Microsoft wegen Steuertricksereien in der Kritik

Der Software-Konzern Microsoft steht neben dem Computer-Hersteller HP und einigen anderen Unternehmen in den USA in der Kritik. In einer Senatsanhörung wurden die beiden als Beispiele dafür hervorgehoben, wie Unternehmen mit verschiedenen Tricks ... mehr... Microsoft, Logo, Redesign Bildquelle: Microsoft Microsoft, Logo, Redesign Microsoft, Logo, Redesign Microsoft

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Ja zu Kapitalismus und Globalisierung , aber wehe die anderen nutzen es zu unserem Nachteil...
 
@Zombiez: Die beiden erwähnten werden mit Fleiß voran getrieben um solch Schiebereien zu ermöglichen.
 
Interessant, dass auch hier wieder Apple nicht erwähnt wird. Die stehen nämlich genauso auf der Liste der schwarzen Schafe...
 
@der_ingo: Ich glaube es ist überhaupt schwer ein Unternehmen zu finden das freiwillig mehr Steuern bezahlt als es muss.
 
@[Elite-|-Killer]: Wieso beschränkst du deine Aussage auf Unternehmen?
 
@HirschHorst: weil es viele leute gibt, die ihre steuern legal und komplett zahlen? bei unternehmen wäre ich mir da nicht mehr so sicher.. vll. der kleine bäcker um die ecke..
 
@He4db4nger: Was heisst schon komplett? Wenn ich steuerliche Vorteile geltend machen kann mache ich das auch. Das ist auch legal.
 
@He4db4nger: Es besteht ein Unterschied zwischen Steuerbetrug und dem Umstand, dass Steuer"schlupflöcher" genutzt werden. Letztere sind einfach nur nicht oder nicht ausreichend geregelte Lebenssachverhalte. Diese zu nutzen, ist das Recht von jedermann, egal ob es sich um die private oder die Unternehmenssteuererklärung handelt. Das Meckern der Politik zeigt nur, dass sie daran nicht gedacht haben oder den Umstand sogar mit Absicht ungeregelt gelassen haben. Fakt ist aber auch: Egal wie detailliert man etwas regelt, es wird immer Einzel-, Rand- oder Sonderbereiche geben, die man damit nicht erfasst. Das reine Nutzen von steuerrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten ist hingegen vollkommen legitim.
 
@[Elite-|-Killer]: "Wenn ich steuerliche Vorteile geltend machen kann mache ich das auch."
Das meinte ich. Nicht nur Unternehmen "denken" so - auch Haushalte.
Keine Ahneung, warum ich hier ein Minus verdient habe(?)
 
@LostSoul: was fürn schmarn. was willst du als otto-normalo denn bitte wegschlüpfen? mach dich nicht lächerlich. das system basiert auf den stärkeren, du als würstchen darfst für DIE bezahlen, nicht umgekehrt...
 
@PCLinuxOS: Dass der mögliche Effekt bei Vielverdienern und Unternehmen potenziell größer ist, steht doch gar nicht zur Diskussion. Es geht um die Frage, ob hier etwas stattgefunden hat, das rechtlich zu beanstanden ist - und exakt das ist nicht der Fall. Oder wollen jetzt jeden an den Pranger stellen, der im Rahmen der Lohnsteuererklärung mögliche Abzüge geltend macht oder steuerfreie Sachverhalte aus der Berechnung herausnimmt? Das ist nämlich die Konsequenz.
 
@HirschHorst: ich halte es nicht für verkehrt wenn man scho nnciht alle aufzählen kann zumindest die größten zu nennen...und apple ist da ja aktuell doch einer der größeren, vorallem was Umsatz/Steuerzahlungen angeht, sicherlich größer als hp. Da sollte zumindest Microsoft und apple genannt werden - hp halte ich da blauäugig mal für vernachlässigbar. Ganz schwach @ winfuture
 
@0711: Was willst du denn da aufzählen? Den Betrag, den der Staat nicht eingenommen hat, weil er bestimmte Sachverhalte nicht geregelt hat? Und was bringt das? Im Kern könntest du auch sagen: Unternehmen XY hat YZ Euro/Dollar Gewinn gemacht und man hat nicht noch mehr Steuern davon "abschröpfen" können. Schweinerei aber auch.
 
