Öko-Institut: Netzwerkspeicher besser als die Cloud

Die Speicherung von Daten in der Cloud ist trotz der hohen Konzentration und der steigenden Effizienz von Datenzentren nicht unbedingt die umweltfreundlichste Variante, Informationen zentral vorzuhalten. mehr... Apple, Festplatte, Time Capsule Bildquelle: Apple Apple, Festplatte, Time Capsule Apple, Festplatte, Time Capsule Apple

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Klar doch. Meine wichtigen Unterlagen (alle abgescannt) bewahre ich "ganz sicher" auf einem NAS auf. Logisch! Wie viele Wohnungseinbrüche oder Wohnungsbrände gibt es pro Jahr? Wenn das NAS weg ist, ist alles weg. Da kann ich dann jahrelang Unterlagen neu abscannen, die ich längst nicht mehr besitze. Super-Idee vom Öko-Institut! Was wichtig ist, kommt in die Cloud und wird auf mehreren Rechnern (ich verschlüssele Festplatten grundsätzlich) synchronisiert. Selbst wenn der PC und das Laptop mitgeklaut werden oder abfackeln, sind die Daten weiterhin in der Cloud.
 
@Xerxes999: Man kann sich immer den schlimmsten Fall ausmalen wo dann alles weg ist. Wie oft wurde bei die schon eingebrochen? Wie oft wurde das NAS (was normal nicht direkt im Raum steht) mit geklaut? Die Daten bei Mega-Upload scheinen ja nun auch verloren zu sein. So ist das... Man kann mal unendliches Pech haben... Aber die Chance ist doch relativ gering. :-)
 
@Yamben: Bei den Massen an Wohnungsbränden und Einbrüchen.: Frage mich wie die Welt nur ohne Online Speicher funktionieren konnte.
 
@BadMax: Hat sie nicht, genauso wie es auch kein Leben vor dem Handy gab ;)
 
@Xerxes999: Meine Güte.. in welcher Gegend lebst du?^^ So viel sicherer ist Cloud nun auch nicht. Bei der Cloud ist die Wahrscheinlichkeit höher die eigenen Daten zu verlieren und/oder, dass Unbefugte diese einsehen können.
 
@Xerxes999: Ich würde meine Daten immer auf eine große externe Platte sichern und diese Offsite (Arbeit, Verwandschaft etc.) lagern. 2 Mal im Jahr wird dieses Backup dann aktualisiert und schon ist man vor dem totalen Supergau ziemlich sicher.
 
@Xerxes999: Dann stell das NAS in einen Panzerschrank und Thema erledigt. Sogar das Backupsystem kannst du mit reinstellen. Kann keiner klauen, übersteht Brände und auch Bomben-Volltreffer.
 
@Xerxes999: Man denke nur an den großen Ausfall bei Amazon in Irland, da waren am Ende auch alle Daten weg und ja sogar nicht wiederherstellbar ... Tolle Cloud, ist echt viel besser als ein NAS mit RAID ... ;)
 
@McStarfighter: Natürlich ist auch die Cloud nicht ausfallsicher. Aber ich habe die Daten schon mal an einen zweiten Ort geschafft und wenn man das wie ich unter [re:8] beschrieben habe, automatisch erledigen lässt, ist doch so ein Ausfall überhaupt kein Problem - werden die Daten halt erneut dorthin geladen. Wichtig ist doch nur, dass die Daten nicht NUR in der Cloud sind. Es wird wohl kaum vorkommen, dass gleichzeitig das Rechenzentrum dort n Totalcrash hat genau am selben Tag mein PC + NAS ausfällt. Wenn ich aber auf irgend ner Veranstaltung bin und Bilder mache muss ich manchmal aus technischen Gründen das NAS auch mitnehmen. Würde mir jetzt z.B. einer ins Auto fahren, wären wenn's doof läuft NAS + Laptop kaputt und damit alles weg. Wie gesagt, keiner sagt, dass nen Cloud-Speicher nicht auch ausfallen kann und wer seine Daten NUR dort speichert, ist selber schuld. Aber so ne automatische Synchronisierung an nen anderen Ort, der von überall aus zugreifbar ist, hat schon so seine Vorteile.
 
@McStarfighter: Wer speichert auch in der Cloud, ohne eigene Sicherung zu Hause?
 
@iPeople: Och da gibt es garantiert genug, die die Cloud für die finale Lösung halten ...
 
