Filesharing: Eltern haften nicht für ihre Kinder

Eltern können nicht zwangsläufig für das Fehlverhalten ihrer minderjährigen Kinder im Internet zur Verantwortung gezogen werden - etwa, wenn diese in Filesharingnetzen gegen das Urheberrecht verstoßen. mehr... Filesharing, Bittorrent, Seeders, Leechers Filesharing, Bittorrent, Seeders, Leechers NRKbeta

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Habe es gerade auf n-tv gelesen. Daumen hoch!
 
@CoF-666: jep, wie sollen auch viele Eltern etwas kontrollieren von dem sie im Vergleich zu ihren Sprösslingen nicht den Schimmer einer Ahnung haben. Endlich mal ein Urteil das auch mal die tägliche Realität mit einbezieht.
 
@jigsaw: Einerseits kann ich nur zustimmen, anderseits sollten sich die Eltern schon mal damit auseinandersetzen, womit ihre Kinder da eigentlich "spielen".
 
@Tomelino: Klar, das Problem ist dass die "Kleinen" einfach gewitzter in solchen Sachen sind da sie damit aufgewachsen sind. Viele Eltern müssen sich Kenntnisse erst mühsam aneignen und oft - und das meine ich jetzt keineswegs despektierlich- fehlt da einfach das Grundverständnis und somit können sie relativ einfach trotz allen Bemühens von den Kleinen ruckzuck diesbezüglich übers Ohr gehauen werden.
 
@Tomelino: Eben und da "Kinder" strafunmündig sind....muß ein dennoch ein Hafter da sein. Sicherlich kann man nicht alles nachvollziehen was Kiddies so machen...aber dieses Urteil gleicht einer Erlaubnis der Anarchie. Kinder hin oder her....aber ein Kind welches weiß wie man gegen das Urherberrecht verstößt (gleicht ja praktisch dem Diesbstahl) dafür sollten weiterhin die Eltern haftbar gemacht werden können. Ist doch meist eh so, dass die Eltern nicht nur nicht wissen was die "Kinder" machen, sondern weil sie sich mit denen gar nicht beschäftigen. Einen Freischein für Kinder halt ich für falsch.
 
@KlausM: Kann ich so nicht unterstreichen. denn dieses Geld ist keine Strafe für die Kinder (ich wusste mit 13 zwar das es viel Geld ist aber was für Arbeit dahinter steckt, wusste ich nicht) sondern es ist eine Strafe für die Elter, dafür das sie ihren Kindern vertraut haben.
Ich finde das Gerichtsurteil richtig. Maximal hätte man die Eltern und die Kinder noch zu einer Schulung schicken können. An stelle der Eltern hätte ich die Kinder aber noch mit einem Monat PC verbot bestraft (Nutzung nur für Schulische Zwecke unter Aufsicht)
 
@KlausM: Das ist doch Käse. Es muss kein Hafter existieren. Sippenhaft wurde vor langer Zeit abgeschafft. Diese Schilder, die du im Kopf hast: "Eltern haften für ihre Kinder" sind einfach nicht wahr. Allein die Verletzung der Aufsichtspflicht ist von Relevanz und die ist noch nicht einmal an irgendeine von dir als "Straftat" bewertete Handlung geknüpft, sondern wie im Urteil festgelegt eben viel allgemeiner gehalten. Beaufsichtigen und nicht spionieren!
 
@jigsaw: Wie sagt man so schön, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Kann ja auch nicht jemand ermorden und hinterher sagen ich wüsste nicht das dass verboten sei.
 
