Assange: Ein Jahr in der Botschaft von Ecuador

Der Gründer der Whistleblowing-Plattform Wikileaks geht davon aus, dass er sich möglicherweise ein ganzes Jahr in der Botschaft von Ecuador in London aufhalten wird. Dazu hat sich Assange in einem Interview geäußert. mehr... Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Bildquelle: Wikileaks Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks

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Na ja, man kann ja von ihm halten was man will, und seine Aktionen als überzogen hinstellen aber wenn mir bei einer nicht unwahrscheinlichen Auslieferung an die USA, dem Land of the Free, die Todesstrafe droht, dann würde ich auch so handeln!
 
@KnolleJupp: Nicht nur die Todesstrafe. Vorher bekommt er noch 4 Stunden Waterboarding, bevor sich dann Mr. Goldfinger mit dem Todeslaser an seinen ... zu Schaffen macht. Ach die hat er ja gar nicht mehr. Naja irgendwelche anderen Körperteile werden dann via Laserstrahl verschönert.
 
@GordonFlash: Ach, nur 4 Stunden? In Guantanamo bekommt man diesen besonderen Service über Jahre. Mit dem Einmarsch in den Irak und Guantanamo haben die USA das letzte kleine Stück an Itegrität verspielt und hoffe den Busch und seine Kumpanen vor einem Weltgerichtshof stehen zu sehen.
 
@lubi7: Habe ich was verpasst? Hatten die Iraker nicht den amerikanischen Radiosender KGLWZ überfallen? ;-)
 
@KnolleJupp: Du solltest nicht alles glauben was Assange von sich gibt. Da ist oft nicht viel wahres dran.
 
@Valfar: Du kennst ihn ja auch so gut.
 
@KnolleJupp: Er hat ganz bewusst Dinge getan von denen er die Konsiquenzen kannte. Von daher habe ich wenig Mitleid mit ihm.
 
@eilteult: Was denn für Dinge? Beischlaf mit zwei Frauen?
 
@KnolleJupp: Schon komisch, die Aussagen die ein Unwissender im Internet macht, bleiben hartnäckig bei den User hängen. Fakten die schon so oft veröffentlicht wurden, werden schneller vergessen, oder ignoriert als sie geschrieben werden. Assange droht mit Sicherheit keine Todesstraffe, falls er von Schwenden an die USA ausgeliefert wird. Das geht schon aus gesetzlichen Gründen nicht, egal welches Land ihn in der EU ausliefern soll. Des Weiteren besteht in Schweden nicht die grössere Gefahr für eine Auslieferung wie z.B. in England, oder sonst wo! Aber glaubt die Internet Lügen ruhig weiter, nur paradox, dass gerade Assange dafür stehen soll, dass Lügen aufgedeckt werden, aber er selbst und seine Anhänger dazu beitragen Lügen zu verbreiten, wenn es ihrer Sache dienlich ist.
 
@KnolleJupp: bei 10 Jahren Haft in den USA würd ich auch schon so handeln. Ich finds irgendwie bescheuert, wieso die USA da wieder mal ihre Macht spielen lassen (können). Er hat journalistisch gehandelt: Informationen von Informanten dürfen Pressefreiheitlich veröffentlicht werden. Das hat er gemacht. Zwar in einem noch nie da gewesenem Ausmaß, aber vom Prinzip genau dasselbe. dazu hat er sich entschieden, seine Informationen unkommentiert und unzensiert zu veröffentlichen, was ebenfalls absolut legitim ist. Es ist eigentlich schlimm genug, dass nicht mal ein Politiker das so ausspricht und dann auch ganz klar sagt, dass eine Auslieferung an die USA daher völliger schwachsinn ist. Ob man das ganze nun für sinnvoll hält ist da eine ganz andere Frage und dass das ganze auch moralisch einfach auch mehrere Seiten hat, kann man gerne Diskutieren, aber bestrafen kann man ihn dafür nicht. Persönlich fand ich es auch fragwürdig wirklich jeden Namen zu veröffentlichen, denn das ist für manch einen mit guter Absicht bestimmt auch ein Problem....
 
@KnolleJupp: Du meinst wohl bei einer sehr unwahrscheinlichen Auslieferung an die USA. Genau wie Deutschland liefert Schweden Verdächtige, denen die Todesstrafe oder unmenschliche Behandlung droht, nicht aus. Und selbst wenn nicht, Schweden muß nach dem Abkommen niemanden ausliefern, wenn die Tat in Schweden nicht strafbar gewesen wäre. Wenn Assanges Anwälte nur ein bisschen fähig sind wissen sie das, und die Bekanntheit des Falls würde spätestens jetzt Schweden bis in die Steinzeit blamieren sollten sie ihn doch ausliefern.

Ich überlasse es jedem selbst, daraus Schlüsse zu ziehen.
 
Ein Australier sitzt ein Jahr in der ecuadorianischen Botschaft in London in GB, weil er nicht wieder nach Schweden möchte. Fein. ...
 
@GordonFlash: und von den USA verfolgt wird (-:
 
@stenosis: Ist dir schon mal aufgefallen dass die USA keinen Rattensch**s auf Assange geben. Es gibt so weit ich weiß keinen Antrag auf irgendwas seitens der USA. Ja, es gibt nicht mal irgendein Statement zu ihm. Nicht mal von dem niedersten Beamten irgendeines Ministriums.
 
