Google: Wildwuchs bei Datenanfragen durch Staaten

Der Trend geht weiterhin klar zu einem immer weiteren Ausbau der Überwachung von Internet-Nutzern durch Regierungen. Das ist das Fazit, dass der Suchmaschinenkonzern Google in seinem neuen Transparenzbericht zieht. mehr... Datenschutz, Laptop, Augen Bildquelle: Flickr Datenschutz, Laptop, Augen Datenschutz, Laptop, Augen Flickr

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Wenn schon Zensur dann aber bitte für alle.. nicht nur Staaten und Frau Wulff. Wäre eine prima Idee für 2 neue Google Dienste GoogleCensor und GoogleBürgeramt xD
 
@Sapo: Wer redet von Zensur?
 
@iPeople: steht im text: "Auch die Menge der Verfügungen, Inhalte zu löschen..." das ist eine form von zensur.
 
@hellboy666: Nein, wenn dieser Inhalt gegen geltendes Recht verstößt, ist es keine Zensur.
 
@iPeople: und weil es von xy als recht deklariert wurde ist das keine zensur mehr? warum dann nicht gleich china inet verhältnisse, nur noch das zulassen was der staat frei gibt, rest muss man nicht wissen, weil es dem staat nicht recht ist.
 
@hellboy666: Komm, hör doch auf mit dem Mist. Es gibt nunmal Sachen, die sind auch im Realleben nicht erlaubt, warum sollte die im Internet straffrei sein?
 
@iPeople: achso .. also ist Verfolgung von Reportern in von Islam-regierten Ländern rechtens und gut zu heißen? Außerdem: es geht viel mehr darum, dass Staaten sich an Google bedienen, um ihr angebliches Recht durchzusetzen.
Nur weil es ein paar Idioten gibt, die wirklich Rechtsbruch begehen, muss man noch lange nicht alle Generalüberwachen - und das ist, was beanstandet wird (zumindest meiner Intepretation nach).
 
@divStar: wer redet denn von Generaluberwachung? Es geht um Anfragen an googlenbetreffs Accounts im Zuge von Ermittlungen. Und nein, gegen geltendes Menschenrecht verstoßende lokale rechtlichekeiten sind nicht gutzuheißen .
 
@Sapo: Was bitte hat das mit Zensur zu tun?
 
Das die vereinigten Staaten sehr locker mit den Daten umgehen ist doch bekannt! Wenn ich in die USA reise muß ich auch Tage vorher mindestens einen Personalbogen ausfüllen (über den Umgang mit den Daten redet auch keiner). Obwohl wir (Bürger/innen der Mitgliedsstaaten der EU) ausdrücklich kein Visum brauchen. Und die USA sind halt nun mal für Google eine Weltmacht (nicht etwa Rußland und China).
 
@Graue Maus: Das ist nicht mehr korrekt, auch EU-Bürger brauchen mittlerweile ein Visum. Das wurde vor einigen Jahren geändert.
 
@wasserhirsch: Auf den Seiten der US-Botschaft in Frankfurt am Main, sowie dem Auswärtigen Amt steht aber das Bürger/innen aus VWP-Staaten (vorallem Mitgliedsstaaten der EU, Schweiz, Kanada und Australien) nur das ESTA-Forumular (von mir erwähnter Personalbogen) und ausdrücklich kein VISUM brauchen.
 
@Graue Maus: http://tinyurl.com/c8ly8t7 Außenministerium, da stehen die Bedingungen für die Visafreie Einreise.
 
Besonders der letzte Absatz ist ja mal interessant. Demokratie für den Popo. Ich bin das ganze politische und juristische Volk leid. Was für hinterhältige Leute da an der Macht sind sieht man doch alleine scho an der Abstimmung für die Offenlegung der Nebeneinkünfte. Erst mit dem Finger auf andere zeigen und dann selber gegen eine neue Regelung stimmen. Natürlich ohne jeglichen Kommentares auf Nachfragen der Medien. Wo bleibt denn da die Demokratie und das Verhätnis "vom Volk fürs Volk gewählt"? Alles hinterhältiges Pack, welches sich in die eigenen Taschen mit übertriebenen Diäten und Sonderzahlungen wirtschaftet. Auch wenn es heisst das man wählt wenn man nicht wählen geht, nämlich die Radikalen, verschwende ich nicht mehr meine Zeit um mein Kreuzchen zu machen. In dieser Hinsicht sind nämlich ausnahmslos alle Parteie gleich. Viel fürs Volk reden, wenig fürs Volk machen und auf das eigene Konto schielen. Wo ist denn da Frau Aigner, die den Verbraucher schützen soll? Nein, lieber meckert sie gegen Google selber. Ist das gleiche Trauspiel wie beim neuen Kältemittel 124yf. Der Umwelt zuliebe, dem Bürger zum Schaden.
 
@Krucki: Frau Aigner soll Strafverfolgung verhindern?
 
@iPeople: Hast du den letzten Absatz gelesen? ....gefälschte gerichtliche Verfügung und sowas....?
 
@Krucki: Das kannst Du beweisen?
 
@iPeople: Stehe ich in Beweispflicht? Muss ich alles was ich in einem Zeitungsartikel/Internetartikel lese beweisen müssen bevor ich darüber mich äußern darf? Machst du das so?
 
@Krucki: Sorry, hab vorschnell agiert. Dumeinst natürlich den letten Absatz des Artikels. Nein natürlich nicht, das obliegt nicht Deiner Beweispflicht. Allerdings sollte man sowas ohne Quellenangaben
ruhig hinterfragen.
 
