Nach der Flut: Festplatten-Absatz vor neuem Rekord

Die Festplattenbranche hat sich inzwischen komplett von den Folgen der Flut-Katastrophe im vergangenen Jahr in Thailand erholt. Bis zum Jahresende werden sich die Verkaufszahlen voraussichtlich sogar auf einen neuen Rekord­wert steigern. mehr... Festplatte, Toshiba, 3TB Bildquelle: Toshiba Festplatte, Toshiba, 3TB Festplatte, Toshiba, 3TB Toshiba

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SSDs schön und gut. Als Systemplatte der Hammer. Aber für meine Daten sind mir die Dinger einfach noch nicht zuverlässig genug, bzw. habe ich zu wenig Erfahrungswerte mit. Außerdem dafür einfach zu teuer.
 
@Knarzi: Tja, aber die Systemplatten mit den ständigen Zugriffen ist ja mehr belastet als deine Datensammlung. Egal, auch im Enterprise-Segment geht alles Richtung SSD. Zurzeit blockiert halt einfach der Preis.
 
@guythomaz: Gerade in Laptops gibt's es da teilweise Probleme, wie ich gehört habe. wenn eine HDD gegrillt ist, ist "nur" die Steuerung weg. Bei einer SSD sind die Daten zerstört - in so fern macht es doch einen Unterschied....
 
@DRMfan^^: Grundsätzlich hast Du recht: die Datenwiederherstellung bei SSD's ist komplizierter. Jedoch kommst Du bei beiden Technologien nicht ums Backup herum. Beide Technologien arbeiten mit einem Controller: somit spielt es keine Rolle, ob dieser bei einer HDD oder einer SSD kaputt geht.
 
@Knarzi: SSDs sind nur als Systemplatte gedacht. Fertig aus. Zuverlässig? Sind sie! Hundertausendfach erprobte Geräte. Man muss halt nur aufpassen, was man kauft. Aktuell empfehle ich eine Samsung 830er oder 840er. Schnell und unkaputtbar. Was will ich mehr? Und bezahlbar ebenfalls!
 
Bekenne mich schuldig *guckt seine neue WD 3T-Platte an* Und SSDs? Gut und schön, aber bezogen aufs Gigabyte noch viel zu teuer und - zumindest meiner Ansicht nach -- zu großes Risiko, daß das Ding plötzlich gar nicht mehr geht und der Inhalt komplett verloren ist.
 
@RalphS: Deswegen sollte man SSDs auch bevorzugt als Systemplatte einsetzen und seine Daten auf zusätzlichen Partitionen mit "alten" Platten lagern. Dann kann auch nicht viel schief gehen. Der Geschwindigkeitszuwachs von SSDs ist keineswegs zu verachten und eine 128 GB für ca. 90 EUR ist definitiv auch bezahlbar und von der Größe her ausreichend.
 
@noneofthem:
Ohne jetzt Werbung machen zu wollen...
http://tinyurl.com/9vzt42s
Da konnte ich dann doch nicht widerstehen und hab mir eine bestellt. Ist echt flott das Ding.
 
@noneofthem: Und warum gilt das gleiche Prinzip nicht fuer daten festplatten? Generell kann jede festplatte von heute auf morgen den geist aufgeben.
@Donnerbalken: Dort wuerde ich generell aber NUR bestellen wen es vorraetig ist. Durch Erfahrungswerte und Internetrecherche kam ich zu diesem Ergebnis
 
@-adrian-: Weil SSD nicht einmal annähernd die Lebensdauer einer HD haben.
 
@LastFrontier: Also mir sind festplatten schon frueher kaputt gegangen als meine SSD. Hab ich deine Lebensdauerstatistik jetzt kaputt gemacht? oder sehen wir es mal als ausreisser an. Die Erfahrungswerte bei SSD sind ja jetzt auch nicht so langzeitlich
 
@-adrian-: Da hast du noch nichts kaputt gemacht.
 
@LastFrontier: Wieso sollten SSDs eine kürzere Lebensdauer haben?
 
@Chris81: Schreibzyklen für Platten-----
HD = 10 Mrd. (3 Jahre MTBF)---Kommerzielle SSD = 3.000-100.000---Industrie SSD = 1-5 Mio. Hinzu kommt: SSD sind nur teilweise sicher zu löschen.
 
