Cybermobbing: Anonymous 'enttarnt' Unschuldigen

Hacker Derzeit sorgt der Selbstmord der 15-jährigen Kanadierin Amanda Todd, die sich nach einem schlimmen Fall von Cybermobbing vor ein paar Tagen das Leben nahm, für viel Aufregung. Anonymous wollte Todds Online-Erpresser finden und enttarnen, erwischte ... mehr...

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Das hilft dem Unschuldigen, der bereits Mordrohungen bekommen hat, ziemlich wenig.
 
Anonymous ist ein schönes Beispiel warum Anarchie nicht funktioniert.
 
@rw4125: anonymus ist ein schönes besipiel wie sich das volk schön vom staat lenken lässt.
 
@merovinger: Und das kannst Du auch irgendwie erläutern?
 
@rw4125: Ich verstehem, was Du meinst. Das hat mit Anarchie aber nichts zu tun. Anarchie ist eine hohe Form einer Gesellschaft, ohne Führung. Der Begriff wird leider immer etwas mißbraucht.
 
@rw4125: Hetzjagden auf Unschuldige funktionieren auch prima in einer "Demokratie" siehe Kachelmann oder der Fall Lena Anfang des Jahres. Anonymous hat hier nichts getan was Fernsehsender nicht auch getan hätten würde es sich um einen Prominenten handeln
 
@cadgar: Und deshalb ist es in Ordnung?
 
@iPeople: Nein. Es wäre auch nicht in Ordnung selbst wenn er schuldig wäre. Zumindest ist das meine persönliche Meinung. Die Meinung der Allgemeinheit scheint aber zu sein: Ist es im TV ist es super. Ist es im Internet ist es falsch
 
@cadgar: Es ist generell falsch.
 
@cadgar: Das ist doch absoluter Bullshit. Klar sind Fernsehsender und wohl auch die Staatsanwaltschaft im Fall Kachelmann deutlich über das Ziel hinausgeschossen, aber Grundlage für sämtliche Berichterstattung war jeweils die Festnahme des Tatverdächtigen. Dafür bedarf es eines dringenden Tatverdachts (das heißt eine spätere Verurteilung muss wahrscheinlich erscheinen!) und eines Haftgrundes und auch die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens. Kurzum: Hier gibt es sehr hohe rechtsstaatliche Hürden zu überwinden. Wenn nach der Anordnung der Untersuchungshaft darüber berichtet wird ist das bei einem Fall von hohem gesellschaftlichem Interesse erst einmal hinzunehmen. Im Einzelfall mag mit der Diskreditierung eines Unschuldigen das gleiche Ergebnis am Ende stehen, aber die Wahrscheinlichkeit ist nach einem rechtsstaatlichen Verfahren deutlich geringer als wenn der Pöbel selbst auf die Jagd geht.
 
@pr0g4m1ng: In beiden Fällen haben für die angeprisene dringende Tatverdächtigung ziemlich simple Dinge geführt. Nämlich die Aussage einer einzelnen Person sowie die Tatsache dass Person X einfach nur in der Nähe des Tatortes war.

Wenn man nun also Vergleiche ziehen möchte muss man keine blühende Phantasie haben um "Am falschen Ort sein" mit einer IP Adresse zu vergleichen und eine einzelne Aussage mit einer Post History. Und schon hätte auch in diesem Fall ein Richter Begründung zur Untersuchungshaft gehabt würden die staatlichen Behörden genauso schnell arbeiten wie Anonymous.
 
@iPeople: wer behauptet denn das er unschuldig ist ?
 
@DerFlo: Wo ist das urteil?
 
@iPeople: so war es nicht gemeint,er ist jedenfalls kein unbeschriebenes blatt.
 
Trotzdem kann ich die Aktion von Anonymous irgendwie nachvollziehen. Emotional betrachtet möchte ich mit solchen Leuten noch weit mehr machen, also Sie bloß zu "entanonymisieren"....
 
@eAndy: Tja nur scheisse, wenn es dann einen vollkommen Unschuldigen trifft, oder? Und das passiert nicht gerade selten, man denke da nur an den Mordfall Lena wo eine richtige Hetzjagd veranstaltet wurde. Es hat schon gute Gründe, warum Selbstjustiz in zivilisierten Ländern abgeschafft wurde!
 
@nicknicknick: ja nur hatte da die Polizeit Schuld... Selbstjustiz ist bestimmt nicht gut aber in vielen Fällen versagen die stattlichen Organe ebenso...
 
@Navajo: also knüpfen wir irgendwen auf, Hauptsache, der Mob befriedigt oberflächlich seine Rache
 
@iPeople: am besten niemanden, solange nicht genau geklärt ist, wer für was verantwortlich ist und das bitte OHNE die Öffentlichkeit... sehr häufig ist an solchen Dingen, die Presse nicht ganz unschuldig.
 
@eAndy: ach. sie sind also raecher der unschuldigen und koennen selbst ernannt sich fuer recht und ordnung einsetzen und executive und judikative zugleich spielen
 
@eAndy: Ja, mit dem Schuldigen kann man vieles machen. Aber der hier unschuldig an den Pranger gestellte kann sich auch gleich die Kugel geben. Das kann nicht Sinn der Sache sein. Und genau deswegen ist diese ganze Selbstjustiz nicht legitim, es befriedigt nur kurzfristig Gelüste.
 
@eAndy: Ohja, Lynchjustiz und Hexenjagden sind ja sooo eine tolle Sache da sollte man als aufgeklärter Mensch des 21. Jahrhunderts ja echt mit symphatisieren... ich hab jedenfalls mindestens genauso Angst und Ekel vor Menschen wie dir oder denen von Anonymous die im Mob durch's Land ziehen und in Selbstjustiz Leute aufknüpfen (möchten), als vor anderen Verbrechern wie Erpressern oder Vergewaltigern.
 
Ich mag Anonnymus, dennoch geht das zuweit was die da betreiben. In allen Ehren, der Typ wird hoffentlich seine gerechte Strafe bekommen.
 
@(V) (*,,,*) (V): Es ist nicht das erste Mal, dass es unschuldige trifft. Diese Truppe macht vieles, aber nichts wirklich richtig.
 
Tragische Geschichte, aber Anonymous ist grad dabei das Leben von anderen ebenfalls zu zerstören.
 
@nick: Ja, richtig. Aber das Risiko würde ich eingehen. Eine falsche "Enthüllung" kann ich evtl. im Netz auch wieder leichter zurücknehmen. Ich weiß, ist nicht optimal. Anderseits dürfen sich eben Kinderschänder und sonstige Perverse im Netz eben auch nicht aufgrund der Anonymität zu sicher fühlen...
 
