Bei Online-Spielen gibt es kaum "Kostenloskultur"

Zumindest was Spiele angeht kann keineswegs davon gesprochen werden, dass im Internet eine ganze Generation heranwächst, die der so genannten Kostenloskultur frönt. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor. mehr... Spiel, Mika Mobile, Battleheart Bildquelle: Mika Mobile Spiel, Mika Mobile, Battleheart Spiel, Mika Mobile, Battleheart Mika Mobile

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
für spiele im netz zahle ich meist monatlich. wenn ich noch zur schule gehe dann habe ich mehr zeit, meist gibt es da auch keine familie oder andere zeiträuber. da kann man das geld voll auskosten. habe ich damals auch gemacht. heute spiele ich guild wars 2 vielleicht 2x die woche (um mal ein online game zu nennen das monatlich nichts kostet). wenn dieses spiel 10 bis 15 euro kosten würde wäre ich wahrscheinlich schon wieder abgemeldet. weil ich leider weniger zeit habe als früher :)
 
@Matico: Mir geht's da ganz ähnlich. Habe früher auch relativ viele Abo-Games gezockt (nicht gleichzeitig ;)). Heute spiele ich auch lieber F2P mit einmaligen Anschaffungskosten und/oder Itemshop. Ich hab auch absolut kein Problem damit, mal n paar Euro (manchmal auch n paar mal öfter) in nen Itemshop zu stecken, wenn mir das spiel gefällt und ich lange was von hab. Was aber garnicht geht ist P2W... und die leute die einen ständig als "Casher" beleidigen wollen, die sucken auch übelst :D
 
@Matico: Wenn es ein Abo-Spiel ist, dann spiele ich es nur, wenn es auch ein LTa zu kaufen gibt, da es mir so ähnlich geht. Die Umstellung von Abo-Modellen auf F2P mit shop ziehen eben wieder viele Spieler in den 20gern und 30gern vor die Rechner, die so eben nicht mehr das Gefühl haben, dass ihnen etwsa entgeht, wenn es eben nicht klappt zu spielen, sondern man sich die Inhalte eben kauft ohne dass die Uhr läuft.
 
@JoePhi: absolut! und wie craze89 schon sagte, ich lasse auch das ein oder andere mal einen euro im virtuellen store. selten und wenig. aber ich habs schon ausprobiert :)
 
@Matico: der ein oder andere Euro wäre sicher kein Problem. Zum Beispiel gibt es dieses neue Spiel.. "raiderZ".. was relativ vielversprechend aussieht und F2P ist. Aber zwischen F2P und P2W ist es leider eine minimale Gratwanderung. Allerdings - und das ist bei mir überwiegend der Grund, warum ich Leute, die sich mit Gegenständen eindecken, nicht leiden kann: diese Leute haben meist nicht so viel Ahnung von der Klasse, die sie spielen (logisch, da nicht so viel Zeit). Wenn sie durch ihre Items das mangelnde Können kompensieren können - gut. Aber wenn sie das nicht können, ist es ärgerlich, weil man ja auch nach Ausrüstung usw. auswählt. Allerdings zocke ich nicht mehr so "hardcore", als dass ich etwas auswählen müsste - meist schaue ich nur, dass ich mit den Leuten in der Raid- oder Levelgruppe zurechtkomme - oder zocke mit (realen) Freunden :).
 
Abo Spiele kaufe/spiele ich überhaupt nicht, kaufe mir aber hin und wieder mal ein sehr gutes Vollpreisspiel was auch Hauptsächliche auf den Multiplayerteil ausgelegt ist, oder ein günstiges Spiel was bei Steam im Angebot ist.
 
Online-Spiele mit kostenlosen Online-Mods FTW ;D
 
Monatliche Kosten sind für mich ein absolutes No-Go. Leider sind alle Spiele nur noch auf Gewinn ausgelegt. Den Kaufpreis gibt es bei fast allen. Bei den Spielen mit monatlichen Gebühren kommen meist alle par Monate neue Addons raus die auch kosten. Bei einem Free to Play kann man vielleicht das Spiel umsonst spielen dafür ist der Item Shop so ausgelegt, dass bezahlende Spieler extreme Vorteile haben und die nicht bezahlenden Spieler nur zur Unterhaltung beitragen. Bei einem 1 mal Kauf Spiel läuft es meist ähnlich ab. 1 mal kaufen für 50€ und dann gibt es einen Item Shop mit Premium Sachen und alle par Monate ein neues Addon was man natürlich auch kaufen muss. Im Grunde kann man schon von Anfang an mit dem doppelten Kaufpreis rechen wenn man vor hat das Spiel länger zu spielen. Leider ist es nicht mehr so wie vor 10-15 Jahren als man noch ein Spiel gekauft hat und dann für 1-2 Jahre ausgesorgt hat. Heute werden die Spiele vor dem Verkauf nochmals gestückelt und dann jeweils zu einem neuen Addon verkauft. So können die Hersteller ein Spiel zu 5 Teilen verkaufen anstatt nur ein großes. Oftmals beginnt der Verkauf auch schon wenn das Spiel nicht mal stabil läuft. Traurig aber wahr!
 
