Toshiba: Roboter soll harter Radioaktivität trotzen

Der japanische Elektronikkonzern Toshiba hat einen neuen Roboter vorgestellt, der auch in stark radioaktiv verstrahlten Umgebungen arbeiten können soll, in die man bisher kaum vordringen konnte. mehr... Roboter, Toshiba Roboter, Toshiba

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Soviel zum Thema: bei uns ist Atomkraft sicher!
 
@Feuerpferd: Und was sagt uns der Artikel zum Thema "Bei uns ist Atomkraft sicher!"? außer natürlich.... ääääääääähm ... NICHTS?!?!
 
@craze89: Die Atomkraftlobbytrolle behaupten doch immer, dass AKWs sicher sind und da gar nichts passieren kann. Und nun? Da bauen sie Strahlungsresistente Roboter, weil Atomkraft unsicher ist und die Folgen von AKWs katastrophal sind.
 
@Feuerpferd: Es sind einfach unsere sicher. Die in Japan und der ukraine ja bekanntlich nicht
 
@-adrian-: Deutschland gehört mit zu den ersten Ländern, wo es Unfälle in Kerntechnischen Anlagen gab, hier, bereits 1941 hat es geknallt: http://is.gd/dUog5O
 
@Feuerpferd: Du bist Dir bewußt, daß die von Dir beschriebenen Unfälle chemischer Natur waren, ja? Dass man 1941 bestenfalls über rudimentäres Wissen bezüglich der ganzen Prozesse verfügte? Und dass Uran, das nicht im Reaktor war, eigentlich harmloses Zeug ist und nicht viel gefährlicher als der Rest der Metalle (sagt Dir jemand, der das Zeug schon kiloweise verarbeitet hat)? Uranpulver ist pyrophor. Genau wie Aluminiumpulver. Oder Titanpulver. Freilich brennt das.
 
@Der Typ ohne Ahnung: Es brannte damals 2 Tage, die Feuerwehr war machtlos. Ja nee is klar, so sieht es also bei den Atomkraftfanbois aus, wenn alles unter Kontrolle behauptet wird.
 
@Feuerpferd: Was hat das mit Strahlung zu tun? Das war Uranpulver, Magnesium brennt auch ewig wenn man nicht weiß wie man es löschen soll. War bei Uran damals auch so.
 
@Feuerpferd: Natürlich ist das sehr unschön, wenn es zwei Tage lang brennt, aber letztenendes ist das kein Problem das alleine vom Uran ausgeht. Wie gesagt, es ist ein chemischer Unfall gewesen, und wenn man Uran nicht grammweise in die Lunge einlagert ist es auch nicht so übermäßig gefährlich (im Gegensatz zu Plutonium). Übrigens finde ich es bedauerlich, dass Du Leute mit Fachwissen als "Fanbois" abtust anstatt in der Diskussion Dein eigenes Wissen etwas zu erweitern und dieses dazu gekommene Wissen nutzt, um Deine eigene Position einmal kritisch zu hinterfragen. Damit bist Du in Deutschland aber leider in bester Gesellschaft.
 
@Feuerpferd: schonmal dran gedacht das man solche roboter auch für den rückbau verwenden könnte? Naja zuende deken ist ja nicht deine stärke...
 
@Der Typ ohne Ahnung: Ja nee is klar, die Atomfanbois mal wieder, mit ihren Märchen von der Sicherheit, ganz sicher, Todsicher! So sieht hingegen die Realität aus: http://www.heise.de/tp/artikel/29/29490/1.html Und so: http://www.taz.de/!89193/ Und so: http://is.gd/WzMHBE
 
@Feuerpferd: Also ist eine Fachkraft ein Faboy :D Du bist echt ein schräger Vogel.
 