@LastFrontier: Natürlich sind die Schreibzugriffe bei den SSDs begrenzt aber welcher Privatanwender schreibt schon so viele Daten, dass er diese Grenze jemals erreichten wird? Bei meiner SSD habe ich nach 20 Monaten Nutzung z.B. eine Abnutzung von gerade einmal 4%.
 
@LastFrontier: Ja, anständige SSDs gehen nicht so schnell kaputt, wie mechanische Festplatten, etwa mit dem grünen Festplattentod. http://is.gd/RYS8dO OCZ gilt es aber zu meiden, dort gibt es weit überdurchschnittlich Totalausfälle und dementsprechend die meisten Reklamationen der Produkte.
 
@noneofthem: ...dann muß ich das DVD Laufwerk meines Notbuchs doch ausbauen.
 
@noneofthem: Deswegen schrieb ich ja auch 'Preis fürs Gigabyte'. Klar sind SSDs was feines, aber sie kosten halt auch derzeit knapp 70ct/GB - demgegenüber stehen rund 5ct/GB für "normale" Festplatten. Und wie LastFrontier schon schreibt, die Haltbarkeit ist (erwartungsgemäß) eher ein Zehntel - wär's das Zehnfache, sähe das schon ganz anders aus. Klar kommt irgendwann früher oder später ne SSD... aber momentan(!) reichen mir(!) die Drehteller.
 
Haben sich denn die Preise erholt? Sorry bin grade nicht up2date und würde mich über ein Info freuen...
 
@citrix no. 2: nicht wirklich und mit lediglich zwei verbliebenen Herstellern werden sich die Preise auch nie wirklich erholen. 2TB-Platten waren vor der Flut kurz davor unter 60€ zu fallen, die preiswerteste, die ich gerade über Geizhals sehe kostet 82€. Ohne der Flut und mit funktionierender Konkurrenz von mehreren Herstellern hätten wir vermutlich heute 3TB für 60-70€ und mit einer ordentlichen Garantiezeit haben können, aber so können wir auf solche Preise noch lange warten und 5 Jahre Garantie gehören endgültig der Vergangenheit an.
 
@citrix no. 2: -> Amazon sie haben sich ein wenig erholt (die Samsung 256er (basic - also ohne augenwischendes Gedöhns) kostete vor nicht allzulanger Zeit noch über 200 €, jetzt 170,90 €. Viel zu teuer - vor allem, wenn man bedenkt, daß die neuen Platten viel leichter herzustellen und nicht derart viele filigranen Bauteile enthalten (Platine, Anschluß, Chips, Gehäuse) - sind halt noch die Entwicklungskosten wie auch die Kosten für Werksumstellungen (oder Neubau) darin enthalten. Eine 512er ist real 1/8 der 500er Seagate Baracuda (Digital Blue 5000AAKX) wert.
 
Über den fetten Gewinn, den die dank der höhen Festplattenpreise, egal ob SSD oder nicht, wird sie sicher weiterhin freun, das man diese auch künstlich hoch hält. SSD ist sich Superschnell und wirklcih prima für Systemplatten, aber die Preise sind einfach überteuert. Wenn man für ne nichtSSD 3 Terabyte 150€ hinlegen muss, ist auch schon heftig. Ich hoffe die Preise fallen weiter Allgemein.

Greetz Nivi
 
Wird Zeit, dass 3 TB Platten für 100 EUR rauskommen...
 
@zivilist: Eher für 60€ - denn die Fusionen haben ja keinen Einluss auf den Wettbewerb - haben die allmächtigen Kartellwächter doch gesagt -.-
 
@DRMfan^^: und dann bitte auch mit den gleichen Garantiezeiten wie vor den Fusionen.
 
denke das sich preislich da nicht mehr viel ergeben wird nach unten.
Die werden das versuchen auf dem höheren Level zu stabilisieren.
In der heutigen Zeit zählt doch nur noch Gewinn-Gewinn-Gewinn
da ist jedes Mittel recht.
 
@wolle707: das war schon immer so. Allerdings mehr Konkurrenz > niedrigere Preise, weniger Konkurrenz > höhere Preise...was auch schon immer zählte.
 
@wolle707: Ich will ja jetzt nicht rumtönen, hätte ja als Verbraucher auch gerne niedrigere Prese, aber mal ehrlich: WAS ist, war immer, und wird immer die Motivation sein, ein Unternehmen hochzuziehen und irgendwelche Dinge an die Leute zu verkaufen? Ich sehe da jetzt nichts Verwerfliches dran.
 
