Frauen: Entscheidung gg. IT schon in Grundschule

Projekte zur Begeisterung von Frauen für einen technischen Berufsweg können fast nur dann erfolgreich sein, wenn sie bereits in der Grundschule ansetzen. Denn meist entscheiden sich Mädchen bereits in der Schulzeit gegen die Ingenieurwissenschaften ... mehr... Macbook, Frauen, Spielen, Wiese Bildquelle: Ed Yourdon / Flickr Macbook, Frauen, Spielen, Wiese Macbook, Frauen, Spielen, Wiese Ed Yourdon / Flickr

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Ich verstehe nicht das Verlangen danach Frauen in eine Domäne reinzuquetschen, die sie offensichtlich nicht interessiert.
 
@kadda67: Das ist ja gar nicht der Punkt, um den es wahrscheinlich geht. Ich denke eher, dass Frauen in dem Potential, sich für Technik zu interessieren, Männern erst einmal in nichts nachstehen. Das eigtl. Problem meiner Meinung nach ist, dass auch sogar heutzutage noch Mädchen in jungen Jahren aktiv von der Beschäftigung mit solchen Dingen weggeführt werden, von den Eltern, Bekannten und Freunden. Das geht ja schon damit los, dass Mädchen meistens von Anfang an von den Eltern eher mit Puppen und Nagellack als mit Lego Technik und Experimentierbaukästen versorgt werden, noch bevor sie überhaupt die Möglichkeit hatten, eigene Interessen zu formulieren. Auch wenn wir eigtl. in einer Zeit leben, wo wir offener eingestellt sein sollten, heißt es in 95% der Fälle von den Eltern auch heute noch "das ist doch nichts für Mädchen".
Das Frauen dann, nachdem sie 15 Jahre lang in ihren Interessen von der Technik wegerzogen wurden, dann tendenziell eher keinen technischen Studiengang wählen, wundert mich dann überhaupt nicht. Würden Mädchen schon von klein auf mit Technik rumspielen dürfen, am Computer rumbasteln oder an diesem spielen, sähe das meiner Meinung nach später dann ganz anders aus.
Von mir selber und aus meinem Freundeskreis zeichnet sich eine extrem deutliche Tendenz ab, wer frühzeitig bereits mit Computern regelmäßig in Kontakt war, studiert jetzt Physik, Mathe oder Elektrotechnik.
Ich find es fast schon psychische Gewalt, dass Eltern ihre Töchter nur mit Klischee-Mädchenkram aufziehen.
Pauschal sagen, dass Frauen sich wohl für Technik nicht interessieren, ist doch Unsinn. Versucht man es denn überhaupt? Früher hieß es auch, die Lebensfrage der Frau sei, was sie sich anziehen solle, und das höchste Anliegen sei ihren Mann zu bekochen und der Rest interessiere sie doch gar nicht.
 
@mh0001: Es gabe Versuche, die geschlechtsneutrale Erziehung umzusetzen und diese sind gescheitert. Es zeigt sich in Untersuchungen auch, daß Jungen eher männliches Verhalten eines Mädchens nachahmen statt weibliches Verhalten eines Jungen und vice versa. Auch wurde gezeigt, daß Jungen technisches Spielzeug eher bevorzugen und Mädchen lieber mit Puppen spielen, Frauen und Männer haben generell die Fähigkeiten sich in jedwegem Beruf zu etablieren, doch es scheint geschlechterspezifische Interessen und Verhaltensweisen zu geben, unabhängig von der Erziehung und Kultur. Diese Gleichheitsdebatte wird meines Erachtens von der falschen Seite aufgebaut: Ist es denn wirklich notwendig, daß sich in allen Berufsfeldern ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis findet, oder ist es nicht insgesamt sinnvoller, wenn jeder mit dem glücklich wird, was ihm persönlich am meisten liegt? Ist es schlimm, wenn es mehr Psychologinnen und mehr Informatiker gibt? Jeder sollte ganz allgemein die Möglichkeit bekommen das zu machen, was ihn am meisten interessiert und wofür sich ganz persönlich entschieden wird, ohne daß die Gesellschaft versucht ein unsinniges Ideal in der Gesellschaft zu etablieren. Der Markt wird das von alleine regeln, ganz natürlich eben.
 
