Die BioWare-Gründer verlassen das Unternehmen

Ray Muzyka und Greg Zeschuk, zwei von drei Gründern des Spielestudios BioWare, haben bekannt gegeben, dass sie das mittlerweile zu Electronic Arts gehörende Unternehmen verlassen. In zwei separaten Blog-Einträgen deuteten beide an, dass sie der ... mehr... BioWare BioWare

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Das wars denn jetzt endgültig mit dem Laden. RIP Bioware.
EA hat ja schon viel zum Fall beigetragen, das ist jetzt der finale Stoß ;)
 
@Speedball: Beide ziehen sich wohl komplett aus der Spieleindustrie zurück und dieses ist schon seit einem halben Jahr bekannt um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen. Denke das hat ausnahmsweise mal weniger mit dem EA - westwood/bullfrog/origin syndrom zu tun ;-)
 
@cosmi: Sehe ich auch so. Auch wenn EA garantiert nicht gut für den Laden ist, der Grund für den Rücktritt scheint wirklich ein ganz anderer zu sein. Aber wenn man nicht mehr am Zocken oder der Thematik interessiert ist, dann ist es nunmal schwer bei sowas noch mitzuarbeiten, das kann ich schon verstehen.
 
@cronoxiii: Kaum ist der Ruf im Eimer und keine Besserung abzusehen, gehen sie. Das ist schon ein merkwürdiger Zufall.. Ich denke es bleibt nur EA als Erklärung, auch wenn sie noch 6 Monate gewartet haben.
 
@Nuallan: Klar, kann auch sein, dass da eine Unzufriedenheit mit reingespielt hat, aber die Schuld würde ich EA in dem Fall nicht unbedingt zusprechen, auch wenn ich es liebend gerne tun würde.
 
@cosmi: Sie würden wohl nie sagen "Weil EA unsere Firma in Grund und Boden fährt und wir uns das nicht mit ansehen können, schmeissen wir es hin...." Das wars mit BioWare!
 
@cosmi: Dass sie die Branche verlassen dürfte bestimmt daran liegen dass in ihren Verträgen mit Sicherheit eine Klausel enthalten ist die es ihnen für gewisse Zeit verbietet in einem Konkurrenzunternehmen zu arbeiten. Das ist bei Führungspositionen nicht unüblich. Dass beide plötzlich die Lust an der Spieleentwicklung verloren haben erscheint unwahrscheinlich.
 
@Speedball: EA ist nicht immer Schuld, auch wenn das jeder sagt. Klar hatte EA vielleicht dazu beigetragen, aber da Sie sich ja wie geschrieben "ganz" aus der Spielebrache zurückziehen, hat das wohl nicht viel (beachte bitte das Wort "nicht" und "viel") mit EA zu tun. Wir werden sehen was die Zukunft bringt. :)
 
Würde mir auch nicht gerne angucken wie mein Lebenswerk vor die Hunde geht. Und das tut es nun mal dank EA. Punkt.
 
@Nuallan: Was da zählt ist nunmal Geld und wenn sich Entwickler-Teams von EA kaufen lassen, habe ich ehrlich gesagt kein Mitleid damit. Sei es POPCAP, BIOWARE oder DICE. Früher oder später werden sie alle gefressen und EA kauft munter ein neues Studio.
 
@Nuallan: Wenn EA so schlimm ist, war den beiden Herren das bereits vor der Übernahme klar, und somit ist es Ihr verschulden, da es Ihnen wohl nur um die Millionen ging.
 
Ich frage mich ob die nachlassende Begeisterung für Games am Alter liegt, rein persönlich begründet ist, oder mit der aktuellen Überflutung mit Spielen aller Art zu tun hat? Ich stelle bei mir nämlich Ähnliches fest. Früher war ein Computerspiel noch etwas besonderes, "magisches" und die Meisterung dessen hat echten Spaß bereitet. Heute kann man in millionen unterschiedlichen mehr oder weniger gut gemachte virtuelle Welten abtauchen, sei es nun am Browser, an der Konsole, am PC, Tablet, Smartphone, etc... man wird förmlich überschwemmt, aber auch wenn die Aufmachung noch so gut ist, das Prinzip dahinter wirkt auf mich irgendwie immer liebloser, endlos wiederholt und bis zur Schmerzgrenze ausgewalzt.
 
