio im Jahr. Du pauschalisierst hier also ganz schön...
 
@TurboV6: Ich pauschalisiere NICHT! Ich habe nur darauf hingewiesen, dass das was Du für die ITler (auch Entwickler) vorträgst nicht nur für diesen Personenkreis gilt. Du:"... Es gibt solche und solche Ärzte und eben auch solch und solch eine Bezahlung...."! Richtig! Aber es gibt eben auch "... solche und solche ITler / Entwickler und eben auch solch und solch eine Bezahlung (für diese)!...". Und deshalb pauschalisierst Du wohl eher bezüglich der ach so kreativen fleißigen unterbezahlten ITler (Entwickler)!
 
@Kiebitz: In der Branche kannst Du nicht wirklich sein; oder noch sehr unerfahren. Ansonsten würdest Du ITler und Entwickler nicht in den gleichen Topf werfen. Ein Bäcker ist auch kein Metzger... Viel Erfolg!
 
Gibts eigentlich auch ne Plattform, auf der man sich anbieten kann (statt den üblichen Weg über die Bewerbung zu gehen)?
 
@tann: Xing.de
 
@Peacekeeper7891: Okay - ich hab gedacht, dass man da nur passende Angebote zu seinen Qualifikationen bekommt
 
@Peacekeeper7891: xing.de ist doch Mist pur? Leider gibts in Deutschland noch nicht große beliebte Plattformen, obwohls genug Alternativen gibt..
 
@tann: Monster.de und Xing.de haben mir bisher immer gut geholfen, vor allem Xing.
 
@tann: Ich habe als Webentwickler bei Xing schon mehrmals sehr seriöse Angebote bekommen. Man merkt schnell, ob es sich nur um einen Personalvermittler handelt oder um eine echte Anfrage. Erstere weigern sich oft, den Firmennamen zu nennen...
 
@tann: http://www.joinvision.com/
 
@Der-Magister: Danke, aber das ist ja genau der Weg, wie ich ihn schon kenne :) Ich wollte quasi erreichen, dass sich die Firmen BEI MIR bewerben (und nicht über irgendwelche Recruiting-Firmen). Denn: Vielleicht gibt es irgendeine Firma, die genau mich sucht, bei der ich mich aber (aus welchen Gründen auch immer) nicht bewerbe ^^
 
@tann: Als Freelancer gibts viele Plattformen, bei denen man sich Aufträge "holen" kann. Ich persönlich werde durch meine Aktivität und Präsenz in der .NET Szene sehr oft über Firmen oder bei Vorträgen angesprochen und hab so schon meine Aufträge erhalten. Du musst aber schon einen Ruf und entsprechende Referenzen haben, dass sich Firmen bei Dir melden und nicht umgekehrt. Ansonsten bist Du viel zu leicht ersetzbar.
 
@TurboV6: Immer noch dran vorbei ;D Ich möchte ja nicht "freelancen", sondern ich möchte mich als "frei für eine Stelle" irgendwo öffentlich vorstellen, sodass Firmen sich "bei mir bewerben können" :)
 
@tann: glaubst Du wirklich, dass Du Fähigkeiten als Entwickler hast, dass sich Firmen bei Dir bewerben würden? Was zeichnet Dich aus, was andere nicht haben oder in kurzer Zeit haben können? Du brauchst einen Namen in der Szene und Kontakte. Ansonsten bist Du nur ein Grashalm unter vielen.
 
@TurboV6: Die Überschrift besagt, dass "Programmierer im Mittelstand händeringend gesucht" werden - dementsprechend denke ich, dass ich mit meinem bevorstehenden Master-Abschluss schon in die Zielgruppe der Firmen passe (Grashalm sei mal dahingestellt). Und: Meine ursprüngliche Frage zielte auch eher darauf ab, OB es nicht eine Plattform gibt, auf der Arbeitnehmer sich selbst anbieten können, statt den klassischen Weg (Unternehmen bietet Job an) zu gehen - mehr nicht ;)
 