@Feuerpferd: Telepolis und TAZ sind Quellen, die alles andere als sachlich über das Thema berichten. Wenn Du Dich ernsthaft für das Thema Sicherheit interessierst kann ich Dir gerne ein paar gute Fachzeitschriften empfehlen. Zum Thema Asse (ich habe die Artikel jetzt nicht gelesen, da steht eh immer das gleiche drin): Das ist ganz große Sauerei, was da passiert ist, war aber letztlich politisch gewollt. Der Betreiber, damals die GSF, hatte sich durchaus gegen diese Einlagerungen gewehrt, wurde aber politisch dazu verdonnert. Die Asse ist aber nichts, was die Sicherheit der Kernkraftwerke in Frage stellt sondern eher den Charakter von Politikern hinterfragen lässt. Die Asse war auch nie für die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle konzipiert. Generell halte ich Endlagerung (auch Gorleben) vollständiger Brennstäbe sowieso für keinen gangbaren Weg. Viel zweckmäßiger ist es, abgebrannte Brennelemente wiederaufzubereiten (mit neueren teils noch in der Forschung befindlichen Verfahren wie Partioning & Transmutation). Dabei werden Isotope mit kurzer Halbwertszeit von denen mit langer Halbwertszeit (die berühmten 100.000 Jahre) getrennt. Erstere muß man Endlagern, da führt kein Weg dran vorbei, aber ein derartiges Lager für Zeiträume von einigen hundert Jahren braucht man so oder so, denn auch Industrie und insbesondere die Medizin produzieren genügend solcher Abfälle. Die langlebigen Isotope steckt man dann in spezielle Transmutationsreaktoren, wie sie z.B. grade in Belgien gebaut werden. Die allermeisten langlebigen Isotope sind Transurane und können in entsprechend konzipierten Reaktoren wieder als Brennstoff verwendet werden. Langfristig werden sowieso Brutreaktoren gebaut werden, damit dürfte das Abfallaufkommen nochmals deutlich sinken.
 
@Feuerpferd: "uns" ist also die Atomkraftlobby? Du solltest echt mal langsam lernen dich auszudrücken Herr Feuerpferd. Bei UNS (im Sinne von Deutschland) ist Atomkraft auch relativ sicher. Wer natürlich n AKW direkt an den Feuerring und die Küste baut (wie es die Japaner getan haben in Fukishima) muss mit sowas rechnen. In Deutschland gibts aber ziemlich wenige und auch nur schwache beben, die einem AKW nur wenig anhaben können - vorrausgesetzt ist vernünftig gewartet.
 
@craze89: mh.. sry dir da widersprechen zu müssen, aber bei "uns" sind die kraftwerke alles andere als sicher, nur wird das ganze tapco-mäßig runtergespielt... zum beispiel mal hier (oder etliche andere seriöse quellen): http://www.woz.ch/1241/atomenergie/beim-stresstest-durchgefallen
 
@Slurp: Dann lies bitte nochmal meinen Kommentar, vorallen dingen den Letzten Satz... Danke. Ich behaupte ja auch nicht, dass alle Autos im Winter Todesfallen sind, nur weil manche Leute zu dumm sind Winterreifen drauf zu machen. Wenn ich etwas nicht korrekt warte, wirds immer Gefährlich.
 
@Feuerpferd: Dir wäre es also lieber, wenn man für Notfälle, auch wenn sie extrem unwahrscheinlich sind, keinerlei Pläne hat und kein Notfallequipment bereitstellt? War das nicht genau einer der Punkte, die in Fukushima so erschreckend falsch gelaufen sind (abgesehen von einer vollkommen unzureichenden Auslegung der Anlagen, einer mangelhaften Aufsicht und dem konsequenten Ignorieren der Warnungen der IAEA dass genau das irgendwann passieren würde)?
 
@Der Typ ohne Ahnung: Da versuchst Du eine Unterstellung zu konstruieren. Die scheitert aber. In Deutschland gibt es auch keine Vorkehrungen gegen explodierende AKWs. Es wäre auch unmöglich die Menschen in Deutschland in Sicherheit zu bringen. Der einzige Reaktor der wirklich genug Sicherheitabstand zu Städten hat, ist die Sonne.
 
