Google darf Digitalisierung von Büchern fortsetzen

Der Suchmaschinenkonzern Google darf in den USA weiterhin Bücher digitalisieren. Die Klage eines Autorenverbandes wurden abgewiesen. Damit kann das Unternehmen seine Zusammenarbeit mit mehreren Universitäten fortsetzen. mehr... Bücher, Buch, Bücherstapel Bildquelle: Public Domain Bücher, Buch, Bücherstapel Bücher, Buch, Bücherstapel Public Domain

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Finde ich gut, hat mir schon bei diversen Seminararbeiten geholfen. Schneller kann man kein Zitat nachschauen!
 
@hhgs: mir würde es weiterhelfen, wenn hauptsächlich wissenschaftliche Bücher komplett einsehbar wären. Das würde weltweit wahrscheinlich unglaublich viel sinnlosen Aufwand sparen. Dagegen kann der neueste Harry Potter von mir aus nur als Kaufversion zur Verfügung gestellt werden...
 
@hhgs: Finde ich nicht so gut! Auch Autoren sind Menschen und wollen von ihrer Arbeit leben können! Und mit der Begründung des Richters kann man nahezu alles erlauben. Beispiel: Dann klaut sich jemand demnächst mal ´nen Laptop, weil er sozial benachteiligt ist als Arbeitsloser mit wenig / kein Geld. Und er muß doch am kulturellen Leben teilnehmen und darf nicht sozial benachteiligt werden.
 
Copyright heißt anscheinend doch: Kopiere reichlich.
 
@macpit: Kopier recht - das Recht zu Kopieren
 
@macpit: Hieß das nicht, nur rechts(bündig) kopieren?
 
@RobCole: ...nicht, wenn du dich in arabisch-hebräischen Gefielden bewegst.
 
Die Autoren und alles was dahinter hängt haben wahrscheinlich Angst, dass ihnen die Felle wegschwimmen. Das gab es aber vor wenigen Jahren im Musikbereich auch schon. Da hat man einfach nur das Medium Internet verschlafen. Diverse Musikportale, wo man sich für ein Entgeld seine Songs downloaden kann funktionieren, warum nicht auch mit Büchern?
 
@BillyRayV: Weil die Autoren mit ihrer Arbeit berechtigterweise Geld verdienen wollen? Wieso arbeitest Du nicht umsonst?!
 
@BillyRayV: Noch eine Ergänzung! Du schreibst "... Diverse Musikportale, wo man sich für ein Entgeld seine Songs downloaden kann funktionieren..."! Eben! Für Geld! Wer aber mittels Google Bücher einsieht bzw. gar herunterladen kann (teilweise / ganz), zahlt KEIN Geld, folglich bekommt der Autor davon auch nichts! Anders bei Musik mittels diverser Musikportale, das kostet was und von diesen Einnahmen geht ein Teil an die GEMA oder wie immer diese Dinger in anderen Länder heißen mögen (es gibt sie in nahezu allen Ländern!) und damit auch an die Autoren / Komponisten usw. ALSO: Literatur solls umsonst geben ohne dass die Autoren was bekommen aber für Musik wird bezahlt auch an die Komponisten usw. DAS ist der Unterschied den Du übersiehst!
 
@Kiebitz: Du hast den Text nicht gelesen! Man kann nur Bücher herrunterladen wenn diese bereits gemeinfrei sind! Ist noch ein Urheberrechtsanspruch auf dem Buch kann man es nur durchsuchen nicht herrunterladen. Hätte es aber vor google eine Plattform gegeben die genau das anbietet (gegen angemessene Bezahlung) hätte es google weit weit schwerer gehabt das Kostenlos durchzuboxen.....außerdem wie kommst du auf die Idee das es keine Verwertungsgesellschaft wie die GEMA im Print Bereich gibt?
-> Jeder von uns zahlt auf jeden Drucker entsprechende Abgabe wie auf CD/DVD Brenner, Festplatten etc. Das deckt nicht nur die Ansprüche der Musikindustrie ab sondern auch das der Verlage im Print und Filmbereich ab.
 