@kadda67: Und ich versteh nicht was diese langen Studien sollen. Knarre an Kopf halten, Zettel zum unterschreiben unter die Nase halten fertig! Geht schneller ist billiger und es ist das gleiche. Mit diesen Studien wollen sie Frauen doch auch dazu bringen gegen ihren willen was zu machen was sie nicht wollen, nur dass sie sie austricksen und sie es erst später merken
 
@kadda67: Ich denke es liegt an der Erziehung und an den Medien welche einem vormachen wie man sein soll. Schon im Kindergarten erkennt man unterschiedliche Interessen. Z.B. Matchbox-Werbung Jungs, Barbies Mädchen.
Schon hat man indirekten Einfluss auf das Kind ausgeübt. Wenn die Eltern dann noch selbst auf die Art und Weise geprägt wurden ist es eigentlich _oft_ schon fest wie es verläuft.

Klar jeder soll selbst entscheiden und nicht irgendwie "reingequescht" werden.
 
@kadda67: du sagst es, ich kann diesen Quotenzwang auch nicht verstehen. Warum sollte wer was machen was Er oder auch Sie nicht will. Hier wird einen Emanzipation auferlegt wo keine Versklavung der Geschlechter stattfindet.

@mh0001 sorry wie alt bist du ? die Zeiten das Mädchen nur mit Puppen spielen ist schon lange vorbei, schau mal heute in ein Kinderzimmer da steht immer ein TV, min. eine Spielkonsolen und ein PC. Ein Vater in meinen Bekanntenkreis hat seinen Töchtern mit 4 Jahren schon ein PC gekauft und wollte das ich diese mit den Geheimnissen der IT bekannt mache.
 
@kadda67: hier kann eigentlich nur weiteres Lohndumping die Domäne sein, denn Frauen bekommen totz gleicher Arbeit oftmals weniger als die Schniedelwutzfraktion. Ich verstehe auch nicht, wieso man den Kindern grundsätzlich Dinge wie IT in der Grundschule usw. aufzwängt... das sind ebenso solche merkwürdigen Entwicklungen, wie es bei manch übermotivierten Eltern der FAll ist, die ihre Kinder mit 4 Jahren zum Fremdsprachenkurs schleifen usw. usw. diese Übermotivation und dieses Fensterdenken führt doch nur dazu, dass es den Kindern gar nicht mehr ermöglicht wird selbständig nach Dingen zu suchen die ihnen Spaß bereiten könnten - und für diesen langen Entscheidungsprozess gehört auch Enttäuschung dazu, damit man Dinge werten lernen kann... lasst die kinder doch verdammt noch mal kinder sein und lasst denen Freiraum zur Entfaltung, die Interessen für Themen entwickeln sich von ganz alleine, ganz ohne musische Fenster usw. kein wunder das unsere Kinder heute dank generaler Ausrede ADHS permanent am Rad drehen und mit 20 schon reif für die Klapse sind, wenn sie ihr bachelor of scheißdreck in der tasche haben...
 
@Rikibu: Das mit dem Lohnunterschied kann man heute nur noch als Gerücht abtun, die aber von den Emanzen stets als Tatsache heraus posaunt wird. Denn wieso sollte ich als Chef noch überhaupt einen Mann einstellen, wenn Frauen bis zu 40% billiger sind?
 
