Bundeswehr: 5000 Afghanistan-Dokumente geleakt

Die WAZ-Gruppe, in der mehrere Zeitungen zusammengeschlossen sind, hat die Internet-Nutzer um Hilfe bei der Aufbereitung von geheimen Dokumenten der Bundeswehr über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan gebeten. mehr... Militär, Krieg, Cyberwar Bildquelle: US Army Militär, Krieg, Cyberwar Militär, Krieg, Cyberwar US Army

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Freut mich das es solidarische Menschen gibt, die solche Informationen an die Presse weitergeben. Strenggenommen hat bereits die WAZ lt. Informationsfreiheitsgesetz Anspruch auf die Informationen (nicht von einem/einer in Afghanistan gedienten Soldaten/Soldatin, sondern von seiner/ihrer Behörde)!
 
@Graue Maus: Informationsfreiheitsgesetz weil die daten unter geheimhaltung stehen oder wie?
 
@-adrian-: Auch wenn es inhaltlich nicht das selbe ist. Gestern wurde in der Sendung "Frontal" (ZDF) über den Umgang der Soldaten mit dem Gewehr G36 in Afghanistan berichtet (Dokument lief unter "VS-Vertraulich"), was den Umgang mit Informationen gut zeigt. Jetzt zu den Kriterien, die eine Weitergabe von Informationen trotz des Informationsfreiheitsgesetzes ausschließen: Schutz öffentlicher Belange, Schutz von personenbezogenen Daten und Geschäftsgeheimnisse. Zusammengefaßt heißt das, es darf (nach dem Gesetzestext muß) alles weitergegeben werden, wo weder Firmenname (des Kriegsgerätes (z.B. Panzer und Gewehre (der Herstellername wurde gestern übrigens erwähnt))), noch die Namen der einzelnen Soldaten/Soldatinnen auftauchen.
 
@Graue Maus: Also gibts im oeffentlich dienst keine geschaeftsgeheimnisse und jede klassifikation von geheimhaltungsstufe ist quasi obsolet
 
@-adrian-: Ja, so ist das! Wir haben alle gesehen, wie das abläuft, wenn es angebliche Geschäftsgeheimnisse im öffentliche Dienst (z. B. schreddern von Akten des Verfassungsschutzes) gibt, die im Endeffekt die Kriminellen schützen.
 
@Graue Maus: Zumal ich mich nicht daran erinnern kann das ich während meiner Dienstzeit bei der BW kein einziges Dokument gesehen wo nicht mindestens "VS - nur für den Dienstgebrauch" drauf stand. Könnte man auch auf Klopapier drucken.
 
@Radi_Cöln: Es gibt aber den Unterschied, das normales Schreibmaschinenpapier besser lesbar ist als Recyclingklopapier, also für das Fernsehen besser verwertbar ist. An der Frage, der Weitergabe, wie Du erwähnt hast, ändert das nix!
 
@Graue Maus: Man kann "Geheimdokumente" mit VS - Vertraulich über das Kampfsystem Tornado nach Russland schicken, und die kommen korrigiert wieder zurück. ;)
 
@Graue Maus: Solidarisch - mit wem oder was?
 
@rallef: Solidarisch mit der Presse (also mit der Öffentlichkeit) ist gemeint! Schließlich kannst auch Du von dem Informationsfreiheitsgesetz gebrauch machen, in dem von deiner Seite einn Brief an das Statische Bundesamt, Gustav-Stresemann-Ring 11, 65180 Wiesbaden, mit folgendem Text schreibst: Sehr geehrte Damen und Herren! Ich hätte gerne von Ihnen gewußt, welche Kosten durch die letzte Volkszählung entstanden sind? Mit meiner Anfrage berufe ich mich Ausdrücklich auf das Informationsfreiheitsgesetz. Für den Ihnen enstehenden Aufwand entschuldige Ich mich bereits zu diesem Zeitpunkt. Mit freundlichen Grüßen (nicht rallef, sondern dein echter Name). Wenn dann eine Ankunft auf diesen Brief kommt, ist das Solidarisch dir gegenüber!
 
Im ersten Moment habe ich bei 'Papers' sn Zigarettenpapier genauer weise das für Joints gedacht, irgend wie Irreführend.
 
@Thaodan: Darum liest man auch den Text damit man weiss um was es geht.
 
@-adrian-: Ist mir schon klar, nur ein solcher Titel sorgt für Verwirrung und unter Umständen Voreingenommenheit.
 
Na da bin ich mal gespannt, was sich für Offenbarungen ergeben werden, weil jemand VS-NfD-Dokumente ergattert hat. Zum Vergleich: Diese Geheimhaltungsstufe trägt das interne Telefonverzeichnis einer BW-Dienststelle.
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