@Feuerpferd: Zitiere bitte die Stelle wo er das behauptet.
 
@Feuerpferd: Erstens unterstell ich nichts, und zweitens liegst Du falsch. Eine Explosion wie in Tschernobyl ist bauartbedingt in deutschen Reaktoren nicht möglich (von der Physik her ausgeschlossen). Die Explosionen in Fukushima sind vollkommen anderer Natur gewesen. Hier waren die Explosionen das Tüpfelchen auf dem i sozusagen. Eigentlich waren die Explosionen selber zwar spektakulär und medial sehr einträglich, für das Unglück selbst aber eher irrelevant, da ist nur das Blechdach weggeflogen, und dessen Aufgabe war es, Wetter draußen zu halten und nicht irgendwelchen Kram drinnen (die Explosion mag die Verteilung der ausgetretenen Radioaktivität beschleunigt haben, das dürfte es dann aber auch schon gewesen sein). Das eigentliche Unglück war die Kernschmelze vorher und dadurch bedingt die Entstehung von Wasserstoff am Zirkalloy-Cladding. Dagegen sind auch deutsche Reaktoren nicht gefeit. Was sie aber sehr wohl haben, sind sogenannte Töpfer-Kerzen, die den entstandenen Wasserstoff katalytisch ohne Strom rekombinieren. Damit kann der Wasserstoffgehalt in der Luft nicht hoch genug ansteigen um ein explosives Gemisch zu bilden. Solche Vorkehrungen gab es in den japanischen KKWs nicht.
 
@Der Typ ohne Ahnung: Geil, du wirst geminust dafür, dass du einen sachlichen Kommentar verfasst. Arbeitest du zufällig in einer Kernforschungsanlage oder in einem AKW?
 
@Knerd: Ich arbeite in einer Kernforschungsanlage. Damit bin ich natürlich automatisch für die Diskussion disqualifiziert... Die ganze Debatte Kernkraft-hin-oder-her ist von den gesellschaftlichen Aspekten her äußerst interessant, eigentlich fast noch spannender als der eigentlich Inhalt. Jeder, der an einer wie auch immer gearteten kerntechnischen Anlage arbeitet und somit die nötige Sachkenntnis erworben hat, wird als Lobbyist abgetan und ist damit nicht mehr würdig, an der Diskussion teilzunehmen. Dies ist Personen vorbehalten, die mangels der entsprechenden Ausbildung die nötige Fachkenntnis aber eben gerade nicht erwerben konnten. Entsprechender Unsinn wird dann auch von den sogenannten "Energieexperten" und "Atomexperten" verzapft - und für glaubwürdiger gehalten als die Äußerungen derjenigen, die sich Jahre und Jahrzehnte mit diesem Themenkomplex hauptberuflich befasst haben.
 
@Der Typ ohne Ahnung: Da Du gerade deinen Arbeitsplatz beschreibst, fällt mir spontan die Frage ein, um wie viele Jahre verkürzt der eigentlich dein Leben? Das herum hantieren mit Uran usw. ist ja nicht gerade förderlich für die Lebenserwartung. Siehe auch Schneeberger Krankheit.
 
@Feuerpferd: Och, der Arbeitsplatz an sich verkürzt mein Leben sicher nicht, eher die ewige Aufregerei ob des ganzen Unsinns den die Medien darüber verzapfen. Die Schneeberger Krankheit ist auch keine Folge des Umgangs mit Urans, sondern der Inhalation von Radon, einem Zerfallsprodukt des Urans. Damit man davon aber relevante Mengen zusammen bekommt, muß das Uran schon sehr lange dort gewesen sein. Deswegen ist Uranbergbau hier auch anfällig dafür, nicht aber die Arbeit in einer kerntechnischen Anlage, auch mit kiloweise Uran nicht. Was noch zur Verkürzung zu sagen wäre, ich bin beruflich strahlenexponiert in der Kategorie A, d.h. ich bekomme einmal im Jahr kostenfrei eine Rundum-Untersuchung und werde auf allen möglichen und viel unmöglichen Mist hin überwacht. Damit dürften diverseste todbringende Krankheiten, von wo auch immer die kommen, viel früher als bei anderen Menschen erkannt werden. Insofern denke ich, dass statistisch gesehen, sich die Wahl meines Arbeitsplatzes positiv auf meine Lebenserwartung auswirkt. Außerdem ist noch nicht mal bewiesen, dass geringe Dosen von Radioaktivität in jedem Fall schädlich sind. Solltest Du Dich ernsthaft für das Thema biologischer Strahlenwirkung geringer Dosen interessieren, mach Dich mal etwas schlau über die EU-Projekte DoReMi und MELODI. Überaus interessant!
 
