Freiburg wechselt wieder zurück zu Microsoft Office

Mitte des Jahres wurde darüber spekuliert, ob die Stadt Freiburg wieder von dem kostenlosen Open Office zurück zur Bürosuite aus dem Hause Microsoft wechseln wird. Nun scheint dies beschlossene Sache zu sein. mehr... Logo, Office 2010, Verkäufe Bildquelle: Microsoft Logo, Office 2010, Verkäufe Logo, Office 2010, Verkäufe Microsoft

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Open Office war hässlich, ist hässlich, bleibt hässlich. Und stirbt irgendwann genauso wie der Firefox. Schauderhafte Software. Bin froh, daß ich sie wieder los bin. Kostenlos ist immer noch zu teuer für diesen Müll.
 
@Xerxes999: zu OO geb ich dir recht. FF aber wird zu Unrecht als solches beschuldigt.
 
@Liter: und was soll an OO oder libreoffice so schlimm sein???
sieht halt wie office 2000, xp oder 2003 aus
oder am Fierfox wa ssoll da so schlimm sein der IE 7,8,9.10 ist auch nicht so doll vom aussehen
 
@dgvmc: OO ist einfach von der Bedienung her ein Graus. Wenn ich das mit MS Office für Mac vergleiche wird einem fast schlecht. Weiß nicht wie das unter Windows ist, aber auf dem Mac ist MS Office wirklich ein sehr schönes und intuitives Programm, Open Office dagegen ist ein hässlicher Fremdkörper. Dazu kommen einfach ständige Probleme. Man bekommt halt zu 90% immer MS Office-Dateien, und die lassen sich eben nur mit MS Office 100% zuverlässig öffnen und speichern.
 
@exocortex: ja kann sein aber für zu hause usw ist es doch kein problem oder ??? aber jeder so wie es es möchte
 
@exocortex: Das kann ich so nicht bestätigen. Gerade die aktuelle Version, bei der die Ribbon-Oberfläche noch zusätzlich aufgedrückt wurde, ist einfach furchtbar. Unübersichtlich, zu viele verschachtelte Funktionen. Was einigermaßen gut ist, ist der Layout-Modus.
 
@dgvmc: Für Zuhause reicht es alle male aber beruflich möchte ich OO nicht nutzen MÜSSEN..
 
@dgvmc: OO wird ja nicht schöner oder intuitiver nur wenn ich es zu Hause verwende ...
 
@wingrill4: Naja, Design ist immer Geschmackssache und mir Gefällt Office:Mac sehr gut!
 
@Xerxes999: Lese ich da Ironie? :D
 
@Xerxes999: OO ist für den Heimgebrauch ok, ein paar Briefe oder Texte erstellen, mit dem Excel Clone ein paar Tabellen erstellen mit Grafiken und Mathematikfunktionen ist ebenfalls ok. Auch der PDF Export, mit dem sich geschützte PDFs erstellen lassen, ist eine gute Sache. Aber das war es dann auch. In einem Betrieb würde ich das nie einsetzen, dafür ist es zu veraltet in der Bedienung, zu inkompatibel zu anderen Dokumenten und auch zu unstabil. Bei mir z.B. stürzt der Writer immer wieder mal ab, einfach so, es genügt, nur die Maus zu bewegen. Das ist mit irgend einem der ständigen Updates gekommen. Lösen konnte ich das Problem bis jetzt nicht. Mit so etwas kann man nicht professionell arbeiten. So gesehen ist die Entscheidung in Freiburg nachvollziehbar.
 
@chronos42: Vorallem fehlen Dinge wie ein Mailserver und ein Mailclient von einem Hersteller und ein SharePoint. Ebenso die Domänenanbindung. Hab ich in o4re11 und o4re13 erläutert. Ich bin dir übrigens noch eine Entschuldigung schuldig, dafür dass ich dich als AntiMS Troll bezeichnet hab, ich hoffe du nimmst sie an :)
 
@Knerd: Kein Problem ;-)
 
@chronos42: wenn du es vergleichen willst, solltest du auch Libre Office wählen.
 
@Xerxes999: Ich wünsch Dir das Du ohne größere Probleme Dein 16. Lebensjahr erreichst und dann vielleicht erst den Kopf einschaltest, bevor Du du Deine Hände benutzt. Aktuell stellt die Stadt Freiburg garnichts um. Die Stadt Freiburg hat 48 Gemeinderatsmitglider und davon ist niemand in der Piratenpartei.
 
und wieder ein Fall von nicht vernünftig geplanten Aktionen... Mal eben ein ganzes System ohne ausreichende Planung umzustellen ist in der Regel von vornherein zum Scheitern verurteilt.
 
@Stefan_der_held: Woher weißst du ob es eine ausreichende Planung gab? Du kannst dir natürlich nicht vorstellen, dass es evtl doch an der Software selbst lag?
 
@Ex!Li: Und selbst dass muss nicht der Grund sein. Kann auch sein dass Microsoft mit Office irgendeinen Bockmist baut, für den OpenOffice garnix kann. Immerhin geht es im Artikel nicht um die interne Arbeit mit OOo, sondern um die Kommunikation mit Dokumenten nach außen.
 
@Ex!Li: bei einer ausreichenden Planung hätte man sowas mindestens zu 95% erkennen können. Aber Blindheit kombiniert mit Geldgeilheit (im sinne "kostet ja nix") ist immer in solchen Fällen und bei der Projektgröße ein äußerst schlechter Berater... OpenOffice als solches ist nicht schlecht... nur denke ich, dass bei dieser Dimension der Umstellung eine wesentlich bessere Vorausplanung erforderlich ist.
 
@Stefan_der_held: Du sagst ja selbst, "nur" 95%. Also gibt es 5% die egal bei welcher Planung trotzdem dazu führen, dass man wieder umsatteln muss. Ich glaube dass da niemand blind oder geldgeil gehandelt hat, denn die zusätzlichen Supportkosten und Anlernkosten wurden sicher mit einbezogen. Eigentlich steht doch schon der Grund, warum es gescheitert ist und ich sehe da einfach Inkompatibalität. Man kann nun mal nicht absolut jedes Szenario und jede Kleinigkeit durchdenken.
 
@Stefan_der_held: Das war sicher gut geplant. Nur wenn man den Text mal durch lesen würde und bissel das Hirn anmacht merkt man das es halt für die Verwaltung nicht möglich war nur mit OO zu arbeiten.
Ein Betrieb von mehrern Office Systemen ist für eine IT Abteilung immer nervig und kostet zudem immer unnötig Geld.
Wenn nunmal 95% der Kunden dir ein Doc schicken wirste den sicher nicht sagen: Wir bekommen das nicht auf schick mal ne OO Datei.
 
Vielleicht hätte man in München anrufen sollen.
 
@syncro-x: Dafür müssten sie erst eine 3-jährige Ausbildung machen.
 
@syncro-x: In München funktioniert es ja auch nicht.
 
@RalfEs: Zumindest funktioniert es schon auf über 10.000 Clients. Zudem will die Stadt München "ihr Engagement für offfene Standards erhöhen". Momentan ist auch eine Umstellung auf LibreOffice geplant. Außerdem war/ ist man sich dort durchaus bewusst dass es ein langer Prozess wird. (Info: it-muenchen-blog.de/)
 
@syncro-x: Echt? Wo hast du denn deine Infos her. Da (in München) herrscht blankes Chaos. Nur Keiner darf es sagen! Schon mal probiert PDF-Dateien auszudrucken und wirrwarr bekommen oder der Ausdruck verschwindet im Nirvana? Nichts gegen OpenOffice aber Limurx ist ein Scheiß....
 
Warum Freiberg wenn sie ein veraltetes, hässliches und nicht voll funktionierenden Programm wie OpenOffice nicht mehr nutzen will, ist verständlich - soweit gute Entscheidung. Aber warum Freiberg dann wiederum ein veraltetes Programm wie Office 2010 nutzen will ist allerdings nicht verständlich, wenn es eine neue Version gibt.
 
@MiBe: hauptsache ribbon. alles danach ist schnickschnak, wie win 8
 
@asaeldc: jo früher hat man auch office 2000, xp , 2003 genutzt und nicht gemault das es hässlich ist oder????
 
@MiBe: Office 2010 ist (wie der Name schon sagt) seit ~2 Jahren unterwegs und entsprechend schon gut ausgearbeitet und Fehlerbereinigt. Das kannst du von Office 2013 nicht erwarten. Schließlich ist dies noch zu frisch...
 
@Stefan_der_held: Bedeutet, daß neue Versionen die Fehler der alten nicht ausbügeln, sondern immer wieder nur Probleme bereiten. Und der Sinn neuer Versionen liegt dann genau worin?
 
@peenemund: ist nicht ganz abwegig deine Feststellung. Ein Produkt wird immer nur bis Punkt X entwickelt... dann durch ein neues ersetzt. Das ist ein ganz normaler Softwarelebenszyclus. Desswegen wird ja auch möglichst immer versucht alte (und mit bekannten Tücken) Software weiter zu verwenden als ungeübt neue einzusetzen.
 
