Zentralstelle für Häuserverpixelung ist gestartet

Die Anbieter von Geodaten- und Panorama­diensten wie "Google Street View" haben nun eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, über die besorgte Bürger der Abbildung ihrer Haus­fassaden im Internet widersprechen können. mehr... Street View, Verpixelung Street View, Verpixelung

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Und wie kann ich der Verpixelung widersprechen?
 
@zwutz: Es wird doch nur verpixelt wenn du bzw der Besitzer deines Hauses das fordert. Sonst wird von vorn herein nix verpixelt.
 
@Speggn: Es wird auch dann verpixelt, wenn ein Bewohner eines Appartementhauses das so will (sehr zum Leidwesen der oft im Erdgeschoss untergebrachten Ladengeschäften). Und Besitzer von Häusern ändern sich auch. Noch dazu wird nur recht notdürftig die Rechtmäßigkeit der Einsprüche untersucht. Hier um die Ecke ist die Baustelle(!) eines mehrstöckigen Wohnhauses verpixelt.
 
@zwutz: Also bei Street View sind meist die Geschäfte nicht verpixelt von ansonsten verpixelten Gebäuden.
 
@Speggn: Dann können sich potentielle Einbrecher schonmal auf die verpixelten Gebäude konzentrieren. Dasselbe Spiel mit Alarmanlagen. In den meisten Fällen machen nur diejenigen das, bei denen es etwas zu holen gibt. Und: als sei es so schwer, über den Kontext des verpixelten Gebäudes herauszubekommen, wie das Gebäude in der Realität aussieht...
 
@zwutz: Würde mich auch interessieren! - Irgendein Spinner hat mein ganzes Haus verpixeln lassen!! - Google meinte, die können da nichts machen, die Daten seien verloren beim verpixeln... Kann ich mir aber nicht vorstellen... Da muss es doch ein Backup geben...
 
@-eiinzelton-: fertige doch selbst Fotos an und lass die dort zum "Entpixeln" verwenden :)
 
@zwutz: Wüsste ich auch gerne. Wohne in einem Hochhaus mit 60Wohnungen drin. Auf meinen Aushang hin hat sich keiner gemeldet. Ich wollte wissen ob die Mehrheit sich dafür ausgesprochen hat.
 
Gab's eigentlich schon irgendwelche Untersuchung über die Einbruchsrate von verpixelten Häusern im vergleich zu nicht verpixelten?
 
@terminated: Es würde mich nicht wundern, wenn es die verpixelten mehr betreffen würde. Sie scheinen ja was zu verbergen zu haben.
 
@wasserhirsch: Sehe ich ähnlich. Wobei ich allerdings glaube das einige ihre Häuser auch verpixeln lassen weil sie sich für die halben Ruinen schämen.
 
@Tomarr: Trift sicher auch zu ^^
 
@terminated: Naja, das durch Google-Maps Einbrüche oder Ähnliches geplant und durchgeführt würde, ist kein Geheimnis. Mich würde es auch daher sogar nicht wundern, wenn z.B. die mexikanische Mafia ihre Morde mit Hilfe solcher Dienstleistungen durchführen.
 
@Balticsyndikat: Das ist doch absoluter Blödsinn. Denkst du wirklich das eine Person die bei Streetmap zu sehen ist, wenn sie denn zu sehen ist, nach Monaten noch an der selben stelle steht um auf die Maffia zu warten? Genauso mit den Einbrüchen. Man sieht die Häuserfront, na toll. Bringen wir alle noch "Warnung vor dem Hund" Schilder an und schon traut sich kein Einbrecher mehr weil er es per Streetmap ja eh nicht verfizieren kann. Ein EInbrecher der die Straßenseite eines Hauses als Einstieg aussucht sollte eh pauschal schonmal in den Knast gehen. Klar kann man per Streetview lohnende Objekte ausfindig machen. Aber mal Ehrlich, ich weiß eigentlich auch so das in Blankenese im Schnitt mehr zu holen ist als in einem Bauwagencamp.
 
@Tomarr: Es geht doch gar nicht um Personen, die ja sowieso verfremdet sind, sondern um das Gebäude das man mit einfachen Mitteln auskundschaften kann. Und das mit den Einbrüchen per Google-Map ist eine TATSACHE.
 
