Ubuntu: Streit um Amazon-Treffer in interner Suche

Unter den Nutzern der Linux-Distribution Ubuntu sorgt derzeit die Einbindung von Werbung in die Suchergebnisse für Unmut. Die Firma Canonical, unter deren Dach die Ubuntu-Entwicklung läuft, hat Links zu Amazon-Produkten in die interne Suche ... mehr... Betriebssystem, Logo, Linux, Ubuntu Bildquelle: Ubuntu Betriebssystem, Logo, Linux, Ubuntu Betriebssystem, Logo, Linux, Ubuntu Ubuntu

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Sieht mehr aus nach Geldmache, durch das Amazon PartnerNet ..
Mit einer Freeware geld verdienen!
 
@Tobiasg: Auch bei Freeware entstehen Entwicklungskosten.
 
@Tobiasg: Wenn wir mal den Fakt berücksichtigen, daß Canonical Ubuntu entwickelt und daher die Kosten für Ubuntu trägt, so ist es meines Erachtens nur gerechtfertigt, wenn sie dafür auch eine finanziellen Ausgleich erhalten. Die angewandte Methode ist dabei durchaus als fragwürdig einzustufen und es sollte zumindest die Möglichkeit gegeben sein, es generell auszuschalten. Somit wäre es nicht verwerflich, daß Canonical wie Microsoft oder Apple Geld mit seinem Betriebssystem verdient, über die Art und Weise darf jedoch gestritten werden. (Übrigens ist Ubuntu immer noch ein Zuschuss-Geschäft für Mark Shuttleworth, weshalb ihm nicht verübelt werden sollte, Ubuntu auf eigene Beine stellen zu wollen.)
 
@bgmnt: Die Einbindung der Amazon-Ergebnisse lässt sich ganz einfach ausschalten. Informier dich bitte erstmal, bevor du etwas als Fakt hinstellst!
 
@ctl: Hab ich gar nicht. Lies erstmal was geschrieben steht, bevor Du hier irgendjemanden als uninformiert hinstellst!
 
@Tobiasg: Und auch noch recht verboten nach Richtlinien des Partner-Net: Keine Partner-Links in Anwendungen erlaubt... Keine Partner-Links in generischen Suchergebnissen erlaubt...
 
Ich finde diese Suche eine gute Idee, solange sie deaktivierbar ist, was sie ist. Solange es nur eine Suchfunktion ist und man nicht mit Werbebannern bombadiert wird, sehe ich hier kein Problem.
 
@noneofthem: Open source.. frickeln muss man halt moegen bei linux :)
 
@noneofthem: Grundsätzlich stimme ich dir zu, aber dennoch ist es ein schmaler Grat. Denn die Vorschläge kommen auch bei Offlinesuchen auf der eigenen Festplatte und hier muss schon differenzieren und schauen, ob es da nicht doch andere Möglichkeiten gibt, um Geld zu verdienen. Ich möchte jedenfalls nicht, dass Daten die Offline bleiben sollen in der Cloud landen, nur weil ich die Suchfunktion von Ubuntu genutzt habe. Aber trotzdem sehe ich das alles nicht allzu tragisch. Erstens lassen sich diese Suchvorschläge problemlos deinstallieren und zweitens ist das (meiner Meinung nach) eh nur ein Versuch seitens Canonical, um zu sehen wie viel sie der Community zumuten können. Ich sehe das alles nicht so tragisch und bleibe Ubuntu auch weiterhin treu. In unserer Welt ist es nun mal leider so, dass das Geld regiert. Auch die Entwicklung von OpenSource-Software kostet Geld!
 
@seaman: Man kann bei Ubuntu gezielt bestimmte Ordner und Programme von der Indizierung ausschließen. Von daher ist das für mich nicht weiter problematisch.
 
@noneofthem: Trotzdem gehört das ganze nicht in die Home-Lens!!
 
Ich finde es etwas anmaßend von der Community. Ubuntu wird komplett kostenlos zur Verfügung gestellt und das dies irgendwie bezahlt werden muss, daran denkt mal wieder keiner. Durch ein solches Verhalten kann man solche Projekte auch zerstören.
 
@wasserhirsch: Zumal man diese "Funktion" über die Kommandozeile bequem deinstallieren kann wenn man es nicht möchte.
 
@wasserhirsch: Es geht ja nicht mal um Kosten, sondern um die Funktion an sich. Das eigentliche Problem wird in dieser News eigentlich gar nicht erwähnt, nämlich die Tatsache, dass alles was in der "Home-Lens" eingegeben wird im Internet landet. Wenn Canonical eine eigens dafür vorgesehene Lens integriert, wird sich auch keiner beschweren. Im Softwarecenter gibt es schon länger Kaufsoftware, und das stört auch keinen.
 