@marcol1979: toller vergleich....wenn jemand etwas illegal herrunterlädt entsteht niemanden materieller Schaden denn anders als echtem Diebstahl vermisst ja niemand dadurch etwas. Du kannst mir gern mein Auto klauen solange es für mich nicht verschwindet. Bei einem Mord verschwindet der Mensch, es ist ein Verlust erkennbar wie eben auch bei einem Diebstahl. Bei illegalen Downloads die durch einen Minderjährigen stattgefinden gibt es eben niemanden zum bestraften da Minderjährige nicht für Ihr handeln verantwortlich gemacht werden können. Im Endeffekt verlangt die Musikindustrie die komplettüberwachung der Kinder durch die Eltern. Auch Kinder haben recht auf Privatsphäre!
 
@Nero FX: Was bitte hat eine Straftat mit Privatsphäre zu tun....das erklärt mir mal bitte? Sicher sollen sie in Freiheit aufwachsen dürfen und Verantwortung lernen, aber dazu gehört auch, die Konsequenz für Fehler zu tragen. Ich mein ja nicht dass man sie in den Knast schicken soll, aber dann müssen die Erziehungsbrechtigten dafür die Konsequenzen tragen. Starfunmündig????...dann erklär ich mich morgen für total bekloppt und bekomm auch nen Freischein für jegliches tun und handeln? Ne das ist der falsche Weg, Kinder über Recht und Unrecht aufzuklären.
 
@KlausM: du warst wohl nie ein Kind bzw. hattest selbst nie Kinder, oder? Kinder wollen auch ihren Raum und hassen Kontrollen. Nicht nur das: sie sind auch in der Lage Sachen zu verstecken - vor allem, wenn sie in Sachen IT ihren Eltern überlegen sind. Die einzige Möglichkeit genau zu sehen, was ein Kind macht, wäre eine 24/7 Überwachung mit einer Kamera bzw. das Durchsuchen des Rechners von einem Spezialisten. Aber wer will seine Kinder wie potentielle Straftäter behandeln? Und: welches Kind würde seine Eltern dann immer noch genau so mögen, wenn sie sich dieser "Durchsuchung" stellen müssten? Das Urteil des BGHs ist das einzig richtige. Außerdem gibt es kein Opfer, weil der Musikindustrie kein nachweisbarer Schaden entstanden ist (der Sprössling bzw. die Eltern hätten sicher kaum alle Lieder kaufen können). Übrigens: Konsequenzen tragen? Das wären sicher keine 3000 Euro, sondern eher mehr. Ich finde nicht, dass ein Kind seine Eltern so derart ruinieren können sollte. Und du solltest Nachhilfe in Sachen Sozialkunde nehmen - oder bist du von der MI entsandt?
 
@KlausM: Willst Du dann allen Kindern von nicht PC interessierten Eltern ein PC Verbot geben? Wie sollen Die sich dann weiter entwickeln? Es besteht keine Pflicht für Eltern einen PC zu Verwenden oder "verstehen" zu müssen.
Zum Glück gibt es noch genügend Berufe wo man keinen PC benötigt..
 
@KlausM: Da liegst du richtig falsch. Angenommen ein 6 Jahre altes Kind bemalt deinen weißen 7er BMW mit einem neongrünen Edding. Auch da hast du Pech. Die Eltern haften hier nicht und das Kind auch nicht. Es gilt nicht als Verletzung der Aufsichtspflicht Kinder spielen zu lassen. Genau das gleiche trifft hier zu. Zudem haben die Eltern im obigen Fall nachweislich aktiv Maßnahmen ergriffen, um dem Kind den Internetzugang zu reglementieren, sowohl technisch als auch personell. Mehr geht nicht.
 
@all: So hab jetzt all eure Comments durchgelesen und einige Intrepretieren in meine Aussage mehr rein als drin steht. Um jetzt jedem zu Antworten, ist mir die Zeit zu schade. Sicherlich habt ihr Recht, ich hab keine Kinder, war aber trotzdem mal eins und auch ich habe hier und da mist gebaut, wofür meine Eltern gehaftet haben. Daher bin ich einfach der Meinung, dass ein Fehlverhalten der Kinder, nicht ungesünd bleiben sollte. Über Kontrolle lässt sich streiten. PS: Nebenbei was das Argument bzgl. Kinder und Internet angeht. PC-Kenntnisse gut und schön, aber ich will keine Kiddies haben die sich täglich stundenlang im Netz befinden, kaum soziale Kontakte haben und nicht wissen wie Sand schmeckt. Dann lieber so ein paar Raufbolde die den Rasen unsicher machen. So das wars von mir.
 