@Feuerpferd: oh man bist du ein vogel, glaub doch nicht alles was in deiner verschwörungszeitung steht. So ein unsinn kannste am grünen stammtisch erzählen. Du rennst bestimmt auch weg wenn ein arzt dir kontrastmittel spritzen will oder? Achne du gehst ja zum schamanen, der kostet ja auch nix. :P
 
@Der Typ ohne Ahnung: Danke für die Eklärungen, war echt mal gut zu lesen. Besonders der Einsatz von Töpfer-Kerzen war mir nicht bekannt. Abgesehen davon, dass ich es trotzallem für riskant halte, kritische Anlagen (egal, ob nun ein AKW oder sonst etwas) in solchen Regionen zu bauen ... Andererseits, woher hätte man vor Jahrzehnten wohl günstig Japan mit ausreichend Energie versorgen können. Oder besser womit. Allerdings hielt ich Japan in der Hinsicht immer für hoch-entwickelt.
 
@Der Typ ohne Ahnung: Explosionen in deutschen AKWs: http://is.gd/Jm20g0 So viel also zu angeblich nicht möglichen Wasserstoffexplosionen in deutschen AKWs.
 
@Feuerpferd: wer hat denn das behauptet? Typischer öko mitläufer "atomstrom wollen wir nicht", "kohlestrom wollen wir nicht" "überland leitungen wollen wir nicht, die armen tiere", "offshore wollen wir nicht, die armen fische", "öl bohrungen wollen wir nicht" JA WAS ZUR HÖLLE DENN DANN???
 
@Der Typ ohne Ahnung: Du meinst, am Endlagern kommt man nicht vorbei. Soll das nicht mit den Laufwellenreaktoren passé sein? Auch die aufwendige Wiederaufbereitung soll damit doch massiv vereinfacht werden. Vielleicht könntest Du dazu noch ein paar Worte verlieren. Denn grundsätzlich finde ich die Idee der Laufwellenreaktoren sehr begrüßenswert, laienverständliche Details sind jedoch leider recht rar gesäht, wenn sie nicht von Herstellern und Investoren stammen sollen. Und danke, daß Du so sachlich gegen diese Anti-Atomenergiegeschichten argumentiert hast.
 
