AMD erwägt inzwischen auch den eigenen Verkauf

Angesichts der seit langer Zeit stagnierenden Marktanteile und der aktuell stattfindenden Veränderungen im Halbleitermarkt steht das Management des Chipherstellers AMD kurz davor, die Reißleine zu ziehen. mehr... Logo, Prozessor, Amd, Chiphersteller Bildquelle: AMD Logo, Prozessor, Amd, Chiphersteller Logo, Prozessor, Amd, Chiphersteller AMD

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AMD ist doch klasse ich weiss gar nicht was ihr habt. Ausser die Linux-Treiber - aber wayne? NVidia ist da auch nicht viel besser (Stichwort: Dual Graphics)
 
@therealsausage: die besten Tage sind wohl gezählt. Die Intel Prozessoren bieten mehr Leistung bei weniger Stromverbrauch und sind von der Architektur insgesamt besser. Da kommen die AMD Prozessoren aktuell nicht ran.
 
@cyberathlete: Aber nur im High-End-Bereich. z.B. stinkt der Atom-Prozessor gewaltig gegen den AMD Fusion E (z.B. E-450, etc.) ab!
 
@sushilange2: ach verlesen, sry ^^ aber damit kann man denke ich kein geld verdienen
 
@Mezo: Der Mobilesektor boomt (siehe Negativmeldungen für PC/Laptop und Verkaufszahlen von Smartphone/Tablet/Ultrabook etc. ) und du sagst, mit Mobileprozessoren ist kein Geld zu verdienen ?
 
@cykolein: Wenn es so wäre, wie du sagst, dann würde AMD doch nicht in dieser Notlage stecken, meinst du nicht?
 
@cykolein: Leider hat AMD keine vernünftigen Mobilprozessoren. Die alten Turions sind überholt und die Fusion-Prozessoren ziehen unter Last (besonders Grafiklast) den Akku sehr schnell leer. Was hat AMD noch? Mir fällt grad nix ein.
 
@Eirz: AMD ist ja nicht der einzige Anbieter auf dem Markt. Es ging ja darum, dass man mit Mobileprozessoren kein Geld verdienen könne. Man muss sich ja nur mal die Gewinne von ARM im Mobilesektor angucken.
 
@cykolein: ARM ist auch kein Hersteller sondern ein Designer. Außer ein paar schlaue Köpfe haben sie so also keine Fixkosten sondern leben anschließend von ihren Lizenzen der (sehr guten) Produkte.
AMD hingegen hat riesige Anlagen zu betreuen und zu unterhalten. Und im Mobilsektor spielt AMD keine Rolle. Sowieso ist dort der Martk so dermaßen umkämpft - da ist AMD nur ein kleiner Tropf. Qualcomm, nVidia, Samsung. selbst Apple hat mittlerweile eigene Prozessoren.
 
@sushilange2: aber beide stellen auch nur eine untergeordnete Rolle dar. Intel hat doch schon vor Ewigkeiten gesagt, dass der Atom nur dazu da ist, auch in diesem Bereich zu sein. Arg viel Gewinn wirft die Sparte aufgrund der hohen ARM-Konkurrenz in diesem Geräte-Segment sowieso nicht aus. Die x86-Anteile hier sind eh im unteren Prozent-Bereich.
Gewinne wird bei CPUs im High-End und Midrange-Bereich gemacht.
 
@sushilange2: Dummerweise kauft aber kaum einer diese Fusionprozessoren. Die Lager sind voll. Warum auch? CPU-Teil zu lahm und GPU-Teil zu stromhungrig.
 
@cyberathlete: Als die AthlonXP Prozzis auf den markt kamen, haben sie die P4-Heizplatten platt gemacht bis irgendwann das CORE-Design bei Intel kam. Aber auch in dieser Zeit konnte AMD seinen Vorteil nicht nutzen. Daher denke ich mal das schlechtes marketing wohl auch eine große Rolle spielt
 
@Athelstone: Die AthlonXP waren auch enorm teuer damals.
 
Schade, schade... Ich glaube man kann AMD nicht mehr als Chiphersteller bezeichnen sonder nur noch als Chipdesigner :(
 
@LostGhost: Wo ist das Problem? ARM designt auch nur Chips und ist damit erfolgreich.
 
@RobCole: Gibt halt Firmen die es können, und Firmen die es nicht können ;)
 
@LostGhost: warum schade?? ist designen etwa weniger wert als herzustellen?! gerade das designen ist die grundlage für jeden einzelnen chip. so gesehen hat das design einen höheren stellenwert, als das herstellen! denn lieber bin ich ein chipdesigner, der das nötige know-how aufbringen muss, als ein reiner chiphersteller (mal abgesehen vom know-how für fertigungstechniken, die aber mit chipdesign nicht zu vergleichen sind), der nach auftragsfertigung und vorgegeben plänen nur das (evtl. tolle) "nachbaut", was sich andere ausgedacht haben!...
verstehe diese haltung gegenüber designen und herstellen in diesem forum nicht. dem designen bringe ich mir respekt entgegen, als dem reinen herstellen.
 
Unglaublich schade... was trauere ich den Zeiten hinterher, in denen eine Thunderbird Intel in Sachen Preis UND Leistung dass Fürchten lehrte und ein angenehmer Preiskampf existierte... Heute muss man leider für starke CPU´s (die leider fast ausschließlich von Intel kommen) wie beispielsweise dem 3930k über 500 Euro hinlegen... (Einen kompletten Spiele-PC bekam man in der Zeit für deutlich unter 1000 Euro bzw. DM. Heute muss man mit MINDESTENS 1000 Euro und mehr tief in die Tasche greifen, WENN man etwas sehr starkes haben will, mit dem sich auch noch HD-Bild-/Videobearbeitung schnellst-möglich ausführen lässt. Wäre AMD noch konkurenzfähig im PC-Segment, wären auch wieder viel angemessenere Preise in der Sparte.... Wirklich traurig, dass Sie es einfach nicht mehr schaffen, wie früher. Wer einen Office- oder nur Spiele-Rechner braucht, ist auch Heute noch mit AMD relativ gut bedient, aber im Leistungssektor sind Sie leider nach der Thunderbird und Barton-Ära verschwunden.
 
