Torvalds schimpft über schlechte Notebook-Displays

Der Linux-Gründer Linus Torvalds hat sich über die langsame Entwicklung von Notebooks-Displays hin zu einer höheren Auflösung beklagt. Die High-End-Panels aus einigen Produkten sollten seiner Ansicht nach längst Standard ein. mehr... Linux, Entwickler, Linus Torvalds Bildquelle: Alex Dawson / Flickr Linux, Entwickler, Linus Torvalds Linux, Entwickler, Linus Torvalds Alex Dawson / Flickr

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Ganz unrecht hat der Mann nicht ...
 
@Rumpelzahn: Ja, endlich sagt es mal einer. Mein Acer habe sofort wieder verkaufen müssen, weil ich nich lange drauf lesen konnte
 
@Rumpelzahn: Man liest ein ABER heraus, magste das konkretisieren?
 
@Rumpelzahn: Sage ich auch schon lange, aber auch mich hört ja keiner, aber ich bin auch nicht Linus ;)
16:10 wäre aber auch nett, gell :)
 
@Rumpelzahn: naja... ich weiß nich! klar ihr (und ich ja auch) wollt alle das beste und nix dafür zahlen! gerade linu(x) wirbt dafür eine software zu sein wo man alles bekommt und nix dafür zahlen muss,... aber das kann sich eben nicht jeder hardwarehersteller leisten. für mich selbst gilt wenn ich ne geile auflösung will dann leg ich etwas mehr geld auf den tisch ung kauf mir hald nen apfel oder für mich gibt es ein 13" vaio mit full HD... für andere die n günstiges Notebook wollen sind froh, das es noch was u 500€ gibt was leistung, akkulaufzeit,... hat wozu (für diese leute) bitte UltraHD oder ähnliches? schön wäre es, wenn es zu (nahezu) jedem notebook via aufpreis (und der sollte fair sein) die möglichkeit gibt sich verbauen zu lassen was mal eben will!
 
@JesusFreak: Recht hast du, dann sollten die Hersteller aber anfangen, von 200 verschiedenen Modellen im Sortiment auf 3 Modelle zu reduzieren und dort die Komponenten aussuchbar zu machen.
 
@elbosso: Dell hat es gemacht. Heute nicht mehr, denn die Leute wollen für kein Geld eine Sau. Sag den Leuten, der PC ist saugeil und der verkauft sich. Meiner Meinung nach muß kein Laptop mehr als sagen wir mal 1200€ kosten. Solange es aber Leute gibt, die mehr zahlen, solange werden wir mehr zahlen.
 
@Rumpelzahn: grundlegend ja, aber wie viele User brauchen das wirklich? - Also ehrlich, für 5-10% (wo vermutlich ein großer teil von uns dazu gehört) mag das ja Sinnvoll sein, aber der Rest braucht das schlicht nicht. Weil für Webseiten ansurfen und ein bisschen Fotos anschauen braucht das kein Mensch. - Also frage ich Wozu. Wenn ich für ein paar Euro mehr das bessere Display bekommen, wenn ich es brauche/will ist das doch nicht schlimm, oder?
 
@Rumpelzahn: So ganz recht hat der Mann aber auch nicht. Hohe Auflösungen gibt es schon ewig. Ich hatte vor 15 Jahren schon 1600*1200 als Auflösung im Notebook. Nur was hat man von noch höheren Auflösungen wie die erwähnten 2.560*1.600? Na klar, Schrift wird etwas schärfer. Aber bei dem Abstand, den man vom Notebook-Display hat, macht das kaum einen Unterschied. Gleichzeitig steigt aber der Strombedarf explosionsartig. Die Geräte werden viel heißer und die Laufzeiten sinken. So hatte z.B. das iPad 3 beim Abspielen von Videos 4 Stunden weniger Laufzeit als das iPad 2. Und für diese hohen Auflösungen gibt es auch keine Videos, denn das Ausgangsmaterial gibt das nicht her. Also wofür brauche ich die hohe Auflösung? Fotos anschauen? Dafür sind aber die Bildschirme zu klein, dann schließe ich lieber einen großen Fernseher an oder nehme ein Tablet. Große Auflösungen machen Sinn bei Entwicklungsumgebungen (Eclispe, Visual Studio, irgendwelche Videoschnitt-Software oder ähnliches), aber dann brauche ich sowieso eigentlich einen größeren oder besser mehrere Monitore. Riesige Auflsungen auf Notebook-Displays wollen bestimmt ganz viele haben, aber eigentlich machen sie wenig Sinn. Full-HD völlig ausreichend und das haben die besseren Notebooks heute alle. Alles darüber bringt mehr Nachteile als Vorteile.
 
@Nunk-Junge: wichtigster Anwendungsfall: Text!
 
@Nunk-Junge: Wer bietet denn schon Hochauflösende Inhalte an wenn es keine Hochauflösenden Bildschirme gibt?
Wer hat denn zu PS2 Zeiten daran gedacht, Spiele mit PS3 Grafik herauszubringen wenn die PS2 technisch nicht dazu in der Lage war?
 
@Rumpelzahn: würde sagen es kommt auch auf die Größe des Panels an... an einem 13Zöller mit >FullHD würde ich nicht arbeiten wollen... wird alles zu klein und man fängt wieder an alles zu zoomen.
 