@eAndy: Enthüllung zurücknehmen? Das Netz vergisst nichts. Ich fürchte, dessen Leben ist jetzt auch erstmal gelaufen...
 
@eAndy: nein, eine falsche Anschuldigung kannst du nicht zurücknehmen. Das klappt nicht. Derjenige kann dann schon längst Job, Frau und Kinder verloren haben und sich mit Morddrohungen konfrontiert sehen. Denkst du, mit einer Entschuldigung ist es dann erledigt? Die wenigsten packen sowas schadlos
 
@eAndy: Auf fremden Arsch ist gut durch Feuer reiten, was? Und was ist wenn sich jetzt das neue Opfer wegen dieser Anschuldigungen und den daraus folgenden Anfeindungen das Leben nimmt?
 
@eAndy: Sehr naiv gedacht von Dir.
 
@eAndy: Ist ja schön, dass du das Risiko eingehen würdest. Ist ja auch einfach, wenn man selber nicht der Betroffene ist. Glaub mir, so etwas kann man niemals zurücknehmen, schon gar nicht im Netz. Wenn jemand (etwa ein potentieller Arbeitgeber) in einem Jahr den Namen des unschuldig Beschuldigten googelt, was glaubst du was er dann findet? Jede Menge widersprüchlicher Infos die irgendwie darauf hindeuten, dass er mal Dreck am stecken hatte. Meinst du der wird ihn einstellen? Wenn man Menschen lange genug mit Dreck bewirft bleibt immer etwas hängen, das ist ne alte Politikweisheit und sie trifft nachgewiesenermaßen zu. Schau dir doch mal den Fall Andreas Türck an, der hat einen astreinen Freispruch bekommen und darf erst jetzt (nach etwa 8 Jahren) wieder ins Fernsehen, nur weil BILD ihn damals öffentlich vorverurteilt hat. Frag doch mal irgendjemanden der Nachrichten nur so am Rande mitbekommt wie das mit Türck war, ich wette die meisten werden sagen "das ist doch dieser Vergewaltiger der mal ne Talkshow hatte"! Nein, so einen Vorwurf wird man nie wieder los und ich behaupte mal, dass das Leben dieses Mannes, der da von Anonymous verleumdet wurde, genauso gef***t ist wie das des Mädchens das sich umgebracht hat!
 
@eAndy: Fein. So nach dem Motto der US-Marines: "Kill 'em all, and let God sort 'em out". Ganz großes Kino.
 
Das Mädel tut mir irgendwie leid, auch wenn man sagen muss dass es Ihre eigene Schuld ist, so hart es klingt. Ich hoffe nur dass die anderen Jugendlichen daraus lernen und in Zukunft aufpassen was sie im I-Net machen/veröffentlichen. Schlimm dass es soweit gekommen ist...
 
@Phreak: Denk noch einmal ganz schnell nach, was du da geschrieben hast!
 
@witek: Was er sagt ist richtig, oder sollte es ihm nicht leid tun?
 
@Johnny Cache: "...ihre eigene Schuld ist." Ich habe aber keine Lust, das jetzt näher erklären zu müssen.
 
@witek: Es klingt hart, aber wenn man vorher überlegen würde was man im I-Net macht oder veröffentlicht... Man sollte auch den ganzen Beitrag lesen "Ich hoffe nur dass die anderen Jugendlichen daraus lernen und in Zukunft aufpassen was sie im I-Net machen/veröffentlichen." Das hier ist zugegebenermaßen natürlich ein extremes Beispiel, aber im Grunde hab ich mit der Aussage doch recht.

@zwutz: Das Internet vergisst leider nie. Ich denke jedoch dass einige das in den Falschen Hals hier bekommen. Ich möchte sicherlich nicht den Täter freisprechen im Gegenteil. Aber eine Mitschuld hat sie, leider...
 
@Phreak: Du warst dir mit 12 Jahren natürlich stets und ständig über die Auswirkungen deiner ganzen Entscheidungen, in vollen Umfang bewusst...
 
@Johnny Cache: Was witek vermutlich meinte >Stichwort: Naivität/Neugier. Jeder macht mal als Kind Fehler, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Vor allem im Internet ist das so ne Sache. Und nur weil das Mädchen die Fotos, ohne darüber nachzudenken, an jmd, den sie anscheinend vertraute, geschickt hat und deshalb gemobbt wird, ist ja wohl nicht ihre schuld. Warum können ihre Mitmenschen nicht einfach damit leben, anstatt solche "Mobbingopfer" fertig zu machen ?
 
@algo: Kinder und Jugendliche sind Grausam und nehmen jeden anlass um jemanden der Schwächer ist fertig zu machen. Leider wird man in der Heutigen Zeit nicht mal vom Lehrpersonal in Schutz genommen. Habe ich in meiner Schulzeit des öfteren feststellen dürfen wenn 3/4 der Klasse eine Person wegen ner Lapalie gemobbt haben.
 
@algo: Vermutlich liegt es an meinem Alter, aber ich erinnere mich noch an eine Zeit in der Kinder nicht in Watte und Sturzhelme gepackt wurden um sie vor jeder Eventualität zu schützen. Damals muße man eben noch sein Hirn einschalten um unbeschadet über die Runden zu kommen, etwas das leider völlig aus der Mode gekommen zu sein scheint.
Davon ab war sie in ihrem Alter auch kein Kind mehr.
 
@Johnny Cache: Du vergisst aber bei Deinem Vergleich zwischen Mittelalter und heutigerzeit, dass es damals wesentlich weniger Möglichkeiten gab, zu schaden zu kommen.
 
@Johnny Cache: Na ja, egal welche Generation, jeder fällt hin, lernt daraus und denkt das nächste mal scharf nach. Auch das Mädchen fiel hin und hätte den Fehler vermutlich nie wieder gemacht, doch das Internet und die Mitmenschen sind leider gnadenlos. "Davon ab war sie in ihrem Alter auch kein Kind mehr." Es kommt meistens auf die Erziehung an. Abgesehen davon hat sie das Foto ja nicht einfach so veröffentlicht, sondern die Fotos einem Mann anvertraut. Nur weil sie keine weiteren Foto schicken wollte, hat er sie erpresst und die Fotos einfach so veröffentlicht. Ich nenn das Vertrauensmissbrauch und das kann jedem mal passieren, egal wie alt er/sie sein mag. Wenn du mit deine Freundin schluss machst und sie aus Rache deine intimen Geheimnisse preis gibt, kannst du, ehrlich gesagt, auch nichts dafür...
 