@wolle707: Naja die Arbeiter sind in der Regel ganz froh wenn sie ein bisschen mehr Lohn bekommen ;)
 
Tja, ein paar Tage nach der Flut wollte ich mir eine zweite 1 TB HDD kaufen aber da sind die Preise ja durch die Decke geschossen. Habe mir dann Anfang des Jahres zwei SSD 128 GB (1 x Samsung 830, 1 x Kingston HyperX) gegönnt. Eine als Systemfestplatte und eine nur für meine aktuellen Games. Sollen die mir doch in ein paar Jahren um die Ohren fliegen, ich mache jede Woche ein Backup auf meine 1TB HDD und gut ist. Ich brauche in Zukunft keine überteuerte HDD mehr.. :-)
 
@Foxyproxy: Welche gefällt Dir im Gebrauch besser? Die Kingston, oder die Samsung SSD?
 
@Feuerpferd: Zuerst hatte ich die Kingston als Systemplatte und nach ca. drei Wochen die Samsung als Systemplatte. Beide am sata III Port und im Bios AHCI aktiviert. Beide schenken sich nichts, die Kingston ist aber beim Booten einen kleinen Tick schneller. Beide haben die aktuelle Firmware drauf aber die Kingston läuft geschmeidiger.... Ich kann beide empfehlen.
 
@Foxyproxy: Einige Samsung SSDs haben bei mir bereits rund 6000 Betriebsstunden, unter täglicher hoher Schreib- und Leselast auf den Workstations. SSDs verrichten bislang ihren Dienst auf meinen Workstations seit Jahren zuverlässig, obwohl es nur "Consumer" SSDs sind, von OCZ habe ich aber wohlweislich die Finger gelassen. Bei Festplatten hatte ich hingegen häufiger Totalausfälle. Außerdem sind SSDs sehr viel leiser als Festplatten, was das Sitzen am Computer doch sehr viel angenehmer macht.
 
@Feuerpferd: bei 6.000 Betriebsstunden gibts aber noch lange nichts zu loben, das ist doch nicht mal 1 Jahr. Meine Laptop-HDD, die auf die 30.000 zugeht bin ich langsam bereit zu loben, aber doch keine HDD/SSD unter 20.000 Stunden runter hat, was da kaputt geht, ist einfach nur Schrott.
 
@Link: Wir reden hier von Consumer Produkten, da wird mit 8 Stunden täglich gerechnet, was bei deiner Behauptung von 30.000 Stunden mehr als 10 Jahre wären. Ein 10 Jahre altes Laptop aber benutzt heute wohl kaum noch jemand und solch 10 Jahre alte langsame Festplatten mit Minikapazität wohl erst recht nicht. Hat die überhaupt schon Ultra-DMA-100 am Flachbandkabel? Sprich: klingt unglaubwürdig, was Du von Dir gibst. 6000 Betriebsstunden entsprechen hingegen etwa 2 Jahren für Consumer Produkte. Nach 2 Jahren kann man durchaus ein Urteil über das Produkt fällen. Überdies dürften 2 -3 Jahre für Massenspeicher auch so etwa der tatsächliche Nutzungszeitraum sein, nach 2 - 3 Jahren gibt es nämlich neue Generationen an Massenspeicher, so dass der Reiz groß ist, den Massenspeicher auszutauschen, für Kapazitäts- und Geschwindigkeitsgewinne.
 
@Feuerpferd: Mein Laptop läuft meinstens 24/7, da brauchte ich keine 10 Jahre für, ist auch schon SATA-Platte. Und Flachbandkabel für HDD im Laptop... dazu sage ich lieber nichts... hast du schon mal eines aufgemacht und mal reingeschaut, wie es in so nem Laptop aussieht? Verstehe auch nicht, wieso du mir unterstellst, dass ich Lüge, oder muss man alles, was man sagt mit nem Screenshot von einem entsprechendem Diagnosetool beweisen?
 
@Link: Ein Screenshot wäre schon nicht schlecht. :-) Natürlich habe ich alle meine Klappcomputer schon völlig zerlegt, die Kühlung verbessert und wieder zusammengesetzt. Ich weiß also genau, wie es in Klappcomputern innen aussieht, habe schon über 20 Jahre Klappcomputer und weiß daher auch wie schwach die Dinger waren.
 
