IT-Fachkräfte wollen gar nicht nach Deutschland

Die deutlichen Erleichterungen im Einwanderungsgesetz, mit denen die Bundesregierung der deutschen Wirtschaft die angeblich fehlenden Fachkräfte im Ausland beschaffen wollte, erweisen sich als Flop. mehr... Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel Bildquelle: mac.net.ua Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel mac.net.ua

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
"...nach der Einführung aber nur 139 Blue Cards vergeben" - "Der Massenansturm von Fachkräften bleibt aus"
Na das ist ja positiv ausgedrückt. Sieht eher nach einem totalen Flop aus.
 
@pope: Bei den Hungerlöhnen die hier in DE für IT Fachkräfte gezahlt werden wundert mich das auch nicht!
 
@SimpleAndEasy: So sieht's aus. Wenn an sich den Durchschnitt in NRW anguckt, treibt es einem die Tränen in die Augen. Gut das ich Relativ viel Glück habe..
 
@SimpleAndEasy: Da liegt der Hund begraben. Leute werden gebraucht ja, aber man will keine guten Löhne und Arbeitsbedingungen schaffen! Es gibt keinen Fachkräftemangel, es gibt nur einen Mangel an Fachkräften die sich für Dumpinglöhne hergeben!
 
@SimpleAndEasy: Das ist es, viele Firmen bezahlen hier in Deutschland verglichen zu anderen Ländern unterirdische Löhne, beschweren sich aber über Fachkräftemangel. Was die Unternehmen gerne gehabt hätten ist nämlich, dass sich aus Billiglohnländern viele IT-Fachkräfte hier her verirren um hier zu arbeiten. Gut dass sich da die Lobby schön saftig geschnitten hat, denn zum einen gibt es in solchen Ländern nicht so viele entsprechend qualifizierte Fachkräfte mit ausreichenden Sprachkenntnissen, zum anderen verdienen die dort ggf. gut genug und müssen nicht die hohen Ausgaben in einem Land wie Deutschland abziehen nur damit sie dort arbeiten können.
 
@pope:

Tja wundert dich dass? Nach Deutschland wandern in der Regel nur Leute ein die interesse an der sozialen Hängematte haben. Facharbeiter werden hier bezahlt wie in den meisten anderen Ländern die Hilfsarbeiter. Dazu Null Sicherheiten. (Jetzt komme mir keiner mit Außerhalb EUZ ect. die haben da auch viel kleiner Lebenshaltungskosten! Kein Wunder dass bei uns die neusten Karren nur noch die Polen fahren! z.B.)

Meistens schaut es doch so aus, machen sie mal 6 Monate oder länger ein Praktikum dann sehen wir weiter. Oder geh zur Zeitarbeit(Sklavenarbeit) für 8,50€ Ost oder 10€ West. Ganz großes Kino :)

Die Deutschen Firmen wollen nur Arbeitssklaven ohne Rechte die das Maul halten. Ich bin selbst gut qualifizierter Facharbeiter und seit 2009 Arbeitssuchender. Mehr wie 8,50€ wollte keine Firma zahlen die Stunde egal ob Zeit- oder Normalarbeit. Als ungelernter habe ich früher 7,50 bekommen in ner Sklavenbude, da frage ich mich wozu ich eine Jahrelange Ausbildung gemacht habe Heute? Benzin, kostete am Anfang des Jahres noch unter 1,40 pro Liter, seit Monaten immer zwischen 1,60 und 1,75! Lebensmittel Beispiel. Billignudeln vom Discounter früher 29Cent jetzt überall 59 Cent usw usw. Als Single ohne Verpflichtungen kann man von 1.100€ im Monat Netto grade so Leben, aber als Vater mit Familie oder UH Zahlungen ect.? Dieses Land wird immer Schlimmer und ich hoffe bald Krachts, dann bin ick ganz vorn mit dabei an diesem Tag!
 
@Hagal: du sprichst mir aus der Seele!

Dem ist noch hinzuzufügen: ich kann es echt nicht verstehen, dass der Staat immer noch Leute hier reinlässt, statt die vorhandenen Menschen hier zu fördern, gerade die Jugend. Es leben hier schon genug Ausländer, die teilweise nichtmal richtig schreiben oder sprechen können, ich frage mich immer wieder, was sollen die hier und wer zum Henker denkt ersthaft, dass diese Leute produktiv dem Staat diehnen werden/wollen?!
 
@Hagal: du hörst dich an wie ein verbitterter typ, der wohl mehr als einmal eine falsche abzweigung im leben getroffen hat. wenn es hier bei den 'meisten' so schlimm wär, wie du es versuchst darzustellen, dann gäbe es schon längst diesen 'knall'. alles was du kannst ist allerdings, wieder die schuld bei menschen zu finden, die nur einwandern um die soziale hilfe zu nutzen. die leben dann von diesem wenigen geld dann gut oder wie? du weisst doch nichtmal wirklich, wie viel geld da verbraucht wird im gegensatz zu anderen sachen.
 
@list: Text gelesen? Es wollen keine Menschen einwandern und für Hungerlöhne arbeiten! Bei den heutigen Kosten sind 1100 € ein Hungerlohn - da kannste dich ans Fließband stellen und bekommst das selbe! Ganz so hart hat es mich zwar nicht getroffen, etwas mehr bekomme ich da schon aber trotzdem wäre es zu wenig zum Leben wenn ich zu Hause ausziehen würde! Altersvorsorge, Auto (Benzin, Versicherung, Steuer), Strom, Miete, Wasser, Essen - da ist man mit 1100 auf jeden Fall schon mal dabei - dann kommen noch Handy, Internet, eventuell Weiterbildungskosten hinzu und dann war es das mit dem Gehalt! Aber das hat noch nix mit Leben zu tuen sondern lediglich Überleben - als Leben zähle ich Sachen wie Freunde treffen, Ausgehen, Kino, Essen gehen, Urlaub, Unterhaltungselektronik etc. was man sich als Facharbeiter doch leisten können sollte - ansonsten könnt ich mir mein ABI + FISI Ausbildung in die Haare schmieren und irgendwo kleinteile auf ein Fließband auflegen oder abnehmen und das ohne einen Quali!
 
@SimpleAndEasy: Setzt aber voraus, das man beim irgendwo kleinteile auf ein Fließband auflegen oder abnehmen überhaupt einen Job finden kann (ohne abgeschlossene Ausbildung sicher nicht (vielleicht, wenn man schwerbehindert ist, und beim Landeswohlfahrtsverband nachfragt)), bei dem man mindestens 1100 € findet! Der Verdienst liegt dann bei 330 € (es ist nachvollziehbar, das das kaum für die Miete reicht (der Rest sicher über Lebensmittelmarken vom Amt)).
 
@Graue Maus: Da irrst du dich gewaltig! Habe eins - zwei von diesen Leuten in meinem Bekanntenkreis - Quali nicht geschafft und durch die Gesellenprüfung geflogen und trotzdem verdienen die Ihre 1500 - 1600 netto im Monat - arbeiten zwar 45 - 50 Stunden die Woche (Früh/Spät/Nachschicht) dennoch ist das mehr als das was ich verdiene - 38,5 Stunden pro Woche - darf auch keine Überstunden machen obwohl ich für 100 - 150 € mehr gerne 40 Arbeiten würde!
 
@SimpleAndEasy: Vielleicht in der Schattenwirtschaft (vornehmer Ausdruck für Schwarzarbeit)?
 
@Graue Maus: IG Metal (Gewerkschaft) schon mal gehört? Dort bekommste alles in den Allerwertesten geschoben und das auch ohne Qualifikationen! Nachschicht und Wochenende wird sowieso besser bezahlt und da Überstunden nichts im weg steht kommen die auf ein solches Netto Gehalt! Der Körper wirds Ihnen in 10 Jahren dann wohl auch danken... hoffe ich doch!
 