@Stefan_der_held: Zoomen? Da muss halt das Betriebssystem ran und das Ganze vernünftig darstellen, irgendwie schaffen andere OS das auch
 
mein lieblingszitat im november: "Hört auf mit diesem 'Retina'-Mist, nennt es einfach 'vernünftige Auflösung'"
 
@slashi: dito, auch wenn ich den typen irgendwie nicht leiden kann^^
 
@slashi: naja, ein wenig schade das hier nur auf "retina" rumgeritten wird ... ich finde den ganzen 4k ultra hd misst noch viel schlimmer.
 
@Rumpelzahn: nenn das kind, wie du magst -- geht eher um das prinzipielle, was er damit ausdrückt -- die kunden werden heute mit meist sinnfreien und erfundenen modewörtern bombadiert, die nichts, auch nichts über die wertigkeit aussagen und ein vergleich für einen laien zu einer tortur machen...
 
@slashi: ja, total schrecklich wenn man dem Kind einen Marketing Namen gibt. Aber das wichtigste ist doch: es HAT eine hohe Auflösung!
 
@Rumpelzahn: 2k und 4k sind ja wenigstens noch aussagekräftig! Retina ist nur ein Name... der Versuch einer Pixeldichte einen Namen zu geben, die Erzeugung eines illusionierten Standards.
 
@blume666: Ist ja schön, dass du hier zu Schau stellst, dass du keine Ahnung von Marketing oder der Rest der Welt hast. Nicht jeder kann was damit anfangen, dass das Display eine hohe Pixeldichte hat, aber wenn es ein Retina Display hat und man hat es schon mal gesehen, dann weiß man wovon man redet. Ist für jeden einfach zu verstehen. Ist im Endeffekt für den "Laien" -Endkunden wesentlich besser. Ganz besonders weil der Typ selbst Pixeldichte und Auflösung nicht unterscheiden kann...
 
Endlich sagt mal jemand was in der Richtung! Ich kann es wirklich nicht verstehen warum mein handy fast die gleiche Auflösung hat wie mein 46" Fernseher... Warum passiert in der Richtung nichts mehr? Nur im Smartphone/Tablet Sektor!
 
@Magguz: dein handy kostet auch genausoviel wie dein fernseher ;)
 
@ndeath: Jetzt wo dus sagst... Nee :P hab kein Smartphone für 1100€ :P
 
@Magguz: "Ich kann es wirklich nicht verstehen warum mein handy fast die gleiche Auflösung hat wie mein 46" Fernseher" ... Weil Handys sich derzeit unter anderem über die Auflösung verkaufen, auch wenns komplett albern ist. Siehe Megapixelwahn bei Digitalkameras. Das ist genau so ein Humbug wie 720p oder 1080p bei 4,x" Displays.
 
@DennisMoore: Naja, Humbug bei 720p auf den Handy? Sehe ich nicht so, bei meinem Galaxy S (800x480 auf 4") konnte ich schon die Pixel sehen und das Bild war nicht ideal, bei meinem Galaxy Nexus (1280x720, 4,65") ist das Bild wunderbar scharf, auf eine geringere Auflösung würde ich nicht wieder wechseln wollen.
 
@Magguz: Beim Smartphone bist du auch wahrscheinlich näher am Gerät. Wenn du weniger Abstand hast, kannst du eher einen Pixel sehen, somit müssen die Pixel kleiner sein um weniger zu stören.
 
Gute Worte, aber dann müssten die Betriebssysteme auch mal die hohen Auflösungen unterstützten. Bisher macht das nur OSX mit dem Retina Display. Es ist alles schärfer, aber gleich in der Größe! Lässt man Windows auf so einer Auflösung laufen, wird alles einfach klein und man kann nichts mehr erkennen.
 
@NRG: Bei Windows muss man dann eben die DPI-Einstellung anpassen.
 
@NRG: STRG gedrückt halten und mit dem Mausrad einstellen bis es einem passt. Kein großer Aufwand wie ich finde.
 
@Tomarr: Bzw. Plus-Minus verwenden. [Strg und "+"/ "-"/ 0] = Schriftgroesse vergroessern/ verkleinern/ zuruecksetzen - gilt für jeden Browser.
 
@NRG: Ich denke auch, dass Windows der Bremsklotz ist. Die hätten mit Windows 8 das gleich mit einführen können. Vor allen Dingen auf dem Desktop. Ich hoffe, das MS dort wirklich noch Entwicklungen vorantreibt und nicht nur seine Kraft in die neue UI steckt.
 
@bumabuma: Dir ist klar, dass Windows 8 wesentlich höhere Auflösungen anbietet?
 
@NRG: Wer hat euch denn den Käse erzählt oder wollt ihr euch das einfach nur einreden das Windows wieder pöööööse ist? An Windows liegts bestimmt nicht... Gibt ja schon Monitore mit 2560x1600 Auflösung... Die stöpselt man an den Rechner und Windows läuft dann auch mit dieser Auflösung ohne vorher irgendwas besonderes zu machen! P.S: Werden dir die Icons zu klein, dann mach sie wieder größer! Man kann doch alles einstellen!
 
@Magguz: Lässt sich auch die ganze Menüstruktur im Explorer/Word und Konsorten einstellen/vergrößern ? - Ich denke eher nicht. Bringt mir nix, wenn ich zwar ein "Normal-großes" Icon habe, wenn ich das Kontextmenü öffne hat das aber Briefmarkengröße ... Dass Icons größer dargestellt werden können ist ja bekannt.
 
@mike4001: Systemsteuerung\Darstellung und Anpassung\Anzeige - Mach da auf 150%... Dass die Leute immer so Besserwisser sind obwohl sie keine Ahnung haben!
 