@Rikibu: Also keine Ahnung wo du dein Halbwissen her hast - aber ich bin froh, dass ich es nicht aus derselben Quelle habe. Ich finde es absolut unnötig zu "intervenieren". Wenn Frauen Programmierer oder SysAdmin werden wollen, sollen sie das tun - und dadurch die gleiche Ausbildung und/oder Studium durchlaufen. Ein Virus bzw. ein Problem wird nicht danach unterscheiden, ob es von einem Mann oder einer Frau behandelt wird (gilt auch für Medizin). Wenn Männer Lehrer werden wollen - sollen sie das eben tun - natürlich unter den gleichen Aspekten wie Frauen. Sind halt mal wieder die bekloppten Emanzen unterwegs, die noch heute denken, dass jeder aus der "Schniedelwutzfraktion" sie unterjochen usw. will. Realität ist eben nicht so deren Ding. Ich zum Beispiel zog es nie in Erwägung Lehrer zu werden und würde auch nie wirklich "Hausfrau" spielen wollen - genau so wenig wie mit Puppen spielen. Diese "Emanzenfraktion" will doch zuerst nur Gleichberechtigung - und danach die alleinige Vorherrschaft. Das sehe ich bereits in einigen Unternehmen, die sogenannte Gleichstellungsbeauftragte haben, bei denen es allerdings immer nur eine Frau werden kann. Wo ist das dann Gleichberechtigung?! Frauen sollten BEI GLEICHER EIGNUNG gleichbevorzugt werden (wobei das eh nicht geht, weil eine Frau mal eben schwanger werden kann und das für Arbeitgeber ein Problem sein könnte - Männer kriegen aber auch Elternurlaub) - nicht mehr und nicht weniger.
 
@divStar: welches Halbwissen denn? Schau dich doch mal um, dann wirst du die Umstände die ich beschrieben habe, beobachten können. Es ist doch gar nicht die frage, ob Frauen einen Beruf ergreifen können dürfen, der vorrangig vom anderen Geschlecht ausgeübt wird. Soll doch jeder für sich entscheiden, und genau das ist ja jedem freigestellt. Personalentscheidungen können eben gegen frauen und Männer gleichermaßen getroffen werden. Ist schon albern, das man sowas thematisiert, bis tief in die politik...das Problem der it Welt ist, das es unter Umständen eine sehr bildschirmlastige Arbeit ist. Dafrauen auf Grund der tiefern zerfurchung des Gehirns ganz anders denken, handeln usw. Haben sie im Kern ganz andere Kompetenzen und Möglichkeiten. Gib einer Frau eine Aufgabe die sich mentales rotieren nennt... Da wirst du feststellen das Frauen meist langsamer als Männer sind, weil sie während sie die Gegenstände in Gedanken drehen, nach einem Sinn suchen, was für ein Teil das sein könnte... Männer drehen das Ding einfach und sparen rechenzeit. Dennoch ist das lohngefälle zwischen Mann und Frau in jeder Branche vorhanden.
 
@Rikibu: Also bei mir in der Firma gibt es einen Tarif Vertrag und da steht nirgens drin: Wenn Mitarbeiter = Frau = 20% weniger Geld. Hier bekommt jeder gleich viel Geld, Urlaub und sonstige Vergünstigungen.
Ist nicht mehr überall so das Problem.
 
@deischatten: nicht jeder hat den Vorteil mit nem Tarifvertrag gesegnet zu sein, kannst ja mal googeln. es gibt sehr viele Bereiche wo Frauen trotz gleicher Arbeit weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen... gerade in der IT Welt ist man grundsätzlich oft unterbezahlt... und da is egal ob mit schniedel oder ohne...
 
@Rikibu: Wo es keine Tarifverträge gibt, wird das Gehalt - mehr oder weniger - frei ausgehandelt, dass der eine da etwas gewitzter ist als der andere liegt da in der Natur der Sache. Dass Frauen im Schnitt weniger verdienen als Männer, liegt aber eher daran, dass viele Niedriglohnjobs eher in Frauen- als in Männerdomänen liegen.
 