@SimpleAndEasy: Bislang nur dem Namen nach! Und ich bin um mindestens zwei Erkenntnisse reicher (das Gewerkschaften extrem gut bezahlen (bei ver.Di. stand das nämlich gegensätzlich in den Medien)), sowie der Tatsache das im öffentlicher Dienst noch schlechter bezahlt wird als bei den Gewerkschaften (Auszubildende (mit mittlerer Reife) nach der Lehre ab 1100 € netto (geht bis 1400 €) Fachhochschulstudiumabsolventen ab 1400 € netto (geht bis 1700 €)). Alles nur Einstiegslöhne die bestenfalls für Miete und Lebensmittel reichen (alle haben dann nach Mittlerer Reife oder Fachabitur (12.Klasse) noch Ausbildung oder 3 Jahre Fachhochschulstudium hinter sich).
 
@Graue Maus: Ganz genau so sieht's aus! IG Metal zahtl nach Abgeschlossener Berufsausbildung 2.712,00 Brutto - also ich bin definitiv in der falschen Branche gelandet - hätte ich doch nur schweiser und nicht fisi gelernt...^^ http://tinyurl.com/cydze2h
 
@SimpleAndEasy: Gut das Du noch Bruttosummen dazu schreibst. Bei uns sind es nach Ausbildung 1900 € (in der Endstufe 2600 €), und mit FH-Studium (heute Bachelorabschluß) 2400 € (in der Endstufe etwa 3600 €). Sind alles Bruttogehälter. Gemessen an den Gewerkschaftslöhnen Armutslöhne (Aber es wußte jede/r das der Staat nicht sonderlich gut bezahlt). Vielleicht wäre Beamter/Beamtin im gehobenen Dienst ein besserer Job für dich gewesen (3 Jahre Ausbildung oder Studium hättest du sowieso gebraucht).
 
@Graue Maus:

So schauts aus. Ich kann nur für den Osten sprechen, ich habe zwar mal 5+ Jahre im Westen gewohnt da waren die Löhne jetzt auch nicht so viel Besser. Zumal dort manche Kosten noch höher sind. Aldi Preise werden wohl im Land immer gleich sein, dafür ist die Miete im Westen in der Regel Teurer.

@list du bist mir nen Kunde! Ich suche bei genau den Richtigen. Als Geborender Berliner BJ77 weis ich ganz genau wovon ich Rede. Schau dich mal in den Problembezirken um, dort findest du massenhaft solche Leute, evt. sollte man die schon vorhandenen Ausländer und Deutschen die Transferleistungen bekommen, zur Zeit immerhin über 6 Millionen in der BRD in Arbeit bringen.(Die Arbeitslosenzahlen Lügen, da kommt kein 1Eurojober, kein Umschüler, Kein Weiterbilder, Kein Bewerbungstrainng, keiner über 50 ect. mit rein in die Zählung!!) Lasst euch doch nicht von den Staatsmedien betrügen, im kleingedrucken geben Sie es ja noch selber zu?! Verbittert? Du bist ja offenbar einer dem im Leben immer alles zugefallen ist, ich mußte mir alles selber Erarbeiten und habe dennoch nie Aufgegeben, über 10 Jahre habe ich in Sklavenbuden (Zeit/Leiharbeitsfirmen) für einen Hungerlohn mit bis zu 200km Fahrstrecke am Tag geschuftet, also Erzähl du mir nix von Verbittert, die meisten würden so kein Jahr klarkommen! Es wurde doch immer Gesabbelt, Bilde dich weiter dann Steigst du auf ect. Die Wahrheit ist ich bekomme jetzt noch schwerer in Arbeit. Da die Skalvenbuden den Tariflohn nicht Zahlen wollen, nehmen lieber ein Fachhelfer oder Ungelernten, weil mehr Profit. Was glaubst du denn wieso die nach neuen Arbeitssklaven schreien? Wer Fremd ist, hält noch mehr die Klappe und läßt sich noch besser Ausbeuten. Wenn du nicht dass glück hast Fest in eine Firma übernommen zu werden nach der Ausbildung z.B. schaut es schwer aus wo Reinzukommen, klar nehmen die Firmen lieber Zeitsklaven, die kann man auch jederzeit Rauswerfen ohne Abfindungen und sonstigen Verpflichtungen. Mitte der 90er wurde diese Sklaverei eigentlich eingeführt, um in Urlaubszeiten oder bei Bestellungsspitzen schnell und Unkompliziert an Arbeiter zukommen. Die wurden dann schnell als Billige und Willige Sklaven wertgeschätzt. Es gibt zig Firmen die Heute schon eigene Leihbuden aufmachen um noch mehr anzuraffen und für die Börseverbrecher die ja ihre Devidenden haben wollen. In anderen Ländern werden Zeitarbeiter viel Besser Bezahlt als die normale Belegschaft, eben weil man so ein unsicheren Arbeitsplatz hat, nur in der BRDDR nutzt man jeden Trick aus um sich auf Kosten derer die die Arbeitsleistung erbringen zu Bereichern.
 
@Hagal: Wo bist Du in Berlin aufgewachsen (im Osten oder Westen (wichtig wegen der Einstellung zum Kommunismus in der früheren DDR))? Übrigens war/ist es eine schöne Stadt (habe dort 2, meiner 3 Lebensjahre verbracht), habe dort mit meiner Familie in der "guten Stube von Steglitz (so nennen es die alteingessenen)" gewohnt (gehörte zum damaligen amerikanischen Sektor (also Westberlin)).
 
@Graue Maus:

Beides bis 89 in Westberlin, ab 90 also noch DDR im Osten. Dann 5,5J Westen (Hessen) seit dem in Brandenburg.
Die in der DDR nach den alten Zeiten rufen sind in der Regel nur die alternen Profiteure des Regiems die hier alle ihre kleinen Häuschen haben oder halt Ende 40er 50er die wenigstens eine Arbeit hatten damals. Ich hasse die BRDDR genauso wie die DDR, zumal die damalige BRD nix mehr mit der Heute gemein hat. Heute werden wir von einer psydo Linksschickeria Regiert, bestes Beispiel die Grünen die erst Gestern wieder ihr wahres Gesicht gezeigt haben, als Sie Gorleben als Endlager nicht ausgeschlossen haben, sonst aber immer gern auf die Demos da rennen, wo sich dann die Claudi ROTh und TRITTihn z.B. gern für die Kameras in die erste Reihe stellen. SPD+Grüne die ja auch so gern von der Arbeiterklasse reden, unter diesen Ende der 90er Jahre mit der Agenda 2010 der größte Sozialraub der Geschichte erledigt wurde. Heute gibt es Faktisch keinen Unterschied mehr zwischen den Systemparteien außer die Namen und Farben *lol* , man könnte Sagen die sind eine Art Einheitspartei ala SED. Die Erzählen viel und machen am Ende doch alle das Selbe. Die CDU hat die Ökosteuer und die Agenda 2010, ja nie Abgeschafft wie vorher angekündigt ect. Es würde den Rahmen sprengen hier. Eines noch zum Thema Gewerkschaften, man darf nicht Vergessen dass bis auf manche Westfirmen kaum eine Firma/Belegschaft in Gerwerkschaften ist. Ich selber habe es auch zu genüge in meiner Westzeit gehabt dass nur teilweise Leute in der Gewerkschaft waren, ohwohl in der selben Firma angestellt.
Diese Arbeitsverträge sind dann noch aus der pre Wiedervereinigungszeit. Heutzutage sind diese guten Gewerkschaftslöhne oft nur durch die Zeitarbeitssklaven die daneben stehen noch möglich, neue Arbeitsverträge werden dann möglichst außerhalb des Gewerkschaftstarifes geschlossen. Ich selber habe noch niemals Tariflohn im Leben bezogen z.B. und ich war bei vielen Firmen, nicht nur als Leihsklave.
 
@Hagal: Das mir alles zu gefallen wäre, so ist es nicht! Ich habe auf dem zweiten Weg meinen Realschulabschluß nach gemacht (da ich mit dem Hauptschulabschluß keine Lehrstelle gefunden habe). Das war anfang der 90er Jahre (nach der Ausbildung folgten insgesammt 6 JAhre A`la Generation Praktikum).
 
