Windows RT: ARM bestätigt Pläne für 64-Bit-Version

Der Chiphersteller ARM hat bestätigt, dass man derzeit gemeinsam mit Microsoft eine 64-Bit-Architektur für Windows RT entwickelt. Bisher setzt die mobile Variante des neuen Microsoft-Betriebssystems auf 32-Bit-Architektur. mehr... Prozessor, Cpu, Chip, Arm Bildquelle: ARM Prozessor, Cpu, Chip, Arm Prozessor, Cpu, Chip, Arm ARM

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Bitte ? der Code muss neu geschrieben werden ? Ich stelle bei mir in Visual Studio den Switch auf x64 Architektur und die Anwendung läuft ohne veränderung. Code der nicht Portable wäre, liegt teilweise im Kernel und in Assembler Code, aber Hochsprachen Code ist üblicherweise mit keinem oder geringen aufwand auf anderen Architekturen lauffähig. Und auch die 4GB Geschichte ist nicht die ganze Wahrheit, 32bit Prozessoren können, vorrausgesetzt sie sind PAE fähig, auch mehr als 4GB adressieren, auch wenn eine einzelne Anwendung nur maximal 4GB adressieren kann.
 
@Suchiman: Hochsprachen Code ist nur dann ohne Anpassungen auf denen Architekturen lauffähig, wenn die Laufzeitumgebung auch dort existiert. Gerade bei .NET Anwendungen ist das z.B. essig bei Windows RT. Weil eben keine vollständige .NET-Laufzeitumgebung auf Windows RT vorhanden ist. Mit ANSI C bleibst Du am besten portierbar ;-).
 
@FreddyXY: Ansi C ist auch eine hochsprache und war unter anderem mit meinem Statement angesprochen. C kann man natürlich auch in Visual Studio Programmieren als anmerkung. Es sei denn, ich deute http://de.wikipedia.org/wiki/Höhere_Programmiersprache falsch, so sind fast alle Programmiersprachen außer Assembler "hochsprachen"
 
@Suchiman: Du hast natürlich recht mit deiner Definition und ich stimme Dir zu. Umgangssprachlich meint man mit Hochsprachen aber mittlerweile Java, C#, .NET etc... . Gegenüber Assembler sind alles Hochsprachen ;-)
 
@Suchiman: Wenn deine Anwendung keiner Anpassung bedarf, ist es dann sinnvoll diese von 32 auf 64Bit umzustellen? (Ich setzte jetzt voraus, dass die verwendete 64Bit-Hardware 32Bit-Unterstützung bietet!)
 
@HirschHorst: Das kommt drauf an, manche Anwendungen können von 64bit Performance Technisch profitieren andere Programme die mit 4GB RAM nicht ausreichend bedient sind Profitieren ebenfalls davon, meistens schlägt sich das aber in einem höheren RAM verbrauch aus auch wenn sich die Performance nicht gesteigert hat. Wie es bei anderen Prozessorarchitekturen (also z.b. ARM, MIPS, etc.) aussieht weiß ich nicht aber jeder AMD64 Prozessor läuft zunächst im x86 (32bit) Modus bevor in den "long" Modus (64bit) geschaltet wird. Die fähigkeit zwischen den Modis zu schalten macht sich Windows übrigens zu nutze um 32bit Anwendungen auszuführen -> http://de.wikipedia.org/wiki/WOW64
 
@Suchiman: Wenn du mehr als 4GB ansprechen möchtest, musst du evtl. deine direkten Speicherzugriffe (Pointer, Feld-Indizes) "bearbeiten". Eine neue Pointer-/Indexgröße kann u.U. deinen Algorithmus ändern: Du könntest einen gezielten Überlauf verwenden 2^32 - 2, 2^32 - 1, 2^32 = 0, 2^1, ... . Oder du verwendest eine auf Ganzzahlen abgebildete Menge - Jedes Bit steht für ein Element. Solche Dinge muss man schon vorsichtig angehen! Ich wüsste aus dem Stegreif aber auch nicht, wie eine Anwendung durch Verwendung größerer Register "schneller" werden kann (abgesehen von "ich lade alle Dateien in den RAM um Festplattenzugriffe zu sparen"). Vielleicht Vektor-Berechnungen - für die man auch MMX verwenden könnte. Ich denke, man hat häufiger eine Verlangsamung dank dem Mehr an Cache-Misses zu erwarten (Vermutung!).
 
@Suchiman: Stell einfach auf AnyCPU, dann läufts auf allen Plattformen. Ich glaube eher dass sich der Artikel weniger auf die Apps von WindowsRT bezieht, sondern mehr auf das System an sich. Da muß sicherlich allerhand überarbeitet und neu kompiliert werden.
 
@DennisMoore: Ich sprach auch nicht von den "Apps" sondern das System. Klar, dass alles neu kompiliert werden muss und Dinge wie Memory Management und Kernel überarbeitet werden müssen aber es muss nicht der ganze Code neu geschrieben werden
 
@Suchiman: Naja, der "ganze" Code sicherlich nicht. Aber ein Großteil. Bei nativem Code reicht es auch nicht aus ihn einfach nochmal durch den Compiler zu schicken und ein 64-Bit Flag zu setzen. Da ist schon noch mehr nötig. Aber das Schöne an der ganzen Sache ist ja, dass sich die App-Entwickler und Konsumenten keinen Kopf darüber machen müssen solange die fragliche App in reinem Managed Code vorliegt.
 
Ich habe das Gefühl, dass MS ernsthaft versucht ARM als Option neben x86 aufzubauen. Kann dem Markt eigentlich nur gut tun in Zeiten wo man tatsächlich um AMD fürchten muss... Aktuell ist Windows RT sicherlich noch Spielerei aber auf Basis von 2-3 Jahren könnte da eine ernsthafte Alternative auch im Desktopbereich heranreifen...
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Windows 8 im Preisvergleich!