Limux: Stadt München spart mit Linux 10 Mio. Euro

Die Fraktion der Freien Wähler in München wollte nähere Informationen über die möglichen Einsparungen des Wechsels zum freien Betriebssystem Linux der zugehörigen Stadtverwaltung in Erfahrung bringen. mehr... Betriebssystem, Linux, Open Source Bildquelle: wallpaperzzz.com Betriebssystem, Linux, Open Source Betriebssystem, Linux, Open Source wallpaperzzz.com

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München hat schon alles richtig gemacht. Freiburg dagegen hat das leider nur halbherzig umgesetzt und es scheint, als wären Fehler beim Management gemacht worden. Kann mir gut vorstellen, dass die User nicht entsprechend informiert wurden und es auch dadurch zu Frust kam, was verständlich ist. München ist ein Paradebeispiel für eine gute, erfolgreiche Umsetzung, bei der Kosten auch dauerhaft gespart werden können. EDIT: Noch etwas zum Thema Freiburg: "Der Sachverständige, der das ominöse Gutachten erstellte, ist laut den Piraten Geschäftsführer und Gründer der Firma Excientes Management Consulting GmbH und außerdem Vorsitzender des Aufsichtsrates der Tricept AG, eines zertifizierten Microsoft-Partners, was Zweifel an der Unabhängigkeit des Gutachtens aufkommen lasse. Zweifel an der sachlichen Richtigkeit des Gutachtens hatte es schon vor der Abstimmung gegeben." Zitat von http://goo.gl/h8Hz7
 
@noneofthem: In Freiburg war man einfach nicht konsequent genug und hat weiter auf Windows gesetzt. Kein Wunder, dass so eine halbherzige Lösung mehr Kosten als Nutzen verursacht. Was ich nicht verstehe: Eigentlich müssten die Kommunen doch weitgehend gleiche Anforderungen an ihre IT haben. Warum können dann andere Kommunen nicht einfach die LiMux- Lösungen übernehmen und ggf. für ihre Zwecke modifizieren?
 
@nicknicknick: Weil die meisten (zumindest kleineren) Kommunen schon mit dem bestehenden IT-System hoffnungslos überfordert sind. Da gibts in der Regel einen EDV-Verantwortlichen, der von EDV kaum bis keine Ahnung hat und das auch nur neben der eigentlichen Arbeit macht. Die haben für sowas einfach keine Zeit und auch keinen Plan. Bei größeren Städten gibts dann zwar eigene EDV-Abteilungen, da ist aber wieder das Problem, dass jede Gemeinde andere Software einsetzt und die fast ausschließlich unter Windows (und ggf. MS Office) läuft. Die müssten dann bei einer Umstellung quasi bei Null anfangen. Eine Stadt wie München hat dafür vielleicht die Mittel, die kleineren die eh schon sparen müssen wo es nur geht, können sich sowas nicht leisten.
 
@dodnet: Sie können es sich deiner Meinung nach also nicht leisten zu sparen? Deswegen habe ich ja gefragt warum sie nicht die LiMux- Lösungen übernehmen. Es sollte vielleicht eine Kooperation über den Städtebund oder so geben, damit diese Möglichkeiten bekannter werden.
 
@nicknicknick: Nein, das Problem ist, dass erstmal massig Geld reingesteckt werden muss, um langfristig zu sparen. Und das Geld ist nicht da. Ist doch in anderen Bereichen dasselbe. Was denkst du, wieso jedes Jahr die Straßen nur behelfsmäßig zusammengeflickt werden, anstatt die komplett neu zu machen? Langfristig wären neue Straßen billiger, aber das Geld dafür ist nicht da.
 
@dodnet: Öffentliche Verwaltungen haben einen extrem hohen Komplexitätsgrad in der IT. Schau Dir mal auf der CeBit die Hallen für die Verwaltungs-IT an. Ist nicht umsonst einer der größten Bereiche der CeBit (wenn auch nicht einer der spannendsten).
 
@Nunk-Junge: Ich arbeite in dem Bereich. Ich sehe das regelmäßig mit eigenen Augen, da brauch ich nicht die Cebit ;)
 
@noneofthem: Krass, wenn das stimmt mit dem Sachverständigen, dann wird man die Entscheidung hoffentlich nochmal überdenken .. eigentlich hätte man schon vorher gegen das Gutachten vorgehen müssen. Da zeigt sich mal wieder, warum Deutschland neben Saudi Arabien, Iran oder Nordkorea das Abkommen zu Korruption und Beamtenbestechung nicht unterzeichnet !!
 
@Knerd2k: Bei der ISO-Zertifizierung des aktuellen MS-Office-Formats lief das leider ähnlich ab. Da kam Microsoft erst im zweiten Durchlauf durch, nachdem sie ihre Leute zum Abstimmen eingeschleust hatten. Traurig, aber wahr und nicht nur in Deutschland so.
 
@noneofthem: Finde es eine Sauerei wenn man hört was Microsoft so auf politischer Ebene treibt... Geht echt gar nicht... Ich finde auch Firmen sollten ein Gewissen und Ethik haben.....
 
@Knerd2k: Die Stadt hat sich einen Gutachter gesucht, nicht Microsoft denen einen Gutachter hingestellt. Hätten sie drauf achten sollen, dass der Gutachter nebenbei Linux Entwickler ist, damit er nicht auf die Idee kommt, Microsoft Produkte zu empfehlen? Die Mehrzahl der Beratungsunternehmen haben übrigens verschiedene Zertifizierungen, nicht nur von Microsoft. Es dürfte schwer werden, IT Profis zu finden, die sich in einem solchen Bereich wie der IT in öffentlichen Einrichtungen auskennen, aber deren Unternehmen nicht irgendwie eine Microsoft Zertifizierung hat. Ich hab hier zwei Linux Pakete und eine Apple DVD im Schrank liegen. Zu was macht mich das jetzt?
 
@der_ingo: Zum Nerd ^^
 
@noneofthem: +100 toller Beitrag!
 
@noneofthem: Das wird noch lustig, wie die Microsoft Windows Fanbois hier gleich noch anfangen herum zu heulen, weil sich das edle Linux als besser erwies. Besonders die Kinder mit ihrem Windows werden gleich die Klappe groß aufreißen. Dass es auch noch Anwendungen zum Arbeit verrichten gibt, wie etwa LibreOffice, PostgreSQL, MySQL, MariaDB das können diese Taschengeldbezieher gar nicht verstehen. Die brauchen ja nur Windows PC-Spiele. Aber das Leben besteht nicht nur aus daddeln und Taschengeld beziehen. Es ist in der Arbeitswelt längst üblich Linux als Arbeitspferd einzusetzen, macht Winfuture ja schließlich auch.
 
Vor 5-7 Jahren hätte ich auch noch von einem Wechsel zu einer Linux-Distribution abgeraten. Wenn man sich aber mal Ubuntu 12.10 anschaut, fragt man sich recht schnell, warum man überhaupt noch Windows braucht. Von der alten Leier, dass manche Programme "die man so unfassbar dringend braucht" nur für Windows programmiert wurden, mal abgesehen. Wer nicht mehr braucht als Firefox, Chrome, Thunderbird, VLC, GIMP, OpenOffice, etc. kann getrost zu Ubuntu wechseln.
 