@MiBe: Also Office 2013 gibt's noch nicht. Und wenn sie jetzt Office 2010 kaufen, können sie kostenlos auf 2013 upgraden. So schlau werden sie schon sein, sich das in den Vertrag mit Microsoft einzuhandeln. Zudem ist Office 2013 (vor allem Outlook) noch etwas buggy (siehe Foren zum Thema Konto-Synchronisation mit IMAP) und Office 2010 läuft problemlos. Obwohl ich mir da auch einen SP2 wünsche, damit endlich das Favoriten-Problem gefixt wird.
 
@jackattack: Office 2013 gibts sehr wohl. Ich habs mit unserer Office Open Subscription schon testen können (ich hab bei mir auf Arbeit auch gerade erst 2010 ausgerollt... auf 220 PCs). Im 2013 sind unterirdische Bugs drin die stellenweise nur mit Neustart des PCs zu umgehen sind. Ausserdem glaube ich kaum dass die die Retail-Version kaufen - alleine schon wegen der Key-Verwaltung. Das wird ein Open Value Vertrag über 3 Jahre mit SA sein. Da ist dann auch (heute schon) 2013 dabei.
 
@RocketChef: nach deinem Test, gibt es irgendwas das Office 2013 kann, dass Libre Office oder OpenOffice nicht auch bietet? Ich habe da wirklich nichts gefunden und bin daher bei uns gerade am überlegen, ob man dann nicht für das nächste Update einreicht auf Libre Office umzusteigen und sich das Geld an der Stelle spart.
 
@gustavk: Anbindung an diverse Datenbanksysteme mit Excel, ein vollwertiges Visio, ein vollwertiges Project mit Server, ein vollwertiges Outlook und ein vollwertiges Lync mit Server. Dazu noch SharePoint und OneNote. Wobei ich mir beim ersten Punkt nicht ganz sicher bin.
 
@Knerd: ja das ist alles schön, aber das gibt es ja auch alles für Libre Office / Open Office heißt halt anders, und nun? Wo ist der Mehrwert zur Rechtfertigung der Kosten?
 
@gustavk: Dann nen mir bitte zu jedem dieser Produkte ein Pendant. Und nicht zu vergessen, alles aus einer Hand und domänenfähig. Die Outlook- bzw. Exchange-, SharePoint-, Lyncserver- und Projectserveralternative müssen ALLE mit einem Konto nutzbar sein. Am besten noch mit Möglichkeit sich damit am Rechner anzumelden.
 
@RocketChef: Office 2013 hat nen komplett neuen Kern ;)
 
@MiBe: PS sollte freiburg dan auch auf win 8 umsteigen weil es neuer ist als win 7 oder vieleicht haben die auch noch VISTA oder xp im einsatz. und office 2010 ist auch ok vieleicht habe sie es billiger bekommen.
 
@dgvmc: Das ist natürlich richtig. An die Upgradevariante habe ich nicht gedacht.
 
@dgvmc: Nicht nur vllt., Firmen und Behörden bekommen MS Office zu einem Bruchteil des normalen Preises. Ebenso wie Windows und co.
 
@Knerd: Die zahlen dann aber mehr für Service und Support, oder?
 
@doubledown: Steckt in den Verträgen mit drin. Liegt aber auch damit pro Lizenz weit unter dem Endverbraucherpreis.
 
Im privatbereich kann OO vieleicht überzeugen aber wenn es um unser Steuergeld geht sollte es schon eine professionelle Lösung sein. Zumal bei fehlern Microsoft zur verantwortung gezogen werden kann, wer soll den bitte bei OO finanziell herhalten in solchen fällen?
 
@asaeldc: auch OO ist professionell. Es geht aber andere Wege zum Ziel als Produkte aus dem Hause MS. Was MS-Office kann, kann eigentlich (ausnahmen mögen die Regel bestätigen) kann auch OO-Office - nur auf andere Art und Weise. Und eben hier ist das vermeidliche und von mir weiter oben genannte Planungsdefizit bei solchen Projekten vorhanden.
 
@Stefan_der_held: Kann es das was ich in o4re11 und o4re13 aufgezählt hab?
 
@Knerd: Und das braucht eine Stadtverwaltung alles? Dann hat man aber beim Umstieg noch mehr als gepennt.
 
@OttONormalUser: Weiß ich nicht, was ich von unseren Kunden mitbekommen habe brauchen sie das tatsächlich. Vorallem der SharePoint, Exchange und Outlook werden viel genutzt. Eben weil ich nur einen Account brauche und mich auch mit dem Account bei Windows anmelden kann.
 
@Stefan_der_held: Ich glaube nicht, das OO oder LibreOffice alle Funktionalitäten einer vollen MS Office Suite bieten - das geht mitlerweile halt weit über Excel, Word und Co. hinaus - da ist die Mail-, Chat- und Socialplatform als firmeninternes Werkzeug ebenso enthalten wie weiterführende Nutzung im Team, deutlich intuitiviere Bedienung, das ganze mit Anbindung und Steuerung über das AD. Da fehlen den offenen Systemen ca. 5-6 Jahre Entwicklung. Zudem: Der aufgeführte Punkt von "Inkompatibilität" wird schlichtweg Applikationen von Drittherstellern geschuldet sein, die MS Office voraussetzen und nicht mit anderen Produkten arbeiten wollen.... Edit: Typo, und ich sehe Knerd hat Lync, Exchange/Outlook und Sharepoint namentlich aufgeführt.
 
@thardem: LO bietet ja auch kein Mailclient. Im Bereich Office ist Libre Office aber Microsoft Office schon seit langem ebenwürdig. Nenn mir nur eine Funktion, die Libre Office nicht hätte. Für Mail und DMS gibt es bessere Systeme als Exchange. Wenn man bei IBM z.B. bestellt bekommt man alles aus einer Hand, nicht umsonst macht IBM hier eine Menge Umsatz. PS: im privaten Umfeld muss ich dir aus eigener Erfahrung sagen, dass ein Libre Office unter Ubuntu viel schneller bedienen lässt als ein Office 2013 unter Windows. Durch das Head-Up Display gibt man nur die ersten drei Buchstaben ein, was man machen möchte und man hat die richtige Funktion schon gewählt während man unter Windows noch die Ribbons studiert.
 
@Stefan_der_held: Ok, wo hat OO die Schnittstelle zu SAP? Oder hat es statt dessen eine Schnittstelle zu einem "offenen" ERP? ;-)
 
1) ms bietet support, oo nicht
2) jede behörde hat selbst gestrickte software. und die muss mit dem neuen office umgehen können. allein das umstellen der macros ...
3) es gibt jede menge kommerzielle software, die sich per add-in in office einbindet, aber leider nur in ms-office und nicht in openoffice.
4) openoffice ist privat echt gut, aber wenn es darüber hinaus geht, gibt es doch hier und da einige unzulänglichkeiten
5) schon mal mit outlook und exchange im hintergrund gearbeitet? da gibt es im ganzen opensource-bereich leider keine alternative dazu. zu hause kann ich vielleicht mit thunderbird und debian und ... was basteln, das wäre in einer behördenumgebung aber nicht machbar und für die it'ler schon gar nicht wirtschaftlich zu warten.
 
@troll_hunter: 1) Oracle bietet Support. 2) Nein, vllt. war das vor 10 Jahren so. Macros sind inzwischen fast ausgestorben und werden auch aus Sicherheitsgründen schon gar nicht mehr im professionellen Umfeld verwednet 3) stimmt 4) stimmt, aber ist bei Microsoft Office genauso. 5) Es gibt einen Haufen besserer Lösungen Office mit Mail zu verbinden, davon einige Open Source, andere nicht und sogar Exchange-Unterstützung bieten. Microsoft ist hier nicht Technologieführend, auch wenn sie noch den größten Marktanteil haben. Fazit) Get your facts straight!
 
@gustavk: 1) Oracle Support ist wenn dann so teuer wie die MS Suite mit Support 2) Wovon träumst du nachts - klar gibt es das Zeug noch, genau wie es WinXP und Office 2003 noch gibt 3) stimmt 4) Nenn mir eine unzulänglichkeit im MS/Mac Umfeld 5) wer Exchange hat nimmt Outlook, das ist dann umsonst und sehr einfach zu implimentieren - es geht um's Exchange hinten dran, und da hat man, gerade wegen der Integration in's AD, kaum eine andere _sinvolle_ Wahl ab einer bestimmten Größe. Fazit) Outlook ist intuitiv und ein guter Mail Client, mag nicht der beste sein, aber es ist mit dem Rest dann kostenlos, einfach zu implimentieren und arbeitet perfekt mit dem Rest zusammen. Fazit) In einer MS Welt kannst du ruhig MS Produkte einsetzen, das ist zu 99% besser als alles andere. Das man ggf. ja nach Betrieb bestimmte andere Software besser einsetzen kann, da ein ganz spezifisches Anforderungsprofil vorliegt, steht außer Frage.
 
