Jugend ist gegen Urheberrechtsschutz im Internet

Das Ansehen des Urheberrechts hat Schaden genommen. Während aber gemeinhin davon ausgegangen wird, dass es im Grundsatz zwar allgemein befürwortet, nur in der konkreten Umsetzung kritisiert wird, zeichnet eine neue Studie des Allensbach-Institutes ... mehr... Smartphone, Iphone, Kind, Navy, Soldatin Bildquelle: Official U.S. Navy Imagery / Flickr Smartphone, Iphone, Kind, Navy, Soldatin Smartphone, Iphone, Kind, Navy, Soldatin Official U.S. Navy Imagery / Flickr

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Jugend ist auch fuer legale drogen und guenstigen alkohol und zigaretten. auf gehts. Aber wer laesst sich schon gerne vom staat regulieren?
 
@-adrian-: wenn wir es mal nicht so platt sehen, kann man auch sagen "die sind nicht mit urheberschutz aufgewachsen" unser eins hat noch ne kopie mit grauem schleicher auf VHS geguckt, die können sich heute HD qualität streamen. zudem korrelliert die legalität der drogen nicht mit dem konsum. in portugal sind auch harte drogen legal und der konsum ist zurück gegangen. Alkohol hier ist schon super günstig im vergleich zum ausland (wenn man jetzt nicht auf marke steht und es nur ums gesellschaftliche beieinander zwecks überkonsum). kippen? naaja mit den worten meiner ex "ich will dem gesundheitssystem später nicht zur last fallen" und das vonner krankenschwester ^-^
 
@-adrian-: Ich finde das ist kein passender Vergleich, abgesehen davon wäre auch die überwältigende Mehrheit der Erwachsenen dafür für sich selbst möglichst billig Alkohol, Zigaretten (und wers härter will auch Drogen legal) billig zu bekommen.
 
@bLu3t0oth: Natuerlich. Leute wollen auch keine hohen benzinpreis und wuerden mehr konsumieren wenn die regulierung durch den staat "steuern in dem fall" nich erfolgen wuerde. Aber erwachsenen kann man ja uach mehr vernunft nachsagen als jugendlichen / im regelfall
 
@-adrian-: Erwachsenen mehr Vernunft zutrauen*rofl* you made my day xD Sorry, aber Erwachsene benehmen sich nicht selten sogar noch bekloppter als Heranwachsende. Das Einzige, was die meist zügelt, sind mangelnde finanzielle Mittel, Gesetze, andere Leute(Partner/in) und manchmal auch eine entsprechend dicke Akte bei den lokalen Freunden mit der Laserpistole, bzw. die Angst den Job zu verlieren. Wenn all diese Hürden fallen, dann lassen die allermeisten so richtig die sau raus.
 
@bLu3t0oth: Du solltest dein Umfeld ueberdenken :)
 
@-adrian-: Nö, das ist in Ordnung.. ich sage nur wie es allgemein aussehen würde wenn ;)
 
Die Jugend ist bestimmt auch für die logischen Konsequenzen: No more content.
 
@-adrian-: Die allermeisten Regulierungen werden doch von Unternehmenslobbyisten angestoßen und fließen dann teilweise 1:1 in Gesetzesinitiativen mit ein. Es wird also eher der "Staat" reguliert. Ganz gerne wird das auch unter den Begriffen Standardisierung und Normierung geführt. Für Unternehmen ist es natürlich von Vorteil, wenn das Negative daran mit dem Begriff "Staat" in Verbindung gebracht wird. Oder woran liegt es, dass die allermeisten Unternehmen wesentlich positiver wahrgenommen werden als der "Staat"?
 
@Guardian@Geißenweide: Stimmt Standardisierung wie USB Standards an Smartphones kann man auf jedenfall mit Steuererhebung auf Alkohol und Brennstoff vergleichen:))
 
@-adrian-: Du glaubst also, dass die Erhebung und die Höhe der Steuern völlig unbeinflusst durch den Staat festgelegt werden, auch mit dem Ziel kleinere Bevölkerungsgruppen zu ärgern :-P ? Im Kontext meiner obigen Ausführungen ging es mir ganz sicher nicht um den von Dir angeführten und mir unterstellten Vergleich.
 