@LostSoul: Du spielst ja darauf an dass dieser umstand keiner Meldung würdig ist weil die unternehmen schlicht und einfach im vom Staat gegebenen rahmen agieren....da folge ich durchaus in der Argumentation. ;) Wenn man aber meint so eine Meldung zu veröffentlichen dann sollte man wenigstens die größten "kritikziele" raussuchen. Edith: wenn ich mir das dokument anschau sollte da nicht Microsoft und hp stehen sondern apple, Google und eventuell Microsoft. "During its current investigation, the Subcommittee has learned that for Fiscal Years 2009, 2010 and 2011, Apple has been able to defer taxes on over $35.4 billion in offshore passive income covered by Subpart F. Google has deferred over $24.2 billion in the same period. For Microsoft, the number is $21 billion. "
 
@der_ingo: Da wirste wohl kaum eins der globalen Unternehmen finden, das nicht in der Richtung am Tricksen ist. Ich sag das jetzt mal wertfrei, denn der Steuertrickserei ist ja im Allgemeinen niemand so wirklich abgeneigt, unsere lieben Politiker ausdrücklich eingeschlossen. EDIT: Die Überschrift ist aber wirklich suggestiv.
 
@der_ingo: Ja, das habe ich mir auch gedacht. Hatte die News vorhin schon bei heise gelesen, dort wurde Microsoft im Titel noch zusammen mit HP genannt. Der Artikel selbst liest sich dann auch noch weitgehend neutral, neben dem Microsoft-Beispiel wird auch HP näher beleuchtet und insgesamt ein paar Fakten gebracht (Zitat "Zwischen 2009 und 2011 hätten so Microsoft 21 Milliarden US-Dollar, Google 24,2 Milliarden und Apple 35,4 Milliarden US-Dollar an den Steuerbehörden vorbeischaffen können.") die zeigen, dass die direkten Konkurrenten kein Stück besser sind. Hier dagegen liest es sich so, als wäre Microsoft mit Abstand am schlimmsten und die anderen kaum erwähnenswert. Ja ja, immer feste drauf auf das große böse Microsoft... "IT-Unternehmen wegen Steuertricksereien in der Kritik" war wohl nicht sensationslastig genug oder wie?
 
@Tschramme86: Wieso ist hier eigentlich irgendeines der Unternehmen überhaupt "schlimm" oder gar "schlimmer" als eines der anderen? Diese Unternehmen machen nichts anderes, als die gesetzlichen Möglichkeiten zu nutzen. Hier hat ausschließlich der Gesetzgeber versagt, nicht aber die Unternehmen. Oder bezahlst du etwas freiwillig mehr Steuern, als notwendig ist bzw. nutzt nicht die Möglichkeiten, die das Gesetz dir gibt, um deine Steuerlast zu senken?
 