@noneofthem: Echt? Ich weiß da was Anderes! Da herrscht seit fast 2 Jahren totaler Frust. Nach Außen alles toll und drinnen das blanke Chaos. Das geht mal bei Druckertreibern los, die immer noch nicht funktionieren. Und das nach 2 Jahren! PDF-Dateien ausdrucken=Glücksache, Mozilla mit Stand V3.5 (richtig gelesen!) macht des öfteren Urlaub im Nirvana. Kosten der Software auf Kosten der Mitarbeiter gespart ist wunderbar. Die Frustration ist entsprechend. Nichts gegen OpenOffice, aber Limux hat so viele Baustellen, das kommt einem wie beim Betatester Win95 vor.
Grüße aus der Softwarehölle!
 
"Die Kosten für Schulungen der Mitarbeiter und das Personal werden als gleichwertig bei allen Lösungen angesehen." Das bezweifel ich dann doch stark!
 
@hhgs: Wieso bekommt er dafür so viel "-"? Es ist doch so! Die meisten User sind froh wenn Sie am Arbeitsplatz das wiederfinden was sie zu Hause haben. Und damit kommen Sie dann solala zurecht. Wie muss der Aufwand erst sein wenn Sie auf etwas komplett neues wechseln was sie im Zweifel zu Hause nicht nachvollziehen können??
 
@DerB: Auch zuhause kann sich jeder OpenOffice/LibreOffice installieren :)
 
@DerB: Weil sein Kommentar und deine Meinung pauschal und oberflächlich und außerdem falsch sind!! Jetzt überlegt mal: Was nutzen die Mitarbeiter.Doch eh eine Art Warenwirtschaftssystem, eine Software für Behörden. Das Betriebssystem ist doch unwichtig. Auf Linux kann ich meine Daten genau so in einem Ordner speichern. Die Umstellung ist doch simple! Zweitens. Irgendwann müssen diese Ignoranten in Freiburg auf Windows 8 oder 9 wechseln. Wie siehts dann mit den Kosten der Umstellung aus! Dagegen ist z.B. Ubuntu doch eine Windows-Kopie! Alles zusammengerechnet sind Kosten für Umstellung und Schulung vergleichbar!
 
@Knerd2k: Das müssen wäre 2020, bis dahin geht der Extended Support für Windows 7 Enterprise. Ihr setzt bei euren Annahmen immer voraus das die User das so einfach schnallen! Alleine der Umstieg von Windows 2000 auf Windows XP hat gerade bei Behörden massive Probleme verursacht, weil die Taskleiste auf einmal Blaugrün und nicht mehr blau war, Funktion und aussehen waren gleich. Sicher kann man das Anpassen aber das Zeigt wo das Problem ist. Es werden in vielen Umgebungen Studien gemacht von MS auf Linux zu schwenken, doch liegen die Kosten für einen gesamtumstieg meist höher als die Lizenzkosten auf Jahre / Jahrzehnte hinaus. Abgesehen davon frage ich mich eh welche Kosten die zugrunde legen. Die EndUser Preise oder die tatsächlichen, da gerade Behörden und öffentlicher Dienst die Lizenzen fast geschenkt bekommen!. Im Ende ist das aber wieder ein Thema was man Tod diskutieren kann, da beide Seiten meinen Sie wären im Recht.
 
@DerB: Das Problem mit den Lizenzen ist aber auch, dass solange man bei MS (oder einem anderen Anbieter) bleibt, man regelmäßig auch immer wieder neue Lizenzen kaufen muss. Spätestens dann, wenn die nächste Version installiert werden soll. Bei OS ist das eben nicht der Fall.
 
@Knerd2k: Totaler schwachsin, Schulungskosten und Wartungskosten sind bei sowas bei Linux weit aus teurer. Und nichtnur die Desktop Icon Schieber müssen umlernen, auch die ITler dahinter. Serverwartung etc. Das wird teurer als die sich das Vorstellen. Außerdem gibt MS bei Schulungen viel mehr Unterstützung, siehe z.b WP8 Entwicklerhilfen. Die werden damit auch ganz schön auf die Nase fliegen. Mal gespannt wann die News kommt das es doch wohl teurer war....
 
@Clawhammer: Wenn andere Organisationseinheiten auch umsteigen wird das langfristig günstiger als Windows. Und ob ein Sachbearbeiter eine Webanwendung im Browser unter Linux oder Windows betreibt ist völlig egal. Und was Office betrifft: Namen austauschen in einem vorgefertigen Formular wird man wohl mit normaler Schulbildung auch ohne Extrakosten zustande bringen.
 
@ayin: Wenn es nur so einfach wäre...
 
@Clawhammer: Es ist in der Tat so einfach. Nur will es keiner wahrhaben, weil man von Microsoft verblendet wird, dass nur ihre Lösung das einzig wahrhaftige sei.
 
@Clawhammer: Linux ist deutlich einfacher zu bedienen als Windows. Man werfe nur mal einen Blick drauf http://youtu.be/LjCN_sbc1t4
 
@Knerd2k: In welchem Traum befindest Du Dich denn? Umstellung unproblematisch. Du arbeitest wohl nicht in einem Büro, oder eher in einer Klitsche mit 3 Mitarbeitern? Linux hat mit Limux aber auch gar nichts zu tun. Da ist soviel rumgepfuscht worden, dass erkennt niemand wieder. Nichts gegen OpenOffice, aber Limux ist Mist und darunter müssen Alle leiden. Die Nutzer werden doch gar nicht gefragt. Im Zweifelsfall werden Aufträge nicht ausgeführt oder es hagelt Überstunden. Schulungen? Ja klar: einen halben Tag, Für ALLES! Ganz toll und sehr lehrreich.
 
@hhgs: Wer kauft sich denn privat schon Office von MS? Das werden dann wohl meistens illegale Versionen sein oder auch Open Office oder Libre Office.. Wenn man einem Dau Windows oder Ubuntu vorsetzt wird der wohl mit beiden ähnlich gut/schlecht zurechtkommen.. Ich könnte meinen Eltern wohl ohne Probleme Ubuntu vorsetzen und sie würden ohne große Umstellung zurecht kommen, Firefox und Thunderbird kennen sie bereits und die GUI ist auch nicht so viel anders..
 
@GlockMane: DAUs benutzen hauptsächlich Apple.
 
@hhgs: Schwachsinn. Erstes ist die grundlegende Bedienung unter Windows, Linux, sogar MacOS sehr ähnlich, warum sollten hier die Schulungen aufwändiger sein. Der Benutzer soll (und kann i.d.R.) auf nem Arbeitsplatzrechner auch nicht im System rumfuhrwerken. Und normalerweise arbeiten die Benutzer in den Abteilungen hauptsächlich mit spezielle Software, da betrifft die Schulung nur diese Software. Ob da ein Windows, ein Linux oder irgendwas anderes drunter läuft ist dann sowas von schnurz.
 
@dodnet: das stimmt... DENN: die Verwaltungen arbeiten oftmals nur mit einigen wenigen Programmen und nicht wie der private Nutzer mit vielen verschiedenen... in der Verwaltung haste ein Mail-Programm, Borwser, das Office und ggf. eine spezielle Software je nach Abteilung... Privat nutzt man neben Mail und Browser sowie Office noch Bildbetrachter, Brennprogramme, Messenger, etc pp. Bei meinem aktuellen Arbeitgeber ist es der Browser, Outlook und zwei Datenverarbeitungsprogramme - mehr nicht... und die meisten Nutzer in meiner Abteilung haben vom PC wirklich kaum eine Ahnung... abgesehen, von dem, was sie auf der Arbeit benötigen und das kann man auch mit Linux... zudem ist eines der DV-Programme auf Java-basierend und läuft im Browser - so wie viele andere Programme und es verbliebe ein einziges Programm, das über eine Terminal-Verbindung arbeitet... unterm Strich wohl auch alles lösbare Hürden...
 
