Amazon: Bald auch in Deutschland auf Verlagskurs

Auch hierzulande müssen sich die Buchverlage auf neue, starke Konkurrenz aus Übersee einstellen. Der Online-Handelskonzern Amazon wird in absehbarer Zeit wohl auch in Deutschland in diesem Bereich verstärkt aktiv werden. mehr... Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Bildquelle: Amazon Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Amazon, E-Book-Reader, Kindle Paperwhite Amazon

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gibt es dann ebooks nur noch via Amazon oder trotzdem woanders?
 
@XiRoT: Es gibt eBooks seit jeher auch woanders und es gibt keinen Grund, warum es die woanders nicht mehr gehen sollte.
 
@XiRoT: das entscheidet dann wohl der verlag - in diesem fall amzaon.
 
Der Plan vonAmazon ist recht simple: erst mittels Preisdumping die Konkurrenz in die Insolvenz zwingen und anschließend als Monopolist die Preise wieder anziehen. Ich bin also recht skeptisch und kaufe auch woanders meine Bücher.
 
@elbosso: Naja, was die Androidpads angeht, ist Amazons Fire schlichtweg das erste überhaupt erfolgreiche Gerät. Preisdumping hin oder her, aber wen die Konkurrenz nichts schafft, ist ein Monopol geschenkt.
 
@Kirill: Die Konkurrenz, wie etwa Samsung, muss eben über das Gerät Gewinn machen und hat keine Möglichkeiten, das über den Content zu schaffen. Von daher hat Amazon schon einen gewaltigen Vorteil.
 
@elbosso: Ein ähnliches Konzept verfolgt ja auch Google. Beispiel: Google Maps. Für lau anbieten und die Maps-Konkurrenten verdrängen, die nicht in der Lage sind die extremen Ausgaben quer zu finanzieren. Und nun zeigt Google sein wahres Gesicht und fängt an für die Maps-Einbindung Geld zu verlangen. Doch das schöne ist: Das klappt nicht! Da kommt der nächste "Anbieter" nämlich die mächtige Community und schlägt Google mit seinen eigenen Waffen. Und gegen die hat Google null Chance mit Namen: Openstreetmap!
 
@karacho: Sorry, aber du erzählst hier vollkommenen Blödsinn. Es ist Googles gutes Recht, mit der Maps-Einbindung Geld zu verdienen. Mich wundert es sowieso, dass das nicht schon viel eher passiert ist. Das hat aber absolut gar nichts damit zu tun, dass Google mit dieser Maßnahme sein "wahres Gesicht" zeigt. Aber ich gebe dir natürlich recht, dass OpenStreetMap dadurch derzeit einen gewissen Aufschwung erlebt.
 
@elbosso: In DE gibt es die Buchpreisbindung. Da kann man nicht einfach mit dem Preis hoch und runter gehen. Außerdem bestimmen die Autoren bei ihren eBooks den Preis, nicht Amazon.
 
@Michael41a: Du verkennst hier eine kleinigkeit. Die Autoren sind nicht selbständig, sondern bei Amazon unter Vertrag, das heist der Verlag bestimmt die Produktpreise und die Autoren bekommen ein Monatsgehalt anstelle der Verkaufsprovision. Das werden die in den Verträgen schon so geregelt haben. Nicht umsonst bekommen sie mehr Kohle, irgend wo muß da ja dann anders gewirtschaftet werden. Bei bestehenden Büchern ist klar das sie nicht weniger verlangen dürfen, aber das sind ja dann Eigenprodukte wo Amazon den Preis festlegen kann.
 
@Sssnake: Das ist nicht ganz richtig. Man steht zwar unter Vertrag bei Amazon, aber man legt als Autor selbst den Preis für sein Werk fest. Gibt es ähnliche Bücher, ist Amazon berechtigt, den Preis deines Buches anzupassen. Man bekommt KEIN Monatsgehalt von Amazon, das wäre auch zu schön! Du kriegst 35 bzw. 70% vom Verkaufserlös. Wenn nix verkauft wird, nix Geld. Ich weiß da Bescheid, denn ich habe selbst zwei Bücher am Laufen (Suchbegriff bei Amazon: Kindl-Shop - Blockflöte). Würde ich da die Preise ändern (zum Beispiel, weil ich merke, daß ich ihn zu hoch/zu niedrig angesetzt habe), ständen sofort die Abmahnanwälte bei mir auf der Matte. Ist echt nachteilig für Autoren, aber nicht zu ändern.
 
Mal abwarten mit welchen juristischen Winkelzügen die Deutschen Verlage dagegen vorgehen werden. Print-Medien, und dazu zähle ich Buchverlage jetzt auch mal, sehen hierzulande ja das WWW immer noch als ernste Gefahr und nicht als Chance.
 
@Lastwebpage: Ja, leider. Das Problem sieht man ja auch bei der Tagesschau-App. Anstatt die "Verlage" (egal ob z.B. von Tageszeitung, Zeitschriften oder sonstigem) selber mal ihre Angebote auf eine qualitativ hochwertige Weise präsentieren, wird lieber gegen die Konkurrenz geklagt. Zum Beispiel sind die Spiegel-App und die NTV-App auf Tablets einfach nur total grottig (und auf dem Smartphone sind sie auch verbesserungswürdig), während die Tagesschau-App auch auf (m)einem Tablet Spaß macht.
 
@seaman: Irgendwie hast Du da den Zusammenhang nicht richtig verstanden! Was sieht man bei der Tagesschau-App Deiner Ansicht nach? Eine einzelne Tagesschau-App ist kritisiert / gerichtlich beanstandet worden! EINE EINZIGE VON VIELEN / VON ALLEN APPs! Und nur gegen diese eine einzige App. wurde auch geklagt! Sonst gegen nichts anderes. Wie kannst Du da Verallgemeinerungen wie "DIE" Verlage ableiten? Das geht an der Realität vorbei!
 
Immerhin scheint die Buchpreisbindung zu bröckeln. Oder was auch immer dafür verantwortlich war, dass eBooks kaum weniger kosteten, als Druckwerke. Inzwischen kostet ein eBook angemessen deutlich weniger.
 
@Kirill: Hmmm? Was denn nun? "...dass eBooks kaum weniger kosteten, als Druckwerke...." und gleich danach "... Inzwischen kostet ein eBook angemessen deutlich weniger...." Sind aufgrund Deiner Aussage E-Books nun billiger oder nicht? Und noch ´ne Frage: Was ist "... angemessen..." in diesem Zusammenhang. Definiere doch mal das "angemessen"! Vom Preis her, warum preiswerter sein wenn angemessen, Gründe dafür, die den Begriff angemessen erläutern in diesem Zusammenhang!
 
@Kiebitz: "kosteten" ist Vergangenheitsform "kosten" Gegenwartsform. "Inzwischen" deutet einen zeitlichen Bezug an. Capiche?
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