@Graue Maus: Lach nee lese den Text mal richtig, der Satz war an den list gerichtet der den Hafen weit aufriss ;) Nicht Du.

mfg
 
@Hagal: Ganz ehrlich....Ich habe in den letzten 8 Jahren 3 mal den Arbeitgeber gewechselt und jedesmal einen Festvertrag erhalten. Ohne dich angreifen zu wollen....aber vielleicht schätzt du dich auch einfach falsch ein,was den Arbeitsmarkt bzw. deine Qualifikation betrifft.
 
@Hagal: "Außerhalb EUZ ect. die haben da auch viel kleiner Lebenshaltungskosten! " ... nicht nur das - sie haben meist echte soziale Netzwerke, weswegen sie nicht soviel Geld haben. In Deutschland ist eben alles "ausgelagert"...von der Kita bis hin zum Altersheim. Ausbildung...ich, selbst Industrieelektroniker machte im selben Betrieb eine Ausbildung wie zwei Kommunikationselektroniker...die nach ihrer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung erstmal zwei Jahre Stapler fahren durften, und danach bei den Elektrikern als Leuchtstoffröhrenwechsler beschäftigt waren. Aber klar versuchen die Führer die Fachkräfte auszusaugen und ihnen einzureden, daß die Führer nicht immer mehr profitieren, sondern mit irgendwelchen Konkurrenten (mit denen sie Vetternwirtschaft betreiben) mitzuhalten versuchen ... und den Facharbeitern einreden, daß das ganze Unternehmen den Bach runtergeht, wenn sie nicht mehr arbeiten und weniger dafür verlangen. Arbeitssuchend? Hab ich längst aufgegeben....und betreibe nun autodidakt ein Studium das gar nicht darauf ausgelegt ist, zu einer Karriere zu führen. Familie? Klar, damit man gebunden ist und sich noch mehr erniedrigen lässt, da man ja an Partner und Kinder denken muß...Nein - als Single ist es besser, da man die Möglichkeit hat, diejenigen zurückzudrängen, die darauf hoffen, daß man sich noch stärker in die Ecke drängen lässt, wenn man sich erstmal eine Familie zugelegt hat und in immer mehr Zugzwang gerät.
 
@pope: Auf der einen Seite behaupten, es gäbe zu viele Ausländer, auf der anderen dann derartig durchschaubare Locktaktiken praktizieren - und hoffen, daß Leute sich von ihren Wurzeln trennen, um hier dann ausgenutzt und zugleich auch noch diskriminiert zu werden. Ich sag´s mal so: solange sich ein Land wie Deutschland eine Waffen- und Entertainmentindustrie leisten kann, bedarf es keiner weiteren in- und ausländischen Fachkräfte. Die Entertainer und Waffenproduzenten können hinzugezogen werden, falls das System wirklich weitere Arbeitskräfte für wirklich systemrelevante Arbeiten benötigen würde.
 
Nope, die Deutschen kommen in die Schweiz wo die locker das doppelte machen ;) Verständlich, so wie ich das verstehe sind die Bedingungen bei euch nicht gerade arbeitnehmerfreundlich.
 
@Oruam: Ich als Schweizer würde gerne auch in Deutschland arbeiten, leider höre ich in deutschen Foren nur schlechtes über die Arbeitsbedingungen bei den dortigen IT Unternehmen. Finde zum Beispiel die stoeger it GmbH, oder Equinux noch interessant.
 
@AlexKeller: Was denn, wir haben doch super Bedingungen ... Voraussetzung: 60-80h/Woche, Kentnisse im First- Second- und Thirdlevelsupport, Projektmanagement, Umgang mit allen gängigen Technologien im Client- Server- Netzwerkbereich, Flexibilität, am besten Cisco/MS/Oracle-Zertifiziert, Crack in allen wichtigen Programmiersprachen, 10 Jahre Berufserfahrung, nicht älter als 25 Jahre und schon hast einen tollen Job für 1500€ Netto ohne Überstundenausgleich ...
 
@funny1988: ich hoffe du übertreibst jetzt. ich bin wirklich froh dass die IT Branche hier so gesund wächst. Gibt es schon bemühungen die situation in deutschland zu verbessern? Wenn ich mir die Leute anschaue mit denen ich Arbeite geht euch wirklich viel Innovationspotential verloren.
 
@Oruam: Das war jetzt natürlich ein "wenig" übertrieben. Sarkasmus halt. Aber im Vergleich ist es bei uns in DE wirklich alles andere als toll. Sicher gibt es auch genug gute Jobs zu brauchbaren Bedingungen, aber wenn ich mich so umschaue ist der Großteil alles andere als attraktiv. Viele Firmen wollen für das heutige Know-How einfach nichts zahlen, bzw. verheizen lieber einen Angestellten nach dem nächsten mit Übertunden, anstatt für die gleiche Arbeit zwei Leute einzustellen. Was mich persönlich aber am meisten stört ist, dass man nur noch selten unbefristete Stellen findet. Die Firmen wollen sich so die Möglichkeit offen halten, ohne Probleme Personal abzubauen. Mir geht nichts mehr auf den Zeiger, als alle 1-2 Jahre darauf hoffen zu müssen, dass mein Vertrag verlängert wird und ich nächsten Monat nicht auf dem Arbeitsamt stehen muss.
 
@funny1988: Das schlimme ist, dein Post, obwohl übertrieben geschrieben entspricht der Realität. (Mit Ausnahme des Alters)
Wenn in der IT-Branche wirklich ein Fachkräftemangel herrschen sollte, warum ist es dann so schwer als Anwendungsentwickler Mitte 20 mit 4 Jahren Berufserfahrung einen Job zu finden, in welchem man sich nicht ausbeuten lassen muss? Eine Bekannte selben Alters ist Floristin und verdient mehr bei weniger Wochenstunden und weniger Stress in der Urlaubsplanung.
 
@Shaun: Ich kenne das. Ich hab FISI gelernt. Mehr als 1,1k-1,4k Netto ist fast nirgends drin. Selbst als CCNA/CCNP zertifizierter Netzwerktechniker, mit Abitur, der DE weit flexibel ist, Reisebereitschaft mitbringt, kein Problem mit Überstunden hat und teamfähig ist, hat man kaum Chancen. Am besten ist natürlich die Zeit nach der Ausbildung. Keine Berufserfahrung => Kein Job => Keine Berufserfahrung ... ein widerlicher Teufelskreislauf. Da lobe ich es mir wenn Firmen wie Computacenter, neues Personal mit Traineeprogrammen und Festanstellungen lockt.
 
@funny1988: 1,1k - 1,4k. Wenn ich solche Zahlen höre, verstehe ich Deutschland nicht mehr. Bin auch FISI und in Luxembourg tätig. Zwar ne andere Schiene, VCP und BRC, aber nichts desto trotz. Unglaublich.
 
@funny1988: Wenn das so stimmt, wie du es schreibst (passt sicher, da die anderen ähnlicher Meinung sind), ist man selbst im öffentlichen Dienst besser bezahlt (je nach Berufserfahrung zw. 1100 - 1600 € netto), nur mit mittlerer Reife. Das ganze bei 39 bis 40 Wochenstunden je nach Bundesland.
 
@Oruam: Oder Luxembourg.. ich für meinen Teil fühle mich als Grenzgänger pudelwohl. In Deutschland hätte ich vermutlich nichtmals die Hälfte.
 
@Mehrsau: Ist aber leider nicht so einfach, da "reinzukommen".
Ich mein, bis zur Grenze nach Luxemburg hab ich 10 Minuten... aber ohne Kontakte ists schwierig.
 
@Mehrsau: Das lohnt sich natürlich richtig wenn du z.B. in der Gegend von Rehlingen wohnst, weiter zu Landeshauptstadt hin ist es doch ne elende Hin- und Hergurkerei jeden Tag
 
@jigsaw: Rehlingen? Um nichts in der Welt würde ich da wohnen wollen. Hast du schonmal einen Morgen erlebt an dem auf der A13 oder A3 kein Stau ist? Ne ne. Ich bin mit Trier super zufrieden.

