SH: Piraten gegen Notebook-Verbot im Landtag

Im Landtag Schleswig-Holsteins soll die Nutzung von Notebooks und sozialer Medien untersagt werden. Eine entsprechende Vorlage zur Änderung der Geschäftsordnung liegt bereits vor. Dagegen protestieren nun die hauptsächlich betroffenen: Die ... mehr... Schleswig-Holstein, Landtag Schleswig-Holstein, Landtag

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Jaja der Landtag. Als ob die nicht mit anderen Problemen zu kaempfen haetten. Wie die EU nur in kleinform. Sollten erst mal schauen, dass sie mehr Einnahmen als Ausgaben haben. Und wichtige Dinge werden ja eh nur beschlossen wenn Sommerpause ist.. da sitzen gar nicht so viele Leute im Saal, als dass es stoeren wuerde
 
@-adrian-: Im Grunde gilt Einnahmen = Ausgaben, da mit Ausgaben auch Rückstellungen und sparen gemeint ist (zumindest in der Kameralistik). Auch lassen sich die Einnahmen theoretisch über Steuern sehr hoch schrauben. Ich möchte deinem Post daher hinzufügen: Einnahmen = sinnvolle Ausgaben!
 
Meiner Meinung nach sollten die Parteien für die Kosten selbst aufkommen und nicht direkt den Landeshaushalt belasten. Ich komme für die Kosten meines Smartphones und Tablets selbst auf obwohl ich es zu 40 % beruflich nutze, hab damit kein Problem und ein Abgeordnetengehalt hab ich auch nicht. Der AG sollte die normale Arbeitsumgebung stellen und Sonderwünsche muss man sich halt ggf. selbst erfüllen, wenn man nachher nicht Protokolle abtippen mag.
 
@nexo: Denn eins steht doch fest die Gehaltskosten werden durch eine Steigerung der Effizienz in dieser Umgebung wahrscheinlich nicht geringer ausfallen ;)
 
@nexo: Arbeitsmaterielen hat der Arbeitsgeber bereitzustellen. Sollte es 'bring-your-own-device'-Regelungen geben, hat der Arbeitsgeber hier entsprechend zu zahlen. Wenn man unbedingt tools nutzen möchte, die der Arbeitgeber nicht freigibt, bitte ... aber sonst. Einem Parlamentarier seine Kommunikationsgeräte oder seine IT-Ausstattung zu verweigern ist albern.
 
@JoePhi: Falsch! Es reicht den Politatzen einen Desktop PC, einen Laptop und ein Smartphone (eigentlich sogar ein normales handy) zur Verfügung zu stellen ... wer Spielzeuge wie ein Android oder Apple Tablet haben will, der soll es gefälligst selbst bezahlen!
 
@JoePhi: Ich stimme dir ja zu aber ein Arbeitsgeber muss auch wirtschaftlich handeln (in diesem Fall geht es um unsere Steuergelder). Das heißt wenn durch die Bereitstellung dieses Arbeitsgerätes die Kosten im Sekretariat gesenkt werden können oder eine ungleich bessere Leistung erzielt wird, lohnt sich eine solche Investition. Beides zweifle ich aber an. Ich habe auch schon oft während einer TV Serie etwas recherchiert, letztlich wusste ich kaum noch worum es in der Serie ging. Man muss einfach ehrlich sein, dass solche Geräte den Fokus auf Bereiche lenken, die vielleicht während einer Sitzung nicht unbedingt im Vordergrund stehen sollten. Für Recherche o.ä. hat man sich vorab vorzubereiten und sonstiges halt nachzubereiten.
 
@nexo: Ich muss ehrlich sagen, dass wir hier während meetings und Konferenzen sehr wohl Tablets nutzen, weil man einfach dadurch Geld spart, dass man gewaltige Papiermengen nicht mehr ausdrucken muss. Gerade bei Präsentations-/Vortragsnotizen und Unterlagen bei Sitzungen sind die Dinger tatsächlich hilfreich. Und genau das trifft auf einen Politiker im Plenarsaal zu. Von daher kann ich diese Anschaffung durchaus nachvollziehen. Recherche, etc. würde ich auf einem Tablet nicht machen ... aber um Dokumente dabeizuhaben oder auch um Notizen zu machen ist das durchaus hilfreich.
 