@McStarfighter: Das ist aber äußerst blöd. Deswegen Cloud zu verteufeln und auf nen evtl Datenverlust zu verweisen , ist albern.
 
@Xerxes999: Auch wenn es die meisten hier anders sehen, ich stimme dir voll und ganz zu. Dokumente und aktuelle Bilder liegen im Skydrive-Ordner, der immer schön automatisch zwischen Cloud, PC und Laptop synchronisiert wird. Mails, Adressbuch und Kalender sind im Exchange, automatische Synchronisierung mit Cloud, Laptop, PC und Smartphone. Wenn es sein muss, komme ich von nem beliebigen Internet-Terminal immer da dran. Wenn mal eines der Geräte ausfällt oder ich es neu installieren muss, richte ich mit n paar Klicks die Skydrive-App ein und füge das Exchange-Konto in Outlook hinzu und nach kurzer Zeit ist alles wieder da. Ich habe zwar auch ein NAS, aber das im Wesentlichen auch nur, weil z.B. die ganzen Rohdatenbilder von meiner DSLR einfach verdammt viel Platz brauchen und das bei den aktuellen Bandbreiten und Speicherplatz in der Cloud schlicht zu viele Daten sind. Das NAS sichert sich zwar intern auch 2x am Tag auf ne weitere Festplatte, aber es ist halt trotzdem noch nur an einem Ort. Überspannungsschaden durch Blitzschlag, Einbruch, Brand oder auch so n Defekt, wenn ich es mal irgendwo mit hin nehmen muss, und alles wäre im schlimmsten Fall weg. Wie @Givarus vorgeschlagen hat alle halbe Jahr n Backup zu ziehen und es an n anderen Ort zu bringen ist einerseits wenn es dann soweit ist, relativ aufwändig und andererseits ist (zumindest bei mir) die Chance wesentlich größer, dass ich nochmal ne Datei/nen Bild aus der jüngeren Vergangenheit brauche als irgendwas, was vielleicht schon n Jahr oder so alt ist. Ich hätte demnach überhaupt nichts dagegen, wenn der Trend noch mehr in die Richtung geht, größere Bandbreiten, mehr Online-Speicher, sodass ich auch solche größeren Datenmengen vollautomatisch immer in der Cloud gesichert habe, sobald was neues dazu kommt.
 
@Xerxes999: ohje schonmal was vom backup gehört ... ja die meisten NAS GEräte bieten diese funktion von haus aus und sollte auch genuzt werden da selbst ein RAID 5 nicht sicher ist vor einem Ausfall ...
Kann dir nur wünschen, dass dein toller cloud Anbieter nie bankrott geht oder dort alles abbrennt ;)
 
@Xerxes999: Ich habe kein Problem damit, meine Daten zu Hause zu speichern: Das NAS steht in einer Ecke im Keller - da ist es relativ sicher, denn direkt über der Wasseruhr in einem an die Wand geschraubten und wasserdichten Gehäuse kann sogar ein Brand nicht so viel anrichten. Nur zwei Unsicherheiten bleiben noch: Sollte das Haus richtig fies einstürzen (und mit einstürzen meine ich geradezu pulverisieren wie zum Beispiel durch einen Bombenangriff) oder bei einem Diebstahl, bei dem die Ganoven auch diese unscheinbare alte Kiste von der Wand reißen, sind meine Daten wohl nicht mehr zu retten. Dann muss ich mich auf einen der USB-Sticks verlassen können, auf dem "das Wichtigste (TM)" auch noch liegt. Aber ich muss zugeben, dass meine Lösungen gegen einen EMP auch machtlos sind, denn mit 2-34 cm Bleiblatten habe ich weder die USB-Sticks noch den "Giftschrank" im Keller ausgestattet. Dann muss ich mir darum aber auch keine Sorgen mehr machen, denn in dem Fall hätte ich wahrscheinlich sowieso kein "Lesegerät" mehr dafür ;)
 
@Xerxes999: kannst Dein NAS auch einmauern. Es dürfte wohl kaum ein Einbrecher auf die Idee kommen, Deine Wände aufzureißen. Außer, Du hast wegen der Einbruchgefahr keine Fenster und Türen.
 