@Feuerpferd: http://imageshack.us/a/img94/9889/hddg.png Ist noch nicht ganz 30.000, fehlen noch 2.149, deshalb "auf die 30.000 zugeht" in meinem Post oben, hatte da nicht die Lust genau nachzuschauen. Den einen kaputten Sektor hat sie seit sie etwas über 10.000 runter hatte, hatte damals befürchtet, dass es wohl bald zu Ende ist, hält aber noch. Gut, vor 20 Jahren gabs vielleicht noch Flachbandkabel für HDDs in Laptops, in heutigen wirst du sie aber nicht finden.
 
@Link: Nun ja, 60 GB Festplatte, das Ding ist alt, aber deine Software gibt sehr widersprüchliches aus, 99 mal eingeschaltet, bei 95 eingeschalteten Stunden. Oben aber versteigt sich die Software dann zu 27851 Betriebsstunden und 1294 mal eingeschaltet. Also etwa so um die 4 Jahre, wenn die Festplatte einmal am Tag eingeschaltet würde bei rund 21,5 Stunden pro Tag Uptime. Ich würde mir das eher mal mit den echten smartmontools genauer anschauen, die dubiose Software vom Screenshot wirkt mit ihren Widersprüchen alles andere als Vertrauenserweckend. http://sourceforge.net/apps/trac/smartmontools/wiki Eine alte 60 GB SSD habe ich auch noch, die habe ich aber seit rund 2 Jahren nicht mehr benutzt, da mir 60 GB zu wenig Kapazität sind. Vielleicht kaufe ich mir auch bald neue SSDs mit noch mehr Kapazität. Hat man erst mal mit SSDs angefangen, will man nämlich keine Festplatte mehr im Computer haben. :-) BTW: ich hätte so eine Festplatte schon längst ausrangiert, wenn sie Fehler meldet. Mir sind schon Dutzende von Festplatten ohne Vorwarnung abgeraucht, oder haben nach dem sie am Vortag noch unauffällig liefen, beim nächsten booten nur noch geklackert und nichts ging mehr.
 
@Feuerpferd: wo genau siehst du da "99 mal eingeschaltet, bei 95 eingeschalteten Stunden"? Du versuchst doch nicht etwa diese Aktueller/Schlechtester/Grenzwert als Angaben dieser Werte zu lesen? HEX-Wert bei "Anzahl der Einschaltungen": 50E, ist gleich dezimal 1294, so wie es oben steht. Der HEX-Wert für eingeschaltete Stunden scheint 30-Sekunden-Intervale zu zählen, warum auch immer gerade das, aber stimmt dann auch mit der Anzeige oben. An der Software ist auch nichts dubios, Crystal Disk Info ist ein gängiges Tool für sowas. Und Festplatte aussortieren wegen eines fehlerhaften Sektors, wenn sie sonst ihren Zweck erfüllt? An regelmäßigen Backups kommt man so oder so nicht vorbei, ein solches kleines Problem sagt genau gar nichts über die verbleibende Lebensdauer, Festplatten können solche Fehler bereits von Anfang an haben.
 
@Link: Wenn so eine Festplatte schon direkt nach dem Kauf solche Fehler aufweist, dann reklamiert man das Produkt. Du hast da eine schäbige alte kaputte Festplatte, bei der eine Gewährleistung wohl kaum noch greifen wird. Mir wäre es viel zu riskant so eine kaputte Festplatte weiter zu benutzen. Da machst Du Backups, kannst aber nie wissen, ob wegen der kaputten Festplatte die Daten kaputt im Backup landen. Und wenn Du die Daten dann mal brauchst, ärgerst Du dich, wenn die Daten im Eimer sind.
 
@Feuerpferd: ja, aus deiner Sicht ist es eine "schäbige alte kaputte Festplatte" (wieso eigentlich kaputt, läuft doch?), wenn du 6000 Betriebsstunden für lobenswert hälst. Ist jetzt aber auch egal.
 
@Feuerpferd: Wegen so was kann man Fehlerhafte Sektoren auch ausklammern lassen... ;)
 
@Shadi: Bei dem Hardware Restwert von solch altem Elektronikschrott würde ich da keine Zeit darauf verschwenden. Es gilt eher die Gelegenheit zu nutzen, gleich mal auf eine SSD upzugraden, die sind inzwischen in diesen kleinen Speicherkapazitäten richtig billig geworden.
 
So lange die Preise sich nicht anpassen, hat sich für den Endverbraucher absolut nichts erholt..
Ich warte immernoch..
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