@Guardian@Geißenweide: Also nicht durch alle Steuern aber ja eine Steuer ist eine moeglichkeit des Staates zu regulieren. daneben hat er noch die legislative zum regulieren. Oder fallem dem staat mehr kosten an wenn dein auto mehr CO2 verbraucht.. Nein . hier wird versucht zu regulieren mit hoeheren steuern
 
@-adrian-: Wir könnten ja wie z.B. in Portugal(2003) jegliche Drogen legalisieren. Auf gehts. Da hats zumindest nur Vorteile gehabt (Konsum harter Drogen ging zurück, Konsumenten wurden nicht mehr kriminalisiert, Rückgang organisierter Kriminalität).
 
@-adrian-: Ich glaube einfach, dass viele Jugendliche den Urheberschutz negativ kennengelernt haben. Die misten erfahren davon, wenn sie dieses dumme GEMA Schild auf YouTube sehen. Außerdem sind die Jugendlichen ja im Moment noch mehr Konsumenten, sprich sie kaufen (kopieren) Musik und Bilder. Erst im späterem Leben (im Job) erschaffen diese Menschen eigene Musik und Bilder und möchten dann auch was dafür haben wenn andere diese Dinge benutzen. Ich bin durchaus für Urheberrechtsschutz, allerdings muss man da einen Mittelweg zwischen der Ausbeutung der "Produzierenden" und der übertriebenen Einschränkung der Konsumenten finden. Ich finde es ist eine Sauerei, das wir ein Recht auf Privat Kopie von einer gekauften DVD haben, sie aber nicht auf den PC kopieren dürfen, wenn wir dafür Kopierschutz umgangen werden muss.
 
Ja, brauchen wir unbedingt! Damit noch mehr geklaut werden kann. Man ist doch so schon zu genüge in den A*** gekniffen. Hab übrgiens nix gegen 'Minusklicker', aber ne Begründung würde mich ja schon interessieren....
 
@AaronHades: Wie soll man etwas klauen, das Eigentum von allen ist? Und darum gehts hier, um nichts anderes.
 
Ich wär auch für kostenlose Autos oder kostenloses Essen.
 
@moniduse: Miete nich zu vergessen...
 
@AaronHades: Naja - ist es noch Miete wenns kostenlos ist? :)
 
@-adrian-: Nee, stimmt. :D Wie heisst das denn dann?
 
@AaronHades: Hartz IV
 
@DennisMoore: Wäre ja wieder nicht kostenlos...;)
 
@AaronHades: Doch. Es kostet dich ja nichts, sodern das Amt ;)
 
@DennisMoore: Naja gut, wir zahlen doch Steuern. Oder fallen die dann auch weg...?! Fragen über Fragen...:D
 
@DennisMoore: ...und das Amt wird bezahlt vom Staat. und der Staat holt sich das Geld von wem? Oder schickt er das Geld, das er selbst nicht hat, nach Griechenland, Spanien und Italien? Man weiss es nicht, man munkelt nur...
 
@AaronHades: Hartz IV Bezieher zahlen kaum Steuer. Ok, MWST. Aber keine Lohnsteuer oder Sozialversicherungbeiträge (bei letzterem mag ich mich möglicherweise irren. Glaub ich aber nicht).
 
@der_Dummschwätzer: Der Staat holt es sich von den Zahlern von Lohnsteuer, Gewerbesteuer, etc. Aber sicherlich nicht zum Großteil von dem was Hartz IV-Bezieher bekommen. Und daher stimmt "kostenlos" schon irgendwie. Jedenfalls auf den Einzelnen bezogen.
 
@DennisMoore: Ich meine ja NICHT die Hartz4ler, sondern die übrigen Steuerzahler.... ;)
 
@DennisMoore: ich meinte es so: "kostenlos" ungleich "auf Kosten der Gemeinschaft".
 
@der_Dummschwätzer+AaronHades: Und ich meinte kostenlos für denjenigen der die Leistung (Wohnung) in Anspruch nimmt
 
@DennisMoore: Hartz 4 Bezieher zahlen genauso viele Steuern wie alle anderen auch. Wie kommst Du auf den Mist?
 
Grundsätzlich liebt die Jugend alles was illegal ist (Drogen, Alkohol, Zigaretten usw.). Früher waren wir alle sicher auch nicht besser.

Um aber beim Thema zu bleiben, das Problem ist eigentlich das Urheberrecht und die Grundversorgung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gegenläufig zu einander verlaufen!

Also jede/r die/der sich Hintergrundinformationen besorgt bereits gegen das Urheberrecht verstößt.
 