@Givarus: In diesem Fall gilt es die Perlen zu finden - und die gibt es heute noch! Ich sehe die Schwemme zwar auch, aber an den richtig guten Spielen bleibe ich hängen. Also auch wenn es heute unglaublich viele Spiele gibt, finden tut man immer was, das ist eigentlich kein Problem. Das Problem ist halt das Finden. Entweder man wälzt News/Reviews, guckt Videos etc, oder man probiert selbst aus. Da ist natürlich das Problem der Demoversionen die irgendwie immer weniger populär zu werden scheinen.
 
@cronoxiii: Naja, das kommt irgendwie noch dazu - in den letzten Jahren habe ich irgendwie immer mehr das Gefühl ich verbringe mehr Zeit mit dem Informieren was es an neuen guten Spielen gibt, als mit dem Spielen selbst. Dabei wächst die Unzufriedenheit, da man eben auch nicht alles spielen und ausprobieren kann. Und auch Titel un Genres die mich früher total weggehaun und über Wochen beschäftigt hätten leiden irgendwie an meiner verkürzten Aufmerksamkeitsspanne - habe ich zumindest das Gefühl.
 
@Givarus: Auch ich bin nichtmehr so "wild" auf neue Spiele wie ich es früher war. Trotzdem bin ich nachwievor begeisterter Spieler, nur wird man mit der Zeit einfach abgebrühter (in ermangelung eines besseren Wortes). Die Titel der großen Hersteller können mich kaum noch hinter dem Ofen hervorlocken. Das hat man alles irgendwie schon gesehen. Dafür beschäftige ich mich umso mehr mit Indie-Games. Da findet man immer wieder frische Ideen und Kreativität. Aktuell kann ich FTL empfehlen. :)
 
@HazardX: Nur eine kleine Anmerkung zum Thema FTL. Hab es mir nach vielen Empfehlungen heruntergeladen, leider ist es bei mir unspielbar, da das Spiel (offenbar weit verbreitete) Probleme mit Radeon-Karten hat. Hoffe, dass das Software-seitig gelöst wird...
 
@witek: FTL? Klärt mich auf :)
 
@Lay-Z187: Steht für Faster than Light. Ist ein Weltraum-(Indie-)Spiel, bei dem man ein Schiff "managen" muss und so Sachen wie Lebenserhaltung und Schilde koordiniert. Aber wie gesagt: Ich konnte es selbst noch nicht spielen. Mehr dazu: http://www.ftlgame.com/
 
@witek: Miese Action. Bin auch Radeon-User. Schaue es mir aber demnächst mal an. Als 83er-Jahrgang habe ich auch alles mitgenommen - von Pacman über Mario bis Dead Rising. Aber ich kann nur zustimmen. Mit fortschreitendem Alter und Erfahrung kommen einem die meisten heutigen Spiele nur noch wie Einheitsbrei vor - auch wenn manche dabei wenigstens nett anzuschauen sind... Danke für den Tipp jedenfalls ;)
 
@Lay-Z187: Schau es dir an, sind echt viele Leute begeistert. Wobei mein Hardware-Problem auch ein ganz spezifisches ist und mit einer (in diesem Fall) unglücklichen Kombi aus einer alten (Legacy-Treiber-)Karte und Windows 8 (und dem dortigen Fehlen des CCC) zusammenhängt.
 
@Givarus: Früher waren Spiele einfach relativ gesehen wesentlich schwerer zu kriegen - nicht nur unter anderem deshalb weil ein Vollpreisspiel mit 100 DM damals mindestens 3-4 Monate Taschengeld war - eher mehr. Heutzutage sind die 50 Euro nur ein Bruchteil des Einkommens. Als Kind war das Warten auf das Spiel schon Teil der Faszination und der fällt halt heutzutage weg. Richtig gute Spiele gibt es immer noch, man muss sie nur finden - aber das war damals auch nicht wirklich anders.
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