Halleluuuuja! Bald kommen meine zwei Kinder in das Alter, muss also nicht Angst haben.....pleite oder in den Knast zu gehen.
 
@lubi7: HeHe, musst dann nur aufpassen dass nicht rauskommt dass die lieben Kinderlein im Auftrag von Papi im Netz unterwegs sind ^^
 
@lubi7: Wenn erstmal die Beamten vor deiner Tür stehen und deine Kinder jegliche Nutzung des Computers abstreiten, dann kannst du davon ausgehen, dass die letzten Weihnachtsgeschenke zu gering ausgefallen sind :)
 
@elbosso: muss man den kindern halt klar machen, dass für petzen erstmal gar kein weihnachten mehr stattfinden würde ^^
 
@lubi7: Problem wird nur sein das du beweisen musst das es deine Kinder waren.
 
@marcol1979: Ach dumm stellen geht bestimmt ... Wenn sie rein kommen einfach fragen wie die Kiste denn an geht.
 
Wesentlich interessanter, wieso greift nicht das Störerhaftungsprinzip, auf dem die Anwälte sonst so rumreiten???
Das idR. den Anschlussinhaber zur Haftung bringt...
 
@morpheus00de: selbiger BGH zur Störerhaftung: "Als Störer haftet derjenige auf Unterlassung, der – ohne Täter oder Teilnehmer zu sein – in irgendeiner Weise willentlich und adäquat kausal zur Verletzung eines geschützten Gutes beiträgt." Wenn das BGH aber grundsätzlich davon ausgeht, das Eltern nicht dafür haften was ihre Kinder konkret im Internet machen, sondern eine allgemeine Belehrung ausreicht, greift damit im Umkehrschluss die Störerhaftung auch nicht. (so würde ich es zumindest interpretieren, es würde sich ja zumindest widersprechen)
 
@morpheus00de: weils das nicht mehr gibt, geh auf gully.com
 
@morpheus00de: Die Störerhaftung greift schon lange nicht mehr. Vor allem nicht wenn einer WLAN hat. Egal ob da nun Kinder da sind oder nicht. Mittlerweile gibt es nämlich auch genügend clevere Anwälte und auch einige User die dem Gericht innerhalb von Minuten beweisen können, dass eine ermittelete IP-Adresse nicht unbedingt auch die echte ist und dass man auch verschlüsseltes WLAN ruckzuck aushebeln kann. Hinzu kommt, dass das Ermitteln einer IP-Adresse alleine nicht mehr ausreicht. Man braucht auch das Beweisstück; also die heruntergeladene Datei. Und die bekommt man eben nur durch Beschlagnahme des jeweiligen Rechners. Abmahnanwälte stellen das zwar immer wieder anders dar. Aber ohne pkysikalische Beweise bleiben solche Klagen auf der Strecke. Nicht umsonst schicken Abmahnanwälte mehrere Zahlungsaufforderungen an einen. Hätten sie nämlich Fakten in der Hand, so könnten sie nämlich sofort klagen. Im übrigen fällt mir hier in diesem fall auch auf, dass in vorletzter Instanz wieder einmal das OLG Köln wie schon oft für die Rechteverwerter entschieden hat. das liegt daran, dass einer der Richter in Köln auch an einer Rechteverwertungsfirma beteiligt ist. Das gleiche ist in Hamburg der Fall. Ein Schelm wer böses dabei denkt.
 
Applaus dafür!!!
 