@LostSoul: Ich finde, das ist ein völlig anderer Punkt. Mit dem "schlimm" wollte ich nur die Stimmung bzw. den Eindruck aufgreifen, der in diesen Berichten momentan erzeugt wird. Natürlich ist das rein rechtlich nicht zu beanstanden, was die Firmen da machen. Ob man das nun gut findet oder nicht, hängt sicherlich viel von der eigenen Situation und den eigenen Moralvorstellungen ab. Und dass die Presse dazu Position bezieht, ist ja auch generell in Ordnung, dafür ist die Presse ja da - sie sollte es dann aber neutral und wahrheitsgemäß machen. Und "wahrheitsgemäß" heißt für mich auch, dass ich nicht durch bewusstes Weglassen von Fakten ein falsches Bild erzeuge. Es mag ja alles richtig sein, was Winfuture da schreibt, aber es ist eben nur ein Teil der Geschichte. Also entweder schlampig recherchiert oder bewusst so selektiv geschrieben. Liest man den Artikel auf heise, dann bekommt man die Aussagen beider Seiten dazu neutral präsentiert, erhält verschiedene Beispiele, kriegt einige Firmen genannt, die so handeln und kann sich nachher als Leser seine eigene Meinung bilden. Liest man den Artikel hier bei Winfuture, bekommt man quasi schon ne vorgefertigte, manipulierte Sichtweise aufgedrückt: alle Firmen machen das irgendwie aber Microsoft übertreibt es total und jetzt wird erstmal geguckt, ob man denen dafür nicht mal wieder irgendwie an den Karren fahren kann. Ganz große journalistische Leistung @Winfuture/Herr Kahle.
 
@der_ingo: Definitiv!
 
"In einer Senatsanhörung wurden die beiden als Beispiele dafür hervorgehoben, wie Unternehmen mit verschiedenen Tricks der Staatskasse Steuergelder in Milliardenhöhe vorenthalten. "---- Also die Gesetzgeber beschweren sich, dass Firmen VÖLLIG LEGAL die Gesetzeslage ausnutzen. Ein SteuerTRICK ist ja kein SteuerBETRUG. So what? Da sollten sich die Gesetzgeber doch selber an die Nase fassen.
Das gleiche machen deutsche Automobilkonzerne auch. Für sowas hat man gute Steuerberater in der Firma.
 
@Seth6699: Sowas machen auch Leute, die gerne US-Präsident werden wollen. Guck dir doch diesen aalglatten Romney mal an. Das ist doch alles Heuchelei.
 
@DON666: Und? Was kann man ihm deswegen anlasten? Richtig: Nichts. Politisch mag er sonst wo stehen, das hat aber nichts damit zu tun, ob seine steuerlichen Aktivitäten nun rechtlich legitim sind. Ob sie moralisch, insbesondere für einen Präsidentschaftskandidaten, vertretbar sind, steht auf einem vollkommen anderen Blatt.
 
@LostSoul: Recht hast du. Aber wenn diese Leute dann immer einen auf Moralapostel machen, ist das schon irgendwie zum Würgen. Man könnte ja auch einfach mal zu dem stehen, was man im echten Leben vertritt.
 
@DON666: Nun, *dann* kannst du Romney erst recht keinen Vorwurf machen: Steuerlich ist er ja sogar für eine wesentlich stärkere Lockerung und Senkung von Spitzensteuersätzen etc. Insofern trinkt er hier tatsächlich nur den Wein, den er predigt.
 
@LostSoul: Okay, stimmt eigentlich... Er klammert ja ganz offen die ärmeren Bevölkerungsschichten von allen Boni aus, da die seiner Meinung nach eh faules Pack sind, das sich selbst in seine aktuelle Lage hineinmanövriert hat. Insofern ist er natürlich eine ehrliche Haut...
 
@Seth6699: grad is us Wahlkampf und us firmen haben patriotisch zu sein und wer sie hier zur Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit dranbekommen will steht gut da, weil es als patriotisch gilt (auch wenn man bei forderungen für die Allgemeinheit wie z.B. ein refomriertes Gesundheitswesen in amiland gern mal der Kommunist ist aber da müsste ja auch jeder persönlich zahlen und kein großer industriekonzern).
 
@Seth6699: richtig! das system erlaubt dieses assoziale verhalten, also muss das system verändert werden.
 