Eigentlich möchte ich eine Lösung die Daten lokal speichert und auf alle Devices synct. Genau deswegen mag ich Dropbox so. Ich muss mich gar nicht kümmern ob ich on- oder offline bin! Das ist extrem wichtig. Leider kenne ich keine Lösung die mir das Ansatzweise für meine private Cloud ermöglicht. Ich habe einen Server zuhause der 24/7 läuft und würde dort gerne alle meine Daten haben (mit verschlüsseltem Sicherheitsbackup Offsite) Aber dort ist dann schon Schluss wenn mal zuhause der Router den Dyndns Eintrag nicht richtig aktualisiert (gestern wieder erlebt). Sowas ist einfach nervig und umpraktisch - abgesehen vom Aufwand den man sonst noch treiben muss.
 
@Givarus: Ich persönlich hab mir im Juli die gleiche Frage gestellt und hab mich dann für ne NAS von Synology entschieden.. und was soll ich sagen, das Ding ist echt der Hammer. Hat nen kostenlosen DDNS-Dienst bei und sowieso allerhand an Paketen (aka Apps) im Sortiment. Auch der Zugriff von Handy klappt über diverse Apps.. Ich hab ein Windows Phone, und selbst dazu gibt es Apps im Programm.. http://www.amazon.de/dp/B005TOXMAW edit: achso, für die Sync nutze ich einfach das SyncTool 2.1 von MS
 
@cu: Gibts für das Gerät auch eine App, die die Daten ähnlich wie Dropbox und andere Dienste auf mehrere Rechner lokal synct und nur bei Verbindung die Deltas gegen die Daten auf dem NAS abgleicht?
 
@Givarus: Hier ist ein ganz interessanter Artikel zu Mobile Device Management: http://www.tecchannel.de/netzwerk/management/2039192/ratgeber_mobile_device_management_mdm/
 
@cu: Wenn die DS213air mit rund 300€ nicht so kostspielig in der Anschaffung wäre, könnte das durchaus eine interessante Alternative zu anderen Clouds sein. Weißt du zufällig, ob es günstigere, gute Alternativen gibt? Wichtig wäre, dass der NAS integriertes WLAN hat, da ich in der Nähe vom Router keine Geräte aufstellen kann bzw. möchte (und auch keine "kilometerlangen" Kabel durch die Wohnung ziehen möchte).
 
@RebelSoldier: Das mit dem WLAN hab ich über nen kompatiblen USB-Adapter für 10 Euro gelöst. Hab Desktop, NAS und Drucker im Schlafzimmer, Router und Internetanschluss aber im Flur. Dann noch Playsi und Laptop im Wohnzimmer.. Läuft gut so. @Givarus Leider kann ich diese Frage nicht beantworten, aber mir ist aufgefallen, dass Synology ein sehr gutes deutschsprachiges und hilfsbereites Forum bietet, wo auch solche Konstellationen vor der Anschaffung besprochen werden können. (Nein, ich arbeite nicht für die ^^) - edit: Ich glaube, dass deine Frage hiermit beantwortet werden kann: http://www.synology.com/dsm/home_file_sharing_cloud_station.php?lang=deu
 
@Givarus: Kannst es mal mit OwnCloud probieren.
 
Die exterbe Festplatte läuft nur, wenn sie wirklich gebraucht wird? halte ich für ein Gerücht ;D
 
@DRMfan^^: Das hängt von deinem OS und deiner HDD ab! Die meisten sollten den Spindown unterstützen, mit meinem Mac mini und MacBook klappt das mit den externen HDDs problemlos und auch mit Win7/8 und aktuellem Linux sollte das kein Problem sein.
 
@DRMfan^^: bei mir schon, wenn ich eine davon brauche, mach ich sie an, wenn ich fertig bin, aus. So schwierig ist dieser Handgriff nun wieder auch nicht.
 
@Link: Wird hier aber verkauft, als ginge es "von selbst" - Ja das OS kann die unbenötigte HDD abschalten - allerdings gibts dann so dumme Probleme wie "zeig mir den Papierkorb an" - und schon dreht die externe wieder los.....
 
@DRMfan^^: also ich sehe in dem Absatz über externe Festplatten nix über von selbst...
 
@Link: Das NAS kann ich auch jedes mal booten, wenn ich es brauche.... -.- so gesehen
 
Wär hätte es gedacht? Netwerksp. oder Cloud kommt drauf an wie/was/wo ich verwenden will (Apfel besser wie Birnen). Zuhause steht bei mir ein 5TB Homeserver und für unterweges schätze ich für den allgemeinen Zugriff verschlüsselte Dokumente aus der Cloud. Wieso werden heute die Leute mit Schwachsinn immer mehr verdummt!!
Und von wegen Öko. Erst müssen da die großen Industrien mal mit anfangen, vor immer der kleine Mann mit seinen Mini-Glühbirnen in die Pflicht genommen werden soll.
 