@tann: Du hast also bald einen Master-Abschluss, der Dir viel Theorie beigebracht hat. Dann wirst Du um die ~25 sein und praktisch noch keine Erfahrung in einem gereiften Entwickler-Team. Damit bist Du quasi für 90-95% der Neu-Entwicklungs-Teams direkt uninteressant. Da ich für viele verschiedene Firmen frei agier bekomm ich einiges mit. Die Master-Studenten kommen meist in die QS oder ins Testing und lernen da erst mal den Alltag. Von verantwortungsvoller Neuentwicklung sehen diese bei Druck-intensiven Entwicklungsprojekten lange Zeit nichts, weil niemand die Zeit hat jemanden, der frisch von der Uni kommt (egal ob Master, Bachelor oder wie es alles heute heißt), einzulernen. In der Entwicklung, vor allem bei Software, ist es einfach immer noch so, dass Erfahrung mehr zählt als eine schöne Unterschrift auf einer Urkunde oder ein Theorie-basierendes Zertifikat.
 
@TurboV6: Ich möchte jetzt hier nicht über meinen Lebenslauf philosophieren; Aber ich habe immer viel Wert drauf gelegt jede praktische Erfahrung mit zu nehmen, die ich bekommen kann (Hiwi-Stellen, Praxissemester, Selbstständigkeit). Ich gebe dir aber auf jeden Fall Recht, wenn du sagst, dass ich mich darauf einstellen kann, nicht direkt Verantwortung übernehmen zu können / dürfen (was für mich persönlich aber auch okay ist). Nichts desto trotz hoffe ich, dass ich bei der gegenwärtigen Arbeitsmarkt-Situation nicht allzu lange suchen muss ;)
 
@tann: das kommt darauf an, auf welche Sprache Du Dich spezialisiert hast oder in welche Richtung Du Dich spezialisieren willst. Java Entwickler und PHP-Pfuscher gibts wie Sand am Meer. Damit verdienste kein Blumentopf mehr. VB Entwickler, ABAP Entwickler in gewissen Bereich auch C# Entwickler sind beim breiten Arbeitsmarkt aktuell sehr sehr gefragt. Gehts eher in irgendeine speziellere Sprache wie Ruby oder Coffebean muss man eben mehr mitbringen und auch mehr leisten. Eine kleine Homepage kann jeder basteln. Eine interaktive RIA, die auch noch verteilt und performant läuft - 90% Fallen auch nach 10 Jahren C# damit auf die Nase. Von solchen gegen die Wand gefahrenen Projekte leb ich ;-)
 
@TurboV6: C# in Verbindung mit WPF / XAML (Windows 7/8, WP 7/8) ;) (Aber nicht weil ich den Arbeitsmarkt analysiert habe, sondern weil ich die Arbeit mit VS2010/12 einfach so schön finde; Disneyland-Debugging Yay ;) )
 
@tann: Da ich in der .NET Szene sehr sehr aktiv bin kann ich Dir mit Gewissheit sagen, dass gerade junge Entwickler es hier sehr sehr schwer haben werden. Da musst Du schon aussergewöhnlich gut sein. C# lernt man schnell aber wenns um die Architektur und Code-Zucker geht merken 99,9% derer, die von sich behaupten sie können C#, dass sie sich wohl etwas überschätzt haben. Apps werden meist durch kleine Startups gemacht, die wiederum junge Entwickler haben. Die suchen sich ihre Entwickler im Freundeskreis oder bei Hacking Days. Große Firmen wiederum suchen keinen Jungspund, der erst noch auf den Boden der Tatsachen gezogen werden muss. Ich wünsch Dir auf alle Fälle Glück; aber Du bist in der Hinsicht leider wohl nicht attraktiv für Firmen.
 
@tann: wobei ich "attraktiv für Firmen" es so ausgelegt habe, dass sie explizit Dich wollen. Du wirst sicherlich was finden, keine Frage. Aber solange Du nicht was hast, was andere nicht haben; da fällst Du einfach nicht auf und dann meldet sich auch niemand.
 
Ich versuche ständig seit über einem Jahr mich zu Bewerben, habe bisher nur Absagen erhalten, auch von Mittelstandsunternehmen. Ich habe bislang ein Zend PHP-Zertifikat (bei IAD GmbH absolviert) und ein abgeschlossenes Bachelor-Informatik-Studium( an HTWK Leipzig geschafft). An einem Java-Zertifikat und dem Zend Framework-Zertifikat arbeite ich noch. Falls sich hier jemand findet, würde ich mich über einen Arbeitsplatz bevorzugt in der Nähe von Leipzig oder Umgebung sehr freuen. Zudem kann ich auch eine Ausbildung als technischer Assistent für Informatik nachweisen, das ich vor dem Studium erfolgreich absolviert habe.
 