@onlyyou9: Ein aktueller Rechner mit guter 3D Beschleunigung hat auch damals ziemlich genau 2000 Mark gekostet.Latte ob da K5,K6 odern P233 oder schon nen P2 drin steckten.Grüße Tribi
 
@onlyyou9: Naja so ganz billig waren die großen Bartons damals auch nicht. Für die größten Modelle musste man auch ca 550$ löhnen. Mit Inflation und Preissteigerungen wäre es heute sicher noch ein wenig mehr. Was die Leistung anbelangt brauchst du heute auch für Videobearbeitung keine 1000€ CPU. Der 3770 bietet derzeit für 280€ verdammt viel Power zu einem günstigen Preis. Und für komplexe Renderingaufgaben bietet der Großteil der Softwareprodukte eh GPU Support. Außerdem gibt es eh recht wenige Anwendungen die wirklich etwas mit einem Hexacore anfangen können. Imho sind die 1000€ CPUs nur für das Perfomanceposing gut. Zumindest fällt mir kein sinnvoller Einsatzbereich im Clientsegment ein. Back to Topic: Schade das AMD so abgedriftet ist. Ich war damals stolz wie Oskar auf mein K7 Upgrade.
 
@funny1988: Selbst ein i5 3570k für knapp 200 Euro hat schon eine brachiale Leistung, wenn man dann noch übertaktet - guten Tag Herr Preil ;)
 
@GlockMane: Zum zocken sowieso. Und dank dem freien Multiplikator der "K"-Modelle, ist es ja selbst für den Hobbybastler möglich ein paar extra % Leistung rauszuholen. Wobei ich mich auch hier frage wozu. Aktuell habe ich noch nichts gefunden, was es nötig machen würde. Mein i7 2600k wird auch noch ein paar Jahre werkeln, bevor ich über was neues nachdenke.
 
@funny1988: An deiner Stelle würde ich auch noch keinen Gedanken an einen Wechsel verschwenden.. Selbst mein Phenom II X4 965 reicht mir lässig für alles was so anfällt..
 
@GlockMane: Ich habe eigentlich auch nur umgerüstet, weil mir mein C2Q Q9300 zu doll geheizt hat. ~160W Idleverbrauch waren mir bei 8-10h/Tag Laufzeit einfach zu viel :D Und das mit dem Heizen war auch nicht nur sinnbildlich gemeint. Aber wie das in unserer Wegwerfgesellschaft halt so ist, muss man sich dann auch wieder ein neues Board kaufen, neuen Ram und die neue Graka war sowieso geplant. Waren das noch Zeiten, als man auf den schönen Sockel A eine Generation nach der anderen betreiben konnte =)
 
@funny1988: eine Generation nach der anderen? Das ging ne Weile gut, aber auch da brauchte man irgendwann neues Board, auch wenn der Sockel der gleiche war, weil neuere Prozessoren nicht unterstützt wurden z.B. weil der FSB nur bis 133MHz ging. Und zwischendurch wurde DDR-RAM eingeführt, auch dafür war neues Board nötig. Dass man zu Sockel A immer nur den Prozessor wecheln müsste ist doch nur ein Märchen, tatsächlich war das nicht viel anders als mit AM2/3: nur mechanische Kompatibilität.
 
@onlyyou9: Das kommt davon wenn man knauserig ist und nur billig kaufen will. entwicklung will halt bezahlt werden und diese scheint bei Intel wohl besser finanziert zu werden. verstaendlich bei dem Preisunterschied, oder?
 
@onlyyou9: Und wozu braucht ein !!Spiele!!rechner einen 3930k? Völlig unnötig.
 
@onlyyou9: Man is ja selber dämlich wenn man als Gamer ne 2011 Plattform fürn E-Peen haben will die einem in Games kaum was bringt. Tu bitte nicht so als sei das ein "must have". 3570K reicht für alle Games mehr als aus.
 
AMD und die Kampfpreise. Die Gamer-Kids haben sich gefreut und Ätsch Richtung INtel-Fans gemacht, die sich ja nur "Abzocken" ließen. Ende vom Lied, kein Geld für Entwicklungen .... Weg vom Fenster. Ein klassisches Beispiel, wie schädlich Geiz ist Geil sein kann. Edit: UNd jetzt gehen sie den klassischen Weg der Filetierung: Investventberater, die alle nur eines wollen, verdienen. Der Verkauf an einen sogenannten Investor kann gut sein, kann auch in die Hose gehen, kommt auf den Investor an.
 
@iPeople: weg vom Fenster würde ich nicht sagen... Auch wenn ich (auch damals schon) von AMD kein Fan war, fände ich es schade, wenn AMD von der Bildfläche verschwinden würde.
 
@Spector Gunship: Naja, vielleicht können sie ja weiter im Low Budget bereich punkten.
 
@iPeople: AMD war damals durchaus profitabel. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zu Intel: Aufgrund des starken Markennamen "Pentium" und der riesigen, vom 8086 weg angehäuften Bargeldreserven konnte sich es Intel während der P3/PIV-Ära leisten, das schlechtere Produkt abzuliefern. Nun haben wir die umgekehrte Situation zu damals, allerdings ist AMD weder vermögend noch bekannt genug, solche Fehlschläge einfach so wegzustecken. Wunderbar kann man das beim (ehemaligen) Larrabee beobachten: Seit über 10 Jahren in der Entwicklung, jetzt so langsam erscheinen die ersten kaufbaren Produkte. Profitabel wird das Teil genauso wie der Itanium vermutlich nie. Aber Intel kann sich sowas halt leisten. Das hat nix mit Geiz-ist-Geil-Mentalität zu tun, die du den AMD-Nutzern vorwirfst, sondern ist nur ein Beispiel, wo sich ein Quasi-Monopolist einen Riesen-Vorteil herausarbeiten konnte, um spätere Durststrecken zu überbrücken. MfG - jemand der schon immer Intel nutzte.
 
@Friedrich Nietsche: Du hast doch meine These gerade bestätigt. Wäre AMD nicht mit Kampfpreise rangegangen, hätten sie jetzt auch das Geld für die Talfahrt und für Forschung.
 
@iPeople: So siehts naemlich aus. Und kaum laeufts mal ein wenig schlechter sind sie in der krise.
 
