Verworren: HP betreut 2.100 Laserdrucker-Modelle

Die Sanierung des Computer-Konzerns Hewlett-Packard (HP) wird wohl mehr Zeit in Anspruch nehmen, als bisher erwartet wurde. Das erklärte die neue Unternehmenschefin Meg Whitman auf einer Konferenz mit Finanzanalysten. Demnach werde es wohl bis 2016 ... mehr... Hp, Ceo, Meg Whitman Bildquelle: HP Hp, Ceo, Meg Whitman Hp, Ceo, Meg Whitman HP

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Die extrem kurzen Produkt-Zyklen rächen sich irgendwann.
 
@emantsol: das haben auch andere Hersteller. Das ist nicht wirklich das Problem, sondern eher ein Problem der gesamten Branche, was andere besser hinbekommen.
 
@zivilist: Andere bekommen es auch hin? Dann schau dir mal exemplarisch - um das schöne Wort aufzugreifen - alle Hersteller von Androidphones an. Zig Modelle, wirklichen Support erhalten aber nur die Spitzenmodelle, weil man einfach nicht mehr hinterherkommt. Bestes Beispiel ist Samsung mit seinen aktuell 145 verschiedenen Telefonmodellen. Keiner bekommt es wirklich gebacken, es sieht immer nur so aus, weil alle immer nur auf die Topmodelle achten, was nebenan beim Mainstream passiert, kratzt aber keinen.
 
@emantsol: die alten HP Laserdrucker haben aber auch Ewigkeiten gehalten. mein alter Laserjet 5L hatte an seinem Lebensende über 20 Dienstjahre auf dem Buckel. Noch mit Windows 3.11 Treiber ausgeliefert, lief das Ding noch auf Vista ohne Probleme. Das war noch Qualität damals.
 
@LoD14: mein IBM Networkprinter 17 läuft heute noch.
 
@LoD14: Ich hab den Nachfolger 6L. Super günstiger Laserdrucker, Toner kost 29eur, hällt 5k Seiten, er ist recht schnell, und gibts bei Ebay für runde 30-50 eur. Superteil mit dem ich sehr zufrieden bin. gefühlte ewigkeit.
 
@LoD14: Stimmt schon, meinen DeskJet 520 1994 für ca 500 DM gekauft hat auch über 15 Jahre gute Dienste verrichtet.

Man darf aber nicht verachten, dass damals ein 5L mal eben um die 1.000 DM gekostet hat. Heute bekommt man einen s/w-Laser inkl. WLAN-Fähigkeit für 80 Euro. Ist klar, dass die Hersteller dann versuchen das über Toner bzw. Tinte wieder reinzuholen. Mir und ich denke vielen anderen Anwendern wären höhere Anschaffunskosten und dafür höhere Qualität und niedrigere Verbrauchskosten lieber.
 
@ijones: Ja, die alte Preisgestaltung und Qualität wäre mir auch lieber. Sollte mir mein LaserJet 4000 kaputt gehen, wurde ich mir über eBay auf jeden Fall wieder ein solches oder ähnliches Gerät kaufen statt eines der neuen Geräte, auch wenn man da keine Garantie hat. Aber die braucht man bei den alten Geräten nicht wirklich, die laufen und laufen...
 
@LoD14: Das ist PCL (Printer Command Language) und Postscript zu verdanken, deswegen werden die alten Postscript fähigen Hewlett Packard Drucker auch noch mit Windows 8 laufen, wenn die Windows Druckeremulation GDI weggeworfen wird. Postscript ist eine professionelle Druckvorstufe, Industriestandard in der Druckindustrie. Deswegen kauft man besser einen teuren Postscript fähigen Hewlett Packard Drucker, anstatt schäbige GDI Wegwerfprodukte von Canon, die sich nach altem Joghurtbecherplastik anfühlen oder schlimmer. Tux, der fröhliche dicke Pinguin freut sich auch über PCL und Postscript, damit rennt es auch mit dem guten Ubuntu mit CUPS. dem Common Unix Printing System. PS.: ich suche noch eine Bastelanleitung, um schäbige Canon Drucker in Vogelhäuschen umzubauen, damit das Canon Produkt wenigstens noch zu irgend etwas nützlich ist. :-)
 
@emantsol: Pah Laserdrucker...modernes Teufelszeug. Mein 30 Jahre alter Nadeldrucker von NEC kratzt immer noch auf Papier ^^
 
@emantsol: Eben. Selber schuld, wenn man alle 2 Stunden ein neues Modell rausbringt. Meine Eltern haben ihren HP 650c 10 Jahre genutzt, das warn noch Zeiten.
 