Aber das Ergebnis ist doch nicht überraschend, oder? Natürlich fallen bei der Verwendung von Windows und Microsoft Office Lizenzgebühren an. Und natürlich fallen bei Verwendung von Linux und Open Office keine an. Das war doch schon vorher klar. Die Frage ist doch aber, ob die eher minimalen Einsparungen (München ist eine Millionenstadt, und da wird es doch wohl jedem Bürger möglich sein, ein paar Euro abzudrücken!) den Umstieg rechtfertigen.
 
@Xerxes999: Jeder Euro, der eingespart wird, hat der Banker mehr in der Tasche.
 
@Xerxes999: Von den eingesparten 10 Millionen kann man beispielsweise ein mittleres Schwimmbad oder eine Schule für mehr als 1000 Schüler oder mehrere Kindertagesstätten bauen. Wahlweise kann man natürlich auch in die Instandhaltung investieren und mehrere Kilometer kaputter Straße sanieren usw. Wie du bei einer Summe von 10 Millionen von minimalen Einsparungen sprechen kannst ist mir ein Rätsel. Übrigens hat die Umschichtung von Lizenzkosten hin zu Support und Schulungen auch noch einen weiteren Vorteil: Statt die Wirtschaft in Redmond/USA zu unterstützen landet die dafür aufgewendete Summe in der Region und generiert Steuereinnahmen sowie weitere Konsumausgaben. Also ist der gesamtwirtschaftliche Nutzen sogar noch größer :-)
 
@Xerxes999: Wow, deine Ignoranz ist bemerkenswert ...
 
@Xerxes999: Wenn 10 Mio für die minimal sind, dann überweise mir doch bitte mal den Klacks von 10.000 auf mein Konto. Danke.
 
Bravo, so geht das. Großes Lob an die Politik, die wird sich nämlich bei der nächsten Diätenerhöhung gleich mal die 10 Millionen unter den eigenen Leute aufteilen. Die Politik und die ganzen Ämter sind nur für eine Sorte von Menschen gut, die mit zu niedrigem Blutdruck.
 
Hätte man wohl vorhersehen können.
 
Linux und Libre/openoffice spart Geld. Das ist so. Leider haben deutsche Politiker kein Rückrat und auch kein langfristiges Denken! ODF muss zum einzigen Standard gemacht werden und alle, die mit Behörden kommunizieren, müssen dieses Format verwenden. Zack, Problem gelöst!
 
@Knerd2k: Wenn OpenOffice so toll ist, warum nutzt das bei uns an der Uni niemand? Es ist überall vorinstalliert.
 
@Clawhammer: weil MS Office so schön kompatibel untereinander ist XD
 
@CvH: Das würde mich nicht davon abhalten meine Dokumente trozdem mit meinem bevorzugtem Programm zu schreiben.
 
Ich finde Win8 ist endgültig DER Grund um auf Alternativen umzusteigen
 
@NoMaam: Das war Vista für mich bereits, aber ich gebe dir absolut Recht. Besonders jetzt, wo Steam für Linux erscheinen wird und bereits einige große Studios daran arbeiten ihre Spiele-Engines nativ auf Linux lauffähig zu machen, wird der Umstieg auf Linux für jeden immer unproblematischer. Windows 7 ist verglichen mit den Vorgängern und verglichen mit Windows 8 ein gutes OS. Linux bietet allerdings noch viel mehr, wenn man sich erstmal daran probiert. Bei mir sind es mittlerweile fast 8 Jahre. Vista war damals ein großer Grund für den Wechsel. Ich muss daher wahrscheinlich Microsoft dafür danken, dass sie mich "vertrieben" haben. Ohnen den Wechsel hätte ich von Linux keine Ahnung und würde wahrscheinlich auch noch immer als Windows-Fan hier rumhängen. Tellerrand...
 
Das Limux-Projekt sagt, dass es ganz toll ist. Na klar. Wenn man sich die Zahlen aber mal genauer anschaut, dann merkt man schnell, dass sie reichlich unseriös sind. Ich habe bei meiner alten Uni nachgefragt, was sie für Lizenzen zahlen: Office 2010 Standard 45,93 € (ProPlus 59,78€), Windows 8 Pro 53,79 €. Es geht um 15.000 Office-Installationen ~ 688.950 € (oder 896.700 € für ProPlus) und 11.000 Windows ~ 591.690 €. Zusammen also Lizenzkosten von 1.280.640 € (oder 1.488.390 €). Öffentliche Verwaltungen bekommen aber in der Regel noch günstigere Lizenzen, nur hab ich da keine Zahlen. Das ist aber auf jeden Fall weit entfernt von den Zahlen des Limux-Projektes, die als Sume für Lizenzkosten 11,6 Mio. € angeben. Ich habe 25 Jahre Erfahrung in Software-Projekten und Lizenzkosten sind normalerweise stets im kleinen einstelligen Prozentbereich der Projektkosten. Das ist auch das was an Unis in Vorlesungen zum Software Engineering angenommen wird. Dazu rechnen sie 5 Mio. € für Hardware ein, die bei Windows angefallen wären. Wenn man in den Bericht reinschaut, dann stellt man schon in Punkt 1.1 fest, dass auch jetzt neue Hardware beschafft wurde. Nur wurde die Hardware in einem normalen Updatezyklus von 5 Jahren beschafft und daher nicht in das Limux-Projekt eingerechnet. Auch nicht gemeldet wurde, dass für das Limux-Projekt zusätzliche Stellen geschaffen werden mussten. 18 unbefristete Stellen für den Dauerbetrieb wurden neu geschaffen mit Kosten von 8,1 Mio. €. Zur Umstellung kamen nochmal 5 befristetet Stellen hinzu, Für diese Stellen und für die Mitarbeit der einzelnen Referate sind bis August 2012 zusammen 3,7 Mio. € genehmigt. Weitere Mittel bis Oktober 2013 sind genehmigt. - Ich finde eine Umstellung auf Open Source ja ok, aber es sollte doch bitte ehrlich darüber berichtet werden.
 
@Nunk-Junge: Wenn die sagen, dass es sich gelohnt hat, dann hat es sich gelohnt! Oder möchtest du mit deiner kurzen in 10 Minuten zusammengeschriebenen Rechnung die Controller bzw. die den vermutlich ausführlichen Bericht anzweifeln?
 
@zivilist: Ich habe aus dem eigenen Bericht des Limux-Projektes inhaltlich zitiert. Da steht zum Beispiel wörtlich: "Durch die zeitliche Dauer des LiMux-Projektes haben die Referate und Eigenbetriebe nicht aufgrund der Umstellung auf LiMux-Arbeitsplätze Hardware neu oder ersatzbeschafft, sondern im Rahmen des normalen Ersatzbeschaffungszyklus oder weil mehr mit IT unterstützte Arbeitsplätze ausgestattet werden mussten." Den Rest kannst Du selber nachlesen.
 