Sind wir mal realistisch. Alle Großfirmen "tricksen", hinterziehen und oder verschieben, schreiben ab und schröpfen den Staat wo sie nur können. Großkonzerne halten gerne mal die Hände auf, für vermeindliche Innovationen oder kassieren Zusatzgelder um ihre Löhne zu kürzen. Mitnahmementalität, Lobbyistenpolitik. Wieso tun sie es? Ganz einfach, weil sie es können, weil der Staat Steuerfahnder rationalisiert, weil ganz einfach niemand mehr da ist, der Steuerhinterziehung ahnden könnte. Das was da manchmal an die Presse gelangt, sind Peanuts und zeigen nicht annährend das Dilemma! In der BRD ist die regeln die einzelnen Bundesländer wieviel Steuerprüfer eingestellt werden. Es werden natürlich wenig eingestellt, aus Angst, die Konzerne könnten abwandern! Das ist die Realität und dadurch entgehen dem Staat Milliarden, die im Ausland auf Nummernkonten eingezahlt werden. Großkonzerne zahlen defakto KEINE Steuern. Sie bekommen es hinten und vorne rein. Da wo viel ist, kommt viel hin, dass System funktioniert durch Erpressung, Drohung und Politikern die es sich in vielen Konzernen als Vorstand bequem gemacht haben. Man muss endlich mal aufwachen. Dieser Planet wird von wenigen gierigen Menschen komplett ruiniert und wir werden mit Falschinformationen gefüttert. Die Masse ist dumm.
 
@Sesamstrassentier: Unternehmen zahlen in Deutschland de facto sehr wohl Steuern. Dass sie dabei eventuell rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten nutzen ist hingegen nicht verwerflich. Auch nicht, dass man beispielsweise in Konzernen steuerliche Organschaften zur Verrechnung von Verlusten nutzt, um die Steuerlast von gewinnträchtigen Bereichen zu nutzen. Was du dabei nämlich außen vor lässt: Auch wenn dieser Bereich, der im Falle der Organschaft rechtlich verselbständigt ist, im Steuersubjekt selbst inkludiert wäre, wäre der steuerliche Effekt exakt der gleiche - dann wäre hier nur schon direkt der zuversteuernde Gewinn gesenkt worden und nicht erst durch die Verrechnung mit dem Steuerorganunternehmen. Warum muss man eigentlich diesen populären Stammtischunsinn vollkommen unreflektiert weitererzählen?
 
@LostSoul: Aha, rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten. Wieder so ein Nonsens eines BWL`ers. Man man man... solche Leute halten das Karussel der Selbstbedienung am laufen. Ihre Reflektionsmöglichkeiten halten sich in Grenzen, stimmts?
 
@Sesamstrassentier: Kannst du deiner polemischen Reaktion auch irgendeinen sachlichen Gehalt geben, wie ich es in meiner Ursprungsantwort getan habe? Alleine der Unsinn bezüglich "Karusell der Selbstbedienung": Hier wurde nicht betrogen oder im rechtlichen Randbereich agiert, sondern einzig und alleine steuerliche Möglichkeiten genutzt - das sagt sogar der im Artikel zitierte Levin als Mitglied des zuständigen Ausschusses.
 
@LostSoul: Das ist ganz klar moralisch daneben. Es spielt für mich auch keine Rolle ob jemand jemanden ermordet, erschlagen oder sonst was hat. Tod ist Tod! Solche "noch" legalen Schlupflöcher gilt es zu stopfen.
 
@LostSoul: Die Keule der Vernunft wird der Keule der Pseudomoral immer unterlegen sein. Du kannst also nur verlieren :D
 
"Levin konnte den Unternehmen nicht vorwerfen, illegal zu handeln" ... für mich ist der Fall hiermit erledigt
 
@Der_da: Nur weil etwas gesetzeskonform ist, heißt das noch lange nicht, dass es moralisch okay ist. Konzerne haben auch einen gesellschaftlichen Auftrag, sie geben Arbeitsplätze und arbeiten mit Menschen und sie bekommen Staatszuschüsse, wenn es ihnen mal nicht so gut geht. Sich auf der einen Seite großzügig zeigen, indem man mediengerecht eine Schule ausstattet und dann aber hinten rum tricksen um keine Steuern zahlen zu müssen. Viele verhalten sich so. Es geht nur ums Image und an dieser Stelle ist es mal ganz nett anzusehen was wirklich passiert und was man von ihnen moralisch halten muss. Da regiert ausschließlich der eigenen Vorteil und die Gier. Das sind übrigens die niedrigsten Urinstinkte.
 