@Graue Maus: Nee, wir waren keinen deut 'besser' waren halt andere Zeiten (bin Anfang 40). Und sei es nur der unbefugte Besuch mancher Baustelle gewesen....hach waren das Zeiten! :D
 
@Graue Maus: Das Problem ist einfach, früher war es OK, wenn man mal ne VHS oder ne Cassette kopiert hat. Heute ist das nen schlimmeres Verbrechen, als Vergewaltigung, Mord und Zerstückelung des Opfers zusammen und in den nächsten Jahren wird in Deutschland für Urheberrechtsverstöße die Todesstrafe wieder eingeführt.
 
Bitte alles umsonst. Leben wir den Urgedanken des Kommunismus aus.
 
@citrix no. 2: Falsch. Die Jugend ist mit Abmahnungen durch minderbemittelte und geltungsbedürftige Anwälte groß. Natürlich sind sie gegen das Urheberrecht im Internet. Die wahren Verbrecher - die Anwälte - bahlen Lobbyiesten und schmieren über diese Politiker, damit die Anwälte nicht in den Knast müssen und weitermachen könne.
 
Ist woll jede Jugend. Mein vater hat mir erzählt wie er früher Musikbänder kopiert hat. XD
 
@Lon Star: Also Kasetten? :)
 
@-adrian-: Tonbänder sind keine Cassetten.
 
@Roy Bear: Sorry - sollte lustig sein
 
@Roy Bear: Naja, 'Musikbänder' würde ich jetzt nicht als Tonbänder übersetzen. Ich denke schon, dass er MCs meint.
 
@AaronHades: Nee keine MC richtige Bänder
 
@Lon Star: Aso, ok. Auch cool! Ja, Tonbänder...das waren noch Zeiten. Wollt ich früher immer mal haben, n richtiges Tonbandgerät. Aber hat dann doch nur für MCs und LPs gereicht...:D
 
@Lon Star: Es wurden ja sogar Schallplatten illegal kopiert. Zu UDSSR-Zeiten hat man Schallplatten sogar illegal auf Röntgenfilm gepresst.
 
@Lon Star: Ich habe die immer aus verschiedenen zusammengeklebt (bzw gelötet) :D
 
@Lon Star: Tja. Wir sind das Volk. Die Gesellschaft verändert sich. Allen voran die Jugend. Die Jugend ist die Zukunft, und unsere Regierung und die Rechteverwerter die Vergangenheit.
 
Gabs auch eine Frage in dieser Richtung an die Jugendlichen? ... "Sollte es erlaubt sein ein Musikstück kostenlos zu kopieren und weiterzugeben wenn du Musiker wärst, es dein Musikstück wär und du auf die Einnahmen aus dem Verkauf angewiesen wärst?" ... Ich sag immer "leben und leben lassen". Wenn ich möchte dass Produkte an denen ich mitarbeite gekauft werden damit ich mein Auskommen habe, dann sollte ich das bei Produkten von anderen Leuten genauso halten.
 
@DennisMoore: Meine Antwort in diesem Fall: "Ja, wenn der Titel nicht von meinem aktuellen Album oder älter als 1 Jahr ist."
 
@Chriskoi: Also unterm Strich nein. Seh ich auch so.
 
@DennisMoore: Hab neulich ein XBOX-Spiel gebraucht bei E-Bay gekauft. Die Spieleindustrie verdient genauso viel daran, als hätte ich es im Internet runtergeladen, oder seh ich das falsch? Ist ja vollkommen legal, aber sollte ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben?
 
@silvio.elis: Die Spieleindustrie hat in diesem Fall Verlust gemacht, weil du es nicht bei denen gekauft hast. Darum will sie auch in der künftigen Konsolengeneration Aktivierungen und Accountbindungen einführen, so wie es beim PC schon länger der Fall ist. Aber "Gebrauchthandel" gehört eigentlich eh nicht zu dem Problem, welches ich meine.
 
@DennisMoore: Naja, es setzt sich ja fort. Man kann auch Musik-Alben, Filme... bei E-Bay kaufen. Für den Künstler ist der Verlust gleich.
 
@silvio.elis: Ich sagte ja bereits dass es mir nicht um den Gebrauchthandel geht. Eher um die das kostenlose Herunterlanden und auch Hochladen von Musik, usw.
 