@iPeople: er hat doch gesagt, dass intels marktmacht den verkauf durch einen eh eher unbekannten konkurrenten wie AMD schwer gemacht hat. AMD war also nie in der lage gewesen, ihre produkte zu höheren preisen anzubieten. denn angebot und nachfrage bestimmt den preis. und bei einem markennamen wie pentium und der unbekanntheit von AMD kann sich jeder ausmalen, wie teuer AMD ihre CPUs verkaufen können. hätten sie die teurer verkauft, dann hätten sie nicht mal den geringen marktanteil erreicht, den sie haben/hatten. quasimonopolist ist hier der ausschlaggebende faktor. einfachste wirtschafts"gesetze". AMDs einzige chance war es also überhaupt, ihre CPUs notgedrungen günstiger anzubieten als intel. damit hat er also eben nicht deine these bestätigt, sondern das gegenteil gezeigt! ;)
 
@larusso: Immer dieses Quasimonopolgerede. AMD hats nicht gepackt, mit Produkten zu überzeugen, sich Hardwarepartner zu suchen. Stattdessen konnten sie "nur" über den Preis punkten. Das geht auf Dauer nunmal nicht gut.
 
@iPeople: dann empfehle ich dir mal paar kurse zu BWL, oder wozu das nun auch gehören mag. kenne ich jedenfalls so aus der schule und ausbildung. und naja, wenn man so argumentiert wie du gerade, dann brauchen wir auch gar nicht weiter darüber zu diskutieren. denn die marktgesetze sind nun mal so wie sie sind! wenn du dich ihnen verschließt, können wir auch gleich über esotherik reden... den einfluss eines quasimonoolisten kleinzureden oder sogar gar nicht anzuerkennen zeugt schon vor unwissenheit und unwillen! ich gebe zu bedenken, dass intel gerade auch in der situation, in der sie nach wie vor sind, viel leichter vertragsbedingungen aufstellen können, die kleinere konkurrenten das leben schwer machen. selbst wenn intel dadurch miese machen würde. sie können sich das erlauben. also kann man sich ausmalen, wie schwer es sein muss für AMD neue partner zu finden! so einfach ist es eben nicht, mal einen markt zu "unterwandern", der von einem monopolisten bedient wird! EDIT: btw. gerade intel kann durch vertragsbedingungen mit preisen punkten. das bedeutet z.b., dass die partner eher gewillt sind bei hohen stückzahlen größere rabatte einzufahren, als nun zu entscheiden, ob man nun die CPU A nimmt oder doch B, weil diese 10% schneller für anwednung c ist...
 
@larusso: Aha, die Marktgesetze sind also so, dass man sein Zeugs am Limit verhökert und dann keine Kohle mehr für wirkliche Weiterentwicklungen hat. Hm .... Also das wird in BWL gelehrt, interessant. Na dann wundert mich nichts mehr. Und trotzdem ist INTEL kein Monopolist. Auch mit einem quasi davor (was n schwachsinnsbegriff) ist das falsch. AMD hat strategielos drauf los verhökert. Die Quittung bekommen sie jetzt. Und richtig, INTEL ist stark, und kann andere Konditionen akzeptieren. Dem hätte AMD eben entgegenwirken müssen, dafü ist das Managment da.
 
@iPeople: okay, wenn du es nicht wahrhaben willst, dann eben nicht. ich steig hier aus. es hat keinen sinn! befass dich mal damit (nicht mit diesem fall, sondern die grundlagen zu wirtschaft), dann können wir weiterreden... quasimonopolisten werden nicht umsonst quasimonopolisten genannt! ;) das ist hier kein "schwachsinnsbegriff", der durch dieses forum schwirrt, wie manche es bei der diskussion um die browserwahl bei MS auch nicht wahrhaben wollen! so eine höhnische diskussion zu führen, ohne dabei wenigstens etwas grundlagen mitzubringen... naja. egal. ich habs versucht... btw. wie hätte AMD denn gewissen machenschaften seitens Intel mit hilfe des managements entgegenwirken können, wenn z.b. intel großen elektronikmärkten und hardwarepartnern auf große stückzahlen hohe rabatte anbietet, die bei diesen stückzahlen rentabler sind, als AMD's CPUs die ja eh ohnehin schon zu niedrigen preisen verkauft werden _müssen_! hast du meine kommentare eigentlich ernsthaft gelesen? oder gehst du von vornherein schon so engstirnig an die sache heran, dass du keine sinnvollen argumente erst zulässt?!?
 
@larusso: Ich mach mir die Welt, widiwidi wie sie mir gefällt. Sorry, aber der Begriff "Quasi" verwässert den Begriff Monopol einfach mal. Auch wenn es ihn bei Wikipedia gibt, es ist und bleibt ein Kunstbegriff. Wenn Du nicht begreifst, dass INTEL einfach nur >Marktführer ist (Apropos Grundlagen der Wirtschaft), dann ist tatsächlich jede Diskusion sinnlos.
 
@iPeople: ahhh, alles klar. also kann ein quasimonopolist, den es nach dir ja gar nicht gibt, keinen besonderen einfluss auf den markt nehmen. okay, wenns hier nach dir gehen soll, dann hast du natürlich vollkommen recht... oligopole gibts also auch nicht?? man, muss ich damals einen schmarrn gelernt haben... und nein, ich weiß natürlich auch nicht, was ein schlichter marktführer ist! dir wird jeder wirtschaftswissenschaftler ausrechnen können, ab welchem marktanteil eine größere gefahr besteht, dass eine marktbeherrschende stellung ausgenutzt werden kann!
 
@iPeople: ich schrieb übrigens nirgends, dass die marktgesetze einem vorschreiben, dass man seine produkte am limit verkaufen muss und dadurch kein geld mehr für entwicklung übrig bleibt. könntest du dieses zitat bitte nochmal herausstellen?!? darfst natürlich nicht vergessen, das alles in einen gewissen kontext zu setzen. ähnlich den transferaufgaben in der schule damals. überleg dir, was passiert, wenn situation A eintrifft. welche folgen hat das für firma Z?
 
@larusso: Du wirfst ne Menge Begriffe in den Raum. Wo habe ich behauptet, INTEL könnte das nicht? Sie sind Marktführer mit entsprechendem finanziellem Volumen. Natürlich können sie Einfluss auf den Markt nehmen. Aber genau das hat AMD auch gemacht, oder etwa nicht? Was hat das mit Monopol zu tun? Was ein Oligopol ist, weißt Du offenbar auch nicht genau. Ich weiß nicht, was Du damals gelernt hast. Aber das Ausnutzen einer markbeherrschenden Stellung ist kein Grundgesetz.
 
@larusso: Du empfiehlst mir, im Kontext zu lesen, kannst aber nichtmal zwischen den Zeilen lesen und willst es haarklein aufgelistet haben? Du hast aber schon die leichten Sarkasmus bemerkt? Natürlich hast DU das nicht so geschrieben, aber es ist nunmal kein Marktgesetz, dass AMD so wirtschaftet, dass sie keine Rücklagen für Forschung und entwicklung mehr haben.
 