@Nero FX: Schade dass Du nicht richtig lesen kannst! Denn 1. steht in der News nur "... Registrierten Nutzern stand auch die Möglichkeit offen, Werke, die bereits gemeinfrei sind, herunterzuladen...". Dann steht da noch dass "... In dessen Rahmen hatte Google bisher rund 10 Millionen Bücher keine Verwertungsgesellschaft wie die GEMA im Print Bereich eingescannt und im VOLLTEXT, also komplett!!!, durchsuchbar gemacht, von denen rund 73 Prozent noch urheberrechtlich geschützt sind..."! 73 % urheberrechgtlich geschützte Titel, für deren Nutzung KEINE Gebühren gezahlt werden / an die Autoren gehen! Das mal dazu. Lese und verstehe doch erstmal richtig bevor Du andere angehst wie "... Du hast den Text nicht gelesen!..."! UND ich habe nichts von "... keine Verwertungsgesellschaft wie die GEMA im Print Bereich gibt..." geschrieben! Auch da hapert es bei Dir am richtigen Lesen / Leseverständnis! Ich habe o.a. wortwörtlich geschrieben "... Wer aber mittels Google Bücher einsieht bzw. gar herunterladen kann (teilweise / ganz), zahlt KEIN Geld, folglich bekommt der Autor davon auch nichts!..." DAS habe ich geschrieben! Wenn über Google Bücher eingesehen werden / heruntergeladen werden haben die Autoren NICHTS -keine Einnahmen!!!- davon. Oder zahlt Google Geld an die Autoren? Oder zahlen die User Geld an Google? NEIN! Eben nicht. Darum gehts und nicht um das was Du da schreibst von wegen "...wie kommst du auf die Idee das es keine Verwertungsgesellschaft wie die GEMA im Print Bereich gibt..." ! Habe ich auch gar nicht behauptet / geschrieben! Mano! Erst lesen, dann denken, dann kommentieren!
 
@BillyRayV: Da muss ich zustimmen, Bücher Musik usw werden heutzutage nunmal immer mehr in elektronischer Form (PC Tablett MP4 Player Kindle) konsumiert. Niemand will sich mehr tonnenweise Papier in form von Büchern in irgend ein Wohnzimmerregal stellen. Und wie aus dem Text ersichtlich ist werden die Dienstleistungen bei urheberrechtlich geschützten Inhalten ganz legal angeboten. Es ist ganz klar wieder eine Klage die gegen technischen Fortschritt gerichtet ist. Ich bin sicher das die Kläger in irgend einer Form am Umsatz im Bereich Buchdruck beteiligt sind.
 
@X2-3800: Nein! Das stimmt so nicht! Die News:" Bücher eingescannt und im Volltext durchsuchbar gemacht, von denen rund 73 Prozent noch urheberrechtlich geschützt sind..." Der (Einzel-)Richter) hat sich auf Fair-Use-Regelungen berufen: Als Fair-Use (deutsch: Angemessene Verwendung) bezeichnet man eine Rechtsdoktrin des anglo-amerikanischen Urheberrechts-Systems; siehe Wikipedia u.a. (z.B. US-amerikanischem Copyright), die bestimmte, nicht autorisierte Nutzungen von geschütztem Material zugesteht, sofern sie der öffentlichen Bildung und der Anregung geistiger Produktionen dienen. 1. Nicht geregelt und somit strittig ist, ob die komplette Nutzung des Werkes oder nur die teilweise Nutzung zulässig ist! 2. NICHTautorisiert, die Nutzung ist also erstmal nicht autorisiert/ zulässig! 3. Geschütztes Material! Das Material ist also ersteinmal grundsätzlich geschützt und nicht frei verwendbar! 4. Nur zulässig für öffentliche Bildung und der Anregung geistiger Produktionen (seeehr weite Regelungen)! 5. Zweiter Aspekt des Urteils bezieht sich NICHT aufs Urheberrecht sondern auf Anti-Diskriminierungsgesetz für behinderte Menschen! 6. Die Entscheidung traf ein Bezirks-Einzelrichter. Berufung vor einem Jury-Gericht ist möglich! Urteil ist damit noch nicht endgültig rechtsverbindlich! ALSO ganz so wie Du das darstellst ist es eben nicht!
 
Sollte ich mal in den Google Afterlife kommen lese ich jedes Buch :D
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