@Magguz: Völlig normal. Statt mal zu gucken ob etwas funktioniert wird einfach das Gegenteil behauptet und rumgeheult ;) Keine Ahnung woher dieser Glauben kommt Windows wäre total unflexibel...
 
@Magguz: und @alle anderen... Informiert euch mal bevor ihr irgendeinen Müll schreibt. Habt ihr unter Windows schonmal die DPI auf 150 gestellt? Dann dürfte euch auch auffallen, das damit das ganze Design nicht mehr originalgetreu aussieht, sondern einfach nur Texte vergrößert dargestellt werden. Windows an sich müsste größere Auflösungen bei gleichbleibender Bildschirmgröße unterstützen, und das tuts nunmal nicht. Je größer die Auflösung, desto kleiner alle Elemente. Auf einem 15" Notebook sieht 1920x1080 nicht schön aus. Man hat mehr Arbeitsfläche, dafür ist alles kleiner. Und genau hier muss nachgebessert werden. Es sollte alles schärfer dargestellt werden, jedoch nicht die Arbeitsfläche wachsen, sondern gleich bleiben. OSX machts richtig. Seht euch mal die MacBooks mit Retina an, vergleicht z.B. 15" ohne Retina und 15" mit Retina. Das Retina-Display hat eine viel höhere Auflösung, alles ist schärfer, trotzdem sind alle Elemente auf dem Bildschirm genauso groß wie auf dem Bildschirm ohne Retina.
 
@NRG: Dann kauf dir ein Apple und sei Glücklich das dann alles ganz toll aussieht! Dann kannste auch "schöner" über die Fehler hinwegsehen die so ein OSX mit sich bringt ;) Viel Spaß und auf nimmer wiedersehen in der Windows-Welt *freu-ein-troll-weniger*
 
@Magguz: Ich nutze Windows, aber du scheinst dich ja persönlich angegriffen zu fühlen wenn man etwas negatives nennt. :)
@Spector Gunship: Wer redet von größer Darstellen? Ich rede davon, das man eine höhere Auflösung nutzen sollte um mehr Schärfe bieten zu können, mehr DPI. Was will ich auf einem 13" Notebook mit einer Full-HD Auflösung, wenn alles so winzig klein ist, das man nichts mehr erkennt?
 
@NRG: Nein ich fühle mich nicht angegriffen... Ich bin einfach nur genervt... Den Unterschied kann man eigentlich deutlich herauslesen! Wenn dir soviel nicht passt dann wechsel doch einfach! Es zwingt dich keiner Windows zu nutzen... Dann geh doch einfach zu der "viel besseren" Konkurrenz...
 
@Magguz: Wie hier gleich alle über den bösen Apple Fanboy herfallen! Das "Problem" ist eben, das Windows bis 150% anbietet und man per Registry zwar auch noch 200% einstellen kann, aber die meisten UI Grafiken in den Anwendungen, selbst die von MS dann nicht mehr besonders aussehen, da die UI Elemente eben nicht ganz so schön skalieren oder einige Anwendungen sich komplett dieser Skalierung verweigern, je nach UI-Design. Hier ein Bericht dazu wenns wirklich interessert: http://tinyurl.com/bumcobj. Am Ende muss man die Anwendungsentwickler dazu "treiben" Ihre Anwendungen für diese Auflösungen zu optimieren. Und genau das macht Apple gerade in dem Sie ihre Notebooks mit diesen Auflösungen herausbringen und sagen stellt alle Grafiken @2x bereit. Von MS hab ich das nur beim Modern UI gehört, der Desktop und die Anwendungen darauf, scheint MS in dieser Hinsicht nicht so zu priorisieren.
 
@Givarus: Das .NET Framework, das Microsoft für die Entwicklung von Anwendungen für Windows, Metro... vorschlägt, hat seit Ende 2006 WPF. WPF enthält Features, die es mit nur geringfügigen Änderungen ermöglichen, jedes angezeigte Element zu skalieren. Für fertige Anwendungen kann man die Viewbox nehmen. Man muss nur alle Oberflächenelemente da reinpacken. Das ist in WPF nicht schwer, da die Oberfläche in XAML (etwa wie HTML) geschrieben wird. Die Viewbox kümmert sich dann nicht nur um die richtige Vergrößerung von einfachen Buttons und Textfeldern, sondern vergrößert auch den Text, Bilder, Linien Farbverläufe. Dabei können auch Angaben wie 100px hochgerechnet werden. Ein Element, das vorher eine feste Breite von 100 Pixeln hatte, hat in einem doppelt so breiten Fenster eine Breite von 200 Pixeln, obwohl die ursprüngliche Festlegung auf 100 Pixel weiter im Code steht. Zu sagen, dass Microsoft nichts machen würde, ist also wirklich vollkommen übertrieben. Viel wichtiger ist, dass die Hardwarehersteller bessere Geräte herstellen und Softwareentwickler auf neue Entwicklungswerkzeuge umsteigen. Das ist dann wieder so, wie die Frage, ob man noch 3.11 Anwendungen unterstützen soll, oder klar machen soll, dass solche Anwendungen auf modernen Geräten nix mehr verloren haben.
 
@Jones111: Es ist nicht so dass Microsoft gar nichts tut an dem Thema, hab ich auch nie behauptet. Aber es ist auch nicht zu bestreiten, dass Apple auch an dieser Stelle mal wieder etwas weiter ist als Microsoft.
 