Der Jubel hier irretiert mich ein wenig. Sonst war immer Tenor, dass die Eltern immer schuld seien, sie haben ja schlie0lich ihre Kinder zu erziehen und zu kontrollieren. Ich begrüße dieses Urteil wirklich, da ich schon imme der Meinuing bin, keine Erziehungsberechtigter kann alles überwachen.
 
@iPeople: Die meisten hier freuen sich einfach nur, dass ihre Eltern keine Probleme bekommen können. ;-)
 
@LostSoul: ;-)
 
@LostSoul: Ich freue mich, dass die Musikindustrie wieder eine Pleite einfährt. Wenns nach mir ginge, würde das Urteil deren sofortige Pleite bedeuten - aber das ist nur eine gewonnene Schlacht. Der Krieg ist längst nicht entschieden ^^. Die MI und FI sind halt die Terminatoren - und wir sind die Menschen.
 
@iPeople: Diejenigen, die meinen dass die Eltern immer schuld sind, haben vermutlich noch nie selbst ein Kind erzogen. In der Theorie funktioniert eine solche Schuldzuweisung meistens besser :-)
 
Hmm... es gibt also doch eine Verwendung für Kinder: Filesharing auf ihren Rechnern betreiben! :D
 
@Link: Absolut nicht lustig !!
 
Wenn das der Freiherr von Gravenreuth noch hätte erleben müssen, so ein Abmahnanwalt feindliches Urteil vom höchsten Gericht, dann hätte er wohl Selbstmord begangen.
 
@Feuerpferd: Er kam dem aber zu vor! Was für ein Schelm.
 
Sorry, auch wenn er zu Lebzeiten viel Mist verzapft hat, sollte man sich nicht über seinen oder irgendeinen Tod lustig machen.
 
@Runaway-Fan: Tanja Nolte-Berndel, bist Du es?
 
Richtig so!!!!!
 
Man sollte das Urteil im entsprechenden Lichte sehen, statt einfach nur "Kinder können nach Belieben Filesharing betreiben" zu lesen. In diesem Fall ging es vorrangig um die Frage, ob Eltern für ihre eventuell nicht mal (teil-)geschäftsfähigen Kindern haften müssen, nicht, ob sie es generell haftungsausgeschlossen sind bzw. Kinder grundsätzlich nicht haften müssen. Faktisch, und exakt das hat der BGH erneut klar gestellt (ähnlich auch schon bei anderen Haftungsfragen, wie bspw. bei der Frage der Haftung bei einem durch ein (spielendes) Kind zerkratztes Auto, beim Betreten von Baustellen etc.), dass eine pauschale Haftung der Eltern ausscheidet, wenn diese die notwendige Sorgfalt in der Überwachung und eine altersgerecht Aufklärung dem Kind zukommen lassen haben. Sind diese Umstände nicht gegeben, sind die Eltern ggf. durchaus in der Haftung. Ebenso ist damit ein Kind nicht pauschal aus der Haftung heraus. Für Kinder unter 14 Jahren ist das zwar, mangels Geschäfts- und Straffähigkeit zwar einfach zu beantworten, hat aber z.B. nichts mit der Frage zu tun, dass z.B. der 17-jährige Sohn, der bei den Eltern online Vergehen durchführt (z.B. Urheberrechtsverletzungen) eben durchaus *selbst* haftbar ist; ausgeschlossen - unter den eingangs genannten Voraussetzungen - ist nämlich nur die Haftung der Eltern, nicht des Tatbegehers, sofern ihm der Vorwurf nachweisbar ist. Also, wer hier einen Persilschein vermutet, ist auf dünnem Eis unterwegs...
 
@LostSoul: Ganz genau.
 
@LostSoul: und jetzt weise mal den eltern nach, dass diese ihre kinder NICHT im angemessenen umfang aufgeklärt haben...dies ist nahezu unmöglich, da muss sich schon jmd ordentlich verplappern...
 