@slauf: hast du auch Referenzen? Denke die sind ziemlich wichtig heutzutage..
 
@Ninos: Zumindest mal die von seinem Ausbildungsunternehmen. Ist die Frage wieso er nicht uebernommen wurde
 
@-adrian-: sofern er das kann, was die Zertifikate aussagen, wegen dem bezahlten Lohn würde ich mal sagen..
 
@-adrian-: Er sollte von der Uni/FH übernommen werden...? Er hat ein abgeschlossenes Studium - keine Ausbildung :)
 
@-adrian-: wusste gar nicht, dass man ein Bachelor-Studium an einem Ausbildungsbetrieb durchführt.
 
@Der_da: Gut ich hab da irgendwo BA reininterpretiert. Und da gibts nunmal ein Ausbildungsunternehmen zum studium :)
 
@slauf: is doch logisch. Einerseits Geiern insbesondere deutsche Firmen auf Zeugnisse, Zensuren, Scheine und Zertifikate... Bezahlen will man die Leute aber nicht, da gründet man lieber einen gemeinnützigen Verein zum Schein und lässt die vollzeitarbeit von nem 1 eurojobber erledigen , auf Staatskosten, vollkommen kostenneutral bzw. Gewinnbringend da der Verein für die Schaffung des 1 eurojobber noch fett kassiert
 
@slauf: FÜr Leipzig fällt mir pauschal Unister ein. Aber bei dem "Ruf" dieses Unternehmens kannst dich auch gleich erschiessen. :)
 
@marcol1979: hab ich mir auch grad gedacht... Und immer wenn ab in den Urlaub tv Spots laufen tun mir die itler leid die das unter Druck klöppeln müssen
 
@slauf: Hast du irgendwelche Demo-Projekte die du vorstellen könntest?
Ich habe die Erfahrung gemacht, das die Bewerber *theoretisch* schon viel gemacht und gesehen haben, es praktisch aber nicht (richtig) umsetzen können. Das Probearbeiten war teilweise eine kleine Katastrophe (im direkten Vergleich mit der Bewerbung, den Qualifikationen und den Gehaltvorstellungen).
 
@slauf: Wenn dich die Firmen nichtmal einladen, ist die Bewerbung schlecht. Eigentlich sind z.Z. die Unternehmen so verzeifelt, dass sie jeden vorsprechen lassen. Aber wenn die Bewerbung nicht passt, landet es direkt in dem Papierkorb. Z.B. Rechtschreibfehler, unwichtige Angaben, keine Softskill Informationen und nicht auf Unternehmen/Ausschreibung beziehen sind K.O. Kriterien. Such dir professionelle Hilfe für Bewerbungsunterlagen. Wenn du dann bis zum Vorstellungsgespräch durch kommst und was drauf hast, nehmen sie dich auch. Und keine zu hohen Gehaltsansprüche ohne Berufserfahrung haben! Da muss man leider durch.
 
@slauf: Naja, sehr beliebt ist dein Abschluss wohl nicht. Zum einen isses "nur" die HTWK (du merkst, es spricht einer von der Uni Le ;) ) und zum anderen reicht der Bachelor in der Realität dann doch nicht aus. Gerade in der Leipziger Region kenne ich einige Firmen, die gute Leute suchen und auch einstellen, dann aber schon Diplom/ Master.
 
@Virtuoso: immer diese alt eingesessenen Diplom Absolventen, die meinen ihr Diplom gleiche einem Master :-( seht es ein: es ist genau zwischen Bachelor und Master...
 
@slauf: also ich suche gerade fähige Leute aber keine Festanstellung...selbstständig wäre von vorteil
 
@Lifescan: Wenn dem so ist, bist Du ein Beispiel dafür wie man gern als Arbeitgeber (Lohn-)Kosten drücken will! Keine festen Anstellungen machen, am Besten mit Schein-Selbständigkeit oder als Dauerpraktikant! Nicht gut!
 