@iPeople: und wo habe ich bitte gesagt, dass das ausnutzen einer marktbeherrschenden stellung ein grundgesetz sei??? schreibe ich so undeutlich? und doch, ich weiß was oligopole sind. aber scheinbar willst du von dem begriff des quasimonopolisten nichts wissen. also habe ich etwas ironisch nach oligopolen gefragt... ja genau, AMD hatte und hat ja so gute chancen gegen Intel, dass sie intel kleinbekommen haben. also genau die Vorgehensweise von intel hat doch AMD immer klein gehalten!
 
@iPeople: "Natürlich hast DU das nicht so geschrieben, aber es ist nunmal kein Marktgesetz, dass AMD so wirtschaftet, dass sie keine Rücklagen für Forschung und entwicklung mehr haben." ja, das habe ich nicht geschrieben und auch nicht gemeint! wo hätte ich denn zwischen den zeilen lesen sollen? dass AMD ganz alleine an seiner miesere schuld ist? das ist eben nicht der fall! worauf willst du hinaus?
 
@larusso: Du redest doch die ganze Zeit davon, dass INTEL ein quasimonopolist sei, der ganz böse ist und Konditionen geben kann, wie kein anderer (Wortwahl absichtlich überspitzt). Und ja, AMD hat seine Chance gehabt. Sie waren teilweise technisch besser, hatte die besseren Produkte. Und? Haben sie die Chance genutzt? Nein.
 
@iPeople: genau und warum? bzw. was heißt nicht genutzt? dass will ich doch gerade mit den vertragsbedingungen verdeutlichen. wenn AMD halt mal bessere CPUs im portfolio hat, dann kann intel über die größere durststrecke einfacher hinwegsehen als AMD. denn die sind nach wie vor nicht so dick im geschäft. also bietet Intel ihre CPUs zu konditionen an, dass die partner eben auf die eh nur paar prozentpunkte schnellere CPU von AMD gerne verzichten können. und AMD wird eh kaum noch günstigere CPUs anbieten können, da sie ihre sowieso schon günstig verkaufen müssen. also wird wieder auf intel zurückgegriffen (wenn sich die manager überhaupt über leistung großartig gedanken machen). ohne regulierung seitens anderer, wird weder AMD noch irgendeine andere Firma (außer diese hat viel geld durch andere bereiche verdient. z.b. IBM) große chancen haben, geschweige denn nutzen können. das wollte ich eigentlich schon in einem weiter oben geschriebenen post klar machen. hoffe jetzt ists verständlicher. und nein, ich bin kein intel-fanboy oder AMD hater. ich habe hier eine intel CPU im einsatz.
 
@larusso: Was Du lediglich monierst, ist dass eine Firma, die durch gute Produkte groß geworden ist, diesen Vorteil auch zu nutzen weiß. Hätte AMD ein entsprechendes Konzept gehabt, hätte sie das ebenso nutzen können, denn dann wären auch finanzstarke investoren im Background gewesen. Und hatte AMD diesen Rückhalt? Nein. Warum? Weil sie schon lange rumeinern, weil Fehler gemacht wurden. Du schreist schon wieder nach einer staatlichen Regulierung.
 
@iPeople: ich habe nichts dagegen gesagt, dass eine firma durch ihre produkte erfolgreich ist und versucht ihre maktstellung irgendwie zu behalten. ich habe lediglich moniert, dass AMD keine große chance auf dem markt hatte. und zwar nicht aus eigener unfähigkeit, sondern durch die vorherrschende marktsituation! ich beschuldige hier nicht Intel, dass sie so groß sind. und klar ist auch, dass wir nahezu jede firma austauschen können und wir den selben fall hätten. mir gehts nicht darum, das intel so agiert, wie sie agieren, sondern dass du meinst, AMD ist unfähig ordentlich zu wirtschaften. das bezweifle ich stark. denn wäre es so, dann hätten sie sich schon längst verabschieden können. nur wenns eben nicht mehr rund läuft, dann setzen manager, die keine besondere bindung zur firma haben, eben aufs schnell erhoffte geld durch z.b. neue produkte. dass das nicht aufgehen kann, wird hier ja auch zurecht bemängelt. das liegt auch daran, dass das management wechselt und wieder neue personen ohne bindung zur firma nur das schnelle geld machen wollen. und wie ginge es am einfachsten (auch um investoren zu überzeugen)? aja, man schmeißt eben wieder neue produkte auf den markt. all das ist eben die folge aus intels marktmacht. und nicht weil AMD zu blöd war. und ja, ich "schreie" nach einer staatlichen regulierung. denn ohne wird es nur in den seltensten fällen gelingen, dass gesunder wettbewerb bei einer solchen marktsituation entstehen kann. oder hast du eine andere idee?
 
@larusso: Du hast Dich gerade selber widersprochen. "AMD ist unfähig ordentlich zu wirtschaften. das bezweifle ich stark." und "eben aufs schnell erhoffte geld durch z.b. neue produkte. dass das nicht aufgehen kann, wird hier ja auch zurecht bemängelt. " .... also hast Du mir quasi (ich liebe das Wort inzwischen) Recht gegeben. Ob der Fehler nun durch diesens oder jenes Managment getätigt wurde, ist doch Wurst. Ich habe allgemein gemeint, AMD hat Fehler gemaacht, und genau as hast Du bestätigt. Hat zwar lange gedauert, aber immerhin. Und wenn man neue Produkte rausschmeißt, ohne das die alten Fuß gefasst haben, macht man eben fehler. Der Kunde honoriert diesen Kurs eben damit, zu einem Anbieter zu gehen, deren Prodkutpalette eben nicht so schnell wechselt. Ergo, war es ein falscher Schritt. Und genau das Dir DennisMoore schon versucht zu erklären.
 