@szoller: Es ist mühsam, ja. Gerade in letzter Zeit. Aber wenn du die richtigen Qualifikationen mitbringst, mit denen auch Deutsche als Fachkräfte bezeichnet werden, sind die Chancen z.b. garnicht so schlecht. Die sprachliche Hürde ist definitiv gegeben aber ich bin zum Beispiel auch ohne franz. seit 5 Jahren bei einem großen IT Dienstleister - es geht alles. Solaris Spezialisten sind momentan beispielsweise sehr gefragt.
 
Verstehe ich sehr gut, wenn IT -Kräfte bei uns arbeiten müssen, bis sie umfallen und der Verdienst in keinem Verhältnis dazu steht (Stundenlohn ist gemeint (warum bitte sollen das dann Ausländer machen, wenn schon FISI`s sich nach Ihrer Ausbildung Grün und Blau über die Überstunden ärgern, die sie mehr arbeiten müssen, als im Tarifvertrag steht)). Jede Krankenschwester würde ja auch für 20% mehr in der Schweiz arbeiten, sofern sie maximal 1 Fahrstunde von der Grenze weg wohnt!
 
Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, ausgerechnet in Branchen mit ausgewiesenem Fachkräftemangel sind die Bedingungen geringer. Entweder gilt auf einmal das Prinzip von Angebot und Nachfrage zur Preisbestimmung nicht mehr, oder sie haben offen zugegeben daß es diesen angeblichen Fachkräftemangel nicht gibt.
 
@Johnny Cache: Fachkräftemangel ist ja auch nur eine Kurzform. Richtig heißen würde es "Mangel an unterbezahlten Fachkräften". Aber das klingt irgendwie so negativ.
 
@LaberLu: Selbst an denen mangelt es nicht im geringsten.
 
"Der Fachkräftemangel wird insbesondere von der deutschen IT-Branche immer wieder als stärkstes Hemmnis für die internationale Konkurrenzfähigkeit beschrieben." Soll mit internationale Konkurrenzfähigkeit das Gehalt gemeinst sein? Soll in der IT der Lohndumping stattfinden damit wir auch Projekte in Griechenland, Italien und in Indien durchführen können?
 
@GreCCoikarus: Zu spät, so weit sind wir schon!
 
"IT-Fachkräfte wollen gar nicht nach Deutschland" Ist auch gut so und bleibt hoffentlich auch so. Damit die IT-Branche endlich versteht das einerseits mehr Gehalt gezahlt werden muss und andererseits auch mehr fürn Nachwuchs getan werden muss.
Mehr Azubis und bessere Praktika müssen her, 1 Jahr Pflichtfach Informatik unbedingt! Außerdem sollte man mal dringend den Unterrichtsstoff an den Unis überdenken. Natürlich darf Studium nicht so leicht sein wie zB. ein normaler Schulabschluss , aber es ist trotzdem nicht grade fördernd was man da teilweise lernen muss und später höchstwahrscheinlich garnicht braucht.
 
@-flo-: Ich kenne es aus der FISI Ausbildung - Berufsschule ist hinterher geworfen da kann man 3 Jahre pennen und schreibt nur 1er - Abschlussprüfung ist dagegen dann ein halbes Studium, jedoch ohne jeglichen Bezug zur Praxis.
 
@-flo-: Bezüglich des Pflichtfaches Informatik denke ich, dass das bereits in der Schule passieren muss (7. und 8. Klasse). Aber dieses Informatikfach darf dann nicht daraus bestehen, dass man irgendwelche Excel-Tabellen oder so erstellt. Es wäre wichtig, dass man da z.B. die grundlegende Funktionsweise eine Betriebssystems vermittelt bekommt und wie man sich richtig vor den "Gefahren" im Internet schützen kann. Darüber hinaus wäre es auch gut, wenn dort bereits Grundkenntnisse in C und C++ vermittelt werden würden.
 
@seaman: 7. Klasse war genau woran ich gedacht hab. Ich musste mich ja auch in der 7. durch ein Jahr Pflicht Französisch kämpfen, das Fach darf allerdings nichts Versetztungswirksam sein. Zu C++: Da es ein Pflichtfach wäre, hätte man automatisch größere Klassen und damit wären auch einige dabei die das nicht interessiert. Daher denk ich das C und C++ schon zu kompliziert/langweilig ist. Lieber ein bisschen mehr was Hand und Fuß hat. Z.B. aus was für Komponenten besteht ein PC oder Netzwerk. Vll. auch ein bisschen was zum Schrauben. So könnte man sicher mehr an der Stange halten.
 
@seaman: Wie weit bringt dich c und c++ im wirklichen leben wenn du nicht im Bereich software entwicklung arbeitest?
 
@-adrian-: Ja, stimmt schon. Das war jetzt vielleicht ein doofes Beispiel. Die Vermittlung von Grundlagen von C und C++ bzw. generell Programmiersprachen sind an der Schule wirklich nicht angebracht. ;-) Aber letztlich meine ich nur, dass der Informatik-Unterricht viel mehr auf die Zusammenhänge zwischen Hardware und Software eingehen müsste und Schüler (gerade in der 7. und 8. Klasse) z.B. auch einfach mal einen Desktop-Rechner und ein Netzwerk von Grund auf selbst aufbauen und einrichten müssten.
 
@-adrian-: Wenn du c++ wirklich beherrscht und verstehst was für ein Maschienencode ungefähr generiert wird kannst du jede andere Sprache innerhalb von einem Wochenende lernen. Vielleicht nicht meistern, aber doch aufwändigere Programme problemlos schreiben. C++ ist aufgrund der Hardwarenähe mit gleichzeitig trotzdem starken Asbtraktionsmöglichkeiten ausgezeichnet dafür geeignet grundlegende Ideen der Softwareentwicklung zu vermitteln.
 
@flail: Und was bringt die Softwareentwicklung einem Baecker, friseur, Hotel manager oder einigen anderen jobs die jetzt keine relevanz zur entwicklung haben
 
@-flo-: Die Uni ist eigentlich auch nicht dazu da, eine Berufsausbildung anzubieten. Da sollen letztlich eigentlich Wissenschaftler rauskommen. Programmierer sollten die Firmen eigentlich selber ausbilden.
 
Tja - war wohl nix mit den billigen Arbeitskräften. Hochqualifizierte Leute kann man nur mit Geld und hervorragenden Arbeitsbedingungen locken. Die Gehälter hier sind lächerlich zum internationalen Vergleich. Und 35.000.-€ waren vor 20 Jahren Einstiegsgehälter.
 
@LastFrontier: 35k (brutto) einstiegsgehalt ... wow ... da lieg ich nach 12 jahren nur gaaaanz knapp drüber. und ja: fachkraft ;)
 
@mephistolino: Sei froh, dass Du darüber liegst! Ich kenne viele, die die 30.000€ noch nicht durchbrochen haben - Und ein Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber fällt weg, da man nur zwischen Pest und Cholera währen kann. Und selbst dort gibt es nur Zeit- oder Projektvertäge und dazu nur über externe Dienstleister
 
@mephistolino: Mein Einstiegsgehalt waren knapp 34k vor 5 Jahren, allerdings Tarif (IG-Metall). Ist aber trotzdem lächerlich wenn sie glauben damit Leute aus dem Ausland ködern zu können.
 
immer wenn ich lese "IT-Fachkräftemangel" in Deutschland kommen mir die Tränen, anstatt mal an die Basis zu gehen, wo wir sehr viele haben, die jeden Studierten in die Tasche stecken, wird man als Deutscher bei Firmen nie erstmal gefragt " was kannst du, was hast du bisher gemacht ".... nein es wird erstmal nur gefragt " hast du das Studiert "........ wenn nicht, dann fallen die durchs Raster...........
 