Ist aber auch klar: die Drucker werden größer und netzwerkfähig in Unternehmen > es wird weniger gedruckt. Hinzu kommen die immensen Kosten fürs Drucken. Das HP da noch nicht früher umgesteuert hat und andere Produktsparten ausgebaut hat...schwach. HP hat selbst jetzt noch deutlich zu viele Drucker im Angebot.
 
@zivilist: Hab gehoert dass Drucker auch gar nicht mehr ins paperless Office passen:) Medienbrueche sind ja eh immer Unschoen. Nur schade, dass man noch Sachen aus rechtlichen Gruenden ausdrucken muss
 
@-adrian-: Das paperless Office ist immer noch so weit entfernt wie vor 50 Jahren. ;)
 
@Knarzi: es ist noch entfernt: ja...aber schon deutlich näher.
 
@Knarzi: Ganz im Gegenteil, es ist mit dem Einzug von Computern und Druckern in Firmen noch sehr viel schlimmer geworden: die Masse des Papierspamauswurfs, den Firmen und Behörden so produzieren, ist geradezu explodiert. Ich mache mir da inzwischen den Spaß bei Antwortschreiben und kopiere das und schicke den ganzen Papiermüll wieder zurück, damit denen die Ordner platzen, den ganzen Papiermüll müssen Firmen nämlich bis sechs Jahre nach Ablauf des Kalenderjahres aufbewahren. :-)
 
@-adrian-: In DE ändert sich das bald durch De-Mail und EU weit könnte sich mit SPOCS was tun ;)
 
@Knerd: Bei De-Mail muss ich immer noch lachen. Gibts ja auch wieder nur um Gebühren abcashen zu können. Mit PGP hätte man das gleiche machen können, und wenn sie unbedingt wollen (Für Leute die sonst das eigene Zertifikat verlieren) das Zertifikat halt in eine Chipkarte + Lesegerät. Aber die Softwareinfrastruktur war ja schon längst da, auch im E-Mail-Standard. Zum Glück bin ich nicht in DE ...
 
@klaus4040: Und wie willst du das für jeden Nutzer zugänglich machen? Übrigens, De-Mail Modelle gibt es europaweit ;) Für Firmen ist das sehr interessant.
 
@Knerd: Einen Installer schnüren, Karte verschicken, done. Geht in Österreich ja auch mit der Bürgercard, zZ muss man die aber selbst beantragen.
 
@klaus4040: War früher in DE mit EGVP so. Nicht schön ;)
 
@Knerd: Kommt halt auf die Durchführung an aber ich nehm lieber einen Weltweiten getesteten Standard als was eigenes, was wieder mit Sicherheitslücken durchzogen ist.
 
@klaus4040: Der Weltweite Standard bringt dir aber nichts, wenn du die Rechtssicherheit haben willst. Die geht in DE nur mit De-Mail und EU Weit mit SPOCS.
 
Ein einfaches beispiel. Die installation des drucker treiber dauert bei samung laser drucker unter 5 minuten. Bei hp bis zu einer halben stunde.hp software inzwischen so was von fett.
 
@sanem: kann ich bestätigen. War auch schon vor 5 Jahren oder sogar vor 10 Jahren der Fall. Installationspaket teilweise 300 MB.
 
@zivilist: Japs und dann ist deren Server noch so schwachbrüstig und man läd mit 50kb/s runter! *argh*
 
@Fritzler: das kann ich leider auch so bestätigen.
 