@Nunk-Junge: Was soviel bedeutet "kaputte Hardware ausgetauscht bzw. neue Arbeitsplätze eingerichtet" Bei einem Umstieg von Win 2000(?) auf Win 7 oder sogar 8 wären wesentlich höhere Kosten angefallen.
 
@nicknicknick: Sorry, hätte einen Satz mehr aus dem Bericht kopieren sollen: "PC-Hardware wird bei der LH München in der Regel in einem fünfjährigen Zyklus ersatzbeschafft." Das bedeutet normalerweise werden Rechner alle 5 Jahre ausgetauscht.
 
@Nunk-Junge: Dann geht der Punkt mit der Hardware an dich, wobei mich dieser kurze Zyklus doch wundert. Nach meiner Erfahrung ist Hardware in der öffentlichen Verwaltung eigentlich länger in Gebrauch, aber die Münchener habens ja ;-) .Ude selbst hatte die Einsparungen glaube ich auf 4 Millionen geschätzt, wenn die Verwaltung jetzt eine deutlich höhere Summe ansetzt würde ich mich doch fragen, warum sie da ohne not lügen sollten. Selbst wenn die Kosten aufs gleiche rauskämen wäre LiMux immer noch die bessere Lösung, weil das Geld in der Region bleibt statt in die USA zu wandern.
 
@zivilist: Das es sich um ein Prestige Projekt handelt MUSS es sich lohnen. Punkt!Und gerade die Politik ist ja dafür bekannt das sie sich immer und ausschließlich an die Wahrheit halten. Wäre die Lösung so signifikant billiger wie dargestellt dann frage ich mich warum nicht schon längst jedes wirtschaftlich Arbeitende Unternehmen umgestellt hat..Eben, weil es im vVergleich viel zu Teuer ist...Und selbst wenn Sie das Geld sparen, guck in den Bericht des Bundes der Steuerzahler, dann weisst Du was es gebracht hat...
 
@zivilist: Interessant, wie glaubwürdig Controller und Politiker auf einmal sind, wenn es ins eigene Weltbild passt, gelle?
 
@Nunk-Junge: In deiner Rechnung fehlen solche Sachen wie Windows-Server-Lizenzen, Zugriffslizenzen und dergleichen. Und beim Umstieg auf Office 2010 werden also keine zusätzlichen Stellen für Schulungen benötigt?
 
@dodnet: richtig. Linux-Server kann was kosten (RHEL) oder halt auch nicht CentOS. Die Zugriffslizenzen find ich persönlich von MS den größten Sch...
 
@dodnet: Die Kosten für Schulungen wurden vom Limux-Projekt als identisch angegeben. Das will ich mal gar nicht anzweifeln, obwohl man mit so einer Aussage in keinem Projektantrag oder Angebot durchkäme. Eine Windows Server 2012-Lizenz kostet 181,58 €, CAL kosten 5,99 €. Damit kommst Du niemals auf die angegeben Summen von 11,6 Mio. €.
 
@Nunk-Junge: 1. Ich gehe davon aus dass sie schon wissen, wieviel sie für Lizenzen bezahlen müssten und das auch entsprechend wahrheitsgemäß ausweisen. Da du keine Belege dafür hast dass das nicht zutrifft solltest du es auch nicht in den Raum stellen. 2. Windows benötigt leistungsfähigere Hardware. Versuch doch mal einen 5 Jahre alten Office-PC mit Windows 8 zu betreiben. 3. Die zusätzlichen Personalkosten sind eingerechnet worden, welche Vorteile das gegenüber der Zahlung von Lizenzkosten bietet habe ich oben bereits beschrieben.
 
@Nunk-Junge: Keine Ahnung wo du die Lizenzkosten her hast, aber wenn ich hier: http://mla.microsoft.com/default.aspx mal als Beispiel Open Value, Government für 15.000 Office 2010-Lizenzen eingebe zeigt es mir 3.600.000,00 € an. Ich weiss jetzt nicht genau was der Lizenztyp bedeutet und hab da nicht viel ausprobiert, zumal die Seite total langsam und bescheiden zu bedienen ist. Aber meines Wissens sind die Lizenzen für Verwaltungen bei weiten nicht so günstig wie die für Bildungseinrichtungen.
 
@dodnet: Die dort angegebenen Preise sind in etwa so weit von der Realität entfernt wie wir in Lichtjahren vom Rande der Galaxie!! Dir ist schon klar das gerade auf öffentlicher Ebene Rahmenverträge im Bund für die Behörden und kommunen geschlossen werde, aus denen jede Verwaltung dann seine Lizenzen bezieht. Und diese Rahmenverträge enthalten Lizenzpreise fernab der von Dir genannten Website! Die Preise die dort stehen grenzen fast an Schenkungen!
 
@DerB: wie hier immer alle zu wissen scheinen was Städte und Firmen für Lizenzen zahlen würden, ohne irgendwelche Einblicke zu haben. Aber egal welche Zahlen sie seien immer falsch. Als Stadt oder Firma bekäme man Windows geschenkt. Oh man ihr Fanboys werdet immer lächerlicher mit euren "Argumenten".
 
@gustavk: Da ich seit über 12 Jahren unter anderem für den öffentlichen Dienst tätig bin und sehr viel mit dem Thema Lizenzkosten zu tun habe würde ich auch sagen das ich keinen Plan von den kosten habe....Richtig! Ich kenne die Preise mehr als genau und gehe hier nicht von irgendwelchen Annahmen aus!! Auch wenn das vielleicht besser in Dein Bild passt..
 
@DerB: haha deswegen sind die Preise auf offiziellen Seiten alle Falsch und jeder Bericht in dem dein geliebtes Windows nicht die günstigste und beste Lösung ist, ist sowieso nur erlogen und sowieso sind alle voll doof. Sorry aber solchen Aussagen glaube ich nicht, wenn du mich überzeugen willst, brauchst du schon harte Fakten.
 
@gustavk: Ich habe nicht gesagt das die Preise generell falsch sind! Lern erst mal lesen! Genau so ist es nicht mein geliebtes Windows! Nur genau wie andere Städte, Ministerien und Kommunen hat auch die Stadt München zugriff auf die Rahmenverträge des Bundes (z.B. wie den des Bundesinnenministeriums) und die Preise in diesen Verträgen garantieren den Herstellern extrem hohe Abnahmen was wiederrum zu extrem niedrigen Preisen führt welche nicht im Ansatz denen auf der Seite entsprechen. Diese Preise gelten vor allem für Institutionen die eben nicht auf diese Art von Verträgen zurück greifen können. Wenn man keine Ahnung hat wie Städte und Verwaltungen Ihre Lizenzen beziehen dann sollte man sich besser raushalten. Und die oben genannten Preise wird auch eine Stadt München NIEMALS zahlen! Noch ein schönes WE. Kannst wieder mit Tux kuscheln gehen...
 
@Nunk-Junge: Sorry, das mit den 25 Jahren glaubt dir keiner mit nur einer Gehirnzelle. Welcher 45 + Jährige nennt sich bitte Nunk-Junge, hockt im WF rum, fragt an seiner Uni nach den Preisen? Und dann noch gewissen Beträge in nem Stil von ähm ja... Ähm, klaaaaaaaaaaaaaaaaar du hast min 25 Jahre Erfahrung in der Branche... tüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüürllich und Quellenangaben sieht man bei dir mal gar nie ;) PS. I AM BATMAN!
 