@DennisMoore: Prinzipiell richtig. Aber überschätzen sich die Künstler nicht auch, wenn es um die tatsächliche Nachfrage nach ihren Produkten geht? Von sogenannten Fans, die sowieso nicht bereit sind Geld auszugeben, kann kein Künstler leben. Ob sich das groß ändern würde, wenn alle kostenlosen Angebote aus dem Netz verschwinden würden? Geld ist nur in einer begrenzten Menge vefügbar und wird heutzutage z. B. lieber für Smartphones als für Musik ausgegeben. So gesehen gibt es auch bei der jetzigen Situation Gewinner - so zynisch sich das auch anhört.
 
@noComment: Das steht auf einem anderen Blatt. So wie ich das sehe gehts doch beim Urheberrecht erstmal nur um die Möglichkeit(!) für Künstler ihre Werke in einer Art und Weise schützen zu können die sie für angebracht halten. Sie müssen es ja nicht. Jeder Künstler kann auch alle seine Werke kostenlos verfügbar machen wenn er will. Manche machen es ja sogar. Wie soll das Internet als Distributionsplattform funktionieren wenn man quasi gezwungen ist alles kostenfrei anzubieten?
 
@DennisMoore: Das Problem ist mit moralischen Vorhaltungen alleine nicht zu löschen. Realistisch gesehen, wird sich am jetzigen Zustand wenig ändern, egal welche Maßnahmen auch ergriffen werden sollten. Das bedeutet, dass die Künstler mehr als bisher gezwungen sind den direkten Kontakt zu den Fans zu suchen, indem sie z. B. mehr Liveauftritte absolvieren, wenn sie wieder mehr Einnahmen generieren wollen.
 
@noComment: Fakt ist, dass die Nachfrage nach Musik in den letzten Jahren gesunken ist und dafür andere Waren stärker nachgefragt wurden. Dies ist die natürliche Entwicklung unseres Marktes. Das die Rechtsverwerter dies nicht sehen können oder wollen und ihr Produktlineup auch nicht an den geänderten Markt anpassen wollen können diese nur pleite gehen und um dem entgegenzuwirken werden Politiker und gesetze gekauft anstatt sich an den Markt anzupassen, was günstiger wäre und auch den Umsatz sowie den Gewinn steigern würde. Die manager in diesen Positionen haben aber schon vor langem die Schwelle zu Kriminellen überschritten und die Jugend sieht in den Rechteverwertern keine Institutionen, die in ihrer Zukunft vorhanden sind.
 
@DennisMoore: Würde vielleicht funktionieren, wenn Musiker wieder ihre Haupteinnahmen durch Konzerte verbuchen würden anstatt sich in ihren Villen ein schönes Leben zu machen und einmal pro Woche ein paar Stunden im Studio zu verbringen. Dann wäre die kostenlose Verteilung im Internet sowas wie die Werbung für die Konzerte. Finde sowieso, dass die ganzen Musikstars zu viel verdienen. Und wenn nicht die, dann irgendwelche Plattenlabel. Das haben wir nun von unserer Spassgesellschaft. Menschen die unsere Welt wirklich weiterbringen verdienen im Vergleich dazu unhaltbar wenig. Schwieriger wirds wenn man dann in Richtung anderer Medien geht: Filme und Bücher. Wenn ein 100 Mio Euro Film sofort ins Internet gelangt und das noch völlig legal und kostenlos. Dann wird es solche Filme bald nicht mehr geben. Bei Büchern sehe ich das ähnlich. Vielleicht könnte man hier eine Art Frist als Vorraussetzung schaffen. Zum Beispiel, dass ein Film erst nach zwei Jahren nach dem Kinostart im Internet zugänglich gemacht wird. So hätte man zumindest immernoch gute Gewinne durch den Kinobesuch, was die Kosten wohl abdecken dürfte um zukünftige Produktionen zu gewährleisten. Ganz ohne Urheberrecht wird es aber nicht gehen glaube ich, oder zumindest würde sich dann unsere Medienlandschaft komplett verändern.
 
@MiezMau: Ich weiß zwar nicht, welchen Beruf Du ausübst, aber ich sage einfach mal pauschal, Du verdienst zu viel Geld. Deine Arbeit könnte man auch kostenlos in Anspruch nehmen, quasi als Werbung. Und wer dich ein 2. Mal bucht, der soll dann halt bezahlen. Klasse Vorschlag, oder? Du nimmst eine Hand voll reiche Musike und portierst das auf die ganze branche.
 