@sanem: Ich glaube nicht das das viel mit dieser Situation zu tun hat aber ja, ich gebe dir recht: Im Gegensatz zu Canon (als Beispiel aus unserem Drucker-Pool im Unternehmen) ist die Treibersoftware von HP, auch wenn man die "Business-Treiber" hernimmt sehr groß. Hier fehlen einfache Generic-Treiber.
 
@sanem: Bei uns haben die Samsungtreiber jedes mal dafür gesorgt, dass der Druckspooler auf unseren Terminalservern immer weggeflogen sind. Der Treiber ist zwar schlanker, aber dafür wirkt er wie mit der heißen Nadel gestrickt. Zudem verballern die Toner ohne Ende. Jetzt sind wir auf Kyocera gewechselt. In der Zeit wo das Ding eine Katusche frisst, haben die Samsungdinger mindestens 2 verscherbelt.
 
@Knarzi: Kyocera ist klasse, braucht 5 Minuten zum warm werden und ballert dir dann ca. 500 Seiten in gefühlten 2 Minuten raus ^^
 
@Knerd: Also aus dem Standby sind es glaube nur 30 - 45 Sekunden zum warm werden. Aber schnell sind die Dinger ohne Ende, allerdings auch teurer. Aber für eine Firma sind die Dinger einfach jeden Cent wert.
 
@Knarzi: Hm Kyocera wirkt auch nur auf den ersten Blick teuer. Die Tonerpreise sind ganz angenehm, ne gefühlt sehr gute Geschwindigkeit, Treiberprobleme sind mir unbekannt und wenn man diese Faktoren alle mit Geld gleichsetzt sind Kyocera Drucker in Firmenumgebungen einfach nur richtig günstig :)
 
@sanem: Nur aus Interesse. Wieso hast du nicht einfach nur den Treiber via Gerätemanager installieren lassen? Ging bei meinen HP Druckern bisher immer ohne Probleme und die "Bloatware" blieb auf der CD.
 
@RobCole: Richtig. Sobald irgendwo eine *.inf auftaucht, ist der Käse eigentlich gebissen. Ist bei mir auch so. Es gibt aber Leute, die brauchen noch aufgeblähte Statusmonitore und ähnlichen Firlefanz dazu. Die müssen dann halt die setup.exe ausführen und warten, und sich nebenbei die C:\-Partition immer weiter füllen lassen.
 
@sanem: Und nicht vergessen, wenn man den Drucker schon mal eingesteckt hatte, in USB, gibts schon Verweise in der Registrierung und der HP-Installer findet das Teil meist nicht mehr ... Der Hinweis das Gerät erst bei Aufforderung einzustecken ist also hier sehr wichtig und kommt aber zu spät, nämlich beim Installieren, da steckt das Kabel bei mir immer schon, wie bei jedem anderen Gerät auch.
 
@sanem: Was für ein Unfug! Drucker in CUPS eintragen, lässt sich auf anständigen Betriebssystemen alles bequem und schnell in Sekundenschnelle mit einem Webbrowser machen: http://localhost:631/ und zack, schon druckt der Postscriptfähige Hewlett Packard Netzwerklaserdrucker.
 
HP Laserdrucker? Ich habe zwar keinen und kenne die Preise nicht, aber 1* Schwarz + 3*Farbtoner nachgekauft > Anschaffungskosten neuer Drucker? Wie bei HP-Tintenstrahlern üblich? Vielleicht wäre das der richtige Ansatzpunkt. In meinem Bekanntenkreis wenigsten kaufen sich die Leute einen HP-Tintenstrahldrucker alle nur einmal und kaufen beim zweiten Mal ein Gerät mit höherem Anschaffungspreis und niedrigeren Betriebskosten.
 
@Lastwebpage: Farblaser kann ich dir nicht sagen, SW drucke ich mit meinem LJ4000 6000 Seiten für ca. 18€ + Papier.
 
@Link: Die 4000er-Reihe ist ja auch nicht totzukriegen. Kein Wunder, die Dinger laufen noch in vielen Büros, obwohl sie mitunter schon seit 12-13 Jahren in betrieb sind. Selbst die Trommel hält ewig, nicht wie bei anderen, wo auf 3 x mal Toner eine neue Bildtrommel fällig wird.
 