@Hartbeat: genau das ist eines der Probleme. die Chefs und Personalentscheider kleben an zu vielen Scheinen... wo doch so ne Zensur in nem Fach nichts über Kompetenz verrät sondern vorrangig das man sich Sachverhalte gut auswändig einhämmern kann... ob derjenige mit ner 1 in DVL tatsächlich abstrahieren kann, ist offen... genausowenig wie eine schlechte Mathezensur zwangsläufig dazu führt, dass jemand nicht gut programmieren und in Programmiersprachen Sachverhalte abstrahieren kann... aber der - wenn das - dann das - Ansatz ist bei vielen verknöcherten Dickschädeln vorhanden... inkl. der eigenen unrealistischen Erwartung ans Personal natürlich auch
 
@Hartbeat: Dem kann ich mich nur anschließen. Es gibt sehr viele Leute die viel Talent haben, aber an einem zu schweren, teilweise stofflich Sinnfreien, Studium scheitern und dann kein Fuß in der IT-Branche fassen können. Und nur weil man es geschaft hat ist man noch gleich nicht gut - gibt ja leider auch viele Beispiele dafür.
Wenn ich da nur an mein Abi denke: Wieviel Blödsinn ich in Mathe gelernt habe.... und was brauche ich im Alltag davon, die 4 Grundrechenarten, 3-Satz, Prozentrechnen und Bruchrechnen. Aber was will man machen, so ist leider das System.
 
@-flo-: lol, IT ist nun mal viel Theorie und mathe. Sollen die firmen die ganzen krassen script Kiddies einstellen. *facepalm*
 
@Lon Star: "Ist nun mal so" ist aber eine wirklich tolle Begründung. Zudem hab ich nicht gesagt das man den Matheunterricht in einem IT-Studium abschaffen soll, sondern nur mal überdenken - was davon könnte später wirklich nützlich sein und was ist völlig überzogen.
 
@-flo-: Bezüglich des Mathe...studier an einer FH. Da haste das nicht in der Form, mehr praxisrelevante Sachen. Am besten noch Dual. die Ironie: FH Absolventen bekommen wieder weniger Gehalt......
 
welche Erkenntnis. Dumm für Deutschland, wo doch jeder ITler sich auch getrost von anderen Nationen ausbäuten lassen kann - inkl. schlechter Bezahlung, geringen beruflichen Perspektiven, Sicherheiten usw. tja, aber die Regierung nebst ihrer Hofprediger aka. Bitkom sind eben gut darin, Scheiße wie Schokolade zu verkaufen...
 
Aber Microsoft macht ja grade 28 Bewerber FIT in der Fachkraft-Ausbildung.. Da brauchen wir uns ja keine Sorgen zu machen, die sind in einem Jahr dann auch bereit!
 
@NikiLaus2005: lernen die, wie man die Spätfolgen von übermäßiger Kachelnutzung aka. Metro mit Medikamenten einstellt? viel interessanter ist da die Frage ob Bach auf die Komposition der Fuge gekommen wär, wenn polnische Fliesenleger sein Bad gekachelt hätten.
 
Welche IT-Fachkraft kommt denn bitte für 35.000€ Jahresgehalt nach Deutschland? Ich hatte selber bis vor kurzem einen Job als SPS-Programmierer mit einem geradezu lächerlich mickrigen Einkommen. Da ich aber in der Firma auch meine Bachelorarbeit geschrieben habe und sie mir einen Vertrag während meiner Bachelorarbeit angeboten haben, wollte ich nichts aufs Spiel setzen und habe erst mal gute Miene zur Abzocke gemacht. Nachdem sie mir aber nach der Probezeit (meine Bachelorabschluss hatte ich natürlich zu diesem Zeitpunkt in der Tasche) immer noch keine *saftige* Gehaltserhöhung geben wollten, habe ich die ganze Sache beendet. Ich lass mich nicht verarschen. Und genau solche Firmen beklagen sich über Fachkräftemangel. Die wollen so billig wie möglich gut ausgebildete und hochmotivierte Leute, aber sind nicht bereit dafür auch tiefer in die Tasche zu greifen. Von diesen Firmen gibt es leider mehr, als man denkt! Und so kann man auch keine Ausländer ins Land locken. Selbst Inder, Chinesen, Russen usw. wissen mittlerweile ganz genau, was sie verlangen können und lassen sich auch nicht (mehr) mit 35.000€ abspeisen.
 
@seaman: und die beendigung der sache hat sich nun gelohnt? ich frag nur aus interesse ... gabs DEN gehaltssprung?
 
@mephistolino: Naja, ich sags mal so: Nach den gescheiterten Gehaltsverhandlungen war das gegenseitige Vertrauen eh nicht mehr vorhanden (möchte darauf jetzt aber nicht näher eingehen). Deswegen war es besser, das Beschäftigungsverhältnis zu beenden. Habe innerhalb der letzten 3 Wochen schon einige sehr gut verlaufende Vorstellungsgespräche gehabt und stehe mit den Firmen auch in Kontakt (habe bisher keine Absage erhalten). Bis Januar habe ich garantiert wieder etwas neues, mit entsprechenden Gehalt (je nach Aufgabengebiet und Firma wird sich das dann so zwischen 40.000 und 45.000€ als **Einstiegsgehalt** bewegen).
 
@seaman: ehrlich? ich wünsche dir das beste ... aber das war gepokert und 40-45k ist schon kein einstiegsgehalt mehr in meinen augen ... klar, du hast nen studienabschluss. aber: bei den ganzen absolventen die es gibt, haben die firmen einfach die freie auswahl. und es gibt immer jemanden mit einigen jahren berufserfahrung, der es trotzdem für weniger oder das gleiche macht. und dann nehmen sie die mit erfahrung ... aber wie schon gesagt: ich wünsch dir das beste ...
 
@mephistolino: Mit einem BA in Informatik ist in Abhängigkeit der Region ein Einstiegsgehalt von 40 - 45 durchaus angemessen.
 
@mephistolino: Ich kenne genug (Studien-)Kumpels, die bereits als Absolvent bzw. als "frischgebackene" Ingenieure (Elektrotechnik und Maschinenbau) mehr als 45.000€ erhalten. Natürlich ist die Arbeitswelt in Deutschland nicht allzu rosig und es gibt wirklich viele Firmen, die ihre Angestellten nur als billige Sklaven missbrauchen, aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch relativ viele Firmen gibt, die ganz genau Wissen, was ein Ingenieur der Elektrotechnik wert ist und bezahlen ihn entsprechend. Gerade große Unternehmen sind diesbezüglich häufig besser als ihr allgemeiner Ruf. Das Problem sind die "Mittelständischen" (200-500 Mitarbeiter) und die "kleinen" (<200 Mitarbeiter) Unternehmen. Die bezahlen oft nicht das, was sie von einem Ingenieur als Gegenleistung erwarten und streichen Jahr für Jahr trotzdem große Gewinne ein. Und von diesen Firmen gibt es mehr als man denkt, aber es gibt natürlich viele "faire" Unternehmen dieser Größenordnung, deswegen würde ich jetzt auch nicht alle über einen Kamm scheren! ### Ich will noch erwähnen, dass ich hier aus eigenen Erfahrungen in meinem Freundes-, Kommilitonen-, Bekannten- und Familienkreis spreche!!! ### Aber grundsätzlich muss man einfach sagen, dass 35.000€ für eine IT-Fachkraft einfach lächerlich ist. 38.000€ sollte als **Einstiegsgehalt** das absolute Minimum sein.
 
@seaman: ich komme hier gerade etwas durcheinander ... in welcher fachrichtung hast du einen bachelor? bist du informatiker oder ingenieur (e-technik, maschinenbau). ich frage nur, weil wir hier ja keine äpfel mit birnen vergleichen wollen ...
 
@[Elite-|-Killer]: angemessen bestimmt. aber auch realistisch? im consulting- oder administrativen bereich (datenbankspezialisten usw) bestimmt ... aber nicht im bereich der entwicklung oder noch schlimmer: im bereich des testens z.b.
 
@mephistolino: Ich habe eine Bachelor in Elektrotechnik. Aber generell kann man sagen, dass Bachelorabsolventen der Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik in etwa dieselben Gehaltserwartungen haben können, weswegen ich da jetzt in meinen letzten Kommentaren auch keinen Unterschied gemacht habe.
 
