Google-Gründer: Politiker sollten raus aus Parteien

Der Mitbegründer des Suchmaschinenkonzerns Google Sergey Brin hat angesichts der heutigen US-Präsidentschaftswahlen an die gewählten Politiker appelliert, sich aus ihren jeweiligen Parteien zurückzuziehen. mehr... Usa, Weißes Haus, America Bildquelle: whitehouse.gov Usa, Weißes Haus, America Usa, Weißes Haus, America whitehouse.gov

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"...allerdings war der Google-Gründer noch nie um die Formulierung großer Ziele und Utopien verlegen." Wodurch Google wohl erst überhaupt entstanden ist.
 
@Oruam: Wenn der US-Präsident sich an Mr. Brin wendet, er solle sich aus dem Datensammeln heraushalten, hätte das ungefähr den selben Effekt.
 
@Oruam: Es wäre (auch bei uns in DE !) allein schon wünschenswert, wenn die Abgeordneten FREI abstimmen könnten (Stichwort "Abweichler"), und nicht ständig in ihrer freien Meinung zurechtgestutzt werden würden !!
 
Guter Mann, dieser Brin.
 
Aufgrund der Überschrift kam mir die Idee einer parteilosen Demokratie. Ein System aus unabhängigen Politikern, die aus ihren Reihen die Funktioner wählen. Sie selbst werden direkt vom Volk gewählt und stehen ohne wenn und aber zu ihren Grundsätzen. So im groben halt... Unser Pseudodemokratie Unsinn ist zum heulen...
 
@Antiheld: Hat es mal gegeben. Nannte sich Römische Republik. War auch nicht frei von Korruption und Elitentum. So im Groben. ;-)
 
@Antiheld: Du kannst bei uns die Parteien auch einfach als einzelne Person ansehen. Dann siehst du, dass es auf das selbe hinaus läuft. Macht am Ende keinen Unterschied ob 20 Personen das Parteiprogramm runterbeten oder ob ein einzelner Herr SPD dies macht.
 
@Antiheld: Naja, Parteien sind nicht per se schlecht. Das Problem ist meiner Meinung nach vor allem, dass es in den USA nur zwei Parteien gibt. Dadurch können sie sich eben einfach blockieren. Eine Konsensdemokratie wie in der Schweiz, mit vielen Parteien (5 in der Exekutive, >8 Parteien in der Legislative), funktioniert in dieser Hinsicht viel besser. Schliesslich hat die grösste Partei nur 25% der Stimmen hinter sich und muss sich so auf Kompromisse und Diskussionen einlassen.
 
Es gibt Sie eben überall diese Parteien die grundsätzlich immer gegen alles sind was nicht Ihnen selbst entsprungen ist!
 
Da hat der Mann gar nicht mal so unrecht. Oppositionen dürfen, nein sie müssen, die Ideen der Regierung kritisch betrachten und, wenn nötig, auch ablehnen, aber bitte nicht, nur weil es sich auf die kommenden Wahlen negativ auswirken könnte!
 
Neutralität ist ebenfalls parteilich, da sie darauf basiert, die Zeitleiste irgendwo abzuschneiden. So kann sich jemand zuvor unlauter bereichert haben, was dann angeblich nicht mehr zählt. Kennt man doch von der Streiterei zwischen Kindern: Erstes Kind: "Er hat aber angefangen!" Erwachsener: "Das spielt keine Rolle, es soll Frieden herrschen!" Zweites Kind: "Ätsch!". Gerade in den USA ist es gefragt, daß die Demokraten parteilich handeln - denn dort herrschte nie die soziale Marktwirtschaft, sondern nur die reine Marktwirtschaft, was die soziale Lage mehr und mehr verschärfte - denn man war ja gleich Kommunist, wenn man die goldene Mitte "soziale Marktwirtschaft" durchziehen wollte...womit die Republikaner eigentlich behaupten, Deutschland sei kommunistisch.
 
Es gibt in den USA ein 2 Parteiensystem. Ich weis jetzt nicht welche Vorteile es bringen soll, da eine dritte Partei, nämlich dann den Präsidenten, zu etablieren. Würde das nicht darauf hinauslaufen, dass der US-Präsitent deutlich mehr oder deutlich weniger Befugnisse erhält? Vielleicht muss man US Bürger sein um den Vorschlag zu verstehen, aber wenn ich mir selbigen Vorschlag in Deutschland vorstelle, bis auf "Die Linke" haben wir ja hier auch sowas ähnliches wie ein 2 Parteien System, kann ich mir nicht vorstellen wie das bei Angeleka Merkel funktionieren soll. (Ja, wir haben in Deutschland zwar jemanden der politisch neutral ist, blos der hat so gut wie keine Befugnisse)
 
Bei der News läuft ein bisschen was durcheinander. Brin spricht sich nicht gegen Parteien aus, sondern gegen den gelähmten Dualismus der das politische System der USA prägt. Die Politiker sollen nicht aus den Parteien rausgehen sondern sich von ihnen emanzipieren, also den Mut zu eigenverantwortlichen und der Parteilinie widersprechenden Positionen zeigen.
 
@nicknicknick: Ist doch bei uns nix anderes mit dem Bundesrat und Tag.
Wenn was durch einen muss wo man nicht die mehrheit hat gehts zu 995 nicht durch.
Genauso die Reden der großen Opo. Wenn die Regierung sagt wir machen das so kommt 10 min später von der Opo eine aussage das alles bullshit ist und wir das genau anders machen. Egal ob sie das vor Jahren schonmal selber so getragen haben.
 
"Wenn sie allerdings in die bestehenden politischen Strukturen eingebunden sind, bestehen 90 Prozent ihrer Bemühungen darin, der anderen Partei das Leben schwer zu machen" ... Ist das nicht der Sinn einer Opposition? Zusammenarbeit und der anderen Partei auch mal Recht zu geben gehörte noch nie zu deren Aufgaben.
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