@iPeople: nein tut mir leid, ich habe mir selbst nicht widersprochen. das mag beim überfliegen meiner kommentare jetzt so rüberkommen. aber ich dachte, dass du eingehender auf das gegangen bist, was ich eigentlich sagen wollte. ich kann mich scheinbar nur wiederholen. AMD war mehr oder weniger notgedrungen so zu handeln, das ist eine folge aus der marktsituation. ich glaube, das habe ich jetzt zum dirtten mal gesagt und keiner von euch ist auch nur einmal darauf eingegangen! warum nur?! gibts eine generelle abneigung gegen AMD? und vor diesen konsequenzen hat AMD mit ihren vorgegebenen mitteln wohl das maximum herausgeholt. (also doch keine unfähigkeit, wie ich meine.) denn, ich wiederhole mich nochmal, wäre es anders, wären sie schon längst weg. erst die jetzige situation, lässt AMD blöd aus der wäsche gucken. was aber, ich wiederhole mich wieder, nur eine folge der marktsituation ist! (ich muss mich hier scheinbar bewusst mehrmals wiederholen, denn es werden ja nur die dinge von mir "auseinandergepflückt", die einem gerade so ins argumentationsschema passen. und damit die ein oder andere wesentliche aussage von mir nicht untergeht, wiederhole ich sie lieber nochmal!... ich entschuldige mich vielmals deswegen) und ich schrieb auch, dass, wenn sie nicht ordentlich wirtschaften könnten, sie schon längst weg vom fenster wären (so viel zum untergehen meiner sätze). da sie dann in einem solchen markt nicht lange überlebt hätten! noch sind sie aber da und erst jetzt kommen erste gerüchte auf, dass AMD den verkauf in erwägung zieht, was AMD selbst nicht bestätigt hat. wo habe ich mich, gerade wenn man genauer hinschaut, was ich eigentlich sagen will, widersprochen?! aber gut, zitierst du nur so, wie du es getan hast und lässt den einen oder anderen satz weg bzw. überliest ihn, weil du ihn scheinbar überlesen willst, dann kommt das tatsächlich so rüber und du hast deine scheinbare bestätigung...
 
@larusso: Wenn AMD den Verkauf in Erwägung zieht, ist es schon zu spät. Dass ist es, was die ganze Zeit zu Dir vordringen sollte. Ich habe dir doch die beiden Zitate gegenüber gestellt, die den Widerspruch zeigen. Und letztlich hast Du mir recht gegeben. Was hat das mit Abneigung gegen AMD zu tun? Ich hatte früher nur AMD, aber irgendwann waren die Produkte von INTEL eben wieder besser.
 
@iPeople: mir brauchst du nicht zu sagen, dass es nicht gut um AMD steht! dieses szenario hatte ich schon lange im kopf. das, um ehrlich zu sein, kannst du mir jetzt auch nicht sagen, als wäre das das einzige, was du mit deinen kommentaren aussagen wolltest! und ich habe durch die ein oder andere wiederholung und die ein oder andere "motivation" versucht darauf hinzuweisen, meine texte, bzw. deren aussage vllt etwas genauer zu lesen, denn dann sieht man, was ich meinte. und dass ich mir selbst eben nicht widersprochen habe und dir damit auch nicht recht gegeben habe! ein fehler ist es natürlich, dass AMD ständig das management wechselt etc. das habe viel weiter oben auch schon bemängelt! (huh, dann wäre mein widerspruch ja schon vorher gewesen!) dieses wechseln des managements (der eigentlich einzige fehler von AMD) etc. ist aber eine folge der marktsituation (wollen wir darüber mal was verlieren?) und nicht der "fehler" von AMD selbst! ich weiß nicht, wie oft ich es noch sagen soll oder wie ichs anders ausdrücken soll?? die fehler sind da. aber nicht, weil AMD sich selbst dahin durch fehlmanagement gebracht hat! es wurden keine dauerhaften gewinne eingefahren -> wegen intels marktmacht (egal wie gut AMD's produkte sind. ich hoffe das ist wenigstens klar) -> fehlende gewinne (nicht wegen AMD's unfähigkeit) führten zu häufigen managementwechsel -> und das lässt den stein in den abgrund rollen. das ist der einzige fehler. den werden aber statistisch gesehen wahrscheinlich die meisten firmen machen! sind halt keine familienunternhemen mit führungsspitzen, die mit herzblut dabei sind. EDIT: wie ich schon schrieb, habe ich selbst eine Intel CPU. früher habe ich mich auch bewusst für AMD entschieden, wegen dem wettbewerb, obwohl ich auch damals schon der meinung war, dass Intel die besseren CPUs hatte. mit intel als einzigen anbieter siehts für die kunden auch nicht gerade rosig aus.
 
@larusso: Nach Deiner Logik dürfte es keine Mobiltelefone geben außer denen von Motorola und Nokia. Die waren nämlich mal die ganz großen im Geschäft.
 
@iPeople: welche logik sagt dir das? ich habe erstens keine logik aufgestellt und zweitens weiterhin behauptet, dass ein gesunder wettbewerb in den seltensten fällen entstehen kann bzw. mit etwas glück! also habe ich das doch nicht ausgeschlossen?! zum "glück" gehört beispielsweise dass firma a nicht alles daran setzt, die einzige zu sein und zu bleiben. das andere glück kann auch sein, dass, wie in deinem beispiel nicht nur einer, sondern 2 vorhanden sind. noch einmal glück kann man haben, wenn man nicht der einzige ist, der versucht, einer einzigen firma, die den markt beherrscht, konkurrenz zu machen. hätten wir mehrere mitbewerber im markt wie AMD und Intel, dann wäre es für AMD und die anderen hypothetischen firmen leichter, auf dem markt fuß zu fassen. mir ständig irgendetwas zu unterstellen kann man auch sein lassen und sich mal ein beispiel an DennisMoore nehmen. ;) er liefert mir gegenüber wenigstens konstruktive kritik.
 
@larusso: Was habe ich Dir unterstellt? Der Wettbewerb ist nunmal kein Ponyhof. Wie Dennismoore schon schrieb, AMD hatr vieles versäumt: Hardwarepartner, Werbung, Rücklagen, Markenbindung des Kunden. Die führst immer INTEL als Marktführer als Schuldigen an, dass sich kein Wettbewerb entwickeln konnte. Wettbewerb ist mehr, als zu hoffen. Im Sport musst Du auch trainieren, Du kannst nicht hoffen, dass Dein Konkurrent beim 400m-Lauf auf die Fresse fällt.
 