@thardem: "wenn dann" ^^ ... also kennst du die Preise nicht, aber hey du bekommst fast von jeder Firma, die Office-Support anbietet auch Support für OO. Kannst ja selbst mal die Preise vergleichen. Makros werden vllt. noch von ein paar Fricklern auf ihrem veralteten Office genutzt. Im professionellen Bereich findest du keine Makros mehr, will hier aus Sicherheitsgründen auch niemand. Inkompatibilitäten zwischen den eigenen Produkten ist beispielsweise eine Unzulänglichkeit von MS Office. Zu Exchange, wir hatten das bis vor einem Jahr wurde dann aber durch ein neues System ersetzt. Der Vorteil ist jetzt u.a. eine bessere Verfügbarkeit über den Webbrowser. Exchange mag seine stärken in einer MS only Welt ausspielen, hat man eine diversifizierte Infrastruktur, dann bringt Exchange nur Nachteile.
 
@gustavk: Es gibt auch andere Firmen die Support für MS Office anbieten - kennst du auch deren Preise? Oracle ist im DB Bereich die teure Luxus Variante im Vergleich zu allen anderen Anbietern - in allen Bereichen. Es gibt keine _neuen Makros_ mehr, aber sie sind halt leider noch da. Wenn du das mal eben bei allen Firmen auf der Welt ablösen kannst - feel free. Inwiefern sind die Produkte untereinander inkompatibel? Dein Kommentar zu Exchange ist 99% das was ich bereits geschrieben habe - ja, wenn du keine MS Welt hast, sondern auch großflächig andere OS einsetzt, kann es auch deutlich bessere Lösungen geben. Edit: Besonders wenn ich kein AD einsetze.
 
@thardem: also ich habe zwischen Word 2003 und Word 2010 erhebliche Inkompatiblitäten. Nein ich kenne keine Preise für MS Office Support, weil wir keinen brauchen. Aber an deiner Ausführung ist mir aufgefallen, dass du von Oracles Preisen sprichst, die aber nicht zu kennen scheinst, habe ich recht?
 
@gustavk: Da sind ja gleich zwei, die keine Ahnung haben. Selbstverständlich gibt es noch Makros. Auch neue. Es werden eher mehr als weniger. Erst Makros versetzen mich doch in die Lage, Workflow ohne teure Fachsoftware innerhalb Office zu realisieren. Man kann eine ganze Warenwirtschaft innerhalb der Textverarbeitung und Tabellenkalkulation abbilden, ohne zusätzliche Software dafür einzukaufen. Für solche Szenarien gibt es doch überhaupt erst Makro-Programmierung. Unter MS Office mit VBA, unter OpenOffice/LibreOffice mit der dortigen Makro-Sprache. Bissi text runtertippen und formatieren kann auch WordPad, dazu braucht's weder MS Office noch OpenOffice/Libreoffice. Hab' das Gefühl, das nur wenige wissen, was hinter solch großen Softwarepaketen wie MS Office oder OpenOffice in Wirklichkeit an Möglichkeiten steckt. Wenn hier für Microsoft Office plädiert wird, hat das nur einen Grund: Es ist schlichtweg perfekt in die Windows-Welt im Allgemeinen und ins Active-Directory und weitere Microsoft-Produkte im Speziellen integriert. Insofern kann ich die Entscheidung der Stadt Freiburg nachvollziehen. Zu Hause könnte ich mir durchaus OpenOffice vorstellen, wenn ich mich nicht so sehr an Outlook 2010 gewöhnt hätte, das geb' ich nicht mehr her (aus Home&Business).
 
@departure: nenn mal ein Feature das Microsoft Office hat aber Libre Office nicht.
 
@gustavk: SharePoint-Anbindung (nicht nur aus Outlook heraus, sondern aus allen Modulen), native Exchange-Anbindung, mehr Gestaltungshilfe bei Präsentationen, Smart Arts in Microsoft Word, Aufgabenorganisation, bedingte Formatierung (Excel), reservierte Kopf- und Fußzeilen (Word), PIM (Outlook), Zirkelbezüge ("Iteration" in Excel), Soforthilfe noch während der Eingabe (ohne erst in der Onlinehilfe suchen zu müssen), automatische Vervollständigung (Word), API's zu gängigen DMS-Systemen, funktionierende Datenbankverwaltung, Datenvisualisierung mit Sparklines (Excel), Veröffentlichungsdienst (PowerPoint), Cloud-Kollaboration in Echtzeit, nativer Makro-Support, Unterstützung für erweiterte Kontextmenüs in Windows 7/8 ... to be continued ...
 
@departure: Rofl, ich muss mich immer schlapp lachen, wenn so ein M$-Fan mit Mailzeugs ankommt, wenn man zwischen Microsoft Office und Libre Office vergleicht. Wenn man ein Mailsystem will, dann nimmt man natürlich das beste Mailsystem und nicht etwas was man kostenlos zu Microsoft Office hintergerschmissen bekommt. Aber wenn man die Office-Sachen vergleicht, bleibt halt eben auch nichts übrig, was Microsoft Office bieten würde, das Libre Office nicht schon längst hat.
 
@gustavk: In meiner Antwort an Dich sind gerade mal zwei Mail-Bezüge (Outlook) drin. Die weiteren 15 Punkte, die LiberoOffice nicht kann/hat, nicht gelesen?
 
@departure: was stimmt denn von dem Bullshit den du geschrieben hat, "mehr Gestaltungshilfe" - lol, aber ok geben wir dir noch ne Chance "automatische Vervollständigung" - ja schon mal Libre Office benutzt? Wenn ja, ist dir vllt. die automatische Vervollständigung aufgefallen :D ? So könnte ich jeden Punkt durchmachen, aber dafür ist mir meine Zeit zu schade und du wirst wieder irgendwelche Hoaxe posten.
 
Dieses Hin- und Her kann sich auch nur eine Behörde leisten, die sowieso nicht das eigene Geld sondern das der Steuerzahler verpulfert. Als Geldgeber möchte ich auch nicht das dort abgestimmt wird, was sie die nächsten 4 Wochen nutzen wollen oder mal ausprobieren wollen. Ich möchte das es Experten anhand Kosten- und Effizienzbetrachtungen rational, transparent und nachvollziehbar entscheiden. Es gibt keinen Grund in einer Behöre Microsoft Office zu nutzen, das mehr kostet aber keinen Mehrwert gegen einem Libre Office oder von mir aus günstigerem IBM Lotus bietet. Von der EU gibt es ein Gesetz, dass Verwaltungen freie Formate herausgeben und akzeptieren müssen, einfach einfordern und dann sehen sie mal wie weit sie mit dieser Entscheidung kommen :D
 
@gustavk: Dann kriegste, wie immer, einfach nen PDF vorn Latz geballert.
 
@gustavk: warum gibt es keinen Grund, weshalb eine Behörde kein MS Office nutzen sollte? Oder gibt es nur für dich keinen Grund?
 
@Dreadlord: Ich habe einen Grund genannt, was bringt es ihn dir jetzt zu wiederholen, scheinbar kannst du noch nicht lesen. " Es gibt keinen Grund in einer Behöre Microsoft Office zu nutzen, das mehr kostet aber keinen Mehrwert gegen einem Libre Office oder von mir aus günstigerem IBM Lotus bietet."
 
Also mal ehrlich... für öffentliche Einrichtungen ist Microsoft Office weiß Gott nicht teuer.
 
@TripleB: Dir ist schon klar, dass alles Geld was die Kommunen ausgeben, von uns bezahlt wird, Stichwort Steuern. Da ist jeder eingesparte Cent sinnvoll.
 
@dodnet: Nur, wieviele Cent sparst du mit OO wirklich ein?
 
@dodnet: Klar, aber die ganze Umstellung/Anpassung auf OO ist unterm Strich sicherlich billiger, klar. Es ist nun mal Fakt, daß man für ein etabliertes Produkt mit gewissem Marktanteil auch relativ einfach Lösungen bekommt: Weil es halt jeder verwendet.
 
eben, leute meinen großaufträge würden zu retail preisen abgerechnet.
 
hab letztens das neue Office 2013 und Office 365 gesehen mit "Cloud" Anbindung per Skydrive usw. Eine schöne Sache eigentlich, vor allem Excel gefällt mir gut - hat außer der "Cloud" noch ein paar nette neue Funktionen spendiert bekommen :-). Das Bing Maps Addon macht sich damit auch gut.
Für Firmen ist Office einfach optimal - das Paket ist ne runde Sache und wenn die Firma am Office Home Use Program teilnimmt dann bekommen alle Angestellten das (komplette) Office für um die 10,-€.
Zu solchen Extras kann man Microsoft nur gratulieren. Wenn ich diese Möglichkeit hab dann denke ich sicher nicht an Open Office als Alternative...
 
@avi187: Ja, wirklich super Idee die Dokumente von öffentlichen Verwaltungen irgendwo in der Cloud abzulegen...
 
@dodnet:
ist ja kein Muss - da soll schon jeder selber wissen was er tut oder die Firma durch Richtlinien bzw. Einschränkungen per Group Policy 'nachhelfen' ;-)
 
@dodnet: Sicherlich speichert die Stadtverwaltung Freiburg alle Daten auf nem 25 GB Skydrive...
 
Lustig. Die ganzen "Freie Software"-Organisationen beschweren sich, aber mal ein schlichtweg besseres Produkt rausbringen ist nicht.
 