@Balticsyndikat: Da solltest du dann aber mal ein paar Quellen anführen. Denn so richtig glaube ich nicht daran. Lediglich ein stümperhafter Einbrecher würde vielleicht auf Streetview setzen, aber sobald die ein bisschen was in der Birne haben sollte das eigentlich egal sein weil sie dann doch eher persönlich auskundschaften. Im übrigen ist das Haus meines Onels verpixelt und da haben sie auch schon zwei mal versucht einzubrechen. Also von daher kann der Zusammenhang nicht stimmen. Vielmehr glaube ich das unsere Gesellschaft immer mehr verarmt und viele dadurch kriminel werden.
 
@Balticsyndikat: "auskundschaften"? Anhand von teils Jahre alten Fotos von Hausfassaden, wie man sie von der angrenzenden, öffentlichen Straße sehen kann? Was will er da sehen?
 
@Balticsyndikat: Und genau um diese "TATSACHEN" ging es mir bei der Frage. Gibt es diese Tatsachen wirklich (in Form von Untersuchungen), oder ist das auch nur ein von Datenschützern oder Medien in die Welt gesetztes Szenario, was sich seitdem immer noch hält aber eigentlich gar nicht zutrifft.
 
@terminated: Schonmal was von sogenannten "Poolpartys" gehört? Sie werden fast ausschließlich durch Maps gemacht. Und wo fängt was an, und wo hört es auf?
 
@Balticsyndikat: Jetzt nicht Google Maps mit Google Street verwechseln. Das mit den Poolpartys ist mir bekannt, hatte ich jetzt aber irgendwie gar nicht mehr im Kopf. Danke!
Mir geht es aber wirklich nur um Google Street und die Effektivität/Nutzlosigkeit der Verpixelung.
 
@terminated: Schrieb ich aber, das es um Maps ging ;). Deswegen die ja auch die Frage, wo fängt was an und wo hört es auf?
Was mich an der Verpixelung bei Street-View stört, sind irgendwelche tollen Typen die meinen sich das Recht anzueignen das MEINE Häuserfront oder ähnliches der Allgemeinheit gehören MUSS und es abphotographieren und ins Netz stellen.
Und ich muss es auch nicht begründen, warum ich es nicht im Netz haben will. Und genau das verstehen die Hardcore-Street-Viewer nicht.
 
@Tomarr: Einbrechen lohnt nur wirklich, wenn man das jeweilige Haus und das Grundstück, auf dem es steht, einpacken könnte.
 
dan müssen die anbieter nicht xx mio ausageben und der sprit der bei googel angefallenn ist damit könnte man sehr viel rumfahren ohne probleme wenn die deppen alles wieder rufen
 
Ich bin nicht betroffen, gut, dass ich an so einem unbekannten Ort wohne :)
 
@ichbinderchefhier: Bielefeld? ;-)
 
@jigsaw: Nein, weiter südlich :)
 
@ichbinderchefhier: Pretoria?
 
Also ich finde es gut, wenn man die Möglichkeit hat sein Haus unkenntlich zu machen. So wie es Leute gibt die ihr ganzes Leben bei Twitter und Facebook veröffentlichen, sei es bewusst oder unbewusst.. So gibt es eben auch Leute die das nicht wollen. Es ist halt ein Unterschied ob das jeweilige Objekt nur eine Handvoll Leute sehen, oder gleich ein paar Millionen und jeder kann es bequem von der Couch aufrufen.
Ob es was bringt oder ob es dadurch eher schlimmer wird, kann ich nicht beurteilen. Es gibt leider auch so Vollpfosten die jedes verpixelte Haus fotografieren und es ins Internet stellen.. Ich finde jeder sollte selber entscheiden können was mit seinem Hab und Gut, Fotos, Nachrichten oder sonstigem privatem Zeugs passiert.. Diese alles ist mir scheißegal, ich habe doch nichts zu verbergen Haltung geht mir nämlich auf den Sack.
 
@stargate2k: Tja, das ist aber der Knackpunkt: Hausfassaden sind kein "privates Zeugs".
 
@zwutz: SEIN Haus ist Privat
 
@Balticsyndikat: Schau mal Panoramafreiheit nach.
 