Mal wieder sehr alt die News hier, aber egal. München hat es durchgezogen, trotz Schwierigkeiten: bemerkenswert. Nun sind Linux oder Libre/OpenOffice updates für die Mitarbeiter nicht mehr so dramatisch und die Mitarbeiter nehmen hoffentlich die positiven Erfahrungen damit nachhause und erzählen es weiter.
 
@zivilist: Wieso sollen Updates nicht mehr so dramatisch sein? Du bist offensichtlich kein Admin in einer größeren Firma.
 
@Nunk-Junge: man merkt, dass du die user für absolut dumm hälts. Gibts immer ab und an, aber doch nicht die Mehrheit.
 
Stellt sich blos die Frage wie hoch die Beträge in Wirklichkeit sind. Die Zahlen stammen vom Limux-Projekt selber. Lasst mich mal so raten welche Beträge da stehen würden, wenn man Microsoft gefragt hätte.
 
@Lastwebpage: Vermutlich falsche, so wie immer wenn ein Unternehmen Lobbyarbeit betreibt.
 
@Lastwebpage: selbst wenn es gleichteuer ist, ist es nicht besser, wenn das Geld in Deutschland bleibt und nicht direkt nach redmond?
 
@lesnex: das ist nicht der Punkt. Wenn es in der Politik eine Anfrage gibt, und diese öffentlich beantwortet wird, sollten die Zahlen stimmen, unabhängig davon welche Partei gerade regiert oder, wie in diesem Fall, dass ein Befürworter von Etwas die Anfrage beantwortet.
 
wer zum Henker berechnet so etwas?! Ich bin auch dafür, dass in den Ämtern Einsparungen getätigt werden. Denn hier werden grade im IT-Bereich Summen in die Welt geblasen, die jenseits von gut böse liegen. Und mit der Realität nichts mehr zu tuen haben. Aber irgendwie schmeckt mir die hier vorliegende Rechnung nicht. Die Summen sind viel zu hoch, als das sie jemals zur Stadtverwaltung von München passen könnten. (wie viele PCs das sein müssten, bei 2,6 Mio. Windows-Lizenzen, kann sich jeder selbst ausrechnen. -> unmöglich) Was man hier offenbar unbeachtet lässt, (bei derartigen Vorhaben, an anderer Stellen im übrigen auch), ist der Administrative Mehraufwand bei Linux und Co. Aller Erfahrung nach, sind die Kosten unterm Strich sogar höher als bei einer reinen MS-Welt.
 
@notme: Administrativer Mehraufwand vllt. für jemanden wie dich, der von Linux keine Ahnung hat. Natürlich wurden im Rahmen des Projekts Administrator eingestellt, die sich auch auskennen. Von meiner persönlichen Erfahrung kann ich dir sagen, dass der administrative Aufwand 10x niedriger liegt als der von Windows. Bei uns wird im Rahmen des Auslaufs des XP Supports die Einführung von Linux evaluiert. Dazu haben wir testweise 100 Rechner auf Ubuntu 12.04 LTS umgestellt, die Server laufen bei uns alle bis auf einen Exchange-Server (der ist aber nur für die Windows Clients ein Server, und selbst ein Client der sich mit dem Linux Mailserver verbindet) mit Linux, daher kennen wir uns mit der Materie bereits aus. In unserem Fall machen diese 100 Linux Rechner weniger arbeit als 10 der Windows Rechner. Da ist man als Admin wirklich froh, mehr Rechner in weniger Zeit supporten zu können.
 
Auch wenn es ohne MS teurer sein sollte. Lieber investiere ich im eigenen Land und unterstütze die eigene lokale Industrie, als das ich die Lizenzzahlungen über den großen Teich zu einem Monopolist fliegen lasse. Das sollte man auch mal in Betracht ziehen.
 
bin mal gespannt wielange das bei denen gut geht... bisweilen scheiterten solche Projekte auf Dauer und dann wird's richtig teuer wenn wieder alles umgestellt werden muss... trotzdem wünsche ich denen alles Gute und Gelingen.
 
@Stefan_der_held: Stimmt nicht, es gibt viele Projekte die nicht gescheitert sind z.B in Frankreich, Finnland, Venezuela, Cuba, Russland etc pp. aber bei uns CH/DE/AT die "reich" sind scheitert das ganze immer und immer wieder und warum wohl? Klingelingeling...
 
1A Projekt. Förderung des Wirtschaftsstandort Deutschland und gleichzeitig Kostenersparnis im Millionenbetrag. Würde mich freuen, wenn meine Stadt auch soviel Weitsicht hätte.
 
@gustavk: Wenn es denn auch für die Nutzer funktionieren würde, wäre das ganz toll! Leider ist dem nicht so und die User werden gar nicht gefragt.
 
@ Winfuture: Bitte Überschrift korrigieren! LiNux und nicht LiMux!
 
@Kiebitz: lol ;) ... Das Projekt in München heißt LiMux wegen München. * Captain Obviouse flies away
 
@gustavk: *Obvious (Grammar N...) :P
 
@bluewater: :)
 
@Kiebitz: Danke für die vielen Minus! Gaaanz hervorragend das! Aber vielleicht hätte ein Hinweis ala gustavk auch gereicht! Ich gehöre leider Gott seis gedankt nicht zu den All-Besser-Wissern, die es hier auf Winfuture in so hohem Maße gibt! Ich bitte gnädigst um Nachsicht!
 
@Kiebitz: lass dich hier nie von irgendwelchen + oder - beeindrucken :)
 
Ich halte Umstellungen auf Linux für Sinnlos ...
Gut der finanzielle Aspekt ist nicht zu verachten aber es gibt was was man mit Geld nicht kaufen kann. Die Umschulung ist eine Sache aber es gibt doch so gut wie keinen normalen Privat/Heimanwender der Zuhause Linux verwendet.
Jedes Notebook das man im Elektromarkt kauft hat doch Windows drauf.
Die Mitarbeiter tun mir Leid. Immer wieder von Windows auf Linux und umgekehrt um zu denken und dies auch noch durch den Arbeitgeber gezwungen.
Ich als stolzer Windows Nutzer würde kündigen obwohl ich Linux gut bedienen könnte.
Meine Meinung ...
 
@Knight-FLo: es hintert einen keinen daran auch zuhause Linux zu nutzen. Ubuntu Laptops findet man auf Amazon mittlerweile genügend. Ein Arbeitgeber würde sich natürlich freuen, wenn starrköpfige wie du in dem Fall selber kündigen würden. Die würden nämlich auch bei jeder anderen Umstellung auch rumheulen. Vorteilhaft ist eben, dass man Geld spart und die lokale Wirtschaft gleichzeitig fördert. Ich bin mir sicher viele der nicht sturrköpfigen Mitarbeiter werden sich sogar freuen und die Usabilityvorteile zu schätzen wissen. Das kann man jedenfalls aus der Mitarbeiterumfrage in München herauslesen.
 
@Knight-FLo: Henne und Ei Problem. Zu mal die Umschulung vom verwendeten KDE und LibreOffice marginal ist.
 