@helix22: Komische Ansichten hast du da :) Also ich wurde weder von Blizzard (D2, WoW) noch von aNet (Guildwars) oder sonst wem jemals dazu gezwungen, ein Addon zu kaufen. Die Premium-Accounts sind bei den Spielen, wo ich sie kenne, jetzt auch nicht so aufgebohrt, dass der F2P'ler nich mit halten kann, weils normalerweise so komfortfunktionen sind (Günstigere Reisemöglichkeiten, mehr Plätze im Inventar/Bank etc.), Ausnahme bilden da die Games, wo F2P'ler nicht in den High-lvl Bereich kommen (z.B. nur Premium kann >lvl30 werden). Und bei Games mit Itemshops gibts halt 2 Arten. Die Pay2Win (sowas is echt grausig) und die Itemshops für Faule (+ Designkram). Was mir übrigens positiv aufgefallen ist, sind die Möglichkeiten auch mit ingame-Währung an die Cashshopitems zu kommen (siehe Forsaken World und Guildwars 2)
 
@craze89: Wenn du Addons nicht kaufst kannst du z. B. nicht alle Maps benutzen. Gezwungen wirst du nicht aber es ist etwas schlecht wenn du nur bis zu einem gewissen Punkt spielen kannst und deine Freunde auf neu Maps spielen. Viel bleibt dir dann nicht übrig. Entweder du bleibst mit dem Rest der Spieler ewig auf der den gleichen Maps oder du schließt dich der Mehrheit an und spielst auf mit dem neuen Content.
 
@helix22: Genau das ist der Punkt. Die Publisher könnten natürlich auch garkeine AddOns rausbringen, sondern jeden Teil als Standalone. Kannst ja mal den Vorschlag machen, aber nicht wundern, wenn du dann von Publishern und Gamern gelyncht wirst :)
 
@craze89: Früher nannte man so etwas ein Update welches kostenlos war..
 
@helix22: Achja? dann gib mal ein paar Beispiele bitte. Um ehrlich zu sein, kenn ich nämlich kein _GUTES_ MMO, das F2P, ohne Itemshop und mit kostenlosen AddOns ist.
 
@craze89: Wer sagte dass es keinen Itemshop gab? Ich nicht! Ebenso hat man früher den Begriff "DLC" oder "Addon" gar nicht benutzt sonder ging von vorne rein davon aus, dass ein großes Update kam. Zwischendurch kamen kleinere Updates und Patches welche aber auch neue Sachen brachten. Spiele findest du wenn du nach Spielen mit älterem Erscheinungsdatum suchst.
 
@craze89: Sorry - wollte deinem Kommentar ein + geben, und bin leider gegen ein "-" gekommen :,(. @helix22: warum sollte eine Firma mit vielen Entwicklern, Modellieren, Animateuren etc. ein Spiel komplett kostenlos anbieten, obwohl sie alle Familien zu ernähren haben? Für mich war Lineage 2 (vom Zahlungs- und Updatemodell her) das beste Spiel: es kostete immer 13 Euro im Monat, hatte kostenlose Updates (auch große Updates - also Chronicles - mit neuen Gebieten, Skills und Features) und war an sich ganz unterhaltsam, wobei die offiziellen Server recht schnell unerträglich waren, weil die Bots einfach genervt haben. Andererseits gab es dann Anti-Bot-Kommandos, sodass wir gezielt Bots und deren Protectoren gejagt haben :D. Aber mal ehrlich: irgendwie müssen die Firmen doch verdienen, oder? Wobei ich von F2P mit Cashshop eigentlich nichts halte - vor allem auch, weil Design-Items oftmals für sehr viel verkauft werden (dabei ist es das wichtigste, weil es den Char einzigartiger macht). Viele F2P-Spiele verstehen sich als "Free2Play für den Anfang". Ich kanns den Machern nicht verübeln, würde mir aber sowas wie Lineage 2 wieder zurückwünschen, weil da eben auch die großen Updates kostenlos waren und man nur monatlich gezahlt hat.
 