@JoePhi: Soweit ich weiß bekommen die Abgeordneten neben dem normalen Gehalt auch diverse Vergünstigungen. Ein Büro z.B. und sicherlich auch eine Pauschale für Büroausstattung oder so. Da seh ich irgendwie nicht ein wieso es nun auch noch Tablets oder Notebooks obendrauf geben sollte. Man müsste eine solche Pauschale auf jeden Fall anrechnen.
 
@DennisMoore: Sehe ich auch so. Wer sagt aber, dass eine Anschaffung wie an Tablet nicht auch hierunter fällt. Abgesehen davon, dass diese mickerige Ausgabe von den paar hundert Euro nicht wirklich ins Gewicht fällt. Mal einen Flug von Berlin nach München wg. irgendeiner unwichtigen Veranstaltungen sausen lassen und man hat die Kosten direkt wieder raus. Die Aufregung steht in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Kosten.
 
@JoePhi: "Die Aufregung steht in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Kosten." ... Das kann man bei vielen anderen Dingen auch sagen. Aber wenn man unter all das einen Strich zieht und die Summe bildet, dann kommt öftern überraschenderweise ein Millionenbetrag raus. Kleinvieh macht auch Mist. Und wenns schon nicht um riesige Einsparpotentiale geht, dann doch wenigstens ums Prinzip.
 
@DennisMoore: Um welches Prinzip? Einem Abgeordneten, der durchaus über eine gewisse Budgethoheit verfügt, seine Ausgaben für Kleininvestitionen in Detail vorzuschreiben? Warum? Das ist albernes Gehabe. Das ist im Endeffekt der Entzug der Budgethoheit. Und das wäre eine Diskussion auf einem ganz anderen Level.
 
@JoePhi: Nein, einem Abgeordneten bei der Anschaffung eines nicht unbedingt notwendigen technischen Geräts mit zu belasten anstatt ihm immer mehr und mehr voll zu bezahlen. Wenn es schon reguläres Geld für solche Ausstattungen gibt, dann sollte es dafür auch verwendet werden. Ansonsten kann man es auch streichen.
 
Ich muss dort den alten Parteien zustimmung gewähren. Ein Land-/bundestag ist keine Lan Party. Tablets sind ja erlaubt, zumindest im bundestag, das reicht für das notwendigste.
 
@wasserhirsch: Zum Beispiel zum Spielen? Es gibt Politiker die gegen die Veröffentlichung von Bilder wo sie beim spielen erwischt wurden geklagt haben. Aber wo will man die Grenze ziehen? Sind klassische Tablet-Computer dann auch erlaubt, aber nur wenn sie zusammengeklappt sind? Wie sieht es eigentlich mit den Betriebssystemesicherheit aus? Ich fände es nicht so gut wenn interne Staatsdokumente plötzlich bei Apple oder Google landen, weil sie einen Fernzugriff haben.
 
@floerido: Was hat die Sicherheit des BS mit dem Landtag zu tun? Es geht um die Nutzung von Laptops in der Räumlichkeit des Landtags, nicht um die Nutzung von Laptops von Abgeordneten allgemein.
 
@lutschboy: Die Hauptaufgabe für die Tablets im Bundestag soll die kompakte Zurverfügungstellung von Unterlagen sein. Diese Unterlagen sind Interna und sollten eigentlich nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Bei den ganzen chinesischen Routerherstellern wird immer unterstellt, es wären Spionagetools integriert. Bei einem Tablet sollte das zB. von Apple oder Google nicht möglich sein? Apple und Google haben zugegeben, dass sie Fernzugriff auf die Geräte haben. Dieses macht Tablets im Firmenumfeld übrigens auch sehr kritisch.
 
@wasserhirsch: Wenn die Leute nicht in der Lage sind ihren Dienst im Land/Bundestag zu erfuellen, haben die dort nichts zu suchen. Mit oder ohne Laptop..
 
@-adrian-: "Wenn die Leute nicht in der Lage sind ihren Dienst im Land/Bundestag zu erfuellen..." Ok, wer entbindet dann jetzt den kompletten Bundestag seines Amtes. XD
 
@fieserfisch: Ueber den letzten ders gemacht hat wird ja heute noch geredet
 
@-adrian-: Ich meinte das natürlich nicht im Sinne von, wir brauchen kein demokratisches Parlament. Sondern wir brauchen endlich mal kompetente Politiker, denn unsere Atzen sind alles samt komplett kompetenzlos!
 