@Knight-FLo: Ich behaupte mal dass der Umstieg von Office 2003 auf Open/LibreOffice für den Anwender leichter zu bewältigen ist als der Schritt auf 2007/2010. Gleiches gilt für die Umstellung auf Win 8, weshalb sich das viele Unternehmen, in denen in erster Linie mit und nicht an IT gearbeitet wird (die Mitarbeiter also stark auf erlernte Routinen zur Bewältigung ihrer Abläufe angewiesen sind) gut überlegen werden. Ich habe beispielsweisel meine Schwester, die beruflich noch mit XP und privat mit Ubuntu unterwegs ist, mal an einen Win 8-PC gesetzt. Wenn ich ihre Reaktion mit "überfordert" beschreibe ist das noch weit untertrieben: Sie meinte schlicht, sie könne mit "sowas" niemals arbeiten :D
 
@Knight-FLo: Erzähl das mal Google! Bei denen läuft intern fast alles auf Ubuntu. Die sind einer der größten Kunden von Canonical. Ich bezweifle jetzt mal ganz stark, dass du ein Jobangebot von Google ablehnen würdest, nur weil du dort nicht mit deinem geliebten Windows arbeiten könntest. ^^
 
@noneofthem: Da hast du allerdings recht :D
Aber die können ja schlecht den Konkurrenten nutzen??
Ich kann mir schlecht vorstellen das die Microsoft Mitarbeiter das iPhone nutzen ...

Und Vorsicht ich sagte nie was von geliebtem Windows.

Es ist ja auch nicht nur meine Aussage/Meinung.
Ich habe täglich mit Kunden zu tun und die wollen halt einfach kein Linux auch keine Alternativen zu Mail oder Office.
Man will Outlook, Word, Excel von Microsoft.
Die meisten Kunden geben gerne bis zu das Doppelte aus um diesen "Luxus" zu haben.
 
@Knight-FLo: Die Microsoftmitarbeiter nutzen und haben belegbar durch Zeitungsberichte das iPhone benutzt. Einfach weil es besser war als ihr eigenes Produkt. Das sieht man bei Redmond vllt. nicht gerne, aber das kann man einem Mitarbeiter nicht verbieten.
 
@gustavk: Ja aber nur privat und nicht Geschäftlich das meine ich damit.
Weil ich glaube kaum das die Systemadmins bei Microsoft den Mitarbeitern die Firmen E-Mail am iPhone einrichten ...
 
@Knight-FLo: Tun sie nicht, ich weiß das, bin quasi direkt an der Quelle. Sowas "einrichten" macht beim Windows Phone (was jeder geschäftlich hat) auch keiner mehr, da es einfach funktioniert, Mail-Adresse und Passwort rein, läuft.
Im Unternehmenseinsatz zusammen mit Exchange, OneNote, SkyDrive Pro und Sharepoint integriert sich das Windows Phone ganz hervorragend ohne jegliches Gefrickel. Anpassungen können per GroupPolicy gemacht werden.

Dieser Spar-Bericht ist übrigens recht stark Pro Limux geschrieben (ja die Projektverantwortlichen müssen sich ja auch auch rechtfertigen). Aber wieso werden neue PC Anschaffungen bei Windows mit 450,- / Stk kalkuliert, bei Linux mit 0?! Macht schon nen gewaltigen Unterschied bei 15.000 Geräten. Und die volle Retails-Lizenzgebührt im öffentlichen Dienst und auch noch ohne Mengenrabatt? mal ganz ehrlich, der Bericht ist ZIEMLICH stark pro Limux geschönt..
 
@Knight-FLo: Das hier will auch Microsoft Windows haben, um darauf zu laufen: http://is.gd/uCo6El Das wird wohl in München nicht mehr laufen, dafür aber in Unfreiburg um so besser.
 
Leute, Leute ich versteh euch ja ... aber das ist doch das gleiche wie bei Apple.
So viele D***en kaufen es für Unsummen die die Herstellungskosten um ein vielfaches Übersteigen (Gelesen bei WinFuture).
Ihr kauft euch doch auch alle ein iPhone obwohl ein Android von technisch besser wäre.
Aber lassen wir das Thema da wird ja eh genug diskutiert.
Fakt ist, der Erfolg gibt Windows recht.

Genau wie das Oettinger Bier (wers kennts (nicht)?) bei jedem bei dem man das Bier anspricht wird man gleich verachtet weil es doch ach so schlecht ist usw. Der Ruf ist schlecht ...
Aber sollte ein schlechter Ruf auch nicht bedeutet kein Gewinn?
Ganz im Gegenteil ... Oettinger ist die größte Brauerei Deutschlands.
 
@Knight-FLo: Die Sache hat wieder mal 2 Seiten. Gegen OpenOffice ist ja nichts zu sagen. Aber Linux macht - wenn mal selbst drin rumpfuscht - sehr viele Probleme. Wenn schon die Druckertreiber nicht funktionieren sollte man eigentlich den Stecker ziehen.
 
@Winmuc: na dann nenne doch mal deinen ominösen Drucker beim Namen ^^
 
@gustavk: Völlig egal! Hauptsächlich sind jedoch KYOCERA-Drucker im Einsatz. Vom Plotten will ich gar nicht reden. Das sind eindeutig Treiberprobleme. Die haben übrigens auch beim Auswärtigen Amt für die Absage an Linux geführt. So was muß doch vorher getestet werden! Ich bin doch kein Beta-Tester! Das kommt mir manchmal vor wie die Zeiten eines Win95. Steinzeit eben. Leider muß ich mir die Schei... jeden Tag anschauen!
 
@Winmuc: soso ... http://www.kyoceradocumentsolutions.eu/index/service/Technical_Support/faq/faq_details.L3ByaW50ZXJfbXVsdGlmdW5jdGlvbmFscy9mYXEvcHJpbnRlcl9kcml2ZXJfaW5zdGFsbGF0aW9u.html ... ach Knerd lass gut sein :D
 
@gustavk: Ich weiß zwar nicht was Du damit sagen willst. Ich weiß nur das es vor Ort nicht funktioniert. Und das in allen Bereichen. Drucken ist doch nur ein Problem. Könntest Du Dir bitte Deine Knerd-Kommentare sparen. Für mich ist die Sache kein Spaß weil die tägliche Arbeit extrem leidet. In der Öffentlichkeit wird immer so getan ob alles wunderbar ist. Ich hab was anderes zu tun als mich mit IT-Sch... rumzuärgern!
 
Das es mit Linux und OpenSource funktioniert beweisen Regierungen, Behörden, Firmen aber auch Städte wie München. Jeder in Europa jammert über die hohe Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise, steckt aber gleichzeitig unnötige Millionen Microsoft zu. Auf die Idee gemeinsam ein europäisches Betriebssystem zu entwickeln und die lokale IT zu fördern ist noch keiner gekommen. Das schafft Arbeitsplätze und mehr Vertrauen zu dem Betriebssystem was bei Windows oder Microsoft durch den PATRIOT Act nicht unbedingt der Fall ist.
 
@nowin: Leider funktioniert es eben nicht (von OpenOffice mal abgesehen). Deinen Vorschlag finde ich gut. Eine OpenSource-Initiative! Europaweit! So dass Hersteller wie AutoCAD auch mal gezwungen werden für Linux Schnittstellen zu schaffen. Leider funktioniert das aktuell noch nicht mal bei den Druckerherstellern.
 
@Winmuc: mein Drucker funktioniert hervorragend, sowas aber auch.
 
@gustavk: Doc oder odt-Dateien schon. Bloß mit PDF geht das Chaos los. Der Drucker macht vom Format was er will, wann er es will und so 20% verschwinden im Nirvana (ohne Fehlermeldung!). Das ist kein arbeiten mehr. Ich kann gar nicht so schnell würgen wie kotzen müßte!
 