@iPeople: OK :) Sagen wir mal so, ich glaube nicht alles was ich lese, aber man wird ja trotzdem in gewisser Weise senibilisiert und hinterfragt die ganzen Vorgehensweisen. Daher würde ich es positiv sehen wenn Frau Aigner bei solchen Anschuldigungen, im Sinne des Bürgers, aktiv wird und versucht dies aufzuklären ob es wirklich so ist, oder doch nicht.
 
Was ich bei einer solchen Berichterstattung immer vermisse ist die Objektivität. Denn durchaus können solche Anfragen auch berechtigt sein, wenn ein massiver Gesetzesverstoß vorliegt. Was Google letztendlich für Entscheidungen trifft ist keine Aussage darüber ob es sich um legitime oder nicht legitime Anfragen handelt.
 
@wasserhirsch: Ganz genau. Seltsamerweise wird das Internet immer als Ort gesehen, wo sich jeder frei und unerkannt bewegen soll. Sicher, auch ich befürworte das. Aber wenn jemand diese Freiheit missbraucht, muss er identifiziert werden. Das Internet ist kein rechtsfreier Raum.
 
@iPeople: Man müsste hier zum Beispiel die stetig steigende Onlinekriminalität daneben stellen und schon ergeben die größeren Anfragen auch einen Sinn.
 
@wasserhirsch: Richtig. Und hier dann von Zensur und Überwachung reden, ist Blödsinn. Wer so einen Shit von sich gibt, ist auch generell gegen Strafverfolgung.
 
@iPeople: http://goo.gl/JTqnZ da stehen alle Details für DE.
 
@wasserhirsch: Interessant, Verleumdung an erster Stelle. Finde ich legitim, dass da ermittelt wird. Rufmord kann sehr schädlich sein.
 
@iPeople: Und ist (nicht nur) nach Deutschem Recht absolut Strafbar.
 
@iPeople: Es gibt kein Rufmord in Deutschland. Es gibt "üble Nachrede" und "Verleumdung" aber Rufmord ist im Gesetzes-Text mit keinem Worte erwähnt. Irrglauben der Gesellschaft.
 
@TurboV6: Lies re:5 bitte nochmal und schau dir den LINK aus re:4 an. Ich weiß, das Rufmord kein juristischer Begriff ist.
 
@wasserhirsch: bist du eigentlich vom BKA oder wie?! Das Problem ist, dass viele der "Anfragen" gar nicht berechtigt sind bzw. waren - siehe allein die Handyüberwachung in - war das Hessen? Was davon ist berechtigt? Und was nicht? Aber gegen die Polizei kommt man nur schwer an - und schlimmer noch: oftmals erfährt man gar nichts darüber, dass man ausspioniert wird. Wenn man hier die Zügel loser hält, wird die Überwachungsinfrastruktur der von George Owell in "1984" sehr nahe kommen. Die der Stasi hat sie längst überflügelt. Ich finde nicht, dass wenn es eine verschwindendgeringe Anzahl an Verbrechen gibt, die durch exszessive unbegründete Datenansammlungen und -analysen gelöst werden könnten, diese trotzdem ggf. gegen die anderen Staatsprinzipien verstößt. Eine Opferung der Freiheit zu Gunsten der Sicherheit wird am Ende zum Verlust beider Dinge führen.
 
@divStar: Ich denke das ein Überwachungsstaat in einer derartigen Gesellschaft unvermeidbar ist. Die Frage ist, wie gehen wir damit um? Ich denke das ein sehr gutes Umgehen damit sein kann, wenn man nicht ständig versucht Staat und Regierung als den Feind zu betrachten, was unglaublich viele ja tun. Wenn die, die sich am meisten darüber beschweren sich nur einmal für die Gesellschaft bei diesem Thema engagieren würden, wäre der Umgang damit ein ganz anderer.
 
Mich würde ja brennend interessieren ab wann Google in Deutschland gesagt hat, dass sie die Daten nicht rausgeben werden. Also geht es nur um Kiffi Kiffi oder KV, schwerer Betrug usw?
 
@wolle_berlin: es ist gesetzlich geregelt, ab wann Firmen informationen rausgeben müssen. Dazu zählt zum Beispiel "Gefahr in Verzug". Was hier nicht ersichtlich ist, ist zum Beispiel aufgrund welcher Rechtslage die einzelnen Ämter Zugriff erwünschen. Neben Terrorismus gibts ja auch noch die organisierte Kriminalität, Mobbing (und das immer mehr)....
 
@wolle_berlin: Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in den USA den Pariot-Act, der u.a. Google praktisch dazu zwingt Auskunft zu geben. Laut dortiger Gesetzeslage brauchen die Behörden den Zugriff / ihr Interesse nicht einmal begründen bzw. gerichtlich bestätigen zu lassen! Daraus ergibt sich dann zwangsläufig auch eine hohe Auskunftsrate. In Dt. dagegen gilt eine sooo weitreichende Berechtigung der Behörden nicht. Folglich ist die Auskunftsrate hier auch geringer, sie ist aber dennoch ansteigend. NACHTRAG vom 15.11.12: Das Ding heißt Patriot-Act!
 
Tja, es ist halt immer noch besser sich überall mit Fakenamen anzumelden oder es gleich ganz zu lassen. Mir tun diejenigen schon ein bißchen Leid die sich z.B. bei der Androidregisterierung oder beim Gerätekauf zwangsweise mit echten Daten anmelden mussten. Aber eben nur ein bißchen. Ich schätze mal es wird noch einige Jahre bis zu einem Jahrzehnt dauern bis man sich nicht mehr in dieser Form selbst schützen muss wenn man Wert darauf legt von niemandem bespitzelt zu werden.
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