Dass man das bei Windows einfach so umstellen kann und dann alles funktioniert, stimmt aber nicht. Es gibt tausende von Programmen (teilweise von MS selbst), die trotz abweichender DPI-Einstellungen einfach winzig werden. Ob daran jetzt die Anwendungsentwickler oder Windows an sich Schuld haben, interessiert den Anwender nicht.
 
@if-Schleife: Endlich einer der nicht alle negativen Fakten schönredet, wie der Rest der Community hier, der anscheinend nur aus Windows-Fanboys besteht.
 
@NRG: sonderlich helle scheinst Du ja nicht zu sein, wenn Du glaubst, alle als "Windows-Fanboys" titulieren zu müssen, die anderer Meinung sind als Du.
 
@NRG: also mal ehrlich, wenn ich eine höhere Auflösung habe, dann will ich auch mehr Platz am Bildschirm haben. Und nicht einfach alles größer dargestellt haben, und im Endeffekt das gleiche, mit einem teureren, höher aufgelösten Display haben.
 
Er hat einfach nur recht. Ich gehe mal davon aus, dass die derzeitige Standard-Auflösung einfach aufgrund von Gewohnheiten nicht nach Optimierung schreit - ich hatte (bist vor dem Lesen des Artikels) kein Bedürfnis nach einer höherer Auflösung, da die aktuelle zu einem effektiven Arbeiten "ausreicht" (die Effizienz könnte man sicherlich steigern...). Die Tablethersteller hingegen versuchen sich ja grad einfach nur zu übertrumpfen - da ist jede Optimierung des Displays ein Punkt auf deren Konto. Ab sofort vertrete ich in diesem Punkt Torvalds Meinung.
 
Hat er Recht. Mache Smartphones haben ne besserer Auflöung als ein grosser Laptop.
 
Ja, Recht hat er! Ich habe bislang immer bei meinem nächsten Notebook auf eine möglichst höhere und mindestens gleiche Auflösung geachtet. Nach dem FullHD-Mist-Hype ist aus der WUXGA-Auflösung (1920-1200=16:10) sogar weniger geworden (1920x1080=16:9). Somit kaufe ich mir erstmal kein neues Notebook, um da nicht wieder einen Rückschritt zu erleiden.
Ob es nun gleich "Retina" sein muss, nicht so wichtig. Aber die Hersteller halten den Konsumenten da definitiv z.Zt. total kurz.
 
@hhf: Genau das ist was mich auch aufregt. Das sich 16:9 auf die PCs übertragen hat. Schön im Film Bereich aber zum Arbeiten kommt mir auch nur ein 16:10 Monitor ins Haus. Ich will CAD und Dokumente in voller Höhe und nicht hoch und runder scrollen. Bei Webseiten ist es das selbe... - oder legen wir Bücher und Magazine in Zukunft auch quer?
 
Ich brauch keinen Laptop mit 16GB RAM, mit ner ultraHigh-EndGrafikkarte und sonst was... Aber nein, "gute" Displays gibt's erst, wenn alles andere schon dermaßen overkill ist, dass alles in der Summe schon 1500 Euro übersteigt. ---> echter Schwachsinn. Ich würd gern nen 400 Euro Laptop nehmen, die Ausstattung reicht mir völlig und dann nen150-200 Euro upgrade für ein wirklich brauchbares Display zahlen. Ich habs probiert, aber das gibt es nicht. Nur do-it-youself Anleitungen in irgendwelchen Tuner-Foren.... Das kann's doch nicht sein...
 
Wer stellt die Displays für Apple her? Warum gibts die nicht schon als normale Bildschirme für PC's zu kaufen?
 
@alh6666: Gibts. Es ist aber keiner bereit den Preis dafür zu bezahlen. Geht bei rund 500 Euro los für 27" Displays. Ich finde den Dell UltraSharp U2713HM da ganz gut. Aber ich krieg eben auch schon für die Hälfte des Geldes ein ähnliches Gerät mit 1080er Auflösung. Reicht auch.
 
@DennisMoore: Naja, aber bei Bildschirmen muß man aber etwas mehr beachten als nur die Auflösung (Betrachtungswinkel, Panel-Type (TN, IPS, PVA, AFFS,...) Farbwiedergabe, Kalibrierungsmöglichkeiten, et cetera. All das wirkt sich auf den Preis aus. Ich würde z.b. niemals auf die Idee kommen, mit nen 200 EUR Gerät Fotos zu bearbeiten (als Bsp.).
 
@brukernavn: Richtig. Hab ich in [11] auch noch reineditiert. Man findet aber schon ähnliche Geräte die sich fast nur durch die Auflösung unterscheiden und trotzdem eine große Preisdifferenz haben. Ich meine bei Phillips hab ich sogar ein Beispiel dazu gefunden.
 
@DennisMoore: Ich meinte die Displays von den Retina Macbooks.
 
@alh6666: Die mit sehr hohen DPI-Zahlen gibts nicht von anderen Herstellern zu kaufen weils für große Consumerbildschirme keinen Sinn macht.
 
@DennisMoore: diese Displays haben 110 DPI, das ist ja nicht so extrem, oder? Aber das Problem sind eben noch die Pixelfehler denke ich. Bei so einer Pixeldichte sind die Fehlerraten bei etwas größeren Displays wahrscheinlich noch zu hoch. Und wir wollen ja nicht alle wieder zu 15" Monitoren zurück. Ich bin aber ganz froh, dass Apple in die Richtung etwas am Massenmarkthat, denn nur so werden die Produktionsprozesse immer besser und irgendwann gibt's das auch in großen Monitoren zu erschwinglichen Preisen.
 