@wasserhirsch: Ja, dieser Meinung bin ich auch. Canonical hat es als erste Firma überhaupt geschafft, eine End-Nutzer-freundliche Linux-Distri zu "erschaffen" und da gibt natürlich auch sehr viel Neid unter den alteingesessenen Linux-Nutzern. Aber wie ich in meinem anderen Kommentar weiter oben schon andeutete, muss man auch die Privatsphäre im Auge behalten und darauf achten, dass Offline-Daten auch Offline bleiben. Aber generell halte ich den panischen Aufschrei von vielen alteingesessenen Linux-Nutzern und OpenSource-Verfechtern für übertrieben. Denen passt eben der Kurs nicht, den Canonical fährt, aber sie müssen Ubuntu ja auch nicht nutzen. Mir selber gefällt die allgemein Richtung, die Canonical mit Ubuntu eingeschlagen hat und hoffe, dass sie auch in Zukunft ein großes Merkmal auf Datenschutz legen und andererseits aber ihren Kurs nicht aufgeben. Das wird schon! ;-)
 
@seaman: OpenSuse oder Mandriva vergessen?
 
sudo apt-get remove unity-lens-shopping
 
zur strafe entstehen jetzt 50 neue distributionen
 
@freakedenough: Mein Kommentar wurde gelöscht, aber um die Grundaussage dieses zu erhalten. Informier dich mal bevor du so etwas postest, da deine Aussage schlichtweg falsch ist.
 
@Thaodan: http://de.wikipedia.org/wiki/Sarkasmus Lies dich mal ein.
 
@freakedenough: die alle auf Ubuntu basieren
 
Die Ubuntu Suche dient dazu mit einer Suche alles zu finden, was man sucht. Ob es nun Programme, Dateien oder sonst was ist. Daher ist es super das nun auch Amazon integriert wird. Auf den Linux und Ubuntu Communityseiten kann ich auch keine negativen Kommentare dazu finden. Aber hey das ist WF eine News wert, eine neue Version nicht. Bildfuture total ....
 
@kpy: Ich frag mich auf welchen Linux und Ubuntu Communityseiten du ließt?
 
@OttONormalUser: Hi OttONormalUser, schön das du auch mal wieder was schreibst. Lese nur noch selten was von dir in den Kommentaren :( ... Zum Thema ubuntuusers und prolinux, da schau ich immer gerne ab und zu vorbei.
 
@kpy: Ich muss mich ein bisschen zurückhalten mit schreiben ;) Zum Thema: Auf Ubuntuusers gibt es aber mehr als genug Kritik http://goo.gl/H0ESY
 
"Canonical erhält bei Käufen über die fraglichen Links eine Provision von Amazon. Dieses, so betonte Ries allerdings, diene nur dem Zweck, es wiederum in die Weiterentwicklung von Ubuntu zu investieren. " Das ist die Definition von Adware und nichts anderes. Es ist ja auch okay, aber man sollte es schon zugeben.
 
@Cornelis: Bei so ner Verblendung versteh ich auch wenn die Leute sich sorgen machen. Als nächstes kommt dann vielleicht hier und dort noch etwas zusätzliche Werbung, natürlich auch nur um den Benutzer glücklich zu machen... . Würd man dazu stehen: "Ja es ist Werbung, ja wir verdienen damit Geld, aber keine Sorge: Ihr könnt es deaktivieren und zusätzliche Werbung ist nicht geplant" würd das sicher mehr Stimmen verstummen lassen als wenn Tatsachen geleugnet werden.
 
Canocial tut im Vergleich zu Firmen wie Red Hat oder Intel fast gar nichts.
Selbst wenn das sind Patches nicht mal für Debian (Ubuntu ist ein Derivat von Debian) verwendbar oder die Software ist nur sehr schwer für andere Distros übernehmbar.
 
Dreister Eingriff in die Privatsphäre, um Geld zu machen! Da laut Mark das Dash keinen Unterschied zwischen offline und online macht, landet JEDE Eingabe im Dash direkt und zwar unverschlüsselt bei Canonical! Es wird zwar von einer "Lens" gesprochen, doch ist diese Funktion global und reagiert eben auf jede Eingabe, egal in welcher Lens man sucht! Wenn jetzt jemand Firmenunterlagen oder sonstiges privates sucht im Dash, landet die Anfrage bei Canonical! Klar, kann man unity-shopping-lens entfernen, aber erstmal muss es den Ein/Umsteigern klar sein, wie, wo, was und warum! PS. Über den Dash werden jetzt sogar "Porno/Sexvideos" angezeigt ;)
 
OMG AMAZON DIE WELT GEHT UNTER :D
 
Erst alles vom Markt drängen mit Ubuntu, also andere Distributionen. Leute daran gewöhnen, dann boom und die Keule auspacken. Sowas wird mit Twitter auch irgendwann passieren.
 
"sudo apt-get remove unity-lens-shopping" in die Konsole tippen und Amazon ist raus.
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