@XP SP4: Weil Männer eigentlich keine Kinder bekommen und Frauen für gewöhnlich länger ausfallen aber trotzdem die Stellen nicht weiter besetzen kann und sich oft daraus ein heilloses Durcheinander in der Stellenplaung ergibt. Zwar gibt es auch die Möglichkeit das der Mann Zuhause bleibt, dies wird aber eher selten wahgenommen und letzendlich fallen dann beide Eheleute aus ihrer Arbeit. Ich teile aber die Beobachtung dass der Lohnunterschied bei weitem nicht mehr so gravierend ist wie öffentlich artikuliert. Bei uns im Betrieb wurden im letzten Jahrzenht viele Solzialleistungen abgebaut, Rechte reduziert und die Vergütung gemindert, man muss länger arbeiten, hat weniger Urlaub und hat einen geringeren Arbeitsschutz, muss aber das doppelte leisten, wie noch vor 10 Jahren. Es gibt also unterschiedliche Arbeitsverträge, man redet von `neuen` und `alten Verträgen. Es arbeiten mehr Männer langfrißtig im Betrieb, halten den größten Anteil der älteren Verträge, obwohl Frauen und Männer gleichberechtigt eingestellt worden sind. Der Grund weshalb ein Mann bei uns also mehr verdient als die Frau, liegt meisten an dem alten Vertrag und das dieser bereits 10+ Jahre im Betrieb ist. Unter den neuen Verträgen werden Frauen und Männer gleich vergütet.
 
Warum steht im Titel IT, während es in der Meldung eher um MINT geht?
 
@grufti: Weil MINT auch IT einschließt und daher die Überschrift richtig ist, ohne alle zu verwirren, die nicht wissen, dass mit MINT keine Kaugummimarke gemeint ist
 
Ich bin für einen Pflichtanteil von Männern im Bereich der Alten- und Krankenpflege, in der Pädagogik und Psychologie. Für Frauen verlange ich einen Pflichtanteil in folgenden Bereichen: Management, IT, Bauwesen, Straßen- und Stadtreinigung und beim Militär. Mal ernsthaft, wenn jemand etwas nicht will, kann ich ihn auch nicht dazu zwingen.
 
Achso. habs nicht gesehen, sorry^^
 
@Sapo: Den Edit gelesen?
 
@Knerd: Genau das ist der Punkt. Man will, dass sie es machen wollen (oder zumindest genau herausfinden, warum nicht). Wenn das erstmal aus der Welt ist, hat sich auch das Gerede um Quoten erledigt und man kann die Erkenntnisse dann natürlich auch für andere Berufsgruppen verwenden.
 
@zwutz: Sie wollen nicht, weil sie eben nicht dazu erzogen wurden bzw. nicht die entsprechenden Interessen entwickelt haben ... Und dies wird leider niemals aus der Welt sein. Fakt ist: es muss stets die gleiche Leistung abgerufen werden können und die Voraussetzungen müssen über beide Geschlechter hinweg für einen Beruf gleich gut sein. Ist dies der Fall, wüsste ich nicht warum eine der beiden Geschlechter bevorzugt werden sollte (außer evtl. ob der biologischen Faktoren). Aber ich habe ja schon von Hochschulen gelesen, die Prüfungen für Frauen einfacher machen wollen.... am Ende interessiert es aber den Verbrecher, Virus, Trojaner oder Bakterium nicht, ob es von einer Frau oder einem Mann gefasst/gelöscht/entfernt bzw. vernichtet wird. Es darf nicht sein, dass Dinge für Frauen einfacher gemacht werden. Alles andere ist mir egal.
 