@Givarus: Fragt sich wozu ich eine Pixeldichte von 220 oder höher brauche, wenn ich schon auf normalen Monitoren bei einer Pixeldichte von 110 DPI schon keine Pixel mehr erkenne. Wenn man nicht aus Gewohntheit mit den Augen auf 10cm an den Bildschirm rangeht, dann hat man quasi nichts von Mega Pixeldichten. Ich habe mir im Apple Store bereits so ein Retinadings anschaut als ich einen Mac zur Reparatur bringen musste. Und es ist genau so wie es einen schon der eigene Verstand vermuten lässt: Je höher die Pixeldichte, desto näher kann man ans Display rücken ohne einzelne Pixel erkennen zu können. beim Retina konnte ich zu keinem Zeitpunkt Pixel erkennen. Nicht mal als die Nasenspitze fast am Bildschirm antippte. Bei normalen Monitoren sehe ich bei ca. 10cm Abstand einzelne Pixel, sofern das Bild nicht durch ClearType oder so manipuliert wurde. Das ist Retina. Nicht mehr und nicht weniger. Und ich brauchs nicht, da ich generell >40cm vom Bildschirm entfernt sitze.
 
@DennisMoore: also beim iPad habe ich einen normalen Abstand von ca. 30 cm und da sehe ich einen sehr deutlichen Unterschied zwischen 132 und 264 Dpi. Beim Monitor sollte der Abstand zwischen 50 und 70 cm liegen und ich bin mir sehr, sehr sicher, dass ich dort auch einen Unterschied zwischen 100 und 200 DPI sehen kann. Vor allem für Text ist das ein deutlicher Schritt nach vorn.
 
@Givarus: Einen Unterschied mags geben, aber eben keinen großen. Und schon lange keinen so großen, dass man dafür nun die weltweite Displayproduktion auf Retina-Level umstellen müsste. Soll ja Leute geben die gern günstige Monitore kaufen. Und die Texte die ich auf dem Vorführgerät lesen durfte krieg ich auch genauso auf nem normalen Monitor mit ClearType hin. Das einzige was ich wirklich sehr viel besser fand waren gezeichnete, sehr feine Linien. Die waren wirklich etwas schärfer als auf herkömmlichen Displays. PS: Wenn du DPI-Zahlen vergleichst musst du aber auch die Auflösungen entsprechend runter oder raufregeln. Ansonsten sehe ich auch Unterschiede, und zwar brachiale ^^
 
@DennisMoore: Beides aus ca. 30 cm Entfernung fotografiert: http://imageshack.us/a/img547/5449/dsc0002xc.jpg und http://imageshack.us/a/img513/9862/dsc0001lb.jpg - ich sehe da deutliche Unterschiede.
 
"...aus dem Verbraucherlager bisher nur wenig Druck kommt, an der Situation etwas zu verändern. " Na warum wohl? Eventuell weil man mit den Auflösungen und das was sie an Möglichkeiten der Darstellung anbieten zufrieden ist? Ich brauch auf meiner 13" Notebookdiagonale schlicht keine HD-Auflösungen. Es bringt im Alltag viel zu wenig als das ich bereit wäre einen Aufpreis dafür zu bezahlen. Mag sein dass es ab 17" aufwärts etwas ausmacht, aber da gibts die entsprechenden Auflösungen auch schon länger.EDIT: Eine Stagnation der Displayentwicklung kann man überdies auch nur feststellen wenn man sich auf die Auflösung beschränkt. Nimmt man die immer neuen Paneltechniken dazu sieht die Sache schon anders aus.
 
@DennisMoore: Darum gehts ja. FULL-HD ohne Aufpreis.
 
@iWindroid8: "ohne Aufpreis" interpretierst du da aber irgendwie rein ^^
 
@DennisMoore: Da hast du einerseits schon recht, aber wie im Artikel oben beschrieben, gibt es auch Leute die nicht so gut sehen, oder es ist einfach ein entspannteres Lesen möglech, wenn die Auflösung höher ist! Auflösung ist eben nicht immer nur groß oder klein sondern auch mit dpi verknüpft. Ich habe an meinen Notebook (16:9 mit 1600x900) aber wenn ich es zuhause ans Dock gebe und plötzlich mit 16:10 1920x1200 arbeite, finde ich es doch entspannter! Was ich noch viel schlimmer als die Auflösung finde, ist die unbrauchbare 16:9 Darstellung der Displays, ein Notebook ist nunmal kein Fernseher!
 
@xinos: Leute die nicht so gut sehen haben irgendwie nix davon wenn sie höhere Auflösungen fahren. Bei gleichzeitiger Anpassung der DPI-Zahl sind die Buchstaben und Zahlen genauso groß wie bei ner kleineren Auflösung und entsprechend kleinerer DPI-Zahl. Die Qualität des Textes wird (bei Windows) allerdings dank ClearType etwas besser, aber nicht wesentlich. Als jemand der nicht so gut sieht kann man sich relativ einfach helfen ohne teuere Displays kaufen zu müssen. DPI-Zahl hoch, Auflösung so lassen wie sie ist. 120dpi statt 96dpi bei gleicher Auflösung machen schon ne Menge aus.
 
Das eigentliche Problem ist Windows, das nur sehr schlecht mit hohen PPI-Zahlen zurecht kommt.
 
@Friedrich Nietsche: Ja, wenn man nicht weiß was man wo einstellen muss. Windows kann stufenlos von 96 bis 480 DPI skalieren. Man muss dem System nur mitteilen was man gerne möchte.
 