@Feuerpferd: Bedingt durch die Radiolyse entsteht in jedem Kernreaktor Wasserstoff. Der wird mit dem Kühlwasser fortgespült und kann sich in schlecht konstruierten Systemen in Rohrknicken oder in der Nähe von Ventilen sammeln. Gegen solch kleinräumige Ansammlungen helfen auch keine Töpferkerzen, deren Aufgabe ist es, größere Wasserstoffansammlungen im Containment zu verhindern um so Explosionen vorzubeugen, die ernsthaften Schaden anrichten würden. So ein kaputtes Ventil ist zwar nicht schön, beeinträchtigt aber nicht die Integrität des Reaktors an sich. Die Erwartung, Kernreaktoren würden zu 100% frei von jeglichem Fehler laufen, kann freilich nicht erfüllt werden - wie bei jedem Großgerät. Deswegen legt man sie ja gerade so aus, dass kleinere Fehler redundant abgefangen werden. Außerdem gibt es kaum einen Wirtschaftszweig, in dem ein derart intensiver Austausch auch über Unternehmensgrenzen hinweg herrscht wie in der Kerntechnik. Das wichtige ist doch, dass die gefundenen Fehler genutzt werden, um die Technik weiter zu verbessern. Ob das in den von Dir geschilderten Fällen gemacht wurde, kann ich nicht sagen, der Spiegel fällt ja auch eher in die Kategorie der Zeitungen, die es nicht für nötig halten, über Kerntechnik auch nur ansatzweise ehrlich und objektiv zu berichten. Anscheinend aber hat man das schon, insofern ist dem Betreiber wenig vorzuwerfen. Zudem wurden die Ereignisse korrekt gemeldet. Sollten Informationen die für die Beurteilung der Ereignisse relevant waren fehlen, so ist es auch der Fehler der Aufsichtsbehörde, diese Informationen nicht angefordert zu haben. Da kommt dann halt Jahre später die Presse wieder und plappert was von "geheim", "Vertuschung" und ähnlichem, was halt öfter nicht zutrifft. Sicher gibt es hin und wieder mal ein schwarzes Schaf, aber dafür gibt es unabhängige Aufsichtsbehörden, um denen auf die Finger zu haun. Übrigens noch einer der Punkte, die bei uns anders laufen als in Japan: Dort saß die Aufsicht im Wirtschaftministerium (ein Schelm...), bei uns im Umweltministerium. Die kann ich zwar nicht leiden, aber ich akzeptiere, dass die Aufsicht nirgendwo besser aufgehoben ist als "beim Feind".
 
@bgmnt: Nein, das Problem der Endlagerung löst auch der Laufwellenreaktor nicht. In abgebrannten Brennelement hast Du im Prinzip zwei Komponenten: Die Spaltprodukte (mit kurzen Halbwertszeiten im Bereich bis zu einigen zehn Jahren, von wenigen Ausnahmen abgesehen) und Uran sowie die Brutstoffe (die Transurane, also Plutonium und co, die haben lange Halbwertszeiten). Die letztgenannten kann man aber in Kernreaktoren wieder verwenden, da sie ebenfalls spalten können. Die erstgenannten nicht. Die Spaltprodukte werden aber natürlich auch in einem Laufwellenreaktor erzeugt. Irgendwann nehmen sie derart Überhand, dass der Reaktor ausgeht, und dann steht man damit vor dem gleichen Problem wie bei den heutigen Reaktoren, nur dass das Verhältnis zwischen Spaltprodukten und Transuranen ein ganz anderes ist. Trotzdem muß man auch hier wieder auftrennen und dann die Spaltprodukte für ein paar hundert Jahre endlagern, denn mit dem Geraffel lässt sich eigentlich nichts brauchbares mehr anfangen (zumindest nicht in der anfallenden Menge).
 
@andryyy: Tjo, die Idee Kernkraftwerke in Japan an die Küste zu bauen und dabei sogar noch das ursprüngliche Terrain abzusenken (so wie in Fukushima) halte ich auch nicht für so übermäßig helle. Genausowenig wie die Dinger in der Nähe von Bruchkanten zu platzieren. Wie gesagt, in Fukushima ist das absolute Versagen der Aufsicht eigentlich Unglückursache Nummer 1. Nach deutschem Recht hätte so eine Anlage an einem derartigen Platz gar nicht betrieben werden dürfen.
 
@Der Typ ohne Ahnung: Mach dir nichts aus Feuerpferd, er googlet einfach krampfhaft nach "AKW Wasserstoff", unterstellt dir eine Mutmaßung (tat er oben schon), sagt, du hättest keine Argumente (da ist er momentan recht still) und erwartet eine Gegendarstellung, auch, wenn du diese quasi schon 200x gebracht hast. So ist er bei jedem Thema. ;/ Pauschalisierungspferd, sozusagen.
 