@slauf: Also das kommt sehr viel auf Referenzen an und ob man schon mal was in der Richtung gemacht hat. Was bringt dir nen PHP-Zertifikat wenn die einzigen Scripts die du geschrieben hast auf deinem Rechner liegen. Such dir zur Not mal ein eigenes Projekt das du während der Arbeitslosenzeit umsetzt. Portal, Shopscript, Browsergame irgendwas wo man bei der Bewerbung sagen kann: Gehen sie Online und sehen was ich kann.
 
für das "billige" war in der Überschrift wieder kein Platz, nehm ich an?
 
@zwutz: Kommt drauf an ab wann du dich als billige arbeitskraft zaehlst.
 
@-adrian-: Wenn händeringend gesucht wird und man sich trotzdem für alles jenseits der 30k/a schon fast rechtfertigen muss.
 
@zwutz: Nicht billig, bitteschön ehrenamtlich, also kostenlos.
 
@marcol1979: Ehrenamtlich aus Leidenschaft!!!!!
 
Ja, nichts zahlen wollen, aber die besten Fachkräfte haben wollen. Irgendwann wird auch die letzte Firma merken, dass das nicht funktioniert. Aber so ist es in der Politik....es gibt nicht genug Fachkräfte, in Wirklichkeit wollen die Firmen nur keinen angemessenen Lohn zahlen.
 
@jb2012: Äh!? Was hat die News jetzt mit dem pauschalen Begriff "Politik" zu tun? Verstehe ich nicht! Das ist ein Wirtschaftsproblem bzw. Personalproblem privater Firmen. Die Politik schreibt doch keine Löhne für ITler fest!
 
@Kiebitz: Ja, schade das du das nicht verstehst.... Die Politik jammert schon seit Jahren, dass Fachkräfte in dem Bereich fehlen und "tut" etwas für die Wirtschaft, um per green Card welche ins Land zu holen. Das ist aber alles nur Lug und Trug, würden die Firmen anständig zahlen, gäbe es weit weniger Fachkräftemangel.
 
@jb2012: Ich verstehe das schon! ABER die Wirtschaft jammert vorrangig wegen des Mangels an Fachkräften. Siehe auch o.a. News. Dort heißt es u.a.: "... Das ist das Ergebnis einer Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte des BRANCHENVERBANDES BITKOM.... (weiter)...fehlen in Deutschland nach Aussagen der Wirtschaft..... suchen Mittelständler..."! Also jammert erst mal nicht die Politik sondern die Wirtschaft! Die Politik sucht dann "Wege" im Sinne der Wirtschaft und unter starkem Einfluß der Wirtschaft zur (scheinbaren!) Lösung wie u.a. Green-Card. Und wie Du selbst abschließend schreibst:"...alles nur Lug und Trug, würden die Firmen anständig zahlen, gäbe es weit weniger Fachkräftemangel..." Also wieder die Wirtschaft Schuld und nicht pauschal die Politik! Also genau das was ich geschrieben hatte!
 
Wieder diese typischen 1 Euro IT`ler gesucht. Die gerne 80 Stunden die Woche arbeiten kommen !
Auch wenn WF anscheinend von BITKOM finanziert wird, damit sie den Kram hier jede Woche rein schreiben. Müssen diese IT`ler auch noch ihre Familie ernähren können.
 
@Merlin35: Nicht nur ITler müssen ihre Familien ernähren können, auch die Leute anderer Berufe die zum Teil deutlich weniger verdienen trotz Studium!
 
Die könnten einfach mal einen nehmen der sich bewirbt, statt auf Spezialisten mit 20 Jahren Berufserfahrung direkt von der Uni zu warten. __Vor kurzem kam ein Bericht in der ARD über Ingenieure, da werden auch angeblich viele Leute gesucht. Dennoch bekommen viele nur Absagen. Die nehmen lieber Ausländer aus, die keine Ahnung haben was man in DE normalerweise verdient.
 
@Izibaar: Tja, da hilft auch keine Bluecard. Die Gehaltsvorstellungen der BWL-Lohndumper hierzulande sind mittlerweile so lächerlich, daß nicht einmal mehr die Ausländer kommen wollen. Oder man macht es wie SAP und geht gleich nach Indien? Sorry, aber solche Meldungen zu bringen ist echt peinlich. Fresse halten und schämen!
 