@fieserfisch: Das macht nichts. Zieht sich ja bis zur EU hoch. Ich denke man sollte sich langsam mal damit beschaeftigen sich die ganze Landesweite und kreisweite politik zu sparen und mal ein weniger groesser zu denken. Big Parlament wie es Kahle sagen wuerde
 
Ich seh das Problem nicht. Sollen sie halt Tablets nutzen. Punkt. In einem Plenarsaal gehören auch nur Rednerdokumente, Möglichkeiten sich Notizen zu machen und ggf. Unterlagen zu vorgängen. Wofür da Laptops benötigt werden, erschliesst sich mir nicht. Die sozialen Netzwerke zu verbannen, halte ich allerdings auch für Steinzeitgehabe.
 
@JoePhi: Ou jaaa....Angry Birds auf dem iPad Spielen (das am besten noch von Staat Bezahlt wird) :) Das nennt man noch Vertrauenswürdige Politik......
 
@Edelasos: Wie kommst du eigentlich von der Aussage 'Tablet' und 'Rednerdokumente' auf Angry Birds? Nur so aus Interesse.
 
@JoePhi: Piraten halt, bei sowas laufen sie Protest, wenn aber Militär im Innern angeblich mit dem Grundgesetz in Einklang steht, hört man da nicht viel von den Piraten. Ich kann das nachvollziehen dass Laptops da nicht erwünscht sind, Handys muss man ja auch aus machen in Klassenzimmern etc. Mit Technikfeindlichkeit hat das garnix zu tun, sondern zb mit Lärmfeindlichkeitm, dass die Piraten da die "Wir-sind-jünger-und-cooler"-Keule rausholen ist total polemisch.
 
Diese Spaßpartei soll arbeiten und nicht mit solchen dummen Forderungen kommen. Was die Piraten in Schweden machen heiße ich gut, hier sind es doch allenfalls irgendwelche Dummschwätzer, die keine Ahnung von Politik haben. Stellen Forderungen zu irgendwelchen Steuersenkungen und haben mal gar keinen Plan wo die Gelder sonst herkommen sollen.
 
@bliblablubb: Zum Thema Steuern: Der Staat nimmt genug Steuern um im Milliadrenplus zubleiben! Nur die Politiker die an der Spitze stehen

1. stecken sich das Geld selber in die Tasche
und
2. können sie mit dem Geld was schließlich übrig bleibt NICHT Wirtschaften.

Da die Piratenpartei recht jung ist, erhofft man sich das sie nicht so ,,versaut" mit den Steuergeldern umgehen. Darum gingen auch mehr Bürger 2012 zu den Bundestagswahlen als gedacht. Die Piraten sind neu, das ist sicher, nur sie als ,,Dummschwätzer" zubezeichnen, steht dir trotz
Meinungsfreiheit nichts zu.
 
Das Problem ist etwas vielschichtiger, als in der News dargestellt. So ist "Ein einheitliches Erscheinungsbild des Landtags geht hier vor einer möglichst optimalen Arbeitsfähigkeit der Parlamentarier." natürlich Humbug. Tatsächlich findet die Meinungsbildung, was in der Folge des zitierten Satzes anders dargestellt wird, ja auch nicht erst in der Debatte statt, sondern üblicherweise schon zuvor in den Ausschuss- und Fraktionssitzungen sowie ggf. in Gesprächen mit Experten etc.. Und auch zur Informationsweitergabe in sozialen Netzwerken besteht nach einem Sitzungstag bzw. nach einer Plenarwoche genügend Zeit. Wer hier, aus reiner Affinitität zur IT einen Einzug ins Parlament begrüßt, muss auch bedenken, dass sowas dann auch grundsätzlich ebenso für andere Wahlmittel der Kommunikation gelten würde: Warum also keine Informationsweitergabe direkt per Telefon, Buschtrommel oder Oboe? Das ist natürlich etwas überzogen dargestellt, nur ist es eben hier das wahlweise Mittel der Piraten - andere würden eventuell andere Medien bevorzugen - und das für einen Erfolg, der durchaus auch anders herbeigeführt werden kann. Im Zweifelsfall ginge dies sogar aus den Büros der Abgeordneten - üblicherweise kann in diesen jederzeit gehört werden, was im Plenarsaal besprochen wird.
 
@LostSoul: Wichtig ist aber auch das den Abgeordneten nicht Parteiübergreifend eine Meinung aufgestülpt wird, sondern auch noch nach eigenem menschlichen Ermessen eine Entscheidung gefällt wird. Dafür ist es aber auch wichtig die Contra Meinungen während der Debatte aktiv wahrzunehmen.
 