Na also geht doch! Hoffentlich wird damit dem Abmahnwahn endlich ein Riegel vorgeschoben! Die Kulturflatrate sollte kommen, 50 €/Monat und alles wäre abgedeckt.
 
@StarAce: Dann will ich aber auch ne Benzinflatrate, Brotflatrate, Dönerflatrate, Obstflatrate, Fleischflatrate ..... Flatrates für alles. Denke mal, 1000 Euro im Monat sollte langen um das Leben voll abzudecken, oder?
 
@iPeople: das kannst du doch alles mit deiner Tankstelle, Gemüseladen, Frittenbude, Metzger etc. aushandeln. Ist doch das gleiche wie mit diesen All you can eat - das kannst du nicht ausreizen und ist daher für den Anbieter nie ein Draufzahler.
 
@LastFrontier: Siehste. Und bei der Kulturflat genau das selbe. Soll er doch mit der GEMA und den Labels seine FLAT aushandeln.
 
@iPeople: Kulturflatrate ist schon ok, wenn im Gegenzug dann auch die ganzen Aufschläge auf Leermedien, Drucker, Toner, Brenner, Festplatten usw. usw. usw. entfallen, auch wenn ich 50 € als zu hoch ansehe. Aktuell haben wir eine große Rechtsunsicherheit, denn man ZAHLT ja bereits Pauschalen für etwas, was man dann doch nicht darf. Und ich persönlich finde es ziemlich egal, ob ich ein Lied im Radio aufnehme (legal, Qualität nach Sender oder Technik schwankend), von einer gekauften oder ausgeliehenen CD rippe (legal bei i.d.R. sehr guter Qualität) oder ob ich es aus dem I-Net lade (illegal bei oft fragwürdiger Qualität); das ist m.E. nur ein technischer Aspekt und kein juristischer. Das Ganze ist ein gesellschaftliches Problem inkl. idiotischer langer Schutzfristen weit über das Lebensende der Urheber hinaus, das hat schon sehr, sehr lange NICHTS mehr mit der Absicherung des Lebensunterhalts der "brotlosen" Künstler zu tun, wie es ursprünglich mal gedacht war. Kulturflatrate her und dafür die Macht der Verwerter beschneiden und die gesamte Gesellschaft profitiert, das wäre dann auch echter Fortschritt.
 
@Drachen: Was hat die umstrittene Abgabe auf Speichermedien und ähnliches damit zu tun, ob ich eine CD kaufe? Die Abgaben realtivieren die Privatkopie und nicht das lausaugen. Die von mir favourisierten Musiker bekommen davon nix. Ich kaufe lieber CD und gehe auf KOnzerte, so zeige ich, was ich von der Musik halte und somit machen diese weiter.
 
@iPeople: "lausaugen" LOL ... lies nochmal. Die Quelle für die Privatkopie sollte egal sein, das ist ein technisches Problem. Ich hab noch viele LP und sehe kein Problem damit, mir dieselbe Musik aus dem Netz zu holen, statt mir technische Ausstattung und fachwissen anzueignen, nur um meine LP in ordentlicher Qualität auf meinen Computer zu bringen. Und die über Jahre oder inzwischen Jahrzehnte angesammelten Musik-CD, auch da ist es einfacher, ein Album per mausklick aus dem netz zu ziehen als Scheibe für Scheibe durch das Laufwerk zu jagen und sich in die Materie der optimalen Parameter zum Rippen einzuarbeiten. Für mich ist das Saugen aus dem Netz eine technische Lösung. Wenn ich meine LP abgeben und für eine Art Bearbeitungsgebühr auf CD "upgraden" könnte oder meine CD auf diese Art gegen gute FLAC o.ä. tauschen könnte, hätte ich das längst getan. Aber dieselbe Aufnahme immer und immer wieder zu kaufen, nur weil die Medien wechseln, das ist logisch nicht nachvollziehbar, zumal auch noch die Preise über die Jahre deutlich steigen statt wie früher mal versprochen zu sinken. Wenn Musik Ware wäre, hätte ich das Nutzungsrecht an der Aufnahme erworben ohne Kopplung an ein Medium. Was hier läuft, ist Abzocke über juristische Winkelzüge und hat echt nichts mit Klauen oder deinem von der Formulierung her bereits wieder verleumderischen "lausaugen" zu tun. Wenn ich eine CD ausleihen und legal kopieren oder rippen darf, dann scheint es doch auch nicht um Kauf zu gehen, sondern Abmahnen scheint längst ein lukratives Geschäftsmodell zu sein, welches Produktion und Verkauf von Musik ablöst ....
 