@seaman: und genau das denke ich nicht ... es gibt einfach zu viele informatiker, sowohl fachinformatiker als auch solche mit bachelor- und / oder master. die fachausbildungsebene in der informatik macht es unternehmen doch viel leichter, einen anwendungsentwicklerposten durch einen fiae zu besetzen, als durch einen bachelor / master, welcher keine andere leistung erbringt, als der fi. klar: der bachelor / master hat einen studienabschluss. aber seien wir ehrlich: wenn er nicht letztendlich als systemarchtekt arbeitet, wie viel höher qualifiziert für seinen job ist er dann als ein fi? der nach einigen jahren und genug berufserfahrung ebenso ein architekt werden könnte? versteht mich nicht falsch: jedem das seine ... aber das anspruchsdenken hinsichtlich der besserhonorierung von studienabschlüssen funktioniert in der informatikbranche eben gerade nicht mehr ...
 
@mephistolino: Ok, ich habe auch nur die Erfahrungen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis wiedergegeben. Und da habe ich bisher andere Meinungen gehört, als das, was du gerade geschrieben hast. Ich selber habe aber keine Erfahrungen in der Informatikbranche, daher kann ich da wohl (doch) nicht weiter bzw. mit diskutieren.
 
@mephistolino: Das widerspricht so ziemlich allen was mir bekannt ist.
 
@[Elite-|-Killer]: was genau, von dem, was ich geschrieben habe?
 
@mephistolino: a) es gibt fast immer jemand der es billiger macht => was ich mitbekomme sind die meisten schon froh wenn es überhaupt jemand macht b) es gibt einfach zu viele (universitäre) Informatiker => ich würde eher sagen es herrscht ein eklatanter Mangel davon c) die Besoldung als studierten Informatikern ist schlecht (Anspruchsdenken funktioniert nicht) => eigentlich in Deutschland eine der am besten bezahlten Berufsgruppen.
 
@[Elite-|-Killer]: komisch ... fast nichts von dem habe ich gesagt. lies nochmal nach: (a): und ob es das gibt. sonst würde die arbeit niemand mehr tun und nichts würde laufen, zeitgleich sich aber nicht ständig hier alle leute beschweren, dass die firmen alle so mies bezahlen; (b): ich habe nirgendwo gesagt, dass es zu viele UNIVERSITÄRE informatiker gibt. die rede ist von informatikern (keine unterscheidung nach fi oder hochschule); (c): ich habe doch nicht gesagt, dass studierte informatiker schlecht verdienen? wo steht das?
 
@mephistolino: a) Also offene stellen gibt es wesentlich mehr als Bewerber auf dem Markt, das ist Fakt. b) Es macht aber dann keinen Sinn alle in einen Topf zu werfen. Universitäre sind definitiv Mangelware, gesucht und alles andere als unterbezahlt. c) Du schreibst: "aber das anspruchsdenken hinsichtlich der besserhonorierung von studienabschlüssen funktioniert in der informatikbranche eben gerade nicht mehr ..."; Daraus schließe ich jedenfalls beim Lesen, dass Studierte Informatiker nicht besser bzw. gut honoriert sind. Was mir bekannt ist sind aber gerade studierte Informatiker alles andere als schlecht honoriert, die Einstiegsgehälter sind hoch und gute Jobs relativ leicht zu finden.
 
@[Elite-|-Killer]: (a) habe ich auch nie abgestritten. was aber nichts mit meiner aussage zu tun hat. (b) doch, ich werfe sie in einen topf. genau darum ging es mir. eben weil es für die ag keinen unterschied macht, wen sie als entwickler dahinsetzen. hiervon ausgenommen sind einige wenige spezialgebiete, in welchen fachwissen gefordert wird (medizinische informatik, luft- und raumfahrt usw), welche für gewöhnlich nicht in einer ausbildung zum fi vermittelt werden. ich werfe sie deshalb in einen topf, weil sie auf dem gleichen arbeitsmarkt um die gleichen stellen buhlen. sorry, aber (c) hast du einfach falsch verstanden (s.o.) und daher den falschen rückschluss gezogen. EDIT: und noch einmal: ich habe nirgendwo gesagt, dass universitäre informatiker unterbezahlt sind? ich weiss echt nicht, wie du darauf kommst, sorry ...
 
@mephistolino: Kann es sein, dass du Informatiker mit Programmierern verwechselst?
 
@[Elite-|-Killer]: nein. ich fasse einfach mal zusammen, dass wohl die wenigsten informatiker sich der forschung verschrieben haben oder theoretische informatik betreiben oder in in der lehre sind. und ich gehe weiterhin davon aus (wie ich es kennengelernt habe), dass die meisten informatiker als entwickler tätig sind, oder als consultant (als "fliegender entwickler). beides habe ich bereits eingangs genannt. wir können uns aber gerne darauf einlassen, die anwesenden informatiker einmal zu befragen, was das haupttätigkeitsfeld ist, in welchem sie sich beruflich bewegen. ich tippe mal darauf, dass die meisten als entwickler tätig sind.
 
@mephistolino: Ja, neben Forschung und Theorie gibt es ja noch jede Menge anderes, jedenfalls war unter den mir bekannten Absolventen selten einer der sich als Programmierer gesehen hat. Von Softwarenentwicklung als Ganzes würde ich das auch etwas abtrennen, da das wesentlich mehr ist.
 
@[Elite-|-Killer]: das habe ich auch nicht gesagt. ich habe nicht gesagt, dass sich irgendwer als programmierer sieht oder ich habe auch nicht irgendwelche begriffe pauschalisiert. ich habe lediglich (siehe bitte oben) gesagt, dass "die meisten" informatiker" in ihrem beruflichen umfeld als entwickler tätig sind. und ich denke, das würde sich auch so bestätigen. so ist es z.b. hier bei mir in der firma 500+ beschäftigte und auch überall anders, wo ich bisher war. oder sie waren das, was ich vorhin beschrieb: consultants (als fliegende entwickler). und was machst du so? eins von den vielen anderen dingen?
 
@mephistolino: Entwickler ist ja auch nicht gleich Entwickler. Ein FI-AE/SI hat ganz andere Stärken und Schwächen als ein studierter Informatiker (Stichwort Theorie und Praxis). Wenn ich eine Standardsoftware implementiert haben will und das UML-Diagramm schon dazu habe, werde ich wohl eher zu einem FI-AE tendieren, der Implementieren gut gelernt hat, als zu einem BA, der gut rechnen kann. Will ich wirklich ein von Grund auf neues Produkt angehen, würde ich mir eher einen studierten Informatiker suchen. Ich persönlich studiere offiziell vor mich hin.
 
@[Elite-|-Killer]: sorry, aber da kann ich wirklich nur widersprechen. wir entwickeln hier seit mehr als 30 jahren ein überaus erfolgreiches softwareprodukt, mit wirklich sehr spezifischen funktionalitäten und enorm komplexen berechnungen. wir entwickeln hardware selber (optische- und ultraschallsysteme zur gütebestimmung von (nicht näher benanntem) material). darüber hinaus steuern wir komplexe fremdhardwaresysteme sowie nahezu jede form von mobilem erfassungsgerät. für mehrere produkte haben wir innovationspreise gewonnen, halten einen ganzen sack voller patente. wir entwickeln das system ständig weiter, ganze bereiche komplett neu für neue märkte. und oh wunder: hier arbeiten nur eine handvoll studierte informatiker. der grossteil aller innovationen stammt von fiaw. ich wünsch dir wirklich viel erfolg mit deinem studium, aber ich glaube, du wirst noch erkennen, dass es damit vielleicht doch nicht so weit her ist ... die realität sieht wirklich etwas anders aus.
 