@Phreak: Mir ist schon klar, dass ich mir jetzt die eine Passage rausgenommen habe und du das wohl auch nicht so gemeint hast. Dennoch ist diese Argumentation brandgefährlich und ich schließe mich zu 100 Prozent @ckahle an. Zudem sollte man vergessen, dass ein es hier um ein Kind (Amanda war übrigens 12 als die Sache angefangen hat) geht. @Johnny Cache: Mag schon sein, auch ich bin nicht mehr der Jüngste und weiß auch, was du meinst. Doch auch hier ein Aber: Wir sind in einer Generation aufgewachsen, als es das Internet samt Facebook und Co. nicht gab. Damals haben unsere Eltern auch das gemacht wie unzählige Generationen zuvor, sie wussten also, was zu tun ist bei der Erziehung. Das ist gerade anders: Viele heutige Eltern müssen durch einen massiven "Bruch" zur Informationsgesellschaft hin durch, weil das Internet früher nicht ein so massiver Teil des Alltags war. Das hat dann aber eben zur Folge, dass viele Kinder ungeschützt durch erzieherische (Medien-)Kompetenz im Internet unterwegs sind. Und das Internet ist manchmal ein ganz schön abgefuckter Ort.
 
@witek: Klär mich auf?
 
@Phreak: Sie hat einen Fehler gemacht. Mit 15. Deswegen soll sie Schuld daran sein, dass ihr danach das Leben zerstört wurde dass sie keinen Ausweg mehr sah als es zu beenden? Nein, sie hat daran keine Schuld.
 
@zwutz: du inkompetenter hassreder, sie war 12 als sie diesen fehler mit dem foto gemacht hat. informier dich richtig bevor du dich mit deinem standpunkt profilieren willst.
 
@list: Was hat dich den geritten? Das unterstreicht meinen Standpunkt noch mehr.
 
@zwutz: wie unterstreicht das deinen standpunkt? kennst du überhaupt die vollständige geschichte über sie mit allen details?
 
@Phreak: Das mit der Schuld klingt nicht hart, sondern ist die typische Argumentation der Rape Culture. Bei sexuellen Übergriffen trifft die alleinige Schuld den oder die Täter. Das Opfer ist nicht schuldig, auch nicht ein bisschen mitschuldig, weil sie angeblich das falsche anhatte, falsch reagiert hat oder sonstwas. Punkt. http://sanczny.wordpress.com/2012/09/17/was-ist-rape-culture/
 
@ckahle: ganz so einfach ist es nicht. das sehen auch viele richter so. stimmt es gibt KEINE rechtfertigung für ein vergewaltigung. aber das ist ein gebiet in dem es an sehr viele faktoren ankommt.
 
@ckahle: FALSCH. Als Mensch muss ich mir IMMER bewusst sein was für Signale ich sende. Ich kann einen Mann ebenso zu ungesunden Gedanken verführen (die bei geistig schwachen Individuen schnell in Taten umschwenken) indem ich mich präsentiere wie ich ihn zum klauen verführen kann indem ich wertvolle Gegenstände achtlos herumliegen lasse. -- SCHULD haben in diesem konkreten Fall die ELTERN. Denn diese haben der kleinen offensichtlich nicht vermittelt was im Internet für kranke Wesen herumlaufen und wie sie sich zu verhalten hat.
 
@Aerith: Warum wird immer das Opfer zum Täter gemacht? Der Erwachsene, der die Naivität eines Kindes/einers Jugendlichen ausnutzt, der ist Schuld, und nur er allein.
 
@iPeople: Ich hab niemals bestritten das der Pedo Schuldig ist. ABER: Die Schuld an der Gesamtsituation hat nicht allein der Pedo, denn die Eltern hätten durch simple Aufklärungs- bzw Aufsichtsmassnahmen diese gesamte Situation verhindern können. Wenn mein kleines Kind auf die strasse rennt und vonnem Auto überfahren wird trifft mich als Elternteil eine Mitschuld, denn ICH hab meine Aufsichtspflicht vernachlässigt. Genauso ist das bei dem Mädel hier. Nennt mich mittelalterlich, aber eine 15 Jährige hat nichts annem uneingeschränkten und unüberwachten Internetrechner verloren, eben WEIL sie zu unreif ist um alle Konsequenzen ihres Handelns überblicken zu können. -- @WLAN Fall: Der Nachbar ist schuld das sein Netzwerk ausgebeutet wurde ja. Aber er hat natürlich keine Schuld daran das der Andere Raubkopien geladen hat.
 
@Aerith: Du verdrehst die Tatsachen. Hätte es diesen Idioten nicht gegeben, der das ausgenutzt hat, wäre gar nix passiert. Ganz einfach. Eltern hin oder her.
 
@iPeople: Doch eben es wäre passiert. Die Daten der Hupen der kleinen wären im Netz, was niemals hätte geschehen dürfen. Aber es ist reichlich sinnlos mit Menschen diskutieren zu wollen welche nicht einsehen das Handlungen oder in diesem Fall Unterlassungen konsequenzen haben.
 
@Aerith: Sie hat die Bilder auf Anfrage des Typen gemacht, sie hat ihm vertraut. Ist das so schwer zu verstehen? Der Typ hat sich ihr Vertrauen erschlichen, hat die Naivität erkannt und zugeschlagen und sie dann noch erpresst. ER war die treibend Kraft dahinter, ist das so schwer zu verstehen?
 
@iPeople: Und? Hätten die Eltern sie aufgeklärt wäre sie nicht so naiv gewesen und hätte erkannt was der vor hat, bzw hätte sie evtl gar nicht erst den uneingeschränkten Zugang zu dieser Seite gehabt. (Ich würde die chats meiner Tochter protokollieren und lesen!) Ist das so schwer zu akzeptieren? Ich sag ja nicht das die Eltern die komplette Schuld haben und der Arme Pedo ja nix dafür kann. Ich sage das die Eltern eine Teilschuld trifft da sie ihre Aufsichtspflicht ihrer Tochter gegenüber vernachlässigt haben.
 
@Aerith: Du hast keine Kinder, stimmts?
 
@iPeople: Ich würde mich bei einer 12 Jährigen nicht auf ihre geistige reife verlassen, da ich weiß wie dämlich ich selber in dem Alter war. Darum, siehe Edit.
 
@Aerith: Nochmal die Frage, Du hast keine Kinder, richtig?
 
@iPeople: Ich gebe dir keine Informationen über mein RL, da ich dir nicht vertraue. ;)
 
@Aerith: In der Regel sind es die Leute ohne Kinder, die sich einfach hinstellen, und sagen "Da hätten die Eltern mal was machen sollen", ohne dabei zu bedenken, dass Kinder gelegentlich trotz dem Hinweis, bei Rot an der Ampel stehen zu bleiben, eben doch bei Rot rübergehen.
 