Also hier gehen einige gegen die Idee des LiMux Projekts vor als ob ihre Existenz davon abhängen würde was auch gut sein kann wenn man als Admin die letzten 20 Jahre schön die Scheuklappen runtergeklappt hat und außerhalb der Windowswelt dasteht wie der letzte DAU. Wenn ich hier Verwaltungsarbeiten mache macht es für mich von der Bedienung her fast keinen Unterschied ob da ein Windows, Linux oder Mac läuft. Jedes Mainstream DE hat eine Art Startbutton, nen Desktop wo man irgendwas ablegen kann und einen Dateimanager der auf "Netzlaufwerke" zugreifen kann. Die Verwaltungsbeamten müssen dort weder am System rum konfigurieren noch Software installieren sondern einfach nur ihrer Arbeit nachgehen die zum (inzwischen) größten Teil im Browser und mit Open/LibreOffice abläuft. Die Clients dort müssen keine eierlegende Wollmilchsau sein auf denen man sich Full-HD Porn angucken kann, Shooter zocken oder seine gecrackte Adobe Software ausführt.
 
@Dragon_GT: Leider geht noch nicht mal einfaches drucken aus PDF-Dateien. Ausdrucke verschwinden im Nirvana. Der Druck startet erst gar nicht. Von Spezialsoftware wie georeferenzierter Informationssoftware oder AutoCAD mal ganz abgesehen. Es mangelt leider schon am Grundsätzlichen.
Nicht gegen Linux aber in Limux ist dermaßen rumgepfuscht worden, dass gar nichts mehr funktioniert. Dann ist der tägliche Frust vorprogrammiert.
 
@Winmuc: Öhm ausdrucken von PDF-Dateien ist ein Problem? Das liegt dann aber eindeutig an der Administration. Und was CAD Software angeht muss man sich im klaren sein das es noch eine Welt außerhalb von AutoCAD gibt. Es gibt viele gute Lösungen (Oft auch von deutschen Unternehmen) die meist auf einen speziellen Anwendungsfall ausgerichtet sind (Spontan fällt mir hier GEOPAC ein). Selbiges gibt auch für andere Anwendungen aber da muss man vorher evaluieren und nicht enttäuscht abziehen weil die drei Hersteller mit dem extremsten Marketing nichts für das Zielsystem bieten. Wenn man aber bei der Planung nur auf den Trichter kommt Windows und Office zu ersetzen und die andere Software nur halbwegs beachtet gibts halt Probleme die auch mal riesig werden können. Bei einer ordentlichen Migration vernichtet man eh das bei den Microsoft Lizenzen gesparte Geld von daher kann sowas nur eine politische Entscheidung zur offenen Plattform sein.
 
@Dragon_GT: Aber doch nicht auf dem Rücken der User. PDF-Druck ist eines der vielen Probleme. Die Aufzählung würde den Rahmen des Forums sprengen. Schon mal mit springenden Mauszeiger zu tun gehabt? Wenn man dann Pläne erstellt, zerreißt es oft stundenlange Arbeit. Ich sage Dankeschön. Linux kann mir echt gestohlen bleiben. So schlimm kann MS gar nicht werden!
 
@Winmuc: Natürlich macht man sowas nicht auf dem Rücken der User und damit sowas nicht passiert bedarf es einer ordentlichen Planung des Projekts. Wir nutzen ja selber Linux (Neben Windows) im geschäftlichen Bereich als Desktop und solche Probleme sind mir unbekannt. Was das LiMux Projekt angeht hatte ich ja bereits WollMux getestet und ich war stark enttäuscht. Damit kann man wirklich produktiv arbeiten? Auch die anderen Probleme welche du schon beschrieben hast zeigen irgendwie starkes Versagen bei der Umsetzung.
 
@Dragon_GT: Produktiv arbeiten ist seit Limux-Einführung ein Fremdwort geworden. Mit OpenOffice hatte ich keine Probleme. Und Wollmux ist viel besser geworden. Das ist am Anfang täglich mehrmals abgeschmiert! Ich habe zu Hause Linux als virtuelle Maschine und kenne diese Probleme auch nicht. Limux ist wirklich was Anderes.
 
@Winmuc: Die Sockenpuppe unseres Windows-Troll versucht jetzt den Insider zu spielen. Na dann schauen wir mal auf die Mitarbeiterumfragen im Projekt LiMux und stellen fest das die überwiegende Mehrheit von dem Projekt begeistert sind und dahinter stehen.
 
@gustavk:Die Umfrage hat nur die IT-Schaffenden betroffen und auch da war das Ergebnis verheerend. Die Nutzer sind nie gefragt worden und haben auch sonst keine Möglichkeit sich zu Problemen zu äußern. Wäre schön wenn mal bisschen Realität in der Diskussion ankommt. Die Socken und Trolle kannst Du Dir sparen.
 
Mag ja eine schöne Zahl sein, die man "eingespart" hat, aber ich finde das die Zahl ein wenig lügt.

Weil so kostenlos ist Linux garnicht, wenn man sich im Internet ein wenig schlau macht, wie sich Linux finanziert.
Teils sogar mit EU-Fördermitteln + eigenen Steuermitteln +
Zuschüsse von mehreren großen Firmen, die das ganze
dann auch wieder auf Ihre Produkte umlegen und sie so teurer machen.

Weil dann muss ich persönlich sagen, ist mir die Microsoft Lösung schon sympathischer.
Da zahlt man besonders als Privatanwender einmal für die Software, und dann wars das.

Und für Linux zahlt man dann als Windows Anwender trotzdem mit.
Sei es über Steuergelder, oder das Produkte von den Unterstützerfirmen ohne den Linux Anteil günstiger sein könnten.

Von daher ist die Rechnung von München auch ein wenig falsch.
Sie müssen zwar Linux nicht direkt kaufen, der Support kostet aber auch, und gezahlt wird Linux dann halt über andere indirekte Mittel.

Aber
 
@andi1983: äh ich glaub du solltest dich nochmal informieren ...
 
@gustavk: Weshalb ?

Ist doch klar und deutlich im Internet zu lesen, dass Linux auch mit Steuergeldern finanziert wird.
Und das große Firmen wie AMD,Intel, Dell usw usw das ganze auch mitfinanzieren.

Steuergelder kommen von jedem von uns.
Und die großen Firmen legen es indirekt auf die Produkte um.

Wenn man es so will, zahlt jeder der Windows nutzt auch mit der Hardware für Linux mit.
 
@andi1983: Quelle?
 
@gustavk: Google

- Linux +Finanzierung oder

- wie wird Linux finanziert

oder unter Wikipedia etc.
 
@andi1983: zieht man 1 Forum ab in dem jeman das behauptet (bist das du ^^ ?), dann kann deine Behauptung nicht bestätigt werden. Schön getrollt haste ...
 
@gustavk: Dann würde ich mich nochmal informieren wie man Google richtig benutzt.

Wenigstens Wikipedia sollte man lesen können, welche Firmen Linux mitfinanzieren.

Und das sie die Preise auf die Produkte dann umlegen, sollte eigentlich jedem klar sein...
 
@andi1983: es steht dir frei das Zitat zu bringen, dass deine These stützen würde. Bis dahin lege ich dein Kommentar als Märchen von einem verwirrten Nutzer ab.
 