Zu dumm das man in der Schule nicht aufgepasst hat wie man mit Füller und Schulheft umgehen muss :)
 
Sind wir doch mal ganz ehrlich. Nehmen wir mal an jemand von der SPD steht vorne und redet. Vielleicht gibt es dann mal irgendwelche Buh Rufe von der CDU, aber das war es dann auch. Wie im Artikel auch erwähnt, nur Rede und Gegenrede. Wenn man nicht gerade selber redet, könnte man also auch genau so gut Solitär spielen oder auf FB Bilder posten. Sicher, für den Zuschauer von außen mag es befremdlich aussehen wenn in der 4 Reihe Skat gespielt wird, aber das Ergebnis wäre das selbe, Gegenreden haben keinen Einfluss auf das, über was dann abgestimmt wird.
 
Kleiner Zusatz dazu: aus dem Gründe sollen nun alle vom Landtag (aus Steuergeldern) angeschafften Notebooks eingestampft und neue tablets angeschafft werden... Einfach mal drüber nachdenken, wofür die steuern draufgehen
 
@Slurp: naja, so wie man die hippster der parteien kennt, werd sich apple 2x freuen, erstens geld durch den verkauf der ipads u dann den verkauf der interna^^
 
@hellboy666: wie kommst da drauf das man da nun unbedingt apple mist kaufen muss oder soll?
 
@snoopi: habe weder ein "soll" noch "muss" in meinen text verwendet ;) aber ein blick reicht schon, schliesslich kann man bereits jetzt schon sehr viele dort mit einem schwarzen pad mit apfel auf der rückseite sehen. Und ich denke kaum, das die sich ein nischen Produkt auswählen, da die meisten politiker diese nicht mal kennen.
 
Schön das die "alt" Pateien ihre Geräte nicht zu nutzen wissen und nur sinlos am spielen und surfen sind wenn sie im Landtag sitzen.
 
Sagt mal bitte einer den Piraten das Politiker nicht zum arbeiten gemacht sind....^^
 
Wer schon mal Bundestagsdebatten im Fernsehen verfolgt hat wird sich vielleicht auch schonmal darüber geärgert haben, dass die Politiker nicht dem Redner lauschen, sondern sich z.B. gegenseitig ihre neuesten Handys, Apps oder sonstwas zeigen. Andere spielen Schach oder ähnliche Spiele statt aufzupassen. Das verstehe ich irgendwie nicht unter "Arbeit" im Bundestag. Andererseits verhindern solche Geräte natürlich auch ganz gut dass die Politiker gänzlich einpennen.
 
@DennisMoore: Ich glaube Du hast durchaus eine gewisse romantische Vorstellung von Arbeit im Plenarsaal. Die Entscheidungen, die dort getroffen werden, unterliegen doch sowieso in den allermeisten Fällen dem Fraktionszwang, sprich: Das Abstimmungsverhalten ist vorab festgelegt. Die Reden ändern da nix. Von daher ist Lauschen einer Rede eine Sache, die die Höflichkeit gebietet. Da die Abgeordneten aber durchaus einen Schnitt durch die Gesellschaft darstellen sollen, gibt es dort solche und solche.
 
@JoePhi: Tja, es ist schon recht romantisch, dass stimmt. Ein Plenarsaal gefüllt mit relativ hoch bezahlten Abgeordneten, die sich - wenn auch nur zum Schein - für das interessieren was der andere zu sagen hat. Man könnte wenigstens so tun als ob es einen interessiert. Schließlich schaut der Arbeitgeber (das Volk) am Fernseher zu. Wenn ich meinem Chef mit demonstrativem Desinteresse begegne fliege ich raus. Geht leider bei Abgeordneten nicht.
 
@DennisMoore: na ja ... die eigentliche Arbeit der Abgeordenten läuft eben nicht bei dem, das das Fernsehen zeigt. Dieser Vorgang ist eben nur der kumlinierende Punkt der vorhergehenden Arbeit. Das weiss aber nicht jeder und von daher sollte schon jeder Abgeordnete zumindest aus PR-Gründen sich so verhalten, wie man es erwarten sollte. Aber da kommt wieder der Schnitt der Gesellschaft.
 
Das mit den sozialen Medien kann ich noch verstehen aber Notebooks oder so verbannen empfinde ich als übertrieben. Wenn jmd. keinen Bock zur Arbeit hat, dann nimmt er halt ne Zeitung und liest die.
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