Telekom: Milliarden-Einnahme aus Mobilfunktürmen

Die Deutsche Telekom konnte in den USA einen Deal abschließen, der der dortigen Tochter T-Mobile USA einen Milliardenbetrag in die Kassen spült. Das Unternehmen hat heute den Abschluss eines Rahmenvertrags mit Crown Castle über die Vermietung ... mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Bildquelle: Thomas Kohler / Flickr Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Thomas Kohler / Flickr

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Vertrag über 28 Jahre? Da können aber einige Leute wieder ganz hervoragend weit in die Zukunft planen.
 
@monte: Guter Deal bei der Inflationsrate. Das Ding ist nur, dass man alles nur 1 mal verkaufen kann. Wenn das weg ist gibt es kein Geld mehr.
 
@helix22: "Inflationsrate" Die Erbsen-zählenden Verbrecher sind so geübt im Erbsen Zählen das die so eine Kleinigkeit sicher berücksichtigen.^^
 
Die verkaufen das Nutzungsrecht von tausenden Funktürmen über 28 Jahre um diese dann auch noch wieder anzumieten für 2,4 Milliarden Dollar??? Da hat wohl einer wieder nur bis zum nächsten Quartal gedacht.
 
@Windows8: Ähnelt sehr stark Cross-Boarder-Leasing, wie es viele europäische Städte mit Kanalsystem sowie z. B. U-Bahnlinien gemacht haben. In vielen Städten gehören die U-Bahnstrecken nicht den Linienbetreiber oder der Stadt, sondern meist amerikanischen, russischen oder chinesischen Firmen. Vorteil: Es wird einmalig ein großen Geldpatzen in die Kassen gespühlt. Nachteil: Wegen der Leasingraten wird genau dieser Patzen in einer absehbaren Zeit (meist 20 Jahre) aufgebraucht und nach Ablauf dieser Zeit zahlt der Mieter kräftig drauf.
 
@Bitfreezer: Da hast Du Recht! Wenn man so will, ist das praktisch wie einen Kredit aufnehmen! Ich erhalte erstmal sofort viel Geld, muß aber regelmäßige Zahlungen leisten und ob das dann in der Endabrechnung ein Gewinn ist, bleibt fraglich.
 
@Kiebitz: in der Endabrechnung ist es immer ein Verlust, der neue Besitzer kauft sich die Masten (oder was auch immer) nicht weil sie so schön sind, sondern weil er unterm Strich verdienen will.
 
@Link: Grundsätzlich schon richtig! Zu bedenken ist aber, die Telekom bekommt sofort ihr Geld, das sie sofort zur Schuldenminderung verwenden kann, für diesen Teil der abgezahlten Schulden laufen keine Zinsen mehr auf, die nicht mehr auflaufenden Schulden bzw. deren ersparten Zinssatz könnte rein rechnerisch in die Abtragung an Crown Castle fließen und so die Gesamtbilanz dieses Deals verbessern, theoretisch sogar ausgleichen. Obs so ist, wissen wir natürlich nicht! Ist prraktisch wie eine Umschuldung eines Kredites mit einem neuen günstigeren Kreditzins.
 
wenn Crown Castle jetzt immer ein Stückchen mit der Miete hochgeht, das sie über 2,4 Milliarden reinbekommen, dann kann das für T-Mobile auch ganz schnell in die Hose gehen xD
 
@cyberathlete: Naja - schwer vorstellbar. Sie rechnen ja ja auch mit der Miete von anderen Providern, die geplant dort mit drüber laufen sollen. Aber das man irgendwann drauf bezahlt seitens der Telekom, ist nicht sonderlich schwer vorstellbar.
 
@cyberathlete: abgeesehn davon was bakerking sagt gilt auch noch zu berücksichtigen, das die masten (beim aktuellen entwicklungsfortschirtt) nicht besonders lange (~10 jahre) brauchbar sind! ab dann muss wieder investiert werden! und t-mobile sagt dann entweder: "ihr bietet uns aktuellere masten" oder "wir bauen uns selbst welche / neue"!
 
@JesusFreak: Was ein Unsinn. Wieso sollte der Mast nicht mehr nutzbar sein? Bei mir um die Ecke steht auch einer, seit gewiss 20 Jahren ein und der selbe Turm. Früher nur TV, heute eben auch mit Mobilfunkantenne. Die Dinger sind ja schließlich nicht mehr aus Holz... Das einzige, was geändert werden muss, sind vielleicht die Anlagen auf oder an dem Mast, der Mast an sich bleibt gleich. Wieso sollte der sich auch ändern... Mast bleibt Mast. Sorry, aber so einen Quatsch hab ich echt selten gelesen...
 
@PrivatePaula2k: t mobile muss sich nu aber um nichts mehr kümmern, weder um instandhaltung noch um modernisierung. es ist ja auch so, dass jeder der beiden parteien sich einen gewinn davon erhofft, sonst würde es wohl keiner von beiden machen. t mobile muss sich um nichts mehr kümmern, crown castle kann vermieten und sich damit dusselig verdienen.
 
@PrivatePaula2k: kraas,... da hast dich aber gut damit beschäftigt! ok vll. war es auch mein fehler davon auszugehen das ich natürlich nicht den mast sondern die technik meine,... während der mast für ein paar tausend € steht, ist die inbehaltene technik, die (teilweise) notwendige glasfaserverbindung (technischer fortschritt) in wenigen jahren soooooo veraltet, das man viele tausend € investieren muss!
 
@cyberathlete: nö. Die Rechnung ist ganz einfach: Man besitzt den Turm: Ist ein fixed asset, was Firmen, die sich nicht darauf spezialisiert haben, möglichst wenig in den Büchern haben wollen. Man least den Turm: Die Kosten gehen direkt in den Aufwand,kein Thema mit assets in der Bilanz und diese Aufwendungen lassen sich einfach gegen Umsatz stellen. Außerdem können die jetzt erstmal mit einem Batzen Schulden abbauen. Aus accounting-Sicht nur sinnvoll.
 
T-Mobile USA ist ganz nett. Zahle $30 im monat fuer All-Inclusive LTE Month-to-Month. Da koennte sich der Mutterkonzern mal ne scheibe abschneiden. Der einzige haken ist das es kein 3G in San Francisco gibt. :/
 
@reZss: hier zahlt man mit LTE-Speed-option 90€ im Monat, für eine All-Net-Flat
 
einersits reden die vom LTE-Ausbau, andererseits wollen Sie scheinbar 800 Türme nicht mehr nutzen?!

Die Hintergründe wären interssant - das klingt ein bisschen nach "Wir wollen die Türme aus einer potentiellen Konkursmasse raushalten" - denn sonst könnte doch auch T-Mobile-selbst Plätze in ihren Türmen an die anderen Vermieten?!
 
Ist doch alles nicht neu. Hierzulande wurde ein Großteil der eigenen Gebäude an die STRABAG verkauft und wird nun, einzeln per Raum, angemietet. Ist eine Lampe kaputt wird die STRABAG angerufen und die kommt und repariert's. Die müssen sich um den ganzen Krempel kümmern während man auf Seiten der DTAG nur fleißig seine Miete zahlt.
 
So wird aus Invest Aufwand....
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