@iPeople: Korrekt. Darum rede ich die ganze Zeit ja auch nicht nur von "dem kind erklären" sondern ebenfalls davon "zu verhindern das das kind kann". Das ist gerade im PC bereich sehr einfach, da nahezu jede software firma ne Menge Tools dazu bereitstellt. Aber das erfordert halt Aufwand seitens der Eltern. (Anmerkung: Damals in der schule war ich admin und ja ich habe Seiten wie Knuddels kurzerhand gesperrt. Die Mädels warn keine "happy campers"^^ )
 
@Aerith: Seiten einfach zu sperren ins ein Placebo.
 
@iPeople: Nope, denk dran wir reden hier von einer naiven 12-Jährigen, und nicht vonnem Tech-freak der mal eben ne Enterprise zusammenspaxxt. Kennwörter sind allerdings noch viel wirkungsvoller. :)
 
@Aerith: Du kennst den Spruch über verbotene Früchte?
 
@iPeople: Na dann erklär mir mal wie eine 12-Jährige die zu unwissend ist um zu erkennen das ein Pedo sie ausnutzen will BIOS-Kennwörter und ähnliches aushebeln will. Ich bin gespannt.
 
@Aerith: Steht der einzige Computer der Welt bei den Eltern?
 
@iPeople: meinste ne 12 jährige zieht sich vorm Bibliotheksrechner aus damit nen Pedo sie sehen kann? 100%ige Sicherheit gibts natürlich nicht, aber dieser Fall schreit förmich danach das die Kleine nicht anständig überwacht wurde. Ach wer weiss vllt bin ich auch nurn verkalkter Kontrollfreak :<
 
@Phreak: Und gleich kommt wieder das Frauen selbst schuld sind wenn sie vergewaltigt werden weil sie sich sexy anziehen oder wie? Kinder sind Kinder, es ist nicht die Aufgabe von Kindern Erwachsen zu sein sondern die von Erwachsenen Kinder zu schützen. Ihre Natur ist es eben naiv, neugierig, verspielt, eben Kind zu sein. Und wenn jemand aus so Fällen lernen muss, dann die Eltern, die ihre Kinder beobachten (nicht überwachen) und rechteitig aufklären über Sexualität und auch das Internet in Zusammenhang. Absolut perverse Einstellung zu sagen Kinder die von Erwachsenen in den Tod getrieben werden sind selbst schuld... .
 
@lutschboy: die aussage von Phreak ist nicht ganz falsch. die sache ist die das man sowas nicht gleich so formuleiren soll/kann weil die leute einen anspringen. es gibt grundsätze die werden immer gültig sein im umgang mit fremden. zeig nicht zu viel, erzähle nicht alles, sei vorsichtig usw.. natürlich kommt hier naivität etc. hinzu dennoch sollte man eine stimme im hinterkopf haben die sich da meldet. wegen mobbing und co. hier sollten die schulen viel stärker in die veratnwrotung gezogen werden. vor allem die lehrer machen es sich heutzutage viel zu leicht. da wechselt jemand die schule kommt nicht zum unterreicht etc. und die wollen nix mitbekommen haben..
 
@gast27: Ich seh das nicht so. Wenn ich mein Fahrrad nicht abschließ und es geklaut wird, bin nicht ich, sondern der Dieb schuld. Immerhin ist Diebstahl kein Unfall. Wenn ich klettere ohne mich abzusichern, und dann verunglücke - dann ist das meine Schuld. Aber nicht wenn ich erpresst werde weil ich wem vertraue. Und darum geht es hier. Das Mädchen hat sich nicht umgebracht weil es seine Titties gezeigt hat, sondern weil es anschließend erpresst und gedemütigt wurde. Aber offensichtlich steh ich in dieser Gesellschaft ziemlich alleine da, wenn ich die Meinung vertrete, dass ein minderjähriges Mädchen dass von einem erpresserischen Pädophilen in den Tod getrieben wird keine Mitschuld an ihrem Schicksal trägt.
 
@lutschboy: deine beispiele könnte ich wiederlegen aber darum geht es mir nicht. außerdem will ich es überhauptnicht in diese art von richtung lenken. ich wollte nur sagen das es inzwischne sehr viele dieser beispiele gibt wo kinder sowas machen und dann fertig gemacht werden. man sollte hier viel vorsichtiger werden und verstärkt aufklären und die schulen etc. einbeziehen. du solltest dir das video anschauen. das mit dem Pädophilen war der tropfen der das fass zum überlaufen gebracht hat. die hat sich insgesamt drei mal versucht umzubringen. das letzte was ich will ist nen Pädo in schutz zu nehmen.
 
@gast27: Wie willst du meine Beispiele widerlegen? Mit Gesetzen? Oder wie Aerith mit Versicherungsklauseln? Meine Gefühle und meine Moralvorstellungen willst du mit staatlich und kapitalistisch-wirtschaftlich orientierten reglementierten Regelungen "widerlegen"? Alles klar. Mit dieser Argumentation, dass das Opfer schuld ist weil es sich nicht genug geschützt hat, kann man alle Kriminalität in Schutz nehmen. Die Ausländer im abgefackelten Asylantenheim sind selbst schuld weil sie keine Brandmelder installiert hatten. Wetten das so ein Vergleich plötzlich den meisten "Selbst schuld"-Sagern sauer aufstößt obwohl es im Kern das gleiche Opfer-Täter-Umkehrprinzip ist? Und die Vorgeschichte des Mädchens ist insofern irrelevant, da es hier um die Tat der Erpressung, Nötigung, Verführung Minderjähriger und so weiter geht. Es ist egal ob das Opfer besonders sensibel war, gemobbt und erpresst hat sie sich dennoch nicht selbst.
 
@lutschboy: Nein, Du stehst nicht alleine da, ich sehe das genauso, wie Du. Ich hatte das in ähnlicher Form schonmal bei einer News erwähnt, in der ein Nachbar das WLAN einer Nachbarin für illegale Zwecke mißbraucht hat, wo alle schrien, der Betreiber des WLAN sei selber schuld.
 
@Phreak: ich finde es fast schon widerwärtig, dem Opfer hier noch eine Mitschuld zu unterstellen. AT war, als sie diese Dummheit mit dem Foto beging, 12 Jahre alt. Also ein Kind, das in Deutschland noch nichteinmal strafmündig wäre (ich denke in Kanada wird es ähnlich sein).
Hinzu kommt, daß Pädophile oft so sehr gerissen und psychologisch vorgehen, sodaß ein zwölfjähriger Mensch die Tragweite seines Handelns üpberhaupt noch nicht einschätzen kann. Die Schuld liegt hier mMn einzig beim Täter und bei allen, die sich später am Cyber-Mobbing beteiligt haben.