@iPeople: "Nach Deiner Logik dürfte es keine (...)" das hast du mir unterstellt. ;) und ich habe dabei niemals von logik geredet, denn was das ist, weiß ich. und dass das, was ich schrieb, keine logik war, weiß ich auch. werbung versäumt, ja da gebe ich dir recht. hardwarepartner? nein, da eher nicht. da weiß ich eh zu wenig, um behauptungen aufstellen zu können, wie das nun alles ablief. fakt ist jedoch, dass Intel die besseren chancen hat/hatte und zwar egal ob AMD nun bessere CPUs hatte oder nicht. und rücklagen? wieso? ich denke sie haben so sehr am limit verkauft, dass sich keine rücklagen bilden konnte und das kein geld für entwicklung vorhanden war? was haben die also vesäumt? oder meinst du, dass sie es durch teurere preise versäumt haben, sich rücklagen zu schaffen. da wären wir dann ja aber wieder am anfang unserer diskussion. und dein beispiel vom sport passt irgendwie nicht ganz. hier hat jeder die gleichen rahmenbedingungen, jeder kann für sich allein trainieren und ist dabei völlig unabhängig davon, was die anderen machen. erst im wettbewerb selbst, also auf der bahn, wird entschieden. und selbst da agiert auch wieder jeder für sich allein und wird vom anderen in keinster weise gestört. hier im falle AMD und Intel geht das aber nicht auf. Weder AMD noch Intel können unabhängig voneinander im markt agieren.
 
@larusso: Jeder Mensch hat eine bestimmte Logik, jeder für sich selbst. Das wird dir jeder Psychologe bestätigen. Das ist keine Unterstellung, und schon gar keine böswillige. Egal.
Das Sportbeispiel ist auf einen Markt sehr wohl anwendbar. Die Rahmenbedingungen sind, jeder muss die 400m laufen, es gubt einen Startschuss, jeder muss ans ziel. keiner darf fliegen oder hilfsmittel benutzen, jeder muss seine Füe aufsetzen. Wie jeder dahin kommt, Strategie und Traininng sind natürlich unabhängig, genau wie beim Markt. Aber der Wettbewerb findet am Kunden statt (also auf der Bahn).
Ich höre hier auf. Wir werden nie zu einem Nenner kommen. Ich weiß nicht, wo du BWL gelernt hast, aber es sind offenbar interessante Ansichten dabei rausgekommen. Nur INTELs Größe als natürlichen Feind ins Feld zu setzen, ist mir einfach zu wenig. Andere Chiphersteller schaffen das auch.
 
@iPeople: ich studiere physik, habe mit BWL an sich nichts zu tun. hatte es damals notgedrungen in der schule und ausbildung. und in meinem fachgebiet ist logik sehr wichtig. unter anderem auhc, weil dort viel mathematik ist. wir sehen logik wohl etwas anders als ein psychologe (und ja, die haben auch "mathe", aber das ist nur rumrechnen;)). klar ist, dass jeder mensch nach einem gewissen schema handelt. aber ob das nun immer logisch ist, naja. dass z.b. das management häufig gewechselt wird, wäre für den psychologen sozusagen "logisch", weil der mensch oft so handelt. ich sage dagegen, so zu handeln ist blödsinn, weil das vorgehen nur auf wagen vorstellungen beruht. zum punkt mit dem sport und den hilfsmitteln. im sport hast du keine. aber im markt hast du mit einem großen partner wie intel eben einen, der sich eine hilfe durch bestimmte konditionen herausarbeiten kann, was für AMD ungleich schwieriger ist (auch weil der mensch anders handelt. was interessiert es einen manger einer großen elektronikmarktkette, ob das produkt a oder b schneller ist, wenn er a für günstigerere konditionen bekommt und sich mit diesem produkt auch noch mehr umsatz wegen bekanntheit verspricht?). ich sage auch nicht, dass nur intel an AMD's miesere schuld ist. dass das management oft gewechselt wurde, habe ich auch bemängelt. und gesagt, dass das aus der marktsituation heraus so gekommen ist (weil der mensch oft unlogisch handelt). aber dieses handeln hat nicht AMD's eigene unfähigkeit zu grunde, so wie du es allein darstellen willst.
 
@iPeople: Zu Schade dass dein Beitrag [04] bald weggeminust ist. Denn er trifft genau ins Schwarze. AMD versteht es einfach nicht ein vernünftiges Preismodell aufzubauen und auch zu halten. Ich schüttel echt nur noch mit dem Kopf wenn noch nicht mal großflächig verfügbare Prozessoren bereits schon Preissenkungen erfahren. Und ne wirkliche Produktstrategie mit Gewinnmöglichkeit sehe ich auch nicht. Llano wird produziert bis sich die Dinger unters Dacht stapeln und wenn man genug Geld auf diese Weise verbrannt hat wird gleich Trinity angekündigt, damit die Kunden ja nicht auf den Gedanken kommen die Llanos auch zu kaufen. Aber gut, wenn man auch alle 4 Wochen das Management wechseln muß gehts halt mal so und dann wieder so rum.
 
@DennisMoore: schön, dann kannst du dir ja bei zuhilfenahme Friedrich Nietsche's und meines kommentars zusammenreimen, warum z.b. die preise schnell fallen und das management oft gewechselt wurde. ;)
 
@larusso: Ich weiß auch so warum die Preise fallen. Weil AMD keinen Plan und keine langfristige Strategie hat. Man entwickelt hier mal was, setzt den Fokus dann wieder auf was anderes und vernachlässigt genau das was man grad fertig hat und was Geld bringen sollte. Und an einer anderen Stelle fummelt man auch noch halbherzig rum. Es wird nichts zu Ende gemacht und aus keinem einzigen Produktzyklus (bis vielleicht auf Phenom II) wird das maximal mögliche an Ertrag/Gewinn rausgezogen.
 
@DennisMoore: und ab wann liefs mit den CPUs nicht mehr so gut und mit den zahlen und ab wann wurd regelmäßig das management gewechselt? ;) jetzt kann man sich wieder aus einer anderen richtung, die probleme von AMD zusammenreimen! natürlich, beobachte ich nur das, was du beschreibst, könnte man meinen, dass die nicht wissen, was sie machen. aber was sollen die denn machen, wenn der verkauf einfach nicht anzieht? intel stellt unschlagbare vertragsbedingungen. wirtschaftsfuzzies sehen bei schlechten zahlen eh immer nur "schnell management wechseln", "schnell neue produkte auf den markt werfen" usw. das ist ein generelles problem. keins, was von AMDs unfähigkeit zeugt.
 