@Sesamstrassentier: Die meisten Einzelpersonen verhalten sich aber nicht anders - warum sollten Konzerne, die von Menschen geführt werden, sich letztendlich anders verhalten als die Menschen selbst? Hier herrscht ebenso das Streben nach individueller "Optimierung" - sei es nun in Form von "Geiz ist geil"-Einkaufen (das durchaus nicht nur Leute praktizieren, die jeden Cent umdrehen müssen), oder illegalen Downloads ("wozu für das Arbeitsprodukt anderer zahlen, wenn man's auch einfach per Mausklick kostenlos haben kann"), oder beliebigem anderen egoistischem Verhalten. Daher können die meisten Leute es den Konzernen auch schlecht moralisch vorwerfen, ohne vorher mal in den Spiegel zu gucken. Aber: der Staat sollte natürlich für Spielregeln sorgen, die dem Gemeinwohl dienen, sprich Steuerschlupflöcher sollten gestopft werden (und am besten nicht wieder durch Sonderregelungen, die das gesamte Steuerrecht noch komplizierter machen und ggf. neue Schlupflöcher schaffen).
 
Wer ohne Schuld ist möge den ersten Stein werfen... und es flog ein Wattebällchen^^ Soll ich mich als kleiner Bürger jetzt auch noch beschweren, dass mich ALLE besch$%/§en? In allen "modernen Demokratien" heißt es doch überall >Kosten sozialisieren< und >Profite privatisieren< so what!?
 
@bLu3t0oth: Nur, dass es hier überhaupt keine Schuld seitens der Unternehmen gibt.
 
@LostSoul: Keine Schuld im Sinne von "Keine Gesetze übertreten" bedeutet nicht, dass sie keine Schuld auf der ganzen Linie haben. Es gibt noch etwas mehr. Etwas mehr reflektieren könnte Licht ins Dunkeln bringen.
 
@Sesamstrassentier: Mein Gott, der gleiche Blödsinn wie oben schon. Daher nochmal: Gibt es irgendetwas an *Fakten* das du beitragen kannst oder kommt nur der allgemeine "der böse Kapitalismus und große Konzerne sind per se böse"-Unsinn?
 
@LostSoul: Kommst du uns jetzt mit "Alle die das kritisieren sind Kommunisten?" Lächerlich!
 
@LostSoul: Na wer hat da wohl die Eier in der Hose diese Schlupflöcher zu beseitigen?! RRRRrrichtig: Niemand
 
@MetaTron: Und das ist jetzt also die Schuld von HP, Microsoft, Google und Apple? Ist klar...
 
@LostSoul: Ja, denn genau diese Firmen brüsten sich mit Freicomputern in Schulen, weil ja der arme Staat kein Geld hat. Und anders rum stecken sie alles in die eigene Tasche. Noch mal für dich zum mitschreiben. Solche Firmen denken nur an ihren eigenen Vorteil. Computer in Schulen verteilen ist lediglich Imagepolitik. Na klar müssen sie sich jetzt diese Vorwürfe gefallen lassen.
 
@Sesamstrassentier: Sie stecken es sich in die "Tasche", weil sie es im operativen Geschäft verdient haben. Der Staat hat keine Grundlage geschaffen, diese Gelder zu entziehen. Wenn dich dieses stört, ist der Gesetzgeber dein Ansprechpartner, aber nicht das Unternehmen, dass nicht freiwillig mehr zahlt, als es muss. Aber klar, du zahlst bestimmt freiwillig mehr Steuern als du musst, richtig?
 