Zu Anonymus kann ich nur sagen, daß ich es anfangs eigentlich noch legitim fand, daß es da eine "Organisation" gab, die Mißstände im Netz aufdeckt. Mittlerweile schießen sie allerdingsweit weit über das Ziel hinaus. Wenn im Endeffekt Unschuldige angeprangert werden, ist das genauso eine Staftat wie Mobbing auch.
 
Das Mädchen tut mir unglaublich leid. Sollen sie mit dem richtigen Täter machen was sie wollen, aber solange das nicht bewiesen ist...
 
Erinnert an den Facebook Mob von Emden. Sich im Internet frei machen ist nie gut, was einmal drin ist, verschwindet nie, und es ist millionenfach teilbar. Sollte man eigentlich schon in der Schule lernen, aber die Lehrer haben ja selbst kein Plan, da müssen wir wohl auf die nächste Gen. Lehrer warten
 
Anonymous ist einer der grössten Verbrecherbanden der Welt.
 
@albertzx: Nach welchen Maßstäben? Ich könnte dir auf der Stelle dutzende ärgere "Verbrecherbanden" nennen, angefangen bei gewissen Regierungen. Aber sicher, Deppen sind die Leute bei Anonymous auf alle Fälle.
 
Hat Anonymous eigentlich so jmd. wie ein Presse Sprecher, der das alles bestätigt ? Manche Anony. Aktionen sind zwar super, aber andere Aktionen (wie das oben genannte), wiederum fragwürdig. Da kann ja jeder unter Anonymous Namen Selbst Justiz verüben. Das ganze scheint für mich wie ne schnell zusammengerottete "moderne" Bürgerwehr ohne Führung, die mit Fackeln und Mistgabeln auf Verbrecher Jagd geht ( ._.)
 
Anonymyous ist eine terroristische Organisation.
Und Mobbing ist gerade unter Technikfreaks sehr verbreitet, wie ich in der schweizerischen und deutschen Piratenpartei spüren durfte.
Programmieren mit VB.NET? -> Mobbing durch Piraten. Micro-Four-Thirds-Kamera? -> Mobbing durch Piraten. Kritik an Polizei und Justiz (unter Verweis auf Amnesty International): -> Mobbing durch Piraten. Aber der frühere Präsident der schweizerischen Piratenpartei arbeitete für die schweizerische Bundespolizei (Software-Tester) und bezeichnete Amnesty International als sehr unglaubwürdig, wenn sie Kritik an der Justiz üben. Soweit meine Erfahrungen.
 
@Moshe: Also Frage an die 3 Negativ-Werter:
Was stört euch? Die Aussage, Anonymyous sei eine terroristische Organisation? Oder dass ich hier (wahrheitsgemäss) über Erfahrungen mit einigen asozialen Jung-Erwachsenen aus einer bestimmten Gruppierung berichtet habe? (Ok, war evtl. etwas Off-Topic, aber ich wollte nur zeigen, dass nicht alles was auf den ersten Blick "cool" erscheint eben auch tatsächlich cool ist.) Ich stehe auf jeden Fall zu meinen Aussagen und würde das auch unter Eid so aussagen.
 
Ich wurde in der schule auch ab und zu mal gemobbt. Grund ist dass ich kein gutaussehender Typ bin.
Ich habe trotzdem ausgehalten. Nachdem ich in der Schulzeit und Ausbildung fertig bin kann ich mir in Ruhe leben.

Ja es gibt viele Mobbing in der Schule und Ausbildung. Die Opfer sind meistens die Dummen, Fetten oder die Häßlichen. Warum wird gemobbt? Bestimmt aus Langeweile.

Ich hab mich dem Typ gefragt warum er mich öfter ärgern wollte und mich nicht in Ruhe lassen sollte. Antwort kam raus: Du bist Depp und häßlich.
 
@Deafmobil: Aber ich vermute mal, dass du es weiter gebracht hast als er. Damit hast du am Ende gewonnen :-) Mir gings genauso, obwohl ich nicht wirklich gemobbt wurde, sondern "nur" leicht gehänselt wurde. Ich studiere mittlerweile, während die, die mich gehänselt haben, teilweise noch nicht mal das Gymnasium fertig geschafft haben. Da gibt es mir auch ein gutes Gefühl, wenn ich weis, dass ich den Rest meines Lebens wahrscheinlich leichter durchs Leben kommen werde als die.
 
Na schau, da ist also mein Beitrag von Winfuture entfernt worden. Warum weiß ich nicht so genau. Die lustige Ermahnung die man mir schickte, kann nicht einmal direkt beantwortet werden. Bravo. Nochmals zum Thema, diesmal anders formuliert: Eine 15jährige sexuell anziehend zu finden, hat nichts mit Pädophilie zu tun - befragt dazu Wikipedia, wenns euch das nicht überanstrengt. Die Wortwahl im Artikel ist jedenfalls Nonsens, da es auch Nonsens ist, die Kindheit über die körperliche Reife hinaus zu verlängern. Im Übrigen finde ich es lustig, die offensichtliche Mitschuld die das Opfer eines Verbrechens trägt, hier mittels tantenhafter Wortkontrolliererei tabuisieren zu wollen. Man sollte ja meinen, dass man mit 15 bereits weiß, dass vor Wildfremden nicht blank gezogen werden sollte. So gesehen ist dieser Fall eine Mahnung an all jene Halbwüchsigen, die zu einer ähnlichen Selbstdarstellung vor der Webcam neigen. Den Fachbegriff für dieses Treiben, nenne ich hier nicht mehr. Das kann ja jeder im Urban Dictionary nachschlagen.
 
@Heimwerkerkönig: Die Entwicklung bzw "Reife" von Kindern läuft individuell und ist stark von Persönlichkeit und Umfeld abhängig. Es ist ganz offensichtlich dass dieses Mädchen sich der Gefahr nicht bewußt war - und das ist wohl kaum ihre Schuld, sondern die von Schulen, Eltern, und anderen die sie offensichtlich nicht warnten oder aufklärten, und natürlich hauptsächlich die des Täters. Aber es wundert mich nicht dass in der heutigen Zeit von Bürgerrechtsabbau und Umkehrung der Unschuldsvermutung etc immer mehr Menschen der Meinung sind Opfer seien Täter weil sie sich nicht im Keller eingesperrt und ihr Grundstück mit Selbstschussanlagen geschützt haben.
 