@Taggad: Es ist ganz einfach: JEDER sollte etwas tun und ALLE müssen anfangen. Millionen Glühbirnen sind eben genauso Massenhafte Energieverschwendung wie ein paar Industriebetriebe die nicht darauf achten.
 
@Givarus: Die Industriebetriebe brauchen darauf auch nicht zu achten, da sie an den Kosten der Energiewende nicht beteiligt werden. Den Anteil der Industrie übernimmt der Verbraucher mit höheren Stromkosten und der Steuerzahler mit jährlich 14 Milliarden Euro. Das ist ja das perverse: je mehr der Endverbraucher einspart, um so höher werden die Stromkosten. Und ganz krass: trotz Abschaltung der AKW haben wir eine Überproduktion die nicht in die Stromnetze eingespeist werden kann, weil die Leitungen dafür fehlen. Auch diese Leitungen werden vom Steuerzahler finanziert und nicht von den Stromkonzernen. Dieser ganze Ökoblödsinn ist eine einzige grosse Lüge.
 
@LastFrontier: das liegt dann aber nicht an der energiewende selbst, sondern daran wie schlampig die politik sie umsetzt.
 
@Lindheimer: Das noch dazu.
 
@LastFrontier: Das stimmt natürlich vollkommen. Trotzdem bringt es nichts immer nur auf die anderen zu zeigen. Wenn wir das alle tun passiert eben nix.
 
@Givarus: es passiert so oder so nix. Ganz Europa kann in die Steinzeit zurückfallen, an der globalen Umweltverschmutzung wird sich nichts ändern solange Länder wie China oder Indien nicht mitmachen. Und die haben ne Menge zu tun, bis sie unseren Stand vom Umweltschutz erreichen.
 
@Link: die Chinesen rechtfertigen ihre Umweltstraftaten aber damit, dass sie ja im Namen der westlichen Welt fabrizieren müssen... und das zu so minimalen Preisen, dass an Umweltschutz, Arbeitsschutz, Schichtzuschläge, Krankengeld usw. alles Dinge die bei uns hier selbstverständlich sind - gar nicht zu denken ist... denn der Europäer will nicht noch 200 Euro mehr für sein iphone bezahlen... oder der Hersteller seinen Gewinnanteil schmälern, nur weil der Chinamann auf die Barrikaden geht. Unterm Strich ist die Klimathematik nicht so dramatisch wie sie uns verkauft wird. eher ist die Frage was sich die Menschheit erdreistet das Klima zu beeinflussen? muss man halt so hinnehmen wie es sich verändert... auch ist die Frage offen, was ein paar Glühbirnen ausrichten, die ich im Jahr tausche - erst recht wenns sich dabei um diese Energielobby gestützten Idiotenerfindungen Energiesparlampe mit Quecksilber handelt - ein zeug das wir erfolgreich aus Thermometern verbannt haben, aber in die Lampen tun wir den ganzen Elektroschrott wieder rein...
 
@Rikibu: das ist doch keine Rechtfertigung. Wenns zu einem bestimmten Preis nicht geht, dann gehts eben nicht. Der Europäer/Amerikaner/sonstwer wirds auch zu einem höheren Preis kaufen, wenn keine Fabrik ihm das aufgrund von Umweltschutzbestimmungen zu seinem Wunschpreis herstellen kann. Aber die wollen einfach nicht, denen ist das scheinbar scheiß egal.
 
Der Vorteil der Cloud ist ja, dass ich unabhängig vom Ort Zugriff auf meine Daten habe. Sofern der Heimspeicher im Netz hängt ... bitte. Aber ich tippe mal, dass dies das Ökoinstitut gar nicht wirklich angesprochen hat, mal ganz abgesehen davon, dass im Moment noch der upload des Heimanschlusses hier den Spaß oft begrenzt. Also --- Äpfel und Birnen und feddich.
 
ich komm auch ohne cloud gut zurecht. bedingten zugriff außerhalb auf meine persönlichen daten brauch ich eigentlich nicht, es reicht auch ein usb-key am schlüsselanhänger ...
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