@Kirill: Das können wir aber alle gut ;) Immer beschweren aber was besseres bringen geht nicht ;)
 
@Knerd: Wo ist die Zeit hin, als man noch mit Innovationen Marktanteile geholt hat? Heutzutage klagt man die Konkurrenz weg oder versucht's eben mit Baumknutscherargumenten.
 
@Kirill: Zu re:11 Wo ist die Zeit hin, als man sich dem Wettbewerb noch mit Fairness gestellt hat? Heutzutage behindert man die Konkurrenz mit immer neuen proprietären Formaten daran überhaupt eine Chance zu haben ein Quasi-Monopol zu brechen, so dass die gezwungen sind ihr Recht ein zu klagen. Baumknutscherargumente bringst nur du aus deiner oberflächlichen Betrachtungsweise heraus!
 
@OttONormalUser: Richtig, wo ist die Zeit hin? Heutzutage möhren irgendwelche Freetards rum, die Software sei ja frei und dadurch ach so toll besser, anstatt einfach tatsächlich bessere Software zu liefern. Ja, wo ist die Zeit hin?
 
@Kirill: Falsch, Leute wie du hören das was du sagst, aber gesagt wird was ganz anderes, liegt an deiner Oberflächlichen Logik, falls man das was du von dir gibst überhaupt Logisch nennen kann.
 
@Kirill: Wieso? Es gibt genug OpenSource-Produkte, die genauso gut oder besser sind als geschlossene Gegenstücke. Ich sag nur Firefox, Chromium, Linux...
 
@noneofthem: TCP/IP, OpenSSH, OpenSSL, SMTP, Sendmail, Exim, Postfix, POP3, IMPAP, Kolab, Zarafa, Kerberos, NFS, PostgreSQL, MySQL, MariaDB, Berkeley DB, VI, LaTeX, Sankt IGNUcius Emacs, ach da könnte man noch lange so weitermachen.
 
@Feuerpferd: du mischt da freie software mit offenen protokollen aber ganz schön....
 
@0711: Was erwartest du von ihm?
 
@Knerd: man darf doch die hoffnung nicht aufgeben
 
@0711: Irgendwann durchaus.
 
@0711: Mit voller Absicht. Ohne diese offenen Grundlagen gäbe es kein Internet, die Informationstechnik hätte sich nicht so rasant fortentwickelt.
 
@Feuerpferd: die liste kann man auch ebenso umdrehen
Kommerzielle produkte die OS produkten überlegen sind:
Photoshop, SAP memory DB, directX, outlook, autoCAD, visual studio (und ja ich kenn ecllipse).....
 
@gordon2001:
Wo ist den bitte DirectX den Offenen Produkten überlegen? Direct3D wird heutzutage nur mit neuen Betriebssystemen weiterentwickelt, so das die meisten Spielehersteller weiterhin hauptsätzlich auf Direct3D 9 setzen. (Xp nur DX9, Vista/win7 DX11 und Win8 DX11.1). OpenGL steht in der Version 4.3 mit Direct3D 11.1 in nichts nach und ist nicht auf ein Betriebssystem gebunden. Auch ist Visual Studio kein gutes Beispiel, denn es gibt sehr viele Entwicklungs Firmen, welche auf Exlipse oder die Qt Suite setzen und wenn jemand plattformunabhängig entwickeln möchte, so wird er VS sowieso nicht nehmen.
 
@noneofthem: Lies die Überschrift, wir reden hier nicht von FireFox.
 
@Kirill: Du laberst einen Mist, wie soll denn ein "besseres" Produkt aussehen, wenn es zum proprietärem Microsoft Format, von dem man sich abhängig gemacht hat, nicht kompatibel sein kann? Meinst du ein "besseres" Produkt löst dieses Problem?
 
Schon recht, die Idee auf MS-Office zu wechseln ebnet lustig den Weg für eine Menge Schadsoftware in den Behörden, die in das MS-Office so richtig fein rein flutschen kann. Ist ja nicht so, dass dank Stuxnet, Conficker, Makroviren die Entscheider mal hinzu lernen würden. Das ist wie mit dem sturen auf AKWs bestehen, obwohl längst das Unglück von Tschernobyl passiert war. Nee, geht mal schön weiter auf der Autobahn spielen.
 
@Feuerpferd: und wieder haltloser troll blabla. Deine schadsoftware behauptung ist haltlos und lässt sich wiederlegen... Naja dem feuerpferd ist eben der verstand verbrannt ^^
 
@gordon2001: Ponita war verwirrt und hat sich beim Angriff mit Flammenrad selbst verletzt.
 
Was viele hier missverstehen, es geht bei diesem Thema nicht um die Bedienung des Programms. Die meisten Benutzer müssen sich bei Office 2007+ mit den Ribbons mehr umstellen als bei OpenOffice. Das Hauptproblem ist dass die Anbindung von Fachanwendungen an Nicht-MS-Office eher schlecht bis gar nicht vorhanden ist, was auch an den fehlenden Schnittstellen beim OpenOffice liegt. Und ich rede hier nicht von popeligen Office-Makros, die ständig nicht funktionieren.
 
@dodnet: Es gibt ein paar Dinge, die in Verbindung mit .net und Office sehr gut gehen, z.B. automatisch Dokumente anhand einer Vorlage generieren ohne das Dokument selbst zu parsen. Wie das bei OO aussieht weiß ich nicht, da wir bei uns mit MS Office arbeiten.
 
Ändert man auch konsequenterweise jetzt Freiburg in Unfreiburg?^^
 
@OttONormalUser: Den Weg zum freien und guten Ubuntu hat sich Unfreiburg jetzt verbaut. Das wird übrigens auch der Grund sein, warum es beim Office Paket so ein Gezeter gibt, denn OpenOffice und Libreoffice ebenen den Weg in die Freiheit. Die Nutzer der freien Office Pakete sind ja nicht an Microsoft geknebelt. OpenOffice und Libreoffice gibt es auch auf Linux.
 
@Feuerpferd: mit ms office kannste immernoch auf die 2. beliebtesten desktopplattform zurückgreifen.;)
 
@0711: bei OO kannst du es auf 3 Desktop- und auf 2 Smartphonesystemen.
 
@Feuerpferd: Amen!
 
@Feuerpferd: sind nicht geknebelt, können ja auch OSx nehmen...
Aber ich dein halbwissen ist man hier ja gewöhnt. Verschweige ruhig immer die hälfte um deine anti MS thesen zu verbreiten.
 
@gordon2001: Wenn sie OSX nehmen, dann steigen die Kosten für den Steuerzahler noch weiter und es kann erst recht kein ODF benutzt werden, womit sie beim Austausch mit Bundesämtern Probleme kriegen werden.
 
ich find es interessant dass man seitens der fsf u.ä. organsiationen oo als einzge lösung sieht, man strebt hier nach möglichkeit ebenfalls das "einzig wahre office" an....komisch sollte doch die bestrebung vielmehr sein odf zu etablieren und kein fixes produkt.
 
@0711: Die streben einzig und alleine irgendwelche Ideologien an ohne den Rückhalt von funktionaler, effizienter und nutzerfreundlicher Software.
 
Ein Systemwechsel oder ein Wechsel einer zentralen Anwendung, welches bei der Office Suite sicher der Fall ist, geht nur mit Expertenwissen gut, alles andere endet in einem Fiasko. Wenn man das nicht hat holt man sich Externe.
 
Grandios. Da merken Sie, dass es Probleme mit uneinheitlichen Standards gibt und wechseln dann lieber wieder zu der Software, die in verschiedenen Versionen eigene untereinander inkompatible Formate benutzt. Sind da wieder die BWL-Fuzzies die Entscheider, die kurzfristig mal die Kosten so verdrehen, dass sie aus Sicht der anderen Leute ohne Plan, aber mit viel Macht, gut dastehen?
 
@ouzo: die untereinander bestehenden inkompatibilitäten betreffen nur nahezu niemand....lustig übrigens dass open office genau das gleiche problem hat weil man nicht standardisierte odf versionen nutzt :D
 
@0711: Genau, die betreffen niemanden, weil es ja sicher keine Firmen gibt, die miteinander arbeiten müssen, aber mit unterschiedliche Office-Versionen haben. Und dass MS ODF eindeutig behindert und boykottiert hat sollte man mitbekommen haben.
 
@ouzo: ms hat schlicht die offiziell standardisierte version umgesetzt, so wie sie als standard eingereicht wurde und verabschiedet wurde. Dass diese spezifikation nicht vollständig ist, ist nicht die schuld von ms. Übrigens macht oo genau dasselbe, sie nutzen erweiterungen und definitionen die nciht dem odf standard entsprechen....eben weil sie wissen dass was da als standard eingereicht wurde unvollständiger schrott ist.
 
@0711: Selbst wenn man darauf herunterbricht, dass beide Formate (ODF + DOC(x)) unvollständig und nicht fehlerfrei sind, dann ist ODF trotzdem die bessere Wahl. Auf Bundesebene und international wird schon viel ODF eingesetzt um langfristig und plattformübergreifend arbeiten zu können, aber eine Stadt kriegt Probleme, die durch MS Office lösbar sein sollen und den Steuerzahler wieder ordentlich Kohle kosten. Ja ne, is klar.
 