@DennisMoore: Tja, das Vorhandensein dieses Reglers hindert Windows nicht, das Layout zu zerschießen. Von allen großen Betriebssystemfamilien ist Windows die, die am schlechtesten mit vom Standard abweichenden PPI-Werten zurecht kommt.
 
@Friedrich Nietsche: Welches Layout wird denn da zerschossen? Höchstens das von Programmen die nicht für DPI-Änderungen vorgesehen sind. Das von Windows nicht. Kann ich jedenfalls nicht bei unserem 50" Präsentationsdisplay erkennen, welches auf 1080p und eine Pixeldichte von 150% eingestellt ist.
 
@DennisMoore: Falls du es nicht weißt: Die Bibliotheken für die GUI-Zeichnung sind in der Regel Bestandteil des OS, und damit das Bier von Microsoft, nicht das der 3rd-Party-Programmierer. Dass Programmierer separate Bibliotheken nutzen, oder Workarounds bauen müssen, spricht ja nicht gerade für Windows. Wobei das OS an sich ja eh schon eine Ansammlung von Workarounds ist.
 
@Friedrich Nietsche: Die Bibliotheken zeichnen aber nur das was man ihnen sagt. Und wenn der Programmierer unterschiedliche DPI-Stufen nicht vorsieht, dann zeichnen die Bibliotheken auch stumpf weiter vor sich hin. Es gibt zwar die Möglichkeit eine Art Autoscaling zu machen, aber das tuts auch nicht immer und man muß es auch so konfigurieren dass es sich an der DPI-Zahl orientiert.
 
@DennisMoore: Lol. Genau was du hier beschreibst ist ein solcher Workaround, der nötig ist, weil es Windows alleine nicht hinkriegt. Wenn ein Programmierer die OS-eigene GUI-Bibliothek benutzt, dann hat die ohne Anpassungen und DPI-Stufen zu funktionieren, da das Dinge sind, die vom OS verwaltet werden müss(t)en, und nicht von einem Programmierer einer 3rd-Party-Software. Höchstens bei Elementen mit Grafiken könnte man streiten.
 
@Friedrich Nietsche: Windows kriegt es per Autoscaling schon alleine hin, aber das muiß man eben im Programm vorsehen. Macht aber kaum einer weil es bisher schlicht keinen gestört hat. Die DPI-Zahl vom Display ist halt seit Jahren immer 96 und wurde nur in absoluten Ausnahmefällen geändert. Wozu hätte man also darauf achten sollen? Ein echtes Problem bekommt man übrigens dann wenn man den gezeichneten Output auf einem Drucker 1:1 wiedergeben möchte. DAS ist ne Fummelei. Der hat ja wieder ganz andere DPI-Zahlen. Mittlerweile kriege ich es gut hin, aber der Anfang war schon nicht ohne.
 
@Friedrich Nietsche: Mit der Windows Presentation Fondation wird eine vektorbasierte, hardwarebeschleunigte Darstellung, perfekt über jden DPI-Grad hinweg, angeboten. Der Desktop wird seit Vista mit WPF gerendert. Wenn der Entwickler WPF nicht verwendet, wenn er das Programm nicht als "ich achte auf DPI" markiert, wenn es ihm sowieso egal ist: Windows skaliert automatisch hoch. Wo soll den jetzt die Unvollkommenheit des BS liegen?
 
@davidsung: Die Viewbox in WPF kümmert sich dann nicht nur um die richtige Vergrößerung von einfachen Buttons und Textfeldern, sondern vergrößert auch den Text, Bilder, Linien Farbverläufe. Dabei können auch Angaben wie 100px hochgerechnet werden. Ein Element, das vorher eine feste Breite von 100 Pixeln hatte, hat in einem doppelt so breiten Fenster eine Breite von 200 Pixeln, obwohl die ursprüngliche Festlegung auf 100 Pixel weiter im Code steht.
 
@davidsung: Das Problem ist nicht die unvollkommenheit des Betriebssystems, sondern die Uninformiertheit und der Starrsinn mancher notorischer Windows-Meckerer. Manche erdreisten sich sogar noch Windows wegen Fehlern zu bashen die es seit Windows 2000 nicht mehr gibt.
 
Entspricht genau dem was Intel ab 2013 vorrausgesagt hat, siehe z.b. http://liliputing.com/2012/04/intel-retina-laptop-desktop-displays-coming-in-2013.html Auf der anderen Seite... sagen diverse Analysten nicht vorraus, das der Desktop-PC und Notebook Markt nicht eh zurückgehen wird? Und dann auch noch 400 oder 500 € mehr ausgeben für eine noch viel schärfere Schriftart? Mir fällt nämlich sonst nicht viel ein wozu man eine größere Auflösung bei gleicher Bildschirmgröße bräuchte.
 
Herr Torvalds sollte mal auf seinen Puls achten. Der regt sich ja nur noch auf. Letztens noch über Nvidia und deren Treiber für Linux und jetzt über ppi bei Notebooks!
 
Also ich wollte aufgrund einiger Kommentare nur mal anmerken, dass dieser "Pixelwahn" bei Tablets absolut Sinn macht. Habe ein iPad 3 und wann immer ich ein Buch auch digital bekommen kann, ziehe ich es absolut dem Papier vor. Aber selbst auf dem iPad3 sind gerade bei viel Text auf einer Seite noch Pixel zu erkennen. Von daher begrüße ich das Nexus 10 und halte sogar noch weitere Verbesserungen für sinnvoll.
Zumindest Tabletdisplays sollten sich klar in Richtung Papiererstatz entwickeln. Und bei kommerziellen Druckern beschwert sich ja auch kein Einziger, dass 500 dpi oder mehr schwachsinn wären.
 