@MiezMau: Aha. Also weils das Internet gibt sollen sich Künstler bitteschön nach anderen, nicht von Dritten übers Internet verteilbaren Einnahmequellen umsehen? Das kanns ja wohl nicht sein, oder? Und deine Vorstellung über das Leben von Künstlern ist auch recht merkwürdig. Die richtig erfolgreichen Mainstreammusiker z.B. machen ein Studioalbum und anschließend eine Tour. Danach wieder ein Album und wieder eine Tour. Dazu noch Promotionauftritte, etc. Und daneben gibts (manchmal) auch noch das Privatleben. Ich stelle mir das nicht gerade wie Zuckerschlecken vor. Eine Frist für Kinofilme wäre zwar nett, ist aber auch nicht durchdetzbar. Meist gibts die Filme schon abgefilmt kurz nach Kinostart im Netz, und vielen Leuten reicht die Qualität auch noch aus.
 
@MiezMau: Deine Vorstellungen vom Leben von Musikern sind reichlich unrealistisch :) Ein neues Album zu komponieren, aufzunehmen, eine Tour zu absolvieren etc. sind harte Arbeit. Es mag einige wenige, supererfolgreiche Musiker geben, die sich tatsächlich - nach großen früheren Erfolgen, die sie sich aber vermutlich auch hart erarbeiten mussten - "in ihrer Villa ein schönes Leben machen", aber diese sind unter Garantie nicht für "die Musiker" repräsentativ. Und dann gibt es noch Dieter Bohlen...
 
Die Jugend, glaubt alles was ihnen gesagt wird, schauen sich ein paar Videos auf Youtube von irgengwelchen "Aktivisten" an die alles verdrehen und haben dann die Ahnung. Es geht mehr darum gegen alles zu sein und nicht selber denken zu müssen hab ich manchmal das Gefühl.
 
@Korti: Nur das es in dem Fall gute Gründe gibt gegen das aktuelle Urheberrecht zu sein. Fun-Fact: die Verwertungszeit eines typischen medialen Werkes beträgt 3-4 Jahre. in dem Zeitraum wird (mit wenigen Ausnahmen) der Großteil des Geldes mit einem Werk verdient. Warum beträgt die Dauer der Rechte dann 70 Jahre bis nach dem Tod?
 
@hezekiah: Sicherlich hast du damit Recht, dass man in der heutigen Zeit Gesetze anpassen sollte. Aber mit dieser Begründung könnte man fast jedes Gesetz anpassen. Klar ist das Urherberrechtsgesetz nicht perfekt, aber ohne würde es auch nicht klappen.
 
@Korti: Gesetze die durch die Zeit überholt werden, werden ja auch überarbeitet. Das ist ein Prozess der ständig passiert. Die Argumentation das es für fast jedes Gesetz gelten würde ist mir ein wenig zu pauschal da es so extrem nicht ist. Gerade das Urheberrecht wird ja ab und zu angepasst wenn den Verwertern was neues einfällt. In den letzten zehn Jahren gab es mehrere größere Anpassungen im Rahmen der Urheberrechtsreform um die Existenz des Internets mit einzuarbeiten.
 
@hezekiah: Da ist das Problem, das Urheberrechtwird an die Urheber angepasst, nicht an das Volk oder geänderte Marktbedingungen. Die Regierung sollte endlich begreifen, dass das Volk nicht nur aus Firmen sondern auch aus Privatpersonen besteht und dass diese in der Mehrheit sind und die Regierung letztendlich wählen.
 
@Haggi20: Richtig. Ich sag mal: "Verlängerung der Ablauffrist von ehemals 20 auf 50 und dann auf 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers." Jetzt gibts ja schon Forderungen nach 95 Jahren. Ich halte 3-5 Jahre für realistisch. Da gibts ja auch diverse Studien zu das sowas reicht. Es wird meiner Meinung nach auch nicht von den Verwertern unterbunden weil sie glauben mit den Rechten noch Milliarden zu verdienen sondern weil sie glauben das sie mit der Freigabe eine Konkurrenz zu den neuen Produkten schaffen weil dann viele Leute einfach auf den Ablauf der Rechte warten werden.
 