@Feuerpferd: Seit wann werden bei "Panoramen" Daten verknüpft wie bei Google? Die Meisten denken nur von 12 bis Mittag. Und wenn du schon die Panoramafreiheit aufführst, solltest du sie auch mal lesen, insbesondere die Unterpunkte Hausrecht, Persönlichkeitsrechte der Bewohner, Bildrechte und die Google-Street-View-Kontroverse. Bei deiner Panoramafreiheit geht es nämlich um öffentliche und geschützte Gebäude, und NICHT unbedingt um die Aufnahme von Privatwohnungen und das verknüpfen der Bilder mit anderen Daten durch z.b. Google-Dienste!
 
@Balticsyndikat: Nein. Das ist sogar so öffentlich, dass dir die Stadt vorschreiben darf, in welcher Farbe du die Fassade zu streichen hast
 
@Feuerpferd: Greift auch deine Panoramafreiheit bei kommerziellen Dienstleistungen wie Street-View? Und meine Aussage bezieht sich eher auf die Vollpfosten die nichts besseres zu tun haben, als die Häuser nochmal abzuphotographieren und ins Netz stellen.
Wenn ich nicht WILL, das mein Haus im Netz zu sehen ist, dann haben es auch diese Bevormunder zu akzeptieren.
 
@Balticsyndikat: Die Panoramafreiheit besteht seit dem Jahr 1875. Sie gilt für jedermann, auch für Google in Deutschland. @OttONormalUser: Das Google Street View Auto fährt nicht in deiner Wohnung drin herum, es bleibt ganz normal auf der Straße. Kannst dich also wieder locker machen. Da gibt es auch nur das zu sehen, was jeder sowieso sehen kann und darf. Außerdem ist es nur eine Momentaufnahme, es ist also etwas völlig anderes, als eine Überwachungskamera, das Ergebnis ist mit Ansichtskarten vergleichbar. Wer keine illegalen Anbauten an seiner Immobile vorgenommen hat, hat nichts zu befürchten, ansonsten lässt das Bauamt gnadenlos den Abrissbagger los und es wird sehr teuer.
 
Sehr gut! Jetzt muss nur noch standardmäßig verpixelt werden und erst wenn alle Bewohner eines Hauses zugestimmt haben, wird die Verpixelung entfernt.
 
@TiKu: Warum? Sei doch froh das sie überhaupt verpixeln. In Deutschland darf man Grundstücke von der öffentlichen Straße aus normalerweise immernoch frei fotografieren wie man möchte.
 
@Tomarr: Mir ist die Devise "erst fragen, dann machen" lieber als "erst machen, dann fragen". Mir wäre es lieber, wenn man mich erst fragen würde, bevor man irgendwelche Daten von mir kommerziell verwertet. Zumindest sollte man mich über die Nutzung informieren, damit wäre ich auch zufrieden.
 
@TiKu: Dazu müsste dir aber die Straße gehören. Solange das nicht der Fall ist musst du wohl damit leben das da jeder machen kann was er will, solange es im gesetzlichen Rahmen ist.
 
Ich würde gerne mein Grundstück bei Google-Maps verpixeln lassen, damit die Behörden den illegal gebauten Pool, das Gartenhaus und den Carport nicht sehen können ;)
 
Gestern war ein Mitarbeiter von Google Home bei mir. Er erklärt, dass bis 2018 alle Häuser, Wohnungen, Betriebe fotografiert werden. Er gab mir 10 Minuten um eine grundsätzliche Ordnung herzustellen, die Bierdosen und Mülltüten rauszubringen usw. Außerdem konnte ich 5 Gegenstände zu je 25 Euro verpixeln lassen.
 
@MiBe: Nim doch das Sparpaket mit 10 Gegenständen für 20 Euro pro.
Las dich bloss net über den Tisch ziehen :)
 
@MiBe: Bash.org war schneller, es blieb keine Zeit mehr zum aufräumen: http://is.gd/SEWp4x
 
Ich wäre für eine komplette Verpixelung, bzw. die komplette Abschaffung von StreetView innerhalb Deutschlands. Dann würden hoffentlich die ganzen Menschen, die ihre Wohnungen und Häuser verpixeln lassen, merken wie bescheiden und zerstörend ihr verhalten ist. Am besten wäre es natürlich StreetView für diese Personen komplett zu sperren, was ja leider technisch und datenschutzrechtlich nur schwer möglich ist
 
Ich kann es kaum glauben - der Name der Straße, in der ich wohne, wird bei Google Maps und in anderen Straßenkartendiensten angezeigt! Das muss sofort verpixelt werden! Am besten die ganze Straße aus den Karten löschen!

*scnr*
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