@larusso: Ich glaube auch wirklich dass sie nicht wissen was sie tun. Darum wechseln die Führungspersonen auch so oft. Es gibt keinen längefristigen Plan. Der eine möchte vielleicht den Desktopbereich hervorheben, der andere den Mobilbereich und der andere möchte ARM auf Server bringen. Wer ständig die Richtung wechselt kommt nie irgendwo an. Außerdem werden viele handwerkliche Fehler gemacht. Hab Llano und Trinity ja schon angesprochen. Ebenso den rapiden Preisverfall ohne Not. Ich will mich hiermit nun wirklich nicht als Manager für AMD empfehlen, aber meine laienhafte Analyse stehen fest. AMD ist ein kopfloses Huhn, das mal in die eine und dann in die andere Richtung läuft. Sie brauchen Kontinuität und eine klare Linie und das geht nur mit einem CEO und Führungsteam, welches auch mal länger als bis zur nächsten Mittagspause im Amt bleibt. Seit D.Meyer weg ist kannste mit AMD echt nix mehr anfangen.
 
@DennisMoore: dem widerspreche ich dir ja auch nicht. Nur, so vermute ich als laie, dass dies eben der generellen marktsituation geschuldet ist. wie ich oben schon schrieb, wechselt im allgemeinen des öfteren mal das management, wenns nicht so rund läuft. und dass es nicht so rund läuft, liegt an intels marktmacht. bei den gezwungenen niedrigeren preisen kann man natürlich auch spezialisten nicht so hoch bezahlen (die dann auch lieber zu Intel gehen) und auch keine besonders hohen investitionen tätigen. Ist halt oft schwierig in einem solchen markt fuß fassen zu wollen. ein teufelskreis, wenn man nicht hier und da etwas glück hat. und dieses herumirren von AMD ist lediglich eine folge des ganzen.
 
@larusso: Vor allen Dingen ist es ein Problem Fuß zu fassen wenn man kaum Werbung macht und keine Kooperationen mit Herstellern sucht. Wenn das einzige Argument für eine Sache ausschließlich der Preis ist, hat man schon verloren. Man muß auch ein "Feeling" aufbauen. Sowas wie "Intel Inside". Kann mir keiner erzählen das AMD kein Geld für Werbung übrig hätte. Hab z.B. noch keinen einzigen Werbespot gesehen der die neuen APUs von AMD bewirbt. Warum nicht? Setzt AMD ausschließlich auf Mundpropaganda und die hauseigenen Taliban die in Foren wie diesem die Prozessoren schönreden und bis aufs Messer verteidigen und jedem Kritiker Minusse reindrücken?
 
@DennisMoore: das ist tatsächlich ein punkt, über den ich mir noch keine gedanken gemacht habe. von AMD's problemen gewinne einzufahren, kenne ich eben erst seit dem sie diese probleme haben. vielleicht will man durch wenig/keine werbung geld sparen? was sicher ein fehler sein kann. wie es finanziell zu zeiten war, als AMD Intel leistungsmäßig paroli bieten konnte, weiß ich nicht. sollte da aber genug geld existiert haben, wäre das ein kritikpunkt. wobei der punkt mit den kooperationen anderer firmen so eine sache ist. hier hat Intel bessere karten, bzw. kann diese ausspielen. das ist der punkt mit den vertragsbedinungen, die ich ja verdeutlichen wollte. ein punkt, warum dann vielleicht kein marketing betrieben wird, ist, dass man vielleicht davon ausging, dass man durch marketing eh kaum eine chance bei kooperationen hat. eher nur bei privatkunden. aber diese würden sowieso nichts davon bemerken, weil es PC's mit AMD CPUs z.b. im mediamarkt eh nicht zu kaufen gibt, wegen den verträgen dieser mit Intel. so dachte man vielleicht, dass es keinen Zweck hatte. aber ohne es zu versuchen, bleibt es natürlich trotzdem ein kritikpunkt.
 
Ohoh, Alptraum: Was wäre, wenn Apple AMD kaufen würde? Das würde die IT-Welt gehörig umkrempeln. Auch schon wenn sie nur das Patentportfolio kaufen würden...
 
@Bitfreezer:

Apple will langfristig die selbe Architektur in iPhone,iPad etc. sowie in Laptop + Desktop Rechnern verbauen. Dies ist zumindest Stand jetzt 100% ARM.

Das ist krass gesagt, aber AMD ist einfach zu schlecht. Die haben sich damals einfach zu lange auf Lorbeeren ausgeruht.
 
@DaSoul: ?? auf welche architektur will Apple jetzt genau bei iphone etc. und desktop setzen??
 
@larusso: runde ecken
 
@jediknight: DaSoul's kommentar fehlt jede konsistenz. was soll mir dein kommentar jetzt sagen?
 
"Nun stellt sich also die Frage, wie das Unternehmen auch in Zukunft profitabel arbeiten kann." Dafür Fragen die JP Morgen? Einen Finanzinvestor? Wieso nicht einfach mal die Kunden Fragen, das würde AMD weiter bringen. Einfach gute Produkte entwickeln die mit Intel Mithalten können. AMD machts bitte nochmal wie beim Athlon XP und kauft eure Mobil GPU Sparte wieder zurück (meiner Meinung nach ein Fehler diese aufzugeben). Klar das Rückläufige PC Verkäufe auch AMD trifft, aber Intel hat die selben Bedingungen aber halt das bessere Produkt. Wenn AMD dies versteht, brauchen die auch keine Investoren von JP Morgan.
 
War selbst jahrelanger AMD-Fan und Kunde, doch seit den core iX sehen die einfach kein Land mehr und die aktuelle Modularchitektur halte ich auf Grund der schwachen Singlethreatleistung für ein Designfail. Wirklich verdammt schade, aber meine Hoffnung sei auch weiterhin mit ihnen!
 
Auf eine solche Idee kann nur ein Manager Marke McKinsey kommen...
 
Wäre schade, wenn sie der Gier von Intel der Weg freiräumen!
 
Wie konnten die das so weit kommen lassen :(. Damals den Athlon XP 3200+ Tray gehabt, hammer Gerät und dann erschienen die Athlon64 die den P4 in Preis, Leistung und Verbrauch einfach nur vernichtet haben. Dann die Core2 Duos von Intel auf einmal Granatenmäßig gut und seitdem kommt einfach nichts mehr. Der Pehnom scheiße, Phenom 2 dank sehr günstiger Presie nochmal eine gute CPU und dann der Bulldozer der mal wieder n totaler Fail war :(. Kann man sich nicht mal als AMD Fan kaufen sowas. Ich rede nur von den Desktop CPUs. Ich glaube die haben sich einfach mit ATI übernommen, seitdem gehts nur noch abwärts obwohl die ATI Karten HD5xxx und auch die aktuellen 7xxx wirklich gute Karten sind..
 