@ouzo: die standardisierte odf variante ist schlicht unbrauchbar....würden die neueren odf versionen standardisiert werden würde ich dir zustimmen dass odf die bessere wahl ist aber wenn man wirklich dem standard folgt (und dadurch die unabhängigkeit des standards an ein einzelnes produkt zu minimieren) dann ist odf in der derzeit standardisierten fassung nicht tragbar, docx dagegen schon eher da es deutlich vollständiger ist als odf. Die versionen von odf die oo oder lo derzeit einsetzen machen vieles besser, korrekter und vollständiger als die standardisierte variante aber entsprechen leider nicht dem standard und eine kompatibilität mit diesem ist auch nicht gegeben (eben das was du den binär ms office dokumenten voriwrfst)....wenn der standard von odf nachgebessert wird, dann erst ist es ein vernünftige wahl, derzeit aber kaum.
 
@0711: Wie kann es unbrauchbar sein, wenn diverse Ämter und Landesregierungen damit seit Jahren national und international arbeiten? Und wie ist .docx vollständiger? Vollständiger von was?
 
@ouzo: Vollständiger bei der definition und implementierungsanforderung wie ich oben schon schrieb...mit dem offiziellen iso standard von odf kann man z.B. in tabellenkalkulationen mit unterschiedlichen produkten/implementierungen zueinander inkompatible dokumente erzeugen (wohlgemerkt die dokumente befolgen dabei strikt den odf standard/nutzen dieselbe version) weil nirgends steht wie man formeln im dokument definieren soll - in einer tabellenkalkulation, grundlegender geht ja fast nicht. ODF 1.0 (der iso standard) hat kompatibiltätsschwierigkeiten mit oo/lo die beide nachfolgeversionen verwenden die nicht dem iso standard entsprechen aber eben genau diese fehler ausräumen wollen - diese eigenen entwicklungen sind aber nie ratifziert worden und so ist eben schlicht ein unbrauchbarer standard geschaffen worden der starker nachbesserung bedarf. Solange diese nachbesserungen nicht in den standard eingeflossens in (von wem auch immer, denn hier kocht auch jeder so n bisschen anders) ist odf in weiten teilen eine standardisierungskatastrophe. Openxml z.B. lässt solche spielräume nicht zu, wenngleich die definition und implementierung von ooxml weit komplexer/komplizierter ist wie odf sichert ooxml im gegensatz zu odf die kompatibilität der dokumente gegenüber anderen implementierungen die der standarddefinition folgen ab und diesen meiner ansicht nach primär wichtigen punkt für einen standard erfüllt derzeit der ooxml iso standard weit besser als der odf iso standard. Die idee hinter odf ist sicher gut und einen vernünftigen odf standard würde ich auch eher begrüßen als ooxml aber so wie es derzeit ist, ist es einfach scheisse umgesetzt und irgendwie kommt es mir so vor dass man hier seitens fsf und co auch keinen wert legt den iso standard zu erneuern...man lässt halt die alte schlechte erste umsetzung standardisiert und gut, nur gut ist die leider nicht.
 
@0711: Was nimmst du denn als Maßstab für die Anforderungen? Es gibt soweit ich weiß keine Liste mit umfangreichen und formatunabhängigen Anforderungen für Office-Dokumente. Also kann .docx nur eine "vollständigere" Unterstützung für ein bestimmtes Format aufweisen. Dass das OOXML ist, ist nicht verwunderlich, immerhin wollte MS ja unbedingt ihr "offenes Format" durchdrücken statt ODF (in welcher Version auch immer). Es sollte aber scheinbar auch nicht ihr eigenes komplett offenes Format Standard werden, denn sie unterstützen ja nicht den OOXML ISO-Standard in ihrer Software, sondern nur eine ältere, von der ISO nicht anerkannte, Version. Der OOXML-ISO-Standard kann sogar besser sein als der aktuelle ODF-ISO-Standard (1.0). Ändert aber an der gesamten Situation nichts, wenn MS ihn selbst nicht vollständig unterstützt und aus unbekannten Gründen die ISO bei der Standardisierung von ODF 1.1 und 1.2 ewig lange braucht.
 
@ouzo: 1.1, 1.2 und abwandlungen sind bisher nichtmal bei der iso eingereicht worden....da ist nicht die iso im verzug. Bei einer formatstandardisierung geht es ja nicht um die fixierung auf ein einzelnes produkt oder hersteller sondern eben einen einheitlichen standard zu schaffen der mit anderen kompatibel ist. MS office 2010 hat kein problem nach dem ooxml standard geschaffene dokumente zu öffnen, staroffice meines wisens auch nicht, ms office kann keine standardgerechten dokumente speicher, das ist korrekt und ms täte gut daran dies zu ändern aber für die standardisierungsabsicht ansich ist das ja nicht so relevant da hier kein produkt oder hersteller standardisiert werden soll sondern ein dokumentenformat. Wie gesagt, odf würde ich vom ansatz persönlich bevorzugen (wenngleich es hier eigentlich auch ein "haupt akteur" dahinter gibt) aber die derzeitige form bzw wie es überhaupt standardisiert wurde ist erbärmlich schlecht, da hat ms bei ooxml deutlich bessere arbeit geleistet.
 
@0711: Hast du eine Quelle, dass 1.1 und 1.2 noch nicht eingereicht sind? Die Spezifikation von OOXML hat mehr als 6000 Seiten. Davon spezifizieren allein 50 Seiten den Umgang mit Cliparts. ODF 1.0 sagt nur aus, dass ein beliebiges Bild eingefügt werden kann. Davon ab werden Formeln und Vektoren in OOXML nicht in anerkannten Standards, sondern MS-eigenen Formaten gespeichert. Nur aufgrund der Größe der Dokumentation von einer besseren Arbeit zu sprechen ist ziemlicher Quatsch. Wenn MS es erst vier (?) Jahre nach Verabschiedung ihres selbst erschaffenen "offenen" Formates als ISO-Standard schafft auch standardkonform zu speichern, dann ist DAS eine erbärmliche Leistung und zeigt meiner Meinung nach nicht den Willen ein offenes Format durchzusetzen, sondern mit ihrer einschränkenden Praxis weiter Geld zu scheffeln.
 
@ouzo: Ein aktualiserungsantrag könnte man bei der iso nachlesen, da steht nix. Ja dies in 4 jahren nicht zu schaffen ist keine gute leistung und der grund warum ich ooxml als besser spezifiziert halte sind nicht die seitenanzahl sondern dass eben die meisten Eventualitäten etc abgedeckt sind (das sollte die weiter oben schon aufgefallen sein)...dass hier MS eigene Formate teilweise den vorzug haben ist ein valider kritikpunkt aber es lässt wenigstens keine eigeninterpretationen unterschiedlicher implementationen zu. Den eigenen Standard innerhalb 4 jahre nicht umzusetzen ist ebenso kritikwürdig, völlig korrekt....beim standardisierungsprozess sollte aber nicht die referenzimplementierung im Vordergrund stehen sondern der zweck und dieser sagt ein einheitliches dokumentenformat das von jedem implementiert werden kann und programmübergreifende Kompatibilitäten erlaubt wenn man sich an diesen Standard hält, das ist bei ooxml gegeben (es fehlen die Programme dazu - Minuspunkt), das ist bei odf nicht gegeben und damit verfehlt odf den sinn einer Standardisierung.
 
@0711: Anträge hab ich auf der ISO Seite nicht finden können, nur den aktuellen Status, ob sie abgelehnt, aktualisiert oder zugelassen wurden. Zudem scheint 1.1 seit Anfang des Jahres abgesegnet zu sein. So vollständig kann auch OOXML nicht gewesen sein, wenn sie bereits zweimal nachgebessert haben. Und trotzdem unterstützen sie nur die vier Jahre alte Revision in ihrem aktuellsten und nichtmal erhältlichen Office. Eigene Formate lassen keine Eigeninterpretationen bei der Implementierung zu? Was machen denn Dritthersteller, wenn sie das angeblich offene Format unterstützen wollen, aber nur Microsoft Teile davon kennt? Das ist aktives behindern der Konkurrenz! Wieso ist ODF kein einheitliches Dokumentenformat welches von jedem implementiert werden kann und programmübergreifende Kompatibilitäten erlaubt? Wie konnte es dann ein ISO-Standard werden???
 