@lutschboy: Du glaubst nicht wie viele jugendliche ich kenne die genau wissen wie schädlich das Rauchen und der Alkohol sind, und es trotzdem tun, weil es verboten ist, sich fast komatös besaufen und einen auslachen wenn man versucht ihnen die möglichen Konsequenzen aufzuzeigen... Du unterstellst ihr das die es nicht besser wusste, woher weißt du das, vielleicht war bei ihr der Reiz des Verbotenen auch da? Trägt Sie als Auslöser dann doch noch eine Mitschuld? Mir tut Sie jedenfalls Leid, schade das anscheinend niemand Sie zum durchhalten motiviert hat, was auch nur eine Vermutung meinerseits ist.
 
@nap: Ich erhebe keinen Anspruch auf vollständige Kenntnise von Hintergründen. Ich bleibe bei dem was im Artikel steht. Auf diesen Informationen beruhend gehe ich davon aus dass sie es nicht darauf angelegt hat sich in den Selbstmord treiben zu lassen. Und selbst wenn sie es hat: Legitimiert das einen Erwachsenen dazu, sie zu Erpressen und zu mobben? Macht Gelegenheit nicht mehr Diebe, sondern entkriminalisiert Gelegenheit mittlerweile? Aber das ist hypothetisch in diesem Fall, einem Opfer was anzudichten um es zum Täter zu stilisieren empfinde ich als noch perfider, als es lediglich nur wegen Naivität zum Mittäter zu machen.
 
@lutschboy: Ihr schaut immer nur auf das Mädchen oder auf den "Pedo" aber ich denke mir, wie können es die Eltern soweit kommen lassen? Ich würde diesen Typen finden und alle die meine Tochter da mobben oder sonst was. Die Zeichen sind sowas von deutlich, Depression, Alkohol & Drogen, Angstzustände, Selbstzerstörung...da setzt doch der Elterninstinkt ein. Das Mädchen hat sich in eine Situation manövriert, aus der sie alleine nicht mehr herausgekommen ist. Und anscheinend haben es auch Eltern, Bekannte und Freunde nicht geschafft das richtige zu tun. Zum Glück passiert sowas äußerst selten, da hier so viele "Kontrollmaßnahmen" versagt haben.
 
@Heimwerkerkönig: ich glaube zu meinen das sie 12 war als sie "blank gezogen" hat.
 
Wer sich an den Amoklauf von Waiblingen erinnert. Man hörte sehr viel von den Killerspielen, aber nie erwähnte einer das der Amokschütze massiv gemobbt wurde. Ich weis das da ich aus Waiblingen bin. Egal wo man Ihn sah kamen blöde Sprüche von den Jugendlichen die Ihn kannten. Letztendlich ging er auf sein persönlichen Rachefeldzug. Ich will den jetzt nicht in Schutz nehmen, aber ich denke eine Freiheitsstrafe für Mobber wäre ebenfalls angebracht.
 
@elpsychodiablo: richtig! Die Mobbing-Opfer werden irgendwann zum Amokläufer. Beispiel Robert Steinhäußer, im News und Interviews wird nur berichtet dass es vom Gewalt-Spiele kommt. Ein Bekannter von Robert Steinhäußer der in der gleichen Schule geht hat irgendwo im Forum gepostet dass Steinhäußer in der Schule öfter gemobbt wurde. In den 70er Jahren gab keine Gewaltspiele. Trotzdem gab auch Attentäter. Polizei, Staatsanwalt und Politiker schieben die Schuld an Computerspiele.
 
@Deafmobil: Und vorallem die Opferverbände tun das. Also die Eltern der Kinder die den späteren Amokläufer gemobbt haben.
 
@elpsychodiablo: Das ist sowieso ein interessantes Thema. Ich habe damals in der Schule so viel einstecken müssen daß man damit die halbe Klasse hätte versorgen können, komischerweise bin ich aber nie auf den Gedanken gekommen mir selbst etwas anzutun.
Auf der anderen Seite war ich aber soweit zumindest einen der Mobber zu töten, was ich sicher auch irgendwann getan hätte, wenn er mir nicht mit einer Überdosis zuvorgekommen wäre. Amok ist davon nicht weit entfernt, und entgegen der landläufigen Meinung trifft es auch selten "Unschuldige". Auch wer im kleinen ein bisschen mit mobbt oder zufällig nichts davon mitbekommt macht sich schuldig... nicht juristisch, wohl aber in den Augen des Amokläufers der abrechnet.
 
@Johnny Cache: Ich hatte in der Schulzeit als einziger in der Klasse eine Brille ab 1985 fing die Mobberei an und in den Pausen wurde ich traditionell gejagt und verprügelt. Irgendwann hatte mein Vater die Schnauze voll und meldete mich ins Kung-Fu und ins Kickboxen an, ein halbes Jahr später lief ich dann mit Händen und Füßen „Amok“ danach hat die Mobberei aufgehört. In meinen Augen haben auch die Lehrer versagt.
 
@elpsychodiablo: Und das war auch das einzig richtige was dein Vater gemacht hat. Er hat dir im Endeffekt ein Instrument in die Hände gegeben, um dich selbst davon zu befreien. Du warst aber auch anscheinend stark genug, bzw noch nicht so demoralisiert, dass du dich noch wehren konntest. Manche sind nicht so stark und brechen ein.
 
@Ex!Li: Ich ließ mir das 6 Jahre gefallen, sah aus wie ein weiser Steve Urkel mit einer großen Brille. Momentan beobachte ich mein Sohn (10) wegen Mobbing, er wurde vor 2 Jahren gemobbt weil er ein halbchinese ist, hab Ihn daraufhin auch sehr schnell beim Kung Fu angemeldet und das Problem hat sich in kürzester Zeit von selbst geklärt. Was mich jetzt aber ärgert, er fängt nun selbst an andere zu Mobben. Ich hoffe das Pendelt sich wieder ein.
 
Was mich bei der ganzen Sache auch interessieren würde was hat den die Polizei gemacht? Wurde das bei der Polizei überhaupt gemeldet? Die finden jeden der nur eine mp3 Datei aus dem Kazaanetz geladen hat, aber jemanden der ständig Nacktbilder von Ihr im Netz veröffentlicht hat, haben sie nicht gefunden.
 
@elpsychodiablo: Ist richtiges RL-mobbing nicht strafbar? Ich mein schon, bin mir aber ned sicher. -- CYBER Mobbing dagegen ist absolut lächerlich. Warum? Alles was ich tun muss ist ALT-F4 und das Mobbing verpufft. KP ich werd viel im netz geflamed und flame gern mal zurück, aber ich weiß das es im Endeffekt nur ASCII Zeichen sind dir mir nix können. (Im gegensatz zu echtem Mobbing was schnell fiese streiche und verletzungen beinhaltet)
 
@Aerith: soweit ich weiss ist mobbing kein straftatbestand.es könnte sich allerdings beim mobbing auch um körperverletzung handeln,dann schon denk ich.
 