@ceramicx: Wenn man sich seinen PC nicht selbst zusammengeschraubt hat, hat man bis vor ein paar Jahren kaum AMD CPU's in den großen Elektronikmärkten gefunden! So kann's schnell dazu kommen. Wenn dann das Geld für FuE fehlt ist es eine Frage des "langen Atems" bis die Luft (Geld) ausgeht. Da sind wir jetzt. Und Du hast recht, mittlerweile sind die AMD CPU's nichtmal mehr Preis/Leistung vorne.
 
@Fireball3: Schade eigentlich. Damals mochte ich AMD auch. Aber wie cera schon meinte. Seit den Core2 CPUs konnte keine AMD CPU mehr überzeugen.
 
@ceramicx: Athlon XP und Ahtlon64 hatte ich auch. Die waren einfach alternativlos gut. Aber dann kam auch bei mir der Wechsel zurück zu Intel (C2Q Q6600). Bei Intel ists seitdem auch geblieben.
 
Schade, AMD hat dem riesen Intel schon ein paar Mal gezeigt wie's geht. Wäre AMD nicht gewesen, hätten wir wohl immer noch keine vernünftigen Stromspar-CPU's.
Und für den Schüler und Studenten mit kleiner Brieftasche waren die Chips auch immer willkommen.
Intel hat immer alles nachgemacht und mit seiner dicken Brieftasche und Marktmacht schön dafür gesorgt, dass klein AMD nicht zuviel Oberwasser bekommt. Wir werden sehen was kommt, aber der Kunde hat bisher vom Wettbewerb profitiert. Wenn AMD weg ist, kann Intel seine CPU's "meistbietend" verkaufen.
z.B. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/a-425643.html
 
@Fireball3: Aber genau dieses "Paroli bieten" hat doch dazu geführt, dass AMD jetzt da steht, wo sie stehen.
 
"Dem Verkauf des Konzerns an einen neuen Investor soll dabei allerdings vorerst eine relativ geringe Priorität eingeräumt werden. Im Raum stehen auch andere Optionen, wie beispielsweise der Verkauf des Patentportfolios" ... Wie wärs mit einer Kombination? Erst das Tafelsilber verramschen und dann die Restfirma irgendwie losschlagen.
 
Bei Intel Notebooks hat man immer das Spulenpfiepen der C-States. Bei Geräten mit AMD Hardware noch nicht gehört
 
@Alexander307: Bei den neueren Core-Modellen hab ich das auch schon länger nicht mehr gehört.
 
@DennisMoore: Hatte gerade ein ASUS Notebook mit i3 Sandybridge vor mir. Supernervig. Würde ich nicht mit arbeiten wollen und schon gar keine SSD einbauen, weil mit supersilent wird das dann nichts. Dass muss nicht sein.
Wie es im teureren Sektor aussieht und bei Ivybridge weis ich nicht.
 
@Alexander307: Mein Toshiba Portege mit i3 SB hier auf Arbeit ist mucksmäuschen still.
 
@DennisMoore: Ist wohl unterschiedlich. Hängt wohl davon ab, ob der Hersteller beim Mainboarddesign nicht gespart hat. Hatte bisher nicht so viele Notebooks testen können. Aber die wenigen haben gequiekelt. Ein Desktopboard bisher auch. Gibt dann wohl solche und solche. Problem ist immer, dass man es im Ladengeschäft nicht hört und zurückschicken ärgerlich ist.
 
Alleine schon die Spekulation als solches über AMD, dürfte wohl das Aus für AMD werden. Wenn nur genug Analysten davor warnen, war es das mit dem Aktienkurs, obwohl das Unternehmen selber vielleicht noch gar nicht mal so schlecht ist. Großinvestor, verkaufen? Ja, und wer sollte das denn sein? IBM und MS bestimmt nicht, Apple und Samsung wohl auch nicht. Google und eigene Hardware? hmmmh, wenn hätten die es wohl schon längst gemacht, oder? Intel selber? Warum? Wenn das nicht ein totaler Außenseiter wird, an den keiner denkt, wie z.B. Amazon oder Facebook, wer wäre denn noch finanzkräftig genug für so etwas? Mir fällt da keiner ein. Es wird also auf Aufsplittung und Verkauf einzelner Firmensparten hinauslaufen oder auch eine Insolvenz ohne Käufer, denke ich mal. Zum wahrscheinlichen Abgang von AMD als solches, ich bin nur froh, dass es da auch noch ARM und IBM gibt. Gut, Desktops CPUs stellen (glaube ich, bin mir bei IBM nicht so sicher) beide zwar keine her, aber immerhin im Mobil und Serverbereich hat Intel noch Konkurenz.
 
@Lastwebpage: nVidia könnte sich eventuell für AMD interessieren. Hauptsächlich für die Grafiksparte und hier insbesondere für GPGPU. Man entledigt sich bequem der Konkurrenz und fügt auch noch etwas Know-How den eigenen Produkten hinzu.
 
@DennisMoore: Da übersiehst du aber etwas entscheidendes! 1.wahrscheinlich würde sich "ati" bzw die Grafikkartensparte eher von AMD abspalten bevor sie sich von der Konkurenz erledigen lassen.
2. Sicher gibst du mir alle zwei Jahre freiwillig die differenz zur Preiserhöhung die ich für eine neue Grafikkarte bezahlen muss wenn Nvidia das Monopol hat.
 
@X2-3800: Zu 1) umso besser. Kauf nVidia halt nur die Grafikkartensparte. Wenn nötig über Aktienmehrheiten ;) ... Zu 2) Ein Schreckgespenst ohne Grundlage. Beispiel CPUs: Intel hat seit einiger Zeit praktisch keinen ernsthaften Konkurrenten mehr im Top-Segment. Trotzdem sind die Preise moderat wenn man sich nicht grad ne 2011'er Plattform mit -E Prozessoren holen will. Und die 500 bis 1000 Euro Vorstellungen treffen zwar zu, aber eben auch nur auf wenige Topmodelle und Serverprozessoren. Den normalen Gamer betreffen diese hohen Preise praktisch überhaupt nicht.
 
Da blutet einem doch das Herz als jahrelanger AMD-Fan :(
Ich selbst habe die aber jetzt auch betrogen und mir einen 3570k gekauft weil der die doppelte Leistung hat bei ca. halbem Verbrauch. Aber wenn es wieder einen guten Proz von AMD gibt kauf ich den auch. Mir geht es eben primär um die Stromrechnung da mein Rechner eben 18 Std ca. am Tag läuft.
 
Schade da wird sich China wohl nicht lange betteln lassen das ganze dann aufzukaufen.
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