Warum haben die sich es nicht einfach gecrackt geholt? o=
Ich mein, wenn man jetzt schon Windows 8 illegal-legal aktivieren kann, wirds wohl auch mit Office gehen. (Und ich mein damit nicht das mit WMC)
 
@iFroyo: Warum auf etwas umsteigen, was teurer ist und mehr Probleme verursacht als es behebt? Versuch mal ein Office 2010-Dokument an jemanden zu schicken, der Office 2007 benutzt und noch nicht das SP2 installiert hat. Macht der dann Änderungen und du öffnest die Datei wieder mit Office 2010, dann bekommst du richtig Probleme, weil Office dann quasi per Zufallsprinzip Leerzeichen hinzufügt oder entfernt! Das ist ein bekannter Bug, der nur dadurch umgangen werden kann, dass sich der Office 2007-Nutzer um sein Update kümmert oder dadurch, dass man die Datei als etwas anderes als ein Office 2010-DOCX abspeichert und weitergibt. Bei kleineren Dokumenten mag das nicht so gravierend erscheinen, aber stell dir mal vor, dass du gerade ein Buch verfasst hast oder eine Doktorarbeit. Das kann lustig werden, wenn man dann alle Seiten nochmal per Hand fixen muss. Soviel zum Thema "Kompatibilität" bei MS-Produkten.
 
@noneofthem: Ist das nicht so, dass ab 2003 alle ein gleiches Format haben?(Also 2007-2013)
 
@iFroyo: Die gleiche Endung vll., aber Format.....
 
@OttONormalUser: Ich mein Format. Weil ein Kumpel von mir hat 2010, ich (hatte) jedoch 2007 und wir konnten ohne Probleme Word Hausaufgaben schicken.
 
@iFroyo: Die Münchner Admins wollen das bequeme apt-get haben, zu faul für MS-Frickel und irgendwelches Crack-Frickelgedöns, das bei nächstbester Gelegenheit den Verantwortlichen um die Ohren fliegt.
 
Ich bin ja gespannt, wann man wieder zu Windows wechselt, wie unzählige andere Verwaltungen davor. (Aber die haben das ja bestimmt nur nicht richtig gemacht :) )
 
@dognose: Warum sollten sie zurück wechseln? Klappt doch hervorragend solange keine Politiker dabei sind die sich von der Microsoft-Lobby unter Druck setzen lassen. Nur zur Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Software_in_öffentlichen_Einrichtungen
 
@nowin: Klappt hervorragend? Vielleicht auf dem Papier und die Admins freuen sich. Die User sind still, weil tot geschlagen wegen der so grundlegenden Fehler, dass sie ihre eigentliche Arbeit nicht mehr machen können! OpenOffice ist wirklich ausreichend gut, aber Limux die Katastrophe! Ich könnt jeden Tag aufs ko......
 
Und wie viel kostet der Stadt München ein unter Linux nicht supporteter Ausfall, wenn tagelang keiner arbeiten kann? Als bei uns der Crash war, gings nach paar Stunden trotzdem weiter, über den Microsoft Servern. Ich will damit sagen, dass man mit der Lizens nicht nur die Genehmigung kauft, die Software benutzen zu dürfen, sondern erhält auch den Support, der in meinem Beispiel über eine telefonische Beratung weit hinaus geht.
 
@BufferOverflow: Ich möchte an deinem Kommentar nur zwei Dinge anmerken: 1. Man schreibt Lizenz nicht mit s 2. Hättest du dich informiert, was du nicht hast. Dann wüsstest du das man in München auch für Linux Support von einem Dienstleister vor Ort erhält. Wenn du dich dann noch mal etwas informiert hättest, dann wüsstest du das weltweit agierende Konzerne wie z.B. RedHat Support für Linux anbieten.
 
@gustavk: Limux ist ein eigenes Produkt der Stadt. Nix internationaler Service. Selbstgefrickelter Mist! So läufts auch...
 
@Winmuc: Heute Gratistipp: Erst informieren dann kommentieren. "Wir haben bisher sechs Millionen Euro ausgegeben, die fast ausschließlich an kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland gezahlt wurden. Die haushaltswirksamen Kosten sind damit niedriger als bei der alternativen Microsoft-Lösung. Große Projekte müssen wir europäisch ausschreiben. Trotzdem profitiert das „IT-Mekka“ München in hohem Maße von LiMux." - „Microsoft reicht für unseren Zweck nicht aus!“ Quelle: http://www.business-on.de/muenchen/microsoft-reicht-fuer-unseren-zweck-nicht-aus_id1327.html
 
@gustavk: Selbst denken ist wohl zu anstrengend. Tolle öffentliche Verlautbarungen. Wer's glaubt. Intern sieht die Sache schon ganz anders aus.
 
"von Excel-Makros in webbasierte Anwendungen investieren."
Bin ich hier der Einzige der sich darüber aufregt, dass solche Daten in WEBanwendungen bearbeitet werden?!?!?
 
@Fritzler: warum sollten sie nicht in einer Webanwendung bearbeitet werden?
 
Laut BSI braucht man bei ubuntu weder einen Virenscanner noch eine Firewall, weil man standardmäßig nicht mit admin-Rechten arbeitet und weil keine Ports offen sind.
Weiterer Vorteil von Ubuntu ist die flexible GUI, während bei Windows das User-Interface fest vorgegeben wird.
Der Ressourcenverbrauch von ubuntu ist gegenüber Windows auch geringer, so dass man auch ältere Hardware weiter benutzen kann.
Netzwerkverkehr via NFS ist auch viel schneller als mit Samba, wobei man für NFS bei Windows sogar die teuren Ultimate oder Enterprise Versionen brauchen würde, da es NFS bei der Pro-Version gar nicht gibt.
Bei ubuntu bekommt man mit einem Befehl alle Updates für alle Programme, während man bei Windows jedes Programm enzeln updaten muss.
Die Nachteile bei ubuntu sind fehlende Treiber für exotische Hardware wie etwa Karten zur Messwerterfassung und das fehlende DirectX, aber im Büro braucht man weder das eine noch das andere.
 
Naja, da sollen sie sich die Zahlen in 5-6 Jahren nochmal anschauen, denn während sie für MS-Lizenzen nur einmal in x Jahren zahlen, zahlen sie für die Wartung und Anpassung ihrer tollen Insellösung ständig. Unterhalt für WollMux, Anpassung von Libre-/OpenOffice bei Updates, Anpassung von Linux, etc.
 
@DennisMoore: oder sie verdienen damit sogar selbst Geld, als Experte und Mitentwickler von WollMux haben sie selbst die Erfahrung Support für andere Städte und Gemeinden anzubieten. Ein Potential das man mit einem MS Lizenzprodukt nicht hätte. Ganz schön schlau diese Münchner!
 
@gustavk: Ja, Wahnsinn. Viel besser als sich auf die Kernaufgaben einer Stadtverwaltung zu konzentrieren.
 
@DennisMoore: Eine sich selbst finanzierende Stadtverwaltung wäre echt ein Albtraum /ironie off
 
@gustavk: Es ist nicht ihre Aufgabe sich damit zu beschäftigen sich selbst zu finanzieren, sondern die Stadt zu verwalten.
 
+++ Nutzer verstehen kein Word : Münchner hatten Probleme mit Computerprogramm +++
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