@DerFlo: Örks.. ok das ist dann schon heftig, da RL mobbing der psyche extrem zusetzen kann, da man ihm halt nicht mal eben durch nen Tastendruck entkommen kann.
 
@Aerith: jup,aber 100% sicher bin ich mir nicht.
 
@Aerith: Aus den Augen aus dem Sinn? Natürlich ist mobbing im RL nicht so leicht zu entkommen, aber nur weil ich offline gehe, heißt das ja nicht, dass irgendwelche Bilder oder hämischen Texte dann mit offline gehen.. und das Wissen darüber, dass da online irgendwas negatives über einen kursiert kann ja schon Psychoterror genug sein. Die Leute, die gemobbt werden, werden sicher nicht immer das Glück haben, dass das nur private Nachrichten an diese Personen sind, die sonst keiner mitbekommt..
 
@LeChuck: Wenn man so doof ist und sich auf facebook prostituiert ja. Das ist ja der Grund warum man als vernünftiger User alias etc benutzt, denn wer mich als Aerith flamed ist mir mal sowas von Banane. Aber selbst wenn man die RL person flamed: Es is irgend ein random internet-hero der mich ned interessieren muss, warum sollte mich das psychisch runterziehen?
 
Aha erst so doof sein für irgend einen Internet-guy das Shirt hochzuheben und dann groß rumweinen wegen "Cyber mobbing"? Wo waren die Eltern, hm? Kiddie vorn Rechner gesetzt ohne ihr begreiflich zu machen welche Gefahren im Netz so lauern? -- Aber interessant zu sehen wie leicht einige Menschen zu brechen bzw zum Suizid zu treiben sind.
 
@Aerith: Eltern können nicht alles kontrollieren. Das Kind war minderjährig und nicht im Vollbesitz der geistigen Mindestkompetenz, die ein gesunder Erwachsener (gibt es das wirklich? vielleicht...aber auch nicht) hat. Für mich persönlich nicht nachvollziehbar, da ich einen D**ck darauf gebe, wer dies oder das über mich im Netz veröffentlicht oder behauptet. Allerdings sind nicht alle Menschen gleich - manche sind empfindlicher und malen sich horrende Konsequenzen aus. Letztendlich komme ich zu dem Schluß: war schon ohne Netz nie verhinderbar, wird auch mit Netz nicht anders. Man muß schon überprüfen, ob sich der Grad (wie soll ich es nennen?) gesamtgesellschaftlich erhöht oder verringert hat - oder gleich geblieben ist. Bloß, weil sich ein Teil ins Netz verlagert hat, deutet nicht zwangsläufig daraufhin, daß der Gesamtgrad solcher "Fälle" zugenommen hat.
 
@Tonstrasse5: Sorry aber das Internet ist eine recht einfach zu kontrollierende Ressource. Es gibt genügend Jugendschutzprogramme und es gibt absolut keinen logischen Grund einer 15 Jährigen einen uneingeschränkten Internetanschluss bereitzustellen. BTW bin ich der Meinung das vor allem AUFKLÄRUNG gefehlt hat. Obwohl meine Mutter kein Plan von Technik hatte hat sie mir immer liebevoll eingetrichtert das ich VORICHTIG sein muss, was ich wann wo und wie von mir preisgebe.
 
@Aerith: Kann auch nach hinten losgehen...denn manche Kinder nehmen solche "liebevollen Aussagen" als Ansporn, das auszutesten, vor dem gewarnt wird.
 
@Tonstrasse5: Korrekt. Darum würde ich als Elternteil technische Massnahmen hinzufügen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. (Ich war selbst Kind und bin trotz verbot an Papis Stereo-Anlage gegeangen wenn ich allein war ;) )
 
@Aerith: Hat man z.B. eine easy.box oder eine fritz.box kann man zahlreiche Seiten sperren. Vermisst man bei der alice.box... Als erstes wären es für mich wohl Chatroulette und Facebook.
 
@Tonstrasse5: Vergiss Knuddels nicht <_<
 
"auf die Links dazu verzichten wir aus wohl nachvollziehbaren Gründen" - WF verzichtet oft auf Links, zum ersten mal lese ich, dass dieses Verhalten kommentiert wird :)
 
Ein fehlgeleitetes Produkt ihrer dämlichen Eltern...
 
Es ist doch wohl kaum möglich und auch überhaupt nicht sinnvoll, das Kind vor allem beschützen zu wollen.
Wenn ich das hier alles so lese, kommt bei mir der Eindruck auf, das es hier wenige Eltern gibt.
Aber überlegt mal in einer stillen Stunde, was ihr machen würdet, wenn es eure eigene Tochter treffen würde.
 
@Klaus: Ganz erlich, ich rieche Menschen aus 1km Entfernung dass bei ihnen was nicht stimmt. Und viele meiner Freunde bemerken das auch. Wir nehmen soetwas sehr schnell wahr, denn man kann leicht mit sich selbst vergleichen. Nur habe ich leider nicht die Zeit jeden Menschen nach seinen Problemen zu fragen, bzw sein Vertrauen zu gewinnen um das Problem zu hören. Und dann fehlt einem auch die Kraft solchen Menschen zu helfen. Willst du mir sagen ich würde nicht bemerken, dass mit meiner Tochter was nicht stimmt? Jeder bemerkt ob mit jemandem etwas nicht stimmt, nur wollen die wenigsten wirklich was davon wissen.
 
Seine Unschuld ist ja nun nicht bewiesen oder ? Angenommen er ist schuldig,für was kann man ihn denn verurteilen?
 
@DerFlo: Verteilung von kinderponografischen Inhalt und alles ist Kind was unter 18 Jahren ist. Dann noch zusätzlich Erpressung. Mit dem Tod des Mädchen wird man ihn zwar nicht direkt in Verbindung bringen können, aber auch Richter sind Menschen....wenn du weißt was ich meine.
 
Nur zur Info: Auch in Österreich gibt es die Nummer 147 (Rat auf Draht) an die sich Kinder & Jugendliche anonym mit Problemen (sei es Mobbing, Cybermobbing, was auch immer) wenden können.
 
Kann mich dem was Aerith bereits erwähnt hat nur anschließen. Zudem hab ich die Sache schon durch andere englische Seiten etwas detaillierter mitbekommen mit zusätzlichen Hintergrund Details. So soll Amanda mit dem Freund ihrer freundin geschlafen haben, woraus ein großteil des eigentlichen mobbings resultierte. Dazu kam dann noch die Sache mit den Fotos sowie diverse andere Sachen.
Tragischer Fall, will hier nix runterreden, aber es wundert doch immer wieder was für Einzelfälle rausgepickt werden. An Amandas Todestag haben sich noch weitere Teenager das leben aufgrund von exessivem Mobbing genommen, unter anderem ein Junge aus Japan der von einem Dach sprang. Ich denke das größte Problem liegt heutzutage darin das den heranwachsenden Generationen kein richtiger Umgang mit solchen Sachen beigebracht wird. Klar hat Amanda die richtigen schritte ergriffe, aber ich habe den EIndruck das es vielen Heut zutage an geistiger Abhärtung (wenn man das so nennen kann) mangelt.