@Drachen: Und Du meinst, alle Dauersauger haben bereits die Platten zu Hause? Interessante These.
 
@iPeople: Wann und wo genau habe ich derartiges behauptet?
 
@Drachen: Du führst das als Grund der Legitimation an.
 
@iPeople: Diese Behauptung ist in jeder Hinsicht unsinnig.
 
@StarAce: Wer soll da einen Riegel vorschieben! Die Politiker im Bundestag von denen viele Anwälte sind. Ich würde gerne mal wissen ob einige davon auch solche Abmahnungen verschicken.
 
@StarAce: Und die, die 50€ nicht haben bekommen jedlichen Internet Verbot?
 
@lubi7: wenn man nicht mal mehr die 50€ habe sollte, sollte man sich evtl umschauen ob es irgendwo eine arbeit für einen gibt. denn selbst bei der müllabfuhr bekommt man genug geld um die 50€ für eine Kultur-Flat abzugeben. (soll natürlich nicht heißen dass arbeiter bei der müllabfuhr weniger wert sind als andere arbeiter)
 
@StarAce: 50€? Wofür? Ich lade mir keine Lieder herunter und mir würde es nie in den Sinn kommen für den täglichen Chart-Müll und DSDS/Voice of Germany-Scheiß zu bezahlen. Wofür also zahlen? Für Filme, von denen 80% Schrott ist? Die BDs und DVDs bzw. Filmbesuche für Filme, die es mir wert sind, zahle ich doch. Und was ich ganz bestimmt nicht will, ist noch so eine Pauschale wie diesen GEMA-Scheiß. Ich zahle für das, was ich hören will - und will ganz sicher nicht für das zahlen, was andere hören.
 
@divStar: Keine Panik. Solche Flatrates werden nur so lange gefordert wie man sie nicht zahlen muss. Wenns ans eigene Portemonnaie geht, siehts schon wieder ganz anders aus.
 
@StarAce: Musik-Flatratedienste gibt es ausserdem schon.
 
so so na dann kann ich ja mal mein verstaubten Esel wieder auf Pladde legen!
 
@bigprice: Dann lies Dir mal 09 durch und denk nochmal drüber nach.
 
@iPeople: Du bist auch so'n Spielverderber^^
 
@bigprice: Sorry :D
 
Dh man muss sich nun Kinder anschaffen um sowas "legal" zu machen *überleg*
 
@b0fh: Gibt genug verwahrloste Kids :D
 
@b0fh: Anders gesehen können die Kinder ihre Unterhaltskosten auch selbst wieder reinwirtschaften und liegen den Eltern nicht so auf der Tasche. So nach dem Motto: "Hey, Kevin. Wenn du Mittagessen willst dann lad mal grad das neue Grönemeyer-Album runter. Aber du weißt ja: Nicht illegal und so bla bla, gell?" :D
 
nee frage wie soll man beweisen das man den kindern das gesagt hat??? und was ist wenn die kinder alle sicherheits massnahmen umgehen usw. z.b wlan umgehen und beim nachbarn scheiss bauen und der die strafe zahlen muss auch wenn der nie sowas macht.
 