Ja das ist das Problem.. ich bin in einem solchen Unternehmen tätig, seit Jahren sind gerade unsere Entwickler hoffnungslos überlastet, arbeiten teilweise zu Hause auch bei Krankheit weiter, dementsprechend lange dauert der Qualistässicherungsprozess und so muss man Kunden teilweise ewig hinhalten.
Aber wenn ich einen guten Entwickler an der Angel habe und empfehle höre ich nur "..na wenn er für umsonst abreitet?!.." ... das "dringend gesucht" müsste also nach meiner Erfahrung in "dringend benötigt" geändert werden, denn es ist ja nicht so, als würde die Fachkräfte fehlen..
 
Hoffe, dass diese Unternehmen auch bald realisieren, dass man IT'ler nicht zu wenig zahlen sollte.

Meistens haben ja genau diese den Zugriff auf alle sensiblen Daten etc. und eine hohe Verantwortung zu tragen.

Wenn nichts läuft, kann keiner Arbeiten. Aber das müssen diese Unternehmen erstmal kapieren, es sei denn sie wollen wieder schön mit Kugelschreiber und Akten-Ordnern arbeiten.
 
Warum muss in so vielen Firmen so viel neu programmiert werden? Man kann doch bewährte und bekannte Programme kaufen und einsetzen.
Das meiste ist doch Buchhaltung und Schreibkram - warum nicht Word, Excel, Access, Outlook, Power Point oder Photoshop, eventuell noch Buchhaltungsprogramme (Datev u.a.), die in ganz Deutschland immer gleich sind kaufen.
Oder muss bei der Sekretärin noch 3 Programmierer eingestellt werden, die Word neu erfinden?
 
@MiBe: Es geht um den Mittelstand, also Firmen die etwas herstellen. Und diese benötigen speziell angepasste ERP/PPS Software.
 
@marcol1979:
Die meisten Firmen (Schulen, auch Krankenhäuser) usw. benutzen die üblichen Programme und auch aus Kostengründen uralte Versionen: Office 97 oder Office 2000 mit Windows 2000. Die haben gar keinen Programmierbedarf. Also suchen sie auch nicht so dringend.
Wenn doch mal etwas zu tun ist, dann macht das ein cleverer Student oder ein Praktikant. In Schulen fragt man mal einen Abiturienten, der das zum Hobby macht - die kosten nämlich nichts.
 
@MiBe: "die meisten Firmen"? Soso. Arbeite mal in einem mittelständischem Unternehmen, dass IT-technisch bisschen mehr macht als Rechnungen schreiben und verbuchen. Entweder du hast eigene Entwickler, oder du bezahlst andere Unternehmen, die Entwickler haben. Irgendwo hocken aber immer welche. Die Kosten spezialisierter Programme pro Lizenz sind nicht selten im vier stelligem Bereich. Bei ein paar Dutzend benötigten Lizenzen pro Jahr überlegt man sich dann doch, ob ein eigener Entwickler nicht billiger wäre
 
@MiBe: Also ich wüsste nicht wo man Acces professionell verwendert.
 
@Thaodan: Dann kennst du wohl nicht sehr viel. Ich kenne z.B eine Zeitarbeitsfirma die ihre Personalverwaltung mit einer Access-Anwendung verwaltet.Nicht das ich irgendwie ein großer Access-Fan bin...gibt aber alles...selbst mein Chef liebt seine Excel-Tabellen (trotz vorhandener Software)...man kann sich teilweise echt wundern...fast egal wie groß die Firma...
 
@Thaodan:
Ich habe es im Materiallager in einem großen Zulieferungs-Betrieb angetroffen. Hierbei ging es schwerpunktmäßig darum verschiedene Produkte (Stangen verschiedener Stärke und Profile, Bleche, verschiedene Materialien usw.) auf verschiedene weitere Betriebe zu verteilen.
Einige Jahre später hatte man Access (hier aber eher mit SQL) in einer Schulbibliothek benutzt, um zu kontrollieren, wer welches Buch hat und welche Bücher ein bestimmter Schüler ausgeliehen hat.
Access ist ein recht komplexes Programm - nur zum Hobby zu Hause wäre es auch überdimensioniert.
 