@Der Typ ohne Ahnung: Aber Spaltprodukte mit einer Halbwertzeit von 100 Jahren sind doch wesentlich denen mit 100.000 Jahren vorzuziehen. Da passt dann die Assoziation mit dem Begriff Endlager nicht mehr, der suggeriert, daß dieses Lager auf Ewigkeiten kontaminiert ist mit radioaktiven Abfällen. Und was sich noch an weiteren Verwendungsmöglichkeiten für diesen "Atommüll" findet, das kann bis jetzt noch niemand sagen. Insofern wäre es meines Erachtens nicht mehr diese klassische Endlagerung, wie sie in den Medien immer als Gespenst umgeht.
 
@bgmnt: Selbstverständlich sind kurze Halbwertszeiten den langen vorzuziehen, das ist ja der ganze Trick an dem Verfahren. Der Begriff "Endlager" kommt in diesem Zusammenhang hauptsächlich daher, dass man das Zeug da rein packt, damit man sich nicht mehr all zu groß drum kümmern muß - ein paar hundert Jahre sind ein Zeitraum, den man geologisch gesehen sehr gut im Griff hat.
 
Der Schlüssel zu Robotern die in Umgebungen mit hoher Dosisleistung arbeiten können liegt im möglichst weitgehenden Verzicht auf moderne Halbleiterei. Das ist ein ähnliches Problem wie in der Raumfahrt. Leiterbahnen mit ein paar Nanometer dicke sind nach einigen Treffern im Eimer. In starken Neutronenfeldern werden die Halbleiter zum Teil umdotiert, dann klappt das auch nicht mehr. Am schlimmsten ist hier Optoelektronik. Entscheidend ist auch die Art der Strahlung. Alpha und Beta sind für die Elektronik irrelevant da sehr leicht abzuschirmen. Gammastrahlung ist fieser, hier geht es dann hauptsächlich um Ströme, Leiterbahnen und Speicher. Die Hölle für jegliche Halbleiterei sind Neutronen, die hauen letztlich alles zu Klump. Deshalb ist fraglich ob so ein Roboter in der Nähe größerer Bestände von Kernmaterial ohne hinlängliche Abschirmung arbeiten könnte - dort ist der Neutronenuntergrund immer sehr hoch, vollkommen egal ob geschmolzen oder nicht.

Die deutschen Behörden halten hier für Notfälle auch ein ganzes Sammelsurium an Robotern bereit, die sich teils gegenseitig versorgen können. Möglichkeiten das im Labor zu testen gibt es mehr als genug. Sehr starke Gamma-Quellen (Co60) kommen oft genug zum Einsatz, und starke Neutronenfelder gibt es an den diversen Forschungsreaktoren.
 
Glücklicherweise ist die Strahlung sehr geduldig also kann der Roboter sich ruhig zeit lassen.
 
@BadMax: So kann man es natürlich auch sehen.
 
nur was bringen uns unsere "sicheren" AKWs, wenn unsere Nachbarn ihre direkt an der Grenze aufstellen?
 
@Schrimpes: Hauptsächlich ein gutes Gewissen und leere Taschen. ;)
 
@Schrimpes: Wie kommst du jetzt vom Artikel auf diese Frage? Wie auch immer leben wir in der EU. Unter den 9 angrenzenden Ländern ist nur ein Land, die Schweiz, nicht in der EU. Wenn man z.B. das EU-weite Gesetz hätte, dass AKWs verboten sind (nur ein Beispiel), hätten wir auch keine AKWs an unseren Grenzen. Die Deutschland-Schweiz-Grenze liegt auf dem sechsten Platz unter den neun Ländern und ist 334 km lang. Das wäre dann also eine Sicherheitslücke, die nur mal so nebenbei nicht nur eine radioaktive Gefahr stelle, sondern auch eine steuertechnische :)
 
@s3m1h-44: Wie ich da drauf komme, weiß ich selber nicht ;).... europaweit ein AKW-Verbot?! Das glaubst du doch selbst nicht :D:D wir können nicht mal ansatzweise unseren Strombedarf mit den herkömmlichen Mitteln decken. Wie soll es dann die EU packen??. Aber okay, es war nur ein Beispiel :)
Zur Zeit gleichen das noch die Kohlekraftwerke aus, aber wenn die Kohle knapp wird, wirds eng. Aber von dem Thema habe ich nicht wirklich Ahnung....Nur finde ich, dass man Strom aus den AKWs nicht komplett aus dem Auge verlieren sollte.
 