@dgvmc: Ganz einfach: es gibt eine Hausdurchsuhung beim nachbarn und auf seinem PC findet man kein Filesharingprogramm und damit werden seine Unschuldsbeteuerungen untermauert und die Ermittlungen versanden oder man bezieht die Nachbarschaft ein - dürfte lustig werden in dicht besiedelten Gegenden wie Hochhäusern, wenn man da alle Nachbarn pauschal durchsuchen will wegen ein paar Liedern .... und spätstens dann dürfte der betroffenen Staatsanwaltschaft auffallen, dass die Verhältnismäßigkeit sowas von nicht mehr gegeben ist, dass sie alle künstigen Klagen der Verwerter nur noch sehr unwillig und ablehnend betrachtet.
 
@Drachen: falsch auch wenn er kein programm drauf hat.
1 kann er es ja gelöscht haben und 2 lass mal paar MP3 datein auf dem pc sein weil kannst du beweisen woher du die datein hast?? wenn nicht pech.
 
@dgvmc: guter Einwand, aber wenn die Forensik unvoreingenommen da ran geht, ist das kein Problem. Sofern nicht neu installiert wurde, wären Spuren so eines Programmes noch lange zu finden und bei den mp3 wäre es nur Pech, wenn es dieselben sind wie beanstandet.
 
In your face! Richtig so...
 
Geil! Einfach nur geil! Ich bin der Familie dankbar, dass sie das Durchhaltevermögen hatte, bis vor den Bundesgerichtshof zu gehen, anstatt den Einschüchterungen der übermächtigen Musikindustrie zu erliegen.
 
Ich bin 44 Jahre "jung" ...aber auch ein Kind... nämlich das meiner Mutter ;-)
 
@brause: Nur das du ab 18 volljährig bist und somit 100% für alles was du machst selbst verantwortlich bist;-))
 
@brause: sind wir nicht alle kinder? :3
 
Jetzt mal nicht kleinlich werden :-P
 
Wurd auch Zeit, weil als Eltern kann man Kinder nicht immer 100% Kontrollieren & Überwachen.
 
Die Überschrift ist ohnehin schon falsch. Eltern haften nie FÜR ihre Kinder. Sie haften nur für ihre EIGENE Aufsichtspflichtverletzung.
 
Vergessen wurde leider, dass die Eltern jedoch ihr Kind überwachen müssen, wenn es schon einmal auffällig wurde, sprich beim illegalen Download erwischt wurde. Tun sie das nicht, verletzen sie ihre Aufsichtspflicht.
 
Cool. Könnte man ein Geschäft draus machen. Ein geschlossenes Sharingnetz wo man sich gegen Geld nen Zugang holen und nur Musik downloaden kann. Uppen tun dann Kinder bis max. 14 Jahren mit fetter Internetleitung, die wiederum aus den Erlösen des Abonnentenmodells bezahlt werden. Müssen die Eltern ja nix von wissen und die Steuer auch nicht *evillol*
 
Na endlich wird mal richtig Recht gesprochen !
Wonach werden denn die Anwaltskosten berechnet ?? nicht wie sonst üblich am Streitwert ??
Und wofür denn 3000€ Scxhadenersatz, ein Song kostet doch nur 0,99€ max. bei 1000 Liedern also doch nur 1000x0,99€ und das ist noch nicht einmal richtig da ja nicht jeder Song 0,99€ wert ist.
Diese Rechteverwerter ( Verwerter = Schrotthändler ) spinnen doch mit Ihren Forderungen.
 
@Eisman0190: "ein Song kostet doch nur 0,99€ max. bei 1000 Liedern also doch nur 1000x0,99€" ... Nicht das Downloaden wird bestraft, sondern das Uploaden. Wenn er 1000 Lieder an jeweils 300 Personen versendet hat, sind das schon 300x1000x0,99 Cent. Macht 297000 Euro potentieller Schaden. Da man das also wie beschrieben nicht auf Euro und Cent ausrechnen kann weil man die genauen Zahlen nicht hat wird ein Pauschalbetrag festgesetzt. Zum Beispiel 3000 Euro.
 