@divStar: Was du da sagst ist nur zum Teil richtig. Ja die Voraussetzungen sollen und müssen gleich bleiben. Jedoch ist es falsch, dass Frauen generell nicht in der Lage sind selbes Niveau zu halten. Im Gegenteil, es ist meistens so, dass eine Frau die sich damit beschäftigt und sich dafür interessiert bessere Leistung erbringt als ein Mann. Wenn ich von Bekannten höre, wie ein Informatik Student Probleme hat einen PC zusammen zu bauen oder grundlegende Verständnis für manche Sachverhalte fehlt, kann ich nur den Kopf schütteln. Fakt ist, dass sehr viele Männer absolut unfähig sind Berufe in der IT auszuüben. (obwohl die die Prüfungen bestehen) PS: Dennoch bin ich gegen dieses Pushen von Frauenquoten. Die sollten selbst entscheiden wofür die sich interessieren und welchen Weg die gehen. Es fordert ja komischerweise keiner Männerquoten bei Friseuren usw.
 
@divStar: Stimme dir teilweise zu, dass die Anforderungen für Frauen geringer sind als die für Männer ist ein Unding. In der Schule habe ich mich bei Sport schwer verarscht gefühlt, als die Jungs für die gleiche Bewertung mehr machen mussten. Grade mir als Asthmatiker fiel das sehr schwer. Im Endeffekt wurde ich vom Sportunterricht freigestellt.
 
@Knerd: Naja Sportunterricht ist so ne Sache: Frauen haben einfach eine andere Physis. @Arhey: die meisten Männer, die ihren Beruf ausüben, können das. Zu behaupten viele Männer seien absolut unfähig ihren Beruf auszuüben, obwohl sie die Prüfung bestehen, ist absoluter Humbug und mit Sicherheit mit keiner Studie oder dergleichen zu belegen. Die meisten Männer, die ich kenne, beschäftigen sich sogar in ihrer Freizeit mit Dingen, die eigentlich ihr Beruf sind (ich bin Softwareentwickler und erlebe es oft, dass auch in den Pausen und nach Feierabend darüber diskutiert bzw. dafür gelesen wird). Bei Frauen sind es zwar nicht immer Schuhe - aber es sind oft Beruf-fremde Sachen (was ja auch Okay ist). Ich kann mir dadurch jedoch kaum vorstellen, dass eine Frau unbedingt besser arbeitet als ein Mann - zumindest habe ich in den Jahren, die ich als SE arbeite, keine solche Frau getroffen.
 
@divStar: Das interessiert, wie du schon gesagt hast, einen Dieb aber nicht wirklich. Daher wenn Gleichberechtigung, dann richtig.
 
@Knerd: Sportunterricht in der Schule ist aber etwas anderes als Sportunterricht im Zuge einer Eignungsprüfung bei der Polizei. Ersteres kann z.B. in einem Sportstudium und evtl. sportlichen Leistungen in Geschlechter-unabhängigen Wettkämpfen resultieren. Außerdem geht's beim Schulsport selten darum einem Dieb nach zu jagen. Bei der Eignungsprüfung hingegen - und da gebe ich dir Recht - müsste für beide Geschlechter innerhalb eines bestimmten Rahmens liegen und für beide Geschlechter gleichermaßen gelten, denn Diebe unterscheiden nicht danach, ob sie von einem Mann oder einer Frau verfolgt werden. Genau so verhält es sich bei Computerprogrammen auch. Wobei es eben geschlechtsübergreifend besser- und schlechter-geeignetere Personen gibt.
 
@divStar: Sport ist aber nicht das einzige Fach in dem geschlechterabhängig bewertet wird ;)
 
Schönsein reicht oft auch aus, um durchs Leben zu kommen... *facepalm*
 
@Joebot: Leider ja...
 
was die immer mit Frauen im IT Bereich wollen.. man man man. Nervt langsam. Wenn die nicht wollen/kein Interesse haben oder wat weiss ich. dann ist es halt so. Geht davon die Welt unter?
 
@StefanB20: Es ist doch zu begrüßen das man zumindest bei der Berufswahl versucht gesellschaftliche Konventionen ein wenig aufzubrechen. Es geht im Artikel, den du sicherlich aufmerksam gelesen hast, auch nicht darum Frauen in die IT zu bringen, die daran kein Interesse haben, sondern das Interesse nicht in jungen Jahren zu ersticken.
 