Ich bin dafür das die Jugend kostenlos von 18-25 arbeiten muss, dafür dürfen sich dann für umme den von Stadt gestelleten PC solange Musik, Prons und was weiß ich alles runterladen und gaffen, voraussetzung ist halt das sie auch kostenlos für die Geselschaft arbeiten müssen.Danach ab in Hartz V
 
@Wlimaxxx: und wann arbeitest du deine 7-8 Jahre nach? Das muss dann ja für jeden gelten ansonsten verkommt deine Meinung ja zur Pauschalaussage in der du alle Jugendliche in eine Schublade packst.. Oh wait - das hat die verdammte Studie ja schon gemacht.
 
@Wlimaxxx: "[...] Danach ab in Hartz V". Und das soll dann die Gemeinschaft zahlen oder wie meinst Du das?
 
Diese "Studie" ist ja auch mal wieder super. Die Antwortmöglichkeiten sind echt lächerlich. Man gestaltet Frage und Antwortmöglichkeiten schon so das man das Ergebnis erhält das man vorher haben wollte.
Das ist mal wieder sehr manipulativ und gibt meines Erachtens nicht die Einstellung der Jugend wieder.
Mal ganz abgesehen davon das man genauso gut eine Studie dazu machen könnte ob die Menschen gerne kostenlos Bier trinken wollen würden.
 
@hezekiah: Das hatte ich sogar als Thema in der Schule, wie gestalte ich eine Umfrage richtig. ^^
 
@Knerd: Kann mich da nur anschließend. Je nachdem wie man die Frage stellt kommt das passende Ergebnis dabei heraus.
 
@Knerd: Dazu wurde uns in der Schule immer eingebläut, dass man keiner Studie/Statistik trauen darf, die man nicht selbst gefälscht hat. Was auf diese "Studie" auch zutrifft.
 
@eragon1992: Jop, stimmt ^^
 
@hezekiah: Wenn Du den Artikel genau gelesen hättest, dann hättest Du gelesen, dass die Fragen sehr allgemein gehalten wurden. Da ist nicht viel Spielraum mit verfälschen.
 
@Haggi20: Erstens steht das nirgendwo im Artikel und zweitens stimmt es auch nicht. Klickt man das PDF an sieht man das die Frage eigentlich nur eine Wahl zwischen zwei extremen Positionen ist. "Welcher von beiden sagt eher das, was auch Sie denken?"
 
Da hat sich der Rhetorikkurs doch schon gelohnt :-) gezielte Fragestellungen, fördern das vom Auftraggeber gewollte Ergebnis.
Klar, dass sich die Jugend - die im Verhältnis eher selten für Kulturinhalte bereit ist zu zahlen - gegen schärfere Gesetze ist. Das ist ungefähr so als würde man den Fuchs fragen, wie man den Hühnerstall sicher kriegt.
 
@Rikibu: Das liegt daran, das unsere Jugend eine andere Einstellung hat, viele Probleme anders lösen will und alte Probleme wie das Urheberrecht in der heutigen Zeit nichts zu suchen haben. Unsere Rekordarbeitslosigkeit sollte endlich in Angriff genommen werden - und dabei meine ich nicht die geschönten Zahlen vom Amt, bei denen Geringstverdiener, Personen über 65 und 1-€-Jobber nicht auftauchen.
 
Da ja im kommenden Jahr die Pauschalabgabe der Haushate kommt, sprich die GEZ, "abgelöst" wird - warum nicht gleich Dienste wie Simfy, Spotify, Rdio und co. mit aufnehmen. 5 Euro/Monat von jedem Haushalt und dafür Musikhören bis der Arzt kommt.
 
@chris193: Weil der Staat nicht dafür zuständig ist, für private Firmen bundesweit geld einzusammeln.
 
@iPeople: Habe mich wohl nicht klar genug ausgedrückt.
Dann firmieren wir die GEZ einfach um, installieren noch ein großes Musikportal (ähnlich wie Spotify und co.) und verkaufen dies als Mediathek (wie es sie beim ÖR je bereits gibt).

Ich fände es klasse, somit würde sich für mich ein Grund ergeben für den ÖR zu zahlen.

Was späche dagegen? Alles aus einer Hand: - informationen/Neuigkeiten - Unterhaltung im TV - und eben Musikhören was und wo ich will.
 
@chris193: wir haben Marktwirtschaft, keine Planwirtschaft .
 
@iPeople: Genau das macht aber die GEZ. Sollen wir diese Deiner Meinung nach dann loswerden? Und nenn mal nen paar Beispiele, wie man das erreichen könnte!
 