@ouzo: man muss sich doch nicht immer im kreis drehen? Weil odf 1.0 u.a. bei tabellenkalkulationen keine formeldefinitionen kennt und damit abgespeicherte tabellenkalkulationen aus verschiedenen programmen hier keine vorgaben haben und zwangsweise irgendwas eigenes nehmen müssen, sie folgen damit zwar dem Standard aber dass die eigen Interpretation nicht mit allen anderen kompatibel ist dürfte selbstredend sein. MIt den Problemen (u.a. auch dem angesprochenen) räumt übrigens erst 1.2 halbwegs auf...1.1 wurde wohl auch deshalb nie zur Standardisierung gebracht. OOXML wurde übrigens vor Standardisierung überarbeitet, nicht hinterher ;)
 
@0711: Wenn 1.1 nie zur Standardisierung gebracht wurde, was ist das dann? http://www.iso.org/iso/home/store/catalogue_tc/catalogue_detail.htm?csnumber=59302 Und OOXML wurde 2008 Standard und in 2011 und 2012 gab es überarbeitete Versionen. Wann also davor? Und wenn Office 2013 den (vor einem Jahr verabschiedeten) OASIS Standard von ODF 1.2 unterstützt (so wie OpenOffice, LibreOffice, ...), welchen Vorteil hat Freiburg dann mit dem erneuten Umschwenken auf MS Office?
 
@ouzo: das mit 1.1 war mir nicht bekannt. Dass, das format von ooxml geändert wurde wäre mir neu, hab auf anhieb auch nicht gefunden das am format was geändert wurde (können auch einfache korrekturen in den dokumenten gewesen sein, 6000 seiten werden wohl nicht 100% fehlerfrei sein). Ich denke der schwenk zu ms office hat nichts mit der unterstützung des iso formats zu tun sondern damit dass partner etc noch mit binärdateien von ms office arbeiten/nur damit können (aber eben auch mit odf gut kanN)....das wär zum einen ein vorteil, outlook wäre je nachdem ein vorteil, excel ist mächtiger als calc und ansonsten müsstest du diesbezüglich die entscheidungsträger fragen was sie als vorteil sehen....welches produkt eingesetzt wird ist mir relativ, mich stört es aber auch nicht weiter wenn sie auf ms office setzen.
 
@0711: Hier die Links für die neueren Revisionen von OOXML: http://www.iso.org/iso/home/store/catalogue_ics/catalogue_detail_ics.htm?csnumber=59577 und http://www.iso.org/iso/home/store/catalogue_ics/catalogue_detail_ics.htm?csnumber=61797 Wenn man sich das Gutachten, welches zum Umschwenken anguckt, dann wird darin der Grund genannt. Dort steht eindeutig, dass weiterhin parallel mit dem alten MS Office gearbeitet wurde und der Mehraufwand im _zusätzlichen_ Einsatz von OOo besteht. Es ist also genau der gleiche Grund wie bei allen anderen gescheiterten Umstiegsprojekten, nämlich dass weiterhin parallel mit dem alten weitergearbeitet wird und somit doppelter Aufwand betrieben wird.
 
@ouzo: der grund warum oft mit altem weitergearbeitet wird ist weil man nicht alles auf dem neuen produkt abbilden kann, insbesondere wenn daran dritt anwendungen hängen die halt nur eine schnittstelle zu ms office haben aber nicht oo. Das ist meist das scheitern der umstiegsprojekte...das ist halt ein hene ei problem, die drittanbieter sehen keinen grund ein "nieschenprodukt" wie oo zu supporten weil es nicht verbreitet genug ist, die wo auf oo gehn wohl könnenn icht weil die drittanbieter keine lösung für oo haben.
 
@0711: Nein, der Grund warum mit altem weitergearbeitet wird und die Projekte scheitern ist beschissene Planung und Leute die zuviel Macht, aber keine Ahnung vom Thema haben. Und das betrifft sowohl Politiker, die mal eben "Erfolg" verkünden wollen als auch lernresistente Sekretärinnen, die seit 20 Jahren nur MS Office kennen und nichts anderes nutzen wollen.
 
@ouzo: habe ich anders kennengelernt weil die sekretärin umstellen meist nicht das problem ist sondern eben das drumrum....natürlich gibt es lernresistente mitarbeiter aber daran scheitern nur wenig projekte, projekte scheitern daran dass man mit der neuen lösung nicht das gleiche machen kann wie zuvor oder parallel eben die alte lösung teilweise nutzen muss weil drittprodukte nicht mit der neuen können. Hier ist sicher planung ein grund für das scheitern aber eben auch der markt der schlciht gewisse anforderungen nicht bedient und so selbst bei guter planung ein misch betrieb rauskommen kann der immer scheisse ist und man von vornherein eigentlich sagen kann, so migrieren wir nicht aber manche projekte werden halt aufgrund diverser forderungen trotzdem so durchgedrückt.
 
@0711: Ja, also läuft es auf die schlechte Planung und Leute mit zuviel Macht aber ohne Ahnung hinaus. Und so scheitert jedes Projekt.
 
@ouzo: das möchte ich nicht bedingungslos unterschreiben...manchmal liegt es einfach nicht in der macht der projektleitung drittprodukte so parat zu haben wie man sie für eine migration bräuchte und canceln darf/kann man wegen sonstigen gründen nicht.
 
@0711: Sorry, aber ein Projektleiter, der sowas nicht prüft hat seine Aufgabe komplett verfehlt. Denn genau DAS ist die Aufgabe eines Projektleiters, nämlich vorab alles zu prüfen und ggf. in die Wege zu leiten, damit das Projekt erfolgreich ist!
 
@ouzo: Wie geschrieben heisst das nicht dass es der projektleiter nicht geprüft hat oder nicht in die wege leiten wollte, manches kann er schlicht nicht in die wege leiten - weil es eben auch bei den zulieferern haken kann. Wenn er dann darauf hinweist und trotzdem das projekt durchziehen soll, dann machen das 99% der projektleiter bevor sie ihren job aufgeben...das problem dabei ist aber nicht die projektleitung sondern irgendwer der mehr zu sagen hat und vermutlich irgend ein ziel auf seinem zettel stehen hat damit er x% von seinem jahresgehalt für das erreichen dieses ziels bekommt.
 
@0711: Das hab ich doch geschrieben: Leute mit zuviel Macht aber ohne Ahnung.
 
@ouzo: du hattest schlechte planung >und< zu viel macht geschrieben, deshalb hab ich gesagt das möchte ich nicht bedingungslos unterschreiben...wobei natürlich auch schlechte planung ein grund sein kann
 
@ouzo: Der springende Punkt ist, die haben in Freiburg vor 5 Jahren beschlossen das freie ODF Format zu benutzen, haben sich aber an den Beschluss nicht gehalten und wundern sich jetzt, dass sie in MS-Unfreiburg landen. Schon irgendwie lustig, wenn Redmond mal der Sinn danach stehen sollte, könnten die mit einem Schlag sämtliche Behörden in Deutschland ausschalten.
 
@Feuerpferd: und wie würde ms das anstellen?
 
@0711: Schon seit Jahren lassen sich Microsoft Produkte ferngesteuert deaktivieren. Da gucken die Microsoft Benutzer dann dumm, wenn es passiert.
 
@Feuerpferd: prima fantasiewelt in der du da lebst...
 
@0711: Bist offensichtlich ein Anfänger, der es noch nicht weiß, aber die Microsoft Aktivierungsserver sind schon ausgefallen und viele Microsoft Nutzer mussten darunter leiden: http://winfuture.de/news,33978.html Aktivierungsserver müssen nicht unbedingt unbeabsichtigt ausfallen. Das sind nun mal die Gefahren von DRM und es gibt viele Opfer die das digitale Entrechten bereits viel Geld, Zeit und Nerven gekostet hat.
 
@Feuerpferd: lol informier dich nochmal richtig. Ersten gehen dann nur keine neuaktivierungen nicht mehr und nicht wie von dir behauptet geht dann plötzlich garnichts mehr. Zweitens gibts es in MS produkten keinen"killschalter" du verfolgter. ^^
Drittens wie soll den bitte bezahlsoftware ohne DRM funktionieren?
Unternehmen in der größe funktionieren nunmal nicht dank oder crowed funding.
Und jetzt setzt deinen aluhut wieder auf und geh schlafen...
 
@Feuerpferd: Die Aktivierungsserver brauchst du nicht unbedingt und kann man ganz "leicht" aushebeln. Brauchst nur eine Software (18 MB) und das wars. Ob bestehende Installation oder neue ist dabei vollkomenn unrelevant.
 
@Feuerpferd: erm...dir ist klar dass firmen einen eigenen aktivierungsserver haben können, dir ist klar dass aktivierungsserver nach der aktivierung sowieso nicht mehr mit diesen kommunizieren? Was hat dies aber eigentlich mit "ferngeseteuert deaktivieren" zu tun?
 
@ouzo: "Da merken Sie, dass es Probleme mit uneinheitlichen Standards gibt und wechseln dann lieber wieder zu der Software, die in verschiedenen Versionen eigene untereinander inkompatible Formate benutzt." ... Diese Software macht aber trotz der von dir beschriebenen Mängel weniger Probleme als die offene und kostenlose Alternative. Warum ist das so? ... Ich habe da ne Vermutung. Wenn die Spezifikation eines Dateiformats wie ODF gemessen an der Definition eines OpenXML quasi auf einen Bierdeckel passt, dann KANN man schlicht nicht erwarten dass Dokumente die in MS-Office erstellt wurden unfallfrei in ODF abgespeichert und anschließend wieder genau so geöffnet werden können. Das geht nicht mal wenn man zwischen den Hausformaten DOCX und DOC hin und her speichert. Da gibts auch fast immer Verluste.
 