@MiBe: So wie Du das mit Access und Schulbibliotheken beschreibst, zeigt es mir, dass Du z.B. von Bibliotheken / Bibliotheks-Programmen und deren Anforderungen und dito. Archiv-Software überhaupt keine Ahnung hast! Tut mir leid, aber das muß ich sooo deutlich schreiben!
 
@Kiebitz: Ich habe aber die Datenbanken in Materiallager oder Bibliotheken nicht angeordnet sondern nur gesehen, dass man bewährte Programme tatsächlich benutzt statt alles immer neu programmiert. Einen Einfluss hatte ich darauf nicht.
Ich gebe dir mal ein Minus wegen Unsachlichkeit.
 
@MiBe: Ändert nichts an meiner Aussage! Wenn Du "was" gesehen hast, heißt das noch lange nicht dass das gute oder wenigsten annehmbare Lösungen sind, so wie Du es ja darstellst! Ich gebe Dir mal ein Minus dafür dass Du nicht erkennst oder zugibst, dass es bessere Lösungen gibt als die von Dir dargestellten!
 
@MiBe: da kommt mal wieder einer der keine ahnung von z.B. Automatisierung hat....
 
Und täglich grüsst das Murmeltier.
 
die sollten mal bei solchen umfragen fragen wie viel die betriebe bereit sind zu zahlen. evtl. erkennen sie dann gleich das problem.
 
Frage mich wie lange das noch so weiter gehen kann. Die Firmen meinen die ganze Zeit es gibt keine Fachkräfte, aber selber haben die unrealistische Forderungen an einen, dass ist unfassbar. EDV-Technniker, IT-Admin, IT-Supporter mit Uni Abschluss? WTF? Und dann noch schlechte Bezahlung und zig Jahre Berufserfahrung wollen die auch noch. Wie wirds dann weitergehen? Wollen die dann Lehrlinge einstellen, die ein Uni-Abschluss haben?
 
@Sykwitit: Ein guter Uni-Abschluss mit Auslandsstudium reicht heute nicht mehr. Es muss auch Berufserfahrung dabei sein, und mehr als 30.000 Brutto darf es auch nicht kosten. Selbst erlebt...
 
@Doso: Nur wie soll jemand Berufserfahrung sammeln, wenn er nie eine Arbeit findet, weil ihm die Berufserfahrung fehlt? Klar gibt es Praktikum und so. Aber das sind doch keine Jahrelange erfahrungen. Und das ein EDV-Techniker 30.000€ brutto verdient ist ja auch unrealistisch. Die zahlen dir da höchsten 25.000€.
 
@Sykwitit: "...wie soll jemand Berufserfahrung sammeln...", indem er vielleicht für die ersten 1 - 2 - 3 Jahre erstmal seine Gehaltsvorstellungen etwas zurückschraubt um Erfahrung zu sammeln und sich dann erneut mit mehr Erfahrung um besser Bezahltes bewirbt?!
 
@Kiebitz: Arbeite mittlerweile in einer öffentlichen Stelle, die haben mir eine Chance gegeben und sind recht zufrieden. Nur kann ich das Gejammer vom Fachkräftemangel einfach nicht mehr hören. Eure perfekten Kandidaten wachsen nicht auf Bäumen, hört auf zu heulen.
 
@Doso: Wieso jetzt "Eure" und somit ja wohl auch "meine"??? Ich habe doch hier mehrfach kritisch dazu geschrieben, dass die Leute Erfahrungen sammeln müssen aber eben auch bis zum Erhalt ihrer Erfahrungen ihre eigenen Erwartungen mal zurückschrauben müssen! Wo habe ich da was von geschrieben in der Richtung, dass die perfekten Kandidaten auf den Bäumen wachsen? Verstehe ich nicht!
 
@Kiebitz: Eure war auf den jammernden Mittelstand bezogen. Wieso bei dem aktuellen Fachkräftemangel der ja so so sooooo schlimm ist, die Kandidaten ihre Erwartungen zurückschrauben sollten, verstehe ich aber nicht.
 
@Doso: Um Anstellung zu bekommen und erstmal Berufserfahrung zu sammeln?!
 