@Schrimpes: Du lügst! Deutschland ist dank Wind- Wasser- und Sonnenenergie Stromexporteur. Frankreich hingegen setzt auf AKWs und hat wegen AKWs eine unzulängliche Stromversorgung. Ohne deutschen Strom, der dank Wind- Wasser- und Sonnenenergie zum Export zur Verfügung stand, wären in Frankreich die Lichter ausgegangen. Im Winter hätten die Französinnen und Franzosen frieren müssen.
 
@Feuerpferd: du lügst du klobs. Faktencheck sagt das wir nicht danke ökostrom strom exportieren. Denn dieser kommt jicht weg vom produktions ort. Fast 100% des exportierten strom kommt von AKWs aus den grenzgebieten, so zum beispiel nach frankreich.
 
@Schrimpes: Deutscher Ökostrom ist billig und ein Exportschlager, die Rekordergebnisse gingen gerade mal wieder durch die Medien: http://is.gd/4FB7I7
 
@Feuerpferd: Immer schön vorsichtig damit, anderen eine Lüge zu unterstellen. Deutscher Ökostrom ist nicht billig, er ist sau teuer (und jetzt komm mir bitte nicht mit der verqueren Greenpeace "Atom-ist-so-teuer"-Studie, die ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht). Und es ist auch vollkommen egal, ob Deutschland im Jahresmittel Strom exportiert oder nicht. Diese Zahl bringt für den Alltag absolut nichts und lässt sich höchstens für Propaganda-Zwecke einsetzen. Es geht darum, dass Strom dann verfügbar sein muß, wenn er gebraucht wird. Und das ist bei den EE bisher kaum der Fall, zum einen weil es schlicht nicht geht (keine Sonne in der Nacht), zum anderen weil der Einspeisevorrang für EE wichtige Marktmechanismen außer Kraft setzt. Es ist inzwischen so, dass z.B. Bayern an schönen Tagen so viel Solarstrom produziert, dass man den Österreichern Geld dafür bezahlt (!), dass sie ihn abnehmen. Die machen dann ihre Pumpspeicher voll, und in der Nacht, wenn die Sonne weg ist, kaufen wir den gleichen Strom für noch mehr Geld zurück (bis zu etwa 1,50€/kWh). Noch haben wir halbwegs Kapazität um die Schwankungen des Ökostroms auszugleichen, aber mit zunehmendem Ausbau wird diese irgendwann überfordert - dann fängt die "Party" richtig an. Ich freu mich auf den Tag!
 
@Feuerpferd: hehe du bist gut, öko strom liefert kaum nennenswerte ergebnisse (gerade mal 14% des strom bedarfs) im vergleich zu herkömmlichen KW´s, allein die grösste solar anlage deutschlands (162 Hektar,) liefert gerade mal genug strom im jahr für 150.000 haushalte und wind und wasser ist da auch nicht besser.
 
@Schrimpes: Gegenfrage: Braucht es die EU denn überhaupt packen?
 
@s3m1h-44: Nö, braucht es nicht. Ich hab sowieso keine Probleme mit Strom aus einem AKW.
Die sollten lieber die Subventionen sinnvoll nutzen und forschen, wie man den Atommüll halbwegs verträglich machen kann....als Dünger aufm Acker oder so ;)) ... AKW-Strom ist nun mal der günstigste Strom den man bekommen kann. Es meckern ja auch ständig alle, dass der Strom teurer wird....
 
@Schrimpes: Wozu hast du dann diese gesamte Diskussion angefangen???? -.-
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