@DennisMoore: Ja, und wenn du das festgestellt hast mit .doc und .docx, warum genau ist MS Office dann hilfreicher? Das würde nur dann halbwegs funktionieren, wenn alle Behörden, Firmen etc, mit denen Freiburg zu tun hat das gleiche Format verwenden und möglichst die gleiche Office-Version einsetzen.
 
@ouzo: Das mit DOC und DOCX war nur ein Beispiel für schwach definierte und stark definierte Dateiformate. MS-Office ist insofern hilfreicher, als das es mit dem am stärksten definierten und standardisierten Dateiformat OpenXML am Besten umgehen kann. Und bevor gleich wieder "nänänä ist ja auch von denen bla bla" kommt: Softmaker Office kann auch sehr gut damit umgehen und ist nicht von MS. Oh, und nebenbei kanns natürlich auch ODF.
 
@DennisMoore: MS Office (mindestens bis Office 2010) und auch dein Softmaker Office unterstützen beide nur die veraltete und nicht ISO-standardisierte Version. Der ISO-Standard von OOXML wird nicht vollständig unterstützt. Also was nutzt es, wenn es einen OOXML-Standard gibt, der weder von MS verwendet wird, noch von Drittanbietern, weil diese zu MS Office kompatibel sein wollen?
 
@ouzo: Es nutzt einem in sofern als dass man weniger Probleme mit Inkompatibilitäten hat als anders. Das spart Arbeitszeit für Sachbearbeiter und IT-Abteilung. Das spart Kosten und schuppdiwupp ist die Lizenz schon wieder reingeholt. Office 2013 und die neueste Softmakerversion unterstützen übrigens den ISO-Standard soweit ich weiß. Wobei ich mir beim Softmaker nicht 100% sicher bin, aber ich find die Info jetzt auch nicht auf die Schnelle. Im Übrigen sind alle Minieinschränkungen die man evtl. bei solchen Fragen in Bezug of MS-Office hat noch immer verschwindend gering zu den Problemen die man sich mit OpenOffice-Derivaten ins Haus holt. Allein schon die Tatsache dass OpenOffice kein fertiges Produkt ist oder jemals war ist für mich schon ein großer Hemmschuh. So muss man andauernd updaten um einen halbwegs akzeptablen Stand zu haben. Es ist zwar an und für sich kostenlos, aber eben auch mit Arbeit und damit em Ende wieder mit Geld verbunden. Freiburg ist da ein gutes Beispiel, denn sie setzen lt. Heise.de bis heute immer noch OpenOffice v3.2.x ein.
 
@DennisMoore: Wenn eine neue, aktuelle Officeversion benötigt wird um ISO OOXML benutzen zu können, dann sind wieder Anschaffungskosten damit verbunden. Im dem Fall aber für alle Beteiligten. Alternativ soll Office 2013 auch ODF 1.2 können, womit sowohl die MS Office-Leute und alle anderen ein gemeinsames Format verwenden könnten. Aber von ODF kommend wieder auf MS Office zurückgehen, wenn man schon bei ODF war und mit Office 2013 es für die anderen Beteiligten einfacher wird, das macht keinen Sinn. Wenn Freiburg noch eine alte Version einsetzt, dann brauchten sie entweder keine neueren Features, was bei MS Office genauso der Fall sein kann. Vielleicht ist aber auch die alte Version der Grund warum sie Probleme haben und sie müssten nur updaten? Dass mit OpenOffice mehr Kosten eingespart werden können als mit MS Office sieht man am Auswärtigen Amt, welches das Bundesministerium mit den niedrigsten IT-Kosten ist, obwohl 80% der Rechner im Ausland stehen.
 
@ouzo: Ich glaube nicht dass die Unterschiede zwischen dem Office 2010 OpenXML und ISO OpenXML so dramatisch sind, dass man es deswegen ablehnen oder mit größeren Problemen rechnen müsste. Und wenn man mit Office 2013 ODF 1.2 verwenden würde, wäre es trotzdem immer noch Welten von der Spezifikation von OpenXML entfernt. Der Grund für die Probleme wär übrigens in der Tat dass sie ein alten OpenOffice einsetzen (Version 3.2.x). Aber "nur" Updaten funktioniert halt nicht. Sieht man ja. Dafür braucht man Personal oder externe Dienstleister. Selbst auf "Update" klicken is nich. Das kann man wohl zu Hause machen, aber nicht in Unternehmen und auch nicht in öffentlichen Einrichtungen. Und das kostet eben wieder Geld, welches man ja eigentlich einsparen wollte. PS: Wenn ein Standard davon spricht dass "ein beliebiges Bild eingefügt werden kann" frage ich mich wie sowas zum Standard werden konnte.
 
@DennisMoore: Die Unterschiede bestehen darin, dass das Office 2010 OOXML (Transitional OOXML) im Gegensatz zum (umstrittenen) ISO-Standard (Strict OOXML) noch die Kompatibilität zu alten Dingen beinhaltet. Da Strict aber eine Teilmenge von Transitional ist, MS sich fast 5 Jahre Zeit gelassen hat Strict in ihrem Produkt umzusetzen und die Kompatibilität auch anders hätte herstellen können, kann man denke ich klar die Absicht erkennen, dass MS absolut gar kein Interesse hat(te?) ein offenes Format durchzusetzen. Hinzukommen andere Argumente die dafür sprechen. Nebenbei wird Freiburg auch nicht auf Office 2013 gehen, sondern 2010 einsetzen, sich also weitere Probleme ins Haus holen, weil z.B. damit auch kein ODF 1.2 100% funktioniert, womit aber andere Städte und Länder arbeiten. Natürlich funktioniert "nur updaten" nicht, aber es ist deutlich einfacher und preiswerter als neue Lizenzen, Schulungen und Einrichtung für eine Lösung, welche weitere Nachteile mit sich bringt. Und das Gutachten zeigt klar, dass rein der parallele Betrieb vom alten Office und OOo zum Mehraufwand geführt hat. Und was spricht bitte dagegen im Standard zu erwähnen, dass das Bildformat egal ist? Es geht doch nicht darum das Bild zu spezifizieren, sondern den Umgang mit egal welchem Bild im Office-Dokument!
 
@ouzo: Es geht im Standard darum zu spezifizieren welcher Content erwartet und zulässig ist. "Ein Bild" ist meiner Meinung nach zu ungenau, da jeder Softwareentwickler bei der Implementierung von ODF eine Untermenge an verfügbaren Bildformaten vorsehen kann die ihm grad in den Sinn kommt, was wiederum zu Inkompatibilitäten führen kann ... "Die Unterschiede bestehen darin, dass das Office 2010 OOXML (Transitional OOXML) im Gegensatz zum (umstrittenen) ISO-Standard (Strict OOXML) noch die Kompatibilität zu alten Dingen beinhaltet" . Na umso besser. Weniger Probleme. Dann ist Office 2010 vielleicht sogar die bessere Wahl ;) Und da ODF 1.2 lediglich OASIS-Standard ist, aber kein ISO/IEC Standard besteht auch noch keine Notwendigkeit ihn in Office zu unterstützen. Eher muss man verwundert sein, dass diese Version von ODF bereits in Behörden verwendet wird, obwohl sie eigentlich offene, standardisierte Formte verwenden wollen. PS: "Nur updaten" muss man aber andauernd, weil sich die freien Officeversionen versionstechnisch schneller entwickeln als MS-Office. Bei MS-Office zahlt man 1x in 3-6 Jahren für ein Upgrade, aber dann eben ne Menge Geld. Bei den anderen Produkten muß man schon alle paar Monate upgraden um auf einem halbwegs aktuellen Stand zu sein. Dort zahlt man also weniger, aber dafür öfter. Was günstiger ist ermittelt man ganz einfach indem man nen Strich drunter macht und addiert.
 
@DennisMoore: Bilderformate zu spezifizieren ist doch völliger Quatsch. Es muss definiert sein wie mit dem Bild umgegangen wird. Und dazu gehört auch, dass ein Bild aus welchem Grund auch immer nicht angezeigt werden kann. Du kannst doch z.B. vorab auch gar nicht sicherstellen, dass das angegebene Bildformat auf einem bestimmten Betriebssystem unterstützt wird. "Eher muss man verwundert sein, dass diese Version von ODF bereits in Behörden verwendet wird, obwohl sie eigentlich offene, standardisierte Formte verwenden wollen." Du hast jetzt nur keine Argumente gebracht warum sie es dann nicht verwenden sollten. Die Punkte "offen" und "standardisiert" sind gegeben. Wenn OASIS ODF 1.2 nicht breite Verwendung in derzeit nicht MS-Kundengebieten finden würde, dann würde wohl auch MS das nicht einbauen.
 
Kein Durchhaltevermögen tztztz
 
Da sieht man wohin Softwarepatente und Lobbyismus führen. Ein gewichtiger Grund war wohl, dass der Austausch mit anderen Partnern und Kunden nicht klappte, wobei man hier der Stadt vielleicht auch vorwerfen muss, dass man den Mitarbeitern auch mal hätte zeigen sollen, dass auch OO das .doc als Dateiformat anbietet und das dann jeder öffnen kann. Was mit Schwierigkeiten bei "Fachanwendungen " gemeint ist muss mir erst noch jemand erklären. Sind damit externe Anwendungen gemeint die beispielsweise auf eine Access-Datenbank zugreifen wollen oder kamen die Leute mit dem OO-Pendant nicht zurecht?
 