Wie viele Cloud-Programmierer eine 50 Mann Klitsche so braucht?

Die meisten Mittelständler wollen Leute mit genau dem passenden Wissen, mit Berufserfarung und Uni-Abschluss für maximal 20.000 Euro Gehalt. Es gibt keinen Fachkräftemangel!
 
@Doso: oder sie ziehen sich die entwickler als azubies heran und vergraulen diese mit 1000€ brutto festgehalt
 
Dann sollten die mal aufhören, so behinderte Stellenausschreibungen zu schreiben, die jeden abschrecken.
 
Neben dem fehlenden körperlichen Aspekt sind genau solche Meldungen für mich der Grund nicht als Informatiker zu arbeiten. Man soll sich abrackern bis zum Tode und dann aber bitte nur zum Azubigehalt. Das kann einfach nicht sein. Wenn man eine Ausbildung macht und nicht übernommen wird ist man erstmal am Arsch. Das ist einer der Vorteile die ich persönlich im Staatsdienst oder auch bei der Bundeswehr sehe, man verdient gut, für normalerweise gute Arbeit.
 
@Knerd: Als Informatiker kannst du doch genauso gut im Staatsdienst arbeiten. Bundeswehr, Behörden und Co suchen ständig IT'ler aller Art. Bei mir und meinem Bruder (beide Informatik Studenten kurz vor dem Abschluss) ist es schon zum running-gag geworden jeden Samstag die Stellenanzeigen des Statistischen Bundesamtes und des BKA in der Zeitung zu lesen :D Jetzt fragt man sich natürlich warum die da IMMER drin sind... Grund: da wird nicht so gut bezahlt wie in der freien Wirtschaft. Allein die Arbeitsbedingungen (Urlaub, minutengenaue Arbeitszeiten etc.) helfen da überhaupt den ein oder anderen aus unserem Fachbereich zu begeistern.
 
@mArcometer: Ja aber die sind letztendlich der Grund, warum ich nun da arbeite. Ich verdiene weniger als in meinem letzten Job, ich arbeite aber nicht von 8-10, ständig mitm Chef am Hals! Ich hab DEUTLICH weniger Stress, DEUTLICH MEHR Freizeit, und das ist mir mittlerweile einiges Wert!
 
@mArcometer: Mich zieht es eh in den Truppendienst, daher brauche ich meine Ausbildung gar nicht mehr. Es mag sein, dass man in der freien Wirtschaft mehr verdient aber man hat bedeutend mehr stress..
 
Aus eigener Erfahrung: Das Wort "angeblichen" im einleitenden Satz der Nachricht muss denn wohl eher durch "selbst verursachten" ersetzt werden ! Natürlich sind nicht unmittelbar diese mittelständischen Betriebe allein "Schuld", sondern viel mehr das gesellschaftliche System und insbesondere die Selektions-Mechanismen des Bildungssystems ! Aber das ist letztlich ja auch egal, am Ende werden halt wieder ein paar "green, blue, yellow oder sonstwas -Cards an Inder und Chinesen verteilt und das Problem für die Unternehmen ist gelöst, sie haben weiter qualifiziertes und zu dem noch billiges Personal ... ha - Pustekuchen - so was aber auch, jetzt haben sogar diese Inder schon die schlechte Bezahlung in deutschen Unternehmen erkannt und gehen lieber zur "Konkurrenz" nach Kanada, in die USA usw...
 
Einfach nur geniale Gehaltsvorstellungen kursieren hier - man muss sich doch im Leben steigern können und nicht gleich mit 50+ ins Berufsleben einsteigen. Studium ist ja schön und gut - aber ohne Praxiserfahrung hat man einfach nur Werkzeuge. Nur weil ich eine Hilti B.maschine habe, werd ich noch lange kein Bauleiter. Das Einstiegsgehalt ist nunmal ein Einstiegsgehalt - nach meinen Erfahrungen steigt, auch im Mittelstand, das Gehalt nach spätestens 2 Jahren fix an. Ein Arzt, nach min 6 Jahren Studium, verdient in seiner Praxiszeit ein Witz - erst nach echter Berufserfahrung bekommt er ein anständiges Gehalt. Kommt mal von Eurem hohen Ross runter - ein Bachelor ist auch nur eine bisschen umfangreichere Ausbildung!
 