@mephistolino: Ich will ja nicht bestreiten, dass es in manchen Unternehmen der Fall ist, aber das was du sagst spiegelt dennoch nicht den Markt für uns wieder. Das sagt bestenfalls aus, dass FIler bei euch gute Chancen haben und mit Uni-Absolventen mithalten können. Dagegen lässt sich nichts einwenden. Es gibt ja aber dennoch mehr als genug Statistiken, die Einstiegsgehälter und offene stellen für Uni-Absolventen im IT-Bereich belegen. Und oh Wunder, das deckt sich weitestgehend mit der Süddeutschen Realität. Auf viele offene Stellen kommen z.T. keine Bewerber, so dass die Unternehmen händeringend suchen und auch entsprechende Bezahlung bieten, so gut wie jeder meiner Komilitonen hatte weit vor Studienende schon einen Job sicher und die Bezahlung war meist auch so, dass sich der Durchschnitt von 45.000 für den BA mehr als locker bewahrheitet. In der Realität bin ich schon längst angekommen, ich bin schon eine ganze Weile berufstätig.
 
@[Elite-|-Killer]: sorry, aber so ist es nicht. und nein: das ist nicht nur in unserem unternehmen so. und ich lasse den satz "Das sagt bestenfalls aus, dass FIler bei euch gute Chancen haben und mit Uni-Absolventen mithalten können." einfach mal so im raum stehen für alle anwesenden fachinformatiker zur bewertung und abgabe von kommentaren. sei mir nicht böse, aber das ist schon ewtas von oben herab, meinst du nicht?
 
@mephistolino: Das ist nicht von oben herab, das hast du höchstens falsch interpretiert. Das ist lediglich eine, der Realität entsprechende und auf Aufstiegschancen und Gehaltsaussichten, bezogene Behauptung. Diese Faktoren sind nun einmal mit Studium besser, sonst wäre es ja auch etwas witzlos zu studieren, wenn man mit einer Ausbildung schneller an mehr kommt... Oder hast du zufällig Tabellen zur Hand die das Gegenteil behaupten? Mir wären jetzt keine bekannt. Mit der fachlichten Gesamtqualifikation eines Mitarbeites oder was ich von ihm hat das wenig zu tun, die Aussage beruht ausschließlich auf Zahlen. Dass man im Studium andere Schwerpunkte hat wie in einer Ausbildung ist ebenso ein Fakt. Und was genau ist nicht so? Beispiele bitte, Zahlen, Fakten!
 
@[Elite-|-Killer]: kollege ... du bist mir ja einer. jetzt mal ehrlich: du schweifst hier einen kommentar nach dem anderen ab, wirfst mir vor, ich würde dieses oder jenes in den raum stellen, was dann noch nicht so war, revidierst anschliessend jedes mal deine aussagen oder baust sie um und kommst mir nun so, dass du beispiele, zahlen und fakten willst? sorry, aber das kann ich nicht mehr ernst nehmen ... du liest doch nicht einmal, was ich geschrieben habe. keine deiner aussagen bezog sich auf das, was ich vorher schrieb. in diesem sinne: so long ...
 
@mephistolino: Vielleicht versteh ich auch nicht was du du mir sagen willst? Meine Behauptung war: Job Aussicht für Informatik Studenten sehr gut. Gehaltsaussichten für Informatik Studenten seht gut. Beurfsfelder? Im allgemeinen andere als bei FI-AE. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn du nun damit daher kommst, dass in eurem Unternehmen alles anders sei und FI-AE das selbe macht wie ein Hochschulabsolvent (und von denen habt ihr nur eine Hand voll) dann sagt mir das? Richig, keine Ahnung was mir das sagen soll? Dass ihr viele FA-AE einstellt und erfolgreich seid? Aber was hat das mit den Aussichten von Hochschulabsolventen zu tun? Macht der Umstand weniger Stellenausschreibungen für Hochschulabsolventen oder mindert der die Gehaltsaussichten? Und mal ehrlich, es gibt sicher viele Inf Studenten, die den abstrakten Beruf Entwickler ergreifen, aber das ist bei Weiterem nicht alles. Z.B. Berufsfelder wie Forschung und Entwicklung, IT-Sicherheit, Mobile und Eingebette Systeme, Medizinische Informatik, Bioinformatik und und und. Stellt man sich da einen FI ein, der ganz was anderes gelernt hat? Wohl kaum. Und genau das war meine Aussage, es sind im Grundeverschiedene Ausbildungen und dementsprechend meistens verschiedene Jobs. Und gerade in den Jobs für Hochschulabsolventen sieht's nicht schlecht aus. Was mit FI ist kann ich nicht sagen, da ich kaum welche kenne und selber keiner bin und es mich somit auch wenig interessiert.
 
also um mehr fachkräfte, die stark gesucht sind, rein zu lassen, setzen die firmen auf eine herabsetzung des jahresgehaltes? das ist eine ungeheure verdummbeutelung der bevölkerung....
 
Der deutsche Arbeitsmarkt ist einfach furchtbar unattraktiv und übersäht von Zeit / Leiharbeitsfirmen oder absolut utopischen Angeboten.
Ich trete nächstes Jahr meinen Weg in's Ausland an.
 
@Achereto62: Ueberleg dir aber gut in welches Ausland du gehst. Zeitarbeit ist auch in anderen laendern gang und gebe. Und hier kommen die Leute aus Osteuropa um mehr geld zu bekommen :)
 
Selbst Schuld, liebe Firmen in DE: Wer miese Bezahlungen und miese Arbeitsbedingungen bietet und dazu nicht bereit ist, Geld in die Hand zu nehmen, um Ausbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen zu fördern, darf sich nicht wundern...
 
Ich würd ja auch eine 1200€ Stelle nehmen, obwohl man in Österreich als Arbeitsloser theoretisch um die 1000€ hat. Eigentlich total dumm, aber ich würds trotzdem machen. Damit mir das Arbeitsamt nicht mehr auf die Nüsse geht! Aber ich kann nichts dafür das ich mit 22 noch keine mehrjährige Berufserfahrung, all möglichen Zertifikate, professionellen Umgang mit OSX (woher denn?), all möglichen Linux Distris, WindowsServer, AD auswendig, programmieren, etc etc hab. Angeblich lernt man ja AAAAAAALLES in der Lehre, incl Zertifikate für Cisco, MCSE und was es sonst noch so alles gibt. ... Forever arbeitslos ... lol ... *schulternzuck* Egal, nicht meine Schuld, nicht mein Problem. Als ob ich was für den Grössenwahn anderer dafür kann :D Aber glaub das Arbeitsamt hat das auch geschnallt mittlerweile ... die sind relativ freundlich in letzter Zeit. Werd sogar gefragt wies mir geht und ob sie was für mich tun können Oo ... Irgendwie ... unheimlich.... ... ... Naja, am schlimmsten sind ja die Leute die wegen dem ECDL glauben das sie sich jetzt bestens auskennen. Oh Glückwunsch! Ihr wisst wie man den Webbrowser öffnet und wo man unter Windows das MS Office findet ... Biatch please xD
 
@Ðeru: Dann geh dem Staat doch richtig auf den Sack und studiere noch paar Jährchen mit Bafög Hilfe! Danach wirds auch was mit der Stelle und das ohne großes fachspezifisches Know How! Haben genug davon bei uns im Unternehmen die eigentlich nix können aber ein Studium vorzuweisen haben und deshalb ne Gehaltsklasse über mir stehen!
 
@Ðeru: Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hast du ja bereits eine Ausbildung, oder? Dann würde ich dir raten, die Zeit zu nutzen und studieren zu gehen. Am besten Elektrotechnik, Informatik oder Maschinenbau. Damit hast du die besten Chancen.
 