@helix22: Stimme dir teilweise zu. Einzig deine Kritik bezüglich "Bei Spielen mit monatlichen Gebühren kommen aller paar Monate neue Addons raus" ist ziemlich aus der Luft gegriffen. Bei den meisten Spielen dieser Art kommen nur aller 1-2 Jahre mal ein Addon raus ;)
 
@helix22: "Leider sind alle Spiele nur noch auf Gewinn ausgelegt" - ähm... worauf denn sonst? Sollten sie vielleicht auf Verlust ausgelegt sein? So als persönliches Hobby der Entwickler und Betreiber, in das sie noch massenhaft Geld reinpumpen? Und es gibt Spiele, bei denen schon offensichtlich ist, dass für bestimmte Erweiterungen auch gezahlt werden muss. Man bedenke beispielsweise die Größen der Erweiterungen von Guild Wars (1) - wie hätten die im ursprünglichen Preis enthalten sein sollen (noch dazu da das Spiel keine Abogebühren hat)? FreeButPay2Win ist aus meiner Sicht als Modell nicht brauchbar, und Spiele mit Abos habe ich bisher nur über einen eher kurzen Zeitraum ausprobiert (Warhammer Online). Aber so etwas wie Guild Wars (1+2) funktioniert für mich als Spieler hervorragend. Ich hoffe natürlich, dass es sich auch für ArenaNet lohnt, sie sollen ja auch einen Anreiz haben das so fortzuführen :)
 
@FenFire: Es ist aber nicht gut, dass z. B. jedes Jahr ein neues Battlefield oder COD kommt und kaum Neuerungen hat, geschweige den stabil läuft. Das meinte ich damit. Es geht auch darum die Spieler zufrieden zu stellen. Hauptsache es erscheint jedes Jahr eine neue Version bei dem die Kunden wieder Geld ausgeben. GW meine ich damit nicht. Bei denen sieht man dass sie sich Mühe geben und nicht nur auf den Gewinn aus sind.
 
@helix22: Wenn ich nicht irre, dann laufen aber die Server zumindest bei Battlefield auch für alte Versionen noch jahrelang weiter. Wenn die Spieler alle "das neueste" haben wollen, dann ist natürlich für die Hersteller ein Anreiz da, jenes zu liefern und zu verkaufen. Und AddOns zum Kaufen werden ja auch noch (bei Battlefield) über 1-2 Jahre nachgeschoben (Preis ca 15 EUR? Irgendsowas), dass die Spieler im Wunsch nach Neuem jenen hinterherhecheln und die "alten" Maps dadurch an Spielerzahl verlieren kann man dem Hersteller auch nicht wirklich vorwerfen. Welche Alternativen hätte er, wenn er keine neuerliche Zahlung von den Spielern erhalten sollte? (a) Gar nichts Neues rausbringen -> keine Einkünfte, nur noch laufende Kosten, er hätte den Betrieb sowie eine längerfristige Neuentwicklung komplett mit dem bereits erfolgten Verkauf vorfinanzieren müssen (oder müsste Schulden machen). Macht sowohl Spieler unzufrieden als auch finanziell unattraktiv. oder (b) Etwas Neues herausbringen, jedoch kostenlos. Macht Spieler zwar glücklich, aber finanziell gilt wie (a) plus noch weitere Aufwände für Entwicklung der neuen Inhalte. Hersteller werden angesichts solcher Optionen immer einen Weg suchen, die Spieler hinreichend bei Laune zu halten, und dennoch (soweit möglich gut) daran zu verdienen (was bedeutet, dass jemand - die Spieler - auch bezahlen muss). Man muss auch bedenken, dass die Einnahmen auch erforderlich sind, um die Entwicklung zukünftiger Titel zu finanzieren. Denke nicht, dass die das komplett auf Pump machen, sondern schon von den Erlösen vorangegangener Veröffentlichungen zumindest teilweise vorfinanzieren.
 
Interessant wie es die BITKOM versteht genau das Gegenteil von dem zu behaupten was an anderer Stelle bereits herausgefunden wurde. Man schmeißt einfach so viele Dinge zusammen bis es wieder passt. Browsergames alleine würden zu schlecht abschneiden? Dann schmeißen wir noch Free2Play mit Bezahlcontent dazu. Reicht immer noch nicht für ein gutes Ergebnis? Schmeißen wir die Abogames halt auch noch mit rein. Reichts jetzt? Gut. Dann leg los mit dem Berichteschreiben.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen