Amazon rutscht durch Abschreibung ins Minus

Der Online-Versandhändler Amazon gab seine Zahlen für das dritte Quartal 2012 bekannt und musste dabei ein kräftiges Minus verkünden: Trotz eines gestiegenen Umsatzes machte das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 274 Millionen Dollar. mehr... Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Bildquelle: Amazon Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Amazon

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Vielleicht sollte auch erwähnt werden, dass Amazon das Grundstück und die Immobilien der Zentrale in Seattle für 1,16 Mrd $ gekauft hat, was mehr als dem doppelt üblichen Preis in dieser Gegend entspricht, schätze dafür muss auch noch etwas abgeschrieben werden...
 
Die tun mir aber überhaupt nicht leid....
 
@HansF: Weil? Du schlechte Erfahrungen gemacht hast? Oder warum? Ist mit Abstand der beste Händler und bringt auch viele Jobs in Deutschland...
 
@Magguz: Weil ich lieber kleine regionale Händler anstatt von internationalen Großkapitalisten unterstütze.
 
@HansF: den Gedanken teile ich. Aber man muss sagen, der Service bei Amazon ist immer TOP
 
@HansF: Das mag ja sein, kannst du ja auch gerne machen... trotzdem sollte man kein Unternehmen kaputt wünschen nur aus persönlichen Vorlieben... Ist für mich ein absolut unreifes Verhalten...
 
@HansF: Und wenn die guten kleinen regionalen Händler durch harte Arbeit es soweit bringen würden, größer zu werden und zu einem internationalen Unternehmen aufzusteigen, sind sie nur aufgrund ihres hart erarbeiteten Erfolges auf einmal böse und du willst sie nicht mehr unterstützen? Amazon hat auch mal als kleine online-Buchhandlung angefangen und nur deshalb, weil sie richtig gut waren und die Kunden beeindruckt haben, stehen sie heute da wo sie sind.
 
@mh0001: Amazon steht auch für Zensur, bestimmte Bücher, die bei meiner regionalen Buchhandlung "Tyrolia" erhältlich sind, werden beim Amazon zensiert. Google Stichwort "Amazon Grabert".
 
@HansF: Ich habe deine Stichworte benutzt und finde du solltest dann auch gleich schreiben warum bestimmte (nicht alle) Bücher der Verlage Grabert und Hohenrain aus dem Sortiment gestrichen wurden: Sie stehen unter Verdacht gegen den §130 StGB (Volksverhetzung) zu verstoßen, darum wird auch dahingehend ermittelt. Es geht da zum Beispiel um Verharmlosung und Leugnung von NS-Verbrechen im Buch "Der Zweite Weltkrieg. Ursachen, Hintergründe, Kriegsschuld, Folgen" von Helmut Schröcke.
 
@Magguz: Cool ... einen Job bei Amazon für den man umgerechnet 5-7 Euro/Std. bekommt ... soviel zum Thema dumping Löhne. Amazon/Zalando und wie sie nicht alle heissen, verheizen nur Menschennicht mehr und nicht weniger.
 
@The_Night: Minimum Gehalt bei Amazon ist irgendwas um die 9€/std... Klar ist nicht viel, aber was will man als ungelernter erwarten?
 
Eine Abschreibung, die durch den Kauf und das aus-dem-Weg-räumen der Konkurrenz verursacht wurde, würde ich keinen Verlust, sondern eine Investition nennen. Das ist ja kein fixer Posten.
 
@Der_da: Richtig! Und Steuern spart das auch noch!
 
Apropos Abschreibungen: "Das bedeutet, dass LivingSocial seit 2010 rund 95 Prozent seines Wertes verloren hat, wie Bloomberg vorrechnet." - Diese Aussage ist ja mal Mumpitz. Ein Unternehmen ist bestrebt eine Investition so schnell wie möglich abzuschreiben, denn erst danach wird sie sich in der Regel überhaupt rein rechnerisch rentieren. Entweder hat hier WinFuture oder Bloomberg dumm formuliert bzw. keine Ahnung.
 
@ElDaRoN: Das ist so nicht ganz richtig. Denn siehe direkt davor: Abschreibungen / Verluste sparen Steuern. Insofern kann es sich auch durchaus lohnen, eine Abschreibung länger hinaus zu zögern bzw. Verluste sofort oder später abzuschreiben. Z.B ist ein großer Gewinn für das nächste Jahr zu erwarten (und damit mehr Steuern) lohnt es sich gezielt im nächsten Jahr Abschreibungen / Verluste auszuweisen (spart dann wieder Steuern!).
 
@Kiebitz: Das ist gesamtunternehmerisch gesehen richtig, aber es geht hier nur um diese eine Investition und diese rentiert sich nunmal i.d.R. erst, wenn sie vollständig abgeschrieben wurde, da nun der Kaufpreis gegenfinanziert wurde. Es ist also kein realer Werteverlust, wenn man eine Investition zu 95% abgeschrieben hat. Nach Bloombergs/WinFutures Aussage wäre LivingSocial allerdings nur noch sechs Millionen wert und damit ein Fehlkauf. Würde Amazon dieses aber wieder verkaufen, dann kann man davon ausgehen, dass sie wieder 170+ Millionen rauskriegen (wenn sies nicht runtergewirtschaftet haben). Somit ist der Satz falsch, denn LivingSocial hat lediglich buchhalterisch an Wert verloren (was erstmal völlig normal ist), aber keinesfalls real.
 
Ist doch schön so eine Abschreibung. Dadurch muss Amazon bei 14 Milliarden Dollar Umsatz vermutlich trotzdem kaum Steuern zahlen, denn man ist ja schliesslich im "Minus"... ;-/
 
In zwei Jahren 96,57% von 175 Mio Dollar abgeschrieben?
Ist das überhaupt möglich?
Die Nutzungsdauer legen die Behörden fest und das wird in Usa nicht viel anders sein, denk ich. Das macht ja auch Sinn.
Selbst bei einer degressiven Abschr. wären in D das 2,5 fache der linearen Abschr. max aber 25% drin.
Also in zwei Jahren 50%.
Sicherlich verstehe ich hier was nicht.
 
@Bilderberger: I.d.R. wird der Fair Value als Bemessungsgrundlage genommen (in den US GAAP ebenso wie in den IFRS). Wenn etwas nichts mehr wert ist, soll es auch so dargestellt werden.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Amazons Aktienkurs in Euro

Amazons Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Kindle Oasis im Preis-Check