@GordonFlash: Und Deutschland zahlt demnächst für Ihn, hoch lebe die Globalisierung.
 
Gibt es eigentlich irgendeinen (diplomatischen) Fürsprecher für Assange ausser irgendwelcher Bananenrepublik-Vertreter? Nein? - ach... ____ Und wer löst das jetzt diplomatisch binnen Jahresfrist, so wie es sich der junge Mann erwartet? Der weisse Riese? Der Sandmann? Hexe Lilli?____ NAja, wenn es sich nicht diplomatisch in die gewünschte Luft auflöst, dann regelt sich das ganze halt irgendwann biologisch, so in 50 JAhren oder so. Bis dahin muss J.A. nur kühl und trocken in der eq. Botschaft gelagert werden.
 
@kleister: Die Bananenrepublik ist aber einer der größten Erdölexporteure Lateinamerikas - und überdessen steht auch Venezuala hinter Ecuador, das Land mit den größten Erdölreserven noch vor Saudi Arabien... insofern haben die schon diplomatisches Gewicht, oder meinst du die würden sich sonst überhaupt sowas trauen ;)
 
@lutschboy: Ach Erdöl haben die auch? Na dann sollten sie sich wohl schon etwas mehr vor den USA in Acht nehmen... ^^
 
@lutschboy: Na und? Bananenrepubliken sind sowohl Ecuador als auch Venezuela, Erdöl hin oder her. Im Gegensatz zu diesen beiden Ländern sind die USA ein leuchtendes Vorbild an Transparenz, Demokratie und Menschenrechten.
 
@Chiron84: Hab ich gesagt dass die Länder toll sind? Oder hab ich gesagt dass diese Staaten über Erdöl Druck ausüben können? Was du da jetzt mit Menschenrechten kommst erschließt sich mir nicht. Ändert nichts am politischen Druckmittel.
 
@kleister: Mit welchem Recht bezeichnest du Ecuador als Bananenrepublik? Warst du schon mal da? Kennst du dich mit den politischen Gegebenheiten dort aus?
 
@osoblanco: Mit dem Recht der Definition: Als Bananenrepublik werden Staaten bezeichnet, in denen Korruption bzw. staatliche Willkür vorherrschen oder denen diese Eigenschaften zugeschrieben werden (Wikipedia). Lies dich mal ein bisschen in die Verhältnisse in Ecuador ein. Außerdem exportiert Ecuador Bananen. Egal welche Definition man also anwenden will, die Bezeichnung "Bananenrepublik" ist für Ecuador auf jeden Fall korrekt :D
 
@Chiron84: Lies dich mal selber ein! Ich kenne Ecuador, war mehrmals dort und weiß wovon ich rede. Bananenrepublik trifft vielleicht auf Cuba zu, aber sicher nich auf Ecuador. Trotz der Bananen!
 
@osoblanco: och nöö. Das ist ja wie als erster melden in der Schule. Antwort: mit gar keinem Recht, sondern aus westlich dekadentem Politchauvinismus. Das wolltest Du Weltengerechter doch hören, oder? Das nächste mal schreib ich Papayarepublik, dann können wir ja zur Abwechslung die Rolle der Papaya erörtern, auch auf Kuba.
 
@kleister: Es geht nicht um Politchauvinismus oder Weltgerechtigkeit. Es geht darum, daß man nicht alle Länder die zufälligerweise in Südamerika liegen und Bananen exportieren als Bananenrepublik bezeichnen kann. Ich streite nicht ab, daß es solche "Bananenrepubliken" gibt, aber Ecuador gehört ganz sicher nicht dazu.
 
@osoblanco: Du wirst dich da sicher besser auskennen als ich, aber ein einwandfreier Rechtsstaat scheint Ecuador aber auch nicht zu sein, oder?
 
Ich glaube der Herr Assange ist kriminell, leider hat er die Bevölkerung hinter sich die ihm diese Geschichten des armen kleinen wahrheitssuchenden Opfers abkauft...
 
@lecker_schnipo: Nein, er hat die Bevölkerung nicht (mehr) hinter sich, zum Glück hat die Mehrheit gemerkt, dass er ein Doppelmoral-Spiel treibt.Nr hier in WF äussern sich nur noch die Befürworter von ihm hauptsächlich, dies repräsentiert aber nicht die Mehrheit!
 
Reine Propaganda! Ob das wahr ist, ist doch egal. Hauptsache Medienenten on Mass.

Wenn er wirklich so gefährlich wäre, läge er schon lange unter der Erde!
 
Warum sagen alle eigentlich immer Todesstrafe? ich dachte in den USA ist das einzige Verbrechen worauf das steht Mord! Noch nicht mal Todschlag, sondern nur Mord. hört man ja auch immer von den Hinrichtungsfällen, das sind alles verurteilte Mörder und nicht etwa Hochverräter, Landesverräter etc... Denke also nicht das die das Tatsächlich durchziehen würden, nicht die USA!
Wo also steht das genau?
 
@legalxpuser: sollte das urteil mord oder des hochverrat im kriegsfall lauten, würde darauf die todesstrafe stehen. wird zeit, dass das theaterstück ein ende findet.
 
Von mir aus kann er gerne für immer in der Botschaft bleiben. So lange er einen mit seinem wirren Verschwörungsgeschwafel in Ruhe lässt.
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