@Haggi20: Was hat die GEZ damit zu tun?
 
Alle künstlerrischen Werke frei im Netz? Gehts noch? Wenn jemand Fotografien und gezeichnete Werke von mir im Netz ohne Erlaubnis benutzt, geht das ohne Vorwarnung sofort an meinen Anwalt. In meinem Fall bin ich der alleinige Urheber an Foto und Zeichnung und niemand hat das Recht diese Bilder ohne meine ausdrückliche Erlaubnis zu verwenden. Daher bin ich zu 100% gegen den Wegfall des Urheberrechts im Internet. Geht´s noch?
 
@Senfgeist: Absolute Zustimmung.
 
@Senfgeist: Ich erstelle auch Bilder, kann daher deine Argumentation vollkommen nachvollziehen.
 
@Senfgeist: Es geht hier aber wohl weniger um Bilder als um den Abmahnwahn zur Zeit.
 
Bezüglich der Aussage "Ich finde, es sollte erlaubt sein, Musik, Bücher oder Filme kostenlos zu kopieren oder zur kostenlosen Nutzung, z.B. zum kostenlosen Herunterladen, ins Internet zu stellen.":
Dies wird doch schon auf Seiten wie jamendo.com, vodo.net, ccmixter.org oder anderen gemacht. Der Aussage selbst stimme ich auch zu, die Entscheidung hat allerdings der Urheber, der muss wissen was er tut. Ich selbst werde wohl meine Bachelorarbeit ins Netz (via BitTorrent) stellen, wenn ich damit fertig bin, damit möglichst viele die Möglichkeit haben, meine Bachelorarbeit zu lesen.
 
Gab mal ein nettes Experiment: Zu weihnachten wurden kleine tüten mit Keksen verkauft - Kaufwert bei einem Konditor ca. 2€ - zuerst wurden die Kekse für 2 € das Stück verkauft - es wurden in 2 h ca 10 Packungen Kekse verkauft - beim zweiten Anlauf wurden die Kekse zu einem frei wählbaren betrag verkauft - hier konnten die leute frei wählen, was ihnen die packung wert ist - und nach 2h wurden 30 packungen zu einem durchschnittspreis von 2,5€ verkauft...mehr einnahmen für den verkäufer und zufriedenere kunden!
 
@slashi: Ich fürchte das ist nicht übertragbar auf die Frage "Musik kostenlos oder nicht"... bei der physischen Ware "Kekse" und der Kenntnis von Bäckerläden, vielleicht noch nach einem Sendung-mit-der-Maus-Beitrag über die Arbeit von Bäckern, ist das Bewusstsein, dass hier von jemand in die Ware investiert wurde und dieser nun dafür entlohnt werden sollte, deutlich stärker als bei einem "Klicke hier auf Download für die MP3-Datei"... ausserdem ist die gewählte Zeit "Weihnachten" auch so eine Sache, da kommt das "für einen guten Zweck"-Gefühl hinzu... insb. wenn die Leute möglicherweise auch noch persönlich angesprochen werden, es ist schwieriger jemand mit einer Ware zu sagen "danke, ich zahle nix, nehme aber dennoch", als bei dem gesichtlosen Vorgang "Download im Web".
 
@FenFire: ich persönlich sehe das experiment voll übertragbar. wenn ich musik runter lade und die mir im anschluss gefällt, dann zahl ich gerne etwas dafür. wenn ich vorher schon was zahlen muss bevor ich was runterlade und ausprobieren kann schreckt mich das vollkommen ab. ich geb ja auch kein trinkgeld bevor ich bestelle - sondern wenn ich zufrieden war. - btw. mach es selber mit einem stand im herbst an der straße - dann hast du das gleiche bild....
 
@slashi: Es ist auch deswegen voll übertragbar, da zur Zeit Crowd Funding voll im Trend liegt. Der Kuden kann vorab Geld zahlen, damit ein Produkt an dem er Interesse hat, umgesetzt wird. Wenn die Entwicklung und Produktion abgeschlossen sind bekommt er das Produkt als einer der ersten Kunden und bekommt evtl. noch weitere Dreingaben. Aber der Kunde wird weder gezwungen eine Mindestsumme zu zahlen noch eine Maximalsumme. Er unterstützt nur das Projekt, an dem er Interesse hat und niemanden anderen.
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