@hezekiah: da gibt es nix "aufzubrechen"... wenn jemand nicht will, so braucht man auch nicht mit - ja nennen wir es einfach mal so - Gehirnwäsche in der Jugend diese mit der Brechstange in solche Bereiche hineinzuquetschen.
 
@Stefan_der_held: Es soll auch keine Gehirnwäsche vorgenommen werden. Es soll nur nicht Interesse abgetötet werden weil es den Konventionen nicht entspricht. Vielleicht solltest du doch noch mal den Artikel lesen.
 
Sehr wahr, in meiner Berufsschulklasse IT (Systemintegration, Kaufmann, Anwendungsentwicklung) ist von 33 Schülern nur einer Weiblich
 
@Suchiman: *ist
 
@Joebot: wusst ich doch, dass irgendwas an dem satz komisch klingt ;)
 
@Suchiman: Bei mir 2 von ca. 30 ;)
 
@Knerd: aber dann wundert man sich, wenn Informatiker Nerds werden, die nur im Dunkeln mit anderen vorm PC sitzen. Wo sollen sie denn da Mädels kennen lernen?
 
@superkopierer: Was soll ich sagen, ich hab mehr weibliche als männliche Freunde ;) Und der Vertrieb ist auch meistens weiblich ;)
 
@Suchiman: Das ist bei vielen Berufen aber auch genau umgekehrt. Da sitzen dann ein/zwei Herren unter 30 Frauen.. Niemand kann halt zu seinem Glück gezwungen werden. Die Berufswahl ist immer noch eine freie Entscheidung eines jeden einzelnen. Äußere Zwänge vom Elternhaus und Verwandten mal außer acht gelassen.
 
Ich finde Frauen am Arbeitsplatz (im gleichen Team z.B.) lenken oftmals von der Arbeit ab, da sie ihr "soziales" Geplänkel reinbringen, das manchmal mit der Arbeit gar nichts zu tun hat. Zum Entwickeln (nein - nicht Code-Monkey sein, sondern planen, diskutieren etc.) braucht man zwar soziale Kompetenzen - aber man muss sich auch auf das Wesentliche konzentrieren können. Wie soll das in der Umgebung gehen? Andererseits lockert so ein Gespräch den Alltag angenehm auf - aber ich bin eben nicht ganz so produktiv und ab und an denke ich mir, dass ich auf so etwas verzichten können. Mädels kennenlernen tut man in der Bar oder Disko; wenn es nämlich eine Beziehung am Arbeitsplatz gibt, dann hat man erst recht Probleme.
 
@ijones: Geh doch mal in ein Krankenhaus und frag mal wieviel % Mänliches Pflege PErsonal sie haben. Oder in einer Firma für Gebäude innen Reinigung. Hier bei uns der Reinigungsdienst sind nur Frauen.
 
@deischatten: Das brauche ich bei Krankenhäusern nicht zu fragen. Als ich Zivildienst geleistet habe, war der männliche Anteil jedenfalls durch den staatlichen Pflichdienst noch bedeutend höher. In Apotheken, Grundschulen und Kindergärten sind auch zu über 80% Frauen angestellt, daher werden hier ja Männer häufig bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Liest man ja in einigen Anzeigen.
 
@ijones: vermutlich, weil Kinder (vor allem männliche Jugendliche) auch mal eine Art "Vaterperson" brauchen, weil sie über bestimmte Dinge mit weiblichen Erziehern/Lehrern etc. nicht reden können oder wollen. Das ist bei Mädchen genau so. Daher kann ich nachvollziehen, dass man zumindest versucht eine solche Person zu gewinnen. Bei Frauen in Manager-Positionen sehe ich keinen Nutzen für irgendjemanden wenn z.B. eine Frau einem Mann gegenüber bevorzugt behandelt wird. Selbiges gilt auch für die IT - wenn jemand daraus einen Nutzen zieht, dann sind es die Frauen selbst. Und die müssen sich meiner Meinung nach genau so eignen wie die Männer - und dann entsprechend das gleiche Gehalt bekommen. Nicht mehr und nicht weniger.
 
Gleichberechtigung fördert Ungerechtigkeit, da das Geschlecht beachtet wird. Der Weg zu Gleichbehandlung der Menschen mit verschiedenen Geschlechter ist, das ignorieren dieser Eigenschaft in der Betrachtung der Person in nicht Geschlechts bzw. Sexuell bezogenen Dingen. Kurz ich bin gegen "Gleichberechtigung" , da diese keine ist.
 
@Thaodan: + schön formuliert, denn genauso schauts auch aus.
 
"Ja wir bekämpfen nur die Symptome und nicht das Problem" wie immer.
 
Ich behandle jeden Menschen gleich, egal ob Mann oder Frau, groß oder klein, schwarz oder weiß. Aus diesem Grund halte ich auch nichts von derartigen Maßnahmen. Warum müssen wir unbedingt 50% Frauen in technischen Berufen haben? Jede Frau sollte die Möglichkeit haben einen technischen Beruf zu ergreifen, aber wenn sie das nicht will dann eben nicht. Mir wäre wichtig, dass jeder die Fachrichtung wählen kann die er interessant findet. Wie hoch der Männer und Frauenanteil in dieser ist sollte eigentlich keinen Einfluss auf die Berufswahl haben und Außenstehende sollen da auch nichts dreinreden.
 
@ElLun3s: Ich behandle auch jeden Menschen gleich, ich hasse jeden von Anfang an :D
 
@ElLun3s: Wie kommst du auf 50%? Selbst mit Anteil von 50% wären Frauen noch unterpräsentiert. Es gibt einen Frauenüberschuss auf diesem Planeten (China jetzt mal augenommen)...
 
@ijones: auf diesem Planeten würde ich gerne leben ...
 
@ElLun3s: dem steht gegenüber, dass Eltern ihre Kinder so erziehen wie sie es für richtig halten. Und wenn sie es für richtig halten, dass Jungs eher mit PCs und Technik zu tun haben und Mädels nicht, dann ist das eben so. Doch demnächst will man womöglich auch hier "intervenieren"; immerhin könnte man dann schön sanktionieren und so zusätzliches Geld in die Staatskassen einfahren, um sie später an "marode Banken" in Form von Bonus-Zahlungen an Manager aus zu schütten. Klingt doch wundervoll :), nicht?
 
@divStar: Schau dir mal o1 re6 an ;)
 
Gibt genug Branchen wo der Frauenanteil 100% ist. Meistens müssen sie nur eine mündliche Prüfung bestehen.
 
@Sapo: Böse :D
 
1) Würde man Mädchen mal Technik-Spielzeug statt Puppenwagen schenken wäre auch schon viel gewonnen. Wie sollen sie sonst Interesse daran finden ?? 2) Sollten Lehrer sich mal mehr Mühe geben, Fächer wie Mathematik + Sachkunde o.ä. in der Grundschule auch den Mädchen mit mehr Begesiterung zu vermitteln, und nicht schon dort auf Heirat und Kinder setzen...
 
@pubsfried: Zu 1) Dann frag mal ein Mädchen ob sie nen Puppenwagen oder nen Kran mit Laster zum Geburtstag haben möchte. Kannst sie ja mit letzterem Zwangsbeglücken, aber ich glaube nicht dass du dann ihr Lieblingsbruder/onkel/opa wirst. Zu 2) In welcher Schule begeistern Lehrer die Schülerinnen bitte mit Heirat und Kindern statt dem was das Fach hergibt?
 
@DennisMoore: Also zu meiner Zeit hatten Jungs "Werken" und Mädchen "Hauswirtschaft" als Fächer, und das ist natürlich überhaupt keine Rollenprägung.... Noch Fragen ? Die daraus entstandenen Verhältnisse dürfen wir uns heute anschauen. ## Und wer sagt den, dass sich Mädchen nicht für techn. Dinge begeistern können, wenn man es noch nicht mal VERSUCHT ??
 
Es wurde in den Kommentaren bereits erläutert, dass oftmals die traditionelle Rollenverteilung, auch im Bezug auf die Hobbys, bei der Erziehung der Kinder beibehalten wird. Entweder geschieht dies durch die Eltern oder durch Lehrer, die in altmodischen Geschlechterrollen festsitzen.

Ich sehe auch die Eltern in der Pflicht, dem eigenen Kind bei der Wahl der Hobbys freie Wahl zu lassen. Wenn ein Junge mit Puppen spielen will, soll er doch, wenn ein Mädchen lieber elektronische Schaltungen zusammenbauen will, soll sie doch. Ich verstehe nicht, warum man aufgrund des Geschlechts den Kindern von bestimmten Hobbys abraten will. Möglich wäre, dass viele Eltern sowas denken wie "Was sollen denn die anderen Denken, wenn unser Sohn mit Puppen spielt?". Die Antwort von mir wäre: Scheiß drauf! Falls ich mal Kinder habe und mein Sohn gerne mit Barbie-Puppen spielt, so darf er das! Falls ich mal eine Tochter habe, die unheimlich Lust daran hat, mir beim Entwickeln von Software zu helfen, dann darf sie das. Ich würde ihr sogar Programmieren beibringen :-)
 
Die Weiber in meinem Studiengang machen nur 3 % aus und sehen aus wie Männer! :'(
 
@s3m1h-44: wir hatten wenigstens eine, die top aussah ... sie hat leider abgebrochen :-(
 
@Der_da: Bei uns war eine geile in Mathe aber die war aus einem anderen Studiengang und hat nur bei uns Mathe gemacht. MEHR FRAUEN IN IT/TECHNIK-STUDIENGÄNGEN !!!! Ich kann nicht die nächsten 40 Jahre so leben! (nach dem Studium wird es ja in den Unternehmen leider auch so aussehen...)
 
Ich glaube nicht dass es in der Grundschule entschieden wird, für was "Frau" sich entscheidet. Es liegt einfach in der Natur begründet welches Geschlecht was macht, also in der Veranlagung. Natürlich hört sich das altmodisch und überholt an. Aber es kann halt niemand aus seiner Haut und Hormone haben mehr Einfluss auf uns als wir wahrhaben wollen. Der Mensch sieht sich gerne durch seine Intelligenz als sich der Natur überlegen an. Ist er aber nicht. Ein Teil unseres ROMs im Hirn ist halt fest eingestellt und kann nicht geflasht werden. Warum spielen Männer lieber Ballerspiele und Mädchen facebooken und chatten lieber am Computer? Zufall? Nein. Männer sind Jäger und Sammler und sie wetteifern gerne. -> Ballerspiele. Mädchen sind sozialer eingestellt, auch im Hinblick auf Kinder und Familie. -> Facbook, Chat, generell Kommunikationsfokussierter.
 
"Gymnasiastinnen und Gymnasiasten" ich liebe Dopplungen.
 
So ein Blödsinn ... der Fortschritt der Gleichberechtigung von Frau und Mann in unserer Gesellschaft sollte nicht darin resultieren, die Frauenquote in technischen Berufen zwingend der Männerquote anzugleichen, sondern vielmehr darin, dass es allen Frauen, die es möchten, dies auch zu ermöglichen. Frauen und Männer, so gleichberechtigt sie auch sein wollen, waren, sind und bleiben unterschiedlich und haben unterschiedliche natürliche Interessen. Eine Gleichheit auch in der Statistik zu erzwingen führt unweigerlich zur Unterdrückung und/oder Benachteiligung eines der beiden Geschlechter.
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