@Memfis: Keine Lust näher drauf einzugehen, aber aus anderen Quellen weiß ich, dass nich .doc das Problem war, sondern der GROTTENSCHLECHTE RTF-Parser von OO. Und das war nur eines von vielen Problemen.
 
@Memfis: Keine Ahnung, aber gleich annehmen, dass es Patente und Lobbyismus sind. Keinen Gedanken verschwendest du wohl an die Qualität der Software. Weisst du, solche Tiraden bringen einen nicht gerade dazu, OO zu mögen.
 
@Memfis: Eine Fachanwendung, sagen wir bspw. für die Bauamtsverwaltung (Bauanträge undsoweiter) will aus ihrem Datenbestand Texte ausgeben, um den Bürger einen Genehmigungsbescheid zu erteilen/zuzustellen. Da sie schlecht einen Auszug aus einer Datenbanktabelle verschicken können, muß das ganze zu Papier gebracht werden. Damit das nicht wie ein Telex-Ausdruck aus 1975 aussieht, werden die Bescheiddaten zunächst in eine Textverarbeitung geladen, wo sie richtig (und für den Bürger hoffentlich verständlich und leserlich) angeordnet werden, wo schon der Briefkopf ausgefüllt ist (Sachbearbeiterdaten, Aktenzeichen usw.), das Logo/Wappen der Stadt abgebildet ist undsoweiter. Ich kenne einige solcher Programme. Diese Programme fragen beim Setup entweder den, der installiert, oder die Registry nach dem Pfad zur "Winword.exe". Ein Pfad zum OpenOffice-Pendant "Writer" wird da meist nicht akzeptiert. Solche Fachanwendungen haben sogar in den eigenen Systemvoraussetzungen oftmals schon drinstehen daß Microsoft Office in einer bestimmten Version benötigt wird. Von ca. 80 Fachanwendungen, mit denen ich bei meinem letzten Arbeitgeber zu tun hatte, haben ca. 20 das Vorhandensein einer Textverarbeitung benötigt. Jetzt rate mal, wieviele davon ein OpenOffice akzeptiert hätten? Richtige Antwort lautet: Keine! Das, was hier mit den Fachanwendungen in Freiburg los ist, liegt nicht an der Stadt Freiburg, sondern an den Fachanwendungen. Auch der Umstieg auf eine andere Fachanwendung, die den gleichen Zweck erfüllen würde, würde nichts bringen: Die würde wieder Microsoft Office voraussetzen. Die Stadt Freiburg kann nichts dafür. Sie sind meist zu Microsoft Office gezwungen, ganz weg davon waren sie ohnehin nie.
 
@departure: Du greifst sogar schon viel zu Tief ;) Normaler Weise reicht es für den Serienbrief die Datenbank als Quelle anzugeben und den Serienbrief entsprechend füllend zu lassen - dumm nur, dass auch dort OO total versagt, nachdem was ich gelesen habe(nicht selbst getestet), da es einfach an Funktionsumfang hapert. Serienbriefe sind aber absoluter Standard und ein Muss im öffetlichen Dienst.
 
@bLu3t0oth: Dafür gibts (glaub ich) WollMux. Ein Vorlagensystem für OpenOffice, welches die Stadt München entwickelt hat, weil OO in diesen Bereichen nix bietet. Die Entwicklung solcher Dinge wird bei der Berechnung der Umstiegskosten natürlich fein rausgerechnet ;)
 
@DennisMoore: Die Frage ist auch, ob Freiburg da auch so einfach rankommt.. die Software aus München war glaube nämlich closed source und will in Zukunft natürlich auch gewartet werden.. Recht hast du... sowas wird wieder herausgerechnet, genauso wie in München Hardwarekosten bei den Lizenzzahlungen in Höhe von 2Millionen € reingerechnet worden sind, nicht aber bei der Linuxmigration.. die bescheißen sich förmlich selbst und bejubeln sich dann noch.
 
@bLu3t0oth: Lt. Homepage ist es immer noch Open Source. Probleme könnte es aber evtl. trotzdem geben wenn man die Funktionalität die die Software bietet etwas anders ausgeführt haben möchte als München.
 
@DennisMoore: Hab sowas nur in anderen Kommentaren gelesen, dass dort irgendwelche Programmteile eben nicht OS, sondern CS sein sollen.
 
@bLu3t0oth: Wenn Freiburg will, kommt es an die Sachen aus München ran. München sucht ja händeringend Kooperationspartner, die (gegen Gebühr per Vertrag) an den Vorarbeiten der Stadt München partizipieren wollen. Dies betrifft nicht nur Vorlagen für OpenOffice, sondern auch verschiedenste Fachsoftware für den öffentl. Dienst (Kommunalbereich), die München von eigenen Programmierern für Linux hat nachbauen lassen.
 
@departure: Ja, sollte prinzipiell auch keine große Hürde darstellen, aber ich finde immer dieses Anpreisen von open source als den Heiligen Gral, nicht nur als sehr nervig, sondern auch schlicht nicht als wahr an. Die Arbeit, die München(oder auch für München) noch geleistet werden muss, damit alles so läuft wie die sich das vorstellen, schätze ich mit absoluter Sicherheit als enorm ein.
 
@bLu3t0oth: Yep, sie ist enorm, wenn ich bedenke, daß das in München schon in 2003 angefangen hat (also bald 10 Jahre her) und noch immer nicht fertig ist. Vermutlich werden die auf Dauer bei einer Mischumgebung bleiben müssen, wogegen außer dem aufwendigeren Support auch nichts zu sagen ist.
 
@Memfis: Aprospros Lobbyismus: Nichts anderes betreiben FSF und co hier. Müßte man als genauso widerlich und verwerflich behandeln wie jeden anderen Lobbyismus auch.
 
Da kommen sie wieder aus ihren Löchern gekrochen, die MS-Hater, Linuxjünger und "Opensourceritter"... 1. Wie kann man sich ohne Hintergrundinformationen anmaßen eine komplette IT-Abteilung als unfähig zu beschimpfen? 2. Ist es so schwer vorstellbar das OO einfach unzulänglich im Featurepack ist? 3. Ist es so schwer vorstellbar, dass MS-Office einfach umfangreicher, komfortabler und funktionabler ist? 4. Ist es so schwer vorstellbar, dass sich durch die vielen Probleme mit OO die Lizenzkosten für MS-Office wieder amortisieren? Nee, nee, nee... da muss man erst wieder die Ideologie- und Hasspredigerkeule schwingen..
 
Alle die damals entschieden haben auf OO zu wechseln sollten die Umstiegskosten zahlen müssen. MS Office ist doch heutzutage nicht mehr teuer, und Behörden bekommen doch bestimmt viel Rabatt. Ich finde auch das OO grauenvoll im Design und der Bedienung ist. Die meisten Behörden und Bürger verwenden Office. Mit OO holt man sich doch nur Probleme ins Haus.
 
Der Gutachter, der den Umstieg auf MS Office empfiehlt, ist übrigens Vorstand bei einem zertifizierten Microsoft Partner. Der Typ ist sicher sehr objektiv.
 
@ElLun3s: Vor allen Dingen weiß er wovon er redet. Ganz im Gegensatz zu einigen hier die meinen OpenOffice könnte alles das was MS Office auch kann, nur weil sie damit unfallfrei ein Bewerbungsschreiben verfassen und die Einkaufsquittung nachrechnen können.
 
Lustig. Diejenigen die sich immer darüber beschweren dass Microsoft Behörden und Firmen bei der Entscheidungsfindung manipuliert versuchen jetzt Entscheidungen einer Behörde zu manipulieren.
 
@DennisMoore: hab ich mir auch eben gedacht. Wenn eine Firma was macht ist es böse, macht es eine "freie" Organisation dann ist es OK. Dass zB die Free Software Foundation Europe ein Problem damit hat, wenn jemand ein anderes Produkt wählt, ist ja klar.
 
ich sage es immer wieder. open source ist in der unternehmens it unbrauchbar. abgesehen von linux für server, ich meine lediglich für den anwender der damit täglich arbeiten muss. kann man denn mittlerweile office verwalten via gpo? das erleichtert mir echt alles.
 
@Odi waN: Open Source ist nicht überall unbrauchbar. Aber OO zeigt mit der Abspaltung von LO, dass es auch hier zu Problemen kommen kann und die Entwicklung usw. gestört wird.
 
Bei Freiburg muss ich irgendwie immer gleich auch automatisch an Freibier denken ;-)
 
Gibt halt nichts besseres als Microsoft :-)

Aber einige Behaupten ja immer noch, dass es viele aus Zwang nutzen müssen ;-)
 
@andi1983: Du siehst doch, dass man "angeblich" gezwungen ist in Freiburg zurück zu wechseln. Du solltest schon verstehen um welchen Zwang es geht!
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