@departure: sind halt Drucker, wie sie sein sollten. Und auf die Netzwerkfähigkeit und doppelseitiges Drucken will ich auch nicht mehr verzichten müssen.
 
Vielleicht sollte man mal die Wegwerfgesellschaft überdenken. Die Hersteller sind doch selbst Schuld, dass sie mit dem Support kaum noch hinterherkommen. Einige ordentliche Laserdrucker, mit Ersatzteilsupport, das wäre mal was. Aber nein, Designgehäuse und Pseudoverbesserungen, damit man alle 2 Monate ein neues Gerät auf den Markt werfen kann.
 
Super, dass man im LETZTEN Satz noch schnell auf den Nachrichten-Titel eingegangen ist. Hätte man fast noch vergessen gehabt! Ich hätte mir anhand des Titels einen gänzlich anderen Inhalt vorgestellt...
 
Die Lösung ist nicht, die Support-Zeiten kürzer zu gestalten, sondern weniger Produkte herauszubringen. So viele Innovationen in der Drucktechnik kann es doch gar nicht gegeben haben. Wenn Leute jetzt aber keine Patronen/Toner für einen 2 Jahre alten Drucker mehr bekommen ist es fraglich, ob sie noch einmal zu HP greifen....
 
@DRMfan^^: Man bekommt die Patronen noch! Auch für alte 4L.
Das Problem ist in meinen Augen absolut selbstverschuldet. Die zeiten in denen ich Laserdrucker von HP uneingeschränkt empfehlen konnte sind halt vorbei! Die Qualität hat spürbar nachgelassen! Mitlerweile kann ich keine Modelle mehr ohne die Verlängerte Garantie betreiben! Alle haben se den Geist vorher aufgegeben.
 
@DRMfan^^: Die Patronen sind meistens die gleichen wie in anderen Modellen (Jahre lang), daher bekommt man die sehr gut nach.
 
@2-HOT-4-TV: Was auf der anderen Seite wiederum die Frage aufwirft: Wozu das neue Modell, wenn die Patrone (und damit meist die Druckköpfe) identisch sind
 
"So muss man derzeit beispielsweise Support für rund 2.100 verschiedene Laserdrucker-Modelle anbieten - eine Zahl, die schnellstmöglich halbiert werden soll. "
Aha also Support Einstellen nach Garantiezeit?
Damit gewinnt man sicherlich viele Kunden zurück!
 
@Fritzler: Das praktiziert HP quasi schon lange. Unter Support stelle ich mir was anderes vor als einen schnarchlangsamen und verbugten Universaltreiber. Es wäre kein Verlust, wenn die Bude zumacht.
 
@Fritzler: Wenn es ja wenigstens Support geben würde. Wir haben einige Kunden, denen wir mit HP-Druckern nicht mehr kommen brauchen. Einfach nur grauenhaft, sollte man mal deren "Support" in Anspruch nehmen müssen.
 
@Fritzler: wenn die es gut machen bleibt alles wie beim alten, also Support wie bisher auch nur ca. 3 Jahre, nur dass die halt weniger neue Drucker rausbringen, d.h. die Zahl supporteter Drucker langsam aber stetig sinkt.
 
Das ist ja wie bei HTC und Konsorten. Quantität statt Qualität.
 
Einige beispiele. Druckersoftware zu "fett", Notebooks haben fast immer lüfterprobleme( erfahrungswert), einige produkte sind nicht ausgereift, zu grosses produktvielfallt, kaum innovationen, das einziges gute was ich an hp finde ist das moderne design.
 
@sanem: Mit Lenovo/IBM noch nie Lüfterprobleme bei Notebooks gehabt: deswegen nur Businessnotebooks. Design mag zwar nett sein daheim, aber in Unternehmen interessiert das sehr weniger und HP verdient erst richtig an großen Unternehmensdrucklösungne.
 
2100 verschiedene Drucker-MODELLE ? so einen Laden kann man nicht mehr ernst nehmen - sorry ! # Also mein 4L von 1993 tut heut noch seine Dienste. Damit hatte ich in 19 Jahren nicht halb so viel Stress wie mit einem Canon Tintenstrahler in einem Monat !
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