@LostSoul: Für mich sind Unternehmen und Unternehmen ganz klar in der Pflicht. Sie nutzen diese Steuerlöcher weil sie sich teure Anwälte kaufen können! Sie kassieren nicht nur Gewinne, sondern verdienen auch am Elend ihrer Mitarbeiter die sie in Drittweltländer, oder Diktaturen rekrutieren. Deine Lobbyistengestammel "saubere großkonzerne" geht an der Realität vorbei. Vielleicht verstehst Du irgendwann die Zusammenhänge.
 
@Sesamstrassentier: Ah, klar, wie konnte ich nur vergessen, natürlich sind "die" schuld. Wer sonst. Und du hast den Durchblick. Wie konnte ich vergessen. Ja, vielleicht verstehe ich das irgendwann mal. So wie du.
 
@Sesamstrassentier: Um Steuerlöcher zu nutzen braucht man keine Anwälte, weil es nicht verboten ist. Solange die fällige Steuerlast bezahlt wird ist doch alles ok. Und wenn man die Steuerlast durch legale Aktionen mindern kann, dann kann man das, ja muß es sogar, tun. Die Unternehmer sind in erster Linie ihrem Unternehmen verpflichtet. Und diese Pflicht beinhaltet nicht unnötig Geld auszugeben. Außerdem stecken sie sich kein Geld in die Tasche, sondern klopfen dem Staat auf die Finger wenn er versucht zu tief in eben diese Tasche zu greifen.
 
Die Regierungen sind doch selber schuld.. Sie erheben zwar bei Steuersünden immer den Zeigefinger, aber die Gesetze werden auf der anderen Seite nicht verschärft und angepasst.. Das selbe auch bei der Finanzmafia, die ganze Wirtschaftskrise hätte man sich sparen können wenn man im Finanzsektor hart durchgegriffen und den Laden mal richtig reguliert und an die Kette genommen hätte.. Aber dafür sind die lieben Politiker zu feige, weil sonst könnte ja der gut bezahlte Job in der freien Wirtschaft gefährdet sein nach der Politikerkarriere..
 
@stargate2k: ich hab das gerade mal auf griechenland bezogen, unmöglich :D
 
tja das haben schlüpflöcher so an sich. so wie ich das sehe die machen das ganze legal und das passt dem staat nicht. haben sie einfach pech.
 
Hier braucht doch keiner mit dem Finger zu zeigen. jeder der in diesem Lande Lohn- oder Einkommensteuer zahlt oder ein Unternehmen hat, versucht so viel wie möglich vor dem Staat zu retten. Und das ganz legal - nennt sich Steuerschlupflöcher. Unternehmer sind ärmer wie Hartz IVer. Ein amerikanischer Multimiliardär zahlt weniger Steuern wie seine Sekretärin. Und bei uns ist das genauso. Ganz LEGAL.
 
@LastFrontier: Naja, die Steuerberater muss man auch noch einrechnen - das ist zwar weniger als die Steuern sonst wären (sonst macht er einen verdammt schlechten Job) aber immer noch einiges bestimmt.
 
Um Gottes Willen! MS und Apple sind doch die heiligsten Vereine auf Erden!
Die abgezogenen Eltern der Kids hier, können das alle beschwören und darauf pochen!

Geld wird sowieso nur gedruckt!
 
die gier siegt in diesem system immer. ein system für gierige, von gierigen. eklig.
 
Wie die Fanboys das wieder verteidigen, wenn es Apple wäre, wäre das Geschrei groß.
 
@kpy: Apple ist auch mit dabei. Also: Wääääääh!
 
Für mich hört sich das nicht nach einer Kritik an den Konzernen an, sondern nach dem Eingeständnis der Behörden, dass sie zu blöd sind ordentliche und wasserdichte Steuergesetze zu erlassen. Natürlich nutzen Konzerne die Lücken aus die es gibt. Wär schlimm wenn sie es nicht täten. Und Privatleute sind da auch nicht anders. Nur bei denen sind die Spielräume sehr viel begrenzter.
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