Interessanter Artikel noch zum Thema:
http://goo.gl/gZTEu
 
@MrZuckerstange: Danke für die Hintergrundinfos, damit rückt die ganze Sache immer weiter in ein etwas anderes licht, damit meine ich das sie nicht ganz unschuldig an ihrem leider traurigem Schicksal ist....
 
Es sterben genug Menschen auf der Welt die es nicht verdient haben. Wieso soll ich mit jemanden mitleid haben die Selbstmord gemacht hat.
Ich muss auch mit Karikaturen, Filme und Texte über meine Religon klar kommen, obwohl alles nicht stimmt wird von der Politik sowas als MEINUNGSFREIHEIT akzeptiert. Die Dame wollte sich halt nicht mit Normallos abgeben und glaubte die Schönlinge akzeptieren sie wenn sie Nacktfotos oder Videos macht tja.
 
@TR_style: Sie war 15, das ist ein schwieriges Alter. Wenn sie älter gewesen wäre, hätte sie sicherlich zweimal nachgedacht. Ja sie wollte wahrscheinlich Beachtung, gerade in der Pubertät ist es für viele recht kompliziert. Dein ignorantes Gehabe passt hier jetzt nicht her. Auch wenn viele sagen, sie sei selbst Schuld, wie hättet ihr denn in dem Alter reagiert, wenn ihr Beachtung bekommen wollt? Meine Fresse, diese Ignoranz nervt einfach nur. Wenn ein Mensch Selbstmord begeht, dann hat derjenige Probleme und die sitzen tiefer, als du dir vorstellen kannst. Mit den Menschen kann man nur Mitleid haben, weil sie es nicht schaffen aus dem Loch herauszukommen. Von außen kann man immer sagen "ich hab kein Mitleid mit solchen Leuten", aber man muss selbst erstmal in der Lage sein, um das zu verstehen. Und ja, es sterben leider viele, die noch hätten länger leben können, während Selbstmörder ihr Leben einfach wegschmeißen. Um das zuverstehen, muss man aber selbst erst einmal in diese ausweglose Situation kommen. Edit: Ach und noch etwas: Das Mädchen hat sogar versucht, etwas dagegen zu tun: Sie hat Hilfe bei Freunden und Familie gesucht, aber der Druck der Öffentlichkeit war einfach zu groß. Ich kann es schon verstehen, wenn ein Mensch am Ende so reagiert. Da ist dann natürlich die Ignoranz der Öffentlichkeit Schuld. Sie mobben dieses Mädchen, dabei kennen sie sie nicht einmal persönlich. Scheiß Gruppenzwang...
 
@bliblablubb: Ignorates Gehabe ist gut es spieglt klar wieder mit welchen Dummheiten die heutige Gesellschaft zu kämpfen hat und welch Aufmerksamkeit so ner dummen Göre dann auch zukommt wenn sie sich erst mal umgebracht hat. Ein PARADEBEISPEL für andere zum Trittbrettfahren die die selben Probleme haben und auch nach Anerkennung und Beachtung lechtzen was wiederrum ne Volkskrankheit ist. GANZ GROßES KINO also Mitleid und Aufmerksamkeit einer HIRNLOSEN Handlung zukommen zu lassen machts den anderen Kids leichter sie zu erhängen von der Brücke zu springen, sich vor den Zug zu werfen und so weiter... Wenn man sowas öffentlich als DUMMHEIT abtun würde wäre es sicher nicht so verlockend für andere vor allem wäre dann die Unterschwellige Mediale einfluss der das Selbstmord UNCOOL ist was eigentlich viel wichtiger wäre als irgendwelches Mitleid denn sie ist schon Tod sie hat nichts davon aber man kann andere vielleicht davor bewahren wenn man gerade in dem angeblich so schwierigen Alter 15 die Psychotricks richtig ansetzt.
 
Nun, dann wäre es ja, nach dem Selbstverständnis, das da an den Tag gelegt wird, nun an der Zeit, die Daten der "Offenleger" ebenfalls zu veröffentlichen. Eigentlich müssten die es ja sogar selbst machen - bei anderen war es ja auch ganz einfach...
 
@LostSoul: Grins .... der war gut.
 
@winfuture: Großes Lob an euch, es war eine sehr gute Idee die Telefonnummern am Ende des Artikels beizufügen.
 
Was entnehmen wir daraus ? Anon ist offenbar nur eine Seifenblase von selbsternannten hirnlosen Idioten. Hochtrabende Videos und nichts dahinter. Das erklärt auch warum man ja schon einiger dieser Leute habhaft geworden ist. So anonymous kann man im Web garnicht sein um nicht irgendwann doch aufgrund von Dummheiten die man im Stil dieser sogenannten 'Gruppierung' begangen hat, erwischt zu werden. Dahinter steckt bei den Ermittlern sowas wie eine 'Mustererkennung', sogenanntes Profiling. Mehr sage ich dazu jetzt nicht.
 
Der den Anonymus da fälschlicherweise enttarnt hat ist dann wahrscheinlich der nächste, der sich wegen Cybermobbing (das ab jetzt unvermeidbar sein wird) umbringt.
Wirklich tolle Leistung.

Damit hat Anonymus wieder einmal bewiesen, dass sie zwar gute Absichten haben, aber bei ihren Taten kein Stück darüber nachdenken, was sie damit evtl. auslösen können. Nur dass es diesmal nicht um Geld, sondern um Menschenleben geht.
 
Alles was mir der Artikel zeigt ist wie abgefuckt manche Menschen sind, Pedos sind kranke Menschen und das Internet biete Ihnen leider eine viel zu reiche Plattform an Opfern. Die Familie und natürlich auch das Opfer tun mir sehr leid. Wie schwer muss es für die Familie sein zu wissen was vorgefallen ist und sie trotz der Info was passiert ist Ihrem Mädchen nicht helfen konnten.
Erziehung hin oder her, oder wer was falsch gemacht hat. Aber es muss mehr Schutz für Jugendliche im Netz geben. Es ist einfach ein großer Teil der jetzigen Generation, und da hilft es nicht zu sagen "sag deinem Kind es darf nicht in Chatrooms..."

Mein Beileid an die Familie
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