@Wolfgang3: Oder man nimmt ein vernünftiges eInk-Display für eBooks. Es ist deutlich angenehmer als auf einem hochauflösenden Tablets und die Mängel eines LCDs können auch höherauflösende Bildschirme nicht beheben. Deutlich höhere Auflösungen für Tablets stehen in keiner Relation zum Preis-/Leistungsverhältnis, deshalb sind sie nicht Sinnvoll für den Massenmarkt. Ob der Boden vom B bei Schriftgröße 10 jetzt minimal harmonischer wirkt ist dann doch eher ein Marketingargument.
 
"Bald werden sogar Mobiltelefone anfangen, über die erbärmlich schlechten Laptop-Displays zu lachen" Also wenn mein Handy anfangen würde andere Geräte auszulachen, dann würde ich mir meinen Tabak nochmal ganz genau angucken.
Und warum nur Laptopdisplays? Viel, viel, viiiiel wichtiger wären mal echte Monitore mit hoher Auflösung für den PC bereich, welche die nicht nur für medizinische Einrichtungen usw interessant und erschwinglich sind.
 
Ich schmipfe und fluche schon seit 10 jahren darüber und keinen interessierts. Die einzigen die das noch nicht gemerkt haben sind die Hersteller, die interessiert das genauso wenig.
 
@jayzee: Mal anders gerechnet. 30" Monitor, 332dpi wie aktuell beim Lumia 920, mehr geht wohl nicht. Die gängige Pixelfehlerklasse II.
Damit hätte ein Display welches fehlerhafte Pixel aufweist und trotzdem nicht beanstandet werden kann dann fast so viele defekte Pixel wie mein erste Taschenrechner überhaupt Pixel hatte. Das sind tolle Aussichten. Man wird sich dann auch über neue Pixelfehlerklassen Gedanken machen müssen.
 
der Mann hat so was von Recht und genau darum wird mein nächster Laptop ein Tablet sein! Ist ja nicht nur die Auflösung die mieß ist, sondern auch Farbwiedergabe usw.

Es ist heutzutage sehr schwer ein Laptop mit vernünftigen Display zu kriegen und dann meist nicht unter 2500 Euro.
 
Ich vermisse unbedingt auch den Hinweis auf matte Displays statt unbrauchbarer Schminkspiegel. Mit den 1366*768 kann ich nur zustimmen, auf 15" ist das eine lächerlich rückständige Auflösung, speziell seit Displays mit 6" oder kleiner schon vergleichbares bieten (Samsung Note 1280*800 auf 5,3", E-Book-Reader 1024*768 auf 6" usw.), vom neuen Nexus 10 mit seinen 2560*1600 Pixeln auf 10" mal ganz abgesehen. 1650*1200 sollten doch wohl mittlerweile drin sein für ein 15"-Einsteiger-Laptop vom Grabbeltisch.
 
Dass jeder Furz von Linus ne News werden muss
 
Also ich seh das nicht positiv, Auflösungen immer höher schrauben hat nix damit zu tun ob mein Bild schöner, schärfer und besser aussieht. Vor allem wenn es sich um ein Display um 14, 15, 16 Zoll handelt und es sich um ein transportables Medium wie nen Tablet, Ultrabook oder Schlapptop handelt. Video und Ko für Geräte wie Tabletts sehen so schice aus weil wir alles Streamen sollen und weil die Dinger ohne Festplatte daher kommen. Deshalb dürfen Netvideos kein Kbits haben und Youtube Videos etc haben ne rotz Framerate. Also lassen sich durch höhere Auflösungen dann die Netzvideos bzw. Medien dann besser ansehen? Im Gegenteil, ein DVD Format wird plötzlich so klein wie ne Briefmarke und wenn ich meine bisher gekauften Netzvideos auf Vollbild stellte wird s bei so großen Retina Auflösung ein Pixel und Cluster Festival der ersten Güte sein. Nein, Auflösung ist nicht das wodurch mein Bild schöner aussieht. Bevor ich meine Filme und Ko alle nochmal, für ne 4K Auflösung kaufen soll, bitte vorher die Kbits und Frame Raten auch für Net - Medien auf ein halbwegs akzeptablen Niveau heben. Dies bedeutet Bandbreite erhöhen
 
@BufferOverflow: Tröste Dich, Du musst Deine Filme nicht nochmal in 4k-Qualität kaufen. Der Grund ist, dass es sie nicht geben wird. Bei fast allen Filmen bisher ist selbst das Ausgangsmaterial nicht in dieser Qualität vorhanden. Die Filme kannst Du an einer Hand abzählen. Der erste Film, der in dieser Qualität auch veröffentlicht wird, ist der kleine Hobbit. Demnächst in Ihrem Kino.
 
@Nunk-Junge: Selbst die Full HD Auflösung ist auf vielen Filmen der 90er Jahre und früher nur mit extremer Nachbearbeitung möglich. Dass die Filmstudios dies aus Kostengründen nicht machen wollen kann ich verstehen. Obwohl ich es aus Konsumentensicht schon schade finde, schließlich geht damit auch Kultur verloren.
 
So ein Quark. Ja das mag ja ganz toll sein wenn man nur am Rechner surft oder schreibt. Wenn man aber ein Spiel anwerfen will, braucht man in Zukunft 4 Highendgrafikkarten???? Ich hätte lieber eine bessere Ausleuchtung (keine hellen Höfe) und das Schwarz wirklich Schwarz ist.
 
@Cornelis: Man braucht schon lange keinen High End Rechner, um alles in 1080p zu zocken, höhere Auflösungen sollten also kein Thema sein..
 
@GlockMane: Zu mal jede halbwegs aktuelle IGPU es schafft einen HD Film oder mehr rendern.
 
Der Mann spricht mir aus der Seele!
 
ich kann so ein gelaber über die Auflösung der Displays nicht nachvollzeihen. Was an den Notebook-Displays tatsächlich sehr schlecht ist, ist die Ausleuchtung und die Blickwinkelstabilität. (bei matten Displays, OK) Der ganze Retina-Mist, der in die Welt geschrien wird, ist absoluter non sence! Ein 15" NB mit ein höheren Auflösung als 1600X900 ist praktisch nicht benutzbar., weil die Darstellung viel zu klein ist. Eine Statusbar ist nunmal nur 30Pixel oder so hoch, bei einer Auflösung von 2500x1600 ist diese gar nicht erkennbar, geschweige denn die 8 pixel große Schrift darin. Derartige Auflösungen sind ab 27" sinnvoll. Um damit arbeiter zu können muss ein komplette Scalierung durchgeführt werden, um die Schriften wieder lesbar und objekte wieder bedienbar zu machen. Danach ist die höhere Auflösung jedoch obsolet.
 
@notme: Apple zeigt doch, dass es funktioniert. Gestochen scharfe Schrift und Grafiken und das ohne dass alles kleiner wird.
 
@notme: Schau Dir mal ein Retina Notebook an. was Du schreibst ist ganz einfach falsch.
 
Ja, ist wirklich ein krampf, ein vernünftiges Notebook mit 1080p zu bekommen. Und seit ich das habe, tun mir die Augen weh, wenn ich auf dem alten Läppi was machen muss. Der Mann da hat vollkommen Recht.
 
Alles nur eine Preisfrage, solange hauptsächlich Notebooks mit 17 Zoll für 600 Euro gefragt sind, wird eben ein Kompromiss nötig sein, ansonsten reduziert sich wieder die übrige Ausstattung wie Akku, Festplattengröße oder Prozessorleistung oder man muss zu Anbietern gehen, wo man sich seinen Wunschlaptop selbst zusammenstellen kann, wo man selber schnell merkt, wie schwierig es ist, einen vertretbaren Kompromiss zu finden, um eine vernünftige Budgetgrenze zu finden.

Ich selbst finde schlechte Auflösungen nur auf kleinen Displays nervig, deshalb finde ich es auch logisch, dass Tablet- und Smartphonehersteller ein größeres Interesse haben diese zu verbessern.
 
Für das was ein Billiges Laptop kostet bekommt man nicht mal nen vernünftigen Monitor für den Desktop...
 
Volle Zustimmung. Mein jahrealtes Notebook mit 15-Zoll Display hat eine Auflösung von 1650x1080. Heutige Standardware hat eine 1300xirgendwas Auflösung = Rückschritt. Und selbst bei meinem alten Notebook kann ich die Pixel einzeln zählen. Wird wirklich höchste Zeit für mehr Auflösung auf Notebook-Displays wenn selbst 5-Zoll Smartphones HD/Full-HD Resolution haben.
 
Ich stimme auch zu - weg mit "Retina" und her mit "Vernünftiger Auflösung" :-) Aber dann sollte auch zügig jede Software und vor allem Windows (auch Windows 7!!!) an die Auflösungen mit hoher DPI angepasst werden. Ich bin dafür. Und die Hersteller von CPUs und Grafikkarten wird es natürlich freuen.

Weiterer Vorteil für Spieler: AntiAliasing braucht dann immerhin niemand mehr - somit mehr Rechenpower für wichtigere Berechnungen.
 
Es ist gute 10 Jahre her da hat Dell einen 14" oder 15" Notebook auf den Markt gebracht das über eine Auflösung größer 1600x1200 verfügte. Und heut eist der Standard für 13" 13xx bei 15" ist es nicht viel besser. Und seit HD im Mainstream angekommen ist machen die Hersteller groß Werbung das ein Laptop mit Aufpreis das auch kann. Frechheit
 
@GPWolf: das hatten damals alle: Acer, Toshiba, u.s.w. . Ich hatte immer so ein Notebook mit mindestens 16xx*1xxx
 
Deutlich schlimmer finde ich noch, daß man nicht mal dedizierte Computermonitore mit einer Auflösung jenseits von 110 DPI kaufen kann! Dabei sind diese doch zu nichts anderem da, als ein gutes Bild zu machen. Wahrscheinlich wird das auch erst dann losgehen, wenn Apple ein 24" Cinema-Display mit 3840x2160 rausbringt.
 
Richtig so Linus! Schön laut los klötern, so wird die Aufmerksamkeit geweckt und die fruchtbare Diskussion angestoßen, ob die schlechten Displays eine Folge des Innovationsbremsers Microsoft Windows sind. Ich liebe meine Linux Installation mit der scharfen Schrift. Hingegen treibt die Schriftmatsche auf Microsoft Windows die Tränen in die Augen. Das fällt auf hohen Display Auflösungen jenseits der 1080p viel stärker auf. Auf Mickymaus Display Auflösungen hofft Redmond wohl, dass die Windows Schriftmatsche übersehen wird.
 
Und ich wundere mich, wieso mir bei meinem 1366x768 nach einer kurzen Zeit die Schrift verschwommen vorkommt...
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