Spiele-Seiten locken Kinder zur Daten-Herausgabe

Verbraucherschützer haben eine Reihe von Spiele-Angeboten im Internet überprüft, die sich gezielt an Kinder richten und eine Reihe von Problemen festgestellt. Mehrere Betreiber wurden daraufhin verklagt. mehr... Laptop, Kinder, Schüler, Familie Bildquelle: Techniker Krankenkasse Laptop, Kinder, Schüler, Familie Laptop, Kinder, Schüler, Familie Techniker Krankenkasse

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hm naja, klar nutzen firmen die unbedarftheit von kindern aus. sind wir ja selbst schuld, in einem system zu leben, dass auf das verzinste geld setzt und die hagbier an oberste stelle stellt..
 
@DataLohr: Hm, ist es nicht auch die Habgier der Kunden, kostenlos zu spielen ?
 
@iPeople: glaub nicht das man dass unter habgier einsortiert.
 
@DataLohr: Nicht?
 
@iPeople: das Problem ist, dass Firmenbetreibern einfach nichts heilig ist. Alles, was irgendwie zu Geld gemacht werden kann, wird es auch - ob nun Kind, Hamster, Oma oder was auch immer. Kinder haben mit Geld noch nicht ganz so viel am Hut. In Deutschland gibt es eine gewisse Kostenlos-Kultur - ja. Aber im Vergleich zu vielen anderen Ländern haben wir auch teils enorm höhere Preise (bei z.B. Konsolen- und Computerspielen) und noch x Abgaben an irgendwelche Verwertungsgesellschaften. Da ist es nur legitim an Firmen so wenig wie möglich bezahlen zu wollen und so viel Qualität dafür zu wollen wie möglich. Dennoch müsste man per Gesetz verbieten Daten zu sammeln - erst Recht Daten von Kindern. Leider ist aber ein Menschenleben in der heutigen Gesellschaft kaum bis gar nichts wert - daher ist die Lobby derer, die Geld produzieren, viel größer und einflussreicher.
 
@divStar: Du wirfst alles in einen Topf. Aber nur weil ein Auto Geld kostet, kann ich ein Fahrrad nicht kostenlos verlangen. Nichts ist kostenlos, die Anbieter der Spiele bieten eine Ware an, im Tausch gegen Daten, das ist der Punkt.
 
Die Unternehmer haben sicher nicht das "Besondere Schutzbedürfnis" unserer Kinder im Auge sondern nur €€€ was dabei rausspringt.
Hier sind wir Eltern gefragt ggf. unseriöse Angebote zu blockieren, Stichwort Family Safety usw.
Wenn ich schaue wie viel 'Dreck' im Internet zu finden ist, was absolut nicht für Kinderaugen geeignet ist, da bin ich froh dass es entsprechende Software gibt um nur bestimmte sichere Seiten freizugeben und unsere Kinder zu schützen ...
 
Ein Wunder das Jamba nicht auf sowas gekommen ist, die haben doch früher schon die kids abgezockt.
 
Öhm, gerade wenn personenbezogene Daten von Kindern unter 13 Jahren nicht erhoben werden dürfen, müssen sich die Anbieter vergewissern welches Alter die Kinder haben, sonst können sie diese Regelung ja nicht umsetzen.
Klingt schwer nach einem Henne-Ei-Problem.
 
@Johnny Cache:
das ist wie bei den ab 18 Spielevideos wo man anfangs sein Geburtsdatum eingeben muss um das Video anzusehen. Wow welch grandioser Schutz kann ich nur sagen ...
 
@avi187: 96 Geboren und was geb ich an? 94 (:
Sowas kommt meiner Meinung viel zu spät. Ich war damals nicht unerfahren (jedenfalls nicht so wie meine Freunde) und das merkte man sofort wenn man sich nur die Browser anschaute (mehrere Toolbars in einem Browser -.-)..
 
Was für eine Erkenntnis...
 
So lange die Betreiber der Sites glauben, unangreifbar zu sein...und BAM...plötzlich sind sie körperlich behindert, so lange sie leben, ohne je herausfinden zu können, wer es tat. Aktionsgruppe Bögerl.
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