@slashi: Du das verlangt kein Mensch! ich krieg hier auf Linkedin Xing etc Sachen trotz Studium, Ausbildung und 4 Jahren Berufserfahung mit! Entwickler gesucht, 20€ Stundenlohn, als Selbstständiger bleibt davon nix, weil noch alles abgezogen werden muss. Ich hab mitlerweile ne ordentliche Stelle, aber bis es soweit war hats verdammt lang gedauert. Und nochwas: Man kann gerade als Entwickler nicht alles wissen: Solange die Firmen nicht endlich wieder anfangen, den Leuten auch durch Schulungen zu helfen, haben se einfach Pech gehabt. Ich kann nicht jeden Tag 10h arbeiten im Schnitt, und mir dann noch 4h Abends das neueste aus der Android Welt durchlesen. Ich sehs nicht mehr ein, net für die Gehälter. Man muss sich auch mal wehren dürfen, und das ist bei Entwicklern längst fällig. Und am Ende bekommt der Fachidiot von BWL, der das Projekt begleitet hat mit sinnlosen Kommentaren, den fetten Bonus! Es reicht einfach!
 
Fassen wir mal zusammen: 80% der offenen Stellen sind im Mittelstand. Der Mittelstand zahlt keine vernünftigen Gehälter. Zig Fachkräfte schlagen sich mit Leiharbeit durch ... Was ist da der einzig vernünftige Schluss den man ziehen kann? Richtig: Wir haben Fachkräftemangel und brauchen welche aus dem Ausland ^^
 
Es gibt sowohl Unternehmer die Mitarbeiter ausbeuten, aber auch viele Studenten und Co, welche denken nach dem Studium mit 50k einsteigen zu können, obwohl sie sich praktisch noch nicht bewiesen haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man sich erst mal ausbeuten lässt und sich einen "Wert" im Unternehmen aufgebaut hat, kann man nach 1-2 Jahren auch recht anspruchsvolle Gehalts- und Arbeitszeitbedingungen durchsetzen.
 
@nexo: Völliger Blödsinn. Die Regel ist nämlich das man dann wenn man das erste Jahr mal überstanden hat, und der neue Vertrag kommen könnte, man durch einen anderen ersetzt wird! Das hab ich 2x mitgemacht, obwohl alle meine Projekte zur Zufriedenheit der Kunden zeitlich korrekt abgelaufen sind. Alles hippe Mittelständische Kunden, die mir tatsächlich trotz 10-12h ´Job, Studium, Ausbildung und Berufserfahrung keine 3500+ zahlen wollten. Der Witz ist der: Ich hab vor 3 Wochen eine Anfrage von denen bekommen, brauchen dringend jemanden, wüssten das ich das könnte blablabla. Was die auf einmal angeboten haben. Homeoffice, Firmenwagen möglich, auch die 3500 waren kein Problem auf einma! Ich hab ein herzliches "FUCK YOU" gesagt und aufgelegt!
 
@LivingLegend: Ist doch nicht unüblich wenn man projektbezogen arbeitet. Einige Freelancer machen das nur so. Die wollen gar nicht 10 Jahre bei einer Firma bleiben. Die lassen sich projektbezogen einstellen und gehen danach wieder. Könnte ich mir unter gewissen Umständen auch vorstellen.
 
@LivingLegend: So lange Du Dir so ein Vorgehen leisten kannst (im doppeltem Sinne!) so lange hast Du denn ja wohl auch keine Arbeit und kein Einkommen nötig! Mußt Du glücklich und frei sein!
 
Bezahlt den Leuten mehr Geld und gut ist.
Ansonsten seht zu, das ihr Eure Geschäfte alleine programmiert!
 
Ich selber arbeite als Progger (momentan hauptsächlich im Thema Inter / Intranet + Android) und habe neben meinem Gehalt das deutlich unter 24k liegt noch ein Nebengewerbe. Ich glaube das die meisten Leute sich immernoch an den Wunschgehältern ala, MS, SAP etc. orientieren. Programmierung is nix besonderes und man sitzt sogar im Sommer draußen und bei schlechtem Wetter drinnen ,-) .
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles