222.000 US-Dollar Strafe wegen 24 Musik-Stücken

Vor einem zuständigen Berufungsgericht wurde die US-Amerikanerin Jammie Thomas-Rasset zur Zahlung von über 220.000 US-Dollar verurteilt. Sie soll über die Tauschbörse Kazaa 24 Musiktitel verbreitet haben. mehr... Filesharing, Keyboard, Share Bildquelle: Niklas Wikström / Flickr Filesharing, Keyboard, Share Filesharing, Keyboard, Share Niklas Wikström / Flickr

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kazaa? lese ich richtig? Oo
 
@Mezo: vor 6 oder mehr jahren ...
 
@dzdz: 6 jahre ogott. da fehlen mir die worte...
 
@dzdz: 10+ Jahre
 
@Mezo: Kazaa...kehr das waren noch Zeiten...und heut werden ide Leute belangt...unglaublich für 24 Musikstücke 220.000$. Strafe muß sicherlich sein...aber es ist einfach utopisch überbewertet. Da können die auch gleich die Todesstrafe fürs Filesharen bringen, wär auch nicht schlimmer. Fährt man 20km/h in einer 30er Zone zuviel wird man zu 35 Euro gebeten..und hier stehen Menschenleben auf dem Spiel..echt behämmert.
 
@KlausM: Je nachdem wo die Lobby mächtiger ist, gibt es höhere Strafen... Anscheinend zählt die Gefährdung von Menschen also weniger als Filesharing... Verrückte Welt...
 
Das dauert mittlerweile schon 5 Jahre und die US Musikintrustrie ist mittlerweile dazu übergegangen das Ganze, mittels ISPs und entsprechenden Verwarnungen zu lösen, Einzelanklagen gibt es so gut wie keine mehr. Ein weitere Punkt ist der, dass es mittlerweile ja gar nicht mehr um 24 Titel geht, sondern das es um Grundsätzliches geht. Infolgedessen gehe ich mal davon aus, dass besagte Dame mittlerweile schon etliches mehr eingenommen hat, als die Strafe.
 
Wieso wandert sie nicht einfach aus? Würde ich jedenfalls machen.
 
@Memfis: Wohin denn? Was willst du dann im Ausland machen?
 
@Memfis: Ich frag mich, wie sich ein Privat-Konkurs hierbei auswirken würde.
 
@Lofi007: nach deutschen Recht, verfallen Forderungen aus Straftaten nciht. Bei den Amis landeste auf der Strasse
 
Ob es bald die erste Spritze gibt für diese pösen Downloader?
(Naja mir fällt gerade ein, nach so einem Urteil hast du eh kein Spaß am Leben mehr...)
 
Ich kann nicht verstehen, wie manche Leute damals, und auch heute noch, über Tauschbörsen, Torrents etc. ihre Musik, Filme usw. beziehen. Man könnte meinen dieses System wäre von der Medienindustrie entworfen worden, so oft wie da jemand verknackt wird.

Es gibt doch genug Alternativen, die wesentlich sicherer sind. Zumindest habe ich noch nie davon gehört, das jemand angeklagt wurde, der seine Sachen über Rapidshare bezieht/bezogen hat.
 
Zumindest habe ich noch nie davon gehört, das jemand angeklagt wurde, der seine Sachen über Rapidshare bezieht/bezogen hat.

dafür haben diese dienste nun massiven ärger und man kann nur noch seine eigenen sachen ziehen.
von gewissen suchmaschinen sind die auch schon ausgeschlossen worden.
nun ja gibt ja noch die gute alte post und giga sd card´s.
ist schon erstaunlich was man so alles auf so nen winzigen si kristall drauf bekommt...
mfg
 
Ich weiß nicht wer ihr dazu geraten hat den Vergleich abzulehnen. Ja ich weiß es ist mit Sicherheit bitter nachzugeben und einen vierstelligen Betrag für etwas zu bezahlen, was man vermutlich nicht selbst getan hat. Ich meine, falls es ihre Kinder waren ist in dem Fall halt genau so schuldig meiner Meinung nach, als hätte sie es selbst getan. Aber manchmal muss man halt die bittere Pille schlucken. Und wer sich annähernd mit solchen Fällen in der Vergangenheit beschäftigt hat, weiß dass 4500 Dollar ein gutes Angebot waren. Kommen dann wahrscheinlich noch die Anwaltskosten etc. drauf aber immer noch besser als Blauäugig in eine Niederlage hineinzurennen, wobei einem bewusst sein dürfte, dass von einem amerikanischen Gericht verhängte, absurd hohe Geldstrafen, keine Seltenheit sind.
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