Es gibt genügend Eltern die haben keine Ahnung von Computern. Da machen die Kinder den Eltern nunmal richtig was vor. Da müssten Eltern ja ständig in höchster Angst leben, wenn das anders wäre und ihren Kindern eigentlich Internetnutzung verbieten, was ja wohl auch nicht sein kann.... absolut richtiges Urteil! Dennoch sollten Eltern wirklich auch ernst nehmen die Kinder zu belehren und auch selbst Strafen erteilen. Das Urteil ist kein Freispruch!
 
Mist, wo bekomm ich jetzt auf die schnelle ein paar Kinder her? ^^
 
@Athelstone: such dir nee frau mit kindern usw lol
 
@dgvmc: Gute Idee :)
 
@Athelstone: zahle die GEZ dann bekommst die kostenlos dazu.
 
http://goo.gl/1gJ2F
 
"Immerhin seien die entsprechenden Clients bereits mehrere Jahre auf dem Rechner installiert gewesen". Hab ich was verpasst? Sind Clients an sich neuerdings illegal? Muss man als Eltern Messer aus der Küche verbannen im Rahmen einer Aufsichtspflicht, weil die Kinder damit Autos zerkratzen könnten? Zur Hausdurchsuchung muss man wohl nix weiter sagen, Kontrollstaat Deutschland halt, können froh sein dass ihnen kein SEK die Tür eingetreten und die Kinder verhaftet hat.
 
""""Aber wer will seine Kinder wie potentielle Straftäter behandeln? Und: welches Kind würde seine Eltern dann immer noch genau so mögen, wenn sie sich dieser "Durchsuchung" stellen müssten? Das Urteil des BGHs ist das einzig richtige.""""

recht so......
niemand will das !
wurde zeit das sowas unterbunden wurde.
dieses erst mal alle unter generalverdacht stellen ist krank.
außerdem untergräbt so was das vertrauen zu den eltern.
und was kommt als nächstes?
audio /video überwachung 24/7 der lieben kleinen?
wollte meinen bruder sehn wenn der die pc´s der kinder kontrollieren sollte / wollte.
das würd ich wirklich gern mal sehn wollen.

mfg
 
"""Dennoch sollten Eltern wirklich auch ernst nehmen die Kinder zu belehren und auch selbst Strafen erteilen. Das Urteil ist kein Freispruch!"""

doch ist es und sogar höchstrichterlich.

minderjährige können nicht mehr ohne weiteres belangt werden.
und.
angemessen strafen kann man nur wenn man ne verfehlung festgestellt hat.
ist nur n problem wenn man die verfehlung nicht feststellen kann. (clevere kinder/fehlendes wissen/bildung der eltern?!?)
mfg
 
Liebes Winfuture! Ich muß leider wieder meckern! Eltern, so heißt es, "haften grundsätzlich nicht"! D.h. in Juristensprache aber, unter gewissen Umständen müssen sie doch haften.
Falls sie ihre Kinder über die Rechtswidrigkeit solcher sogenannten Filesharings aufgeklärt UND KEINEN KONKRETEN ANLASS ZUM MIßTRAUEN HABEN. Andersherum, wenn sie einen konkreten Grund zum Mißtrauen haben müssen sie kontrollieren und ggf. haften. Diese Gründe könnte neben Abmahnungen auch sein, dass Eltern mitbekommen, dass ihr Kind z.B. ständig neue Musik hört oder sie bei Gesprächen mit dem Kind hören, dass dieses lfd. Musik lädt oder mit anderen tauscht usw. Eure Aussage ohne diesen Hinweis ist somit nicht ganz richtig, da man dem entnehmen könnte, egal was oder wie Eltern brauchen nicht haften. Das ist eben nicht richtig!
 
@Kiebitz: Juristen Blabla, da wird einem schonwieder schlagartig schlecht, recht hast du aber +
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