Auf das deutschen Nazis Gesocks haben die Fachkräfte wohl keine Bock. Verständlich, muss ja auch nicht sein, sich von Nazis drangsalieren, oder gar ermorden lassen. http://www.spiegel.de/thema/deutschland_rechtsextremismus/
 
@Feuerpferd: Das ist mal ne ganz neue Theorie. Allerings, wir haben ja rund 7 Mio Ausländer im Land, demnach ist deine Theorie entweder nicht haltbar, oder es handelt sich bei diesen Leuten einfach nicht um Fachkräfte. Oder es sind nur Fachkräfte, die sich vor rechten Gewalttaten fürchten müssen. Jedenfalls sagst du damit klar, dass es sich bei den Ausländern in unserem Land nicht im Fachkräfte, also um unqualifizierte Menschen handelt. Soetwas pauschales kann wiederum nur ein NAZI behaupten. Du bist im Umkehrschluss also ein Nazi. Demnetsprechend müsstest du also Raus aus Deutschland. Wenn du aber aus Deuschland raus bist, bist du ja selbst ein Ausländer. Und wenn dem so ist, wärst du dann immernoch ein Nazi, müsstest also immernoch raus, und falls ja, wohin?
Das letzte Mal als Massenhaft Nazis Deutschland verlassen haben waren unsere Nachbarländer wenig erfreut... ich merke gerade, ich drohe abzuschweifen...
 
@Feuerpferd: Du scheinst nicht zu verstehen, was "Rechtsextremismus" eigentlich bedeutet, ansonsten wüsstest du, dass das eher ein weltweites Problem ist und kein deutsches! Hier mal der Wikipedia-Artikel, der die erklärt, was "Rechtsextremismus" bedeutet und das es keine deutsche Erfindung ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextremismus
 
@Feuerpferd: Schon traurig, das du so ein dummes Zeug völlig unreflektiert von dir gibst! Hatte dich intelligenter eingeschätzt.... Gruß
 
Wer in Deutschland ne gute IT Ausbildung hat (Studium), bekommt sich danach wirklich verarscht vor. Ich spreche (leider) selber aus Erfahrung. Einfach traurig. Wird sind ein Niedriglohnland in Sachen IT. Da braucht man sich nicht wundern, warum in Deutschland auch in Sachen IT nix vorwärts geht.
 
jaja deutschland ist auch nicht mehr das was es mal war oder was die leute glabuen das es nach außen immer noch bedeutet :)
 
Deutschland= Bürokratenland.! Deutschland sollte ertmal den überflüssigen Bürokratismus abbauen, dann bleibem auch deutsche IT Fachkräfte im Land. Was nützen die besten Einfälle, wenn die Bürokratie alles in Frage stellt und die dann noch mit auflagen belegt werden. Ich als Deutscher arbeite im Ausland!
 
Ich bin IT Infrastructure Manager mit >80k im Jahr und erlebe jeden Tag sogenannte IT-Experten, studiert und nicht studiert - teilweise auch mit MS, Cisco usw. Zertifizierungen.
Praxiserfahrungen oder selbstständige Arbeitsweise sind häufig Fremdwörter. Brauchte einen Backfill, der mich entlasten sollte, hatte 100 Bewerber da und kein einziger war geeignet. Wir reden hier über einen Job, der mit ca. 65k dotiert ist. Im Endeffekt dann einen "Leiharbeiter" eines IT-Dienstleisters genommen, der das Unternehmen 145.000 EUR im Jahr kostet und bei dem "Leiharbeiter" kommen gerade mal 56k an. Tut mir schon leid, aber es gab einfach keinen auf dem "normalen" Markt, der neben seinem IT Wissen auch über einen gesunden Menschenverstand verfügt und ins Team gepasst hätte. Stattdessen viele Blender und teilweise auch Übergeschnappte, die mehr als 75k gefordert haben und eigentlich noch nichts vorzuweisen hatten. Teilweise erschienen die Bewerber sogar in blue Jeans... Sorry, aber dafür habe ich kein Verständnis.
 
@reppo: Du lehnst Bewerber direkt ab wenn sie in Jeans kommen? Da habt ihr dann eure Stellenbeschreibung echt schlecht gemacht oder aber eure Ansprüche sind einfach unrealisitisch.
 
@Doso: Bei manchen Unternehmen ist es der Fall, dass man, wenn man im Anzug kommt, nicht zum Team passt; von daher lässt sich schlecht pauschalisieren, bei einer großen Masse der IT-Jobs ist es aber wohl total egal ob der Mensch Jeans trägt oder nicht.
 
@[Elite-|-Killer]: Ein Unternehmen, welches auf die Kleidung schaut (natürlich muss sie ordentlich sein, aber keine Festtagskleidung...), wäre nix für mich. Ich bin der, der gerne gegen den Strom schwimmt, wenn der Weg so dort kürzer ist. Sucht man eigentlich IT-Fachkräfte oder Leute die irgendwo Staubsauger verkaufen sollen und daher der Anzug wichtig ist? Wir in D sollten Menschen besser integrieren, die was im Kopf haben (Ideen haben, pffifig sein, ordentlich (aber produktiv), sozial kompetent sein) und uns alle so nach vorne bringen als zu schauen, ob einer ins Team passt. Ob man ins Team passt sieht man sowieso erst nach Wochen. Kann mir keiner erzählen, dass man das sofort "merkt"
 
"(...) Jahrzehnte lang habe Deutschland sich möglichst weitgehend abgeschottet, wodurch im Ausland der Ruf entstand, Einwanderer seien im Grunde nicht willkommen. (...)" ... passende waere Ihr habt Jahrzehnte lang die Falschen immigriert :D
 
Also ich habe hier das Gymnasium und eine Ausbildung zum Fachinformatiker für AE abgeschlossen. In da wo ich derzeit bin verdiene ich 2350 Euro Brutto für knapp 40 Stunden Arbeit pro Woche. Sobald ich aber gesundheitlich besser darstehe und endlich einen deutschen Pass habe (nach insgesamt über 17 Jahren habe ich immer noch keinen deutschen Pass), werde ich alles dransetzen auszuwandern, denn vor allem mit den Rentenabgaben bin ich absolut nicht zufrieden, denn ich zahle Rente für jetzige Rentner - ohne je Garantien zu haben, dass ich selbst jemals Rente bekommen. Ärztliche Dienstleistungen muss man heute immer mehr selbst bezahlen (vor allem beim Zahnarzt - wenns was gescheites werden soll) und wenn man Arbeitslos wird und ins ALG2 abstürzt, ists mit einem sowieso vorbei. Da ich aber Ausländer bin, fällt mir der Gedanke auszuwandern überhaupt nicht schwer - die Deutschen sind jetzt auch nicht extremst freundlich und aufgeschlossen, als dass ich unbedingt hier bleiben müsste (vor allem aber verabscheue ich Beamte, auch privat).
 
@divStar: Bitte mehr von deiner Sorte und jute Reise *ohne Witz* :) Über deinen freiwerdenen Arbeitsplatz freut sich sicher ein Einheimischer, auch wenn er nicht Wirklich gut bezahlt ist, für Wahr.

Achja, ick kann diesem System auch nichts Abgewinnen, aber die Krankenversorgung in DE gehört immernoch zu den besten der Welt, dann viel Spaß geh mal in die USA, da haste zwar ein besseren Lohn, wenn du eine OP brauchst kannst du gleich mal 100.000UsD zurückhalten die Du schön selber Bezahlst (z.B.).
 
@divStar: Und wo ist deiner Meinung nach "alles" besser?
 
Was ist an der "BlueCard" attraktiver als an einer "normalen" Aufenthalts- & Arbeitserlaubnis?! Nebenbei: Ich dachte zuerest es geht um deutsche Fachkräfte, die nicht in der Heimat arbeiten wollen :)
 
Ich sag nur "Make IT in Cork" - da weiss man wo die deutschen Fachkräfte sind.
 
@doso und @[Elite-|-K...

Natürlich trägt hier keiner in der IT täglich einen Anzug, aber beim Bewerbungsgespräch sollte man schon im Anzug erscheinen. In blue Jeans zum Bewerbungsgespräch zu erscheinen, ist einfach ein No-Go.
Aber gut, es gibt natürlich auf Bewerber im Anzug, die sich nicht eignen, nur die in Jeans sind schon von Anfang an raus.
 
Deutschland ist immer noch sehr attraktiv für ausländische Fachkräfte, IT aus Spanien, Polen oder Italien. Die Bedingungen sind relativ gut im Vergleich.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles