Staatstrojaner-Code: Schaar wird Zugang verwehrt

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat seine Untersuchung des Staatstrojaners abgeschlossen und hält seine Kritiken gegenüber den Verantwortlichen aufrecht. Das geht aus einem Schreiben Schaars an den Innenausschuss des Deutschen ... mehr... Datenschutzbeauftragter, Peter Schaar, Minister, Bundesdatenschutzbeauftragter, Bmi, Bundesministerium des Inneren Bildquelle: Heinrich-Böll-Stiftung / Flickr Datenschutzbeauftragter, Peter Schaar, Minister, Bundesdatenschutzbeauftragter, Bmi, Bundesministerium des Inneren Datenschutzbeauftragter, Peter Schaar, Minister, Bundesdatenschutzbeauftragter, Bmi, Bundesministerium des Inneren Heinrich-Böll-Stiftung / Flickr

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Einfach skandalös, da fehlen einem die Worte.
 
@jigsaw: tja was willste da auch sagen. der einzige mögliche schritt ist jetz eigentlich, die software sofort überall zu löschen und nicht mehr einzusetzen. danach die firma auf schadensersatz verklagen und hoffen noch irgendwas zu bekommen. nächstes mal erst leute fragen die sich mit sowas auskennen, bevor man so einen knebelvertrag unterschreibt oder eigene entwickler anstellen.
 
@DataLohr: Die Firma ist nur bezahlter Dienstleister und kann in dem Punkt nicht zur Rechenschaft gezogen werden; verantwortlich sind die Pfeifen vom Innenministerium - das ja im übrigen in einer Linie mit der Firma steht.
 
@rallef: deshalb sag ich, man solls zumindest versuchen. natürlich kann man verträge die man aus eigener dummheit abgeschlossen hat, nicht plötzlich anfechten, nur weils einem im nachhinein doch nich mehr recht is.
 
@DataLohr: Aber wer soll das anfechten, wenn der Innenminister selbst (als Auftraggeber) die Geheimniskrämerei der Firma ok findet? Der Firma in die Karten sehen heißt ihm in die Karten sehen.
 
@rallef: ja in dem fall wohl niemand, aber er darf es nicht ok finden. damit stellt er sich und die gesamte regierung selbst bei weniger pc affinen leute als völlig sachunkundig dar. ich will jedenfalls nicht glauben, dass man so dreisst ein ganzes volk durch den kakao ziehen kann. aber ich werde auch in dieser sache wohl eines besseren/schlechteren belehrt werden. :(
 
@rallef: Verrat an dem Bürger? Kann man das auch unter Staatsfeind setzen?
 
Wann nimmt Friedrich endlich seinen Hut? Der ist schon lange nicht mehr tragbar
 
@zwutz: meinst du? ich denke der hut sieht noch ganz gut aus, son ding geht ja auch eigentlich nie kaputt ^^
 
@zwutz:

Wozu sein Nachfolger würde genauso weitermachen und selbst eine andere Regierung würde daran nichts ändern, die meisten Antiterrorausreden resultieren aus der Zeit von Rot+Grün.

mfg
 
@zwutz: Es wäre schon viel geholfen wenn er, wie einige Andere, sich an die eigentliche Aufgabe eines Politikers erinnern würde: Seine Arbeit zum Wohle der Bürger verrichten und nicht zum Wohle von gewissen Institutionen bzw. zum eigenen Wohl.
 
Es müssen wohl erst Dritte durch den Staatstrojaner einen sensiblen Rechner ausspionieren und der Besitzer des Rechners das Innenministerium abmahnen müssen, damit man dort endlich mal merkt, dass der Trojaner unsicher ist.
 
@Pizzamann: Das wäre eigendlich mal ne sinnvolle Aufgabe für Anonymous.
 
Ich erinner mich gerade an die tolle Werbung die es mal gab: "DU bist Deutschland" ja ne ist klar....Deutschland ist ein korruptes Netzwerk aus Politik und Wirtschaftsgößen. Nicht mehr und nicht weniger. Die Geschichte mit Bushido und Christian von Stetten ist nur eines von vielen Beispielen.
 
StaSi 2.0 - Digital Edition
 
"denen nicht weniger als die Sicherheit und Privatsphäre der Bevölkerung anvertraut ist": denen wurde gar nichts anvertraut! Das recht nahmen die sich wieder mal.
 
Mal ganz im ernst: Denkt ihr der Schaar hätte auch nur eine Zeile Programmcode verstanden falls er sie hätte sehen dürfen? :-D
Wenn er nicht mal erkennt, wie wichtig eine gute Verschlüsselung ist, wird ihm bestenfalls ein println(""); etwas sagen (nach entsprechender erklärung ^^). Daher: Prüfer durchgefallen, Prüfung unnütz.
 
@asd: noch für ""Schaars Prüfbehörde"" einsehbar machen
 
Einfach 'ne riese Sauerei...
 
"Um eine wirkliche Prüfung gewährleisten zu können, hätte Schaar naturgemäß Einsicht in den Quellcode nehmen müssen. Digitask wolle dem Bundesdatenschutzbeauftragten aber nur dann Einsicht gewähren, sofern er eine Vereinbarung zum Stillschweigen unterzeichnen sowie 1.200 Euro pro Prüfungstag als "Beratungsdienstleistung" bezahlen würde. Schaar lehnte mit Verweis auf seine Pflichten als staatlicher Kontrolleur ab. " - und was bringt es dann Einsicht zu bekommen? Da hat wer wohl def. massig Dreck am stecken. ------------------ wo sind sie die Organe die hier greifen müssten?!
 
@Stefan_der_held: Wie kommen die auf den Betrag? Braucht mann Geld, oder was?
 
Ob die Trojaner von Schaars kleinem Neffen sich selbst und sich gegenseitig und zu guter Letzt beser verschlüsseln können?
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